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Hai

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  • Hai-Fischmensch

    Beschreibung: Jeder Mensch hat bereits einmal von Haien gehört, den bekanntesten Raubfischen der Meere und Gegenständen diverser Schauergeschichten. Es ist also nicht sonderlich verwunderlich, wenn man einen Fischmensch dieser Unterart noch ein wenig vorsichtiger beäugt.
    Hai-Fischmenschen können, abhängig davon was genau für ein Haiblut in ihnen fließt, sehr unterschiedlich aussehen. So haben manche eine Sägenase, andere einen hammerförmigen Kopf und wieder andere sehen aus wie ein Teppich. Die Unterschiede sind so vielfältig wie es verschiedene Haiarten in den Weltmeeren gibt, entsprechend ist es nur schwer möglich eine wirklich exakte Verallgemeinerung aufzustellen. Sie alle teilen sich jedoch die Rückenflosse, die zwischen den Schulterblättern hervorsprießt.
    Zudem ist die Fähigkeit, wie ihre tierischen Verwandten ihre spitzen Zähne nachwachsen zu lassen, weit verbreitet unter diesen Fischmenschen. Dafür gibt es nur sehr wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Teppichhaie. Im Kiefer bilden sich regelmäßig neue Zahnreihen und wenn ein alter Zahn abbricht, so schiebt sich ein neues Gebiss wieder nach und drückt das alte heraus. Dank ihrer höheren Evolution können die Angehörigen dieser Unterart dies sogar kontrollieren. Das Zahnwachstum des Haifischmenschens ist schnell, aber begrenzt. In seinem Kiefer sind nur so viele Zahnreihen vorrätig, wie seine doppelte Fischmenschenstufe ist und er braucht Ruhe und Nährstoffe, um sie nachwachsen zu lassen.
    Zudem verfügen Haie über eine Art "Blutnase". Sie können Blut, besonders wenn es frisch ist, über große Distanzen riechen und orten, Unterwasser weit besser als an Land. Das macht sie zu ausgezeichneten Spürhunden für verletzte Ziele und zerstört jede Hoffnung, sie abzuschütteln, wenn man eine offene Wunde hat. Auch hier gibt es wieder ein paar wenige Ausnahmen unter den spezifischen Unterarten, diese sind jedoch zahlreicher, als die Ausnahmen der Zahnwunder.



    Stufen 1: Es mag zwar ganz lustig sein, die Zähne eines Hais zu haben, doch mit dem Gebiss eines echten Raubfisches kann man noch nicht wirklich mithalten. Während die Dolche im Mund des Fischmenschen sich problemlos durch Fleisch und ähnliche Materialien reißen, so ist doch schon bei Holz und Knochen Schluss, egal wie lange man kaut. Um jedoch selbst auf die Grundbeißfähigkeiten zugreifen zu können braucht man ein bestimmtes Maß an Kraft. Wenn man nicht genug Power im Kiefer hat, bringt einem das beste Gebiss nichts, da man es nicht durch das Material durch bekommt. Auf dieser Stufe hat man auch nicht so viel Übung darin, die gefährlichen Beißer wirklich als Kampf zu nutzen und man wird wohl kaum zubeißen, außer man reagiert instinktiv. Ein verlorener Zahn wird in rund einer Stunde ersetzt und der Hai hat keinen Einfluss darauf. Zudem wird das Nachwachsen im Zahnfleisch schmerzen, vor allem, wenn man seinen Kiefer nicht schont. Auch die Fähigkeit Blut zu riechen ist alles andere als ausgeprägt und aufgrund der eingeschränkten Distanz nur dann nützlich, wenn ein verwundetes Ziel sich ganz in der Nähe versteckt.

    Stufen 2: Knochen und Holz brechen nun ebenfalls unter den gefährlichen Kiefern und werden zu Staub zermahlen, solange der Fischmensch genug Kraft besitzt um seine stabilen Zähne durch das Material zu treiben. Ab Stein ist jedoch schon wieder Schluss mit dem fröhlichen Kauspaß, es sei denn man ist scharf auf eine hohe Zahnarztrechnung. Allerdings ist man etwas besser im kämpferischen Beißen geworden und kann in eine Konfrontation schon bewusst das eigene Gebiss mit einfließen lassen; es ist allerdings noch ungeschickt und suboptimal ausgeführt. Die Zeit des Nachwachsens eines verlorenen Zahns hat sich nur unwesentlich verbessert, ist jedoch nun auch bei Belastung weniger schmerzhaft. Zudem hat der Fischmensch durch seine bessere Beherrschung dieser Fähigkeit die Zeit des Nachwachsens nun auf 20 Minuten verkürzt. Ähnlich verhält es sich mit dem Blut riechen. Die Distanz, auf die der rote Lebenssaft wahrgenommen werden kann, hat sich nur unwesentlich erhöht, ist dafür ein wenig genauer geworden, was die Details angeht. So kann man ungefähr bestimmen, wie viel Blut das Ziel gerade verliert.

    Stufen 3: Wenn Felsen köstlich oder zumindest essbar wären, dann könnte man sich jetzt von ihnen ernähren, solange man stark genug ist, da die Beißerchen nicht mehr brechen, wenn sie auf Stein treffen. Aber wer hat schon gern Kiesel zwischen den Zähnen stecken? Übertreibt es nur nicht mit dem Steinkauen, sonst bleibt ihr stecken, oder brecht euch einen Zahn aus. Zum Glück wachsen sie nach etwa 5 Minuten wieder nach. Die Schmerzen beim Nachwachsen sind inzwischen verschwunden. Inzwischen hat man genug Übung beim Beißen um es regulär in Kämpfen einzusetzen. Blut lässt sich nun auch über höhere Distanzen wahrnehmen und die Zahl der Verletzungen kann der Hai relativ ungenau bestimmen. Zudem hat sich der Körper der Unterart nun so weiter entwickelt, dass er mehr Kraft aufwenden kann, als zuvor. (+1 auf Stärke)

    Stufen 4: Durch einen ausgewachsenen Menschen beißt man sich durch wie ein warmes Messer durch Butter gleitet. Es ist nur eine Frage der eigenen Körperkraft. Man ist auch noch einmal sicherer geworden beim Umgang mit dem eigenen Gebiss im Kampf und benutzt es erstmals als richtige Waffe, anstatt nur eines scharfen Gimmicks. Die Zähne benötigen nur noch Augenblicke um zu sprießen. Die Fähigkeit Blut zu riechen hat sich inzwischen weit genug verbessert, dass der Fischmensch mit Hunden im Fährte aufnehmen konkurrieren und einen direkten Vergleich gewinnen würde.

    Stufen 5: Hoffentlich wurden eure Waffen von einem guten Schmied gefertigt. Die Zähne sind stabil genug um den meisten Metallen zu widerstehen und mit genug Kraft fetzt der Fischmensch durch dünnes Eisen wie durch Papier. Minderwertigere und fragile Waffen, wie die Schwerter und Gewehre aus Massenproduktionen, werden zu Schrott verarbeitet. Erst bei gehärtetem Stahl ist Schluss, an diesem beißt man sich nur die Zähne aus. Nicht, dass dies allzu schlimm wäre, da sie praktisch sofort nachwachsen. Auch im Zubeißen ist man inzwischen weit besser geworden und beweist genug Können darin, dass man meinen könnte, der Hai würde dutzende Schwerter im Mund führen. Ab dieser Stufe ist es nur noch schwer möglich mit einer blutenden Verletzung der Nase eines Hai-Fischmenschen zu entkommen. Der Riechende kann nun sogar die Schwere der verräterischen Wunden relativ genau bestimmen und hat eine Ahnung davon, wie viel Blut bereits verloren wurde.

    Stufen 6: Stellt euch nicht zwischen diesen Hai und seine Beute, wenn euch die Vollzähligkeit eurer Gliedmaßen am Herzen liegt. Die Zähne sind schärfer, härter und rundum stabiler als die gewöhnlichen Waffen der Menschen; man könnte problemlos eine dicke Panzerung aufknabbern. Praktiziert man keinen Stil ist es nicht selten, dass das Beißen die Hauptangriffsart wird. Man könnte sich sogar zu Präzisionskauen hinreißen lassen um gewünschte Muster zu hinterlassen, so geschickt ist man inzwischen. Der Verlust eines Zahns, wenngleich unwahrscheinlich, ist zudem alles andere als ein Drama, aufgrund der Menge an weiteren Zahnreihen im Kiefer. Perlweiß und absolut tödlich, der Traum jedes Zahnarztes. Auch Blut zu riechen ist nun ein absolutes Kinderspiel geworden. Selbst über sehr hohe Entfernungen hinweg kann der Hai noch sein Ziel riechen und dessen Position genau bestimmen. Er gewinnt sogar Informationen aus dem Geruch, wie Blutgruppen, oder was das blutende Wesen zuletzt gegessen hat. Es lässt sich sogar bestimmen ob es sich um Mensch, Tier, Fischmensch oder etwas anderes handelt. Zudem wird der Fischmensch rundherum robuster, als er es zuvor schon war, was sich mit einem +1 auf Widerstand ausdrückt.
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