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Tunnel für Nager

Kakuga

Pirat
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Oh nein... Oh guter Gott, gute Wissenschaft, gutes Meer, was auch immer, bitte nicht! Eine eindeutige und bedrohliche Erkenntnis offenbarte sich der Ärztin, als sie realisierte, dass sich einer der vielen Muskelprotze in diesem Raum einen Weg auf die Bühne hinauf ebnete, und sie musste nicht einmal hinsehen, um zu wissen, wer das war. Als dann die Stimme ihres Kapitäns durch die Halle bebte, war die Situation klar: Es war Zeit, zu verschwinden, ungesehen und unauffällig. Sie musste einfach nur zurück in die Menge schlüpfen und sich still verziehen, bevor...
HEY, LICHTTYP! SCHEINT DORTHIN!
Mit einem Mal wurde die Hakai geblendet von einem Scheinwerfer, der sie zu seinem Ziel erkoren hatte. Oder nein... Boris hatte sie zu seinem Ziel erkoren! Auf den Köpfen zweier Hünen stehend, wurde von allen Leuten in diesem Raum ausgerechnet sie hervorgehoben, und das, während die Stimmung ihren niedrigsten Punkt erreicht hatte. Die Leute hier waren verdammt sauer und an Flucht war nicht zu denken. Ihr Blick fiel zurück zur Bühne, wo Boris gerade das Mikrofon fallen ließ. Ihre Wege waren abgeschnitten... Eigentlich blieb ihr nur noch eines übrig. Sie musste sich selbst in Richtung Bühne zurückziehen, und wo sie schon dabei war, eventuell die Show stehen. Sich selbst – die beste Ärztin der Grand Line! – ins Rampenlicht rücken und hoffen, dass sie den Hass der Leute so anpassen konnte, dass er für sie nützlich sein konnte. Sie hatte es schon einmal geschafft, das klappte definitiv noch einmal! Und wer konnte schon sagen, dass diese einmalige Gelegenheit nicht der Moment sein würde, in dem die Welt darauf aufmerksam wurde, was für ein großer Star sie tief in ihrem Inneren eigentlich war...?
„Kukuku... ich hab wohl keine Wahl“, murmelte sie mit einem verschmitzten Grinsen vor sich hin, wollte sich bereits auf den Weg in Richtung Bühne machen, als das Mikrofon kreischte, eine Rückkopplung in dem Moment, in dem es aufgehoben wurde. Dann erklang sie wieder, die Stimme von Lady Siren, die anscheinend gleich wieder das Spotlight auf sich ziehen wollte. Etwas grummelig stand die Hakai auf den Männern, deren Aufmerksamkeit quasi sofort wieder in den Bann der Sängerin gezogen wurde. Theoretisch war das ja eine gute Sache, sie wollte ja schließlich unauffällig verschwinden und so, aber... Komm schon! Diese Sirene war nicht die einzige Frau in diesem Raum, die gern mal in Aufmerksamkeit badete! Und sie war ganz sicher nicht die beste Sängerin hier! Okay, das vielleicht schon, aber trotzdem! Ein bisschen Konkurrenz konnte man doch wohl akzeptieren! Nach aktuellen Stand hatte Kakuga weniger Screentime gehabt als Boris, und der war etwas so fotogen wie ein kahl rasierter Hamster!

Grimmig nutzte Kakuga schlussendlich doch die Gelegenheit, um ihren ursprünglichen Plan umzusetzen: Zwischen die Menschen schlüpfen und sich klammheimlich aus dem Raum zu verziehen. Obwohl sie vermutlich so heimlich gar nicht sein müsste, die hatten eh keine Augen mehr auf ihr. Außerhalb der Halle wartete sie dann, bis Boris wieder auftauchte, um ihm mit ihrem Skalpell ein paar Mal in den Bizeps zu piksen. „Was hast du dir dabei gedacht? Vorausgesetzt, du hast gedacht, was nicht garantiert ist“, murrte sie unzufrieden, ehe sie seufzte und das kleine Messer wegsteckte. Das machte doch so keinen Sinn. „Naja, auch egal. Komm mit! Machen wir uns bereit für die Kämpfe! Dieser Schnepfe zeige ich, wer hier im Spotlight zu stehen hat!“ Kakuga kochte gerade, was bedeutete, dass sie erstmals ziemlich Feuer und Flamme für die Arenakämpfe war. Hinter Boris verstecken und ihn die ganze Arbeit machen lassen? Keine Chance, nicht nach dieser Nummer! Schlussendlich waren auch Kämpfe eine Show. Das bedeutete, sie würde die Chance nutzen, um sich in den Vordergrund zu rücken! Um ihren Namen raus in die Welt zu bekommen! Um Boris die ganze Arbeit machen zu lassen! Dann würde diese selbstverliebte Siren schon noch sehen, ob sie es wert war, gehört zu werden oder nicht!
„Ich verspreche dir, wenn ich die unter den Zuschauern sehe, zieh ich sie höchstpersönlich runter in die Arena...“
 

Boris

Piratenkapitän
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Teufelsfrucht
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Zufrieden mit sich selbst, lehnte Boris an einer Wand in der Umkleide und auch wenn er nicht genau die Worte dieser Siren hören konnte, war er sich sicher, dass sie gerade ihr Bestes versuchte, seinen Auftritt irgendwie zu verarbeiten, den kleinzureden, der Racheschrei der Besiegten.
Nun musste Boris nur noch seine große Klappe als gerechtfertigt zeigen, aber dabei hatte er keine Sorge. Das hatte wohl damit zu tun, dass in seinem sehr begrenzten Horizont nichts und niemand stärker als er sein konnte, oder dass die Fähigkeit Stress, Zweifel und Nervosität zu empfinden inzwischen gegen noch mehr Muskeln ausgetauscht worden ist.
Natürlich war die Antwort viel einfacher: Boris freute sich darauf, sich mit jedem her anzulegen, sich zu beweisen und an seinen Gegnern zu wachsen. Manchmal auch wörtlich, da man hätte schwören können, dass er gerade noch fünf Zentimeter kleiner gewesen war.
Doch für jemanden, der den Thron der Piraten für sich beansprucht, war kein Raum für Zweifel, es gab nur die Zielstrebigkeit und den Willen, zwei Dinge die Boris im Überfluss hatte, nun musste er nur noch beweisen, dass er die Stärke und den Schneid besaß, um sich gegen alle anderen zu behaupten, die sich ihm und dem Titel des Piratenkönigs in den Weg stellten und wieso nicht schon hier anfangen, sich mal mit diesen sogenannten Kriegern zu messen, sich gegen die Skeptiker zu behaupten und sich die größte Bühne zu suchen, die man finden konnte?
Dieser Kara Ben Typ ist der größte Krieger hier und solange Boris sich mit ihm messen konnte, würde sich die Reise hier gelohnt haben. Diese Lady Siren soll so super weltbekannt sein, deswegen wird er es ihr zeigen und alle, die an ihm zweifeln, auf einmal in den Arsch treten!

Als Boris raustrat, hatte er nicht mehr seine Wüstenkleidung an, nur eine Lederhose und seine Arbeiterschuhe. Hier würde er als so viel Mann wie möglich antreten, würde sich offen zeigen und allen anderen vor Augen führen, dass ein Mann wie er sich nicht zu verbergen brauchte.
Zumindest nicht hier.
Auch Kuga schien ihr Feuer gefunden zu haben, auch wenn sie wirklich mal ein größeres Messer sich aussuchen sollte, das hier war mehr ein leichtes Prickeln, Boris machte sich ernsthaft Sorgen, dass sie auf lange Sicht einfach mit dem falschen Werkzeug arbeitete.
Das Einzige, was hier nun noch im Weg zwischen Boris und Kakuga und dem nächsten Kampf stand, war die Wartezeit. Die Deppen von der Verwaltung haben tatsächlich nicht den beiden den ersten Kampf der Runde gegeben! Nun haben die all den Hype und durch die Wartezeit wird er nur verfliegen! Verflixt nochmal!
Da Warten eines der Dinge ist, die Boris nun absolut nicht gut konnte, war die Person, die sie endlich in die Arena rief, sehr erstaunt, dass die Wände mit diversen Krickeleien übersät war, einige davon auf Ewigkeit in den Stein gemeißelt.
Die Ansagerin brüllte durch Lautsprecherschnecken verstärkt: „UND HIER HABEN WIR DIE UNDERDOGS, DIE PARTYCRASHER, DIE PIRATEN!!! NICHT NUR HABEN SIE DIE INSEL GESTÜRZT, SONDERN AUCH NOCH DAS KONZERT VON LADY SIREN!!!“ Es gab unglaublich viele und laute Buhrufe, als das Gitter hochgezogen wurde und der stolze Piratenkapitän von der Wartezeit zermürbt dann reinschlenderte, an der Seite von Kakuga. „GEGEN SIE TRETEN DIE BEIDEN VETERANEN AN, MACH DICHD ICK UND MACH DICHD OOF!!!!“
Mit einem sehr... verhaltenen Applaus traten zwei Krieger hinein, der eine war größer und dicklicher, trug einen Bart der nur einen kleinen Teil über der Lippe abdeckt, hatte eine Schürze um und leuchtete orange. Der andere war spargeldünn, hatte krauses Haar und seine Haut unter dem kittelartigen Gewand leuchtete türkis. Beide hatten Melonen auf den Kopf, zumindest deren Schalen.
Die Glocke erklang und der Ick holte aus der Schürze steinhartes Gebäck heraus, welches er auf Kuga und Boris schmiss, sodass zumindest die Ärztin aus den Weg sprang, während Boris noch durch die Gegend starrte und etwas ausgepowert schien. Dann sprang er mit einem Nudelholz bewaffnet auf die Schwarzhaarige zu.
Der Oof stellte sich dagegen vor den Hünen auf. „Unser Plan euch zu trennen geht auf. Nun sieh her, wie ich dich mit der Kraft des Geistes bezwinge...“ Damit nahm er ein Deck Spielkarten zur Hand und versteckt es dann hinter seinem Rücken. „Welche Farben haben Spielkarten?“
„Erm, Rot und Schwarz?“
„Wähle eine aus!“
„Schwarz.“
„Die andere ist?“
„Rot.“
„Welche Zeichen sind bei rot?“
„Herz und Karo.“
„Wähle eine aus!“
„Karo.“
„Welche drei Figuren gibt es bei den Karten?“
„Bube, Dame, König.“
„Wer ist die Frau?“
„Dame.“
„Nun hast du dich auf die Karo Dame festgelegt... sag eine Zahl zwischen eins und zweiundfünfzig und ich wette.“
„Ähm... Elf!“
„Eins. Zwei. Drei-“ Damit zählte Oof eine Karte nach der anderen, die er von hinten nahm und dann in den Ring warf. „Elf!“ Damit zeigte er die Karo Dame. „Ich habe seitdem ich das Deck gezeigt habe, kein einziges Mal es gesehen, es war ja hinter meinen Rücken! Wie ich es geschafft habe? Magie!“
„Ooooooooooh!!!“ Daraufhin torkelte Boris ein paar Schritte zurück, denn dass sein Gegner Magie einsetzen konnte, dass war beeindruckend wie auch beunruhigend. Was er wohl alles machen konnte! Gegen Magie helfen Muskeln wenig, würde Boris gegen diesen Kerl verlieren!?
Oof zeigte nun beide Hände und umgriff nun mit dem Zeigefinger der einen Hand den Daumen der anderen Hand. „Sie her, wie ich selbst das, was angewachsen zu sein scheint, einfach abtrennen kann!“ Damit zog er am Daumen... und er wurde von der Hand gezogen! Der linke Daumen war nun im Griff der rechten Hand und fehlte an der linken!
Das war keine Magie mehr... das war eine Teufelskraft, Oof musste ein Trennmensch sein!
Würde man nun Oofs nächsten Sekunden in drei Bildern beschreiben...
Bild 1) Er lächelte verschmitzt, wohlwissend dass er im Vorteil war und er mit seinem Gegner nun das tun konnte, was er wollte, das Wissen um absoluter Überlegenheit und Selbstsicherheit.
Bild 2) Eine fleischige Faust, die sich tief in die Visage reinbohrte, sodass die Nase und der Oberkiefer eingedrückt wurde und dafür Augen und Unterkiefer hervortraten, während Spucke, Blut und Zähne flogen.
Bild 3) Ein menschlicher Körper, der zehn Zentimeter in der nächsten Wand eingebohrt war, mit zerdelltem Gesicht und unglaublichen Schmerzen.
Denn wenn Boris eines über den Kampf mit Teufelskräften gelernt hat, dann dass man schnell und hart zuschlagen sollte und sich nicht zurückhalten durfte. So stand er nun in der Arena und schaute auf den nun zermöbelten Trennmenschen und stellte wohlwollend fest, dass der Schlag gerade so hart war, dass der Daumen wieder an der richtigen Hand und der richtigen Stelle zurückgekehrt war. „BORIS musste nicht einmal die Kraft von BORIS einsetzen.“, stellte er zufrieden fest.
Die einzige Frage war, wie es Kakuga ergehen mochte.
 
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Mary kümmerte sich nicht weiter um ihre beiden Bodyguards und ließ ihren Manager zurück, der sich mit seinen langen Armen aus der Tür befreite. Sie musste sich schließlich fertig machen. Fertig machen für ihren Auftritt als Zuschauerin. Fertig machen für eine mögliche schnelle Flucht.
Sie wusste nicht, wann es eskalieren würde, aber sie hatte im Gefühl, dass es nicht mehr lange dauerte. Die Unterbrechung von Boris war der erste Stein, der ins Rollen gebracht wurde. Nun war jeder Schritt wichtig, um den Überblick zu behalten.
Sie kleidete sich in ihr aktuelles Lieblingsoutfit, welches aus der lilafarbigen Jacket mit Fellkragen bestand, der nur dezent ihren Busen bedeckte, einer ebenso lilafarbigen Hotpants und -wer hätte es gedacht?- lilafarbigen Over-Knee-Stiefeln.
Die Koffer waren gepackt und jederzeit bereit mitgenommen zu werden.
Jetzt musste sie nur noch ihre Gelegenheit abwarten.
Einige Minuten später kam sie aus ihrer Garderobe und begegnete ihrem Manager, der im Gesicht etwas lädiert aussah.
"Lass mich raten: Die beiden Hornochsen sind nirgends zu finden. Habe ich recht?"
Die Sängerin konnte sich während ihrer Vorbereitungen ein wenig abkühlen und ihr Gemüt beruhigen, weshalb sie nur noch vorwurfsvoll klang und nicht noch wütend dazu.
"Nun, dass ist so nicht richtig. Ich hab die beiden Trottel gefunden. Die wollen allen Ernstes diesem Boris eins auf die Mütze geben, weil er "deine Ehre" verletzt hat."
Adrian wirkte bei solchen Vorfällen immer so gelassen. Lag wohl daran, dass ihre Bodyguards nicht mal zusammen auf die Intelligenz eines Normalsterblichen kamen. Doch was es ihnen an Hirnmasse fehlte, machten sie mit Stärke alle mal wett. Um das Wohlbefinden dieser Schläger musste sie sich keine Sorgen machen. Diejenigen, die sich diesen Beiden entgegenstellten...um die machte sie sich deutlich größere Sorgen.
"Aber du kennst die Beiden ja nun lange genug. Bei so einem großen Gebäude laufen die eine Weile im Kreis, ehe sie wieder zu uns zurückkehren. Und wenn sie aufgehalten werden, seis drum. Nun komm. Wir haben gute Plätze bei Mos Wedi bekommen."
Ein kleiner Huster entwich Mary, mit dem sie Aufmerksamkeit erzeugen wollte.

"Du meinst wohl, dass ich die guten Plätze bei Mos Wedi bekommen habe. Für dich interessiert sich kein Mensch", gab sie scharf zurück und lief auf ihren Platz unter den Zuschauern dieses Spektakels.
Mos Wedi war bislang nicht zu sehen.

Und dabei hatten die Kämpfe bereits begonnen. Sie beobachtete das lächerliche Schauspiel von Boris Gegner und war froh darüber, dass er ihn mit einem Schlag ausschaltete.
Sogar so froh darüber, dass Lady Siren aufsprang und Boris zujubelte für seine kämpferische Leistung. Dies war bestimmt noch nicht alles, was er konnte.
Natürlich ließ die Sängerin auch die Kriegerin an seiner Seite nicht aus den Augen.
 
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