VIII. Ich will keinen Mann!

Dieses Thema im Forum "Ondaron" wurde erstellt von Yukiko, 13. Mai 2018.

  1. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Die Red Carpi segelte über den Ozean, es war heute eine ruhige fahrt. Kleine Wellen schlugen gegen das Schiff, so unbedeutend und gleichmäßig, dass man diese schon beinahe gar nicht mehr wahrnahm. Akataja stand am Steuer, Ark saß im Krähennest, Tanith in der Werkstatt und Wavami genoss den Wind im Gesicht.
    Seit einigen Tagen hatte die Crew Senjero verlassen und seither war die Zimmerfrau unter Deck gelegen ohne sich zu rühren. Wavami flößte der Frau gelegentlich etwas zu Trinken und etwas zu essen ein, aber da diese sich nicht rührte brauchte sie auch nicht viel.
    Die gedämpften Geräusche drangen an das Ohr der Zimmerfrau, sie öffnete blinzelnd die Augen und begann zu überlegen was passiert war. Sie war eindeutig in der Carpi, also hatten sie es aus der Höhle raus geschafft. Die Frau wollte sich aufsetzen, nahm jedoch sofort wieder die Belastung von Ihrer linken Schulter.
    Sie fühlte sich wie von einem Zug überrollt, oder vielleicht von zweien und einem Tanklaster und einem Dutzend Elefanten. Erst jetzt bemerkte sie die Bandagen und es roch …. Die Beschreibung war komisch, aber es roch nach Krankenhaus, nach Medikamenten und Salben und Desinfektionsmittel…. Ein widerlicher Geruch den Yuki noch nie leiden konnte.
    Langsam realisierte sie auch wieder was passiert war. Beubo war abgestürzt, verschüttet und die Carpi ohne Käpt’n. Wie war sie eigentlich auf das Schiff gekommen, sie versuchte den Nebel Ihrer Gedanken zu klären.
    Tanith war da und ein blonder nackter Engel hatte sie zum Schiff getragen. Ein blonder nackter Engel…. Langsam wurden die Bilder klarer und nach einer Schrecksekunde schüttelte die Zimmerfrau energisch den Kopf, das war kein Engel das war Ark und er war NACKT!
    „ach du kacke!!!…. Da war ein Engel… da war ein Engel….da war ein Engel!....“ Flüsterte sie ein paar Mal um es sich selbst wieder einzureden, der Nebel könnte ruhig über den Gedanken bleiben, so genau wollte sie es dann doch nicht mehr wissen.
    Sie atmete noch einige Male tief durch und begann einen erneuten Versuch sich aufzurichten. Wohl bedacht darauf, diese Runde die linke Schulter nicht zu belasten. Es schmerzte zwar jeder Muskel, doch es ging. Langsam aber es ging.
    Sie stolperte auf die Tür zu und machte sich auf den Weg aufs Deck. Zwischendurch musste sie sich zwar immer mal wieder mit dem rechten Arm abstützen an der Wand und Möbeln die gerade in Reichweite waren, aber es ging.
    Sie öffnete die Tür und trat in grelles Sonnenlicht und noch bevor sie etwas sehen konnte wurde ihr erscheinen bemerkt.
    „YUKI!“ ertönte Arks Stimme freudig aus dem Krähennest, dann sprang er auch schon akrobatisch über die Seile hinunter und landete nach wenigen Sekunden auf dem Deck. Auch Wavami war recht schnell vor Ort „Wieso bist du aufgestanden? Du solltest liegen bleiben!“
    Akataja stand am Steuerrat und grinste die Zimmerin an und dann tauchte auch schon Tanith in der Tür auf, der wohl ihr erscheinen dank Ark auch gehört hatte. Sie meinte auch bei ihm ein kurzes lächeln gesehen zu haben, aber es könnte auch Einbildung gewesen sein, ihre Augen hatten sich gerade eben erst an das Licht gewöhnt.
    Ihr Blick blieb bei Tanith als sie fragte „Beubo?“ doch der Scharfschütze schüttelte nur den Kopf. Auch wenn sie es nicht zu geben würde, ein kleiner Teil in Ihr hatte die Hoffnung dass ihr Käpt’n doch noch durch ein Wunder im Nachhinein wieder aufgetaucht war, doch dieser Hoffnungsschimmer war verflogen.
    „Du solltest wieder ins Bett!“ sagte die Ärztin mit Nachdruck in der Stimme. „Papperlapapp…. Doch nicht wegen den paar Kratzern?!“
    Wavami tippte daraufhin nur kurz mit ihrem Zeigefinger auf die linke Schulter von Yuki, welche augenblicklich mit einem schmerzhaften Stöhnen zusammenzuckte und ein paar Schritte davon taumelte. Sie funkelte Wavami kurz an, nicht wirklich bösartig, sie mochte solche Aktionen einfach nur nicht, außerdem könnte die Zimmerfrau nicht die nächsten paar Wochen liegen bleiben, da würde sie irgendwann Amok laufen, aber schonen das sollte sie sich vielleicht wirklich.
    „Und was machen wir jetzt?“ hatten die anderen schon darüber gesprochen? Vermutlich eher nicht…
    „sag du es….es ist dein Schiff!“ Tanith, charmant wie immer, doch genau wegen dieser direkten Art mochte sie den Kerl.
    Es war ihr Schiff, was wollte sie jetzt eigentlich tun. Sie war mit Beubo mitgegangen, weil er ehrlich war, weil er gute Absichten hatte und weil Sie das Gefühl hatte, dass er die Welt jeden Tag ein kleines bisschen besser machte.
    Sie fasste Ihren Entschluss.
    „Ich werde weiter segeln, ich will das was Beubo angefangen hat weiter führen. Ich will die Welt jeden Tag ein bisschen besser machen. Denen helfen die sich nicht selber helfen können, das Leben genießen, mir ab und an einen hinter die Binde kippen und mit Freunden zusammen sein. Ich will die korrupten Schweine, welche ganz offensichtlich in der Marine unterwegs sind fertig machen, diejenigen die nur auf die kleinen gehen. Ich werde zwar versuchen nicht ganz so treudoof in die Scheiße zu rennen wie Beubo, aber was er gemacht hat war richtig und ich lass mich von solchen Idioten wie Sterlin nicht daran hindern für das richtige zu kämpfen.“
    Sie schaute in die Runde, sie war offen ehrlich und redete für Ihre Verhältnisse echt viel ohne zu fluchen oder irgendwem eine über zu braten.
    „Ich weiß dass ihr alle hier steht wegen Beubo, weil ihr ihm gefolgt seid und ich bilde mir nicht ein dass ihr irgendeine Verpflichtung habt hier zu bleiben.“
    Sie könnte keinen zwingen auf der Carpi zu bleiben, sie wollte auch keinen zwingen, aber diese Crew war mehr als ein reines Anhängels von Beubo. Zumindest für Yuki.
    „Ich selbst bin nur wegen Beubo hier gelandet. Doch das hier ist mehr, ihr seid meine Freunde, ihr seid Familie für mich geworden. Es wird vermutlich ab und zu dämlich und gefährlich werden, aber ich mache weiter.“
    Die Shinin fuhr sich wie so oft mit der Hand über Ihre Schlangentätowierung.
    „Ich würde mich freuen wenn ihr mich begleitet und wir zusammen weiter machen, weil ihr mir echt wichtig geworden seid, ich könnte es aber auch verstehen wenn nicht. Dann werde ich euch bei der nächsten Insel aussteigen lassen. Was sagt ihr Freunde?“
     
  2. Ebony Claves

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    Einige Tage waren schon ins Land gezogen, seit Ebony aus der Miene geflohen, und Jacks Seele befreit hatte. Trotzdem war sie noch immer hier, auf dieser finsteren Insel und saß auf dem Dach des Hotels indem sie sich zu Beginn ihres Abenteuers eingeschrieben hatte. Mit angezogenen Beinen sah sie gen Himmel und betrachtete den Mond der durch die Wolken schien.
    Hach Jack…irgendwie ist es so ruhig geworden seit du weg bist. Dieser komische Reporter hat sich ohne Umwege aus dem Staub gemacht, diese Hochstapler sind auch nicht mehr aufgetaucht.
    Kurz seufzte die gepiercte Lady, griff in die Hosentasche und zog eine Fliegerbrille hervor.
    Nur ich bin noch hier, little Pumkin.
    Der Rand der Brille funkelte kurz im Licht des Mondes.
    Die Karten haben gesagt es wird bald was geschehen, was mir den Weg weist..aber was und vor allem wann?.
    Sichtlich ungeduldig und etwas geknickt legte Ebony das Kinn auf ihre Knie. Ungeachtet der Menschenschmuggler war es nämlich sehr ruhig hier. Fast schon zu ruhig für ihren Geschmack. Am Hafen legte kein neues Schiff an, keine neue Geschichte der man hätte nachgehen können. Und auch wenn sie nun endlich lesen konnte was das für eine Insel auf der Karte war, die sie von Jack bekam, hatte sie keine Möglichkeit dorthin zu kommen. So ohne Schiff und eine Ahnung wie man die Karte zum Navigieren benutzen muss. Nach einer Weile reckte sich die Wahrsagerin und richtete sich auf.
    Vielleicht lenkt mich ein Abstecher in den Gasthof ab

    Mit diesem Gedanken lief die junge Claves über die kalten Dachziegel zum Rand des Daches um über eine Hohe Laterne hinunter auf die Straße zu gelangen.


    Mitten in der Nacht liefen nur selten Leute durch die Straßen und daher war es auch nicht verwunderlich das die Wahrsagerin bis auf einen Nachtwächter und dem ein der anderem Paar, niemandem begegnete. Die Taverne zu der sie wollte, hieß –Zum goldenen Bären- und war hier der Anlaufpunkt für Reisende. Und obwohl es auf den ersten Blick nicht danach aussah, auch Umschlagspunkt für so manches Inventar. Hier wurde nämlich mit Vorliebe gepokert und manchmal gingen auch ganz andere Sachen über den Tisch außer Geld, wie Seekarten, Edelsteine, Waffen und dergleichen. Als Ebony die Taverne betrat, ging sie auch direkt auf die Theke zu. Der Wirt kannte die Frau mit den Violetten Zöpfen bereits und lächelte ihr zu während er ein Glas abtrocknete.
    Hey kleines, .. was darfs sein?
    Mit einem kleinen Satz ließ sie sich auf dem Barhocker nieder und strich sich eine Strähne aus dem blassen Gesicht.
    Einen Kaffee bitte.
    Mit Zucker?
    Ja bitte..und kalt soll er sein.
    Mit einem verständnisslosen Schulterzucken drehte der Wirt sich um, machte die Tasse fertig und ließ sie etwas abseits stehen damit sie abkühlen konnte. Während dessen drehte die Wahrsagerin ihren Kopf in den Gastraum und sah sich die Nachtschwärmer an. Es waren größtenteils Einheimische, ältere Männer die wohl noch keine Lust hatten zu ihren Frauen nach Hause zu gehen. Alles in allem also nichts interessantes was man hätte an flirten können um sich die Zeit zu vertreiben. Dann aber huschten ihre grauen Augen zu einem Tisch recht weit hinten. Dort saßen 4 Männer die offensichtlich Karten spielten und der Einsatz schien mehr als nur Geld zu sein.
    hm… das sieht doch interessant aus
    Mit einer Hand Strich sie sich eine Strähne hinter die Ohren, um unauffällig mit ihren Fingern eine Art Trichter zu formen.



    Ok, noch eine Runde?
    Naar…ich bin blank Mann, selbst wenn ich wollte könnte ich nicht
    Hm, ok dann nicht, was ist mit euch beiden?
    Ich hab noch 500.000 Berry die setz ich, was ist mit euch?
    Wow, ok..ehm..dann setz ich mein First Class Ticket fürs Foodball Spiel nächste Woche
    Sehr geil, die hol ich mir !
    Erstmal musst du was setzen bevor du mitspielst mein bester, und soweit ich mitgezählt habe, hast du genau so wie Chris keine Kohle die du setzen könntest!
    Aber ich bin Käptn eines Schiffes.
    Du willst dein Schiff setzen?!
    Nein bist du blöd? Aber kostenlose Überfahrt an den Ort deiner Wahl
    Alles klar, das ist n Deal. Trotzdem ist das zu 3 Kacke, wir brauchen n vierten Spieler sonst ist das keine 4-er Bären Runde.



    Mit einem neckischen lächeln erhob sich Ebony.
    Ich liebe meine Teufelskräfte. Wenn das keine guten Aussichten sind, hihi

    Mitsamt ihrem Kaffee den man ihr gerade hingestellt hatte erhob sich die tätowierte Dame von dem Hocker und lief zu dem Tisch der Männer herüber. Als die leicht bekleidete Lady an dem Tisch ankam, sahen die Herren sie ungläubig an, wobei sie eher ihren Körper anstarrten und später erst ihr Gesicht.
    Guten Abend meine Herren, ich habe gehört das es hier wohl eine Pokerrunde geben soll und ich würde gern mal mein Glück versuchen.
    Hey schönes Ding. Sprach der erste mit einem Schmunzeln.
    Ja das ist die Runde, aber kleines..kannst du denn überhaupt Pokern?
    Das Spiel ist mir bekannt, ja.
    Hast du denn etwas was du einsetzen kannst?
    Mit einem einem neckischem lächeln erhob sie ihre Hand um tippte dem Mann sacht gegen die Nasenspitze.
    Ja, das habe ich durchaus.
    Na dann, setz dich und nenn deinen Einsatz.
    Mit einer Handbewegung deutete er einem Mann, aufzustehen und um den Platz für Ebony frei zu machen.
    Nichts für Ungut Chris, aber wenn du nicht mitspielst kann sie da sitzen.
    Als die Wahrsagerin sich gesetzt hatte sah einmal nach vorn und konnte sich ihr grinsen grade noch so verkneifen. An der gegenüber liegenden Wand hangen noch alte Spiegel. Für normale Menschen nicht relevant, da sie zu weit weg waren um mehr als Schemen auszumachen. Doch für die Teufelsfrau war das ein absoluter Königsplatz. Einer der Spiegel ging nämlich ums Eck, und so konnte Ebony wunderbar die Karten der anderen im Auge behalten ohne aufzufallen.
    Was ist dein Einsatz kleines?
    Kurz entschlossen Griff sie in ihre Tasche und zog eine Karte hervor. Ungläubig sahen die 3 Männer auf die Karte.
    Das ist ja ne Seekarte! Ist die echt?!
    Mit einer Hand rollte Ebony die Karte auf dem Tisch aus und lächelte zynisch.
    Natürlich ist sie echt, und sie ist mein Einsatz für dieses Spiel.
    Ey das ist ne Karte von Ondaron, die Insel soll richtig Konfus sein hab ich gehört. Die hol ich mir!
    Da ihr euch jetzt der Echtheit der Karte sicher sein könnt. Eure Einsätze auf den Tisch.
    Mit einem zustimmenden nicken legten die Männer ihre Einsätze auf den Tisch und das Spiel begann.
     
  3. Akataja

    Akataja Pirat

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    Es war ruhig auf dem Meer, nach all dem Chaos in der Höhle und dem Lärm der Schlacht schien es auf dem Meer sogar unendlich still. Das Schiff war erst mal auf einem sicheren Kurs um Sanjero, weit genug weg um nicht so leicht gesehen zu werden, nahe genug um ohne Lockport zu navigieren.

    „Ohne euren Kapitän, sind sie nichts mehr wert“ die Worte von Iwa klangen erstaunlich kalt, sollten sie aber gar nicht „also... das ist jetzt nicht so gemeint ich meine... ohne ihn gibt es kein lohnendes Kopfgeld hier.“ die drei Schwestern standen zusammen an Deck der Red Carpi, bereit zum Aufbruch. Nachdem Misa wieder erwacht und versorgt war hatten sie es recht eilig wieder zu gehen. „Und persönlich haben wir nichts gegen euch, jeder weitere Kampf wäre sinnlos.“ sie nickte zu ihrer jüngsten Schwester, Kika, also sie versuchte es, doch wegen ihrer Blindheit nickte sie nur in etwa in Richtung, aber alle an Bord waren zu höflich um sie darauf hin zu weisen und Kika kannte das Zeichen ja. Die blonde drückte Taja etwas in die Hand „Das hier... ist ein Geschenk, bitte sehen sie es als Ausgleich dafür, dass sie unser Leben verschont haben. Sie werden es sicherlich als nützlich empfinden.“

    „Das ist... eine Unterhose? Für... für Mädchen...?“ fragte Taja verwundert, der mit einer Mischung verschiedenster Emotionen auf das weiße Stück Baumwolle sah.

    „KIKA!“ Iwa schnaufe und das blonde Mädchen kugelte sich am Boden vor Lachen. Iwa schnappte sich das sehr private Stück Wäsche zurück -und traf auch gleich nach dem dritten Versuch! Selbst Misa musste kurz amüsiert lächeln, bevor sie das eigentliche Gut herausgab.

    „Ein Lockport? So einen haben wir schon.“ dennoch war er sehr froh, dass dies das nützliche Geschenk sein sollte.

    „Nicht ganz, denn im Vergleich zu ihrem, ist dieser hier bereits aufgeladen, das heißt sie können weiterziehen bevor die Marine hierher kommt. Als Professionelle Kopfgeldjäger haben wir immer ein oder zwei als Ersatz.“

    „Ick würden den hier abba so schnell et jeht wieda los wer'n... der is nämlich jeklaut! Aba keene sorje, der wird den nich vermissen.“ fügte das Blonde mädchen noch hinzu.

    Taja drehte den Lockport und las auf der Rückseite „Für Sterling-Schätzchen, Kuss Biscuite.“

    Die drei Stiegen dann wieder in ihre Nussschale, während sie ins Wasser glitten sah Iwa nochmal auf, diesmal sogar fast in die richtige Richtung „Keine Sorge, wir werden uns wieder treffen... sobald euer Name wieder auf einem Steckbrief auftaucht!“


    Seit dem waren einige Tage vergangen, Taja wusste nicht wohin sonst also folgte er dem Lockport zur nächsten Insel. Es war eine recht stille reise, natürlich, Yukiko hütete die ganze Zeit das Bett und Beubo war weg. Die Stimmung war gedrückt und anscheinend wusste keiner so recht wo es hingehen sollte, es gab eben keinen Kapitän.

    Wenn Taja nicht das Schiff navigierte oder steuerte, meditierte er und setzte sich mit dem anderen in ihm auseinander, das war gar nicht so leicht wie es sich anhörte. Meistens waren seine Gedanken eh von einem Gedanken blockiert, Beubo. Taja war ein Soldat und an seiner Seite waren schon einige Männer gestorben, Soldaten und Zivilisten, mit höherem und niedrigem Rang, aber Beubo, das war was anderes... Es war das erste mal das Beubo einen Freund verloren hatte. Das machte die Begegnung mit der eigenen Sterblichkeit nochmal um einiges echter. Er verstand den alten Einsiedler von damals immer besser und in ihm wuchs tatsächlich so etwas wie Angst.
    Aber Taja dachte noch immer nicht an seinen eigenen tot, aber nun wurde ihm klar dass er vielleicht doch nicht dazu in der Lage war seine Freunde und Familie vor allem zu beschützen.

    Taja wurde erst so richtig aus seinen Gedanken gerissen als Yukiko wieder da war. Er hatte sich um sie gesorgt und noch jemanden zu verlieren, noch einen Nakama.
    Yukiko war erstaunlich, sie war noch immer entschlossen, es schien so als ob aufhören oder weiter machen gar keine Frage für sie war. Sie sagte sie wollte Beubos Weg weiter gehen, aber noch mehr, Taja konnte spüren, dass sie es zu ihrem eigenen Weg machen würde. Sie war dazu in der Lage alle vor die offensichtliche Frage zu stellen, sollten sie weiter auf diesem Schiff bleiben? Und was dahinter steckte, sollten sie Piraten bleiben?

    „Ich habe Beubo damals ein Versprechen gegeben... und ich meinte es ernst, ich wollte der Navigator sein, der ihn auf den Kurs zum nächsten Piratenkönig bringt. Ich wollte immer ein Krieger der Meere werden und ein großer Held. Wenn du so jemanden auf deinem Schiff gebrauchen kannst, dann wäre ich froh mit dir zu segeln.“ er versuchte möglichst sicher zu lächeln „Du hast mein Schwert... und meine Seekarten.“
     
  4. Wavami

    Wavami Pirat

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    Ruhe. Eigentlich schätze Wavami sie immer sehr. Vor allem nach den Ereignissen von vor einigen Tagen hatte sie sich doch sehr nach ihr gesehnt. Und auch, wenn ihr Körper ihr sehr dankbar dafür war, dass sie momentan eine stille Phase hatte, so gefiel sie ihr kopflich absolut nicht. So kannte sie sich sonst gar nicht. Unter anderen Umständen hätte sie das Schiff schon längst wieder verlassen, spätestens als diese drei verrückten Schwestern in dem Metallanzug angegriffen hatten. Nur ist es nie dazu gekommen, auch wenn sie so oft die Gelegenheit dazu gehabt hätte. Dies hing auch sehr eng mit dem zusammen, was sie Yukiko unbedingt noch erzählen wollte, was ja auch der Grund war, warum sie sich so ungewohnt verhielt. Sie schaute geistesabwesend aufs Meer und band sich die Haare zusammen. Es tat gut, an der Reling gelehnt wenigstens etwas Abkühlung durch den Wind zu bekommen, da störten die dichten Fransen sie nur in ihrem Gesicht. Sie lehnte sich etwas weiter über die Reling und ließ ihren Blick schweifen.

    Sanfte Wellen, eine ruhige, stetige Brise, kaum eine Wolke am Himmel. Fast schon vergaß sie ihre schmerzenden Glieder, den heißen Sand, auf dem sie sich zum Ausruhen niedergelassen hatte. In der Ferne hörte sie geschäftiges Treiben. Immer noch leise genug, um es ignorieren zu können. Die Kraft, die sie eben noch in ihren nutze, um sich aufrecht zu halten, nahm sie schlagartig aus diesen heraus und ließ sich nach hinten fallen. In ihrem Magen war ein Loch, das sich kaum mehr ausblenden ließ. In der Hoffnung, dass sich etwas finden ließ, mit dem sie dieses Loch füllen könnte, öffnete sie den Rucksack auf ihrem Schoß und griff hinein. Und tatsächlich, sie stieß auf etwas, bekannt und dennoch völlig neu. Der Duft, der ihr entgegenstieg, ließ ihren Magen einmal laut knurren. Die feine Kruste, ganz anders als die, die sie kannte, aus der man ein ganzes Haus hätte bauen können. Die Farbe, ein appetitliches Goldbraun, nicht fast schon schwarz. Sie brach ein Stück ab, das Brot federte leicht auf ihrem Druck zurück, es war saftig und sie konnte sich nicht länger zurückalten, biss zu. Und nochmal, nochmal, nochmal. Tränen füllten ihre Augen mehr und mehr, mit jedem Bissen, den sie nahm. Ehe sie es sich versah, war das ganze Brot auch schon verschwunden und eine einzelne Träne bahnte sich den Weg an ihrer Wange hinunter. Sie stand auf und ging einige Schritte auf das Meer zu, sodass sie mit den Knöcheln im Wasser stand. Ein leichtes Lächeln schlich sich auf ihr Gesicht und die Träne verschwand zeitgleich in den Weiten des Meeres. „Danke…“

    Aus ihren Gedanken wurde sie plötzlich von Ark gerissen, der freudig verkündete, dass Yukiko ihre Bettruhe unterbrochen hatte. Als Ärztin war Wavami darüber natürlich nur mäßig begeistert. Aber auch, nachdem sie der anderen Frau aufgezeigt hatte, dass sie noch überhaupt nicht so fit war, wie sie es wohl gerne gehabt hätte, bestand diese darauf an Deck zu bleiben. Nichts, was sie von dieser Truppe nicht inzwischen gewöhnt gewesen wäre. Deshalb ließ sie es auch erst einmal damit bewenden, Yukiko hatte sowieso etwas zu verkünden.

    „Ich weiß nicht wie ich es beschreiben soll und ich weiß auch nicht wie ihr dazu steht. Eigentlich wäre ich unter anderen Umständen schon längst nicht mehr auf diesem Schiff und es überrascht mich fast schon selbst, dass ich weder abgehauen bin, noch ihr mich vom Schiff geworfen habt.“

    Kurz schaute sie in die Runde, ehe sie weitersprach. Ein Lächeln, ähnlich wie das von vor einigen Jahren auf dem Gesicht.

    „Am Anfang waren es zwar nur die Umstände, aber inzwischen möchte ich schon gern bleiben. Wenn niemand was dagegen hat und ihr mich gebrauchen könnt.“
     
  5. Ark

    Ark Pirat

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    Die letzten Tage waren hohl. Das war das beste Wort für dieses Gefühl, es schien alles von außen betrachtet richtig und voll zu sein, aber unter der Oberfläche war nichts, nichts was es von innen heraus stützte.
    Ark war bewusst, was der Grund dafür war, war doch jede Konversation hier mit einem Schatten behaftet, als würde es hier ein Tabuthema sein, als würde es durch ausschweigen einfacher werden, dies war vielleicht für andere durchaus der Fall.
    Er selbst fühlte sich dagegen, als ob er im tiefen, trüben Ozean ertrinken würde, doch gab es für jeden eine eigene Art zu trauern und für Ark bedeutete es, den schmalen Grad zu balancieren, er selbst war im wahrsten Sinne des Wortes auf Messers Schneide, auf der einen Seite fühlte er sich verantwortlich, so weiterzumachen wie Beubo es gewollt hätte, mit einem Lächeln auf den Lippen und einem gelegentlichen Gedanken an ihn. Die andere Seite ist das nagende Gefühl von Trauer, dass sich schwer in Worte beschreiben ließ, es ist wie ein Tunnel bis ins Herz hinein, ein Tunnel, von dem man nicht wusste, ob etwas herausblutete oder hineinsickerte, vielleicht ja beides zur gleichen Zeit, vielleicht ist es auch nur so, dass alles nun so offen stand, dass sämtliche guten Erinnerungen einfach beiseite geschoben wurden, sämtliche Gedanken, die man sich über den Tod gemacht hatte, dass das Herz nun einfach freigelegt wurde und somit es ein einfaches war, da hineinzugucken oder etwas dagegenzuschmeißen.
    Die anderen haben noch nicht bemerkt, was Ark Stück für Stück unter dem Krähennest gebaut hatte, seinen eigenen Beitrag dazu, sich an Beubo zu erinnern. Auch wissen sie nicht, dass er sich nachts rausschleicht, ein Tau am Schiff und Fußgelenk befestigt und sich dann nackt ins Meer schmeißt, das kalte Wasser so lange versuchte wie möglich auszuhalten, ein Ausdauertraining würden einige es nennen, er nannte es eine Gelegenheit den Kopf zu erfrischen, jeder der weiß wie Jugendliche trauern, würde es als Selbstbestrafung interpretieren.
    Hatte denn Ark einen Grund, sich selbst zu bestrafen? Reichlich. Er war in der Nähe gewesen, er hätte nur ein bisschen schneller sein müssen, hätte er im Kampf gegen Tinte nur vornherein es gründlich gemacht, anstatt das zu huschen, seine Eile hat ihn viel zu lange aufgehalten am Ende. Jedoch hätte er in Lohen auch etwas vorsichtiger sein können, dann hätte er Sterling damals besiegen können und dann wäre er bestimmt nicht auf die Idee gekommen, noch einmal so etwas wie einen Racheplan zu entwickeln. Oder er hätte zumindest dann Ark zum Kampf gefordert.
    Jeder der behaupten würde, dass Ark nichts tun konnte, war ein Lügner. Wenn man zurückdachte, gab es so viele Dinge, die er hätte anders machen können, er hätte Beubos Training mehr anziehen können, sodass dieser mit Bravour Sterling gemeistert hätte, der Mönch hätte darauf bestehen können, dass Beubo zurückbleibt, alles was passiert war, führte am Ende zu dem Ergebnis und es gab viele Gelegenheiten, die anders gekommen wären, hätte Ark eine andere Entscheidung damals getroffen.
    Das Schlimmste von allem ist aber, dass er Beubo verloren hatte. Beubo, der ihm das Leben gerettet hatte, als er auf Noträdamm fast aufgeknüpft worden wäre. Eine Lebensschuld, die niemals eingelöst werden konnte. Der Kapitän, der ihm einen Weg gegeben hatte, als er sich nur auf die Strömungen des Schicksals verließ... auch wenn der Weg Piraterie gewesen war. Ein Bruder, der vielleicht in vielerlei Hinsicht etwas peinlich und hilfebedürftig war, aber immer an Arks Seite stand. Die Reise zusammen war nur kurz, viel zu kurz, aber in der kurzen Zeit war Beubo für Ark unersetzlich geworden.
    Jedoch gab es noch andere Dinge, andere Verpflichtungen. Eru. Er musste sie finden, sie war irgendwo auf dem Meer, wenn Ark auch nicht wusste wo, jedoch würde er sie finden. Diese Aufgabe hielt den jungen Mönch aufrecht und sorgte dafür, dass er noch weitermachen konnte, während der Gedanke, was Beubo wollen würde, ihn weiter lachen ließ.
    Ark ging es gut.
    Deswegen war es auch nicht verwunderlich, wie er auf Yukikos Ansprache reagierte: „Ich habe immer noch meine Ziele, ich werde Eru und das stärkste Gericht der Welt finden! Natürlich bleibe ich auf dem Schiff, wenn ich die Wahl habe und da ich nun sowieso Pirat bin, ist es auch etwas spät für einen Rückzug. Also gibt es nur noch Vorne!“ Das verwegene, weißzahnige Grinsen und die offene und entschlossene Haltung ließen keinen Zweifel übrig, dass Ark es ernst war und dass er jeden Tag Lächeln würde, damit er Beubo auch alle Ehre machen würde.
    Auch wenn er nicht genau wusste, was Yuki gegen die Marine hatte, weil abgesehen von Sterling das alles Männer und Frauen waren, die für die Gerechtigkeit standen und dafür sorgten, dass Piraten die armen Inselbewohnern, die sich nicht selbst helfen konnten, helfen konnten.
     
  6. Tanith Sagitar

    Tanith Sagitar Pirat

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    Die Stimmung auf der Capri konnte man nur mit viel gutem Willen als ernsthaft und reflektiert bezeichnen. Wesentlich ehrlicher wäre es gewesen zu behaupten alle benähmen sich als hatte ihnen jemand in die Frühstücksflocken gepinkelt und ein Zyniker mochte behaupten, dass bei ein wenig mehr Frohsinn schon beinah eine spontane Beerdigung ausbrechen mochte.
    Tanith beschränkte sich größtenteils darauf die anderen zu beobachten und hier und da einen kleinen Anstoß zu geben wenn bestimmte Dinge erledigt werden musste. Schließlich wurden sie alle gebraucht wenn sie nicht auf See verhungern, spontan absaufen oder von einer der anderen Überraschungen der Grand Line dahingerafft werden wollten.
    Was er allerdings nicht tat war das Thema Beubo anzusprechen.
    Akataja benahm sich, soweit es Tanith betraf, wie immer. Er wirkte mürrisch, leicht depressiv und in sich gekehrt. Hätte Akataja nicht ohnehin ein Schwert besessen hätt Tanith dafür gesorgt, dass Rasierklingen und sonstige scharfe Gegenstände erstmal weggeschlossen worden wären. Es blieb nur zu hoffen, dass er kein allzu glühender Anhänger dieser seltsamen Tradition war bei der Schwertkämpfer sich aus falschempfundenen Ehrgefühl selbst den Bauch aufschlitzten. Oder wenn er es doch tat, dass er zumindest etwas unterlegte um nicht das ganze Deck zu versauen.
    Für Ark dagegen war die ganze Sache wesentlich härter, vielleicht härter als für jeden anderen. Er war eindeutig mitgenommen und es hätte Tanith nicht gewundert wenn der blonde Junge wirklich eines Morgens derjenige gewesen wäre den sie mit geöffneten Pulsadern gefunden hätten. Aber auch wenn es offensichtlich war, dass Ark Probleme hatte, war es noch wesentlich offensichtlicher, dass Tanith wohl kaum der richtige war um mit ihm über sowas zu reden. So eine Situation erforderte entweder Zeit oder jemanden mit sehr viel Feingefühl für die menschliche Psyche. Was Tanith in dieser Situation tun würde war wohl jedem der ihn kannte klar.
    Wavami war vermutlich die Entspannteste von ihnen, sie kannte Beubo noch nicht sonderlich lange und schien die ganze Situation daher wohl besser zu verdauen als die anderen. Obwohl selbst bei ihr die allgemeine Stimmung ein wenig düsterer zu werden schien.
    Alles in Allem war die Stimmung düster, hätte aber schlimmer sein können. Tanith selbst war natürlich der Meinung, dass er die Sache relativ gut wegstecken konnte. Es war nicht der erste Tot den er erlebte und würde sicherlich nicht der letzte sein. Er würde einfach abwarten bis die anderen die Sache abgehackt hatten und dann würden sie weiter sehen.
    Dass er nachts öfter mal wach lag und sich dann auch das ein oder andere Mal an Yukis nicht ganz so geheimen Bierreserven vergriff war nicht weiter ungewöhnlich. Viele Menschen hatten bei Vollmond Schlafstörungen und ein, zwei oder fünf Bier wirkten da manchmal wahre Wunder. Erzählen würde er den anderen das selbstverständlich nicht, die würden das ohnehin nicht verstehen und nur denken ihm wäre Beubo egal gewesen nur weil er seinen Abgang nicht beweinte wie in einem billigen Theaterstück.
    Es war ein wenig überraschend, dass letzten Endes Yukiko diejenige war die das endlose trübsal blasen beendete indem sie eine unnötig rührselige Ansprache darüber hielt da weiter zu machen wo Beubo aufgehört hatte. Tanith konnte zwar einige ihrer Punkte nachvollziehen, glaubte aber trotzdem, dass aus ihr gerade eine mittelschwere Gehirnerschütterung sprach. Aber egal was wirklich der Grund für die Motivationsrede war, sie verfehlte nicht ihre Wirkung. Einer nach dem anderen stimmten Akataja, Ark und Wavami zu und legten jeder eine Art Treueschwur ab. Ausnahmslos improvisiert, da war Tanith sich sicher.
    Er selbst nahm sich Zeit, er wartet ab und hörte sich an was die anderen zu sagen hatten. Dies hier war schließlich eine recht einmalige Chance der ganzen Piratensache den Rücken zu kehren und mit heiler Haut davon zu kommen. Vielleicht im wahrsten Sinne des Wortes ihre letzte Chance.
    Als letzter trat er Yukiko schließlich gegenüber, sein Gesicht ruhig und ausdruckslos wie immer. Die Mischung aus Hoffnung und Angst die Momentan in ihr brodelte konnte man fast körperlich spüren. Tanith atmete tief durch und sah Yuki einfach nur an. Wie viel Zeit wirklich verging während er sie einfach nur anstarrte war schwierig zu sagen. Nach vielleicht einer oder zwei Minuten schnellte sein Arm plötzlich nach vorn, er packte Yukis Hand und nickte ihr mit einem leichten Lächeln zu. „Ich halt dir den Rücken frei, wenn du dafür sorgst dass mir keiner auf die Pelle rückt.“
    Tanith machte einen kurzen Schritt auf Yuki zu, hielt ihre Hand weiter fest und sein Lächeln wurde fast schon bedrohlich. Er beugte sich ein wenig vor und flüsterte Yukiko, noch immer teuflisch lächelnd ins Ohr. „Und ich schwöre dir wenn du mir wegstirbst komme persönlich in das dreckige Höllenloch in dem deine Seele verschimmelt und tret dir in den Arsch.“
    Bevor Yuki etwas erwidern konnte machte Tanith auch schon einen Schritt zurück, schaute sie mit dem gleichen kaum merklichen Lächeln an mit dem er die Unterhaltung begonnen hatte und fragte: „Abgemacht?“