Sieben Wege der Faust

12. Juli 2018 um 17:13 Uhr
Sieben Wege der Faust
  • Sieben Wege der Faust

    Kampfart: Waffenloser Kampfstil der auf schnelle kräftige Bewegungen setzt und den Kampf schnell beenden soll
    Kampftechnik: Thai Chi, Kung Fu
    Klassen: Schläger, Kämpfer
    Verfügbarkeit: Bedingt; Muss im Kloster der sieben Gottheiten auf der Insel Ren trainiert haben

    Beschreibung: Sieben Wege der Faust wurde im Kloster der sieben Gottheiten auf Ren entwickelt und hat seine Wurzeln im Terrastil des Terraklosters der Insel 1.
    Der Begründer dieser Technik studierte Jahrzehnte lang die Kampfkünste und trug den Namen Masato.
    Der Kampfstil wird ausschließlich auf Ren im Kloster der sieben Gottheiten gelehrt, zusammen mit der Philosophie dass man nur zur Verteidigung kämpfen sollte.
    Der Name der Technik leitet sich von den vier Göttern der Elemente, den zwei Göttern der menschlichen Gesinnung und dem Gott des Kampfes ab. Diese sieben erkennt man auch in den Techniken des Stils wieder.
    Meister dieses Stils fließen um ihren Feind wie das Wasser und sind schnell wie der Wind, ihre Schläge und Tritte sind vernichtend wie Feuer und an ihnen zerschellt jeder Feind wie die Brandung am Fels. Ein echter Jünger der Götter bewegt sich wie ein Geist, er kommt seinen Gegnern wie eine ganze Armee vor, scheint gleichzeitig überall zu sein und über unendlicher Reichweite mit einem Faustschlag zu verfügen.
    Die Angriffe dieses Stils sind hart und schnell, jeder Treffer soll direkt durch den Gegner gehen.
    Die Attacken des Gegners werden umgeleitet oder man weicht ihnen aus, um sie zu kontern. Die sieben Wege der Faust zielen auf die allgemeinen und individuellen Schwachpunkte des Gegners.
    Die Grundlage für die meisten Kampftechniken ist ein fester Stand, auch wenn die Techniken der Varine eher Leichtfüßigkeit voraus setzen. Den Hauptanteil der Kraft für die Angriffe holt der Kämpfer aus den Beinen.
    Auch die Atemtechnik ist wichtig. Vor einem Angriff oder während des Ausweichens atmet der Kämpfer ein und wenn er zuschlägt atmet er aus.
    Ein ausgebildeter Meister kann seine ganze Kraft und sein ganzes Gewicht in einen Schlag stecken um ihm zusätzliche Zerstörungskraft zu verleihen. In der nächsten Sekunde steht er wieder ausgeglichen da um auf seinen Gegner reagieren zu können. Dieser Vorgang wird in Vollendung als „Fokussion“ bezeichnet.
    Jede Bewegung zielt darauf ab den Gegner schnell zu besiegen, längere Kämpfe können sich erst erfahrene Meister dieses Stils leisten.
    Die sieben Wege der Faust sind darauf ausgerichtet gegen mehrere Gegner auf einmal zu kämpfen. Im Kampf gegen einen einzelnen Feind ist man anfangs gut gewappnet, doch wenn der Kampf zu lange dauert geht dem Kämpfer die Ausdauer aus.
    Der größte Nachteil dieser Technik liegt in seiner Reichweite. Im Kampf gegen bewaffnete Gegner, welche zum Beispiel mit Speeren oder sogar Pistolen gerüstet sind, muss der Anwender der 7 Wege der Faust sehr aggressiv vorgehen. Der waffenlose Kämpfer befindet sich so lange im Vorteil, wie sein Gegner sich in der Reichweite seiner Faust befindet. Solch eine aggressive direkte Vorgehensweise erlauben bei diesem Kampfstil am Anfang nur die Techniken von Ignus.
    Die Techniken von Ignus, dem Feuer, sind nur zum Angriff gedacht, der Gegner soll so schnell und so stark angegriffen werden, dass er im Idealfall nicht zurückschlagen kann.
    Varine, das Wasser, bewegt sich geschmeidig und flüssig, ihre Techniken fließen um den Gegner und nutzen seine eigene Kraft gegen ihn.
    Aeris, die Luft, kämpft am besten gar nicht, sie weicht dem Feind nur aus, ihre Techniken beinhalten vor allem Sprünge und Rollen. Weil die Kampftechniken von Aeris viel Ausdauer verbrauchen, benutzt der Kämpfer sie nur selten.
    Gaia steht für die Erde, der Kämpfer bewegt sich hierbei nur so viel er muss und lässt seinen Feind grundsätzlich erst an sich heran kommen bevor er zuschlägt. Gaias Kampftechniken zielen darauf ab die Schwachstellen des Gegners zu finden, zu öffnen und zuzuschlagen.
    Die Techniken von Yin, Yang und Fu-Jin können nur von erfahrenen Kämpfern oder sogar Meistern angewendet werden, sie bringen übermenschliche Kräfte auf und sollten mit Vorsicht angewendet werden.
    Yins Techniken beeinflussen die Energie innerhalb des Kämpfers und auch innerhalb des Gegners. Wer die Energie seines Gegners nutzt, verwendet mehr Energie als sein eigener Körper aufbringen kann, eine Falsche Bewegung kann dabei für beide betroffenen sehr schädlich sein.
    Die Techniken von Yang steigern die eigenen Leistungen über die Grenzen des Körpers. Der Anwender kann sehr viel Schaden verursachen, verletzt sich aber auch selber mit jeder Bewegung.
    Fu-Jins Techniken beschäftigen sich damit, die Energie des Kämpfers außerhalb seines Körpers zu nutzen, um so gewalltige Energieattacken auszuführen. Der Energieverbrauch steigert sich dabei so sehr, dass der Kämpfer daran sterben kann. Wer die Techniken von Fu-Jin gemeistert hat, kann seine Energie benutzen um die Aspekte der sieben Gottheiten in sich wachrufen zu können. Durch das intensive Studium der Gottheiten weiß der Kämpfer sich in die Gottheiten zu vertiefen und kann seine eigene Lebensenergie verwenden, um seinen Körper an den der Götter anzupassen und ihre Techniken perfekt zu nutzen. Zudem können die Eigenarten und Charaktereigenschaften der sieben Götter Schwächen des Anwenders ausgleichen. Bei den Beschwörungen ist zu bedenken dass Energie immer Energie bleibt, der Anwender kann ihr durch die Beschwörung von Ignus die Form und Eigenschaften des Feuers geben, dennoch ist es kein Feuer.
    Dabei geht der Kämpfer das Risiko ein seine eigene Persönlichkeit zu verlieren oder sich in einer unrealen Welt zu verlieren oder sogar die Kontrolle über die Kräfte zu verlieren und sie gegen sich und seine Mitstreiter zu richten, wenn er seiner eigenen Gestalt zulange fern bleibt.

    Stufe 1: Schüler
    Der Kämpfer hat die Grundfiguren und grundlegenden Bewegungen erlernt und ist ein wahrer Schüler. Noch ist er nicht dazu in der Lage sein Gewicht effektiv zu nutzen und seine Kraft auf einen Punkt zu konzentrieren. Die allgemeinen Schwachpunkte des menschlichen Körpers - Nieren, Schläfen, Unterkiefer, Solarplexus usw. - sind dem Kämpfer bekannt, aber es fällt ihm noch schwer sie im Eifer des Gefechts zu treffen. Die individuellen Schwachpunkte seines Feindes kann der Schüler im Eifer des Gefechts noch nicht ausmachen.
    Die Standhaftigkeit auf dieser Stufe reicht aus um nicht durch jeden Schlag aus dem Gleichgewicht zu geraten und zu Boden zu gehen, schwere Schlägen sollte man jedoch meiden. Das Ausweichen und Kontern ist durchaus möglich, funktioniert aber nur bei langsamen Gegnern wirklich gut.
    Ein kurzer Kampf ist schon drin ohne den Atem zu verlieren.
    Aufgrund der niedrigen Ausdauer auf dieser Stufe eignen sich vor allem Techniken von Gaia und Varine.

    Stufe 2: Kämpfer
    Hartes Training, intensives Studium und Meditation haben dazu geführt, dass aus dem einfachen Schüler ein echter Kämpfer geworden ist. Kompliziertere Figuren, welche mehrere schwierige Bewegungen enthalten, können schon flüssig und geübt ausgeführt werden. Desweiteren kann man nun sein Gewicht besser in den Kampf einbringen, zumindest bei groben Bewegungen. Allgemeine Schwachpunkte bei einem Menschen zu treffen ist jetzt schon leichter, wodurch ein schwächerer Gegner leicht mit einem Schlag zu Boden geht.
    Einen einfachen Angriff kann man nun schon leichter widerstehen, vor allem wenn man Arme und Beine zur Abwehr hinzunimmt. Der Stand ist nun fest genug um auch stärkeren Kräften Stand zu halten, es fällt dem Feind zunehmend schwerer den Kämpfer vom Platz zu bewegen.
    Weil man die Bewegungen schwächerer Gegner besser vorhersehen kann fällt das Ausweichen und umleiten bei ihnen viel einfacher.
    Solange man seine Feinde mit zwei bis drei Schlägen besiegt beendet man auch mehrere Kämpfe hintereinander ohne völlig außer Atem zu sein.
    In schwierigen Einzelkämpfen kann der Kämpfer sich erlauben die Techniken von Ignus einzusetzen.

    Stufe 3: kämpfender Mönch
    Ein Kämpfer auf dieser Stufe kann sich durchaus schon als kämpfender Mönch bezeichnen. Die Grundfiguren sind kein Problem mehr, sie werden automatisch ausgeführt und können kombiniert werden.
    Was den Einsatz des Gewichts angeht, so setzt ein kämpfender Mönch es so effektiv ein, dass seine Faustschläge eine massive Verstärkung erhalten.
    Auch im Kampf gegen stärkere Gegner fällt es nicht mehr schwer die Schwachpunkte zu treffen. Wenn der Gegner etwas besser ist und der Kampf länger dauert, findet der Kampfmönch auch schon besondere individuelle Schwachpunkte.
    Langsam wird man zum sprichwörtlichen Fels in der Brandung, an dem Angriffe einfach zerschellen. Der kämpfende Mönch ist geschickt genug um auch gekonnte Attacken abzuwehren, umzuleiten oder zu kontern. Selbst Gegner mit besonders viel Kraft haben Probleme den Mönch gegen seinen Willen zu bewegen.
    Solange die Gegner des kämpfenden Mönches mit wenigen Treffern besiegt sind, kann er Stunden damit verbringen zu kämpfen.
    Der kämpfende Mönch ist erfahren und ausdauernd genug um die Techniken aller vier elementaren Gottheiten zu nutzen, auch wenn Aeris Techniken ihn immer noch viel Ausdauer kosten.

    Stufe 4: Großmönch
    Das Wissen und das Geschick im Kampf übersteigen nun das Können der meisten anderen Mönche. Der Großmönch wagt sich schon an schwierige Figuren heran, welche für viele Menschen undenkbar wären.
    Das Gewicht einzusetzen ist kein Problem mehr, wodurch die Angriffe des Großmönches markerschütternd werden. Der Großmönch hat genug studiert und meditiert um zu lernen, wie er seine Kraft fokussiert. Noch braucht er jedoch viel Zeit dafür und es scheint so, als würde er weit ausholen müssen. Das Ergebnis des Fokussierens ist genug Kraft um sogar Felsen ohne weiteres zu spalten.
    Die meisten Feinde sind für einen Großmönch ein offenes Buch, er findet mit Leichtigkeit die Schwachstellen seiner Feinde und lässt sie dafür leiden.
    Die Standhaftigkeit des Großmönches ist erstaunlich, selbst ein leichtes bis mittleres Erdbeben bringt ihn nicht zum wackeln. Zudem ist der Großmönch erfahren genug um die Angriffe seines Gegners so geschickt umzuleiten oder abzuwehren, dass sie fast alle ihre Kraft verlieren.
    Die Ausdauer des Großmönches reicht aus um auch erfahrene Gegner den ganzen Tag lang zu bekämpfen, ohne Müdigkeit zu zeigen.
    Er kann nun selbst die Techniken von Aeris einsetzen ohne erschöpft zu sein.

    Stufe 5: Glaubensbringer
    Auf dieser Stufe ist man den normalen Kämpfern weit überlegen und jeder Mönch sollte vor dem Glaubensbringer tiefen Respekt und Demut zeigen. Er kann die schwierigsten Figuren anwenden, welche den meisten Mönchen bekannt sind.
    Der Glaubensbringer beherrscht den Fokus fast perfekt, er kann seine ganze Kraft in einen Hieb stecken ohne sich zu lange konzentrieren zu müssen.
    Er durchschaut die Großzahl seiner Feinde mit Leichtigkeit und greift effektiv ihre Schwachpunkte an.
    Mit der gewaltigen Verteidigung und Standhaftigkeit auf dieser Stufe kann man sogar einer Lawine wieder stehen und ein Feind muss schon einiges aufbringen um einen aus dem Gleichgewicht zu bringen. Angriffe die abgewehrt oder abgeleitet werden scheinen einfach zu verpuffen, ohne jeden Effekt.
    Der Glaubensbringer kann seine Energie so gut fokussieren, dass er sie außerhalb seines Körpers einsetzen kann um die geheimen Techniken der Gottheiten Yin und Yang anzuwenden, welche den normalen Menschen in grenzenloses Staunen versetzen.
    Man kann nun lange bei voller Kraft kämpfen und muss sich danach nur ein paar Schweißperlen von der Stirn wischen und einmal tief durchatmen.

    Stufe 6: Jünger der Götter
    Durch die Faust des Kämpfers spricht nun der Wille der Götter. Die Techniken, die er im Kampf einsetzen kann werden so stark, dass sie Naturgewalten gleichen. Es ist nun möglich alle Figuren in beliebiger Anzahl automatisiert einzusetzen und zu kombinieren.
    Der Fokus lässt den Jünger der Götter jederzeit sein volles Potential in seiner Kraft umsetzen und kurz darauf wieder völlig ausgeglichen sein.
    Die Verteidigung gleicht nun keinem Fels mehr, eher einem Berg, der unmöglich zu bewegen scheint.
    Man kann seine Feinde umfließen wie Wasser und ihre Angriffe haben anscheinend gar keine Wirkung mehr.
    Der Jünger der Götter kann den ganzen Tag bei voller Kraft kämpfen und sich allein ganzen Armeen der Blue Marine stellen.
    Als sterblicher Diener der Götter wird er zu Verkörperung von Fu-Jin, dem Dämon im Wind und kann die stärksten Techniken der sieben Gottheiten anwenden.