Victor de Vivar

Dieses Thema im Forum "Royal Flush Piraten" wurde erstellt von Victor, 20. Aug. 2015.

  1. Victor

    Victor Pirat

    Beiträge:
    399
    Posten:
    Waffenmeister
    Alter:
    19 Jahre
    Steckbrief:
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    Kampfstil:
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    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: De Vivar
    Vorname: Victor
    Spitzname: Noch keinen folgt vielleicht noch im Laufe der Abenteuer.
    Geburtstag: 10. November
    Alter: 19 Jahre
    Größe: 1,78 m
    Gewicht: 75 kg

    Augenfarbe: Schwarz und die Pupille rot
    Haarfarbe: Schwarz
    Blutgruppe: AB+

    Aussehen: Wenn man vor die Aufgabe gestellt wird den jungen Mann zu beschreiben, so wird man unweigerlich feststellen, dass dies alles andere als einfach ist. Denn normal ist das was man sieht, wenn man ihn ein wenig genauer betrachtet, definitiv nicht. Am besten fängt man bei seiner Statur an, diese ist nämlich noch nicht allzu aussergewöhnlich, nicht zu schlank, aber auch nicht zu breit, vielleicht ein wenig muskulöser mehr als man in dem Alter haben sollte. Alles in allem aber noch nichts das ihn jetzt als besonders Speziell auszeichnen würde. Sieht man unter die Kleider, so stellt man dagegen fest, dass er keinesfalls schlecht gebaut ist. So zeichnen sich auf seinem Oberkörper deutliche Brustmuskeln ab, wobei sich auch seine Bauchmuskeln nicht zu verstecken brauchen. Nicht das sie etwas zum Verstecken hätten, denn auf seinem Bauch ist kein Gramm zu viel, das nicht da sein muss. Ein ähnliches Bild zeichnet sich an seinen Armen ab, auch diese haben sich über die Zeit jeglicher Fettreserven entledigt, und bestehen aktuell hauptsächlich aus Muskeln, Sehnen und allem anderen, was sich nicht durch ein hartes Training verbrennen lässt. Im Gegensatz zu seinem Oberkörper stechen einem die Muskelpartien hier aber nicht so ins Auge, da diese eher drahtig sind. Anstatt darauf ausgelegt zu sein möglichst viel Kraft zu liefern.Denn gut hätte das definitiv nicht ausgesehen, so überproportionale Armmuskeln, diese würden einfach fehl am Platz wirken.Deutlich weniger deplatziert wirken dafür seine Tätowierungen, denn von diesen hat er mehr als genug. Wobei auch diese nicht der einzige Körperschmuck ist, welchen er sich gegönnt hat. So zieren auch etliche Piercings seinen Körper. Weiter oben, nach einem recht normal geformten Hals, folgt sein Kopf. Von der Form her ist sein Gesicht eher normal, läuft aber gegen unten sanft zusammen, so das grob gesagt leicht oval wirkt. In dessen Mitte stechen seine rot/schwarzen Augen wie zwei Feuer heraus und heben sich so sehr von de eher hellen Haut ab. Das Normalste in seinem Gesicht ist bei weitem noch die Nase, welche sich nicht gross abhebt, da sie einfach beinahe jeder Durchschnittsmensch so hat. Genau dadurch hebt sie sich jedoch vom Rest ab, alles ist auf seine eigene Art speziell, nur die Nase nicht. Lässt man seinen Blick dann aber weiter schweifen, so entdeckt man auf seiner linken Seite einen Sidecut, welchen er regelmässig nachschneiden muss, auf den er aber auch sehr stolz ist. Immerhin gehört es zu ihm wie die Wolken zum Himmel. Die restlichen Haare hat er in der Regel nach rechts gelegt, sodass sie auf der Seite nach unten hängen. Was einem als Nächstes ins Auge sticht, ist, dass sich in seinem Gesicht eine anständige Menge an Körperschmuck befindet. So befinden sich in seiner Unterlippe zwei Ringe, auf der rechten Seite ein wenig voneinander entfernt, ein Piercing an seiner linken Augenbraue und diverse an seinem linken Ohr. Unter anderem ein Industrial, einen Helix und ein Tunnel.

    Der Kleidungsstil von Victor ist dagegen eher einfacher zu beschreiben. Denn wirklich kompliziert mag er es selbst nicht wirklich. Sich immer den neuesten Modetrends anzupassen wäre viel zu aufwendig gewesen, besonders wenn man seine Herkunft betrachtet. So bevorzugt er in seiner Freizeit ein schlichtes ärmelloses Shirt und in der Regel eine einfache Hose dazu. Das muss aber nicht heissen, dass er nicht auch weiss wie er sich elegant kleiden kann, so ist er im Besitz eines schwarzen Anzugs mit einem weissen Hemd, und dazu passendem Rest, sprich einem schwarzen Ledergürtel und feine schwarze Hosen. Dass er diesen trägt, muss man jedoch recht viel in die Waagschale werfen, was unter normalen Umständen nicht so einfach sein sollte. Gegen das Wetter, sollte dieses ein wenig kühler werden, besitzt er noch einen Mantel, welcher recht hochwertig ist und auch vor Wasser schützt, solange man nicht vorhat damit baden zu gehen.

    Besondere Merkmale: Bei Victor ist es schwerer die Merkmale zu übersehen als diese zu finden. Was einem genau als Erste auffallen dürfte ist schwer zu sagen. Denn zum einen könten dies seine Tätowierung um seinen Hals sein. Diese besagtNec possum tecum vivere, nec sine te. was übersetzt bedeutet: "Ich kann weder mit dir leben noch ohne dich." Dies ist eine Anspielung auf seinen Glauben, denn er hat über die Zeit erkannt, dass sein Glaube nicht echt sein kann, so kann er nicht mit ihm leben, aber er kann auch nicht ohne ihn leben, da es ein wichtiger Teil in seinem Leben ist, und ihm sein Ziel vorgegeben hat. Weitere Tätowierungen befinden sich auf seinen beiden Armen, die sich bis an seine Finger ziehen, wenn auch mit Unterbrechungen, und seiner Brust. Auf seinen Armen hat er sich verschiedene verschlungene Tribals verewigen lassen, die sich von der Schulter bis zum Handansatz durchziehen. Nach einer kurzen Pause findet sich auf den Handrücken, Tätowierungen finden, welche grob an Kronen erinnern. Die kleinsten der Zeichnungen auf seinem Körper befinden sich an jedem seiner Finger, welche sich ähnlich wie Fingerkrallen gegen die Fingerspitzen verengen. Allerdings könnte es zum anderen auch seine schwarz gefärbten Augäpfel sein. Etwas das einem abgesehen von den beiden Merkmalen ebenfalls recht schnell ins Auge sticht, ist seine Haarfarbe, wobei diese mit seinem Rot an sich noch nicht einmal so ungewöhnlich ist.


    Herkunft und Familie
    Verwandte:
    Lorenzo de Vivar (Vater / Inquisitor / 38 Jahre alt †.)
    Mit Lorenzo hatte Victor seinen Vater verloren, einen der trotz jeder Umstände eigentlich immer gut aufgestellten Menschen. Von seiner Geburt an stand er seinem Vater sehr nahe, und hat auch direkt mit ihm zusammen gearbeitet. Und egal wie schlecht die Lage auch aussah, man konnte immer ein Lächeln in seinem Gesicht finden. Und sei es auch nur über die Ironie der schlechten Lage, in welcher sie sich befanden. Von ihm hat Victor seinen Kampfstil beigebracht bekommen, und er war es auch, der ihm eine Waffe in die Hand drückte, als er der Meinung war sein Sohn wäre alt genug für die gerechte Sache in den Kampf zu ziehen. Als Vater war er perfekt, man konnte ihn sogar als den Vorzeige-Vater schlechthin bezeichnen. Doch wie so häufig sterben die Guten immer viel zu früh. So war es auch bei Lorenzo, wobei man der Fairness halber auch anmerken sollte, dass man nicht übermütig werden sollte, auch nicht weil man einer der besten Inquisitoren zu der Zeit war und einen Hejedor auf offener Strasse angreift. Und noch viel weniger wenn dieser auch noch eine Begleitung dabei hat. Und so begann er im Jahr, in dem Victor seinen 17. Geburtstag feierte seinen Eintritt ins nächste Leben, in welchem er garantiert in ein Paradies kommen würde. Das hiess es zumindest von den Priestern, welche sich nach dem Tod seines Vaters um ihn kümmerten. Von ihnen hatte er auch das Schwert seines Vaters bekommen, das ihn stets daran erinnert, dass in der Welt die Besten so unfairer es auch ist, zuerst sterben, und man sich seinen Platz im Leben erkämpfen muss.

    Isabell de Vivar (Mutter / 20 Jahre alt †.)
    Wie auch sein Vater musste seine Mutter wohl eine aussergewöhnliche Person gewesen sein. Schade dass Victor sie nie kennengelernt hatte. Denn bei seiner Geburt lief nicht ganz alles so wie es eigentlich sollte, eine der Folgen, die dabei entstanden war, das seine Mutter dabei aus dem Leben schied. Das Problem dabei war, das er somit nie wirklich eine Mutter hatte, und auch wenn sein Vater wirklich beinahe Perfekt war, so fehlte halt dennoch ein Teil. Aber immerhin war er definitiv nicht der Einzige auf der Insel. Denn auf der Mondinsel war es nicht wirklich selten, wenn man mindestens einen Elternteil verlor, auf welche Art und Weise war dabei nicht wirklich wichtig. Er hat jedoch einen Gegenstand von ihr geerbt, welchen er wie sein Augapfel behütet, denn die kleine Taschenuhr, welche seine Eltern ihm zu seiner Geburt gekauft hatte, ist eines der beiden Erinnerungsstücke, welche er noch von seinen Eltern hat. Und die Uhr ist der Teil davon, welcher ihn daran erinnert, das er einen Ort gehabt hätte, wären die Umstände ein wenig besser gewesen oder die Geburt leicht anders gewesen, an welchen er hätte zurückkehren können. An welchem er sich hätte geborgen fühlen, und mit ihnen über alles sprechen können, über das er wollte.

    Bekannte:
    Kardinal Leone (48 Jahre alt / lebendig.)
    Der Kardinal Leone ist einer der geistigen Oberhäupter der Gläubigen, welche sich auf der Mondinsel niedergelassen und den Satanisten den Kampf angesagt haben. Als solcher ist er Seelsorger, General und Krieger in einem und ob man es glaubt oder nicht, dieser Mann schafft es tatsächlich all diese Gegensätze in einer Person zu vereinen. Zunächst würde man ihm dies gar nicht zutrauen, wenn man den leicht dürren Mann vor sich sieht der eigentlich immer am Beten ist oder seinen Glauben auf eine sonstige Art und Weise pflegt. Dennoch gehört er zu den Personen mit welchen man sich am besten nicht anlegen sollte. Über die Jahre hat er sich nicht nur eine solche enge an Erfahrung was alles Mögliche betrifft angesammelt, sondern es auch geschafft seinen Kampfstil weiter zu verbessern und zu verfeinern. Klassisch, wie es sich für einen Gläubigen nach seinen Vorstellungen gehört, schneidet er seine Haare sobald diese ein wenig länger sind als ein Finger breit sind. Ansonsten ist sein gesamter Körper recht gut in Form gehalten für sein Alter, wobei dieses für die Mondinsel schon recht alt ist. Allem Anschein nach hat er auch nicht vor in nächster Zeit damit aufzuhören und in den Ruhestand zu treten. Weshalb er vermutlich weiter versuchen wir die Satanisten mit aller Kraft von der Insel zu vertreiben. Er war auch derjenige, welcher sich nach dem Tode von Victors Vater diesen aufnahm und ihm half weiter zu überleben in der trostlosen Welt rund um Dark. Seine Beziehung zu seinem Schützling hat sich aber leider nie viel weiter als zu einer Lehrer/Schüler- Beziehung ausgeprägt.

    Lissandra (Liss) Cielo (18 Jahre alt / lebendig / Inquisatorin.)
    Eigentlich besitzt die junge Dame einen Namen, welcher nicht nur anmutig klingt, sondern den man sich auch gut merken kann. Dennoch wird sie von allen Bekannten einfach Liss genannt, weshalb das weiss eigentlich niemand mehr so genau. Jedenfalls ist die Lady, wobei man über die Tatsache, ob sie eine ist oder nicht noch streiten kann, generell ist die Frage noch nicht endgültig geklärt. Zumindest unter den eher jüngeren männlichen Inquisitoren ist dies ein viel diskutiertes Thema. Genau zu einer solchen Gruppe gehörte auch Victor, auch wenn er sich eindeutig sicher ist, dass sie eine sei. Aufgewachsen ist Lissandra ebenfalls wie die meisten anderen in den entlegenen Winkeln der Mondinsel wo sie die Satanisten nicht finden würden. Mit einem wirklich unauffälligen Aussehen war die Dame allerdings nicht wirklich gesegnet, denn die feuerroten Haare wirkten in der tristen und düsteren Landschaft auf der Insel wie ein Leuchtfeuer bei Nacht. Ansonsten ist sie vom Körperbau her eher simpel gehalten, keine besonders auffallenden Rundungen und nicht speziell gross. Ihr Augenlicht wurde bereits in ihren jüngeren Jahren zunehmend schlechter, weshalb sie von Jung auf eine Brille tragen musste, um überhaupt zu sehen, mit wem sie denn genau sprach. Über die Jahre hinweg hat sich dann aber ihr Charakter von der kleinen scheuen Liss zu einer stattlichen selbstbewussten Dame verwandelt, welche weiss was sie will, wie sie es will und von wem. So kam es auch, dass sich Victor in dieses bildhübsche Wesen verliebte. Er machte sich nicht sehr viel aus den Äusserlichkeiten, wobei ihm diese auch sehr zusagten, was ihn so extrem beeindruckt hatte war, dass sie immer mit einem Lächeln durch das Leben ging, die selbe Eigenschaft, welche er auch bei seinem Vater so bewundert hatte. Dies gemischt mit einer gesunden Portion Selbstironie und Zynismus ergab eine Frau, welcher Victor nur sehr schwer widerstehen konnte. Die beiden waren eine recht lange Zeit zusammen glücklich, auch wenn es nicht gerade viel Zweisamkeit gab in der Kanalisation von Dark. Die Beziehung der beiden wurde dann recht abrupt durch einen Auftrag auseinandergerissen. Denn auch wenn die Kirche im Gegensatz zu allen Vorurteilen recht tolerant war, so hielt sie an der Regel fest, dass noch immer ein Auftrag vor den eigenen Gefühlen kommt. Doch auch wenn die beiden aktuell getrennt sind, so hegen sie beide noch Gefühle für den anderen und sehnen sich den Tag entgegen, an welchem sie wieder vereint sein können.

    Ecaterina Cale (21 Jahre alt / lebendig / Satanistin)
    Ecaterina ist eine recht spezielle Person um es mal so auszudrücken. Zum einen ist sie die Vorzeigesatanistin schlechthin, man kann sie so gut wie alles darüber fragen und sie wird die richtige Antwort geben. In der Öffentlichkeit sieht man nie dass sie sich falsch verhält, immer korrekt nach den Regeln. Wenn man es jedoch schafft sie kennenzulernen, so wird man ein vollkommen neues Bild von ihr bekommen. So ist sie weder wirklich gläubig, noch mag sie die Regeln, an welche sie sich immer so vorbildlich hält. Als Tochter eines der hohen Tiere in Dark erwartet man allerdings genau das von ihr, weshalb sie sich auch so geben muss. Im Privaten ist sie aber eine sehr offene auch zum Scherzen aufgelegte Person, mit der man so ziemlich alles machen kann, wenn es nach Spass klingt. Mit ihr verscherzen sollte man es sich aber dennoch lieber nicht, wenn man gerne noch eine Weile leben möchte. Denn ihren Ruf als unnahbare Königin hat sie nicht umsonst. Für Victor ist der Titel meistens ein Grund, um sie damit aufzuziehen. Denn so nahe wie er steht ihr fast keiner. Wobei die Geschichte, wie die beiden sich kennengelernt hatten, auch eher speziell ist. Weiteres dazu in der Geschichte. Jedenfalls ist die Frau, ungefähr das, was man sich von einer Satanistin vorstellen würde, einfach mit leuchtend roten Locken. So ist ihr Körper wohl geformt, und von dem vielen Training welches sie durchleben musste, gut gestählt. Dies wirkt allerdings nicht so, als wäre sie ein Mannsweib oder so, eher macht es sie nur noch anziehender. Man könnte sie auch als Victor's beste Freundin bezeichnen, auch wenn sie weiss, dass er zu der Inquisition gehört stört sie das nicht gross so hat kein Problem damit wenn sich ihr Vater mit diesen beschäftigen muss, dann hat er wenigstens weniger Zeit für seine Tochter um sich unsinnige Aufgaben zu überlegen.

    Thomas Mare(32 Jahre alt / lebendig / Hejedor )
    Der Mann welcher auf den Namen Thomas Mare hört, kann sich zu den erfolgreichsten Hejedoren der Mondinsel zählen, so hat er nicht nur schon in äusserst vielen Schlachten teilgenommen, und dies auch recht unbeschadet überlebt. Sondern ist zudem auch noch der Mörder von einem halben Dutzend Inquisitoren. Darunter auch der von Victors Vater. Und somit auch der Todfeind von Victor. Leider, oder eher zum Glück, für den trauernden Jungen, hat dieser kurz nach dem Mord die Insel verlassen und ist in Richtung des East-Blues abgereist. Wie Victor in den folgenden Wochen durch eigene Recherche herausgefunden hatte. Diesen Mann eigenhändig unter die Erde zu bringen hat sich Victor zu einem seiner Lebensziele gemacht, und er wird auch nicht ruhen bis er ihn ausfindig gemacht hat, und in einem Kampf anschliessend getötet. Denn zu dem Zeitpunkt seiner Abreise war er noch um Welten zu stark für den jungen Mann. Doch in der Zukunft sollte sich dies ändern. Das hat sich Victor zumindest geschworen.

    Geburtsort: Dark
    Geburtsinsel: Mondinsel
    Geburtsozean: North Blue

    Charaktereigenschaften

    Interessen: Das Interesse das eigentlich am offensichtlichen sein sollte ist, Victors Vorliebe für den Glauben, welcher ihm schon seit seiner Kindheit beigebracht würde. Dabei allerdings weniger der Aspekt an was er glaubt, sondern mehr der Fakt zu was ein Mensch in der Lage ist zu ermöglichen wenn er an eine Sache von ganzem Herzen glaubt, und dies als die eine unwiederbringliche Wahrheit ansieht. Dieser Charakterzug hat sich über die Zeit entwickelt als er vom Krieg, der auf der Mondinsel allgegenwärtig ist, immer mehr abgestumpft wurde und er seine Überzeugung begann in Frage zu stellen. Weshalb liess ein barmherziger Gott überhaupt solch eine grausame Welt zu, und weshalb half er seinen Anhängern nicht. Wenn sie doch für die richtige Sache kämpften. Mit der Zeit hat sich so eine Leere in ihm aufgetan, welche ihm die Freude an der Ironie, dem Sarkasmus und auch teilweise dem Zynismus eröffnete, und ihm so eine neue Möglichkeit gab diese Spalte in sich zu schliessen und damit klar zu kommen. Dies alleine genügte nicht, denn die Hinterfragung seiner Beweggründe und der damit verbundene Abfall vom Glauben war nicht die einzige Stelle in seinem Herzen, welche er notdürftig reparieren musste. Die andere hatte ihm das von Liss getrennt sein eingebrockt, welche weitaus schwerer zu schliessen war als die Erste. Die einzige Lösung, auch wenn diese nur vorübergehend wirkt, ist aktuell die Zerstreuung und der Kontakt mit anderen Frauen. Auch wenn er in sich drinnen weiss, dass es nicht dasselbe ist wie mit Lissandra, so schafft er es kurzzeitig, darüber hinweg zu sehen und temporär zu einem Frauenheld zu werden. Dabei sind so ziemlich alle Frauen die ihm gefallen in seinem Beuteschema, ob diese jetzt seiner ersten Liebe ähnlichsehen oder nicht, spielt in dem Moment dann nicht so eine grosse Rolle. Ein ganz anderes Thema ist die Schmiedekunst, welche er sich als Tarnung in einer der vielen Schmieden der Mondinsel angeignet hatte. Zunächst war es ein Mittel zum Zweck gewesen, über die Zeit hat sich dies dann allerdings in sein Hobby umgewandelt, und so wie er jetzt ist, verspürt er immer wieder aufs Neue eine fast schon kindliche Freude wenn er an einer Waffe so lange arbeiten kann bis diese auch in seinen Augen perfekt ist. Gerade was die Metallkombinationen angeht, weiss er recht viel, hat diese jedoch nur nach Anweisung ausgeführt. Jeder mag Gerechtigkeit, und wenn nicht, dann interessiert es einen eh nicht was Victor mag und was nicht. Jedenfalls trifft dies auch für Victor zu, wobei seine Auffassung meistens recht speziell ist. In seinen Augen ist nämlich eines der höchsten Ziele eines Menschen die absolute Gerechtigkeit und da er sich als eine Art Bote sieht, der den ersten Schritt in die richtige Richtung machen sollte. Vertritt er diese Einstellung vehement und da gibt es auch keine Ausnahmen. Von ihm sollte man also keine Gnade erwarten, wenn man diese nicht verdient hat. Ob dies gut so ist oder nicht, darüber lässt sich sicher streiten, mit Ignazio aber definitiv nicht. Fleisch, so simpel es auch erscheinen mag, auch der junge Inquisitor gehört zu den Männern die man mit einem guten Stück Fleisch sehr einfach glücklich machen kann. Auch wenn das nicht so zu der Auslebung seines Glaubens gehörte und streng genommen auch nicht erlaubt war, so nahm man es auf der Mondinsel mit der Regel nicht so extrem genau, und drückte wenn nötig auch mal mehr als ein Auge zu. Wenn man seine Kindheit und den grössten Teil seines bisherigen Lebens bei den Inquisitoren verbracht hatte, dann war es nicht schwer in den Schatten der eh schon düsteren Stadt Dark zu leben. Mit der Zeit kann es sein das man sich an die Schatten gewöhnt und die Dunkelheit, sodass sie nicht mehr bedrohlich oder einschüchternd wirken. Sondern eher beschützend und Geborgenheit vermittelnd. Genau das ist mit Victor auch passiert. In ihm erweckt es noch immer ein Gefühl des bekannten und vertrauten, wenn er sich in der Dunkelheit bewegt und in ihr agieren kann.

    Abneigungen: So viele Sachen es gibt, welche Victor mag, so gibt es auch definitiv Sachen, die er nicht mag. Allem voran führen die Liste die Satanisten an. Nicht nur weil diese für ziemlich vieles stehen das er überhaupt nicht mag, sondern auch noch weil er von Jung auf so erzogen wurde sie aus Prinzip zu hassen. Sie waren es, die seinen Vater umgebracht hatten, ebenso hatten sie die Schuld, dass er nicht eine friedliche Kindheit haben konnte mit all den einfachen Kleinigkeiten die man sich als Kind, wünscht und man nur vermisst, wenn man sie einmal genossen hatte es dann aber zu einem späteren Zeitpunkt nicht mehr kann. Etwas weiteres, dass bei ihm auch sehr hoch im Kurs des nicht Mögens steht ist, wenn jemand nicht weiss, wie man sich selbst verstellen kann. Dies aus dem Grund, dass es unzählige Situationen gibt, welche sich viel einfacher mit einer kleinen schauspielerischen Einlage, oder einer leicht verschleierten Wahrheit, lösen lassen, als mit der Wahrheit an sich. In seiner Zeit auf der Mondinsel war das mehr oder weniger sein Überlebenskonzept, und die Tatsache, dass er noch lebt, beweist schon, dass seine Theorie stimmt. Am liebsten änderte er lediglich einen Teil der Geschichte so ab, dass es zu einer Art Halbwahrheit wurde. Diese Methode war nicht nur simpler und glaubwürdiger, sie half auch noch wenn man etwas nicht mehr genau wusste, was man gesagt hatte und erlaubte ein paar Fehler mehr. Ironischerweise mag er auch keine Saubermänner. Denn das Problem bei eben diesen ist, das diese nur selten so sauber sind wie sie selbst behaupten, und wenn diese dann auch noch für diese Überzeugung eintreten wollen, und dabei ebenso scheinheilig tat. Alles für einen guten Zweck, das war so einer der Sprüche bei denen Victor immer am meisten lachen musste. Soweit er wusste, hatte das noch kein einziger dieser sogenannten Gutmenschen ernsthaft gemeint.Auch wenn er ursprünglich aus einer extrem gläubigen Gemeinschaft kommt, so hat er mit der Zeit den glauben daran verloren, und nachdem er seine Handlungsweise selbstkritisch betrachtet hatte, kam er zu dem Schluss, dass blinder Gehorsam zu nichts Gutem führen kann und dementsprechend vermieden werden sollte. Leuten die aufgrund des Glaubens oder sonstigen Annahme, dass es so sein müsse Befehlen von anderen gehorchen ohne nachzudenken sind etwas das Victor definitiv nicht ausstehen kann. Zu einem Teil auch, weil er selbst einmal zu dieser Art von Menschen gehört hatte. Eine Person die der junge de Vivar nicht ausstehen kann, hat diesen speziellen Charakterzug zwar sicher nicht, aber das macht ihn nicht weniger unbeliebt. Wer würde schon den Mörder seines eigenen Vaters mögen? So gehört Thomas Mare auch auf die Liste der unbeliebten Sachen. Nicht ganz so stark brennt seine Abneigung der Sonne gegenüber. Dennoch ist diese nicht zu verachten. Sie zeigt alle Seiten eines Menschen, ohne Rücksicht auf irgendetwas, auch die, welche man am liebsten für sich selbst behalten möchte. Ebenso ungeeignet ist sie für verdeckte Aktionen oder alles andere was andere nicht mitbekommen sollten, so widerspricht sie der Vorliebe Victors und wenn er könnte, würde er die Welt in eine ewige Nacht verwandeln. Es gibt Momente, in welchen er einfach nicht über etwas das passiert ist nachdenken möchte, doch meistens passiert das automatisch. Folglich muss er sich meistens mit etwas ablenken und sich auf etwas anders Konzentrieren. Sollte dies allerdings nicht gehen weil einfach nichts los ist sollt man ihm lieber nicht über den Weg laufen. Langeweile oder Zeiten in denen generell nichts los ist womit er sich ablenken könnte, sind bei Victor eine Garantie für schlechte Laune.

    Mag: Glauben, Ironie, Zynismus, Frauen, Schmiedekunst, absolute Gerechtigkeit, Dunkelheit, Fleisch
    Hasst: Satanisten, Gutmenschen, Saubermänner und Menschen welche immer die Wahrheit sagen, blinder Gehorsam, Thomas Mare, zu viel Licht, Langeweile

    Persönlichkeit: Wenn man Victor genauer betrachten möchte, dann sollte man am besten unterscheiden ob er gerade ein Ziel verfolgt, respektive an einer Mission ist, oder einfach nur er selbst der das Leben geniesst. Diese beiden Seiten haben sich bei ihm über die Zeit entwickelt, so unterschiedlich sie auch im Detail sind. Angefangen bei seiner Art wenn er ein festes Ziel vor seinen Augen hat, weil dann ist er meistens recht wortkarg und begnügt sich mit dem Austausch von Informationen, sollte dies überhaupt Notwendig sein. Dies nicht weil er andere Menschen nicht mag oder so, er sieht es einfach als den falschen Zeitpunkt an und fokussiert sich lieber auf eine Sache. Denn so kann er diese richtig beenden bevor er eine andere beginnt. Denn mehrere Sachen gleichzeitig haben bei ihm die Tendenz, dazu zu führen, dass er etwas davon in den Sand setzt. Trifft man ihn so auf der Strasse, sieht man einen ruhigen jungen Mann der sich nicht gross um das schert was um ihn herum passiert, wenn es ihn nicht wirklich betrifft. Man könnte sogar sagen er wird dann leicht Apathisch. In diesem Zustand kann man, wenn man genau hinsieht, eine Leere in seinen Augen sehen. Ein kalter Blick ohne Gefühle oder sonstige Regungen. Von vielen Menschen, welche bis jetzt in den Genuss dieses Blickes kamen, wird dieser als verstörend bezeichnet. Wahrscheinlich nicht einmal weil dieser so schlimm ist. Er passt einfach nicht in das Bild. welches man von ihm hat wenn man ihn sonst ganz anders erlebt. Allerdings passt er auch nicht zu dem Schema, welches sich die Menschen automatisch erstellen und es sich danach als Normal vorstellen. Dennoch sind die roten kalten Seelenspiegel etwas über das man nicht zu sehr nachdenken sollte. Passen sie doch recht gut zu dem dann vorherrschenden Gesichtsausdruck. Gerechtigkeit ist seiner Meinung nach etwas das Absolut sein muss und man darf sich nicht von Gefühlen oder etwas ähnlichem ablenken lassen. Doch wie es immer so schön ist, so stellt Victor selbst das beste Beispiel wie man sich nicht an seine eigenen Regeln hällt. Ganz nach dem Sprichwort: "Vor lauter Bäume den Wald nicht sehen." Dennoch hat hat er auch kein Problem jemanden ins Jenseits zu schicken, sollten die Gründe dafür gerechtfertigt sein. Gnade auch so etwas das man bei ihm eher selten sehen wird, er hat diese auf der Mondinsel nicht gesehen oder gar erlebt, und weshalb sollte er es dann anderen gewähren? Das ist ihm ein Rätsel. Anderen gegenüber steht er in dieser Art eigentlich recht neutral, solange sie ihm keinen Grund geben dies zu ändern lässt er es auch sein, und geht seinen eigenen Weg. Dementsprechend wirkt er auch eher unauffällig was das Verhalten anbelangt, von seinem Aussehen mal abgesehen. So kann es auch sein, das er eher speziell oder leicht befremdlich auf unbekannte wirkt. Schliesslich sieht man nicht jeden Tag eine Person die so ungewöhnlich aussieht.

    In einem recht starken Gegensatz steht Victors andere Seite. Diese tritt dann auf, wenn er sozusagen Freizeit hat und nicht damit beschäftigt ist die Gerechtigkeit zu verwirklichen welche der Welt zusteht. Denn dann kann er recht locker sein und hat auch kein Problem damit mal einen Witz zu reissen oder unter Umständen sogar ein recht guter und geduldiger Zuhörer zu sein. Sollte jemand der ihm nahe steht ein Problem haben und darüber reden wollen. Trifft man ihn dann so auf der Strasse ist er zwar noch immer nicht besonders auffällig, was noch von seiner Kindheit kommt. Und auf der Tatsache beruht, dass man unter den richtigen Umständen grössere Probleme haben konnte wenn man in Dark zu sehr auffiel. Dafür wirkt sein Gesamteindruck nicht mehr so düster wie sonst. Nicht das er als harmlos angesehen werden könnte, dafür passt sein Aussehen nicht in das was sich der Mensch als solches unter Normal vorstellt. Es kann aber gut vorkommen, das er einfach einmal lächelnd durch die Weltgeschickte läuft und jenachdem wer seinen Weg kreuzt sogar ein paar Komplimente verteilt. Das geschieht aber meistens nur bei Frauen wenn nicht sogar ausschliesslich. Provozieren sollte man ihn auch in der Lage lieber nicht, so hat er kein Problem damit von einer Sekunde auf die nächste von der einen Seite zur anderen zu wechseln sollte es gefordert sein. Frauen sind jedoch auch wieder ein spezielles Thema für sich, denn diesen gegenüber verhallt er sich meistens noch einmal eine Spur anders. So zählt er sich, dem sogenannten schwachen Geschlecht gegenüber, zu den Menschen die man ohne Probleme als Gentleman bezeichnen könnte. In solcher Gegenwart wird man ihn auch lockerer sehen und deutlich mehr Witze und Sprüche hören, unter Umständen könnte er sogar Charmant und zuvorkommend sein. Jenachdem wie er die Frau einschätzt bei der er gerne landen würde. Unter diesen Umständen kann es auch sein, das er in eine alte Gewohnheit abdriftet, und alles nur als Spiel der Götter ansieht. Also das alles was er macht von oben herab schon vorherbestimmt ist und es nur darum geht das Spiel zu gewinnen. Diese Ansicht hat sich gebildet als er vom Glauben abfiel und sich seit damals hartnäckig gehalten. Unter diesen Umständen kann es vorkommen, dass er in seinem Glauben irrational wird und all seine sonstigen Vorsätze oder Verhaltensmuster in den Wind schlägt und vollkommen unlogisch handelt. Dies passiert meistens dann, wenn sich etwas als zu grosse Ironie herausstellt oder er etwas verloren hat, und sein Körper dann sozusagen wechselt, um sich vor weiteren Rissen in sich zu schützen oder diese zumindest abzufedern.

    Lebensziel: Victor hat mehrere verschiedene Ziele, welche er erreichen möchte in seinem Leben. Das Erste, welches er vermutlich als erstes erreichen wird oder das zumindest hofft, ist das er sich an Thomas Mare rächen will. Vielleicht war es nur ein Zufall dass er derjenige war, der Lorenzo in das nächste Leben befördert hatte. Dennoch muss diese Schuld beglichen werden. Dementsprechend wird Victor dafür sorgen, dass er das gleiche Schicksal erfahren wird. Ein anderes ist, dass er der gesamten Welt die absolute Gerechtigkeit bringen möchte, also das die Leute das bekommen was sie sich mit ihren Leistungen verdienen. Um das zu erreichen, muss er einer der stärksten Menschen auf der Welt werden, dies auch um dann auf die Mondinsel zurückkehren zu können und dann dem Krieg gegen die Satanisten ein Ende zu bereiten. Ein Ziel das ganz in eine andere Richtung geht, ist dass er Lissandra finden will und sobald er seine anderen Ziele erreicht hat mit ihr ein gemütliches Leben verbringen möchte, irgendwo auf einer kleinen friedlichen Insel. Sich dort vielleicht ein kleines Haus bauen, dann eine Familie zeugen und in seinem eigenen Bett friedlich einschlafen und ins nächste Leben übertreten.

    Stärken und Schwächen

    Stärken: Eines der Gebiete auf welchem Victor glänzen kann ist ganz sicher wenn es darum geht seinen Willen zu behalten und nicht aufzugeben. Entstanden ist diese Willenskraft auf der Mondinsel, zu der Zeit als er ständig von Feinden umgeben war, und von diesen auch noch lernen musste und zur Tarnung ihre Lehren auswendig lernen. Wenn man da nicht wusste an was man glaubte, davon überzeugt war oder es aus den Augen verlor, dann wurde man schnell zu einem echten Satanisten. Auch wenn der unerschütterliche Glaube nicht mehr wirklich vertreten ist, so hat er diesen einfach durch das Wissen, dass er das richtige macht und für die Gerechtigkeit kämpft, ersetzt. So ist es recht schwer ihn zum Aufgeben zu bringen, besonders dann wenn er auf einer Mission oder etwas ähnlichem ist. Eine weitere Stärke welche sich meistens dann bemerkbar macht, ist seine Begabung, Gefühle wie Mitgefühl oder ähnliches wenn nötig zu ignorieren, so dass er leicht Apathisch wird. Rationalität ist etwas, dass dem Menschen als Spezies meistens sehr schwer fällt auch konsequent durchzusetzen und nicht in die emotionale Denkwiese zu wechseln. Victor hingegen hat damit nicht so ein Problem, für ihn ist es ein Mittel um zu überleben, wenn es nicht einmal mehr Rational geht, dann ist sein Leben eh schon vorbei. Doch bis dieser Zeitpunkt kommt wird er weiter, wenn es nötig ist, ohne weiteres Rational denken können. Eine Kanalisation ist vielleicht nicht gerade der Ort, an welchem man seine eigenen Kinder grossziehen will, so gibt es doch nur wenige Plätze welche weniger geeignet sind. Dennoch hat dies auch etwas Gutes, so wurde nicht nur Victor s Immunsystem gestärkt sondern auch sein Hirnareal, welches dafür zuständig ist die Orientierung zu behalten. Gerade in einem so grossen Labyrinth wie dem unter Dark sollte man sich besser nicht verlaufen, da man sonst in die Gefahr läuft nie wieder das Tageslicht erblicken zu können. Dementsprechend gut kann sich Victor Karten von Gebäuden oder gewissen Gebieten merken und findet sich dann darin oder darauf bestens zurecht. Dies ist auch bei grösseren verwinkelten Städten möglich, da dauert es einfach ein wenig bis er alles in seinem Kopf hat.

    Rein körperlich sollte man schon wissen, wenn man ihn nur schon auf der Strasse sieht, dass er nicht gerade gemacht ist Baumstämme herum zu schleppen oder andere Arbeiten zu verrichten welche hauptsächlich auf Kraft ausgelegt sind. Etwas Schweres für eine Dame tragen das ist kein Problem jedoch einen halben Baum zur Weiterverarbeitung alleine tragen wird er nicht wirklich schaffen. In anderen Gebieten glänzt er dafür, besonders wenn es um Geschwindigkeit geht. So hat er sich angewöhnt alles so schnell wie möglich zu machen, so entstehen keine mühsamen Wartezeiten und er kann schnell weitermachen, mit was auch immer. Auch benötigt er die Flexibilität und die Schnelligkeit für seinen Kampfstil, und alleine das ist schon eine genug gute Motivation um sich in Form zu behalten. Auch wenn die Arbeit in den Schmieden von Dark alles andere war als angenehm, so hat Victor dennoch etwas davon mitgenommen auf seine Reise. Durch das tägliche Arbeiten in der Hitze der Schmiede machen ihm hohe Temperaturen nicht sehr viel aus. Auch wenn er seit einiger Zeit nicht mehr so oft vor einer Esse steht, hat sich sein Körper dennoch an die hohen Temperaturen gewöhnt, wodurch es ihn auch nicht stört einfach in der Sonne stehen zu bleiben, wenn andere schon lange den kühlenden Schatten suchen.

    Schwächen: Wie jeder Mensch ist auch Victor nicht Fehlerfrei, sondern besitzt ein paar recht gravierende Schwächen. Zunächst muss an dieser Stelle etwas erwähnt werden, das zugleich eine Stärke wie auch eine Schwäche ist. Seine Gleichgültigkeit kann ihm zwar helfen, aber sie lässt ihn unter Umständen auch etwas Falsches machen. So fällt es ihm schwer etwas zu erkennen, das eigentlich nach seiner Einschätzung böse war aber aus einem guten Grund gemacht wurde, es also sozusagen aus einem guten Grund getan wurde. Die Unfähigkeit ist nicht mehr so ausgeprägt wie sie bei seiner Abreise der Mondinsel war, aber dennoch muss er daran noch sehr viel arbeiten. Ein weiteres Überbleibsel aus der Zeit ist sein Problem wenn er Befehle bekommt von Personen die er nicht akzeptiert. Solange er die Person als Anführer für würdig befunden hat geht das, vorausgesetzt die Befehle machen einen Sinn. Wenn sie es in seinen Augen nicht machen, dann versteht er das manchmal nicht, und stellt sich quer. Dies kann manchmal recht schlecht rauskommen, besonders wenn er sich irrt oder nicht alle Informationen besitzt, welche den Plan eigentlich gut machen würden. Generell muss er noch viel lernen, wenn er für eine Gruppe denken muss. So hat er in den letzten Jahren hauptsächlich alleine Missionen ausgeführt und konnte sich voll auf sich selbst verlassen und musste keine anderen Faktoren mit einberechnen. Frauen sind ebenfalls so ein Thema für sich, man kann sie als Schwäche sehen muss man aber nicht. Die Tendenz ist aber eher in die Richtung dass es eine ist. So ist Victor generell ein wenig toleranter, wenn ihn jemand weibliches um etwas Bittet, oder sich etwas zu Schulden kommen lässt. Wahrscheinlich ist dieses Verhalten auf seine Liebe zu Lissandra zurückzuführen, da er auch wenn sie nicht bei ihm ist versucht einen guten Partner abzugeben und tolerant zu sein. Dementsprechend sind dann manchmal seine Gewissensbisse, welche auftreten wenn er sich nicht sicher ist ob er gerade das richtige macht und ob das mit seiner Haltung die Gerechtigkeit zu verbreiten verträglich ist.

    Doch auch rein körperlich ist Victor auch in gewissen Bereichen recht unbegabt um es mal so zu nennen. Zum Beispiel sollte man ihm definitiv keine Schusswaffe in die Hände geben, wenn man nicht alle Personen in seinem Blickfeld zuerst evakuiert hat. Nicht das er es absichtlich macht, aber er kann einfach kein bisschen Zielen. Mit einer Schusswaffe geht das vielleicht mit viel Glück noch ungefähr gerade aus. Mit einem Stein oder so, naja um es mal so zu sagen, die Chance das er alles andere Trifft ausser das was er eigentlich wollte ist erschreckend hoch. Dazu kommt noch, dass er nicht sehr weit kommen würde, wobei das natürlich auch wieder vom Gewicht des Wurfgeschosses abhängt, aber wie bereits erwähnt ist er nicht gerade der beste wenn es um reine Muskelkraft kommt. Vielleicht wird das irgendwann noch besser aber bis auf weiteres hat er nicht vor dies zu ändern.So sehr er auch an die Wärme gewöhnt ist, so sehr mag sein Körper die Kälte nicht. Ein wenig kühl ist kein Problem, aber sollten die Temperaturen über eine längere Zeit gegen Null gehen wird er recht schnell an einen warmen Ort verschwinden. In diesem Zustand sollte man ihn dann auch nicht wirklich für etwas begeistern wollen, ohne entsprechende Kleidung setzt er dann keinen Schritt vor seine Türe.

    Klassen

    Kampfklasse: Kämpfer
    Jobklasse: Waffenmeister

    Biographie

    Das was man den Beginn oder die erste Tragödie nennen kann.

    Die Geschichte des jungen Mannes welcher sich Victor nennt, begann ganz weit unten. Nicht im Sinnbildlichen, sondern eher im Wortwörtlichen Sinn. Denn seine Geburt fand in den Tiefen der Kanalisation unter der Stadt Dark auf der Mondinsel statt. Es war ein dunkler kalter Ort, aber er vermittelte dennoch ein Gefühl der Wärme und Geborgenheit. Keine unbekannte Gefahr würde dieses neue frisch geborene Leben bedrohen. Zumindest dachte man das, denn nicht umsonst wurde ein recht verlassener Tunnel als eine Basis gewählt. Hier hätten die Satanisten keine Chance sie zu finden, auch wenn diese in letzter Zeit fast zu jeder Zeit durch die endlosen Weiten der Kanalisation streiften. Wenn auch planlos und nicht wirklich erfolgreich. So sollte man sich doch nie mit dem Glück oder Zufall anlegen. An diesem Tage war den Anwesenden zwar das Glück hold und es besass keine der Patrouillen das Glück per Zufall auf die Versammlung zu stossen. Was die anderen Bewohner der Katakomben anbelangte galt diese Aussage leider nicht. Denn kurz nachdem der Nachwuchs das Licht der Welt oder eben das schummrige Licht der Fackeln erblickte drehte einer der gefürchteten Kanaldrachen um die nächste Ecke. Damit gerechnet hatte niemand, und auch wenn ein paar Wachen dabei waren, so reichte das Jungtier dennoch aus um für ein komplettes Chaos zu sorgen. Wenn auch nur drei oder vier Meter lang, so erzählte man sich zumindest, hatte es genügend Kraft um mit den Wachen kurzen Prozess zu machen. Noch immer von der Geburt geschwächt gelang es Isabell leider auch nicht zu entkommen, weshalb sie sich dem Ungetüm mutig anbot, damit ihr Mann und der gemeinsame Sohn fliehen konnten. So sehr es dem frisch gewordenen Vater auch missfiel.

    Die folgenden ersten Jahren waren nicht einfach, denn wie zog man ein junges Kind ohne Mutter auf? In dieser Hinsicht war es nicht wirklich einfach für Victor. Denn auch wenn sein Vater sein bestes versuchte, so war er alleine überfordert mit einem Kleinkind. Doch zum Glück wusste die Gemeinschaft eine Lösung und der junge Victor musste noch nicht das Ende seines Abenteuers antreten, welche erst gerade begonnen hatte. So wurde er in einer Pflegefamilie aufgenommen. Durch das hatte er die Möglichkeit eine recht ruhige Kindheit zu erleben, und wurde dort mit der nötigen Sorgfalt aufgezogen, wie es sich halt für Mitglieder der Gemeinschaft gehörte. Mit der Zeit wurde er auch zu einem stattlichen jungen Mann, welcher sich sehen lassen konnte. Zu Beginn vielleicht noch ein wenig zu schmächtig, was sich dann aber schnell änderte, als er wieder mehr Kontakt mit seinem Vater hatte, welcher ihm auch die Freude am Schwertkampf und dem dazu gehörigen Trainieren beibrachte. Denn auch wenn er mit einem Kleinkind nicht zurecht kam, blühte er in den jüngeren Jahren Victor's vollkommen auf und wurde zu dem liebevollen und fürsorglichen Vater, welcher er in den ersten Jahren nicht sein konnte. So konnte er Zeit mit seinem Sohn verbringen und musste nicht seine täglichen Übungen vernachlässigen. Immerhin war für einen Inquisitor der Körper seine Überlebens Garantie. So wurde aus dem ehemaligen so gebrechlichen Kind immer mehr ein Jugendlicher.

    Jugendlicher Leichtsinn und die Folgen davon

    Als Victor um die zehn Jahre alt war, wurde er langsam übermütig. So brach er mit seinen Freunden zu Entdeckungsstreifzügen durch die Katakomben auf, ohne wirklich jemandem Bescheid zu geben. Nicht das dies an sich schlimm gewesen wäre, dennoch war das Ziel welches die selbsternannten Entdecker per Zufall auswählten nicht gerade ein Ort an dem sie sich aufhalten sollten. Eine der innovativsten Waffenschmieden in Dark von unten beobachten ist nicht gerade das was man ohne Infos machen sollte. So schlichen sie sich am Morgen aus dem eh viel zu langweiligen Unterricht, wer wollte schon wissen was die Gebote über du sollst nicht morden aussagten auf einer Insel voller Satanisten. Zudem wenn es sich um die vierte Wiederholung handelte, da war ein Ausflug in das Klassenzimmer des Lebens schon viel verlockender. So schlichen sie sich durch die Gänge immer darauf achtend, dass keine Gefahr sichtbar war, bereit sich jederzeit zurück zu ziehen. Dem war jedoch nicht so, weshalb sie das Abflussgitter der Waffenfabrik ohne grosse Probleme erreichten, und sich mit einer fast schon kindlichen Begeisterung an das beobachten machten. Es war spannend, lehrreich und unterhaltsam zugleich. Was sie zu sehen bekamen waren neue Waffentests und andere Herstellungsmethoden. Doch wie immer hätten sie gehen sollen als es am schönsten gewesen wäre. So hätten sie vielleicht den folgenden Unfall verhindern können. Ohne Vorwarnung wurde ein Eimer voll mit einem Gemisch aus Chemikalien in den Abfluss gekippt, genau dann als Victor noch ein letztes Mal nachsehen wollte. Dementsprechend bekam er die Mischung neuer experimenteller Chemikalien direkt ins Gesicht. Es brennte höllisch, es fühlte sich komisch an, falsch. Was genau es war wusste er nicht, vermutlich hatte die Mischung etwas Neues hervorgebracht. Jedenfalls so schnell wie möglich schüttete er sich seine Wasserflasche über den Kopf und das Gesicht, um die Chemikalien abzuwaschen. Dennoch es war schon zu spät, die Chemie hatte seine Augen angegriffen, die Haut war scheinbar resistent gewesen, um sie davon abzuhalten den Rest in seinem Gesicht anzugreifen, und wurde dann vom Wasser weggespült. Seine Augen hingegen, wurden schwarz und aus dem sanften Braun der Iris verwandelte sich in ein dunkles Blutrot. Ohne gross zu überlegen rannten die Jugendlichen zurück zu ihrem Versteck und erklärten dem Arzt der Gemeinde was passiert sei, dennoch viel machen konnte dieser auch nicht. Er würde für den Rest seines Lebens mit seiner neuen Augenfarbe leben müssen.

    Zeit des Alltags

    Nach einiger Zeit klang der Aufruhr um sein neues Aussehen wieder ab, es fielen zwar noch immer Beschimpfungen, dass er mit den Satanisten im Bunde stehen müsse um so etwas zu überleben. Und Gott hatte ihn nun damit gestraft, dass er so aussehen musste. Ganz verschwanden diese zwar nie, aber immerhin wurden sie nicht mehr in seiner Gegenwart gesagt. Zum einen Teil weil sein Vater dies so gut es ging unterband, immerhin hat man in der Gemeinschaft einen gewissen Status und ein Ansehen, auch wenn man sich offiziell nicht darum scherte. Immerhin waren vor Gott alle Menschen gleich. Was sicher auch einen Rolle spielte, war die Tatsache, dass Victor wie sein Vater daran war ein Inquisitor zu werden.
    Mit seinem neuen Aussehen arrangierte er sich nach ein paar Monaten. Viel ändern konnte er daran ja auch nicht. Nun eines nach dem anderen veränderte er auch sein restliches äusseres. Immer weiter weg von dem was einst gewesen war und an den jungen unschuldigen Knaben erinnert hatte. Seine Vorlieben wurden aussergewöhnlicher und mit diesen sein Aussehen. Zudem stellte er sich in der Ausbildung zu einem Inquisitor noch recht gut an, was sicher auch dabei half die Proteste verstummen zu lassen. An sich war die Ausbildung zum Inquisitor nicht gerade sehr schlimm, man hatte Kampftraining, religiöser Geschichte, und halt was man sonst so brauchen konnte, von Lesen über das Schreiben bis hin zu Ethik. Was man auch eher darunter zusammenfassen konnte wer hatte eine Erlösung verdient und wie schnell durfte diese kommen. Das war vielleicht nicht gerade das Thema, welches man Kindern unbedingt beibringen sollte, dennoch spielte es eine essenzielle Rolle. Wie sollten sie sonst später wissen ob es sich um Gerechtigkeit handelte wenn sie jemanden ins Jenseits beförderten oder einfach nur simpler Mord. Das eine wurde von Gott hoch geschätzt und gern gesehen, das andere Verhasst und führte zum Bösen. Und die Zone zwischen beidem war nicht gerade breit, die Folgen dafür sehr wohl. Geübt wurde in den dunklen Kanälen oder in dem was von den Wäldern noch geblieben war. Das Problem an den Kanälen war, dass sich die Jugendlichen selbst zurechtfinden mussten. Immerhin war das Ganze ein grosses Labyrinth. Im Gegenzug dafür schulte es auch den Orientierungssinn.

    Treffen mit der Königin

    Wie eigentlich alle Jugendlichen auf der Mondinsel musste auch Victor seinen Teil im Krieg gegen die Sonneninsel leisten. Zu seinem Glück wurde er allerdings nicht als Soldat gemustert, sondern zu den Männern hinter der Front eingeteilt. Respektive sein Name wurde auf die Liste gesetzt mit den Leuten, die in der Schmiede arbeiten durften und das Handwerk dort erlernen mussten. Ob sie dies nun wollten oder nicht, dass spielet dabei nicht wirklich eine Rolle. Denn wer dagegen Einspruch erhob, wurde mehr oder weniger freundlich dazu überredet, dass genau diese Stelle perfekt zu ihm passen würde. Bei Victor hingegen mussten sie die Methode nicht einmal anwenden, denn auch wenn er durch einen Unfall in den Waffenfabriken eine bleibende Veränderung durchlebt hatte, so hatte dies seinem Interesse an der Metallkunde nicht geschadet, dies wenn nicht sogar noch gefördert. Nun befand er sich also in dem was die Vorgesetzten das Klassenzimmer nannten und unglücklicherweise war er an diesem Tag spät dran, so dass er den letzten freien Platz einnehmen musste, welcher neben einem nicht unattraktiven Mädchen mit roten Locken war. Eigentlich kein so schlechter Treffer, nur wusste er zu diesem Zeitpunkt noch nicht neben wem er das Vergnügen hatte, sitzen zu dürfen. Seine Unwissenheit blieb jedoch nicht lange bestehen, schon recht schnell wurde es im mitgeteilt, respektive er durfte es erfahren, als er sich ein wenig mit ihr austauschen wollte. Das Erstaunen in der Klasse war nicht zu übersehen als er ihr die Hand anbot, und sich als Victor vorstellte. Immerhin erhielt er keine direkte Abfuhr, sondern wurde lediglich ignoriert, was offensichtlich sein Glückstag war, wie er später von einem seiner Mitschüler versichert bekam. Den letzten, der so etwas in die Richtung versucht hatte, konnte am nächsten Tag leider nicht mehr erscheinen, da er mit zwei gebrochenen Beinen nur sehr schwer gehen konnte. Anstatt sich aber davon abschrecken zu lassen, fand er die Tatsache mit dem Feuer zu spielen, was sogar von ihrer Haarfarbe her passte eher interessant. Jugendlicher Übermut war schon immer so eine Sache, die man nur äusserst schwer unterbinden konnte. Zu seinem Erstaunen öffnete sie sich ihm immer mehr und mit der Zeit wurden sie sogar recht offen dem anderen gegenüber, und dann irgendwann sogar befreundet. Wie er da genau anstellte, wusste Victor selbst nicht wirklich, vielleicht war es seine Hartnäckigkeit, vielleicht auch sein Charme, was genau konnte aber wohl nur Ecaterina sagen. Generell war die Zeit in der so genannten Schule gar nicht so schlimm, denn wie auch seine Sitznachbarin, war er begeistert von dem was er zu hören bekam, und saugte all das Wissen in sich hinein. Mit der Zeit entstand sogar ein eher spielerischer Wettbewerb zwischen den beiden, wer wohl besser abschliessen würde. Victor der einfach von einem unbekannten Vater abstammte, oder Ecaterina, welche die einzige Tochter eines Generals und sehr hohen Tier bei den Satanisten war. Für die anderen war sie noch immer die unnahbare Königin, für Victor hingegen eine äusserst wertvolle Freundin. So machte sie auch kein Drama daraus, als sie per Zufall erfuhr, dass er zu der Inquisition gehörte, oder eines Tages gehören würde. Denn wirklich mögen tat sie die Satanisten kein bisschen, es war nun mal aber einfacher, wenn sie gegen aussen die brave gehorsame Tochter spielte. So hatte sie wenigstens mehr Freiheiten, und die Freundschaft zu Victor würde sie wegen so etwas doch nicht brechen, dafür schätzte sie die Tatsache, dass sie einfach nur sie sein konnte wenn er in der Nähe war viel zu sehr. Denn er mochte sie so, wie sie wirklich war, und nicht die gehorsame Tochter die immer den Befehlen gehorchte und das Vorzeigeobjekt ihres Vaters war.

    Veränderungen welche mit der Zeit kommen.

    Das war auch die Zeit in welcher er Lissandra kennen lernte, sie mochte sein Äusseres. Es war nicht das was man von einem Inquisitor erwartete, es war rebellisch. Was genau sie daran fand erzählte sie nie, dennoch begann sie nach und nach immer mehr Zeit mit ihm zu verbringen und wurde schlussendlich in die gleiche Gruppe eingeteilt wie Victor. Es dauerte auch nicht zu lange bis die beiden zusammen kamen. Es war die erste Erfahrung für beide, dennoch passte es einfach nur zu gut. Sie war ein Traum, und im Kampf ein Engel des Todes. Er spielte den Gegenpart, dass Aussehen eines Teufels bei ihr jedoch das Herz eines Engels, oder so erzählte man zumindest. Das war auch in etwa die Zeit, als der zweite Schicksalsschlag kam. Sein Vater kehrte von einem Überfall nicht zurück, und ein paar Tage später wurde sein Körper öffentlich ausgestellt als Warnung was passieren würde, wenn man sich mit den Satanisten anlegte. Für Victor war das eine Zeit in welcher er innerlich zerbrochen wäre, wenn er nicht Liss an seiner Seite gehabt hätte. Doch sie war es nicht alleine, mehr oder weniger sofort wurde er unter die Fittiche von Kardinal Leone genommen, welcher zu der Zeit eine enorme Machtposition hatte. Sonst wäre es je nachdem dazu gekommen, dass die Leute ihn als schlechtes Omen angesehen hätten. Einen Grund musste es ja haben, das sein Vater gestorben war, und wenn nicht dass er sein verfluchtes Kind immer in Schutz genommen hatten, welchen dann? Kardinal Leone war es auch zu verdanken, dass ich Victor nicht blindlings in einen Angriff warf, als er die Chance dazu hatte. Denn als der Namen des ehrenhaften Satanisten laut ausgerufen, um ihm zu lobpreisen, hätte er am liebsten zugeschlagen. Aber das wäre ein Himmelfahrtskommando gewesen. Dennoch hatte er nun ein neues Ziel. Leider brach der Gesuchte, welcher auf den Namen Thomas Mare hörte ein paar Wochen später in Richtung East Blue auf. Und als ob das nicht schon genug gewesen wäre, wurde Lissandra auf eine Mission in den Süden geschickt, wo sie alleine auf sich gestellt operieren musste. Zu diesem Zeitpunkt hielt nicht mehr gerade viel Victor auf der Insel fest. Genaugenommen gar nichts.

    Zeit für den Aufbruch.

    Die Zeit kam früher als gedacht, und es war hektischer als eigentlich geplant. Nicht nur dass gerade ein grosse Krise ausbrach. Die Satanisten hatten es per Zufall geschafft einen der Aussenposten der Inquisition zu finden und ihn einzunehmen. Scheinbar hatten sie gigantische Ressourcen aufgewandt um die Leute wieder aus den Tunneln zurück zu holen, wenn diese auf Erkundungstour waren und einen Report abgeben wollten. Das Problem war weniger der Aussenposten an sich, immerhin war es nur ein kleiner, dennoch die Leute die ihn bewachten wussten zu viel. Unter keinen Umständen dürften diese in Versuchung kommen den Satanisten im Gegenzug gegen eine Linderung ihrer folgenden Schmerzen Informationen zu übergeben. Das war der perfekte Zeitpunkt für Victor sich an Bord eines der Schiffe der Satanisten zu schleichen, und sich damit auf die Reise in den East Blue zu begeben, welcher das Ziel des Schiffes war wie er ein paar Tage zuvor bei seiner Arbeit in einer der Schmieden aufgeschnappt hatte. Und so befand sich der junge Mann nun auf dem Weg in den East Blue.

    Charakterbild
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    Schreibprobe
    Der Stein fühlte sich kalt an, Victors Hand strich langsam über die unebene Oberfläche der Wand. Normalerweise würde man die Hand sofort wieder wegnehmen, niemand mochte die Nässe wirklich welche sich in den Kanalrohren angesammelt hatte. Dennoch es war seine Heimat, es war nichts für ihn Unbekanntes seit er klein war spendete ihm genau dies eine Geborgenheit welche er sonst nur schwer erreichen konnte. Ein wenig entfernt hörte er das aufprallen der Wassertropfen die von der Decke herunterfielen und auf dem Boden in einem kleinen Rinnsal noch tiefer in das Innere der Kanalisation floss. Dorthin woher er gerade gekommen war. Schon seit einer recht langen Zeit legte er jeden Tag diesen Weg zurück um dann rechtzeitig zur Arbeit zu kommen. Wobei Arbeit übertrieben war, mehr zu der Fabrik in welcher er lernte wie man die verschiedensten Metalle richtig verarbeitete. Sorgen ob er entdeckt wurde, musste er sich keine machen, zu viele Menschen wohnten unterdessen in den Katakomben, nicht nur weil sie mehr oder weniger einen Schutz vor den nächtlichen Einschlägen hätten. In der Zwischenzeit hatte er das Ende der Röhre erreicht und wenn das Wetter besser gewesen wäre, hätten ihn jetzt warme Sonnenstrahlen in Empfang genommen. So begrüsste ihn das triste Grau, welches schon das Ende des letzten Tages eingeläutet hatte, als er am vorherigen Abend nach Hause gegangen war. Wirklich besser wurde es nicht, als er sich auf den Strassen von Dark an Sadisten vorbei drücken musste. Er hasste sie, doch er konnte aktuell nichts gegen sie machen. Er könnte ein paar der Anwesenden mit in den Tod reissen aber mehr würde das jetzt nicht bringen. Und solange er nicht mehr machen konnte musste er halt damit leben. Gespielt freundlich Grüsste er die welche im die Geste erwiderten und liess es bei den Anderen, so wie man es eben machte wenn man nicht auffallen wollte. Gedankenverloren zog er seine Taschenuhr aus der Tasche und einen kurzen Blick später beschleunigte er sein Schritttempo, wenn er nicht schneller machen würde, dann käme er zu spät und das wollte er um jeden Preis vermeiden.
    Gerade so knapp Pünktlich erreichte er die Waffenfabrik und bog in den Raum ein, in welchem er am Lernen war. Darin erwartet ihn auch schon ein eher festerer Mann der ungefähr Mitte der Vierziger war, wirklich zu fragen getraute sich niemand, weshalb es vermutlich auch ein Geheimnis bleiben würde. Mit strenger Stimme rief er: "Victor schon wieder fast zu spät, wie heisst es doch so schön, zehn Minuten vor der Zeit ist des Schmiedes Pünktlichkeit. Wie oft soll ich mich denn noch wiederholen?" Das er es bereuen würde wenn er die Frage beantworten würde, das wusste Victor, weshalb er einfach leicht demütig antwortete: "Tut mir Leid Sir, wird nicht wieder vorkommen." Denn damit zu argumentieren, dass er noch rechtzeitig war würde ihm nur ärger einbringen, und darauf konnte er jetzt getrost verzichten.
     
  2. Victor

    Victor Pirat

    Beiträge:
    399
    Posten:
    Waffenmeister
    Alter:
    19 Jahre
    Steckbrief:
    Link
    Kampfstil:
    Link
    Technikdatenblatt

    Technikdatenblatt

    Attribute:

    Stärke: 4
    Schnelligkeit: 6
    Kampfgeschick: 5
    Fernkampfgeschick: 1
    Widerstand: 3
    Willenskraft: 5

    Attributssteigerung:

    Kämpfer:

    Stärke: 2
    Schnelligkeit: 1
    Kampfgeschick: 1
    Fernkampfgeschick: 3
    Widerstand: 2
    Willenskraft: 1

    Kampf-Klasse:

    Kämpfer


    StufeBonus
    1 Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Kampfstils.
    2Das Geschick beim Abblocken von Angriffen nimmt spürbar zu.

    Ausrüstung:

    Waffen:
    Uriel's Licht
    Besitzer:
    Victor de Vivar
    Typ: Degen
    Materialien: Verschiedene Stahlarten, Leder und Holz
    Härte: 6
    Schärfe: 5
    Seltenheit: Seltenheit
    Preis: 450'000
    Voraussetzungen: Waffenmeister; Schmiedekunst, Härten und Schleifen.

    Beschreibung: Victor hat diese Waffe bekommen, als sein Vater in die nächste Welt übergetreten ist. Dieser hatte geplant es ihm zu schenken wenn er alleine in die Welt hinausziehen oder selbständig dem Kampf gegen die Satanisten aufnehmen würde. Geschmiedet wurde es vor einer recht langen Zeit von einem der begabteren Schmieden auf der Mondinsel. Die Klinge besitzt eine beachtliche Länge von 95cm was den Degen mit einer Gesamtlänge von knapp 110 cm zu einer recht langen Waffe macht. Die Verzierungen über der Parrierstange sind handgefertigt und fest in dieser verankert. Die Klinge selbst ist auf beiden Seiten geschärft und ist gegen das Ende zusätzlich noch einmal angespitzt. Die Schwertscheide dazu ist in einem simple+n Schwarz gehalten und besteht hauptsächlich aus verstärktem Leder. Im Inneren der Scheide befinden sich einfache Felle, welche das Schwert fixieren und schützen.

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    Gegenstände:
    -Eine grosse Tasche mit alle Kleidern
    -Material zur Schwertpflege
    -ein Bücher voller Notizen über Metallkunde und deren Verarbeitung.
    -Seine Taschenuhr


    Geld:
    -Ca 180'000 Berry

    Job:

    Waffenmeister

    JobstufeBeschreibung
    1 Du hast als Erbauer und Schmied gerade die Ausbildung hinter dir und bist mit deinen Werkzeugen vertraut. Kleinere Dinge zu bauen sind für dich durchaus denkbar, die Grundzüge sind verstanden und das was du werden magst hängt davon ab, welche Verfahren und Bautechniken du erlernst. Noch ist der Traum einer eigenen Erfindung in weiter Ferne, aber das was du gelernt hast, wirst du gut umsetzen können.
    Stufe 2Unter deinen Finger ist schon das eine oder andere Werk erschaffen worden und du könntest problemlos eine eigene Werkstatt gründen und dir deinen Lebensunterhalt durch deine Kunst verdienen. Solange du das nötige Werkzeug hast, kannst du Waren von guter Qualität herstellen, wobei die Meisterwerke noch weit entfernt sind.

    Jobtechniken

    Blendmittel

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Der Waffenmeister versteht sich auf Stoffe, die kurzzeitig die Sehkraft anderer Menschen einschränken können. Seien es Blendpulver, die aus Pflanzen gewonnen werden, oder Blendgranaten die Metallverbrennungen nutzen, sie können nun als Waffe nutzbar gemacht werden.

    Effekt: Blendmittel können nur temporär den Gegner das Augenlicht nehmen und schränken abgesehen von gewissen Schmerzen seine Kampffähigkeit normalerweise nicht weiter ein. Sie müssen nicht extra als Gegenstände beworben werden, solange es sich in diesem Rahmen hält.


    Brennbare Stoffe
    Jobstufe:
    1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Feuer ist der Alptraum jedes Seemannes der auf einem hölzernen Schiff die Meere bereist. Es ist also nur natürlich dass ein Waffenmeister früher oder später versucht das Feuer für sich zu nutzen. Das Problem ist solche Stoffe auf einem Schiff zu verarbeiten, immerhin will man ja nicht den eigenen Kahn abfackeln.
    Beispiele die der Waffenmeister damit herstellt sind Molotowcocktails oder Feuergeschosse.

    Effekt: Der Waffenmeister hat die Grundlagen der Erschaffung mit brennbaren Stoffen verstanden und verinnerlicht. Solange es sich nicht um eine einfache Wurfwaffe oder ähnlich primitive Waffe handelt, muss sie als Gegenstand vorgestellt werden.


    Chemische Zünder

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 50
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Bomben fliegen rechts und links in die Luft ohne das jemand in der Nähe ist? Chemische Zünder gehört zu den Grundlagen jedes Bombenbastlers, denn wer will schon selber in die Luft fliegen? Diese Technik bietet Wissen über verschiedene Substanzen und deren Eignung für einen Zünder. Das ermöglicht das gezielte abbrennen von Brandbomben oder Sprengsätzen. Darunter fällt zum Beispiel auch eine getränkte Schnur, die dann nach Plan und in gewollter Geschwindigkeit etwas in Gang bringt.

    Effekt: Der Anwender kann Zünder aus chemischen Substanzen mischen und so gezielter den Feind angreifen. Selbst mehrstündige Verzögerungen machen keine Probleme mehr und sind somit das perfekte Mittel für Terroristen.


    Schmelzen und Gießen

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Diese Technik erlaubt es dem Waffenmeister Restmetalle vernünftig zu schmelzen und in einer schon vorbereiteten Form einzugießen. Damit können Kugeln oder andere Metallgegenstände die in Massenproduktion gefertigt werden, leicht hergestellt werden.

    Effekt: Es entstehen keine Kosten, wenn der Waffenmeister Munition für seine Crew herstellt, solange es sich um handelsübliche Metallkugeln handelt. Dies erspart auch jeglichen Ärger mit Waffenhändlern, die nicht unbedingt Piraten oder anderes Gesocks bedienen. Außerdem dient diese Technik als Grundlage für Spezialmunitionen.


    Schmiedekunst
    Jobstufe:
    1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Der Waffenmeister beginnt sich mit dem Schmieden von Gegenständen auseinanderzusetzen und kann nun unter anderem auch Waffen herstellen, wie man sie als Massenware auf den verschiedenen Märkten findet.

    Effekt: Mit dieser Technik ist das Herstellen von Gegenständen möglich, die eine maximale Härte von 4 und eine maximale Schärfe von 3 besitzen.


    Explosive Stoffe

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 200
    Voraussetzungen: Waffenmeister, Brennbare Stoffe

    Beschreibung: Vom Feuer ist es nur ein realtiv kleiner Schirtt zu Explosionen und einfachen Sprengstoffen, doch der Umgang mit explosiven Substanzen ist trotzdem ein eigenständiges und besonders heikles Thema.
    Viele Sprengstoffe können auf unterschiedliche Arten gezündet werden, zum Beispiel durch Feuer, Erschütterung, kleinere Explosionen oder den Kontakt mit anderen Stoffen. Entsprechend erfordert jeder Sprengstoff eine eigene Lagerungs- und Verarbeitungsmethode. Doch wer diese Methoden beherrscht kann Bomben, explosive Geschosse, spezielle Schießpulvermischungen und vieles mehr herstellen.

    Effekt: Der Waffenmeister kann verschiedene Bomben und andere explosiven Waffen bauen. Solange das Objekt nicht mehr Schaden anrichtet als eine einfache Granate, braucht er nicht als Gegenstand vorgestellt werden.


    Härten und Schleifen

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 200
    Voraussetzungen: Waffenmeister, Schmiedekunst

    Beschreibung: Erste Experimente mit dem Verbinden verschiedener Metalle werden vollführt, um seine Gegenstände stabiler zu machen, während weiterführende Schleifverfahren benutzt werden, um die Waffen schärfer zu bekommen.

    Effekt: Der Waffenmeister kann Gegenstände erschaffen, deren Maximum an Härte 6 beträgt, während das Maximum an Schärfe 5 ist. Dazu kann er schon existierende Gegenstände aufwerten und beide Werte einen Punkt anheben, auch wenn das Maximum weiterhin bestehen bleibt.


    Drucklufttechnik

    Jobstufe:
    2
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Jeder Depp ist wohl in der Lage, Luft in einen Metallbehälter zu füllen, aber das ganze unter enormen Druck zu setzen ist eine Kunst für sich. Der Waffenmeister hat erkannt, dass mit Druckluft einiges zu machen ist, von der simplen Nutzung zur Reinigung des Arbeitspatzes von Metallspähnen bis hin zur nutzung für Waffen stehen mit dieser Technik alle Möglichkeiten offen.

    Effekt: Der Waffenmeister ist in der Lage Gegenstände herzustellen, die auf Druckluft basieren oder Druckluft verwenden.


    Feinmechanik

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Waffenmeister, Schmelzen und Gießen

    Beschreibung: Hiermit wird es einem Waffenmeister ermöglicht feine mechanische Werke (z.B. ein Uhrwerk) und die dazu nötigen Teile zu erstellen. Neben dem eigentlichen Bau beherrscht man auch das Planen von Konstruktionen, mit denen man seine Waffen oder anderen Gerätschaften verfeinert. Beispiele sind Zeitzünder und Waffen mit kleinen mechanischen Elementen.

    Effekt: Diese Technik ist eine Voraussetzung für viele Gegenstände, die auf kleiner Ebene mechanische Teile verwenden. Für gröbere Dinge ist sie nicht nötig.


    Kältemittel

    Jobstufe: 2
    Erfahrungspunktosten: 200
    Voraussetzungen: Waffenmeister

    Beschreibung: Feuer und Hitze sind leicht zu erzeugen, aber der Waffenmeister beschäftigt sich nun mit der Kunst von Kälte und Eis. Sei es durch die Gesetze der Endothermie, die Nutzung von fantastischen Pflanzen wie Eispilzen oder aber auch anderen Mitteln, der Waffenmeister weiß wie man Gegenstände bauen kann, welche sowohl auf lange Sicht Dinge immer kühl halten als auch solche, die den Gegner schnell Dinge einfrieren können. Je weiter er als Waffenmeister fortschreitet, desto stärker, schneller und gefährlicher werden seine Mittel.

    Effekt: Diese Lehrstunde befähigt einen dazu, genau das Gegenteil von Brandsätzen herzustellen. Gefrierbomben oder Übersättigte Flüssigkeiten die Wärme abgeben, gefrieren oder kristalisieren.


    Kampf-/Schießstil:

    Wrath of the Archangel

    Kampfart: Kampf mit Waffen
    Waffenart: In der Regel Fechtschwerter
    Klassen: Kämpfer oder Krieger
    Verfügbarkeit: Bedingt (Stammt von einem Inquisitor der Mondinseln ab, oder hat ihn dort gelernt)

    Beschreibung: Der Stil "Wrath of the Archangel" hat sich nach und nach auf der Mondinsel entwickelt. Die Grundelemente sind dabei, das die Nutzer versuchen durch eine schnelle Richtungsänderung den Gegner so zu treffen, wie dieser es nicht erwartet. Oder wenn sich eine Gelegenheit ergibt zu kontern. Dass diese Möglichkeit nicht so einfach ist, sollte jedem klar sein. Dementsprechend lange hatte es gedauert, bis die Inquisitoren der Mondinsel es endlich geschafft hatten diesen Stil von Grund auf zu formen. Bei diesem Stil werden Grundsätzlich eher leichte einhändig geführte Fechtschwerter verwendet, da sonst die schnellen Richtungsänderungen nicht möglich wären. Fortgeschrittene Nutzer dieses Stils sind in der Lage dasselbe mit zwei Fechtschwertern zu machen und sich dabei nicht selbst zu behindern. Wichtige bei der effektiven Nutzung ist, dass der Nutzer mit den Schwertern gut umgehen kann, und dabei auch schnell ist. Dementsprechend sind die Attribute Kampfgeschick und Schnelligkeit äußerst wichtig. Viel Kraft kann dabei auch nicht schaden. Allerdings kann es sich auch negativ auf die Effektivität auswirken, wenn die Waffe nicht schnell genug abgebremst und wieder beschleunigt werden kann. Da der Stil allerdings von vielen Einzelnen zusätzlich noch nach persönlichen Vorlieben oder andere Dinge angepasst wird, kann man nicht direkt sagen, dass es einen Grundstand gibt, der für jeden gleich ist. Wenn man den Stil aber so lernt, wie er ursprünglich entwickelt wurde, so sieht man eine Grundstellung recht häufig. Bei dieser ist der Nutzer aufgerichtet, und zeigt mit der Schwertspitze gegen den Boden. Von dort aus werden dann die Angriffe, meistens von unten nach oben gestartet. Bewegungstechnisch ist der Stil nicht sehr speziell, so konzentrieren sich die Bewegungen hauptsächlich darauf sich in eine möglichst gute Position für einen Angriff zu bringen, um mit diesem dann auch möglichst optimal treffen zu können. Weshalb sich der Stil eher auf das Kontern oder Angreifen in Schwertreichweite konzentriert. Zum Verteidigen ist der Stil nicht wirklich ausgelegt, respektive man kann sich schon verteidigen aber dies erfordert viel Übung und Können. Hat man dieses Niveau aber erreicht, kann man in einem Streich den Angriff blocken und ohne Pause in eine andere Richtung angreifen.

    Stufe 1: Die Grundstufe, auf dieser lernt man wie man seine Waffe richtig bewegen muss. Allerdings steht man noch ganz am Anfang und deshalb geht noch recht oft nicht alles so, wie man es eigentlich geplant hatte. Richtungsänderungen sind zwar schon möglich, aber noch lange nicht so schnell und überraschend, wie man es gerne hätte. Dementsprechend entsteht dabei meistens eher ein Bogen als wirklich eine Richtungsänderung. Das Verteidigen sollte man lieber lassen, und wenn dann simpel mit dem Schwert blocken oder einfach Ausweichen.

    Stufe 2: Nachdem man die ersten Schwierigkeiten überwunden hat, kann man nun von sich sagen, dass man den Stil gelernt hat. Wobei das noch weit von gut entfernt ist. Man schneidet sich nur unterdessen nicht mehr selbst, die Waffe entgleitet einen nicht mehr und es ist schon ein stumpfer Winkel erkennbar, wenn man die Richtung ändert. Doch auch das geht noch verzögert und erfordert viel Konzentration. Dagegen sollte man vom aktiven Abwehren noch immer die Finger lassen, wenn man diese gerne behalten möchte.

    --- Techniken des Stils ---


    --- Stillose Techniken ---

    Axe-Kick

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Kampfgeschick 4, Schnelligkeit 3

    Beschreibung: Der Axe-Kick ist ein Tritt, der von oben ausgeführt wird. Das Bein wird ein einer halbkreisförmigen Bewegung nach oben geschwunden und über den Kopf des Gegners hinweg gestreckt. Im Anschluss rast das Bein wie eine Axt in Richtung des Kopfes des Gegners herunter. Das Hauptziel ist hierbei den Gegner am Kopf zu treffen, zu desorientieren oder sogar KO zu schlagen.


    Dropkick

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Stärke 2; Kampfgeschick 3; Schnelligkeit 3

    Beschreibung: Wer schon einmal bei einer aus dem Ruder laufenden Schlägerei dabei war, der weiß vielleicht, welche Folgen ein solcher Kick auf den Gegner, aber auch auf den Anwender haben kann. Man läuft zur Ausführung mit möglichst hoher Geschwindigkeit auf den Gegner zu, springt dann etwa anderthalb Meter vor diesem ab und bringt seinen Körper während des Fluges in eine horizontale Lage, wobei man seine Beine an sich heranzieht. Kurz bevor man den Feind mit seinem Körper trifft, werden die Füße so schnell wie nur irgend möglich wieder ausgestreckt, was natürlich dazu führt, dass diese den gegnerischen Brustkorb treffen, und dessen Besitzer weggeschleudert wird, wobei jener natürlich physischen Schaden nimmt, je nachdem, wie hoch der Widerstandswert, das Gewicht und die Standfestigkeit des Gegners ist. Logischerweise werden kleine Leute deutlich mehr in Mitleidenschaft gezogen als Hünen.


    Lariat

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 2
    Benötigte Erfahrungspunkte: 200
    Voraussetzung: Stärke 3, Schnelligkeit 3

    Beschreibung: Eine sehr brutale Technik, bei der der Anwender etwas entfernt vom Gegner stehen muss, ein paar Meter reichen aus. Dann fängt der Angreifer an, auf das Opfer zuzulaufen und sobald es scheint, als sei der Anwender schon fast an seinem Gegner vorbeigelaufen, streckt er seinen dem Gegner zugewandten Arm aus, der so den Hals des Gegners trifft, mit etwas Glück die Kehle. Der Auswirkungen können je nach Stärkegrad und Geschwindigkeit des Anwenders mehr oder weniger verheerend sein, wenn der Stärkewert des Angreifers höher ist als der Widerstand des Gegners, kann es durchaus zu einem Genickbruch oder einer Quetschung des Kehlkopfes kommen und solch eine Verletzung kann tödlich enden. Dies hängt jedoch ganz davon ab, wo genau der Gegner getroffen wird. Doch so oder so, der Getroffene muss auf jeden Fall mit heftigen Nackenschmerzen und Zerrungen rechnen, sollte er getroffen werden.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Dez. 2016