Auf zu neuen Abenteuern!

Dieses Thema im Forum "Das East Blue Meer" wurde erstellt von Don Reed, 30. Aug. 2008.

  1. Don Reed

    Don Reed Guest

    <<< Hafen von Orange

    Nachdem er Raoul auf einen der Betten im Schlafsaal abgelegt hatte und diese auch grob zugedeckt hatte und auch Yoko eine geruhsame Nacht gewünscht hatte. (erstmal im selben Schlafsaal da er seine Umbaupläne für das Schiff ja erstmal umsetzten musste) War er, da es ihm irgendwie an Müdigkeit fehlte, Schlaf hatte er in der letzten Zeit mehr gehabt als in den letzten Jahren zusammen, noch ein wenig durch das Schiff gelaufen.

    Er hatte erstaunt festgestellt das in den Lagerräumen genug krempel war, den er gewinnbringend verkaufen konnte, somit waren die Umbaukosten schonmal bezahlt. Auch war in der kleinen Schatzkammer genügenung um erstmal grob über die Runden zukommen, alles weitere würde sich später schon irgendwie ergeben. Bevor er sich auch zur Nachtruhe begab musste er noch eine Sache erledigen, die ihm sonst keine Ruhe gelassen hätte.

    Wenig später flatterte die Flagge der Estella Muerta fröhlich am Fahnenmast und Don Reed verschwand glücklich strahlend für einige Stunden in seiner Kajüte, die ihm viel zu überladen war mit allerhand unnötigen Luxus aber das konnte man ja noch ändern...



    Ein neuer Tag brach an und er schien der erste zusein der Wach oder zumindest an Deck war aber es war ja auch noch recht früh. Nachdem er den Kurs Kontrolliert hatte ging er bis zum Bug und suchte hier mit seinem Fernglas den Horizont ab. Hoffentlich dauert es nicht zulange bis wir auf die Schiffsfahrtsroute treffen, denn von Hafen und Inseln habe ich erstmal genug! Er war ja schließlich nicht Pirat geworden um auf dem Festland zuvergammeln....
     
  2. Hyage Yoko

    Hyage Yoko Guest

    Danke...
    Das war Yoko erst von den Lippen gewichen, als Reed sich mit leisen Schritten zu Raoul aufgemacht hatte. Sie hatte ihm sagen wollen, dass er schlief, doch sie konnte kaum sprechen. Irgendwas beschöftigte sie und das Kuriose war, dass sie nichteinmal selbst wusste, was genau das war. Stattdessen presste sich die Sechzehnjährige fest an den Türrahmen und versuchte ruhig zu atmen, doch das wollte ihr einfach nicht gelingen. Sie bekam nur am Rande mit, wie Reed Raoul hinunter zum Schlafraum trug und sie nickte bloß perplex.
    Es dauerte eine Zeit lang, bis sie es geschafft hatte sich auf dem Schiff zurecht zu finden, doch dann hatte sie ein Plätzchen gefunden, wo sie kaum einer hören würde, zumindest nicht unter Deck! Es dauerte ein Zeit lang, bis Yoko es geschafft hatte einen Weg zu finden, mit Geige auf dem Rücken und Quersack über der Schulter den Mast hinauf zu klettern. Die Plattform schien eine Art Ausguck gewesen zu sein und schwebte hoch über dem Rest des Schiffes, doch Yoko hatte glücklicherweise keine Höhenangst. Stattdessen setzte sie sich an den Rand der Plattform, ließ die Beine baumeln und nahm die Geige von ihrem Rücken. Was sie spielte, war eigentlich ein Klavierstück, doch auf der Geige klang es ebenso schön...
    Man hörte die Töne allerhöchstens auf dem Deck, aber nicht in den Räumen darunter. Die Nacht war schwarz, doch der Mond leuchtete hell... Sie hätte auch dieses Licht nicht gebraucht, die Melodie, die sie spielte, kannte sie auswendig und spielte sie beinahe im Schlaf. Sie war fehlerlos, beinahe, ab und zu ließ sich ein schiefer Ton erahnen... doch sie war eben noch nicht perfekt. Ihre blauen Augen bekamen mit, dass ihr Kapitän die Flagge hisste, denn sie streifte ihren Rücken, bevor sie über ihr stand und im sanften Wind, den die Nacht mit sich brachte, zu wehen begann.
    Fast die ganze Nacht spielte sie, machte selten eine Pause oder wechselte das Lied. Das zu Anfang gespielte Lied klang aus, als der Morgen begann... Ein wunderschöner Sonnenaufgang bot sich Yokos blauen Augen und sie lächelte. Die salzigen Tränen, die ihr Gesicht hinunter gelaufen waren, hatte die Nacht getrocknet und sie konnte wieder lächeln... Sie war nicht müde, hatte sie doch genug geschlafen, in den letzten Nächten... Sie war nur erleichtert, einfach nur erleichtert. Als sie entgegen dem Sonnenaufgang in den Horizont blickte, sah sie soeben das letzte Stückchen Festland verschwinden... Ein glockenhelles Lachen wich aus ihrer Kehle... "Na endlich", flüsterte es.
    Yoko würde warten, bis die anderen wach waren, ehe sie von ihrem Ausguck hinunter kletterte und ihnen einen guten Morgen wünschen würde.
     
  3. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    Raoul wachte erst spät in der Nacht wieder auf, er sah lange still an die Decke und das einzigste, dass er hören konnte, war das gleichmäßige Atmen seines Kapitäns. Am schwanken des Schiffes bemerkte er, dass sie es wohl geschafft hatten und nun auf See waren.
    Langsam aber sicher richtete er sich auf und verließ den Raum, in dem er gelegen hatte, leise, um Reed nicht zu wecken.
    Der gestrige Kampf gegen die MArinesoldaten war Raoul nur noch bruchstückhaft im Gedächtniss geblieben, aber er war sich ziemlich sicher, dass ihm seine Aktion einen netten kleinen Steckbrief einbringen würden. Schon der Gedanke daran lies ihn grinsen, ein Steckbrief von ihm, mit einem Kopfgeld, das wäre doch mal ein Poster, dass er sich gerne an die Wand hängen würde.
    Während er so nachdachte, hörte er von weitem schon Yokos schöne Melodie, welche das ganze Deck erfüllte und sah sie auch im Schatten des Mondes sitzen, während über ihr die Flagge der Estella Muerta wehte, was ihn abermals lächeln lies.
    Trotzdem entschloss er sich, sie nicht zu stören und ging statt dessen nach vorne ans Schiff. Sein Blick fiel ins Meer, doch diesmal, auf einem großen Schiff, versetze es ihn nicht in Angst, sondern in Träumereien.
    Er lehnte sich gegen die Reeling und schloss die Augen, mit Yokos Lied in den Ohren und einer leichten Meeresbriese in der Nase schlief er abermals ein.

    Erst die aufgehende Sonne weckte ihn, und er sah, dass Yoko noch immer im Ausguck saß und hörte ihr Spiel. Jetzt war sein Part gekommen, denn der Morgen war angebrochen und sicher hatte alle Hunger, er selber nicht zuletzt. Also begann er die Küche zu suchen, welche er auch nach kurzer Sucherei fand. Als er die Speisekammer sah, gingen ihm fast die Augen über, hier war alles vom feinsten, jemand auf dem Schiff hatte wohl erstens GEschmack und zweitens Geld. Selbst das Brot war edelware und RAoul setzte sich sofort daran, ein herzhaftes Frühstück vorzubereiten, welches die Crew wieder zu kräften bringen sollte. So roch es schon nach wenigen Augenblicken in der ganzen Küche und auch auf Teilen des Oberdecks wunderbar nach Eiern und Speck, welche Raoul zusammen mit Brot und Aufschnitt servieren würde.
     
  4. Don Reed

    Don Reed Guest

    Da er immer noch nichts entdeckt hatte und auch das Wetter gleich zu blieben schien lief er langsam über das Schiff und roch etwas, was ihn sofort vermuten lies das wenigsten Raoul wieder wach und schon die neue Küche ausprobierte.

    So ging er langsam die Treppen zum Unterdeck hinunter und betrat den Versammlungsraum an welchen die Küche anschloss Morgen Raoul! Wie ich sehe gehts dir besser freut mich, weiste wo Yoko ist? Hast du sie heute schon gesehen? Während er dies gesagt hatte, hatte er an dem größten Tisch platz genommen, hier roch es zwar herrlich nach Eiern und Speck aber er war nicht so der Frühstücksmensch Da fällt mir ein was sagst du zu der Küche? Reicht sie dir oder soll ich sie auf die Liste der dinge setzen die noch umgebaut werden müssen? Ach bevor ich es vergesse für mich nichts auch wenn es hervorrangend riecht aber ich kriege früh nichts runter, trotzdem danke! dabei machte er es sich auf seinem Stuhl bequem und lehnte sich etwas nach hinten ohne den Stuhl jedoch großartig zum kippeln zubringen. Gleichzeitig hollte er ein kleines Notizbuch unter seinem Mantel hervor um sich eventuell etwas zu notieren falls Raoul noch irgendwelche wünsche haben würde...
     
  5. Hyage Yoko

    Hyage Yoko Guest

    Sie hatte Raoul gar nicht bemerkt, wie er nachts herbei gekommen war, doch als er von Deck ging und wieder unter ihr verschwand, hörte sie auf zu spielen und klemmte die Geige erneut auf ihren Rücken. Ihr Gesicht hatte eine gesunde Farbe angenommen! Nicht mehr das blasse, kreidebleiche Gesicht, sondern ein gesundes und freundlich drein blickendes Gesicht war zu erkennen. Die See war für sie wie eine Heilung, und darüber war sie mehr als glücklich!
    Mithilfe der Taue, mit denen die Segel fest verbunden waren, schwang sie sich mehr oder weniger geschickt auf das hölzerne Deck, wo sie mit einem leisen „Klong“ landete. Im Gegensatz zu Raoul fiel es der blonden Piratin nicht schwer, die Küche zu finden, denn allmählich kroch auch ihr der wunderbare Duft in die Nase.

    Wie ich sehe gehts dir besser freut mich, weiste wo Yoko ist? Hast du sie heute schon gesehen?
    Hörte sie ihren Kapitän sagen und klopfte zaghaft in den Türrahmen. Guten Morgen – Mannschaft! Meint sie, als wäre sie beim Militär. Flüchtig lächelt sie über diese Marschall – Ähnliche Betonung. Mit einem zögerlichen Lächeln betrat sie den Raum und setzte sich gegenüber von Reed auf einen Stuhl. Hmm… Raoul, das riecht echt super, für mich bitte dafür die doppelte Portion! Meint sie grinsend und schien heute wesentlich besser gelaunt zu sein, als die Tage zuvor. Als sie dann Reeds Ausführungen lauschte, meldete sie sich erneut zu Wort. Also… je nachdem, wie die zukünftige Mannschaft aussehen wird, möchte ich gerne, dass einer dieser gigantischen Lagerräume, in einen Schlafraum umgewandelt wird. Für uns… Die letzten beiden Worte erscheinen sogar ihr unlogisch und sie verbessert sich stotternd und hastig. Also… für – für die Frauen! Während dieser Ausführung gestikuliert sie fröhlich mit den Händen und hofft, dass es okay ist, wenn sie auch ihre Meinung sagt. Ein bisschen blöd kommt sie sich schon vor, allein mit zwei Männern auf einem riesigen Schiff, ohne Navigator und vor allem: Ohne Kurs… Yoko fragt heute nicht, sie geht davon aus, dass Reed weiß, was sie wissen möchte. Wie würde es weiter gehen – wo würden sie eine neue Mannschaft her bekommen? Letzteres interessierte sie sehr, denn innerlich hoffte sie, dass sie vielleicht jemand Nettes treffen würden, der nicht unbedingt von einer Teufelsfrucht gekostet hatte, denn das, war ihr ziemlich suspekt… Abwartend sah sie abwechselnd zur Küche und zu Reed. „Hunger, Hunger“, rief es in ihrem Inneren, und sie musste grinsen.
     
  6. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    Mit einer schnellen Bewegung hatte Raoul zwei Teller mit Rührei mit Speck gefüllt und stellte sich und Yoko einen Teller hin, während er noch eine Portion auf kleiner Flamme köcheln lies. Reed hingegen schob er den Brotkasten hin.
    "Zumindest eine Scheibe Brot solltest du dir genemigen, sonst bereust du es später noch, und als Verantwortungsbewusster Koch kann ich nicht verantworten, dass mein Kapitän hungert...."
    Die Worte sprach er mit einem grinsen auf den Lippen aus während er den ersten Happen seines Essens probierte.
    *Wow, die Eier schmecken auch noch richtig edel, genau wie der Speck, da hat sich aber wer nicht lumpen lassen, was die Qualität angeht....*
    Erst dann ging er auf Reeds frage ein, welche er mit einem großen Bogen, den er mit seiner Hand machte, als wolle er auf die ganze Küche auf einmal zeigen, beantwortete.
    "An dieser Küche gibt es nichts auszusetzen, die ist nahezu perfekt, wem auch immer das Schiff gehörte, er legte viel Wert auf gutes Essen und perfekte Zubereitung. Die Vorräte sind vom feinsten und auch die Küche ist so edel ausgestattet, wie ich es noch nie erlebt habe. Ich denke, hier wird es mir gefallen...."
    Nachdem er das geäußert hatte, gab er sich wieder seinem Essen hin, welches er ganz offensichtlich genoss.
    "Hmm.. da fällt mir ein, ich habe Durst..."
    Mit diesen Worten steht er auch und geht in die Speisekammer, wo noch eine Tür, auf der "Getränkelager" stand, war, welche Raoul nun öffnete.
    "Ich glaub mich tritt ein Pferd...."
    Als Raoul in die Kammer sah, gingen ihm die Augen über, edelste weine, bestes Bier und Säfte, welche man nur auf der Grand Line fand, füllten den Raum beinahe bis zur Decke.
    Raoul griff nach einem der besseren Säfte, Alkohol wollte er so früh am Morgen nicht servieren und holte drei Gläser, welche er eins nach dem anderen füllte und auf den Tisch stellte.
    "Na denn, Prost Leute...."
     
  7. Don Reed

    Don Reed Guest

    Bei Yokos Ausführungen musste Reed breit grinsen doch verkniff er es sich zulachen, Raoul hingegen schien vollauf mit der Küche zufrieden zu sein. Als er ihn jedoch wie ein kleines Kind zum essen aufforderte, machte Reed ein Schmollgesicht und hätte am liebsten etwas gequengelt aber es hätte eh nichts geholfen und so kaute er lustlos an der wohl kleinsten Scheibe Brot die er gefunden hatte.

    Wenig später kam Raoul schon mit etwas zutrinken an auf das Prost von ihm stimmte Reed mit ein. Immernoch das meiste von seiner winzigen scheibe Brot in der Hand haltend begann er zureden Zu deiner Frage Yoko, ich habe schon pläne für den Umbau die nur auf ihrere verwirklichung warten und eigentlich soll die Mannschaft gemischt sein aber das werden wir erst später sehen. Bisdahin nun kann ich dir nur als ausweichmöglichkeit das Bett in der Kapitänskajüte anbieten, es ist extrem groß und außerordentlich bequem, ich geselle mich derweil zu Raoul.

    Lustlus und mehr als Zeichen seines guten Willens biss er ein winziges Stück Brot ab und kaute es, als hätte er den ganzen Mund voll, kurz schielte er dabei zu Raoul, dieser war aber mit seinem Essen beschäftigt und so lies Reed blitzschnell den rest unter in einer Tasche verschwinden Verfütter ich später an die Möven! Die freuen sich bestimmt mehr als ich!

    Nachdem er einen Schluck getrunken hatte sprach er weiter So wie ich das sehe haben wir zwar eine erlessene auswahl an allem aber davon leider recht wenig. Was nützt uns schließlich der feinste Schinken wenn er nach einer Woche, wie alles andere auch, weg ist!? Deswegen habe ich uns auf den direkten Kurs zur Handelsroute gebracht. Nunja jedenfalls hoffe ich das meine... Navigatorfähigkeiten sind da etwas begrenzt aber der Kurs sollte trotzdem stimmen... wie dem auch sei wir stocken unsere Bestände bei einem Händlerschiff auf, vielleicht auch etwas Gold und der gleichen mal sehen.

    Aber aufjedenfall sollten wir einen auf dicke Hose machen schließlich ist unser Schiff recht groß, wer denkt da schon dran das wir nur zu Dritt sind? Falls doch was schiefgeht wissen wir ja uns zu wehren... demonstrativ holte er seine Pistole hervor und überprüfte sie kurz auf ihre Einsatzbereitschaft ...seit ihr damit einverstanden oder gibt es einwände?
     
  8. Hyage Yoko

    Hyage Yoko Guest

    Als ihr Kapitän zu grinsen begann, während sie erklärte, wurde sie hochrot im Gesicht. Es war ihr peinlich und gleichzeitig war sie verdammt wütend! Erst als Raoul die Mama spielte, machte sich Genugtuung auf ihrem Gesicht breit und sie grinste frech, so als wollte sie sagen: „Tja, Captain!“.
    Dankend nahm Yoko den Teller an, den Raoul ihr reichte. Als sie einen Happen in den Mund geschoben hatte, kaute sie erst langsam darauf rum… Dann wurde sie immer schneller und hätte am liebsten alles in sich hinein geschaufelt, so lecker schmeckte es ihr. Zwischendurch hielt sie nur zweimal inne. Einmal, weil Raoul ihr ein Glas mit Saft reichte, dass mindestens viermal so gut schmeckte, wie das, was Raoul zubereitet hatte, und das zweite Mal, als sie bemerkte, dass sie sich auf ihre Haare drauf gesetzt hatte… Mittlerweile waren die mal wieder auf diese nervige Länge gewachsen, wo das immer öfter passierte, aber sie abzuschneiden kam für Yoko gar nicht in Frage!
    Bis dahin nun kann ich dir nur als Ausweichmöglichkeit das Bett in der Kapitänskajüte anbieten, es ist extrem groß und außerordentlich bequem, ich geselle mich derweil zu Raoul.
    Hustend hielt Yoko inne, sie hatte sich erschrocken und dabei verschluckt, sodass sie nun röchelnd unter dem Tisch hing und nach Luft rang. Als sie sich endlich wieder gefasst hatte, war ihr Kopf schon wieder rot angelaufen. Nein, nein, n- nein, nicht nötig ich mein nur… Sie gestikulierte wild mit den HändenIch mein nur… ach scheiß drauf… Wütend knallte sie ihren Kopf auf die Tischkante und verfluchte sich selbst, während die Färbung nur langsam aus ihrem Gesicht weichen wollte. Als Reed das Stück Brot unterm Tisch in seiner Tasche verschwinden ließ, sah Yoko ihn böse an, als wolle sie sagen: „Er meint es doch nur gut!“, doch sie ließ es bleiben. Allzu viel durfte sie sich an diesem Morgen wohl nicht mehr erlauben…
    So ganz vertraute Yoko den navigatorischen Fähigkeiten Reeds nicht, aber sie hatte wohl gar keine andere Wahl, denn sie selbst verstand davon noch viel, viel weniger.
    ...seit ihr damit einverstanden oder gibt es Einwände?
    Perplex schüttelte Yoko den Kopf und schob den Teller von sich weg. Im Gegensatz zu vorhin war sie nun blass um die Nasenspitze geworden und stand auf. Der Teller war halbwegs leer, doch sie hatte keinen Appetit mehr. Irgendetwas hatte ihr wohl auf den Magen geschlagen. Yoko ging nach draußen und man konnte hören, wie sie unterwegs in den Schlafraum war, oder zumindest in diese Richtung. Kurz vor der Tür blieb sie jedoch stehen und überlegte es sich anders. Stattdessen marschierte sie wieder aufs Deck und setzte sich auf die Reling, wo sie sich den Wind durch das lange Haar wehen ließ, das mittlerweile wieder zu zwei ordentlichen Zöpfen gebunden worden war.
     
  9. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    Raoul beendete seinen Teller und stellte den leeren Teller dann in die Spüle, während er enttäuscht in die Pfanne und auf Yokos Teller sah, wo noch ein Großteil des Essens lagerte, zum Glück gab es jedoch einen Kühlraum an Bord, wo der Rest verschwand. Mit einem lauten Seufzer stellte Raoul eine Schüssel mit dem Resten in die Kühlkammer.
    "Ich hoffe, wir kriegen bald ein paar Leute in die Crew, die etwas mehr Appetit haben, ist ja eine Schande, wenn jedes mal die Hälfte übrig bleibt....."
    Mit diesen Worten setzte er sich wieder an den Tisch zu den anderen.
    *Für einen Koch gibt es wohl kaum etwas schlimmeres, als wenn keiner sein Essen zuende isst....*
    Er schwingt die Füße hoch, als wolle er sie auf den Tisch legen, doch dann ließ er eine Klinge aus seiner Ferse wachsen, die er anstelle der Füße auf dem Tisch auflegen konnte und so seine Füße hochgelegt hatte, ohne dabei mit ihnen auf den Tisch zu kommen. Die Klinge war stumpf, so dass auch kein Schaden am Tisch entstand.
    Als Reed dann anfing, über Versorgungsmangel zu reden, schüttelte Raoul nur den Kopf.
    "Für eine Weile dürfte das, was wir haben reichen, du musst bedenken, dass es sich dabei um Vorräte für eine ganze Schiffsbesatzung handelt, und nicht nur für ein paar Leute... Trotzdem bin ich dafür, dass wir noch weitere Vorräte Lagern, man weiß ja nie....."
    Die letzte Äußerung von Reed ignorierte Raoul, statt dessen begab er sich an den Abwasch und sah dabei aus dem Bullauge.
    "Hey Kapitän, Land. Da hinten ist ne Insel, die scheinbar bewohnt ist, ich erkenne zumindest einen Hafen."
     
  10. Don Reed

    Don Reed Guest

    Auf die Aussage von Raoul, inbezug auf den Appetit der beiden (also Yoko und Reed) antworte Reed mit einem kurzem lachen Keine sorge zum Mittag kann ich immer Essen und trinken wie ein Fass ohne Boden!

    Als Yoko kurz danach förmlich hinausstürmte, fragte er sich ob er was Falsches gesagt hatte und blicke ihr irritiert hinterher. In Gedanken versunken merkte er erst nicht das Raoul wieder mit ihm sprach, erst als die Wörter "Insel" und "bewohnt" vielen wachte er wieder auf. Wie? eine Insel hier? Das dürfte gar nicht sein außer... MIST! er sprang förmlich von seinem Stuhl und die Treppe hinauf um dann sofort in den Steuerraum abzubiegen. Ahhh ich wusste es! der Besenstiel welcher das Steuerrad blockieren sollte hatte sich irgendwie gelöst, ein schneller Blick auf den Kompass und ein flüchtiger Blick auf eine alte Karte wo er sich ein paar leihenhafte Notizen gemacht hatte und schon drehte er das Steuerrad einmal komplett rum. So machte das Schiff aufgrund des guten Windes eine schnelle wende und war nun wieder auf den richtigen kurs.

    Nachdem er, diesmal etwas besser, dass Steuerrad wieder blockiert hatte ging er nach draußen um Yoko zusuchen welche er auch schnell fand. Doch richtig wusste er nicht was er sagen sollte, seine Erfahrungen auf den umgang mit Frauen begrenzten sich auf ein absolutes minimun. Yoko? Falls ich vorhin was falsches gesagt habe tut es mir leid! Ich bin manchmal wohl etwas zu direkt und schiesse auch oft über das Ziel hinaus aber... ich werde versuchen mich diesbezüglich zu bessern! Irgendwie war die darauffolgende Stille, jedenfalls für ihn, etwas unangenehm, doch er hatte schon eine Idee Wie wär es Yoko? Interesse unser Ziel zufinden? Hierbei hollte er sein Fernrohr hervor und hielt es ihr entgegen...
     
  11. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Jiro ließ es sich an Bord des Schiffes gut gehen. Gemeinsam mit den ganzen Schnöseln fiel es zwar etwas schwierig sich zu konzentrieren, aber er war solchen Umgang schließlich gewohnt. „Hasst du gehört Mako. In letzter Zeit soll es immer wieder Piratenangriffe gegeben haben. Ich glaub das sind nur blöde Gerüchte. Ich hab in meinem ganzen Leben noch nie einen Piraten gesehen.“ „Ich wäre da nicht so voreilig Kay. Ich glaube schon das es welche gibt, jedoch wäre es ein enormer Zufall hier auf welche zu Stoßen.“ Jiro musste bei dem Gedanken innerlich grinsen. „Die haben keine Ahnung. Schon bald werden sie von einem Piraten hören, welcher mit ihnen auf diesem Schiff war. Voraussetzung ist allerdings, dass ich Don Reed finde.“ Nachdem Jiro aufgegessen hatte wartete er noch bis alle anderen auch fertig waren. Aus Höflichkeit und weil er den Job kannte fragte er einen der Umstehenden Marine Leute, ob er den Köchen beim spülen helfen sollte. Die Marine meinte dies wäre eine gute Idee.
    Jiro ging mit den Köchen in die Speisekammer, um die Reste wieder zu Lagern. Jiro staunte nicht schlecht als er die Vorräte sah, welche wohl eine 20 Mann starke Besatzung drei Wochen ernähren konnte, jedoch zeigte er sein erstaunen nicht. Nachdem er den Köchen beim Spülen geholfen hatte, zog er sich auf das deck zurück während die ganzen reichen Schnösel wahrscheinlich ein Verdauungsschläfchen hielten. Jiro interessierte sich nicht für die. Er hing einfach nur über die Reeling und beobachtete die Fische wie sie in solch eleganter Bewegung über das Meer zogen. „Ist es nicht herrlich welche Anmut die Natur hervorgebracht hat?“ Plötzlich eindeckte er ein kleines Ruderboot, das gerade an dem Fischschwarm vorbei fuhr. Es schien zwei Passagiere zu beherbergen. Einer der Insassen war ein Mensch, während der andere tierischer Natur zu sein schien. Doch schnell war sein Blick von den seichten Bewegungen der Meeresoberfläche gefangen genommen wurde. Langsam stieg die Sonne immer höher und schon bald hatte sie den höchsten Punkt erreicht. Bald ist Mittagszeit. „Was ist eigentlich mit dem Boot passiert?“ Doch erstaunte ihn schon, dass das Boot nirgends wieder aufgetaucht war. Plötzlich vernahm er Schritte hinter sich. Jiro drehte sich Ruckartig um. „Schöner Ausblick nicht war?“ Es war der Marinekapitän, welcher gleichzeitig auch Kapitän dieses Schiffes war. „Ich habe dich am Frühstückstisch beobachtet und war erstaunt bei einem Jungen deines Alters, solch höfliche Umgangsformen vorzufinden. Mein name ist übrigens Leonardt Beck.“ „Hab Dank, Becksama.“ Jiro war doch sehr erstaunt, ob der Freundlichkeit des Kapitäns. Er wollte nun einmal seine Einschätzung der Momentanen Lage hören. „Es tut mir Leid Sir, aber ich musste beim Frühstück vernehmen, dass sich hier Piraten in der Gegend herumtreiben. Stimmt dies?“ „Dies stimmt schon mein Junge. Jedoch musst du bedenken, dass nicht alle Piraten von Grund auf Schlecht sind.“ Jiro war erstaunt, welch gute Worte er für Piraten übrig hatte. „Viele von den Leuten, welche sich heute als Piraten bezeichnen sind einfach Personen die sich ein normales Leben nicht leisten können oder von unserer an sich guten Regierung in die Piraterie getrieben wurden. Ein wenig bedauere ich, dass wir Gold Roger damals töten mussten, aber er war ein Pirat ohne Zweifel. Er hatte seine Strafe verdient. Jedoch brauchen die leute ein Gefühl der Sicherheit. Manchmal können auch die von uns so verachteten Piraten den Leuten dieses Gefühl vermitteln und dann lasse ich sie in Ruhe ihr Ding durchziehen. Zum Glück steht meine manschaft immer hinter mir. Jedoch solltest du das nicht unbedingt den ungebildeten lackaffen hier an Bord erzählen. Die würden unsere Gedankengänge nicht verstehen.“ Kapitän Beck grinste Jiro an und Jiro musste bei den Worten „unsere Gedankengänge“ kräftig schlucken. Solch einen Marinesoldaten hatte er noch nie getroffen. „Waren meine Vorurteile, welche ich von der Marine habe etwa falsch?“ „Traue jedoch nicht allen Piraten. Es sind viele gemeingefährlich Leute unter ihnen, aber traue auch der Marine nicht. Auch die Marine ist nicht frei von egoistischem Lumpenpack, welches nur an sich denkt. Und übrigens bin ich schon lange genug unterwegs, sodass ich erkennen kann wer Vertrauenswürdig ist und wer nicht. Du bist ein feiner junger Mann und wirst deinen Weg schon finden. Eigentlich war ich aber nur gekommen, um dich zum Mittagessen abzuholen.“ Jiro war fasziniert und folgte dem Mann in den Speisesaal.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 1. Sep. 2008
  12. Cyric

    Cyric Guest

    Zug um Zug beförderte Cyric sein dem Zerfall nahen Boot immer weiter vorwärts. Das unendlich-weite Meer breitete sich glitzernd vor ihm aus, doch die Sonne, die unbarmherzig auf seine dunklen Haare hinunterbrannte, raubte Cyric jegliche Freude. Schlechter als ihm mochte es nur dem schwarzen Fellknäuel gehen, dass sich unruhig auf dem warmen Holz des Bootes hin und her wälzte. Langsam geriet die kleine Nußschale ins wanken, was den Zustand von Cyrics gänzlich leerem Magen nicht gerade verbesserte. "Hollow, hör endlich auf zu wimmern und setz dich ruhig hin. Wir werden auf keinen Fall schneller etwas zu essen kriegen, wenn du uns zum Kentern bringst." begleitet von einem leisen Winseln legte sich der dunkle Mischling ans andere Ende des Bootes, während Cyric weiterhin in der Hoffnung ruderte, bald eine Insel zu erreichen.

    Eine Stunde später erschien am Horizont ein schwarzer Fleck, und der junge Pirat sah sich bereits am Tisch einer gemütlichen Wirtschaft sitzen, mit einem großen Braten vor sich und einem Krug Bier in der Hand. Die Züge wurden stärker, und es dauerte nicht lange, da musste Cyric erkennen, dass er "nur" ein Schiff entdeckt hatte, das gemütlich auf ihn zu gesegelt kam. "Wie's aussieht, werden wir zwar nicht so schnell an Land kommen, aber immerhin kriegen wir was zwischen die Zähne." Als das Schiff nah genug war, formte er mit beiden Händen eine Art Sprachrohr, und brüllte: "Heeeeeeeeey, hättet ihr noch Platz für zwei Passagiere?" Zu spät bemerkte Cyric, dass die Mannschaft des Passagierschiffes zum größten Teil aus Marinesoldaten bestand. *Was soll's, wie groß ist die Chance, dass einer von denen bereits von mir gehört hat?*

    Kurze Zeit später band er sein kleines Boot an einem der Taue fest, die von der Reling des Schiffes hinab baumelten, und kletterte, sein haustier unter den Arm geklemmt, an einer Strcikleiter hinauf. Zwei Marinesoldaten und ein älterer Mann, der wohl der Kapitän sein musste, begrüßten ihn freundlich. "Guten Tag, junger Freund. Mein Name ist Leonardt Beck, und ich bin der Kapitän dieses Kahns. Ich hoffe, du hast noch genug Kraft, um hier etwas mit anzupacken." Der ältere Kerl lachte herzhaft, und zwinkerte dann seinem neuen Passagier zu. "Keine Sorge, wir werden dich schon nicht zu hart rannehmen. Heute darfst du dich erst einmal erholen, morgen früh wird dich dann einer meiner Leute unter seine Fittiche nehmen, bis wir Festland erreicht haben." Überrascht von der Offenheit seines Gegenübers, verbeugte sich Cyric tief. "Ähm, vielen Dank für ihre Großzügigkeit, Kapitän Beck, ich werde meine bestes tun." Doch als er wieder aufblickte, war das dreiköpfige Begrüßungskommando schon wieder fast unter Deck verschwunden. *Na, das nenn ich doch mal Service. Einen ganzen Tag frei, perfekt!*

    Innerlich grinsend ließ Cyric seinen Blick über das Oberdeck schweifen, während ihm Hollow schwanzwedelnd durch die Beine streifte. Das Schiff schien nichts besonderes an sich zu haben, und bis auf einen blonden Jungen, der gebannt aufs Meer hianaus starrte waren keine anderen Passagiere zu sehen. Erleichtert machte sich Cyric auf, das Schiff etwas unter die Lupe zu nehmen, erkundete die Kabinen, machte sich mit dem Personal vertraut, und begutachtete die verschiedenen Säale des Schiffs, bis ein wohlriechender Duft seine Nase erfüllte. Mit dem Blick auf seinen kleinen schwarzen Verfolger gerichtet, verkündete Cyric freudig: "Essenszeit, Hollow!!", und schon fast hüpfend machte er sich auf den Weg in Richtung Speisesaal.

    Im größten Raum des Schiffs angekommen, erblickte er zum ersten mal die anderen Passagiere: Es waren eine Hand voll Jungreiche, die ihre Nase fast so hoch trugen, dass sie damit an der Decke kratzen konnten. Von den unzähligen Tischen, die im Saal verteilt waren, schienen nur sehr wenig gedeckt worde zu sein, und da ihm nichts ferner lag, als sich unter die lokale Oberschicht zu mischen, lenkte Cyric seine Schritte zum einzigen anderen gedeckten Tisch, an dem bereits der blonde Junge saß, dem er früher am Tag bereits begegnet war. Mit einem Lächeln stellte er sich an einen der Stühle und nickte dem jungen Mann zu. "Guten Tag. Die anderen Tische sind mir ein bisschen zu... überfüllt, würde es ihnen deshalb etwas ausmachen, wenn ich mich zu ihnen setze?"
     
  13. Hyage Yoko

    Hyage Yoko Guest

    Yoko?
    Erschrocken fuhr die blonde Piratin herum und blickte in die Augen ihres Kapitäns. Die Miene, die er aufgesetzt hatte, gefiel ihr absolut nicht. Genau diesen Blick hasste sie so sehr. Immer sahen die Menschen sie so an, wie jemand, der großes Leid erfahre hätte und unbedingt Mitleid bräuchte oder jemand, den man vertrösten wollte. Ihre Augen blickten glasig in seine Richtung und sie drehte sich komplett um, sodass nun auch das vergoldete Fernrohr in ihrer Hand zu erkennen war. Danke, nein. Meinte sie zerknirscht, bewahrte jedoch die Höflichkeit, zumindest ein wenig, so schwer es ihr auch fiel nicht reizbarer zu reagieren, doch mit dem Captain wollte sie es sich nicht gleich verscherzen! Das Fernrohr gehörte ihr nicht, sie hatte es gestohlen, eigentlich hatte sie fast ihren gesamten Besitz gestohlen! Was für ein erbarmungswürdiges Leben das doch war... so wie jedes Leben dieser Welt...! Mir wäre es einfach nur lieber, wenn ihr aufhören würdet, mich wie ein Kind zu behandeln, Captain. Bewusst hatte sie das Captain ans Ende gesetzt - es sollte nicht so erscheinen, als würde sie von Freund zu Freund sprechen, sondern so, als würde sie mit ihrem Vorgesetzten sprechen. Der Kapitän dieses Schiffes war vielleicht sympathisch, aber kein Kapitän, auch wenn er sich selbst so nannte. Ein Kapitän... setzte sie an und wendet sich wieder mit dem Rücken Reed zu, um den Himmel weiter abzusuchen... Ein Kapitän ist nunmal nichts ohne seine Mannschaft. Endete sie und wollte nur diskret darauf hinweisen, dass sie nicht nur ein Schlüsselanhänger sein wollte, sondern ein Mitglied. Eines, das als vollwertig gezählt wurde!
    Wenige Sekunden danach bereute sie bereits was sie gesagt hatte und setzte entrüstet über sich selbst das Fernrohr ab. Entnervt wegen sich selbst klemmte sie den Kopf zwischen ihre Knie und ließ die Arme baumeln. Ein übergewichtiger Mensch wäre jetzt längst hinunter gefallen, doch Yoko behielt die Balance. Immerhin etwas, das sie beherrschte. Nach ein paar Augenblicken drehte sich Yoko noch einmal um, um sich zu entschuldigen. Tut mir Leid... das... das... das wollte ich nicht ...so... sagen. Haspelt sie und wendet sich ruckartig wieder dem Wasser zu. In Wirklichkeit aber wartet sie nur auf eine Standpauke oder darauf, angeschrien zu werden, während sie auf das klare Wasser starrte.
     
  14. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    "Hmmm... scheinbar bleiben wir doch noch ne weile auf See"
    Raoul murmelte die Worte vor sich hin, während er die Insel wieder kleiner werden lies. Den Abwasch beendend räumte Raoul alle Teller und das Besteck wieder weg und verließ die Küche.
    Jetzt wusste er erst mal nicht, was er machen sollte, also ging er zu Yoko und Reed, wobei er jedoch schon bald merkte, dass die beiden grade ein Gespräch führten, in dass er sich nicht einmischen sollte oder wollte.
    Also drehte er ab und sah auf das Meer, abgesehen von einem kleinen Schiff am Horizont war nichts zu sehen, also entschloss sich Raoul, ein wenig Muskeltraining zu machen. Kurzentschlossen ging er zum Hauptmast, legte seinen Mantel ab und hing sich an die Taue, die normal zum erklimmen des Ausgucks gedacht wahren und begann daran hängend mit Klimmzügen, immer wieder zog er seinen Körper in die höhe und lies sich langsam wieder sinken, ohne dabei wieder den Boden zu berühren.
    *Ich frag mich, welches Ziel der Kapitän verfolgt..... Er scheint ja eines zu haben, sonst hätte er die Insel grade nicht gemieden....*
     
  15. Don Reed

    Don Reed Guest

    Auf die Äußerungen von Yoko konnte er erstmal nur eins Antworten und zwar Da gibt es nichts zu entschuldigen wenn dann muss ich dies tun! Er stellte sich neben Yoko und stütze sich mit beiden Armen an der Reling ab Es ist schließlich für uns alle eine völlig neue Situation und es dauert erstmal ein wenig bis wir uns genau kennen und auch jeder jedem uneingeschrenkt vertraut, auch musst du mir als Kapitän etwas zeit geben bin ja auch neu in dieser Position! er lachte kurz um dies zuunterstreichen Wenn ich an meine Zeit als möchtegern Pirat auf dem Meer zurückdenke es hat eine Woche gedauert bis wir uns unterhalten haben und richtiges Teamwork gab es nur wenn der Kapitän anwesend war ansonsten ging jeder seinen eigenen Angelegenheiten nach! In dieser Hinsicht sind wir ja schon ein stückchen weiter... er klopfte auf die Reling ...sonst hätte wir wohl kaum das Schiff bekommen. Den rest wird die Zeit mit sich bringen!

    Wieder bebachtete er den horizont doch konnte er nichts erkennen was einem Schiff gleichte. Denk dran mein Angebot besteht bis der Umbau begonnen bzw abgeschlossen ist! Mit diesen worten lies er Yoko erstmal alleine, als er an Raoul vorbei ging notierte er sich in Gedanken das er für ihn ein paar Sportgeräte besorgen sollte, da würde er sich bestimmt drüber freuen.

    Als seine Blick wieder den Horizont musterte entdeckte er etwas, er war sich sicher das dies ein Schiff war, jetzt war nur die Frage was für eins!
    Er hollte sein Fernrohr wieder raus und nahm das Schiff genau unter die Lupe, dabei entführ ihn ein lauten pfeifen Ganz schöner brocken... so das die beiden ihn hören konnten sagte er Was meint ihr packen wir das? Es hat zwar keine Marineflagge udn sie wie ein Passagierschiff aus aber da passen gut und gerne 30-40 Leute drauf! Er überlegte selber kurz und kam zu dem Schluss das dies durchaus schwierig werden könnte obwohl und das wusste er auch, eine Piratenflagge und ein gut plazierter Warschuss oft schon reichten, um mehr als die Hälfte der Besatzung in Panik zu verstetzen...
     
  16. Hyage Yoko

    Hyage Yoko Guest

    ...sonst hätte wir wohl kaum das Schiff bekommen. Den rest wird die Zeit mit sich bringen!
    Yoko rümpfte die Nase, als sie eben diese Worte des Käpitäns hörte. Ein leises "Klong" war zu vernehmen, als Raoul mit seinen Klimmzügen begann, doch das störte Yoko nicht weiter. Nicht jetzt, jedenfalls. Dazu habe ich wohl herzlich wenig beigetragen. Meint sie mit einem ironischen Lachen und richtet den Blick auf das kleine Schiff am Horizont. Noch erkennt sie nicht genau, in welche Richtung es segelte, doch Schiffe waren auf den Weltmeeren eigentlich ganz natürlich und nicht gerade selten anzutreffen. Es tut mir Leid, wenn ich nichts für die... Gemeinschaft hier tun kann. Was kann ich schon, außer ein paar Melodien spielen, die allein dazu dienen um sich darüber auszuregen, dass es nervt? Oh man, begann sie gerade wirklich, in Selbstmitleid zu schwelgen? Das wurde ja immer besser! Normalerweise hasste sie solche Menschen und nun war sie selbst einer gewesen... Außerdem fragte sie sich wirklich, wie verdammt nochmal sie es geschafft hatte, hier zu landen. Womit - zum Teufel womit? - hatte sie es verdient auf einem Piratenschiff zu landen? Was hatte sie sich eigentlich dabei gedacht? Kopfschüttelnd bekam sie mit, wie Reed ging und sie atmete erleichtert aus. Wie aus Reflex setzte sie das Fernrohr an und setzte es sogleich wieder ab. "Huch...?", dachte sie, denn sie hatte es nicht für möglich gehalten, dass das Schiff gar nicht sooooo weit weg war. Als sie Reed reden hörte, wurde sie kurz blass, doch sie bekam schnell ihre alte Gesichtsfarbe wieder zurück. Ähhehe Reed! Meinte sie mit einem leicht hysterischen Lachen... Nur weil wir jetzt ein Schiff haben, müssen wir doch nicht übermütig werden? Es war mehr eine Feststellung als eine Frage, auch wenn es wie eine Frage betont wurde, denn Yoko war sich nicht sicher, wie übermütig ihr Kapitän werden würde. Sie saß immer noch vornübergebeugt auf der Reling und hätte jeden Moment ins Wasser fallen können, hätte sie nicht so einen fabelhaften und ausgeglichenen Gleichgewichtssinn. Nun setzte sie auch das Fernrohr wieder an und erkannte höchstens fünf Leute - an Deck... Erleichtert atmete sie aus, doch zugleich huschte ihr ein Lächeln über die Lippen...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Sep. 2008
  17. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    Während sich Raoul wieder und wieder an den Tauen hochzog, sah er, wie Reed sich von Yokos Seite löste und an ihm vorbeiging. Mittlerweile war sein Körper schon völlig Schweißbedeckt.
    Als Reed dann durch das Fernrohr sah, schien ihm das, was er sah zu gefallen, ein Passagierschiff, wie er sagte. Dann fragte er auch noch, ob sie das Schiff kapern sollten, oder besser gesagt, ob sie das packen würden.
    Ohne seine Klimmzüge einzustellen sah er zu Reed herunter.
    "Packen denke ich schon, aber was für ein Interesse haben wir denn an einem Passagierschiff, da werden wir wohl kaum gute Kämpfer finden und ehrlich gesagt habe ich nicht viel dafür übrig, irgendwelche unschuldigen Zivilisten zu überfallen.... Aber wenn du Lust hast, leg an, wenns Gefährlich wird, helfe ich dir, aber wenn es sich nur darum dreht, irgendwelche Passagiere auszuplündern, dann mache ich nicht mit.... Ich meine, nur weil wir unter eine Piratenflagge segeln, müssen wir nicht zur Diebesbande mutieren...."
    Der text wurde durch schwere Atemzüge unterbrochen, immer wenn er sich nach ganz oben gezogen hatte.
    "Aber man kann sich das Schiff ja mal ansehen, vielleicht habe ich Glück, und es ist ein guter Kämpfer an Bord...."
     
  18. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Langsam betrat Jiro mit Kapitän Beck den Speisesaal und wollte sich gerade wieder unter die reichen Schnösel mischen. Plötzlich hielt ihn die Hand des betagten Kapitäns auf. „Du willst doch nicht wirklich mit den Jungspunden zusammen Speisen. Die besitzen nicht den Hauch von Weisheit. Das ist keine Gesellschaft. Du isst an meinem Tisch und wir unterhalten uns ein wenig. Du wärst bestimmt ein guter Marinerekrut. Und mit ein bisschen Überredungskunst könnte ich dafür sorgen, dass ich dein Vorgesetzter werde.“ Ein Grinsen umspielte Becks Gesicht. Hatte er ihm gerade das Angebot gemacht ein Marinerekrut zu werden. Obwohl Kapitän Beck recht nett zu sein scheint ist das doch wohl sehr unangemessen nach so einer kurzen Zeit ein solches Angebot zu unterbreiten. Jiro bewahrte jedoch seine Höflichkeit. „Ich werde natürlich gerne mit ihnen zu Tisch sitzen.“ Er verbeugte sich um seinen Dank angemessen auszudrücken. „Ihr Angebot werde ich mir lange Gründlich überlegen.“ Jiro lächelte freundlich zurück und nahm den Platz ein, welchen Kapitän Beck ihm wies. Bald schon kamen die Teller an den Tisch, jedoch schien Kapitän Beck nicht mit dem Inhalt zufrieden zu sein. „Verzeiht mein junger Freund, aber ich werde wohl ein ernstes Wörtchen mit den Köchen wechseln müssen. Es sind noch Anfänger und ein guter Koch könnte ihnen noch einiges beibringen. Ich selbst verstehe ein bisschen was vom Kochen, sodass ich wenigstens ein paar Hinweise anbringen kann wie diese Gerichte zu verfeinern sind. Aber ein echter Koch wäre natürlich noch besser. Ein bisschen Knoblauch dürfte es in diesem Fall tun.“ Er verließ mit beiden Tellern in den Händen den Speisesaal. Einen kurzen Augenblick später stand eine Person an seinem Tisch, welche er noch nie auf diesem Schiff erblickt hatte. „Wo ist der den zugestiegen?... Moment. Das BOOT!“ Er fragte Jiro höflich, ob er sich setzten dürfte. Im selben Moment kam Kapitän Beck mit den zwei Tellern zurück. „Ihr fragt die falsche Person. Dies ist der Mann den ihr fragen müsst.“ Mit einer höflichen Verbeugung wies er auf Kapitän Beck. „Ah mein neuer Freund der ein wenig helfen möchte. Ihr versteht nicht zufällig etwas vom Kochen? ... Entschuldigt. Bitte setzt euch und esst. Ich werde mir einen weiteren Teller holen gehen.“ Er stellte die Teller ab und verließ den Speisesaal wieder. Ein Marinesoldat trat zu ihm und flüsterte ihm etwas zu. „Kapitän. Am Horizont ist ein Schiff aufgetaucht. Elliot meint es würde unsere Route kreuzen.“ Mehr bekam Jiro nicht mit.Jiro wandte sich seinem neuen Tisch Nachbarn zu. „Guten Tag. Mein Name ist Jiro Muan. Dürfte ich nach ihrem Namen fragen?“ Es folgte eine Verbeugung.
     
  19. Cyric

    Cyric Guest

    Noch während Cyric sein Gegenüber erwartungsvoll anblickte, erschien ein neues Gesicht im Saal. "Ihr fragt die falsche Person. Dies ist der Mann den ihr fragen müsst." Mit einer ausladenden Verbeugung wies der Junge in Richtung des Kapitäns, der gerade den Speisesaal betreten hatte. "Ah mein neuer Freund der ein wenig helfen möchte. Ihr versteht nicht zufällig etwas vom Kochen? ... Entschuldigt. Bitte setzt euch und esst. Ich werde mir einen weiteren Teller holen gehen." Noch bevor Cyric auch nur ein Wort mit Kapitän Beck wechseln konnte, stellte dieser zwei Teller mit duftendem Essen vor ihnen ab, und machte sich schon wieder auf dem Weg in Richtung Küche.
    Mit einem Grinsen flüsterte Cyric seinem neuen blonden Bekannten zu: "Glaubt mir, ihr könnt euch wahrhaft glücklich schätzen, dass ich nicht in der Küche helfe." Noch während er sich den Stuhl zurechtrückte, bemerkte Cyric, wie ein junger Marinerekrut zum Kapitän trat und ihm etwas zuflüsterte. *Ein fremdes Schiff am Horizont, das zufällig die Route eines großen Passagierschiffes kreuzt? Ich sollte wohl schnell essen, das riecht nach Ärger...*

    Nur am Rande vernahm er die Frage seines Tischnachbarn. "Mein Name...? Man nennt mich Cyric, Cyric La... ach, einfach nur Cyric." *Ich sollte auf einem Kahn mit Marinebesetzung nicht unbedingt mit meinem Nachnamen hausieren gehen...* Der Name "LaSalle" war zwar nicht gerade berühmt, aber er würde es einem aufmerksamen Marinesoldaten nur unnötig leicht machen, wenn er etwas über Cyrics Vergangenheit herausfinden wollte. "Nun, einen guten Appetit wünsche ich!" Ohne groß auf die genauen Zutaten des Gerichtes zu achten, begann Cyric damit, eine Gabel nach der anderen vollzuladen und in seinem Rachen verschwinden zu lassen. Erst, als der gesamte Teller wortwörtlich wie geleckt aussah, schmetterte er das Besteck auf den Tisch und hielt sich den Bauch. "Das war... grandios. Einfach unglaublich." Hinter seinem Stuhl knirschte und knackte es, und ein Blick genügte, um zu sehen, dass der liebe Hollow wohl einen Abstecher in die Küche oder in die Speisekammer gemacht hatte. Ein großer, fast vollständig abgenagter Knochen wand sich unter den Bissen des Tieres. "Dir schmeckt's wohl auch, wie?"

    Als sich Cyric wieder dem Tisch zuwandt, betrat Kapitän Beck gerade den Speisesaal. Mit besorgtem Gesichtsausdrcuk begann er, seine Stimme zu erheben. "Verehrte Gäste, dürfte ich um ihre Aufmerksamkeit bitten? Wie es scheint, erwarten wir heute Abend einen heftigen Sturm. Ich möchte sie daher bitten, nach dem Essen ohne Umweg direkt ihre Zimmer aufzusuchen, um sich nicht unnötig in Gefahr zu bringen, und den Vorbereitungen unserer Crew nicht im Weg zu stehen." Wenig überrascht musterte Cyric den alternden Marinekapitän. *Ein Sturm? Das hat doch nicht zufällig etwas mit diesem mysteriösen Schiff zu tun, oder?* Ohne auf irgendwelche Höflichkeitsformeln oder Manieren zu achten, rückte er auf seinem Stuhl zurück, und erhob sich vom Tisch. "Entschuldigt mich, Muan-san, aber ich habe das Gefühl, dass das Essen nun seinen Tribut in Form eines kleinen Schläfchens fordert. Ich wünsche euch noch einen angenehmen Abend." Mit schnellen Schritten und einem kauenden Fellknäuel an seiner Seite verließ Cyric den Raum.


    Vor der Tür angekommen, die das Außendeck mit dem Inneren des Schiffes verband, entdeckte er zu seinem Leidwesen zwei junge Wachleute. *Die wurden wohl kaum hier postiert, um darauf zu achten, dass es nicht rein regnet.* Mit einem Seufzen machte sich Cyric auf den Weg zurück in den langen Gang, der sich fast durch den gesamten Schiffsrumpf zog. Auf einer seiner Erkundungstouren hatte er eine verschlossene Tür am Ende dieses seltsamen Ganges entdeckt, und nun war es die beste Chance auf einen Weg nach draußen, die sich ihm bot. Eine flackernde Laterne beleuchtete das Ende des Korridors nur schwach, doch genügte das Licht, um Cyrics Schatten genau auf das verrostete Eisenschloss fallen zu lassen, dass die massive Holztür im Rahmen hielt. *Woll'n doch mal sehen...* Zäh floss der Schatten in das dunkle Schlüsselloch, bis schließlich ein leises Klicken zu hören war. *...na also. Und wieder vollbringt der "Schwarze Schlüssel" wahre Wunder.* Langsam öffnete Cyric die Tür, und blickte auf das weite Meer hinaus. Es war nun etwas nach Mittag, die Sonne neigte sich leicht dem Horizont zu. Der kleine Balkon, auf dem er nun stand, befand sich am unteren Heck des Schiffes, und bot genüg Platz für einen kleinen Tisch und einen alten, klapprigen Stuhl. *Ein wirklich beschauliches Plätzchen, das sich der Kapitän hier zum entspannen eingerichtet hat. Fragt sich nur, wie ich von hier auf's Deck komme...* Etwa vier Meter über ihm endete die Holzwand, die den Hintern des Schiffes bildete, und diese vier Meter galt es zu überwinden.

    Wenige Minuten später klopfte sich Cyric selbst auf die Schulter. Auf dem kleinen Balkon standen nun Stuhl und Tisch aufeinander, und eine kleine Unebenheit im Holz hatte gereicht, um auch die letzten Meter hinauf zum Deck kletternd zurückzulegen. Ein Tau, dass an dem kleinen Balkon baumelte, genügte, um auch Hollow mit nach oben zu ziehen. Nun befand sich der junge Pirat im Schatten eines kleinen Häuschens, das am hinteren Ende des Decks aufgebaut war. Vorsichtig späte er um die Ecke, und entdeckte zwei weitere Marinesoldaten, von denen einer mit einem Fernglas bewaffnet aufs Meer hinaus starrte, ganau dorthin, wo sich ein schwarzer Punkt abzeichnete. *Wir kriegen wohl tatsächlich unangenehmen Besuch... am besten, ich mache es mir hier gemütlich, und warte auf die Show.*
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 2. Sep. 2008
  20. Don Reed

    Don Reed Guest

    Die Reaktionen und Meinungen von Raoul und Yoko waren alle beide richtig, es war gefährlich und Zivilisten plündern wollte er auch nicht aber es konnte auch eine große Gelegenheit sein, die er sich nicht entgehen lassen wollte! Nun Raoul wer sagt denn das wir Zivilisten plündern? Ich meine fette Adlige oder arrogante neureiche gehören ja nicht unter diese Kategorie oder?! Und ja, ich hoffe jemanden an Bord zu finden, ich meine wo kann man Menschen die das Meer lieben, besser finden als auf dem Meer? Zu einer Seeschlacht wird es meiner Ansicht nach auch nicht kommen da ich bis jetzt an Bord oder an dessen Rumpf weder Kanonen noch Lucken für diese entdeckt habe, also ist das Schiff auch in Sicherheit!

    Als er wieder durch das Fernrohr schaute konnte er deutlich 2 Typen in Marineuniform sehen von welchen einer ebenfalls durch ein Fernrohr schaute, sein Fernrohr absetzend und über die Schulter schauend sagte Reed Uiii da sind sogar Marinefritzen an Bord! Also werden Verhandlungen recht schwierig werden... er schaute wieder nach vorne und musste kurz lachen ...dies wären die ersten Verhandlungen die ich mit der Marine führe! Wird sicherlich spaßig! Sein Fernrohr wieder ansetzend bemerkte er, dass es nun 3 anstatt 2 Marinetypen waren und der neue schien ein Offizier oder sowas in der Art zusein! Da Reed sich sicher war das dieser ihn gerade ebenfalls ansah winkte er diesen freundlich zu. Sein gegenüber schien davon etwas überrascht zu sein, denn er setzte das Fernglas ab, rieb sich die Augen und setzte es wieder an. Doch eine Antwort erhielt Reed nicht Wie immer... er steckte sein Fernrohr wieder weg ...keine Manieren diese Marinetypen!

    Jetzt frischte der Wind gehörig auf was ihnen einen kleinen Schub gab Das Wetter ist auch auf unserer Seite, na da kann doch gar nichts mehr schiefgehen! Also hmm... er sah nochmal über seine Schulter da er sich schon zu Yoko und Raoul umgedreht hatte und schätzte kurz die Entfernung ab ...würde sagen... knapp 15 Minuten dann sind wir bei ihnen! Ok er klatschte in die Hände Dann lasst uns loslegen Raoul lade bitte eine der Kanonen, man kann ja nie wissen und Yoko halte bis dahin unsere "Gastgeber" im Auge, Marinetypen traue ich weniger als anderen Piraten! langsam ging er an beiden vorbei und auf den Steuerraum zu Sobald wir aufgeholt haben holt einer das Hauptsegel ein, während der andere die Kanone Feuerbereit hält, noch irgendwelche Fragen? Da es keine zugeben schien lies er noch einen, wie er fand, coolen spruch ab Na dann Mast und Schotbruch! und verschwand damit im Steuerraum...

    Puh ich hoffe ich schaffe es das Schiff nah genug ran zubringen, ohne das andere gleich zurammen. Kleine Schweißperlen bildeten sich auf seiner Stirn als er einige alte Steuerungsfehler seinerseits dachte. Oder wie sein Kapitän es damals nannte "die feste Überzeugung, dass ein Holzschiff alles rammen kann ohne zu zerbrechen"...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3. Sep. 2008