Wrath of the Archangel

14. Aug. 2015
Wrath of the Archangel
  • Wrath of the Archangel

    Kampfart:
    Kampf mit Waffen
    Waffenart: In der Regel Fechtschwerter
    Klassen: Kämpfer oder Krieger
    Verfügbarkeit: Bedingt (Stammt von einem Inquisitor der Mondinseln ab, oder hat ihn dort gelernt)

    Beschreibung: Der Stil "Wrath of the Archangel" hat sich nach und nach auf der Mondinsel entwickelt. Die Grundelemente sind dabei, das die Nutzer versuchen durch eine schnelle Richtungsänderung den Gegner so zu treffen, wie dieser es nicht erwartet. Oder wenn sich eine Gelegenheit ergibt zu kontern. Dass diese Möglichkeit nicht so einfach ist, sollte jedem klar sein. Dementsprechend lange hatte es gedauert, bis die Inquisitoren der Mondinsel es endlich geschafft hatten diesen Stil von Grund auf zu formen. Bei diesem Stil werden Grundsätzlich eher leichte einhändig geführte Fechtschwerter verwendet, da sonst die schnellen Richtungsänderungen nicht möglich wären. Fortgeschrittene Nutzer dieses Stils sind in der Lage dasselbe mit zwei Fechtschwertern zu machen und sich dabei nicht selbst zu behindern. Wichtige bei der effektiven Nutzung ist, dass der Nutzer mit den Schwertern gut umgehen kann, und dabei auch schnell ist. Dementsprechend sind die Attribute Kampfgeschick und Schnelligkeit äußerst wichtig. Viel Kraft kann dabei auch nicht schaden. Allerdings kann es sich auch negativ auf die Effektivität auswirken, wenn die Waffe nicht schnell genug abgebremst und wieder beschleunigt werden kann. Da der Stil allerdings von vielen Einzelnen zusätzlich noch nach persönlichen Vorlieben oder andere Dinge angepasst wird, kann man nicht direkt sagen, dass es einen Grundstand gibt, der für jeden gleich ist. Wenn man den Stil aber so lernt, wie er ursprünglich entwickelt wurde, so sieht man eine Grundstellung recht häufig. Bei dieser ist der Nutzer aufgerichtet, und zeigt mit der Schwertspitze gegen den Boden. Von dort aus werden dann die Angriffe, meistens von unten nach oben gestartet. Bewegungstechnisch ist der Stil nicht sehr speziell, so konzentrieren sich die Bewegungen hauptsächlich darauf sich in eine möglichst gute Position für einen Angriff zu bringen, um mit diesem dann auch möglichst optimal treffen zu können. Weshalb sich der Stil eher auf das Kontern oder Angreifen in Schwertreichweite konzentriert. Zum Verteidigen ist der Stil nicht wirklich ausgelegt, respektive man kann sich schon verteidigen aber dies erfordert viel Übung und Können. Hat man dieses Niveau aber erreicht, kann man in einem Streich den Angriff blocken und ohne Pause in eine andere Richtung angreifen.

    Stufe 1: Die Grundstufe, auf dieser lernt man wie man seine Waffe richtig bewegen muss. Allerdings steht man noch ganz am Anfang und deshalb geht noch recht oft nicht alles so, wie man es eigentlich geplant hatte. Richtungsänderungen sind zwar schon möglich, aber noch lange nicht so schnell und überraschend, wie man es gerne hätte. Dementsprechend entsteht dabei meistens eher ein Bogen als wirklich eine Richtungsänderung. Das Verteidigen sollte man lieber lassen, und wenn dann simpel mit dem Schwert blocken oder einfach Ausweichen.

    Stufe 2: Nachdem man die ersten Schwierigkeiten überwunden hat, kann man nun von sich sagen, dass man den Stil gelernt hat. Wobei das noch weit von gut entfernt ist. Man schneidet sich nur unterdessen nicht mehr selbst, die Waffe entgleitet einen nicht mehr und es ist schon ein stumpfer Winkel erkennbar, wenn man die Richtung ändert. Doch auch das geht noch verzögert und erfordert viel Konzentration. Dagegen sollte man vom aktiven Abwehren noch immer die Finger lassen, wenn man diese gerne behalten möchte.

    Stufe 3: Hat der Nutzer diese Stufe erreicht, kann er sich ohne Probleme als ein Nutzer des Stils ausgeben. So passiert es nur noch selten, dass man eine Attacke unter normalen Umständen nicht trifft. Natürlich kann es noch immer passieren, dass das Ziel ausweicht oder blockt, aber dagegen gibt es halt kein brauchbares Mittel. Dafür kann man sich an zwei neue Sachen heranwagen, wenn man diese Stufe erreicht hat. Zum einen das Ganze mit zwei Schwertern zu üben und sich daran zu gewöhnen. Und zum anderen das Kontern. Blocken sollte man noch immer wenn möglich durch simples Ausweichen. Aber dann einen schnellen Konter anzuhängen kann man ab diesem Niveau mal versuchen. Das dieser funktionieren wird ist zwar eher unwahrscheinlich das es klappt, da das Abpassen des richtigen Moments geübt sein will.

    Stufe 4: So langsam erreicht man den Zustand, in dem man sich wirklich selbst als gut bezeichnen kann. Die Richtungsänderungen sind nun auch in einem spitzen Winkel möglich und für einen Gegner wird es dementsprechend recht schwer, wenn man vorausahnen will woher ein Angriff kommt. Unter Umständen ändert sich hier der Grundstand, da dieser, wenn man nur ein Schwert führt und dieses vor Oberkörper hält mehr Vorteile bringt. Da man so besser in verschiedene Richtungen angreifen kann, und so den Angriff noch unberechenbarer macht. Doch auch diese unterscheidet sich von Nutzer zu Nutzer. Dafür kann man auch mit zwei Schwertern inzwischen recht passabel umgehen. Auch das Blocken ebenso das darauf folgende Kontern macht Fortschritte und wird langsam einfacher.

    Stufe 5: Diese Stufe zu erreichen verlangt von einem, lange zu trainieren und sich nicht vom Weg abbringen zu lassen. Man schafft problemlos Richtungsänderungen in jedem möglichen Winkel, in dem man möchte. Und ob dies jetzt mit einer Waffe oder zwei gleichzeitig passiert spielt dabei nicht wirklich eine Rolle. Ab diesem Level ist es nicht selten, dass der Nutzer des Stils beginnen diesen erneut anzupassen oder weiter zu entwickeln. So gibt es Überlieferungen von Meistern, denen es recht egal war, ob sie auf festem Boden oder auf schwierigem Untergrund zu kämpfen hatten. Zum Blocken ist der Stil noch immer nicht ausgelegt aber ein normaler Angriff bekommt man ohne Probleme geblockt. Dafür sind Konter aus praktisch jeder erdenklichen Lage möglich, und die einzigen Einschränkungen sind dabei die Fantasie und der Wille dies auch zu wollen.

    Stufe 6: Nur wenige haben diese Stufe je erreicht, und noch weniger leben, um davon zu erzählen. Man kann sich jetzt offiziell ein Meister des Stils nennen und es gibt nur wenige, die mit einem mithalten können, geschweige denn dagegen ankommen. Die Reichweite des Schwertes wird zu einer Todeszone. Spielend wechselt der Meister die Richtung seiner Angriffe, ob sie nun von links oder von unten kommen spielt keine grosse Rolle mehr, denn man kann sich sicher sein, einen Bruchteil einer Sekunde später wird die Richtung eine andere sein. Ein Angriff wird mit einem Konter zurückgezahlt, und diese erfolgen aus einem Winkel, mit dem man beinahe nie rechnet.