Aktuelles

XI. Flieh langsam

Wavami

Pirat
Beiträge
262
Alter
24
Crew
Beubos Bande
Posten
Ärztin
Alter
22 Jahre
Größe
1,85 Meter
Steckbrief
Link
Rasse
Link
Kampfstil
Link
Wavami verließ die Sporthalle doch mit einem ganz guten Gefühl und mit verhältnismäßig guter Laune. Sie hatte sogar fast so etwas wie Spaß gehabt und über Ebony als Partnerin konnte sie sich im Nachhinein nun wirklich nicht beschweren. Als sie auf die nächste Tür zulief, dachte sie daran, dass das jetzt wohl der letzte Raum war, den sie hier bestreiten musste. Und ihre Partnerin würde Yuki sein. Wieder hatte die Fischfrau dort nichts, worüber sie sich beschweren könnte, ihre Kapitänin war verlässlich, stark und nicht auf den Kopf gefallen. Was auch immer in dem Raum warten würde, die beiden Frauen würden es sicherlich meistern können. Deshalb öffnete sie die Tür auch mit einem leichten Lächeln.

Platsch

Schnell stieß die Fischfrau die Tür ganz auf und sah, dass sich unter ihr ein aquariumartiges Becken befand…Mit Yukiko darin. Und sie sank wie ein Stein!

Ohne weitere Umschweife sprang Wavami kopfüber ins Wasser und holte ihre Kapitänin wieder an die Oberfläche. Die Frage, ob sie atmen konnte, beantwortete diese ihr ganz schnell, indem sie ihr Wasser ins Gesicht spuckte. Aber Wavami war davon weniger irritiert als von dem Unsinn, den sie von sich gab. Und dann ging sie auch wieder unter! Zuerst dachte die Ärztin noch es sei ein schlechter Witz gewesen, aber Yukiko redete immer mehr wirres Zeug und bracht auch die Hälfte der Plattform ab, von der aus sie gerade ins Wasser gesprungen war. Ok, die ist ganz klar unzurechnungsfähig. So viel dazu, dass wir das schon zusammen packen. Müsste sie raten, dann würde die Ärztin meinen, sie stünde unter Einfluss von irgendeinem Rauschgift stand. Sie schaute sich in dem Raum um und sah wieder Bildschirme und andere Apparate in den Ecken des Raumes hängen. Klar wurden sie auch hier beobachtet.

„HEY IHR ARSCHLÖCHER, WAS HABT IHR MIT YUKIKO GEMACHT?!“, die Frage war nicht wirklich ernst gemeint, sie ging auch nicht davon aus, darauf eine Antwort zu bekommen. Aber ihrer Frustration musste die Fischfrau einfach Luft machen, indem sie sie in den Raum schrie. Wie erwartet, darauf bekam sie auch nach einigen Momenten keine Antwort.

„Verratet mir wenigstens, was zur Hölle wir machen sollen, um hier wieder rauszukommen, ihr Bastarde!“

„Mit wem redest du…sind hier etwa Geister?!“

„Ihr müsst den Schlüssel für die andere Tür aus dem Becken holen, ganz einfach. Versucht dabei nicht zu ersaufen.“, schallte es aus einem der Apparate unter lautem Gelächter. Anscheinend war die Situation für Außenstehende zum totlachen. Wavami hätte dem Typen, der da sprach, am liebsten den Hals umgedreht.

„Der Geist hat geantwortet…Wie hast du das gemacht…? Ist sowas nicht eigentlich Ebonys Ding…? Hat sie dir das etwa beigebracht…? Bring es mir auch bei…“

Die Ärztin schaute verzweifelt lächelnd zu ihrer Kapitänin rüber. Unter anderen Umständen wäre das hier sicherlich grad komplett zum totlachen. „Was hast du bis eben gemacht, Yuki?“, Wavami fragte das zwar, aber auch das war eigentlich nur pro forma.

Es folgte eine lange Pause, ihre Kapitänin schien entweder die Frage nicht zu verstehen, oder musste sehr, sehr angestrengt über sie nachdenken. „Keine Ahnung…Da war so viel Essen…“ Wavami war den Kopf in den Nacken und stöhnte. Also wirklich ein Gift, das ihr wohl irgendwie unter das Essen gemischt wurde. Wenn ich das Arschloch in die Finger bekomme, der das zu verantworten hat… Kurz dachte sie ernsthaft darüber nach, ihr einen heftigen Schlag in den Magen zu geben. Vielleicht hatte Yukiko ja noch nicht alles von dem Rauschgift aufgenommen und die Wirkung könnte so verkürzt werden? Aber dann schüttelte sie den Kopf und verwarf den Gedanken. So beeinflusst wie sie schon davon war, würde das sicherlich auch keinen Unterschied mehr machen. Und vor allem wollte sie ihre Kapitänin nicht unbedingt in diesem Zustand, in dieser Situation gegen sich aufbringen. Besser sie blieb gut gelaunt unzurechnungsfähig als mächtig sauer unzurechnungsfähig.

Wavami senkte ihren Kopf unter die Wasseroberfläche und scannte einmal das Becken ab. Da unten einen Schlüssel zu finden, würde eine anstrengende Suche werden. Immerhin gab es Algen, kleine Schlösser, allerhand Fische… Aber gut, könnte sie einfach tauchen und müsste sich eine Gedanken machen, dass ihre Kapitänin dabei ersäuft, wäre das auch kein Problem. Sie hob ihren Kopf wieder und schaute zu Yukiko rüber. Diese war wieder dazu übergegangen, Wasser in den Mund zu nehmen und in die Luft zu spucken. Als sie bemerkte, dass Wavami sie beobachtete, spritzte sie ihr mit ihren Händen eine große Ladung Wasser ins Gesicht. „Gefällt dir dein Aquarium? Ist es…artgerecht?“

Kurz schaute die Fischmenschin Yukiko einfach nur stumm an und brach dann in verzweifeltes Gelächter aus. Diese stimmte natürlich sofort mit ein, was Wavami noch stärker lachen ließ. Das war einfach alles so absurd, da wusste sie einfach momentan nicht wohin mit ihren Gefühlen.

Plötzlich spürte Wavami aber eine Bewegung im Wasser. Sie schaute nach unten. Ist das ein Tentakel?

„OH SHIT!“
 

Ebony Claves

Pirat
Beiträge
350
Alter
31
Alter
21 Jahre
Größe
1,68 m Meter
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
Als die Teufelsfrau von Wavami getrennt wurde, war die Verabschiedung der beiden Damen, zu Ebonys Verwunderung viel freundlicher als sonst. Um nicht zu sagen schon fast freundschaftlich!
Aber scheinbar schweißen Idiotische Männer und gemeinsame Schwächen sehr effektiv zusammen.




Der Weg den Ebs folgte war recht schmal und wurde nur von schwachen Kerzen erleuchtet und während Sie Barfuß über die kühlen Steine ging, ließ Sie dieses Sportfest noch einmal Revue passieren.
Sie war von Wavami´s Pflichtbewusstsein als Ärztin ziemlich überrascht gewesen. Immerhin hatte die Fischfrau den Neuzugang ohne Umscheife, Sarkasmus oder sonstigem Tamtam einfach behandelt und das auch noch recht gut, soweit Ebony das überhaupt beurteilen konnte.
Ich hätte wahrscheinlich auch ein x beliebiger Feind sein können und Sie hätte mich dennoch behandelt. Das ist keine Eigenschaft die man lernen kann, man wird mit ihr geboren.
Auch Ihre Kraft und Körperbeherrschung waren nicht zu verachten. Sie war bestimmt nicht so stark wie Yukiko, doch hier in diesem Raum war die Fischfrau die beste Team Partnerin, die Ebony hätte haben können, da war Sie sich sicher.
Am Ende des Ganges wurde das Licht so schwach, das die Teufelsfrau Ihre Gabe nutzte um Ihre Sicht zu verbessern.
Mit den nun gelben Augen einer Eule bog Sie ein letztes Mal ab und stand nun vor einer alten Eichentür, an der ein Zettel klebte.
Z...zieeeh..Ziel...de...desRa..Rau…Raummeee...desRaumes..iiissss..ach Fuwak.“
Ebony gab nach ein paar kläglichen versuchen auf, den Zettel zu lesen und hatte gerade die Tür zu Ihrem letzten Raum öffnen wollen, als Sie auch schon Kazuma rufen hörte.
Ebony? Bist du schon da?
Mit hochgezogener Augenbraue blieb die Teufelsfrau an Ort und Stelle, gab keinen Laut von sich und linzte stattdessen durch den kleinen Spalt den die Tür bisher preis gab. Ein paar Meter vor sich erkannte Sie den Umriss von Kazuma, der mit dem Rücken zu Ihr stand und scheinbar große Probleme mit der Dunkelheit zu haben schien.
Was brüllt er hier rum?! Der Raum ist dunkel also sollten wir wahrscheinlich möglichst unbemerkt da durch! Ich warte lieber a-
Wer ist Ebony? Die scheint nicht da zu sein. Aber du hast etwas vergessen!
Ein Schlüssel? Oh man, ich habe Schüssel gelesen.
gelesen?..Ok auf dem blöden Zettel stand also wirklich was wichtiges. Ich sollte Ihn nach den Regeln fragen und beten das er den Zettel nicht dabei hat, sonst will er noch das ich den selbst lese.
Bist du doof? Warum sollten wir dir eine Schüssel wegnehmen sollen?
Warum gibst du mir den Schlüssel, wenn du mir ihn wegnehmen musst?

Damit du das Spiel verstehst und hier noch etwas.
Kazuma bekam etwas in seine zweite Hand gedrückt.
Oh man, guck nicht wie ein angeschossenes Reh Zuma, lass das Ding besser fallen
Wir sind viele!
Was?
Wie aus Reflex, drehte Ebony sich weg und mit dem Rücken an die Tür die sie noch verbarg und trotz der geschlossenen Augen, konnte Sie regelrecht das Licht spüren was auf einmal losbrach.
Viel zu hell!







Als die Kinder schließlich wieder mit einem lachen weg rannten und nur noch der geblendete Kazuma an Ort und Stelle die Hände vor den Augen hielt, beschloss die Teufelsfrau aus Ihrem Versteck zu kommen.
Mit einem schadenfrohen lächeln ging Sie zu Kazuma und sprach mit gedämpfter Stimme um nicht noch die Kinder zu animieren zurück zu kommen.
Also...Ich an deiner Stelle, hätte weder herumgeschrien, noch das Ding festgehalten.
Der junge Ito wirkte zwar wie ein junger erwachsener, jedoch schien er keinerlei Erfahrungen in irgendetwas zu haben und dementsprechend noch sehr blauäugig durch die Welt zu gehen. Was Ebony nur noch mehr darin bestärkte, Ihn den Fehler mit dieser Blendgranate oder was immer das auch war, allein ausbaden zu lassen
Nach einer Weile nahm er dann aber die Hände vom Gesicht.
Die Kinder haben dir einen Schlüssel gegeben, den sollte ich zur Sicherheit nehmen wenn man dich so leicht austricksen konnte, meinst du nicht auch little Zuma?
Damit nahm Sie den Schlüssel und verstaute Ihn in der Hosentasche.
Sollte ein Kind Ihn stehlen wollen, verwandel ich mich einfach in eine Eule und die kommen nicht mehr ran. Dann müssten Sie mich schon komplett entführen und das wird nicht einfach für die kleinen.
Sag mal Zuma, außer der Sache mit dem Schlüssel, gibt es noch etwas worauf wir achten sollten?
Nein eigentlich nicht, wir müssen nur auf die andere Seite des Raumes und mit dem Schlüssel die Tür öffnen. Das hier ist wohl wie ein Labyrinth aufgebaut mit Glasscheiben und sowas. Wahrscheinlich werden die Kinder noch etwas anderes auf Lager haben, als uns nur den Schlüssel zu klauen, wir sollten also acht geben.
Ebony nickte. Da die kleinen schon so eine Blendgranate zu Beginn bei Kazuma ausprobiert hatten, wird das nur die Spitze des Eisberges gewesen sein.
War bei dir denn kein Zettel mit der Raumbeschreibung?
Ehm, nein. Bei mir war nur die bloße Tür.
Komisch. Normalerweise hätte da einer sein müssen.
Na komm lass uns gehen. Dank meiner Teufelsfrucht kann ich in der Dunkelheit sehen und auch recht gut hören. Ich führe uns, dafür musst du dafür sorgen, das die Kinder mir nichts tun. Die letzten Räume haben mich körperlich sehr gefordert und wirkliche Reserven habe ich nicht mehr.
Abgesehen davon würde mich wahrscheinlich mit der verbesserten Sicht so ein Licht Angriff für eine ganze Weile ausschalten.

Den letzten Teil flüsterte Sie ihm zu, um mögliche Spitzel nicht auf dumme Gedanken zu bringen.
Als Kazuma zustimmte nahm Sie ihn an der Hand und beide begannen Ihren Weg durch das Labyrinth.
Du musst also gut auf mich aufpassen... little Zuma
 

Kazuma

Pirat
Beiträge
80
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
*Also hat sie die Fähigkeiten einer Eule. Das hilft hier natürlich sehr. Aber…*
Müssen wir wirklich Händchen halten?
Naja, du kannst meine Hand gerne loslassen. Aber bedenke, ich kann hier etwas sehen, du nicht. Ich kann die Kinder hören, du…
Kazuma spürte, dass Ebony den Grill um seine Hand verstärkte
Sie kommen.
Die Stimmen von vier Kindern waren abwechselt von, zumindest soweit Kazuma das sagen konnte, vorne, hinter ihnen und von den Seiten
Warum lauft ihr nicht gegen die Wände.
Das ist langweilig.
Du kennst den Raum nicht. Du schummelst bestimmt.
Das ist unfair.
Aber es passierte nichts. Keine Bomben - kein Licht - nichts.
Ich hätte mit einem Angriff gerechnet.
Ich auch, aber es sicher noch etwas kommen. Gehen wir weiter.
Einverstanden. Aber wir sollten Vorkehrungen treffen.
Little Zuma, was willst du schon tun? Du siehst nichts, ohne meine Hilfe läufst du einfach neben die nächste Wand.
Milady, ich mag nichts sehen, aber hilflos bin ich keines Wegs.
Kazuma streckte seine Arme aus und ging zur nächsten Wand.
Ich hätte dir sagen könne wie weit die Wand weg ist.
Ich habe sie gefunden, oder? Ich sichere nun unseren Rückweg.
Kazuma begann von einer Wand zur gegenüberliegenden eine Art Fischernetz. Zwischen den einzelnen Fäden war jeweils nur 10cm Platz und Kazuma baute die Fäden je gerade von einer Wand zur anderen und diagonal von einer Wand oben zur anderen Wand unten. Das Ganze war innerhalb von 10 Minuten erledigt.

Und jetzt?
Naja, nun ist zumindest dieser Weg hier blockiert. Die Fäden sind recht stabil und sollten zumindest die Kinder für eine Weile aufhalten. Ich bitte dich, mir nach jeder Gabelung Bescheid zu sagen, dann wiederhole ich das immer mit dem Gang aus dem wir kommen.
Kazuma hatte noch eine Hand an einer der Glaswände und spürte etwas.
Hörst du etwas? Ich glaube, da kommt etwas.
Ebony schärfte noch einmal ihr Gehör und versucht die Quelle für das Geräusch zu finden. Kazuma konnte nur ahnen wie sehr sich Ebony anstrengte doch noch etwas zu hören, aber er hörte wie sie auf die Knie sank.
Ebony, alles okay?
Doch alles was Kazuma hörte war etwas dumpfes Stöhnen. Er tastete sich zu ihr vor und fand sie zusammengekauert auf dem Boden sitzend und ihre Ohren zuhaltend.
Was ist passiert?
Es… tut… weh… meine… Ohren…! Schwingungen… Glas…
*Das habe ich also im Glas gespürt. Das Glas schwingt*
Warte, ich versuche zu helfen. Nimm bitte deine Hände von den Ohren.
Kazuma spürte, dass Ebony ihren Kopf schüttelte. Er legte seine Hände auf ihre, um ihre Ohren etwas besser zu schützen.
Entweder du lässt dir jetzt helfen oder wir sitzen hier noch ewig in der Dunkelheit. Reiß dich zusammen!
Ebony wehrte sich noch ein bisschen, lockerte dann aber den Schutz um ihre Ohren.
Schnell… Es… Tut… Weh…
Natürlich!
Kazuma legte seine Hände auf Ebonys Ohren und schloss die Augen, um sich zu konzentrieren. So gut es ihn dieser Stresssituation und in seinem Zustand ging, formte Kazuma mit seinen Fäden ein kleines, engmaschiges Netz, dass die Funktion eines „Schallableiters“ haben sollte. Dieses zusätzliche Trommelfell brachte er vorsichtig an Ebonys Ohren an. Das Netz lag nun wie Ohrenschützer über ihren Ohren.
Das sollte helfen. Geht es besser?
Kazuma nahm seine Hände von Ebonys Ohren und im selben Augenblick traf ihn etwas am Hals. Beim Aufprall versprang das Projektil und gab seine wässrige Ladung preis. Salzwasser. Kazumas Arme und Beine wurden schwer und er kippte zur Seite weg.
 

Akataja

Pirat
Beiträge
1.824
Crew
Beubos Bande
Posten
Navigator
Alter
30 Jahre
Größe
1,95 Meter
Steckbrief
Link
Kampfstil
Link
Taja wurde erst klar, wie riesig dieses Schiff war, als er es von diesem Glaskanister aus sah. Er bewegte sich unheimlich schnell und dennoch dauerte es eine Weile. In dieser Zeit konnte er verschiedene Räume für Bruchteilen von Sekunden sehen, wie viele Spiele waren hier drin geplant? War Yukikos Crew vielleicht nicht die einzige Piratenbande die hier war?

Mit einem leicht luftigen „Swisch“-Geräusch glitt der Glaszylinder endlich aus dem Tunneln durch en er flog und blieb kurzzeitig in der Luft stehen bevor er auf ein paar Matratzen umfiel. Taja konnte nun wieder die Tür öffnen und verließ das Gehäuse. Es schien so als ob er noch ein paar Meter weiter laufen musste und durch eine Tür gehen sollte. Auf der anderen Seite der Tür sah Taja zum ersten Mal seit dem er hier drinnen war wieder echtes Tageslicht! Er war in so einer Art Schlafzimmer, mit einem King Size Bett und durch die hohen Fenster fiel Sonnenlicht. Taja sah sich um, ihm fiel gleich auf das hier alles irgendwie sehr groß war, das Bett, der Kleiderschrank, der Nachttisch, sogar die Tür durch die er gekommen war und die, die ihn weiter führen würde. Er hörte Stimmen auf der anderen Seite der anderen Tür /Dann ist dieser Raum in mehrere weitere Räume unterteilt?/.
Taja blickte noch einmal zurück, wenn er sich die Tür ansah, durch die er gekommen war, sah das aus wie ein Kleiderschrank! /Na Egal… schön hier zu sein./

Er lief hinüber zu einem der beiden großen Fenster und sah hinaus, er konnte das Meer sehen, in seiner unendlichen Schönheit und er spürte die Sonne auf seiner Haut. Als er seine Stirn an das Glas legte genoss er das kühle Gefühl für ein paar Sekunden. /Kommt mir vor als wäre ich seit Tagen hier drinnen./ Er blickte herüber zu dem großen Bett /Ob die anderen mir böse wären, wenn ich kurz die Augen zu mache? Nur eine Minute, oder zwei.. oder zwanzig… nicht mehr als acht Stunden… oder zehn?/ Er schüttelte den Kopf /Nein, nein, das mach ich auf der Carpi… jetzt ist es erst mal Zeit./ Er blickte auf und sah hinaus, ein Lächeln umspielte seine Lippen als er die Wolken am blauen Himmel sah /nur noch ein bisschen./
Er holte mit seiner rechten Faust weit aus und machte seinen Körper bereit zum Schlag /Das ist bestimmt gepanzertes Glas, möglich dass ich mir jeden Knochen in der Hand breche, das wir richtig weh tun!/ Dann schlug er zu!

Nichts passierte!

Das Glas gab nach, brach aber nicht. /Was zu Hölle!?/ Sein ganzer Arm steckte in dem Fenster, doch nichts geschah, es war wie Gummi! Der Teil der sich gedehnt hatte war auch nicht mehr so klar und durchsichtig! /Aber gerade war es doch noch hart und Kühl?/ Taja griff jetzt dieses merkwürdige Gummiglas, zerrte und riss daran, biss sogar hinein, er versuchte es zu überdehnen, aber das war ihm einfach nicht möglich!

„Sind sie dann fertig mit Spielen?“

Taja hörte eine weibliche Stimme von hinter sich. Er drehte sich sofort um, da stand eine Frau, in einer Uniform, die sehr ähnlich der war, die die Mitarbeiterinnen auf den Krankenstationen der Marine trugen. /Eine Krankenschwester?/ Taja war so überrascht dass ihm das Gummiglas aus der Hand glitt und ihm beim zurück schnalzen eine Backpfeife verpasste!

„Ouh! Scheiße!“

Die Krankenschwester verdrehte die Augen „Kommen sie jetzt bitte mit, wir haben nicht den ganzen Tag Zeit.“

Taja folgte ihr erst mal, dieser Raum hier schien so ausbruchssicher wie die anderen, auch wenn es hier aus irgendeinem Grund viel komfortabler war.

Es stellte sich heraus, dass dieser Raum hier eher wie eine Wohnung war, als ein einzelner Raum. Es gab eine Küche, ein Bad, ein Wohnzimmer und alles hier war etwas größer als Taja es gewohnt war und er sah auch bald den Grund dafür. Der Bewohner dieser Wohnung war so groß, das für ihn alles wiederum normale Größe hatte, oder sogar etwas zu klein war?

Vor dem Ausgang des Raums, saß ein großer Mann, bestimmt doppelt so groß wie Taja, dreimal so alt und viermal so breit! /Sollte ich sagen dass er fett ist?/

Bei ihm standen noch zwei Krankenschwester und eine Frau in einem weißen Kittel und einem Stethoskop, sie packte gerade etwas in ihren Koffer, das sehr wie eine dieser Blutdruckmanschetten aussah.

„Frau Doktor? Der zweite Proband ist jetzt auch hier.“ Meinte die Krankenschwester noch bevor sie zu den anderen beiden ging und Taja neben der Kücheninsel stehen ließ.

Taja blick fiel auf einen Sessel, er sah ihn nur von hinten, aber er sah den Arm desjenigen der darin saß und dieser Jackenärmel kam ihm sehr bekannt vor. Er lief um den Sessel herum und da saß Tanith! Aber der sonst so aufrechte Schütze wirkte schon sehr erledigt, er lag mehr als er saß und schien erschöpft.

„Machen sie sich keine Sorgen, ich habe ihm schon etwas gegeben, er sollte ihm bald wieder besser gehen.“ Dabei lag die Betonung wohl auf „sollte“. /Was ist denn nur hier los?/

Die Ärztin drehte sich dann zu dem großen alten Mann „Also gut, Don Prosciutto alla birra, wir sind mit der Untersuchung fertig, es geht ihnen gut, auch wenn ich mir sorgen um ihren Blutdruck mache.“

„Bäh, mir geht gut!“ War alles was der alte dazu sagte.

„Das war mir klar. Diese beiden Männer übernehmen als nächstes.“

„Bäh, ich mag die beiden nicht.“ /Was!? Der kennt mich doch nicht mal!/

Die Frau Doktorin sah dann zu Tanith und Akataja „Das hier ist Don Prosciutto alla birra, der Lieblingsonkel von Don Peperoni. Er liegt dem Chef wirklich sehr nahe am Herzen und dieser hat keine Kosten und Mühen gescheut ihm diese komfortable Wohnung einzurichten, die völlig ausbruchsicher ist, wie sie gewiss schon bemerkt haben. Allerdings werden alle Türen und Fenster geöffnet sobald der Don eingeschlafen ist, um zu lüften.“ Dann drehte sie sich zu dem alten Mann um „Don Prosciutto alla birra, es ist Zeit für ihr Schläfchen.“

Die Augen des Alten weiteten sich da und er begann damit zu trampeln und um sich zu schlagen, so heftig, dass die ganze Wohnung und vielleicht sogar das ganze Schiff zitterte! „Ich will aber nicht! Ich bin nicht müde! Hau ab du!“ Die Ärztin und die Krankenschwestern gingen lieber einen Schritt zurück.

„Dann also, viel Spaß dabei den Don ins Bett zu kriegen. Wenn er eingeschlafen ist und im Bett, öffnet sich der Ausgang.“ Meinte die Ärztin noch „Es versteht sich zwar von selbst, aber sollten sie versuchen ihn mit Gewalt ins Reich der Träume zu bringen, oder irgend eine andere Methode wählen die ihm irgendwie schaden könnte, dann merken wir das und Don Peperoni wäre sehr zornig. Wenn es um die Familie geht, ist er sehr empfindlich… außerdem ist Don Prosciutto alla birra zu einem Viertel ein Riese und seine Körperkraft ist enorm, auch wenn er alt ist, kann er einen ausgewachsenen Menschen in zwei Teile reißen.“ Dann gingen die Frauen einfach, sie gingen in das Zimmer aus dem Taja kam und gingen durch die Tür durch die er diesen Raum betreten hatte.

„H-hey Moment noch!“ Rief Taja noch und lief ihnen nach. Die Tür schlug gerade zu und als er sie wieder öffnete, war da nur der leere Raum mit dem Glaszylinder. „Ooooough… ich hasse dieses Schiff.“

Taja ging wieder zurück in das Wohnzimmer, wo jetzt nur noch der Alte, Tanith und er selbst waren.

Tanith schien noch immer etwas benebelt.

Taja sah zu dem alten, der seinen kleinen Wutanfall beendet hatte.

„Also… besteht denn die Möglichkeit… dass ihr einfach so ins Bett gehen wollt?“ Fragte Taja

„Das sagt man nicht!“ Rief der alte da und sprang einmal auf, woraufhin der Raum wieder bebte.

„W-was?“

„Das heißt möchte! Nicht willst!“

„Also… möchtet ihr denn bitte ins Bett gehen?“

„Nein ich WILL NICHT!“ Daraufhin fing Taja sich einen Fausthieb ein, der in das nächste Fenster beförderte… dieses gab glücklicherweise genauso nach wie das andere Fenster, so dass ihm nicht geschah, außer einer recht unsanften Landung auf dem Boden. Die Brust schmerzte nach dem Schlag, aber nicht allzusehr, dieses merkwürdige Gummiglas hatte die Wucht des Schlage gemildert. „ICH WILL NICHT! ICH WILL NICHT! ICH WILL NICHT!“

/jetzt wurde ich also schon von einem Riesenbaby geschlagen… die Liste wächst und wächst./

Dann sah er zu Tanith, den er nicht mehr weiter angeschaut hatte, nachdem die Ärztin den Raum verlassen hatte „Hey! Bist du überhaupt wach?“
 

Ebony Claves

Pirat
Beiträge
350
Alter
31
Alter
21 Jahre
Größe
1,68 m Meter
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
Die Teufelskraft die Kazuma an den Tag legte als er nach jeder Gabelung den Weg mit seinen Fäden versperrte fand die Eulenfrau ein kleines bisschen befremdlich. Wenn nicht auch ein bisschen eklig, da sie sich immer noch nicht sicher war, ob er auch wie Sie eine Zoanfrucht gegessen hatte.
Wenn ich an meine Hybridform denke die aus so einem süßen Tierchen entsteht, möchte ich nicht wissen was da raus kommt, wenn die normale Form einer Spinne schon so eklig ist.
Als Zuma sich umdrehte um wieder zu Ihr zu finden, nutzte Ebony die Gelegenheit, sich ihren letzten Mitstreiter einmal genauer anzusehen. Sein Körper schien vor kurzem größere Anstrengungen hinter sich gebracht zu haben von denen er sich noch nicht erholen konnte. Als Sie Kazuma wieder an der Hand hatte um weiter zu gehen, spürte sie auch ein leichtes zucken in seinen Händen.
Er scheint seine Muskeln wirklich sehr angestrengt zu haben.
Sag mal..nur so aus Neugier. Hast du vorhin einen Raum mit Mr. Mojo bestritten?
Ja, wieso?
Mit einem amüsierten grinsen schüttelte Sie den Kopf und musste unwillkürlich an Wavami denken, die Ihr bei Ihrer Verletzung genau die gleiche Frage gestellt hatte.
Ach, nur so. Ich hatte nur so eine Ahnung.
Ein kurzes schweigen trat ein,bis beide um die nächste Wand Bogen und Zuma etwas anmerkte.
Hörst du etwas? Ich glaube, da kommt etwas.
Zu dem Zeitpunkt hatte Ebony nur das Tippeln und Gekicher der umherlaufenden Kinder auf dem Radar gehabt und dementsprechend versucht um Sie herum zu laufen. Immerhin bestand die Gefahr das die kleinen den Schlüssel doch irgendwie bekamen und das würde bedeuten das beide wieder ein ganzes Stück zurück mussten.
Okay, dann schärfen wir mal das Gehör, das wird kaum schwieriger sein als die Augen.






Mit geschlossenen Augen legte die Teufelsfrau ihre ganze Konzentration auf Ihr Gehör, doch was Sie dann zu spüren bekam, war die gnadenlose Kraft von irrwitzigen Frequenzen.
Augenblicklich sackte Sie in sich zusammen und drückte sich so stark Sie konnte, die Hände an die Ohren, doch es half nichts.
Es fühlte sich an als hätte man Sie unter eine gigantische Kirchenglocke gestellt und kräftig drauf geprügelt.
Ihr Gleichgewichtssinn war ausgeschaltet und zu allem Überfluss konnte Sie Ihr Gehör in diesem Zustand nicht einfach wieder runter fahren. Es fehlte ihr hierfür schlicht und ergreifend an Übung.
Das Kazuma versucht mit Ihr zu sprechen bekam Sie auch erst wirklich mit, als Sie seine Hände spürte die zusätzlich auf ihre Ohren drückten.
Auch seinen Hilfeversuch wimmelte Sie in Ihrer kleinen Schockstarre ab, da Sie ihn nicht wirklich kannte und wer konnte wissen was er mit Ihr anstellen würde.
Letztendlich gab die Teufelsfrau dann doch nach und ließ Kazuma mit seinen Teufelskräften an Ihre Ohren.
Zugegeben, diese Fäden an Ihren Ohren zu spüren war wirklich befremdlich, aber bei weitem nicht so wie dieser Angriff.
Als die Töne abschwächten, nutzte Ebony die Gelegenheit, einmal tief Luft zu holen und Ihr verbessertes Gehör komplett abzuschalten. Lieber als Mensch hier durch laufen, als mit einem gegrillten Gehörgang!
Das sollte helfen. Geht es besser?
Zu einer Antwort kam es aber nicht, da der junge Ito nach einem leisen Platsch zur Seite, und vor Ebonys Füße kippte.
Was war das?
Du hast geschummelt Tante!
Ja genau, das darfst du nicht machen.
Und der Onkel hat dir beim Schummeln durch Schummeln geholfen. Das macht so keinen Spaß!
Hihihihi, heißt das er war ein doppel Schummler?
Ein Schum-Schummler. Und die werden Nass gemacht hihihihi.






Mit einem genervten Augenrollen begann die Teufelsfrau behutsam die Ohrenschützer abzunehmen und packte Sie für den Fall der Fälle in Ihre Hosentasche.
Ich hasse diese Kinder...aber wenigstens sind Sie direkt wieder spielen gegangen.
Mit einem Arm um Kazuma und peinlichst genau darauf achtend, dass Sie seinen nassen Hals nicht berührte half die Teufelsfrau ihm auf.
Wobei...es weniger ein aufhelfen, als mehr ein Anlauf mehrerer kläglicher Versuche war, bis beide wieder aufrecht standen.
Tja, blöd gelaufen würd ich sagen. Wir müssen hier weg und schauen das wir dich irgendwie trocken kriegen.
Mit einem nicken und Gemurmel, das die junge Claves nicht mehr verstand, machten sich beide wieder auf den Weg.







So viel Wasser kann es nicht gewesen sein, denn Zuma kann sich zumindest gestützt noch bewegen. Aber seine Kräfte haben Sie damit komplett Lahm gelegt. Die kleinen sind bestimmt sauer, weil es nicht mehr so viel bringt, den Schlüssel zu klauen, weil er die Gänge verklebt hat.
Nach 2 weiteren Biegungen verschwanden allmählich die Glaswände und wurden von hohen schwarzen Wänden abgelöst, die mit einer merkwürdig leuchtenden Farbe bemalt waren.
Die Kinderstimmen wurden auch wieder lauter und vor allem mehr.
Scheint so, als wären wir in einem neuen Bereich gelandet. Wir kommen also doch voran, wenn auch nicht so schnell wie gehofft.
Na wenigstens etwas.
An der Decke, sah man immer wieder kleine Lichter aufblitzen und hörte Geräusche die auch von einem Spielautomaten hätten sein können.
Mit einer Wand stützend an der Seite, ging die Teufelsfrau mit Ihrem Kumpanen noch ein paar Meter weiter, doch dann blieb Sie vor der nächsten Ecke stehen.
Vor Ihren Füßen befand sich ein breites Loch im Boden und da die Teufelsfrau mit Kazuma im Gepäck nicht einfach herüber springen konnte und seine Teufelskräfte nicht einsatzbereit waren, brauchten Sie einen Plan.
Also setzte Ebony Zuma an der Wand ab und ließ sich daneben sinken und Atmete ein paar mal tief ein, bevor Sie den Kopf an die Wand lehnte und dem anschein nach nicht mit Kazuma sondern mit sich selbst sprach.
Wenn ich nur meine Karten hier hätte. Denk nach Ebs..denk nach.
Macht ihr eine Pause?
Ehm..
Kazuma drehte seinen Kopf zur Seite und sah zwei Kinder mit einem leuchtendem Brustpanzer und einer Art Wasserpistole.
Ausruhen ist verboten, das ist ein Spiel also hob hob! Weiter gehts. Wir zeigen euch den Weg Hihiihihihi, das wird lustig!
Mit einem verschmitzten grinsen zielten beide Kinder mit ihren Pistolen auf 2 kleine blinkende Symbole an der Wand, die weder Ebony noch Kazuma bis zu dem Moment bemerkt hatten.
Oh nein...
Guten Rutsch!





PewPewPewPew






Ein grollen ging durch den Boden und das Stück auf dem sich beide befanden senkte sich augenblicklich ab.
WUah A
Die kläglichen versuche sich irgendwo festzuhalten waren vergeblich und so kullerten Zuma und Ebs wie die Lottokugeln in die nächste Fallgrube.
 

Kazuma

Pirat
Beiträge
80
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
Nach dem Treffer mit der Salzwasserbombe hat Kazuma nicht viel mitbekommen, aber ihm ist aufgefallen, dass die Glaswände von großen schwarzen Wänden abgelöst wurden. Ebony setzte Kazuma an eine dieser Wände und setzte sich neben ihn und murmelte etwas für Kazuma unverständliches.
Macht ihr Pause?
Ehm…
Kazuma drehte seinen Kopf in Richtung der Stimmen und sah zwei Kinder mit partiell leuchteten Brustpanzern und jeweils einer Art Wasserpistole.
Ausruhen ist verboten, das ist ein Spiel also hob hob! Weiter geht’s. Wir zeigen euch den Weg Hihihihiihihii, das wird lustig!
Sehr hämisch grinsend zielten die Kinder auf zwei blinkende Symbole über Kazuma und Ebony. Keiner der beiden hatten, ihrem Zustand auch nicht verwunderlich, nicht bemerkt.
Oh nein
Guten Rutsch!

PewPewPewPew

Ein kurzes Grollen leitete eine kurze aber schnelle Rutschpartie, die in einer Fallgrube endete. Viel Staub, ein paar dreckige Lumpen und eine Art Militär-Fresspaket viel mehr war in der Grube nicht zu finden.
Zuma, alles klar bei dir?
Ja, soweit alles gut. Zumindest wenn man von dem Wasser und dem Dreck absieht.
Kazuma versuchte dann aufzustehen, aber seine Beine waren noch etwas wackelig.
Kannst du stehen?
Das Wasser schwächt mich. Hätte ich nur etwas zum Abtrocknen…
Ebony hob einen der alten Lumpen vom Boden auf.
Wie wäre es hier mit?
Sie präsentierte den Fetzen Stoff wie ein edles Modestück. Kazumas wurden immer größer und er wich ein paar wackelige Schritte zurück.
Geh mir weg mit diesem dreckigen Stück…. Dreck
Den Lumpen weiter in der Hand ging Ebony in Kazumas Richtung.
Little Zuma, hast etwa Angst vor diesem kleinen Stück Stoff.
Die Hand zum Schutz nach vorne gestreckt
Ich sagte, geh weg!
Ein schelmisches Grinsen machte sich auf Ebonys Gesicht breit
Aber es wird dir helfen.
Eher sterbe ich!
Aber Kazumas Beine gaben nach und er konnte sich nicht mehr auf den Beinen halten. Nun lag er auf dem Rücken und schaute zu Ebony hoch.
Bitte nicht!
Doch! Es muss sein.
Kazuma drehte sich auf den Rücken und versuchte weg zu kriechen, aber ohne Erfolg. Ebony machte zwei große Schritte und stand neben dem Jungen.
Jetzt machen wir Little Zuma trocken.
Ebony kniete sich auf Kazumas Rücken, damit er sich nicht mehr bewegen konnte und begann die betroffenen Stellen vom Wasser zu befreien. Mit jedem Wischen über seine Haut spürte Kazuma wie das Wasser entfernt und dünne Schicht aus Staub und Drecke aufgetragen wurden.
Das ist ekelig! Lass das!
Wir sind doch gleich fertig.
Das ganze Spektakel wurde vom Rand der Grube beobachtet.
Was machen die da? Spielen die? Bestimmt! Sollen wir denen raushelfen…. Neeeeeeeeeeee
Mit einem Lachen auf den Lippen sprangen die beiden Kinder davon.

Nach einem kurzen Hin und Her war Kazuma trocken, aber dreckig wie ein kleines Schweinchen. Sehr angefressen schaute Kazuma zu Ebony.
Wie ich bereits sagte: E-K-E-L-I-G!
Jetzt tu mal nicht so Man könnte ja meinen, dass du immer mit neu ausgepackten Handtüchern abgetrocknet wurdest.
Also…
Ich will es glaube ich gar nicht wissen. Wie kommen wir jetzt hier raus?
Wie wäre es mit Klettern? Aber du solltest mit dem rauskommen doch kein Problem haben, oder?
Ja, schon… Aber ich wollte nett sein. Geh doch schon mal vor.
Kazuma zuckte kurz mit den Schultern.
Na gut!
Er ging ohne sich weiter umzudrehen, ging Kazuma zur Wand der Grube berührte die Wand mit seiner Hand und formte einen Haltering nach dem anderen und kletterte die Grubenwand recht schnell hoch. Oben angekommen drehte er sich zur Grube um, konnte Ebony aber kaum noch sehen.
Kommst du?!
 

Ebony Claves

Pirat
Beiträge
350
Alter
31
Alter
21 Jahre
Größe
1,68 m Meter
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
Die Tatsache das Ebs den Neuzugang ein bisschen Ärgern konnte, schien ihr neue Energie verliehen zu haben. Obwohl es ja nicht wirklich ein Ärgern war, sondern vielmehr eine nachvollziehbare Reaktion, um das Wohlergehen ihres Mitstreiters zu sichern.
Als Sie so auf seinem Rücken saß und sich an die Arbeit machte, konnte die Teufelsfrau auch ein Stück eines Tattoos erkennen, das sich über seine Schulter zog. Normalerweise hätte Ebs, die selbst am ganzen Körper tätowiert war, direkt nachgefragt, ob Sie es sich ganz ansehen könnte, jedoch hatte Sie so ein Gefühl, das jetzt nicht die Zeit dafür war.
Alles im allem dauerte die Prozedur vielleicht eine Minute bis Sie von seinem Rücken stieg und der junge Ito seinen Unmut kund tat, was die Teufelsfrau selbst nur noch mehr amüsierte.
Wie ich bereits sagte: E-K-E-L-I-G!
Jetzt tu mal nicht so Man könnte ja meinen, dass du immer mit neu ausgepackten Handtüchern abgetrocknet wurdest.
Also…
Ich will es glaube ich gar nicht wissen. Wie kommen wir jetzt hier raus?
Wie wäre es mit Klettern? Aber du solltest mit dem rauskommen doch kein Problem haben, oder?
Ja, schon… Aber ich wollte nett sein. Geh doch schon mal vor.
Während Zuma sich also mit seinen Fäden eine Kletterhilfe baute, wandte sich Ebs dem kleinen Päckchen zu, das neben den Lumpen gelegen hatte.
Was ist das?
Bei genauer Beobachtung fand Sie eine kleine Beschriftung.
Paaa...Panz… nzeeeerplä...Panzeerpl..
Seufzend verdrehte Sie die Augen und begann das Päckchen zu wenden und zu drehen bis Sie letztendlich ein klitzekleines Bild sah.
Scheint also was zu essen zu sein. Sehr gut! Das nehmen wir mit.
Kommst du?!
Schnell das Päckchen in die Hosentasche gestopft, machte sich die Teufelsfrau an die Wand und kletterte an dieser hoch. Hierfür nahm Sie auch ein paar der Schlaufen die Kazuma bereits angebracht hatte. Wozu selbst Energie verbrauchen, jemand anders schon einen Weg bereitet hatte?
Etwas verblüfft stellte Sie fest, das diese Fäden Ihre Füße nicht schnitten, als Sie behutsam einen hinein stellte.
Nicht nur stabil sondern auch zum klettern geeignet. Vielleicht ist seine Teufelskraft doch nützlich.
Als Sie oben angekommen war, grinste Sie nur und tätschelte Kazuma künstlich bemutternd den Kopf.
Keine Minute bin ich weg, und schon wirst du nervös.















In diesem Areal in dem diese leuchtenden Postolen und blinkenden Lichter die volle Aufmerksamkeit der Kinder auf sich zogen, waren sich die beiden einig, sich von einer Nische zur nächsten zu schleichen um so Kräfte zu sparen und unnötigen Gefahren durch den Diebstahl des Schlüssels oder sonstigem kranken Müll aus dem Weg zu gehen, der Ihnen noch begegnen konnte.
Hinter einer Gabelung dessen Wände völlig mit Farbe beschmiert waren, befand sich eine Art Verschlag mit Schießscharte. Das zusammengewürfelte Duo ging dort in Deckung, da sich mittlerweile einige euphorische Stimmen näherten, zusammen mit dem hier sehr präsenten PewPew lauten dieser merkwürdigen Postole.
Nachdem ein Trupp von 7 Jährigen an Ihren vorbei preschte, lehnte sich die Teufelsfrau zusammengekauert an die Wand und zog das Futterpaket aus der Tasche.
Was machst du da?
Die kleinen haben sich ein paar Meter vor uns offenbar gerade zu einer Art Deathbattle zusammen gefunden. Bis die fertig sind, ist es am besten wir warten hier ab und essen was.
Zustimmend nickte Kazuma, der das gegröle des Kampfbeginns zweifelsohne auch mitbekommen hatte.
In Ebonys Hand lagen derweil 4 in Papier eingewickelte Rechteckige Stücke, von denen Sie zwei Kazu hin hielt.
Was ist das?
Mit einem leichten Schulterzucken öffnete Ebs eins der Stücke und roch daran.
Ich hab keine Ahnung. Aber es riecht nach einem Keks oder einem anderen Backwerk.
Mit gekräuselten Lippen schüttelte er den Kopf.
Nein, lass mal.
Behutsam nahm die Teufelsfrau derweil einen Bissen und schien dann angenehm überrascht.
Schmeckt wie, ein sehr fester, fast geschmacksneutraler Keks.
Sie sprach mit einem entspannten Tonfall und wollte durch Ihre Aussage Kazuma etwas beruhigen, da Ebony fürchtete, er hätte angst sich zu vergiften. Doch anders als erwartet trieb die Beschreibung seine Gesichtszüge nur noch weiter zusammen. Es wirkte schon regelrecht so, als würde er gleich das Würgen anfangen.
Wie kannst du nur so etwas essen.










Nach ein paar Bissen und einem erleichterten ausatmen, nun nach der ganzen Strapazen endlich etwas im Magen zu haben, wandte sich die violette Dame wieder Zuma zu, der einfach nur völlig verständnislos dabei zusah.
Sag mal, jetzt wo wir eh noch hier fest sitzen, erst die Sache mit dem Lumpen vorhin und nun das hier. Du kommst aus vornehmen Hause oder?
Nunja, ja. Das ist richtig, daher bin ich auch nicht solche..Lumpen oder..das da gewohnt.
Dabei deutete er auf die Futterration.
Sowas würde vielleicht ein Haustier bekommen. Unser Küchenpersonal hat stets auf Qualität geachtet und keine Minderwertigen Zutaten verwendet.
Ehm..
Diese selbstverständlich mit der er über Personal sprach ließ bei Ebony eine Augenbraue in die Höhe schnellen.
Küchenpersonal?
Kurz räusperte Sie sich und hob dramatisch eine Hand vor Ihr Gesicht.
Entschuldige..wie konnte ich nur. Es ist vollkommen natürlich Köche in seinem Haus zu haben, ich selbst habe auch welche in meinem Elfenbeinturm. Und Dienstpersonal das mir alle Wünsche von den Lippen abliest, wenn ich von meinem Schlafzimmer im Südflügel ins Lesezimmer im Westflügen schreite. Achja und natürlich darf mein Privatlehrer nicht fehlen der mir zeigt wie man sich bei Hofe benimmt.Den habe ich ganz vergessen.
Bei mir war es kein Elfenbeinturm, sondern eine Villa mit Anwesen in Loguetown. Du bist also auch so aufgewachsen?
Bei Kazumas Worten entglitten der Teufelsfrau die Gesichtszüge und Sie starrte Ihn mit großen Augen an.
Ist das dein Ernst?!
Der junge Ito nickte, als wäre es das normalste der Welt.
Ja natürlich ist das mein ernst. Es ist allerdings erstaunlich das du auch so eine Erziehung genossen hast. Das merkt man nicht.
Hätte die Tätowierte Frau nicht bereits an einer Wand gelehnt, wäre Sie in diesem Moment hinten über gefallen. Wobei Sie nicht wusste was Sie mehr schockierte. Die Tatsache, dass er offenbar ein Abnorm feiner Pinkel war, den Sie normalerweise einfach nur beim vorbeigehen beklaut hätte, oder das er keinen Sarkasmus verstand.
Natürlich merkt man das nicht. Weil ich so auch nicht aufgewachsen bin. Ich komm aus einem Wanderzirkus und wir haben mit der ganzen Familie in einem Planenwagen gewohnt.
Nun schienen Kazuma die Augen aus dem Kopf zu fallen.
Ihr habt bitte was?! Ein Zirkus..und ein..Planenwagen? Ihr alle? Wie viele wart ihr denn?!
Naja, zu beginn waren wir 4, das war schon ein bisschen eng, aber seit Dad tot ist, reist er auf dem Regal in einer Urne mit, das spart Platz.
Ihr habt wirklich alle..in ein..einem Wagen geschlafen?“ Und..w..wo habt Ihr dann gekocht?
Dafür gab es gesonderte Wagen, dort haben wir gekocht und zusammen gegessen.
Kazuma brach danach keinen Ton mehr heraus. Sein Gesicht sprach aber Bände der Fassungslosigkeit, wie man ein Leben so überhaupt führen konnte.
 

Kazuma

Pirat
Beiträge
80
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
*Wieso sollte es nicht selbstverständlich sein in einem Haus zu wohnen und Personal zu haben.*
Natürlich merkt man das nicht. Weil ich so auch nicht aufgewachsen bin. Ich komm aus einem Wanderzirkus und wir haben mit der ganzen Familie in einem Planwagen gewohnt.
*Okay. WoW.*
Gefühlt fielen Kazuma die Augen aus dem Kopf.
Ihr habt bitte was?! Ein Zirkus… und ein Planwagen? Ihr alle? Wie viele wart ihr denn?!
*Ich bin mir sicher, dass ich das nicht wissen will*
Naja, zu Beginn waren wir vier, das war schon ein bisschen eng, aber seit Dad tot ist, reist er auf dem Regal in einer Urne mit, das spart Platz.
*Okay, ich wollte es nicht wissen. Wie kann man nur?*
Ihr habt wirklich alle… in einem Wagen geschlafen? Und w… wo habt ihr dann gekocht?
*Ich bin mir sicher, auch das will ich gar nicht wissen.*
Dafür gab es einen gesonderten Wagen, dort haben wir gekocht und zusammen gegessen.
*Wie die Tiere!*
Und ihr seid sicher, dass das keine Phase war? Wir wollen das Leben aus einer anderen Perspektive erleben. Warum auch immer… Das ist doch ein Scherz!
Ehm, wie bitte? Eine Phase?! Was soll das heißen!? Glaubst du das Leben wie wir es gelebt haben, nicht lebenswert war?
Aus meiner Sicht? Nein, das klingt nicht lebenswert!
Ebony atmete kurz tief ein und aus.
Little Zuma, was glaubst du wer hat damals dein Essen gekocht?
Unser Koch natürlich!
Und woher kamen die Zutaten für dein Essen?
Die wurden geliefert.
Und woher hat der Lieferant die Zutaten?
Vom Großhändler.
Und woher hat der Großhändler die Zutaten und waren die Zutaten da schon in der Form, die dein Koch braucht?
Im besten Fall kommen die Sachen von den Erzeugern also den Bauern etc. und entweder verarbeitet der Großhändler die Zutaten oder die Bauern selber.
Es arbeiten also viele, viele Leute für dein Essen.
Oh...
Und alle diese Menschen arbeiten für eins. Geld. Und ist deren Leben auch nicht lebenswert?
Aber…
Und die Straßenfeste in Logue-Town? Die Schausteller? Ist deren Leben auch nicht lebenswert?
Kazuma zog seine Knie an seine Brust und vergrub seinen Kopf zwischen seinen Knien.
Hör auf…
Nicht jeder wird reich geboren und nicht jeder wird reich. Und viel wichtiger: Nicht alle wollen reich sein!
Nun legte Kazuma seine Hände auf die Ohren.
Bitte hör auf! Ich habe nie darüber nachgedacht! Bitte entschuldige, auch wenn du es vielleicht nicht verstehst, aber ein goldener Käfig ist und bleibt ein Käfig!
Ich hoffe du verstehst, dass sich mein Mitleid in Grenzen hält!
Schlagartig stand Kazuma auf und blickte wütend auf Ebnoy herab
Nur weil ich nicht im Dreck kriechen musste, wie deinesgleichen, heißt es nicht, das mein Leben nicht eine ebenso schlimme Hölle wie die von anderen!
Mit diesen Worten rannte Kazuma in die Dunkelheit.
Wie kann sie es wagen?! Wäre sie Personal gewesen dann…
Kazuma blieb stehen.
Moment…
Dem jungen Ito wurde klar, dass Ebony nie gesagt hatte, dass ihr Leben die Hölle war. Kein einziges Mal hat sie sich in dem Gespräch beschwert. Er ist immer nur davon ausgegangen, dass es für sie die Hölle war. Langsamen Schrittes ging er wieder zurück zu Ebony. Die saß, wohl immer noch etwas geschockt von der kleinen Ansprache noch am selben Ort.
Ehm, Ebony?
Sie sagte nichts.
Ich war wohl nicht ganz fair… Ich möchte bei dir um Entschuldigung bitten.
Er deutete eine Verbeugung an.
Ich bin davon ausgegangen, dass du dein Leben als die Hölle betrachtet hast, als die ich es betrachtet habe. Tut mir Leid.
Ebony stand auf und ging auf Kazuma zu.
Kazuma?
Als Kazuma aufblickte, sah er in ein lächelndes Gesicht.
Ja, mein Leben war anstrengend, aber ich war bei meiner Familie und wir waren glücklich. Speziell aber glücklich.
Tut mir Leid.
Ebony legte ihre Hand auf seine Schulter.
Alles gut. Aber wir sollten gehen.
Warum?
Sie deutete in die Dunkelheit.
Habt ihr das gehört? Sie müssen da sein! Los auf sie!
Sie kommen.
Die Vogelfrau nahm Kazuma an die Hand und lief mit ihm in die Dunkelheit. Im Laufen schmiedeten sie neue Pläne.
Kannst du mit deinen Fäden auch eine Schleuder bauen?
Ja, die Fäden sind bis zu einem bestimmt Grad elastisch. Wir dürfen die Kinder doch aber nicht verletzten. Schon vergessen?
N..Natürlich habe ich das nicht vergessen. Ich möchte sie nur etwas zurückwerfen.
Das sollte gehen.
Kazuma ließ kurz die Hand von Ebony los und berührte mit je einer Hand beide Wände und verknotete dann die Enden. Heraus kam dabei eine Art Schleuder, die auf Schienbeinhöhe gespannt worden war.
Das sollte sie zumindest kurz aufhalten.
Die beiden warteten kurz bis Ebony das Zeichen gab.
JETZT!
Beide ließen die Schleuder los und zu hören war nur ein
Ey, was ist los? Tritt nicht auf mich drauf! Aua! Geh weg! Mach Platz!
Und weiter!
Ebony nahm den kleinen Ito wieder an die Hand und der lauf ging weiter.
 
Beiträge
656
Crew
Beubos Bande
Posten
Waffenmeister
Alter
22 Jahre
Größe
1,87 Meter
Steckbrief
Link
Kampfstil
Link
Raum, Zeit und die Wahrnehmung von beidem waren schon irgendwie lustige Konzepte. Tanith war sich absolut nicht sicher was zwischen dem Zwischengang im Restaurant, kleine Schokoküchlein wenn er sich recht erinnerte, und dem dicken Mann der auf einem Stuhl saß passiert war. Sein Hemd war der eindeutige Beweis, dass es wohl noch ein oder zwei Gänge mehr gegeben hatte. Der Farbe und des Geruchs nach irgendetwas gebratenes mit einer reichhaltigen dunklen Soße die vermutlich Flecken für die Ewigkeit machte.

Da er daran aber eher wenig ändern konnte bis er eine Waschmaschine oder wenigstens einen Fluss fand beschäftigte er sich lieber mit der Ärztin, der Krankenschwester und der komischen weißhaarigen Frau neben den beiden.
Die Frau mit den weißen Haaren machte aber irgendwie einen seltsamen Eindruck. Ihre schultern waren zu breit und ihre Hüften zu schmal. Außerdem fand er die Frisur, offen und nichts damit angestellt irgendwie unpraktisch.
Die Ärztin war nicht viel besser. Der lange locker sitzende Kittel verhinderte, dass man sich ein genaues Urteil über sie bilden konnte, eine ausgemachte Langweilerin also.
Die Krankenschwester und ihr Outfit dagegen waren vom Feinsten. Die Uniform war gerade eng genug, dass man alle Rundungen erkennen konnte aber nicht so eng, dass man erkannte ob sie etwas drunter trug oder nicht und ihr Rock schien genau nur so lang zu sein, dass man eben nicht drunter schauen konnte während sie aufrecht stand.

Eine der Frauen, welche konnte Tanith nicht sagen, erklärte wer der alte fette Mann war, was zu tun war damit man aus diesem Raum rauskam und was man alles nicht tun durfte. Woraufhin die Ärztin und die Krankenschwester das Zimmer verließen und die weißhaarige Dame sich als Akataja entpuppte. Tanith seufzte leise vor sich hin, schloss die Augen und versuchte selbst ein Schläfchen zu halten. *Toll, nicht nur ist mir die Erinnerung an den halben Restaurantbesuch abhanden gekommen, jetzt sind die sexy Krankenschwester und die hoffentlich sexy Ärztin weg und die unansehnliche weißhaarige Frau ist Akataja. Was für ein scheiß Tag.*
Es dauerte nur Sekunden bis der Alte rumbrüllte er wolle nicht, einen kleinen Wutausbruch bekam, und der Raum bebte.

Als Akataja ihn wenige Sekunden später fragte ob er überhaupt Wach war, woraufhin Tanith widerwillig ein Augen öffnete und den weißhaarigen ansah. „Natürlich bin ich wach. Wie soll man denn bei dem Lärm den du schlägst auch schlafen?“ Mit einem angestrengten Seufzer hievte er sich aus dem Sessel. „Übrigens, deine Schultern und Taille ist du breit und du solltest irgendwas mit deinen Haaren machen. Andernfalls wird aus dir nie ein hübsches Mädchen.“ Nachdem das geklärt war schlurfte er um Akataja herum und musterte den fetten alten Mann.

Währenddessen musterte der alte Mann Tanith und schnaubte ihn an. „Ich mag dich nicht.“ Nachdem er seine Runde durch den Raum beendet hatte blieb der Schütze seinerseits vor dem Alten stehen und schaute ihn müde an. „Ich mag dich auch nicht.“ „Ich dich noch viel weniger.“ „Das is kein Wettkampf.“ „Ich hab trotzdem gewonnen.“

Tanith ließ sich zurück in den Sessel fallen, rieb sich die Stirn und gähnte. „Also ich seh zwei Alternativen. Entweder du singst ihn in den schlaf wie ein Kleinkind...“ „Ich bin kein Kind!“ „sehr nützlicher Beitrag, danke“ Blaffte der Schütze den Alten an. „oder wir reduzieren den Sauerstoffgehalt des Raumes langsam und vorsichtig bis er aufgrund Sauerstoffmangel bewusstlos wird.“ Er schaute nochmal zu dem Alten und kniff die Augen zusammen. „Ich wäre für letzteres, auch wenn es ungefährlich ist und keine bleibenden Schäden entstehen.“

Mit einem kurzen Griff zog Tanith an einem kleinen hebel an der Seite des Sesseln, woraufhin die Lehne nach hinten klappte und den Schützen in eine überraschend bequeme Schlafposition beförderte. „Während du dich entscheidest werd ich noch ein wenig über die seltsamen Schokoküchlein dieses Pinguins nachdenken und wieso sie die Wahrnehmung von Zeit und Ort verzerren.“
 
Zuletzt bearbeitet:

Ebony Claves

Pirat
Beiträge
350
Alter
31
Alter
21 Jahre
Größe
1,68 m Meter
Steckbrief
Link
Teufelsfrucht
Link
Das Kazuma etwas Weltfremd war, hatte die Teufelsfrau schon recht schnell begriffen, als er auf der Carpi gelandet war, dass er aber völlig weg vom Schuss war, begriff Sie spätestens als er anfing mit Floskeln wie Deinesgleichen und Dreck kriechen um sich zu werfen.
Eigentlich hätte Sie sauer seinen sollen und wahrscheinlich wäre Sie das auch gewesen. Den Rest dieser Merkwürdigen Kekse hätte Sie ihm hinterher geworfen und geflucht. Doch letztendlich fuhr sich Ebs nur durch die Haare und seufzte mit einem bemitleidenswertem lächeln auf den Lippen. Wenn er Sie wirklich beleidigen wollte, müsste er sich schon mehr anstrengen. Solche Dinge hatte das Zirkuskind schon so oft gehört und mittlerweile konnte Sie so etwas nur noch belächeln.
Du kannst einem wirklich leid tun Zuma. Der Elfenbeinturm hat dir nciht gut getan.
Geduldig wartete Sie im Versteck, zuversichtlich das Kazuma wiederkommen würde, sobald er sich beruhigt hatte. Und so war es dann auch nach ein paar Minuten.
Ehm, Ebony?
Die violette Lady hob nur den Kopf in seine Richtung, schwieg aber. Er sollte zumindest glauben das er Sie zutiefst verletzt hatte. Wer weiß wozu Sie ihn noch kriegen würde, mit dem schlechten Gewissen.
Ich war wohl nicht ganz fair… Ich möchte bei dir um Entschuldigung bitten.
Er deutete eine Verbeugung an.
Ich bin davon ausgegangen, dass du dein Leben als die Hölle betrachtet hast, als die ich es betrachtet habe. Tut mir Leid.
Ebony stand auf und ging auf Kazuma zu.
Kazuma?
Als Kazuma aufblickte, sah er in ein lächelndes Gesicht.
Ja, mein Leben war anstrengend, aber ich war bei meiner Familie und wir waren glücklich. Speziell aber glücklich.
Tut mir Leid.







Die beiden verließen Ihr versteck rasch, als die mini Soldaten mit den Lichterpistolen in Ihre Richtung kamen und dank Kazumas Fäden, hatten Sie eine Art Spinnenetz Schleuder gebaut, wodurch die Kinder blinkend und unbeholfen ineinander Kullerten.
Sehr schön, lass uns den Vorsprung nutzen und schnell verschwinden.
Ich denke auch
Mit dem jungen Ito an der Hand bog die Teufelsfrau direkt um eine Ecke und fand einen schmales Loch , das sich etwa auf Kniehöhe in der Wand befand.
Was ist das denn?
Neugierig hockte sich die Teufelsfrau hin und steckte den Kopf hinein.
Das..scheint eine Abkürzung zu sein. Ich seh ein schwaches Licht am Ende. Ein muskulöser Typ wie Mojo würde hier nicht durchpassen, aber wir sind schmächtig genug.
Bei Ihrem letzten Satz konnte man Ihr schmunzeln schon fast raus hören.
Etwas missmutig hockte sich Kazuma zu seiner Kollegin und kniff die Augen zusammen. Wobei man sich nicht sicher sein konnte, ob der Missmut vom Gedanken des Kriechens her rührte, oder von der Tatsache, das es dort drin garantiert nicht sauber sein würde.
Bereit little Zuma?.
Dabei hob Sie ihren Kopf aus dem Tunnel und flüsterte Ihm voller gespielter Euphorie den letzten Satz ins Ohr.
Kriechen wir gemeinsam durch den Dreck.
Anschließend drehte Ebony sich wieder um und krabbelte als erste durch den Tunnel.
Es gab ein paar Biegungen und man konnte auch ohne besondere Sinne hören, das Sie sich unter dem Feld befanden, das Sie vorher noch versuchten zu passieren. Überall hörte man lachende, kreischende Kinder und dieses PewPew der Lichtpistolen.
Ca. 2 Minuten krabbelten beide durch diesen Gang, bis Sie letzt endlich in einem kleinen Spielhaus endeten.









Als beide den Gang verlassen hatten, lehnten sich beiden an die kleinen Wände und lugten aus dem Fenster heraus, was eher eine Schießscharte hätte sein können. Das Licht hier war zwar nicht wirklich hell, aber hell genug das Ebony Ihre Eulenaugen nicht mehr brauchte und Kazuma sich genauso gut zurecht finden konnte. Das war ein großer Fortschritt im Vergleich zum Rest des Raumes.
Mit einem erleichterten lächeln sah die Teufelsfrau hinten am Ende des Ganges eine Tür.
Siehst du das Zuma? Das wird der Ausgang sein.
Mit einem selbstverständlichen nicken stimmte er Ihr zu.
Wenn Ausgang drüber steht, wird es der auch sein.
Kurz wandten sich seine Augen zu den Seiten.
Wobei es mir nicht gefällt das es hier relativ hell ist. Ich meine, das Ziel war ja sich durch die Dunkelheit unbemerkt durch den Raum zu bewegen oder?
Ja..das gefällt mir auch nicht. Es ist auch viel zu ruhig. Und viel zu Einsichtig, kaum Möglichkeiten sich zu verstecken. Sieht eher aus, als wolle man uns zwingen den direkten Weg zu nehmen
Die beiden beratschlagten sich einen Moment und kamen zu dem Entschluss, vorsichtig einen Versuch zu Wagen.
Als Sie jedoch gerade 3 Schritte aus diesem Häuschen gewagt hatten, begann es an den Rändern des Raumes zu knirschen und zu knarzen.
Die Wand fuhr zur Seite und zum Vorschein kamen unzählige Knirspe auf Podesten mit Helmen und merkwürdigen Schusswaffen im Anschlag. Überall an den Podesten klebten bunte Farbsprenkel, als wäre dort etwas explodiert.
Oh nein…
FEUER!!
Sowohl Kazuma als auch Ebony machten einen Hechtsprung nach hinten und rollten sich direkt in Deckung.
Doch so schnell beide dabei auch waren, wurde Ebs am Fuß gestreift und Kazuma bekam ebenfalls was ab.
Alles klar?! Was war das?
Ja, irgendwie schon. Ist das..Farbe?
Beide begutachteten sich und stellten fest das Sie lediglich grün und orange an den getroffenen Stellen waren. Es tat weh, so war es nicht, aber mehr als ein blauer Fleck würde es nicht werden.
Meine Kleidung..schon wieder Dreckig. Klasse.
Wir brauchen einen Plan um hier raus zu kommen. Das hier wird die Endphase des Raumes sein.
Kazuma nickte und nach kurzem Überlegen meldete er sich zu Wort.
Wir können uns hier nicht verstecken und die kleinen schießen sowieso, sobald wir uns bewegen. Also bleibt nur Augen zu und durch. Was meinst du?
Ebony nickte und schien doch etwas unruhig zu sein.
Sehe ich genau so. Hier hilft nichts außer direkt durch die Mitte zu rennen.
Während Ihres Satzes begann Ihr Körper zu knacken und Sie wechselte in Ihre tierische Form, Diesmal aber tat Sie es viel langsamer als sonst, da Sie ihre Verletzung durch die Knochenverschiebung bei der Verwandlung nicht noch schlimmer machen wollte.
Ehm wieso hast du dich verwandelt? Ich dachte wir rennen da durch, oder willst du fliegen? Denke nicht das dir das hilft bei Gewehren.
Mit einem schelmischen grinsen, das man durch den Schnabel und die Federn nur erahnen konnte, flatterte Sie auf die Höhe von Kazumas Oberkörper und schlüpfte so in die Jacke seiner Uniform.
Es ist doch Tradition, dass der Mann im Kugelhagel steht, und die Dame beschützt, nicht wahr?
Irritiert sah der junge Ito zu der Eule, die nun in seiner Jacke saß.
Abgesehen davon, krieg ich die Farbe nie wieder aus den Federn…
Und ich hab kein Bock mich beschießen zu lassen. Egal von welchen Gewehren. So viele davon behagen mir ganz und garnicht
 
Zuletzt bearbeitet:

Akataja

Pirat
Beiträge
1.824
Crew
Beubos Bande
Posten
Navigator
Alter
30 Jahre
Größe
1,95 Meter
Steckbrief
Link
Kampfstil
Link
Tanith war tatsächlich wach, er sprach, er lief herum, doch seine Worte waren ziemlich merkwürdig! Irgendwas davon, wie Taja ein hübsches Mädchen wird? Und er hat vorgeschlagen den Sauerstoffgehalt des Raumes zu reduzieren. In der Tat, wenn es schlechte Luft gibt, wird man schläfrig, aber wie sollte man das hier machen? Und könnte das nicht gefährlich werden? Und die drei waren doch im selben Raum, dann würde es doch sie auch umhauen, nicht wahr?

Aber vielleiht hatte Tanith ja auch einfach keine Idee und das war nur einer seiner bissigen kleinen Kommentare?

Der Schütze selber schien sehr schläfrig zu sein und er erwähnte irgendwelche Schokokuchen und einen Pinguin? /Vielleicht wäre so ein Pinguinkuchen ja die Lösung?/

„Also von dir scheinen wir nicht viel Hilfe erwarten zu können? Was zum Henker ist mit dir passiert?“ Fragte der Schwertkämpfer, aber es schien nicht so als wolle, oder könne, Tanith das beantworten. „Okay dann… schlaf dich erst mal aus… mir fällt schon was ein.“

Taja war erst mal auf sich gestellt.

/Naja, vielleicht kann man mit dem alten ja auch reden?/

Taja sah auf zu Don Prosciutto alla birra „Also gut, was wollt ihr?“

„Was?“ fragte der alte zurück

„Was muss ich euch geben, damit ihr ins Bett geht?“

„mmmh… Ich will… Ein Sandwhich, mit extra viel Mayo.“

„Und dann geht ihr ins Bett?“

„Ja.“

„Na gut.“

So ging Akataja herüber in die kleine Küche, im Kühlschrank fand er Mayo, Senf, Schinken und auch Tomaten, Käse und eine Salatgurke. Taja war kein Koch, aber wenn er die Zutaten hatte, konnte er doch zumindest das Zeug zwischen zwei Brotscheiben packen, oder?

/Warte! Brot!?/

Taja durchsuchte die Schränke und fand einen Leib Weißbrot. Aber das einzige Messer hier, war nicht aus Metall, das war aus einem weichen Material, das zwar sehr leicht war, aber auch etwas zu flexible. Möglich das man damit vielleicht Fleisch und Käse schneiden konnte, aber das Weißbrot war doch viel zu weich! /Muss so eine Art… Gummi sein? Habe ich das nicht schon mal gesehen?/

„Was ist los Hohlkopf?“

„Was ist das hier? Woraus ist dieses Messer gemacht?“

„Hast du noch nie was von Plastik gehört!?“

„Hummm… Plaaaaa… stick?“ /Es ist leicht und flexible, aber als Waffe wohl ungeeignet, was mach ich denn jetzt?/

„Die anderen benutzen die Brot-Maschine, da hinten im Schrank!“

Taja drehte sich verwundert um und öffnete den kleinen Schrank, in dem tatsächlich eine Maschine war, die ihn an eine miniaturversion der Kreissäge erinnerte, die er im Labor seines Vater gesehen hatte. Die Funktion war nicht schwer zu erraten, man konnte den Abstand zwischen dem Sicherheitsbügel und dem Sägeblatt einstellen, aber wie macht man sie an? Da waren zwei Knöpfe! Taja drückte einen und nichts passierte /Na dann muss es natürlich der hier sein!/ er drückte den anderen und… wieder nix!

„Wie funktioniert das Ding!?“

„Keine Ahnung! Lass dir was einfallen!“

Taja seufzte… welche Geheimnis konnte nur dahinter stecken? Es gab nur zwei Knöpfe und es passierte nichts, egal welchen er drückte…? /Warte mal..? könnte es sein? Nein! Das wäre zu verrückt… aber wenn doch…/
Taja hatte eine verrückte Idee und war auch verrückt genug sie in die Tat umzusetzen ! Er legte seinen Daumen auf den einen Knopf und den Zeigefinger auf den anderen und dann… /das kann nichts werden!/ drückte er beide gleichzeitig!!

Und das Sägeblatt begann sich surrend zu drehen!!!

/WOOOOAAAAAAAHHH!!!/

Taja versuchte nach außen kühl und ruhig zu wirken, doch er konnte sich ein siegreiches Kichern nicht verkneifen, das Kichern wuchs zu einem Lachen und das wurde lauter! Laut lachte er mit erhobener Nase „Haha! Kein Geheimnis bleibt meinem Verstand verschlossen!“

Mit der Maschine war es kein Problem Zwei Scheiben Bort zu schneiden, danach brauchte er nur noch mit dem Plastikmesser Käse und Schinken und dann das Gemüse zu schneiden, ordentlich Mayo und Käse drauf… und fertig!

Er brachte dem ehemaligen Don das Sandwich „Bitte sehr, mit extra Mayo.“

„Das mag ich nicht.“

„Was?“

„Das mag ich nicht!“

„Aber… ihr habt euch doch genau das gewünscht.“

„Das mag ich aber nicht!“

„Also was… was stimmt denn damit nicht?“

„ich ess das nicht und das nicht und das nicht…“
Dabei wurde das Sandwich auseinander gepflückt und Taja wurde mit Wurst und Gemüse beworfen.

Natürlich schürte das in ihm nur den Wunsch die Sache einfach mit Gewalt zu beenden, er war groß und stark und würde den alten sicherlich einfach umhauen können, wenn er nur wollte. Aber das durfte er nicht, gegen die Regeln zu verstoßen würde nicht nur ihn, sondern auch seine ganze Crew in Gefahr bringen. Also blieb er ruhig, zumindest äußerlich, während Don Prosciutto Alla Birra das Weißbrot mit Mayonnaise aß. /Warum hat er dann nicht gesagt, dass er einfach nur Mayo auf Weißbrot will???/

Als der alte mit dem Weißbrot fertig war, erhob Taja wieder die Stimme „Also, kann ich euch jetzt ins Bett bringen?“

„Nein.“

„Ihr habt gesagt, ihr geht ins Bett wenn ich euch ein Sandwich mache!“

„Nein! Ich will nicht!“
Prosciutto alla birra kreuzte dann die Arme vor der Brust und sah einfach weg.

Akataja musste tief durchatmen um nicht wütend zu werden, er ging zurück zu dem Sessel, auf dem Tanith saß. „Zumindest… weiß ich jetzt, dass Reden nicht viel Sinn macht. Was denkst du wenn… wenn ich ihn festhalte… und du ihm ein Kissen aufs Gesicht drückst…?“ Taja schob den Gedanken mit einem Seufzen bei Seite „nein, nein… es muss einen Weg geben, ohne gegen die Regeln zu verstoßen. Vielleicht, können wir ihn erschöpfen oder so? Sport? Oder ein Spiel vielleicht? Aber er sieht so aus, als würde er nicht gerade häufig aufstehen.“

Taja ließ sich auf das Sofa fallen und lehnte seinen Kopf an, sie brauchten einen Plan, einen guten Plan.
 
Oben