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3. Deadman`s Hand

Odi

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Es war fraglich, ob Odi irgendwann auch nur ein Mitglied dieser Crew verstehen würde. Aber ganz sicher war sich der Hüne, dass er Triane niemals verstehen könne. Diese Frau war einfach komplett unberechenbar in seinen Augen. [Die ist besessen von Horvaskr*… die kann mir sagen, was sie will.] Diesem Gedanken folgend beachtete der Neununddreißigjährige die Aussagen, welche ihr entgegengeworfen wurden und plante weiterhin den Einbau der neuen Fenster für das Gebäude. Er ließ sich auch dadurch nicht davon ablenken, als die Harvest seinen Arm packte und damit begann, ihn irgendwo hin zu zerren. [Zwei Holzbretter aus örtlichem Material mit den Maßen 130 mal 9,5 und solche mit den Maßen 90 mal 9,5…]

Odi kam mit seinem Bewusstsein erst wieder im hier und jetzt an, als Lydia ganz aufgeregt an ihm vorbei tänzelte und sich zu Triane und Izumi stellte. „Du willst auch mitkommen und den Wolf jagen, Lydia?“ schlussfolgerte die Weißhaarige die Reaktion des stummen Mädchens, was dieses mit fröhlichem Nicken quittierte. [Zwei Frauen auf der Jagd?] war der erste Gedanke des Kriegers zu der Konstellation. Einen Augenblick wartete er die Reaktionen der Männer ab, welche sich auch dort befanden, dann richtete der Bärtige seine Augen auf jeden Einzelnen und als sich scheinbar niemand als Begleitung melden wollte gab er nach einem Räuspern zum Besten: „Es ist nicht richtig, zwei Frauen alleine auf die Jagd nach einem Wolf zu schicken.“ und fügte einen weiteren Moment später hinzu: „Ich geh mit. Irgendwer muss ja aufpassen, dass euch nichts passiert.“ Die Rothaarige zeigte dem Hünen mangels eigener Worte nur den Vogel und drehte sich ein wenig zur Seite, damit niemand direkt sehen konnte, wie sehr seine Aussage das Mädchen traf, während Triane ihrerseits ein bedrohliches Knurren von sich gab. Die ungläubige Reaktion Izumis beachtete er gar nicht. Sein Blick hielt dem des Wildfangs stand, während er sich fragte, ob Horvaskr nun endgültig zum Vorschein tritt. „Und was qualifiziert dich dazu, alter Mann?“ Es war der Captain, welcher nun das Wort an seinen Zimmermann richtete. „Ich habe schon wilde Tiere gejagt als die meisten hier noch gar nicht geboren waren, Captain. Ob Wölfe, Wildschweine, Bären oder Bloodberrys. Mir sind keine Kreaturen im Umfeld von Bjarnisund bekannt, denen ich nicht gewachsen wäre.“
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*Horvaskr:
Gott, dem sowohl die Eigenschaft Verrat, als auch Täuschung und Irrsinn zugesprochen wird. Wenn sich jemand irrsinnig oder unberechenbar verhält, wird das mit der Besessenheit durch Horvaskr begründet. Die Aussagen einer solchen Person werden für gewöhnlich inhaltlich komplett ignoriert, da sie keinen tatsächlichen Wert besitzen.
 

Lydia

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Die Wölfin hatte sie gefunden, nun Lydia hatte sich auch nicht sonderlich gut versteckt. Sonst hätte sie mit dem edlen Tier wahrscheinlich eine ganze Weile lang spielen können. So aber hatte die Fellnase sie schnell gefunden und bracht sie auch zu den anderen. Dort schenkte Lydia Victor erst einmal ein sanftes Lächeln. Im Eintreten hatte sie am Rande mitbekommen, dass sie wohl jagen gehen wollten. Ihr Grinsen verbreitete sich, sodass es fast mit der Sonne konkurrieren konnte. Eifrig nickte sie als Bestätigung, dass sie jagen wollte. Bis Odi sie zum Heulen brachte, in dem er sie darin erinnerte wie Vesko sich für sie geopferte hatte. Schnell wandte sie sich ab und verbarg das Gesicht in dem Ärmel des Kimonos. Furchtbare Erinnerungen, diese Unendliche Angst und Trauer, was war wenn das Victor oder einem der anderen passieren würde? Sie wollte es sich eigentlich gar nicht ausmalen. Schnell Lydia musste sich mit irgendetwas ablenken. Die Rothaarige zog die Zeichnung von dem majestätischen Tier hervor und drückte sie den beiden auf die Nase, die bekundet hatten auch Jagen zu wollen. Nicht, dass sie gewusst hätte, dass genau dass das Tier war, nachdem sie suchen würden. Jedoch war sie die Rothaarige ziemlich sicher, dass der Räuber zu einem der mächtigsten der Insel gehören musste und man sich vor ihm in Achtung nehmen sollte und das versuchte sie den Beiden auch klar zu machen.

Allgemein würde es schwer werden mit den beiden irgendetwas gezielt zu jagen. Der Wolf hatte einen ganz eigenen Geruch, den Wildtiere wittern konnte und der im Regelfall deutlich gefährlicher wirken sollte, als der von Menschen. Das hieß, die Truppe würde darauf achten müssen sich gegen den Wind anzunähern, falls sie überhaupt etwas fangen wollten ohne eine Hetzjagd durch den ganzen Wald betreiben zu wollen. Triane traute sie es eigentlich auch nicht zu sich lautlos durch das Unterholz zu schleichen und leise zu sein. Außerdem war sie doch die erste die wohl quengeln würde, wenn das Tier ihnen nicht sofort zu laufen würde. Odi, nun da war sich Lydia nicht sicher ob sie ihn mit auf die Jagd nehmen wollte oder nicht. Eigentlich wirkte er so massiv, dass es ihr schwer fiel sich den Mann im Unterholz vorzustellen. Lydia griff zu einem Blattpapier und schrieb auf: „Suchen wir eigentlich nur irgendeinen Wolf, oder einen bestimmten? Ich hab heute schon einen ziemlich komischen gesehen. Schaut euch die Zeichnung die ich euch vorher gab mal an!“ Das Blatt hielt sie dann dem Nordmann und der Weißhaarigen unter die Nase. War ja eigentlich eine durchaus berechtigte Frage, immerhin hatte Lydia einen großen Teil des Gesprächs verpasst und musste sich nun einmal orientieren worum es eigentlich ging. Naja, ein großer Teil von dem was geschehen war, war ihr nun auch mal ehrlich gesagt egal. Momentan freute sie sich einfach auf die Jagd und begann sich darauf zu konzentrieren.

Während die beiden hoffentlich den Zettel lasen, begann die Rothaarige aus dem Gedächtnis heraus den Wald zu skizzieren wo sie gewesen war mit den Landmarken an die sie sich erinnerte. Dann begann sie ein Kreuz dahin zu malen wo sie heute schon einen Wolf gesehen hatte. „Also da hab ich das Tier gesehen, selbst falls er nicht unsere Beute ist, könnten da andere Carnivoren in der Nähe sein. Wir könnten also unsere Suche da beginnen. Ihr müsstet euch nur leise im Unterholz verhalten, auf die Windrichtung achten, damit keines der Tiere uns so leicht wittern kann. Izumi könnte dann versuchen die Fährte aufzunehmen. Oder wir könnten an sämtlichen potentiellen Wasserstellen Fallen auslegen. Aber ich glaube, so groß und mächtig wie diese Tiere sind wären sie zu schlau, als dass sie da einfach reinlaufen würden. Außerdem sind Fallen meiner Meinung nach so grausam, warum ein Tier lange leiden lassen. Oh, aber warum wollen wir überhaupt einen Wolf fangen? Carnivoren-Fleisch ist im Regelfall eigentlich alles andere als ein geschmackliches Highlight und eher wenig bekömmlich. Für das Abendessen würde ich eher einen Herbivoren empfehlen, hab zwar heute Morgen noch keinen gesehen, aber kein Wunder bei so einem beeindruckenden Raubtier…“, schrieb Lydia. Das war halbwegs ungewöhnlich für sie, denn auch wenn man sich durchaus über das Schreiben unterhalten konnte, so war ihr das im Regelfall zu mühsam. Dass da so ein Schwall an Worten kam, machte im Großen und Ganzen eigentlich sehr sehr deutlich klar, dass sie ziemlich begeistert sein musste. Dazu kam noch, dass ihre Hand immer wieder leicht hibbelig Richtung Bogen wanderte. Viel zu lange hatte sie nicht mehr in einer Gruppe jagen dürfen.

„Grundsätzlich sollten wir auch laute Schusswaffen vermeiden, sonst könnte der erste Versuch auch unserer letzter sein, weil sich dann die Tiere so gut wie nur irgendwie möglich verborgen halten werden. Falls ihr den Wolf gar nicht essen wollt, sondern der Kapitän nur einen Bettvorleger haben möchte, könnte wir auch einfach herausfinden wo sich das Tier herumtreibt und Giftköder auslegen. Zwar nicht die eleganteste Art, aber naja, vielleicht besser bevor wir alles im Wald aufschrecken.“, endete Lydias Redeschwall dann nach zirka zwei Seiten fachsimpeln in einer sauberen, eleganten und ziemlich schnörkeligen Handschrift. So wie sie es eben von Zuhause gewohnt war. Sie blickte voller Begeisterung in die Runde, so lebensfroh und aufgekratzt hatten ihre Gefährten sie noch nie gesehen. Es schien fast so als ob irgendetwas eine Flamme in ihr entfacht hätte. Und ja, es fühlte sich wahnsinnig falsch an, doch hatte die junge Frau vor wenigen Sekunden noch die Trauer berührt gehabt, so spürte sie nun die pure blanke Lebensfreude in ihrer Brust. Diese Anspannung vor der Jagd, das Kribbeln in den Fingern, die Ungeduld die man lernen musste zu überwinden, die Vorstellung von dem Geruch des Waldes und dem sanften Rauschen der Blätter im Wind, all dies hatte eine hohe Anziehungskraft auf die Rothaarige. Das würde großartig werden, gewiss. Konnte ja gar nichts schief gehen!

Forndom - Svitjod
 
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Brody

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Er mochte es wenn die Leute mitdachten und das keiner von seinen Untergebenen auf Idee kam, dass er mit auf die Jagd nach den Lykan oder was auch immer gehen sollte gefiel ihm ebenfalls. Da sich Odi, Lydia und Triane mitsamt Izumi für die Jagd entschieden hatten, blieben ihn für die Marineaktion Victor und Aaron. Dennoch sollte noch jemand nach Lzzy schauen, da die Crew diese in den letzten Tagen etwas vernachlässigt hatte. Zum Glück waren noch Rebecca und ihr Vormund bei ihrer kleinen Gruppe.

„Eigentlich wollte ich das zwar nicht auf der Hauptstraße besprechen, jedoch ist das Kind jetzt in den Brunnen gefallen. Ist jetzt egal. Gut ehm also Odi, Lydia, Triane und Izumi kümmern sich um das Tier, wie ihr das jagt oder erledigt überlasse ich eurer Kreativität und eurem Können. Ich denke ihr findet da einen Lösung die für alle vereinbar ist.“ Blieben noch zwei Aufgaben zu verteilen. „Becky, dich und deinen Vormund“ „Brendan“ „Stimmt Brendan, der Name war mir entfallen. Ich würde euch bitten ein Auge auf Lzzy zu werfen. Das Mädel, das mit uns hier angekommen ist, sie ist zwar gerade in der Pubertät, aber mit solchen Schützlingen kennt ihr euch ja aus.“ Ein „Hey, was soll das denn heißen“ kam aus Rebeccas Richtung. Brendan schien nicht richtig erfreut über die Aufgabe, dennoch war sie besser als einen Lykan zu jagen oder sich mit der Marinebasis anzulegen. Obwohl Brendan dies in seiner Jugendzeit durchaus getan hatte.
„Victor, Aaron und ich machen uns auf dem Weh zur Marinebasis um einen Coup zu landen. Da alles gesagt wünsche ich gute Jagd, wir sehen uns später bei einem guten Schnaps im Green Leprachaun. Passt auf die Familie der ollen O'Sullivan auf, ich könnte schwören, dass die irgendetwas plant. Also bis später dann."

Ein paar Meilen außerhalb auf der Straße in Richtung Kap Caisteal blieb Balthasar stehen. Er wollte mit Victor und Aaron, seinen Plan erklären, wie er die Marine bloßstellen wollte. „Gut da ich denke, dass hier nicht so viele Ohren zuhören wie in der Stadt, kann ich euch meinen Plan für die Marine erklären. Wer von euch Beiden hat sich den Artikel über die Arbeitssklaven, die auf diese komische Brücke im Meer gebracht wurden gelesen.“ Victor und Aaron nickten beide, dass sie den Artikel zumindest überflogen hatten. „Dann sind wir uns zumindest einig, dass die Männer und Frauen auf dem Artikel auf Grund ihres Kleidungstils Ähnlichkeiten mit unserem guten Odi hatten.“ Wieder nickten Beide, keine Ahnung davon was dies mit ihrer heutigen Aufgabe zu hatte. „Also ich plane, die Leute zu befreien, dies kann ich jedoch nicht mit einem normalen Piratenschiff. Daher benötige ich Segel und Uniformen der marine um unser kommendes Schiff und uns zu verkleiden, das wir uns der Brücke unbemerkt nähern können. Victor und ich werden uns in der Basis nach solchen Dingen umsehen, während du Aaron eine Ablenkung startest. Mach einfach, das was du am Besten kannst, irgendetwas in Flammen stecken. Kurz vor der Basis werden wir uns aufteilen, also los wir haben nicht ewig Zeit."
Nach dieser Ansprache lief der junge Piratenkapitän wieder los, er wollte die Aufgabe schnell hinter sich bringen.
 
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Triane

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Die Gruppe hatte sich also aufgeteilt, Odi, Lydia, Izumi und Triane sollten losgehen um einen großen Wolf zu jagen. Lydia schien erstaunlich begeistert von der Idee und Odi hatte gemeint, dass er Erfahrung damit habe Tiere zu jagen.
Triane ging es meistens viel mehr um das Essen von Fleisch als um die Beschaffung, aber sie war davon überzeugt das Izumi dabei hilfreich sein würde. Triane erinnerte sich daran, wie die Fähe ihr bei jedem Versteckspiel ihrer gemeinsamen Kindheit zum Sieg verholfen hatte und wie kein Keks versteck vor dem dynamischen Duo sicher war.
Tatsächlich hatte Triane noch nie versucht mit der Hilfe von Izumi einen anderen Wolf zu finden, aber das brauchten die anderen ja nicht zu wissen /Das würde sie sicherlich nur verwirren./

„Also wir sollen einen Wolf fangen und zwar einen großen.“ wiederholte Triane noch einmal als sie auf dem Weg waren den Ort zu verlassen „Also Izumi, Los! Geh und find uns einen Wolf!“ Tria zeigte auf möglichst heroische Art und Weise in Richtung der Wälder. Izumi sah sie jedoch nur verwirrt an, der weiß silberne Wolf legte nur den Kopf schief und gab einen Wimmern von sich. Manchmal war Triane so vertraut mit ihrer wölfischen Schwester, dass sie ganz vergaß, das Izumi gar nicht die Sprache der Menschen verstand und vermutlich gar nicht wusste was los war. „Hummm ja richtig, stimmt ja.“ Tria lachte nervös und kratzte sich am Hinterkopf „Wir brauchen etwas damit Izumi die Fährte aufnehmen kann.“ Tria sah dann zu Odi und Lydia „Hat einer von euch etwas das nach Wolf riecht...? also, ich meine nach einem anderen Wolf.“ Das war schon eines sehr spezielle Bitte, nicht wahr? /Wie ging dieser Witz nochmal? Was ist unsichtbar und riecht nach Wolf?/

Lydia schien da schon eine bessere Vorstellung zu haben, sie gab Zettel heraus. Odi sah auf den Zettel aber schien damit nicht viel anfangen zu können /sind ihm die Worte zu kompliziert?/ Triane nahm den Zettel und laß ihn für sich und betrachtete dann eine Zeichnung „Ja, wir suchen einen großen Wolf, zumindest muss er besser sein als der, den die anderen fangen... die sich hier bestimmt sehr viel besser auskennen als wir und die hiesigen Standarts für die Quallität eines Fells auch um eiiiiniges besser kennen als wir.“ /warte mal... das klingt schon ein wenig so als wären wir im Nachteil... kann das sein!?/ aber da gab Lydia auch schon den nächsten Zettel aus... und eine Karte mit einer Zielmarkierung! „Jawoll!“ stieß Tria da aus und nahm die Karte an sich „Humpigi der Geist der verschlungenen Waldwege ist auf unserer Seite... naja... und Lydia zum Glück auch.“ Sie zeigte dem hünenhaften Nordmann die Karte, der damit anscheinend um einiges mehr anfangen konnte als mit dem geschriebenen Wort auf dem anderen Zettel, den Tria daraufhin verlaß. Odi schien dabei aufmerksam mitzuhören /komisch, warum liest er denn nicht einfach selbst? Lesefaul, was?/ „Also hat Lydia sogar schon ein entsprechendes Exemplar gesehen, das hilft uns.“ Tria grinste breit „Die Götter sind ganz eindeutig auf unserer Seite.“ sie blickte noch einmal auf den Zettel, den sie schon einmal vorgelesen hatte „Ah ja, nein... um das Fleisch geht es uns gar nicht“ /Wobei, Fleisch ist Fleisch und um es einfach zu sagen, je mehr desto besser./ „Es geht wohl nur ums Fell... ich habe auch keine Ahnung von Fallen oder Schusswaffen, ich mag den Geruch von Schießpulver auch gar nicht.“ Sie gab Lydia den Zettel zurück, so als würde sie denken, dass die rothaarige diesen noch brauchen würde „Ich mag den Plan, Izumi? Was sagst du?“ Triane schien wieder vergessen zu haben, dass Izumi vermutlich noch schlechter lesen konnte als Odi, aber Izumi wollte ihre große Schwester nicht enttäuschen, darum wedelte sie hechelnd mit dem Schweif und bellte aufmunternd „Izumi mag den Plan auch.“
 

Aaron

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"Mach einfach, das was du am Besten kannst, irgendetwas in Flammen stecken."
Etwas zog an seiner Magenwand und mit einem Mal verzog sich der Gedankennebel. Aaron sah wieder klar. Stundenlang hatte sich der Firebug hinter einer milchigen Glaswand dabei zugesehen, wie er atmete, vorwärts ging und sprach. Nichts war wirklich zu ihm durchgedrungen, seit seine Augen das Foto der O´Malley Familie erblickt hatten, jedoch waren Brodys Worte wie ein Weckruf für den Firebug.
Sein Verstand hatte im Hintergrund registriert, weswegen sie auf dem Weg in Richtung Marinebasis waren. Es ging um das Testament. Und um das Schiff. Aber was genau in der Marine passieren sollte und warum Victor und Brody sich Uniform stehlen wollten, blieb ihm schleierhaft. Jedoch blockierte die Nadeltrommel jedweden geistig gesunden Gedanken, denn die war nur darauf aus, schnell etwas abzufackeln. Und das war ja nun sein Job, oder nicht?

Aaron leckte sich gierig die Lippen. Sein Mund war trocken geworden und die Gedanken rasten. Wenige Schritte hinter dem Rotauge und Brody, folgte er dem Straßenverlauf und bevor sich ihre Wege trennten, kam Victor auf ihn zu.
"Hier", begann er und drückte Aaron ein Fläschchen in die Hand. Es war nicht viel größer als die Diagonale seiner Hand. An der inneren Glaswand schwappte eine zähe Flüssigkeit. "Als Anzünder. Pass auf, das du es nicht an den Händen hast, wenn du es anzündest..."
Der Firebug nickte nur - hatte aber nur die Hälfte verstanden. Alles, was der Zündler in ihm hörte, war, dass diese Flüssigkeit wie die Hölle selbst brennen würde und die Nadeltrommel begann zu röhren. Wieder leckte sich der Aschekönig die Lippen und ein unmenschliches Grinsen zerschnitt sein junges Gesicht. "Danke, Alter", krächzte er, trat an Victor vorbei und verschwand in eine der Gassen, das Fläschchen fest in der Hand.

Von stechenden Nadeln getrieben, lief der junge Mann so lange durch die Straßen, bis etwas seine Aufmerksamkeit erregte. Es war die Stimme einer Frau, lieblich und klar. Sie sang und vom Gesang angezogen, machte er Halt.
Sie war jung und schön, mit Haaren, die ihn an einen frühen Sonnenuntergang erinnerten. Weit entfernt vom blutigen Rot, sondern mit einem herrlich erfrischenden Blondstich. Aaron verstand nicht, was sie sang, aber alles was ihn interessierte, war, was sie in der Hand hielt. Und eine brennende Idee schwelte plötzlich in dem Navigator, sodass er vorsichtig näher trat, nachdem die ihm unbekannte Frau wieder im Haus verschwunden war.
Blechtonnen reihten sich dort im Hof, die über und über quollen von Unrat und... leeren Flaschen. Mit pfeifenden Lungen trat Aaron näher und zögerte keine weitere Sekunde.
Es klimperte und klirrte solange, bis Aaron eine beachtliche Menge an Flaschen präperiert hatte. Da standen sie, in Reih und Glied, wie Soldaten, die bereit waren, für seine Sache zu sterben... Das Herz klopfte ihm bis zum Hals, das irre Grinsen in seinem Gesicht noch breiter als zuvor.

Das metallische Klicken seines Zippos schallte laut in seinen Ohren. Seine linke Hand umkrallten vier Flaschen, versehen mit Restalkohol und Victors Anzünder, verkorkt mit Zeitungspapier und altem Stoff. Schweiß rann seine Stirn hinab und eine kalte Gänsehaut hatte sich in seinen Rücken gekrallt.
Plötzlich befahlen ihm die Nadeln zu rennen und so beschleunigte Aaron sein Tempo, rempelte dabei jeden zweiten Passanten um und als sein Herzschlag den Höhepunkt erreichte, zündete er die erste Flasche an und warf sie weit von sich in das erste Haus. Fensterglas zersplitterte, Schreie ertönten und darunter mischte sich Aarons Lachen, dessen Anblick vom Feuer rasend wurde.
Bald lief er wie besessen durch die Gassen, warf mit Feuer um sich und umkreiste dabei sein Munitionslager, wenn seine Hände leer waren. Aaron genoss die Schreie, ja, er genoss sogar das Gefühl, von Marinesoldaten verfolgt zu werden und war für einen kurzen Moment glücklich wie nie...
 

Odi

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Innerlich war Odi die meiste Zeit ein wenig am Verzweifeln, was die ganzen Zettel anbelangte, welche Lydia ihren Kameraden zusteckte. Klar, anhand der Karte konnte er sich einen groben Eindruck davon verschaffen, wo die Rothaarige das Exemplar bereits gesehen hatte, aber der Hüne konnte sich nicht immer darauf verlassen, dass Triane von sich aus jeden Brief laut verlas. „Ich habe zwar meinen Wolfsfellmantel, hier…“ er zeigte auf das auffälligste Kleidungsstück an seinem Körper „… aber den trage ich schon so lange, dass er vermutlich mehr nach mir riecht, als nach dem Tier, dem ich es abgenommen habe. Ich denke, wir haben mehr Chancen, schnell an diesen Wolf zu kommen, wenn wir zu dem Ort auf der Karte gehen und nach Spuren suchen.“ Der Neununddreißigjährige bedeutete der Jägerin, voraus zu gehen, denn sie wusste ja scheinbar noch ganz genau, wo die Sichtung gewesen ist. Einige Minuten war die Gruppe schon unterwegs, da räusperte er sich und begann zögernd zu sagen: „Damit eins klar ist, ich kann lesen… aber da wo ich herkomme werden zum Schreiben andere Zeichen benutzt.“ In dem kleinen Bereich seines Gesichtes konnte man sicher erkennen, wie der Bärtige ein wenig errötete. Ihm war seine Unkenntnis der allgemein genutzten Schrift unangenehm und er hoffte, dass die Frauen dafür Verständnis haben dürften. „Mir ist klar, dass Lydia sich nicht anders mit uns absprechen kann, als mit diesen Zetteln. Könntest Du sie mir also bitte vorlesen, Triane?“ Ein Gedanke beschlich ihn, dass er von der Weißhaarigen womöglich als faul bezeichnet werden könnte, weshalb er hastig hinzufügte: „Ich versuche schon, es selbst zu lernen. Aber so weit bin ich noch nicht.“ Hoffentlich würde ihn seine Ehrlichkeit nicht in Schwierigkeiten bringen.

Am Ort der Sichtung angelangt wies Lydia auf die Stelle, wo das Tier ihrer Erinnerung nach gestanden hatte und Odi schritt dorthin, um nach Spuren zu suchen. „Ja, ich sehe es. Es muss ein sehr großer Wolf gewesen sein, wie Du gesa… geschrieben hast. Er ist tiefer in den Wald gelaufen. Scheint noch nicht lange her zu sein. Wir werden ihn einholen können, wenn er nicht plötzlich losgerannt ist.“ In Gedanken durchdachte der Hüne eine Strategie, wie die Gruppe ihre Beute erlegen konnte. Allerdings war nicht sicher, ob der Wolf sich so überwältigen lassen würde. Die Taktik wurde in seiner Heimat vor allem zur Jagd von Wildschweinen verwendet, welche ebenfalls ordentlich Masse und Gewicht vorweisen konnten. Scheinbar aber nicht ganz so viel Gewicht, wie diese Bestie hier. Außerdem waren Wölfe jedweder Art in der Lage, plötzlich die Richtung zu ändern, was rasende Keiler für gewöhnlich nicht taten. „Wenn wir das Biest gefunden haben würde ich das gerne so angehen. Lydia: Du versteckst dich mit einiger Entfernung so, dass Du nicht gewittert wirst. Triane: Du machst das Gegenteil. Du machst ihn auf dich aufmerksam. Wenn der Wolf Triane angreift, musst Du, Lydia, mit einem Bogen auf ihn schießen und im besten Fall treffen. Pfeile bewirken bei so großen Tieren nicht viel, aber er wird dann dich angreifen. Ich habe mich inzwischen so platziert, dass der Wolf an mit vorbeikommen muss, um dich anzugreifen und werde ihm mit meiner Axt den Kopf abschlagen. Sollte das nicht funktionieren, wird er daraufhin mich angreifen, weil ich näher dran bin.“ Beim Reden sah der Krieger immer stets die Frau an, welche er mit seinen Worten meinte und er hoffte, dass sie alles soweit verstanden. Solch eine Kreatur konnte durchaus gefährlich sein. Auch für jemanden wie ihn. Er hoffte, dass es nicht zu einem direkten Kräftemessen kommen würde, auch wenn der Bjarnisunder sicher nicht davor zurückschrecken würde.
 

Victor

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Victors Wunsch sollte in Erfüllung gehen, so musste er zumindest nicht mit einer wahnsinnigen, oder zumindest wahnsinnig ungeschickten im Wald auf die Suche nach einem legendären Biest gehen. Die Erfahrung auf der letzten Insel bei den Spielen hatte mit gewissen Baumstämmen noch einen eher fahlen Nachgeschmack. Weshalb er die Erfahrung ungerne wiederholen würde. Also hiess es in diesem Fall dann wohl die Marine hoch zu nehmen. Eher ruhig sah er den vorübergehenden Trennung zu, wie sich beide Gruppen auf den Weg machten. Bisher war er noch ohne wirklichen Plan, aber das hies bei weitem nicht Planlos. So hatte er in der letzten Nacht noch ein wenig an ein paar Sachen herum experimentiert. Dementsprechend mit prall gefüllten Taschen voller Dinge die ihn frühzeitig ins Grab bringen konnten, und vermutlich auch alles in einem Umkreis von ein paar Metern mitreissen würden. Machte er sich mit seinen beiden Komplizen auf den Weg.

Der Plan welcher Brody unterwegs erklärte war zwar eher ein wenig grob, aber so wie er die Gruppe kennen gelernt hatte war der Punkt des Improvisieren eh mehr die stärke als sich einen genauen Plan auszudenken und sich dann auch daran zu halten. Dafür hatte er etwas, das Aaron definitiv gebrauchen konnte. Mit einem leicht übermüdeten lächeln im Gesicht erwiderte er das Grinsen, wenn auch nicht so verzerrt: "Viel Spass damit." Das er sich letzte Nacht auch noch in eher dunkleren Ecken der Stadt aufgehalten hatte, hatte sich ausgezahlt. Die Flüssigkeit in den kleinen Fläschchen, wenn man es noch als flüssig bezeichnen konnte, war eine Mischung aus Petrol und einem stärkeähnlichen Mittel. Brennte wie Zunder, liess sich nur schwer von irgendeiner Oberfläche ablösen und nach den ersten Tests war er sich nicht einmal mehr sicher ob man es mit Wasser überhaupt sinnvoll löschen konnte. Er hoffte einfach das der Selbsterhaltungstrieb des Rotschopfs wenigstens noch ein wenig vorhanden war, sonst konnte der Schuss auch recht einfach nach hinten losgehen. Aber das würde wohl die Zeit zeigen. Victor selbst würde sich jetzt anderem widmen müssen.

Doch wie kam man am besten in eine Marinebasis ohne gerade alles zu Alarmieren? Indem man selber schnell zu einem Soldaten wurde. Zum Glück hatte der Feuerteufel nahe genug angefangen mit seinen Flammen für Verwirrung zu stiften. Sodass alle möglichen einzelnen Soldaten der Marine durch die Stadt rannten und versuchten in dem Chaos etwas herauszufinden. Recht schnell war dabei einer gepackt und in der nächsten Gasse seiner Verantwortung entbunden worden. Die Uniform selbst sass nicht richtig aber immerhin konnte man ihn so als, wenn auch nicht so vorbildlichen Soldaten durchgehen lassen. Gerade als er so weitergehen wollte, kam ein anderer Marinesoldat vorbei. Scheinbar höhergestellt als derjenige der Victor erledigt hatte: "Soldat wie siehst du denn aus?" Schrie er in das Gesicht des Inquisitors. "Hat dir denn niemand in der Ausbildung gezeigt wie man sich richtig anzieht? Aber das war ja nicht anders zu erwarten auf dieser verwahrlosten Insel." Victor konnte spüren wie er am liebsten den Typen einen Kopf kürzer gemacht hatte, er beherrschte sich aber, vielleicht wäre das ja noch recht nützlich. "So ein Schandfleck kann man ja nicht sein lassen, das besudelt das Ansehen der gesamten Marine." Naserümpfend liess er seinen Blick nochmals über den Rotäugigen gleiten. "Sieh zu, dass du dich in der Schneiderei in der Basis blicken lässt und sag du wurdest von Maat Billy geschickt. Dann werden die dich schon auf Vordermann bringen, da wird dir hören und sehen vergehen." Eigentlich war das Victor recht egal, aber er hatte gerade mehr oder weniger eine gratis Einladung in die Marinebasis bekommen. Folglich konnte er sich auch bedanken. "Wegtreten, aber plötzlich, ich habe wichtigeres zu erledigen." Und schon war der komische Kauz wieder weg. Victor ging davon aus, dass Brody das auch mitbekommen hatte. Und es machte ihre Aufgabe gerade um Welten einfacher. Jetzt hiess es einfach noch, rein den Maat anschwärzen und dann das Lager ausräumen. Einfacher als einem Kind den Schnuller klauen. Dann vielleicht noch die Basis in die Luft sprengen und mal sehen was sich sonst noch abstauben liesse.
 

Brody

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Wie er es gerne machte um sich einen Überblick zu verschaffen, war Balthasar am Anfang der Stadt die vor der Marinebasis lag auf eines der ersten Häuser geklettert. Es war war eine ganz normale Stadt mit niedrigen Häusern und schien relativ friedlich zu sein. Dies sollte sich jedoch in Kürze ändern, wenn Aaron seinen Teil des Plans erfüllte. Victor war weiter auf der Straße unterwegs und der Piratenkapitän verfolgte ihn über die Dächer, die für jemanden der in Loguetown unterwegs gewesen war kein sonderlichen Problem darstellten, das größere Problem war eher das große Tor der Marinebasis, das sich im Berg abzeichnete.

Dann nach einigen Minuten sah er in der entgegengesetzten der Basis erste Rauchschwaden in den Himmel aufsteigen, Aaron hatte seine Aufgabe angefangen. Es dauerte auch nicht lange und die Alarmglocken wurden geläutet, die Straßen füllten sich mit ansässigen Bürgern, die schauten warum die Glocken geläutet wurden, sowie mit Marinesoldaten die sich auf dem Weg in Richtung der aufsteigenden Rauchsäulen machten. Auf Grund des Gewühls auf der Straße hatte Balthasar kurz Schwierigkeiten Victor zu verfolgen. Doch auf Grund der blassen Hautfarbe, die sich von den sonnengebräunten Menschen hier auf Float abhob konnte er ihn wieder finden. Dieser hatte gerade einen Marinesoldaten seiner Klamotten entledigt und war in die Uniform von diesem geschlüpft.

Er mochte es wenn Menschen mitdachten und kreative Lösungen für Probleme selbst fanden. Daher waren seine Pläne auch nicht bis auf das letzte Detail ausgefeilt, denn eine nur kleine Abweichung konnte zum Scheitern eines solchen führen. Ihm kamen wieder die Worte seines ehemaligen Bosses in den Sinn „Kein Plan überlebt, die erste Begegnung mit dem Feind.“ und diese Aussage hatte sich bisher meistens als wahr herausgestellt. Außerdem war Balthasar immer ein Freigeist gewesen, so dass er Pläne von seinen vorherigen Anführern immer frei interpretiert hatte.

Auf dem Dach hörte er die Rüge und die Anweisung des Maates an Victor mit an. Dies bedeutet für ihn selbst das er sich auch erst einmal eine Uniform eines Soldaten beschaffen musste.

Da immer noch Soldaten aus der Basis kamen, war dies für Ihn auch kein Problem, er schnappte sich einen der an der letzten Stelle seines Trupps lief und zog ihn um eine Häuserecke, wo er ihn dann mit dem Säbelknauf KO schlug. Flux zog er sich die Uniform über seine Kleider und zog die Mütze über seine eigene Mütze. Er zog sich die Uniform so gut wie es ging zurecht, wie er es damals bei Madam Hickenbottom im Internat gelernt hatte. Victor war in der Zwischenzeit weiter in Richtung des riesigen Tors weitergelaufen, jedoch konnte der junge Piratenkapitän seinen Waffenschmied noch vor dem Tor einholen, da er ihm so gut wie es ging hinterher rannte. Als er auf der gleichen Höhe wie sein Crewmitglied war flüsterte ihm im Vorbeigehen „Sehr gute Idee“ zu und lief weiter in Richtung des Tors weiter. Kurz vor dem Tor wurde er von den dort stationierten Soldaten aufgehalten „Was willst du denn hier, siehst du nicht das es in der Stadt brennt.“ „Na Natürlich weiß ich das es in in der Stadt brennt, ich ko komme ja gerade von dort“ sagte er und spielte das er vom Rennen durch die Stadt außer Atem war. Das Feuer lässt sich nicht durch Wasser löschen, ich soll Sand aus dem Mag Mag Magazin holen.“ "Warum sagst du das nicht gleich, rein mit dir aber schnell." „Ich bra brauche noch einen Wagen für den Tra Trans port“ „Sollte im Magazin sein, wenn nicht frag Maat Higgins danach“ „Danke“ Er lief in durch das Tor, nachdem er die Wachposten passiert hatte, huschte mal wieder sein diebisches Grinsen über seine Lippen. Marinesoldaten waren so einfach auszuspielen. Daher wartete er auch nicht auf Victor, weil er sicher war, dass dieser auf ohne Probleme in die Basis gelangen würde. Es war auch kein Problem dass er sich nicht in der Basis auskannte, die Marine hatte die Flurkreuzungen mit Schildern gepflastert, so dass sich der junge Brody ohne Probleme weiter in die Richtung des Magazin machen konnte. Wo sicherlich neben Sand zur Brandbekämpfung auch Segeltuch und ähnliches gelagert wurde.
 

Triane

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Triane war noch nie dafür bekannt gut für Pläne zu sein, selbst wenn ein großer Mann wie Odi sie vortrug und dabei so entschlossen klang. Für Triane Pläne immer mehr so etwas wie Leitfäden, oder grobe Richtlinien.
Der Platz an dem Lydia den Wolf gesehen hatte war der Zeichnung der ähnlich, davon war Triane schon beeindruckt, von dem Wolf gab es aber nichts mehr zu sehen. Darum sag Triane sich lieber die Blumen an die hier am wild wuchsen. Als Medizinerin interessierten Pflanzen sie sehr und als echtes Kind von Ren mochte sie natürlich Blumen... selbst wenn sie Pink waren.
Während Odi und Izumi also nach Spuren suchten und ihnen folgten sah sich Triane die Pflazenwelt an und sah gebannt auf einen gelblich orangig goldigen Pilz, der an einem Baum wuchs, in ihrem Kopf stritten sich die medizinischen Fragen über die Nützlichkeit dieser Pflanze und dem Verhältnis zum Baum mit der alles entscheidenden Frage: Kann man das Essen? Die Antwort würde Nein lauten, aber würde das Triane davon abhalten es zu probieren?

Wuff! Kleff!

Die Stimme von Izumi riss Triane aus ihren Gedanken, sie sah zu ihrer Schwester, die gebannt in den Wald schaute, die nasse Wolfsnase im Wind. Tria kannte diesen konzentrierten Gesichtsausdruck ihrer Schwester gut.

„Izumi hat die Spur.“ Triane blickte in Izumis Blickrichtung, natürlich blieb ein Wolf nicht einfach auf den Pfaden eines Waldes, er war einfach zwischen den Bäumen entlang und ins Dickicht. „Irgendwo da entlang.“ Odi mochte ein guter Spurenleser sein, aber er würde es nicht mit Izumis Nase aufnehmen können, zumindest nicht hier und unter diesen Bedingungen.

Die weiße Fähe übernahm die Führung und führte ihre Begleiter tiefer in den Wald. Triane blickte sich um, sie war jedoch nicht so konzentriert und vorsichtig wie Odi und Lydia. Sie genoss das Spiel der tanzenden Schatten die durch das Sonnenlicht aufkamen, dass durch das Blätterdach brach. Auf Ren gab es so etwas wie einen richtigen Wald nicht darum war es für Tria mal was neues an einem Ort zu sein wo nur Bäume waren so weit das Auge reichte.

„Dabei fällt mir ein,“ sagte Triane nach einiger Zeit „auf Ren gibt es auch Wölfe und unsere Wölfe waren meistens in Rudeln unterwegs... sollten wir das irgendwie beachten?“

„Ein Tier dieser Größe führt das Rudel gewöhnlich an, oder musste es verlassen. Es hat vielleicht den Kampf gegen den Anführer verloren, oder ist krank?“ Odi sprach das recht leise „Es ist bestimmt allein unterwegs.

„Krank?“ Fragte Triane eher sich selbst „vielleicht... Tollwut?“ sie blickte Izumi an, die Fähe war auch allein und Krank als sie zu Tria kam und das war damals ein ziemliches Abenteuer. Aber dieses Tier hier war ausgewachsen, wenn es wirklich tollwütig war würde Tria nicht viel tun können um es zu heilen, ein schneller gnädiger Tot wäre das beste. Da fiel Triane noch etwas auf „Ach ja, noch was, was mir auffällt ist“

„Kann das nicht warten?“ Odi sah zu Triane „Auf der jagt ist man leise, um die Beute nicht zu verschrecken.“

„Ich wollte ja nur wissen, warum wir im Kreis laufen.“ Tria deutete auf den gelblich orangig goldigen Pilz den sie bereits vorher gesehen hatte „Izumi wundert sich auch schon warum der Wolf solche Kreise zieht.“

„Wölfe drehen nur Kreise, wenn sie ihre Beute ausmachen und sich für den Angriff bereit machen... und außer uns ist hier doch nichts?“
Odi wirkte dabei aber auch sehr nachdenklich, die merkwürdigen Wege die sie gegangen waren kamen ihm gewiss auch auffällig vor, aber die Spuren und die Fährte waren doch eindeutig. Es seihe dem-

Bevor jemand noch etwas anderes sagen konnte kam da plötzlich ein tief schwarzer Blitz von der Seite und riss Triane mit sich... hatte der Wolf ihnen etwa eine Falle gestellt!?

Tria hatte vermutlich mehr Glück als Verstand, eine Kopfbewegung von Izumi hatte sie vor dem Angriff gewarnt und sie konnte sich wegdrehen. Als sie ein hartes Gewicht an ihrer Seite spürte hielt die Kampfkünstlerin sich ganz automatisch an dem nächsten Objekt fest welches sie zu fassen bekam.
Und nun ging sie am Maul der Bestie, sie konnte es noch mit ihren armen verschlossen halten, aber das störte das Tier nicht dabei mit ihr tiefer in den Wald zu stürmen.

Das letzte was Izumi, Lydia und Odi von Triane hörten war „Es will mich auffressen! HIIIIIILFEee.“ und dann waren Triane und der Wolf weg.

Das zeigte mal wieder, kein Plan überlebt den ersten Kontakt mit dem Feind... oder mit Triane.
 

Victor

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Nachdem der erste Schritt erledigt war, folgten seiner Meinung nach nur noch simple nachfolgende Dinge. In die Basis spazieren, dort an ein paar Sachen herumspielen, ein paar Dinge verminen, wieder verschwinden und dann sehen wie die gesamte Basis sich in Schutt und Asche verwandelte. So gab es doch nicht viel besseres als ein gut strukturierter Plan. Wobei wenn er genau darüber nachdachte, dann hatte der Plan etwa so viel Struktur wie einer den Tria ausgearbeitet hätte. Das würde sicher auch besser gehen. Aber mit seinem Schlafmangel von letzer Nacht, muste das halt einfach reichen. Gelassen schlenderte, entgegen der Menschenmenge, weiter in die Richtung der Basis. Wenn nicht so viel los gewesen wäre, hätte vermutlich jemand den ungewöhnlich aussehendnen Kadett aufgehalten -zum Glück leistete Aaron aber eine gute Arbeit. Vielleicht sollte er sich ja umsehen, ob er noch etwas bespassendes finden würde, das den roten Teufel glücklich machen würde.

Doch das musste bis später warten. Jetzt war anders wichtiger. Mit einem schlappen Salutieren grüsste er die Wache am Tor, erntete einen wütenden Blick, welcher er lediglich mit einem: "Maat Billy schickt mich, ich solle mich korrekt einkleiden lassen." Offensichtlich reichte das um die Wache zu beruhigen. Sie konnte ja später mal ein Wort mit Victors vermeindlichem Vorgesetzten wechseln, was ihm eingentlich einfiel seinen Untergebenen nicht richtig Manieren beizubringen. Doch darum musste sich wohl dann jemand anderes als Victor kümmern. So war Stolz doch auch eine der Todsünden, und davon hatte die Marine mehr als für sie selbst gut war, was sich auch in den einzelnen Mitgliedern zeigte. Da schadete es auch nicht, wenn man mal ab und zu ein wenig nachhalf diesen unten zu behalten. Den Wegweiser zu Schneiderei erblickend, ignorierte er diesen einfach, immerhin war direkt darunter die Waffenkammer ausgeschildert. Und das war etwas, dass den jungen Inquisitor weitaus mehr interessierte.
Ein paar verschlungene Wege und Treppen später war er auch schon in selbigem und der diensthabende Soldat war wohl alles andere als begeistert in seinem Mittagsschlaf gestört worden zu sein. "Was willst du denn hier unten? Hast dich wohl verlaufen?" preschte er zwischen zwei Gähnern heraus. Kurz darauf waren auch diese Gähner wohl das letzte was er von sich gegeben hatte, bevor sein Körper schlaff zu Boden fiel. Eine Person welche die linke Hand Gottes anpöbelte war genug pro Tag und Victor war nicht wirklich in der Verfassung um eine Diskussion zu führen. Mit einem leisen klack öffnete sich die Türe und die roten Augen leuchteten auf. So hätte er sich das Paradies vorgestellt. Man fand gefühlt alles was das Herz eines Erfinders oder Sprengbegeisteren, jenachdem als was man sich bezeichnete, begehrte. Von einzelnen Metallen über verschiedenen Mechanismen bis zu Sprengstoffen in verschiedenen Varianten. Schnell war eine Umhängetasche mit den wichtigesten Untensilien gefüllt bald darauf auch eine Zweite. So ausgerüstet zeichnete sich ein Lächeln auf seinem Gesicht ab. Der Spass konnte losgehen.

Es war nicht gerade die einfachste Variante die gesamte Basis mit Sprengstoff zu spicken. Aber bei der Menge in der Waffen kammer brauchte er auch nicht solche Unmengen. Doch um sicher zu gehen konnte ein bisschen mehr auch nicht schaden. So ging er nun von einem Raum zum nächsten, hauptsächlich im Untergeschoss wo weniger Leute unterwegs waren und verlegte eine Zündschnur hinter sich her. Nicht die sauberste Lösung aber er hatte gerade keine Ahnung wie er es sonst hätte über diese Strecke koordinieren können. Es dauerte auch nicht allzu lange, da kam er in die Richtung des Materialmagazins, und entdeckte ein Gesicht, dass ihm bekannt vorkam. Er hätte nicht erwartet Brody hier zu sehen. Mit einem leichten schnippsen machte er auf sich aufmerksam, bedacht nicht zu viele Leute im Umkreis zu alarmiern. Und ging dann auf seinen Mitstreiter zu: "Ich weiss nicht was du hier unten möchtest, aber ich würde Vorschlagen, wir beeilen uns und verschwinden von hier." Dem ungläubigen fragenden Blick zuvorkommend fügte er noch an, als wäre es was alltägliches und in keinem Fall etwas ungewöhnliches: "Es ist gut möglich, dass in nächster Zeit ein paar Dinge in die Luft fliegen..." Wobei er kurz die Zündschnur hochhielt. Denn wenn er das Mat Mag auch noch verkabelt hätte, wäre er mit der gesamten Basis durch. Und je weniger Zeit sie damit verbrachten hier unten zu warten. Desto grösser war die Chance aus der ganzen Sachen unbeschadet heraus zu kommen.
 

Lydia

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Lydia war begeistert von der Aussicht auf die Jagd gewesen, weniger von der Einteilung jetzt, aber sie widersprach nicht. Es stimmte ja, dass sie die Weißhaarige irgendwie mitnehmen mussten und verhindern mussten, dass sie und der Wolf alles und jeden aufschreckten. Also der Plan stand dann blieb nur noch die Ausführung übrig. Wo sie schon etwas eingeschnappt war, dass war als Odi beinhart davon ausging, dass sie nur im besten Fall treffen würde. Das grenzte für die Rothaarige an Majestätsbeleidigung und sie verzog auch dementsprechend das Gesicht. Dem Wolf den Kopf abschlagen, das klang irgendwie so als ob das Vieh ganz doof wäre. Aber gut, sie würden schon sehen was sie davon hatten und dann würde sich Lydia vor Lachen auf dem Boden winden. Allein die Aussicht darauf wie Odi sich blamieren würde, nachdem er sie so herabgesetzt hatte war es, was die junge Frau davon abhielt ihre Bedenken zu äußern. Alleine bei dem Gedanken stahl sich schon ein Lächeln auf die Lippen der Musikerin, welches sie jedoch schnell und elegant hinter dem großen Ärmel ihres Kimons versteckte. So wie man es fast von einer edlen Dame erwartet hätte und weniger von der Jägerin.
Lydia schnaubte, Wölfe lebten zwar in Rudeln, aber je nach Beute schwankte auch die Größe. Da wo sie herkam bestand ein Rudel meist aus den Elterntieren und den Welpen, solange bis sich diese einen eigenen Weg suchten um sich zu paaren. Im Wald, relativ bald nach dem sie angekommen waren, zog die junge Frau sich das Kimono Oberteil aus, sie hatte darunter ja auch ein kurzes Tanktop. Das Oberteil faltete sie zusammen und schob es sich in die Tasche. So konnte sie weniger mit den Ärmeln wo hängen bleiben und es sich kaputt zu machen. Und dann war es auch schon so weit, der Wolf machte Jagd auf die Gruppe. Ja, es hätte Lydia verwundern und schrecken sollen, doch naja irgendwie machte es sie eigentlich nur froh. Dieser Wolf hätte sowieso nie eine Beute sein sollen, da war es eigentlich nur passen der nun sie jagen würde. Ein breites Grinsen stahl sich nun auf die Lippen der jungen Jägerin, während sie Triane noch nachsah. Ja vielleicht nicht gerade das beste Benehmen, aber es sah momentan so aus als ob das mal endlich eine würdige, intelligente und faszinierende Beute sein würde. Ein Schimmern war in den Augen der Musikerin.
Ihre Haltung war die eines gespannten Bogen, als sie zu Odi blickte und ihm zunickte. Mit einer Geste bedeutete sie ihm, dass er und Izumi den beiden direkt hinterher sollten. Wenn sich die beiden in Bewegung setzen würden, dann würde Lydia lautlos im Unterholz verschwinden. Der klassische Versuch das Tier von hinten einzukreisen. Sie lief los, ihre Füße fanden wie von selbst den besten Halt im Wald. Kein Ast brach unter ihren Füßen. Immer den Wind beachtend und mit einem fetten Grinsen auf den Lippen. Sie achtete auch auf ihre Umgebung, dort wo so große Jäger unterwegs waren, da war der Wald still. Daran und an hier und da Markierungsspuren versuchte Lydia auszumachen wie sie sich bewegen sollte. Ja, hier und da war auch einfach eine große Portion Glück mit dabei bei dem was sie hier tat.

What fortune lies beyond the stars
Those dazzling heights too vast to climb
I got so high to fall so far

But I found heaven as love swept low

Nur das hier und jetzt zählte für Lydia während sie im Kopf singend durch den Wald zog, hier und da einem Strauch auswich. Unter einem Ast hindurch tauchte und ja, einen leichten Luftzug in ihrem Haar spürte. Schon nach einigen Sekunden war ihre Kleidung voll mit Waldboden, aber was sollte es? Sie fühlte sich so lebendig wie schon lange nicht mehr. Am liebsten hätte sie vor Freude geschrien! Also nicht das es gut war, was da ihrer Gefährtin da passiert war. Dafür hatte die junge Frau durchaus Mitleid, aber naja es machte einfach Spaß zu Jagen und dieses Mal war es eine ganz besondere Jagd, sie war nicht allein und sie hatte ein Ziel. Außerdem, es war immer gleich noch etwas spannender wenn auf der eigenen Seite auch ein hoher Verlust im Raum stand. Wachsam, wie ein Luchs zog die Rothaarige von dannen. Es musste nach außen so aussehen, als wäre sie furchtlos und hätte in ihrem ganzen Leben nie etwas anders getan.

My heart beating, my soul breathing
I found my life when I laid it down
Upward falling, spirit soaring

I touch the sky when my knees hit the ground

Gerade als sie bei dieser Liedzeile angekommen war, kam vor Lydia ein Dornengestrüpp in Sicht. Doch die junge Frau dachte gar nicht daran ihr Tempo abzubremsen. Im Boden war ein kleiner Durchgang zu sehen, also warf sie sich direkt aus dem Lauf auf den Boden und schlitterte ein gutes Stück weit durch. Ehe sie sich dann durch den Rest durchrobbte. Sie musste relativ nah an dem Tier sein, es war ganz still um Lydia herum. Mit einer gezielten Bewegung holte sie sich den Bogen vom Rücken und spannte einen Pfeil ein. Das rascheln des doch sehr großen Tieres hatte sich eingestellt, ja ein Wolf war normalerweise ziemlich lautlos, aber nicht wenn man eine schreiende und sich wehrende Triane mit an der Schnauze kleben hatte. Lydia war wohl etwas später dran als das Tier, aber es schien für sie so als ob es da angehalten hatte? Komisch eigentlich. Naja vielleicht war ja hier irgendwo sein Bau? Okay, auf irgendeinen Baum und sich erst mal einen Überblick verschaffen. Gesagt getan, den Bogen wieder an die Seite gehangen und mit einigen gezielten Bewegungen saß Lydia in ihrem selbst ausgesuchten Hochsitz. Von dort aus konnte die Musikerin dann gerade noch sehen wie der Wolf Triane in seinen Bau zog. Scheiße. Jetzt konnte es eng werden. Mit einem Blick schätzte die Rothaarige ab, dass es sich um eine Höhe handelte aus der sie nicht springen sollte. Die junge Frau konnte ja auch noch nicht wissen, dass Triane nicht als Frühstück enden sollte, sondern ein kleiner Welpe dringend ihre Hilfe benötigen sollte. Wer mit einem Wolf konnte, der musste doch nach Hundelogik auch mit dem anderen klarkommen, oder?

Touch The Sky
 

Triane

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Ein Ritt auf Izumi dauerte nie sehr lang, die Fähe war ja recht klein und nicht sehr stark. Dieser Wolf hier war jedoch mehr als dreimal so groß wie Izumi und viel stärker, es kam Triane so vor als könne sie stunden lang hier hängen und um Hilfe schreien, ohne dass der Wolf müde werden würde.
Triane wunderte sich warum der Wolf sie nicht unterwegs abschüttelte, es wäre schließlich viel einfacher sie zu fressen wenn sie ihm nicht das Maul zu hielt.
Als der Wolf endlich langsamer wurde lief er in eine Höhle und dort schüttelte er das Mädchen einfach ab, dazu brauchte es nur eine schnelle Bewegung mit dem Kopf und Triane purzelte über den harten Boden und traf auf eine felsige Wand.
In der Höhle war es natürlich dunkel, das einzige Licht kam durch den Eingang der Höhle und beleuchtete bei weitem nicht alles. Erst einmal war alles dunkel und Triane sah kaum etwas, sie konnte nur den großen sehr bedrohlich wirkenden Wolf mit ihren Augen fixieren.

„Ganz ruhig mein großer... Du solltest mich wirklich nicht fressen! I-ich schmecke nämlich furchtbar“ stammelte Triane „ach, wem mach ich was vor? Ich bin bestimmt köstlich! Aber trotzdem! Nicht fressen!“ Sie versuchte möglichst überzeugend zu klingen.
Der Wolf sah sie an, er wirkte aber irgendwie gar nicht so hungrig.

Wuff! Kleff!

„Also willst du mich gar nicht fressen?“ sie fragte sich ob sie diesen Wolf so einfach lesen konnte wie Izumi.

Knurr

„Ah! Noch nicht... aber was ist denn dann los? Warum bringst du mich hierher?“

Der Wolf bewegte sich zur Seite und Triane sah da einen kleinen Welpen liegen, ein dunkelgraues kleine Wölfchen. Triane sah es und es erinnerte sie tatsächlich etwas an die kleine Izumi, von vor vielen Jahren. So wie Izumi damals, war auch dieser Welpe hier verletzt und dem Tode sehr nahe. Triane hatte schon Erfahrung gesammelt damit, auf Ren hatte sie Menschen und Tiere behandelt, abgesehen von Izumi, ging es dabei aber meistens eher um Haustiere.

„Also gut, verstehe, ich soll dein Kind retten? Das hättest du auch gleich sagen können.“

Triane ging langsam herüber zu dem Jungwolf und besah sich dabei auch den großen Wolf nochmal etwas genauer /ah! Also die Mutter... Ich frage mich ob das in der Natur dieser Tiere liegt, dass das Weibchen sich um die Welpen kümmert? Ist die Mehrzahl hier eigentlich korrekt? Bei einem Wurf Welpen sind Einzelkinder doch eher die Ausnahme? Wo sind die anderen?/ Triane sah sich etwas genauer um... in einer anderen Ecke dann sah Triane einen kleinen Haufen Fell von dem ein sehr modriger Geruch ausging, den sie aus den Katakomben des Klosters kannte, da wo die Leichen vor der Beisetzung aufbewahrt wurden.

Tria näherte sich weiter dem Welpen, es lebte noch, war aber sehr schwach, sie brauchte einen besseren Blick darauf, aber als sie es anfassen wollte, knurrte die Mama wieder bedrohlich.

„Was will du denn jetzt schon wieder!?“

Bell, Kleff! Knurr!

„Nur heilen, nicht anfassen? Wie soll das denn gehen?“ sie sah den großen Wolf jetzt sehr ernst an, hier ging es um einen Patienten der in Lebensgefahr war „Mach platz und lass mich arbeiten!“
 

Brody

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Im Magazin war soweit alles vorhanden was er für seinen zukünftigen Plan mit Tequilla Wolf benötigte. Hier fand er neben den eisernen Rationen, Löschsand, Kleidung, Holzplanken und natürlich auch das Segeltuch das er suchte. Als erstes beschaffte er sich einen Schubkarren und eine Schaufel um den Sand auf diesen zu befördern. Den Schubkarren stellte er erst einmal neben dem Segeltuch hin. Er packte sich die erste Bahn und beförderte diese auf das Transportmittel. Da Sie etwas vorn über hing schob er sie so lange bis sie auf den Karren passte. Dann schnappte er sich die zweite Bahn und tat mit ihr das Gleiche. Er hatte das Glück das keiner hinein kam und nachsah wie weit der angebliche Marinesoldat mit seiner Arbeit war. Nachdem er das Segeltuch verladen hatte suchte er nach passenden Uniformen für seine Crewmitgliedern, schließlich sollte die Tarnung für seinen zukünftigen Plan perfekt sein. Er packte Matrosenuniformen zu der
Segelplane und zwei Kapitänsmäntel für sich und eine andere für Victor oder ein anderes geeignetes Mitglied seiner Bande. Als er die Klamotten endlich aufgeladen hatte schob er den Karren zum Sandhaufen und fing an zu schaufeln. Erst bedeckte er den Stoff, so dass dieser nicht gleich entdeckt wurde.
Dies war eine anstrengende Arbeit und diese verabscheute er eigentlich. Doch was machte man nicht für die erfolgreiche Umsetzung eines Plans. Vor allem wenn er zwei Fliegen mit einer Klappe erwischen konnte. Kurz nachdem er die letzten fetzen Stoff mit Sand bedeckt hatte stürmte ein Soldat herein. „Wie lange dauert das denn noch, wir benötigen den Sand schnell“ „Bin gleich fertig“ „Dann mach hinne“. Der Soldat entfernte sich wieder und Balthasar war wieder für sich allein. Nach ein paar weiteren Schaufeln Sand, war der Karren endlich voll und er legte die Schaufel auf den Sand. Gerade als er den Wagen anheben und losfahren wollte kam ein weiterer Soldat in das Magazin. Er wollte gerade etwas schnippisches sagen, als er Victor in der Uniform wieder erkannte. „Ich weiss nicht was du hier unten möchtest, aber ich würde Vorschlagen, wir beeilen uns und verschwinden von hier." Er schaute sein Crewmitglied etwas seltsam an als dieser seiner Aussagen konkretisierte. "Es ist gut möglich, dass in nächster Zeit ein paar Dinge in die Luft fliegen..." Er hob den Wagen an und nickte Victor zu, „Gut, ich habe die Materialien die wir für die Testsamentaufgabe so wie einen zukünftigen Plan benötigen. Lass uns gehen“ und nickte in Richtung des Karren den er schob.

Die beiden Piraten kamen ohne Probleme aus der Basis raus, da Sie ja anscheinend Sand in Richtung des Feuers brachten. Als sie die Tore des Gebäudes verließen, sahen Sie den Rauch der in der Ferne aufstieg. Hoffentlich hatte sich Aaron rechtzeitig außer Reichweite der Marine bringen können. Balthasar hoffte das Aaron sich mit ihm und Victor vor der Stadt wieder treffen würde, so dass sie zusammen in Richtung ihres Ausgangsortes laufen konnten.
 
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