Stachelrochen

1. Juli 2016
Stachelrochen
  • Stachelrochenfischmensch

    Beschreibung: Bei den Stachelrochenfischmenschen handelt es sich um einen recht engen Verwandten der Mantafischmenschen. Aus diesem Grund teilen sie sich auch einige Merkmale mit ihnen, aber es gibt durchaus auch Unterschiede zwischen den beiden Unterarten. Als Erstes sehen wir uns einmal das allgemeine Aussehen dieser Fischmenschen an. Hierbei dürfte auffallen, dass sie nicht wie manch andere Schuppen, sondern eine sehr raue Haut besitzen. Diese weist große Ähnlichkeit zu der auf, die Haie und Rochen ihr Eigen nennen. Die möglichen Färbungen der Haut sind Braun, Blau und sehr selten Schwarz. Außerdem verfügt sie über die Besonderheit, dass sie nicht stur in einer Farbe gehalten ist, sondern die Vertreter dieser Art andersfarbige Flecken auf ihrem Rücken, ihren Schultern und ihrem Nasenrücken besitzen. Unabhängig von der Grundhautfarbe sind sie entweder gelb oder weiß gehalten und von einem dunkleren Farbton ihrer sonstigen Hautfarbe umrandet. Jeder Fischmensch dieser Art ist was seine Flecken in Größe, Anzahl und Form angeht einzigartig. Weiterhin verfügen die Stachelrochenfischmenschen über Flügel an ihren Unterarmen, die flach ovalförmig sind und ihnen einen zusätzlichen Antrieb im Wasser liefern. Ebenso hilfreich im Wasser sind die Schwimmhäute zwischen ihren Fingern und Zehen. Somit sind die Stachelrochenfischmenschen allein schon dadurch schneller und weniger im Wasser als einige andere Unterarten.
    Ein paar von ihnen bringen es sogar fertig ihren etwa 1,5 m langen Schweif als zusätzlichen Antrieb und/oder Ruder Zweck zu entfremden. Jener ist ursprünglich allerdings als Waffe gedacht gewesen, was allein schon die Stacheln an dessen Ende und recht weit am Ursprung bekunden. Diese haben eine Länge von etwa fünf Zentimetern und besitzen alle einzeln eine druckempfindliche Giftdrüse. Bei zu viel ausgeübtem Druck spritzen sie ihr Gift in den betroffenen Stachel. Es kommt auch nicht gerade selten vor, dass einer von ihnen im Opfer stecken bleibt. Für den Fischmenschen selbst ist das aber kein großer Beinbruch, denn ein Stachel wächst je nach individueller Erfahrung schneller oder langsamer nach. Der Fischmensch bemerkt es zwar, wenn einer herausgezogen wird, aber der Schmerz ist etwa mit dem vergleichbar, wie wenn man jemanden ein, zwei Haare ausreißen würde. Die hauptsächlichen Angriffspunkte des Giftes sind Lunge, Herz und Kreislauf des Opfers. Wie stark die Auswirkungen sind und welche überhaupt eintreten hängt davon ab, wie stark der Fischmensch trainiert ist. Zu den Stacheln sei noch gesagt, dass diese nicht von Geburt an vorhanden sind, sondern erst etwa zischen dem zweiten und dritten Lebensjahr anfangen zu wachsen. Das Gift wird erst etwa ab dem sechsten Lebensjahr des Fischmenschen gebildet.
    Weiterhin besitzt der Schweif bei manchen Vertretern die Eigenart in jeder Situation reflexartig die Stimmung des Fischmenschen anzuzeigen. So bedeutet ein Wedeln mit eben diesem Freude, während ein schlaffes herunterhängen Enttäuschung und Traurigkeit ausdrückt. Sollte er einmal recht gerade nach oben gerichtet sein so ist der Fischmensch erschreckt und/oder hat Angst. Als Letztes sollte man sich in Acht nehmen, wenn man sieht, dass die Muskeln des Schweifes durchgängig angespannt sind und allerspätestens, wenn er zittert, sollte man in Deckung gehen, denn dann hat man es übertrieben und den Betroffenen zur Weißglut gebracht. Und dass ein solcher Ausraster äußerst unschön enden kann dürfte inzwischen jedem klar sein.
    Neben diesen individuellen Stärken dieser Unterart besitzen sie selbstredend auch die allgemein von Geburt an zehnmal größere Stärke der Fischmenschen gegenüber normalen Menschen, welche sich natürlich durch Training weiter steigern lässt.

    Stufe 1: Ist ein Stachelrochenfischmensch ausgewachsen, befindet er sich auf dieser Stufe. Seinen Schweif kann der Fischmensch im Alltag recht gut kontrollieren und dafür sorgen, dass er nicht aus Versehen jemanden damit trifft. Im Kampf hat er aber noch Probleme seine Länge auf die Schnelle richtig einschätzen zu können und es kommt schon vor, dass er den Gegner mit dem Schweif verfehlt. Davon den Schweif im Wasser für Steuerung oder gar zum Antrieb zu benutzen ist man noch meilenweit entfernt.
    Dass dieser Fischmensch Gift produziert merkt das Opfer in den seltensten Fällen und auch nur daran, dass er einen sehr leichten stechenden Schmerz in der Region seines Herzens verspürt. Die meisten Schmerzen verursacht immer noch allgemein die gerissene Wunde. Auch mehrere Treffer verschlimmern diesen Effekt nicht großartig. Ein herausgezogener Stachel braucht etwa zwei Stunden bis er wieder vollständig nachgewachsen ist.

    Stufe 2: Es passieren schon weniger Fehler beim Schlagen des Gegners mit dem Wirbelsäulenfortsatz, aber man ist weit davon entfernt mit jedem Schlag den Gegner auch wirklich zu treffen, von einer expliziten Stelle an dessen Körper ganz zu schweigen. Man hat schon den einen oder anderen Gedanken an seinen Schweif im Wasser verschwendet und kann sich theoretisch in etwa vorstellen wie man ihn benutzen muss, praktisch will dies noch nicht so recht klappen.
    Allmählich verstärkt sich der Effekt des Schmerzes beim Herzen des Opfers, wenn das Gift anfängt zu wirken. Dieser schmerzende Effekt tritt auch bei der allgemein schon schmerzhaften Wunde auf. Außerdem kann es je nach Kondition des Opfers dazu kommen, dass es minimal Sternchen sieht. Dies schränkt aber noch nur sehr wenig bis gar nicht ein. Höchstens mehrere Treffer können sie etwas störend werden lassen. Die Zeit, die ein Stachel zum Nachwachsen braucht hat sich auch etwas verkürzt, beträgt sie nun doch etwa eineinhalb Stunden.

    Stufe 3: So langsam wird es doch. Der Versuch den Gegner zu treffen ist jetzt schon immer öfter von Erfolg gekrönt. Außerdem gehen diese Bewegungen mit dem Schweif auch wesentlich schneller vonstatten, was einen Bonus von +1 auf die Schnelligkeit des Fischmenschen bedeutet. Ganz langsam kann man auch davon sprechen, dass man mit seinem Schweif auch zielen kann, welche Stelle man treffen möchte. Außerdem kann man auch schon versuchen den Schweif als Ruder zu benutzen.
    Inzwischen kann man bei dem, was die Giftdrüsen produzieren, auch wirklich von Gift sprechen. Deutlich kann das Opfer nun schon das Stechen bei seinem Herzen spüren, genauso wie die Sternchen nun schon etwas einschränken können. Auch kann es dazu kommen, dass man leichte Krämpfe im Bereich des Treffers verspürt, zusammen mit dem bekannten, erneut verstärkten, Stechen. Durch mehr als einen Treffer ist eine Steigerung der Auswirkungen durchaus möglich, töten kann man sein Opfer durch das Gift allerdings noch nicht. Es stirbt höchstens an den gerissenen Wunden. Ein Stachel braucht nun eine Stunde, bis er wieder nachgewachsen ist.

    Stufe 4: Dass man seinen Gegner komplett verfehlt ist hier eher eine Frage des Kampfgeschicks und sein Ziel kann man nun auch ungefähr treffen, auch wenn es schon noch recht oft vorkommt, dass man zum Beispiel statt der Brust den Bauch erwischt. Das mit dem Schweifruder klappt schon ganz gut, nun kann man weiterdenken und versuchen diesen auch antreiben zu lassen. Letzteres ist aber noch nicht wirklich von Erfolg gekrönt.
    Deutliche Krämpfe rund um die getroffene Stelle, starke Herzschmerzen, doch recht einschränkende Sternchen im Blickfeld und leichte Atemnot. Dies sind die Auswirkungen eines Treffers mit einem Giftstachel. Das Gift erfüllt seinen Zweck auch direkt bei der Wunde, schmerzt diese nun ebenso stark wie das Herz, wenn nicht sogar noch stärker, da es sich ja um eine Wunde handelt, die allgemein schon von sich aus ohne das Gift schmerzen würde. Mehrere Treffer führen zu einer Verstärkung aller Effekte und das Opfer kann dadurch durchaus schon einmal kollabieren. In einer halben Stunde wächst ein verlorener Stachel wieder nach.

    Stufe 5: Kleine Abweichungen beim Treffen des Ziels sind noch möglich, aber selten geworden. Damit man seinen Gegner nicht trifft muss dieser schon ausweichen oder den Schweif anderweitig abwehren. Inzwischen kann sich der Fischmensch ein Schwimmen ohne Schweifruder gar nicht mehr vorstellen und auch der Antrieb mit diesem geht schon wesentlich leichter vonstatten als vorher.
    Ab hier wird es wirklich gefährlich für das Opfer, denn ein Treffer verursacht schon fast unerträglich starke Schmerzen im Bereich des Herzens und des Treffers und die Krämpfe weiten sich von der getroffenen Stelle auf den ganzen Köper aus. Außerdem muss man deutlich nach Atem ringen und die Sicht verschwimmt, als hätte man die Augen nur einen winzigen Spalt weit geöffnet. Nach ein paar Treffern ist das Opfer meist nicht mehr fähig zu kämpfen, sondern bricht wegen kollabiertem Kreislauf und Atemnot zusammen. Ein herausgezogener Stachel ist nun ab etwa einer Minute wieder voll einsatzbereit.

    Stufe 6: Mit der Schweifspitze den Gegner ins Auge treffen? Kein Problem. Mit dem Schweif einen Stift greifen und zeichnen? Kinderkram. Auch Präzisionsarbeit meistert ein Fischmensch auf dieser Stufe mit dem Schweif als wäre es das Einfachste der Welt. Und auch steckt nun wesentlich mehr Kraft hinter dessen Schlägen, was einen Bonus von +1 auf Stärke bedeutet. Der Schweif ist jetzt auch im Wasser unter völliger Kontrolle und ist eine gute Geheimwaffe geworden was Antrieb und Wendigkeit angeht.
    Durch das Gift können inzwischen nicht mehr nur Krämpfe, sondern sogar teilweise Lähmungen des betroffenen Körperteils auftreten. Durch die starke Atemnot kann das Opfer in Panikzustände verfallen, die nicht gerade Hilfreich in diesem Punkt sind. Zeitgleich schmerzen Herz und Wunde so, als würde man dauerhaft darauf einstechen. Dass man nun fast überhaupt nicht mehr sehen kann, sondern alles einfach nur ein großer Mischmasch aus allen Farben der Umgebung ist, dürfte also eines der kleineren Probleme des Betroffenen sein, der sich nur noch in den seltensten Fällen auf den Beinen halten kann. Aber nach mehreren Treffern dürfte auch der hart gesottenste Kämpfer nicht mehr stehen, spätestens dann, wenn er durch Luftmangel zusammenbricht und wenn er viel Pech hatte auch nie wieder aufsteht. Denn ab hier ist das Gift so wirksam, dass ein Tod des Betroffenen, sollte er nah genug an Herz und/oder Lunge getroffen sein, durchaus möglich ist. Eine Sekunde. So lange muss der Stachelrochenfischmensch auf dieser Stufe auf einen neuen Stachel warten.