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Tunnel für Nager

Ella Dixie

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Wollten die Beiden sie eigentlich in den Wahnsinn treiben? Warum konnte denn kein einziger ihrer Ideen oder Pläne funktionieren? Inständig hatte Ella darauf gehofft, das Kakuga etwas Sinnvolles beitragen würde, etwas mit dem sie arbeiten konnte. Keiner von Beiden gab ihr auch nur eine Chance an einem Plan zu arbeiten. Man konnte der jungen Köchin die Verzweiflung ansehen, als sie mal wieder mit ihrer Idee in einer Sackgasse gelandet war. Für den Augenblick musste sie einfach aufgeben und sich an den „Plan“ von Boris halten.

Doch bevor dieser dem Clown hinterherrennen konnte, blieb er stehen als er das Quieken vernahm. Zu ihrer Verwunderung sah Ella einen Hamster auf sie zukommen. Boris schien sofort in ein Gespräch mit diesen zu fallen, als könnte sie kommunizieren. Dann so langsam dämmerte es ihr, der Hamster gehörte zu der Crew. „Wie war sein Name nochmal gleich?“ Sie hatte ihn schon einmal irgendwo gehört, aber kam nicht drauf.
Amüsiert schaute sie zu wie Boris den Hamster auf die Schultern hievte, was nicht wirklich elegant oder praktikabel aussah. Es war einfach ein Bild für die Götter den Beiden zuzuschauen. Schon von Weiten konnte die junge Köchin die anderen Leute sehen die der Hamster mitgebracht hatte. Ihren Kopf legte sie nach Hinten, um alle besser sehen zu können. Besonders Lady Siren wirkte nun noch viel Gewaltiger aus ihrer aktuellen Größe. „Wow, so Groß? Ich muss aufpassen das ich nicht noch platt getreten werde.“ Ol Packa kam ihr da schon viel zu Nahe an sie ran. Gut, das Lady Siren ihm erst mal Einhalt gebot. Sie und eine Aktionfigur das fehlte noch an dem heutigen Tag.

Als sie ihren Namen hörte blickte sie mit einem freundlichen Lächeln zu ihr auf. Sofort war ein freundliches Gesichtsausdruck in ihrem Gesicht zu erkennen, wenn man dies überhaupt bei ihrer Größe sehen konnte. „Es freut mich Lady Siren.“ Dann blickte sie zu Ol Packa und verneigte sich leicht in seine Richtung. „Und natürlich freut es mich auch euch kennenzulernen Ol Packa.“ Nun jetzt da man eh ihren richtigen Namen gesagt hatte, brauchte sie auch nicht mehr länger die blonden Haare aufzubehalten. Das Kopftuch löste sie und falte es sauber zusammen, um es dann in ihrer Tasche zu verstauen. Endlich konnte sie auch wieder die Perücke abnehmen, die an ihrer Friseurtasche verstaute. Zufrieden kämmte sie durch ihre Haare, um sie wieder in die richtige Form zu bekommen. Ein Spiegelcheck sagte ihr, das ihre Haare wieder in Form waren. Nun konnte man wieder ihre Rosa, Weiß und Braune Haarpracht bewundern.

„Vielen Dank das ist der beste Plan den ich heute Abend gehört habe.“ Sagte sie erleichtert zu der Sängerin, als sie auf die Hand stieg und sich ihren Platz zu ihrer Schulter suchte. Die Erleichterung und Freude konnte man in Ellas Gesicht sehen. Mit Lady Siren Hilfe konnten sie endlich aus dieser Arena verschwinden.
Sie suchte sich einen sicheren Platz und machte es sich erstmal gemütlich. Die Waffe und den Draht legte sie zu Seite und atmete erleichtert aus. Jetzt hatte sie zeit die Aussicht zu genießen. So Klein zu sein hatte schon was. Von der Schulter aus hatte sie wirklich eine gute Aussicht. Von hier aus konnte sie alles gut im Überblick gehalten.
Doch viel interessanter als die Aussicht, war für Ella die Haare der Sängerin. Ihre Augen nahmen schon fast Herzformen an, als sie die Haare so Nah und Groß vor sich sah. Die junge Stylistin hatte schon viele Haare gesehen und auch unter der Lupe beobachtete, aber nun war sie viel Kleiner und die Haare um einiges Größer. Diese Chance konnte sie sich nicht entgehen lassen. Behutsam zog sie sich eine paar Haarsträhnen nähen zu sich heran. Ella strählte förmlich Begeisterung aus, als die Haare genauer betrachtete. Sie hob die Haare an und musterte sie neugierig, als würde sie einen seltenen Stoff begutachten. Für den Augenblick waren alle Probleme vergessen, denn sie konnte ihrer Leidenschaft Haare nachgehen. „Ach der Tag ist doch noch gerettet!“
 

Boris

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„Deswegen schlage ich euch einen Deal vor: Ihr nehmt mich als Musikerin in eure Crew auf. Im Gegenzug bringe ich euch schnellstmöglich und ohne Umwege zu euren anderen Crewmitgliedern.“ Was fiel eigentlich dieser Schnepfe hier ein!? Es gab hier nur eine Person, die entscheiden durfte, wer der Crew beitreten konnte und das war Boris.
Man musste aber gestehen, dass der Auswahlprozess, ob jemand für die Crew taugt, ein sehr undurchsichtiger ist, welcher auf den ersten Blick wie reiner Zufall und auf dem zweiten Blick nach Lust und Laune des Kapitäns aussah. Es ist nicht so, dass diese beiden Aspekte keine wichtige Rolle gespielt hätten, doch gab es da etwas, was viel wichtiger war und das war ein Band zwischen Boris und der Person, ob besagte Person es nun so wollte oder nicht.
Das war hier keine Truppe, wo jeder, der einfach mitmachen wollte, dann dabei war, es war eine Truppe, wo jeder, der gehen wollte, einfach gehen konnte. Autsch, das tat weh... Vielleicht war die hohe Absprungrate wegen des sehr verworrenen Auswahlprozesses so hoch, aber wenn man dabei dachte, wer bisher alles geblieben war, da war auf jeden Fall immer etwas Besonderes dabei gewesen.
Im Falle von Kakuga, begann alles irgendwie mit einer Tür. Außerdem hat sie sich als die beste Ärtzin der Grand Line bezeichnet, was sie exzellent macht und die Besten der Besten gehörten in die beste Crew.
Mit Hero hatte alles mit einem Bühnenbattle angefangen und dass Boris beinahe ihr Vater geworden wäre. Da war auch Essen involviert gewesen. Dann haben sie es wie Erwachsene geregelt: Mit einem Faustkampf. Außerdem war sie ein Zombie, dass hatte Keiji Tomae, ihr eigener Ziehvater, gesagt!
Blake, der war einfach... da. Es hatte etwas mit einem Hund zu tun, aber er machte Explosionen und hatte kräftig am Hammerhamster mitgeackert, was nicht nur in Boris' Hobbies reinspielte, sondern auch ihn praktisch zu einem Bruder machte. Ein alter, nach Rauch und Schwarzpulver stinkender Bruder, der teils im Suff auf dem Deck herumlümmert, so wie es sich gehört!
Hikari und Boris haben Boldman wieder in Stand gesetzt, also war sie auch ein Bruder in dem Sinne. Außerdem konnte sie schwimmen, was etwas war, was Boris inzwischen nicht mehr konnte, also war sie auch großartig. Dazu haben sie schon echte Piratenaktionen gemacht, wie ein Handwerkerlager auszurauben, in der Nacht ohne etwas zu merken. Hm... klingt so gar nicht nach einem Raubzug.
Und was hatte diese Siren gemacht? Bisher noch gar nichts! Nun gut, sie wollte etwas machen, aber so funktionierte das einfach nicht. Deswegen hieß es jetzt Klartext reden, auch wenn Boris schon längst hinter der Konversation hinterherhinkte: „BORIS entscheidet, wer in die Crew kommt und BORIS nimmt niemanden so einfach auf. Wenn du BORIS überzeugen willst, dass du es wert bist, dann musst du es erst beweisen. Das bisschen Hilfe reicht höchstens aus, auf der sehr langen Liste auf Kandidaten zu landen.“ Die Liste war wirklich lang, aber das passierte, wenn man groß, krakelig und falsch schreibt, sodass ein mehrfach durchgestrichener und neu geschriebener Name gerne mal mehrere Blätter Papier in Anspruch nahm. Wenn sich Siren bewies, dann würde sie gleich hinter 'Kanirobbe, guter Schlag' und 'Seil, Lebensretter' ihren Platz auf mehreren Seiten bekommen.
Bevor er jedoch ihre Antwort abwarten konnte, hat sich eine neue überraschende Wendung der Geschehnisse! Nicht nur hatte sich Kakuga einen neuen Namen zugelegt, sondern auch noch plötzlich sind ihre blonden Haare verschwunden und stattdessen hatte sie weiße, braune und rosa Haare, was abgefahren war und irgendwie sehr komisch, da es keiner von Kugas bekannten Haarfarben entsprach.
Dann kam es wie ein Geistesblitz. Oder in den Fall von Boris, ein Blitz, der in eine durchgedrehte Kuh einschlug, die ihn in ihren vier Mägen zu etwas verdrehtem und vollkommen merkwürdigen Pups von einem Blitz verdaute, obwohl das gar nicht möglich sein sollte: „Jetzt weiß BORIS endlich, warum zwischen den Kugas so eine Luft herrscht!“ Ja, Boris musste sich für diesen Einfall gratulieren, da er schon Erinnerungen verarbeitete, die Wochen her waren und sich dennoch wie Jahre anfühlten: Damals in Modaha, als er gegen ein paar richtig harte Typen gekämpft hatte: „Eine Kakuga hat sich abgespalten und dann hat eine der beiden eine Teufelsfrucht gegessen, die ihr aussehen verändern kann. So wie Ba Chao!“ Das war ein Pferdemensch gewesen, gegen den Boris einen ziemlich knappen Kampf hatte, auch wenn er es niemals zugeben würde: „Und jetzt ist die andere neidisch!“ Es machte alles wunderbar Sinn, in der fabelhaften Welt des Bumm-Bumm BORIS'. „Kuga,“ Damit schwang er sich wieder von Puc und legte er der schwarzhaarigen Kuga die Hand auf die Schulter: „Irgendwann wird dein Tag kommen.“ Dann wandte er sich an die andere Kuga, die nun anders hieß, aber da hatte Boris leider nicht so gut aufgepasst, und legte nun die andere Hand auf deren Schulter: „Du kannst es BORIS ruhig sagen, wenn du eine Teufelsfrucht gegessen hat. Was für ein Mensch bist du denn? Ein Haarmensch? Warte, kann es zwei geben?“ Boris erinnerte sich gut an seine Begegnung mit dem Marinekapitän Ralf Freeks: „Oder bist du ein Färbemensch? Ein Wechsle-dich-Mensch?“
Puc begann sich die Pfote vors Gesicht zu schlagen.
 
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Die Kurzbeiner hatten Mühe mit Mary Schritt zu halten. Völlig in Gedanken legte sie ein flottes Lauftempo an den Tag, welches gepaart mit ihren Beinen für eine große Überwindung ihrer Wegstrecke sorgte.
Es vergingen lediglich wenige Minuten, ehe die Langbeinfrau die Führung übernommen hatte und die Formation des Arenabesitzers aufgelöst hatte.
Aus der Entfernung konnte man das Fluchen des Händlers und Kriegers hören. Und Ol Packa? Der hatte Glück, dass Siren versprochen hatte ihn zu beschützen, wodurch er in den Genuss kam, von ihr getragen zu werden. Dabei klammerte er sich an ihren rechten Oberschenkel und gab entzückte Laute von sich. Scheinbar schien ihm dieser Transport zu gefallen.
Während die Langbeinfrau grazil und
Sie musste über BORIS Worte nachdenken, in welchen er ihr vermittelte, dass sie bisher nichts für die Crew getan hätte, um sich ihren Platz zu verdienen. Immerhin wusste der Kapitän was er wollte. Und er nahm sie auch nicht wegen ihres Aussehens oder ihrer Talente. Für Mary zeigte es, dass BORIS Werte inne wohnten, welche nur wenige Piratencrews lebten. Mary nahm seine Auswahlkriterien an und für sie entwickelte sich dies zu einem sportlichen Wettkampf. Es war nun ein Fangenspiel um BORIS Gunst, welche lediglich nur mit guten Taten für die Crew gewonnen werden konnte.
Doch sie wollte sich auf ihr nächstes Ziel konzentrieren. Nun mussten sie aus der Stadt herauskommen und die anderen Crewmitglieder der Hamster Piraten finden. Ol Packa gab während ihres Walks die Richtung vor, welche in das Tunnelsystem der Insel führte.
Sie kamen an eine riesige runde und beleuchtete Öffnung in einer Wand der Stadt. Schnaufend und keuchend kamen Afdin und Sawwat wenig Sekunden später an.
"Ab hier kenne ich mich aber wirklich nicht mehr aus, Lady Siren. Wenn ich was aus den Höhlen gebraucht hatte, habe ich jemanden dafür bezahlt."
"Na schön. Hey, ihr zwei Prachtkerle! Seid ihr bereit für Runde 2 oder geht euch schon die Puste aus", fragte die leicht bekleidete Frau und hauchte die Worte "Prachtkerle, Runde und Puste". Ebenso machte sie erotische Posen, um den Männern der Schöpfung neue Energie in Form von Erregung zu liefern. Das half meistens bei schlaffen Kerlen, wie den Beiden. Bevor sie sich Beschweren konnten, formten sich die Augen von Afdin und Sawwat zu Herzen und ihre Vitalität war aufs Neue zurückgekehrt.
"Würdet ihr jetzt die Führung übernehmen? Ich würde gerne diesen See sehen", fragte die Musikerin lieb und nett.
"Nichts leichter als Sand! Wir führen euch in wenigen Stundenglasumläufen zu diesem unterirdischen See. Er wird euch gefallen! Der soll so kalt wie Eis sein", schwärmte der Händler, während er die Führung übernahm und mit seinem Krieger voranging.
Der riesige Höhleneingang verkleinerte sich mit jedem Meter, den sie zurücklegten. Mit den unterschiedlichsten Leuchtfarben wurden einzelne Abzweigungen markiert. Kontinuierlich folgten sie einem regenbogenfarbigen Strang aus Linien, von dem mit stetigen Vorankommen immer mehr Farben den Regenbogen verließen und sich ihren Weg durch das Höhlensystem bahnten. Nachdem sämtliche Farben sich von ihrem Weg verabschiedet hatten, blieb lediglich die dunkelblaue Linie übrig, welche auf dem Sandgestein auch im Dunkeln der Höhle gut sichtbar war.
Doch ehe sie die große Vorhöhle verlassen konnten, waren vor dem Eingang zur Dunkelblauhöhle drei Personen zu erkennen. Mary musste die Augen verdrehen, als das Gesicht von Adrian und seinen beiden Schlägern sah, welche nur auf sie gewartet haben mussten.

"Mary, da bist du ja endlich! Wo zum Teufel willst du mit diesen Leuten hin?! Du hast doch nicht wirklich geglaubt, dass ich dich so einfach gehen lasse! Da hast du dich aber schwer getäuscht, meine Liebe!"
Adrian war sauer. Von seinem Standpunkt aus, wohl zurecht. Doch heute war der Tag vorbei, an dem sie weiterhin auf ihn Rücksicht nahm und sich gefangen hielt. Heute wollte sie raus aus diesem Leben und sie würde dafür Alles tun.
"Heute ist der Tag meiner Kündigung, Adrian. Ich werde für dich nicht länger dein Goldkehlchen spielen und mich von dir klein halten lassen! Ich werde meinen eigenen Weg gehen, denn ich bin zu mehr bestimmt! Und du wirst mich nicht aufhalten, denn ich hab den Kapitän der Hamster Piraten an meiner Seite!"
Adrian wich einen Schritt zurück, als er von diesem Bündnis hörte und sah sich erschreckt um. Er hatte BORIS in der Arena kämpfen sehen. Er wusste um seine Stärke.
"D-d-d-d-du steckst mit B-B-B-B-BORIS unter einer Decke?! Aber wo steckt ist er?! Oder ist das lediglich ein Bluff von dir", fragte Adrian misstrauisch. Wäre nicht das erste Mal, dass Mary ihn angelogen hat. Daher ist wohl vorsichtig geworden.
"Können diese Augen lügen", fragte sie mit einem Lächeln auf den Lippen und kramte in ihrem Haar nach BORIS, um ihn auf ihrer flachen Hand zu präsentieren.
"Bwahahahahaha, was ist denn mit dem passiert?! Ist einmal zu heiß gewaschen worden?! Das ist ja köstlich! Also ist dein Schutzpatron eine verkleinerte Version eines richtigen Kämpfers!"
"Boss, dass ist nicht fair. Meine Faust ist zu groß für sein Gesicht."
"Genau. So können wir nicht Mary's Ehre zurückgewinnen", warfen die beiden Bodyguards ein. Sie waren glatzköpfig, trugen ein weißes T-Shirt und Bluejeans, sowie eine schwarze Sonnenbrille. Durch die Raufereien mit Mos Wedi's Männern war ihr Äußeres in Mitleidenschaft gezogen worden, was die beiden Zwillinge nicht störte.
"Dann lasst uns den Wettkampf ändern. Wenn ihr nicht mit Fäusten kämpfen könnt, werden wir den Verstand als Waffe nutzen. Wie wäre es damit? Jeder von euch drei stellt ein Rätsel an uns. Wenn wir alle drei lösen können, gehen wir unserer Wege. Sollten wir es nicht schaffen, werde ich euch weiterhin begleiten", schlug Mary vor und war sich ihres Sieges bereits sicher. Auf langen Seefahrten dachten sich der Manager und seine Bodyguards häufiger Rätsel aus, um die Zeit zu vertreiben. Darin sind sie recht gut geworden. Größenwahnsinnig, wie Adrian manchmal war, bezeichnete er sich auch gerne als den Meister der Rätsel.
"Ich falle sicher nicht auf deine Tricks rein! Wir entscheiden, wem von euch wir das Rätsel stellen! Und nur die Person darf antworten!"
Adrian hatte Mary durchschaut. Wenn sie als Gruppe antworten hätten können, wäre es Adrian schwer gefallen ein Rätsel zu finden, welches sie noch nicht kannte. Doch mit der Regeländerung musste sie sich auf die Vorstellungskraft ihrer Begleiter verlassen.
"Wie du möchtest. Wer fängt an?"
"Ich will. Und mein Rätsel geht an die kleine Frau mit den schwarzen Haaren!
Wir sind erstlich weiß wie Schnee, wenn wir an zu leben fangen.
Ohn uns kann nicht leicht ein Mensch recht mit seiner Schönheit prangen.
Wir bewegen uns von unten, oben stehen wir gar still.
Wenn die gelbe Farb uns malet, niemand uns mehr haben will!"
Sein Zwilling ließ nichts anbrennen und stellte ebenso sein Rätsel.
"Mein Rätsel geht an die Kleine, mit den bunten Haaren.
Gefürchtet ist, wer's auf den Zähnen hat;
wer's in der Suppe findet, hat sie satt.
Und einer, der es spaltet, der beweist,
dass er wohl ist ein kleiner Geist",
gab der Meister Proper Verschnitt von sich und wartete auf die Antwort von Ella. Mit verschränkten Armen tat es ihm sein Bruder gleich, während Adrian es sich nicht nehmen ließ, sein Rätsel vorzutragen.
"Mein Rätsel wird natürlich von BORIS beantwortet! Legen wir los!
Wenn man mich rückwärts schaut, so gleich' ich einem Fisch,
Verlier' ich meinen Schwanz, so bleibet das Gezisch.
Mein Leib heißt rückwärts ich, so dien' ich, wie ich kann.
Wer meinen Namen rät, der ist ein Rätselmann."

Des Sieges gewiss, standen die drei Rätselsteller in einer Reihe vor dem Eingang der Höhle zum eiskalten See. Mary hoffte, dass ihre drei neuen Freunde wussten, was in den Rätseln von ihnen verlangt wurde.
 
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Kakuga

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Boris hatte voll und ganz Recht! Das dachte Kakuga zwar selten, aber in diesem Fall stimmte es. So wenig sie sich auch daran störte, eine zweite Handlangerin und ein zusätzliches Versuchskaninchen dabei zu haben, war es ziemlich eingebildet von Mary, einfach anzunehmen, dass sie in ihrer Crew mitmachen durfte. Die Ärztin war zwar ein Fan der Musikerin Lady Siren, aber noch hatte sie ihr nicht ihre Überheblichkeit und das Haschen nach Aufmerksamkeit verziehen. Sie fühlte sich allerdings ein gutes Stück besser damit, jetzt, wo das Antlitz der Hakai im ganzen Kolosseum bekannt war. Außerdem musste sie zugeben, dass die Sängerin eine sehr gute Hype Lady gewesen war und allgemein eine sehr gute Nummer zwei für ihre eigene Brillanz... Hm, vielleicht wäre es gar nicht schlecht, die hochgewachsene Frau mitzunehmen. Andererseits hatte Kuga jetzt schon ein Haustier in Form von Roxie... nein, in Form von Ella Dixie dabei. Brauchte sie ein zweites? Vor Allem, wenn beide noch ein wenig an ihrer Gefügigkeit arbeiten mussten? Eine schwierige Entscheidung...

Trotz dieses Lob verdiente sich ihr Kapitän bald noch einen bösen Blick. „BORIS! Du solltest mich besser kennen“, meinte sie mit einem Kopfschütteln und verschränkte die Arme vor der Brust. „Ich würde niemals eine Teufelsfrucht essen. Ich erforsche die Teufelsfrüchte. Wenn ich eine in die Finger bekommen würde, würde ich sie in ihre Einzelteile zerlegen und jedes Stück einzeln einer Vielzahl hochgradig wissenschaftlicher Tests unterziehen, die keiner von euch in Frage stellen darf.“ Sie seufzte. „In dem Moment, in den man aus einer Frucht abbeißt, verliert sie ihre Kräfte. Dann ist es eine ganz normale Frucht. Ich habe mal eine Menge Geld dafür bezahlt, mir die Überreste einer Teufelsfrucht liefern zu lassen, aber da war nichts! Rein gar nichts, was man daraus noch hätte schließen können! Genauso gut hätte ich einen Apfel untersuchen können, der wäre wenigstens lecker gewesen! Aber so war die ganze Unternehmung einfach fruchtlos!“ Frustriert biss sie ihre Zähne zusammen und ihr Blick wanderte zurück zu Rox-... Ella, während sich ihre Augen langsam weitete. Aber Moment mal. Kakuga Hakai würde niemals eine Teufelsfrucht verspeisen, aber diese Person war ja nicht sie. Vielleicht, nur vielleicht... Aufgeregt starrte Kakuga ihr Ex-Double an, während ihr der Sabber aus dem Mundwinkel lief. „Sag mal, Ella... Du hast doch nicht etwa eine Teufelsfrucht gegessen, oder etwa doch...?“

Auf ihrem Reittier Mary bewegten sich Kakuga und ihre Begleiter durch die Tunnel, bis sie gestoppt wurden. Anscheinend waren das Leute, die Mary kannte, oder eher Leute, die Lady Siren kannten. „Dein Manager?“, fragte Kakuga abschätzig, als die Sängerin von ihrer Kündigung sprach, und betrachtete den Mann von oben bis unten. „Von so einem Typ hast du dich herumführen lassen? Du hast wirklich etwas Besseres verdient...“ Mit einem Kopfschütteln stand die Ärztin auf, sodass sie auf dem Kopf von Lady Siren stand, ihre Schuhe in deren schwarzem Haar, und sie deutete auf den Kahlkopf, der ihr ein vermeintliches Rätsel gestellt hatte. Trotz ihrer geringen Größe schallte ihre kraftvolle Stimme klar und deutlich durch den Gang. „Kuwahahahaa! Das nennst du eine Herausforderung? Es ist bestenfalls eine Beleidigung meines Intellekts!“, lachte sie mit einem scharfen Grinsen. „Die Antwort sind selbstverständlich Zähne! Sie sollen weiß sein, werden aber gelb, wenn man sie nicht pflegt! Wenn man kaut, bewegt man nur den Kiefer unten – die Zähne oben bleiben still! Und natürlich sieht kein Mensch besonders gut aus, wenn ihm ein strahlendes Lächeln wie das meine fehlt!“ Hah, da hatte sie mit ihrer Intelligenz ja wohl bewiesen, dass ihr diese Schläger nicht das Wasser reichen konnten! Es war ein dummer Gedanke gewesen, gerade sie zu einem Rätsel herauszufordern! „Hah. Gerade einer Chirurgin eine Frage zum menschlichen Körper zu stellen... Wie unendlich naiv!“
 

Ella Dixie

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Mit jeder Erklärung von Boris wurde Ellas Gesichtsausdruck etwas genervter. Warum konnte Boris nicht einfach verstehen, das sie eine andere Person war. „Reiß dich zusammen und lass ihn einfach nur reden.“ Wie ein Mantra wiederholte sie den Satz in ihrem Kopf, um sich einfach zu beruhigen und ihre Fassung zu bewahren. Auch wenn sie sich bemühte, man konnte sehen das sie so langsam mit ihrer Beherrschung kämpfte. Immer mehr verfinsterte sich ihr Gesichtsausdruck, als sie die Theorie über ihrer „Entstehung“ hörte.
Ella verschränkte die Arme vor ihrer Brust und schaute zwischen Boris und Kakuga hin und her. Doch egal was die Beiden sagen sie konnte sich nicht beruhigen. Ella mochte Logik und wenn sie Menschen verstehen konnte und diese mit ihren Handeln Sinn ergaben, aber nicht so bei diesem Kapitän. Es machte ja etwas Sinn, was er von sich gab. Als sie dann die riesige Hand auf ihrer Schulter spürte und weiter seinen Worten zuhörte, wurde es ihr eindeutig zu viel. Die junge Köchin konnte so langsam nicht mehr, bei dieser geballten Dummheit. Mit einem Ruck drehte sich Ella zu Boris um. In diesem Augenblick fiel für den Moment ihre freundliches Lächeln. Ihre Augen blickten zornig zu Boris und während sie seine Hand von ihrer Schulter wischte. „ICH BIN NICHT KAKUGA! WILL DAS NICHT IN DEIN SCHÄDEL REIN? ICH BIN KEIN TEUFELSFRUCHTMENSCH ODER HABE MICH AUCH NICHT VON IHR ABGESPALTEN! WIE SOLL DAS DENN ÜBERHAUPT GEHEN! MEIN NAME IST E-L-L-A ODER R-O-X-I-E NICHT K-A-K-U-G-A.“ Aus ihrer Innentasche holte sie wieder die Perücke raus. Die sie mit einer Hand in Richtung seines Gesichts hob, das er besser sehen konnte, auch wenn es immer noch mehr als einen Meter Abstand war. „Das hier ist eine PERÜCKE. Eine Perücke und zwar in blond. DAS IST NICHTMAL DIE RICHTIGE HAARFARBE...von ihr...“ Ella zeige kurz in die Richtung des Orginals. „SCHARZ und BLOND, schwarz und blond...nicht die selben Farben..verstehst du das?“ Kurz rieb sie mit der freien Hand die Stirn, irgendwie musste sie es ja ihm doch beibringen können. „Okay, ich zeige es dir.“ Sie nahm die Perücke und ging ein paar Schritte auf Puc zu. „Entschuldige bitte Puc, ich brauche kurz deine Hilfe.“ Sagte sie entschuldigen zu dem großen Hamster und streichelte sein Fell. Dann setzte sie ihm die Perücke auf den Kopf und zupfte sie zurecht das einigermaßen gut aussah auf dem Hamsterkopf. „Ist das jetzt Kakuga? Oh, Kakuga ist die auf einmal Fell gewaschen?“ Sagte mit sarkastischen Tonfall. “Nein, es ist immer noch Puc nur mit blonden Haaren und nicht KAKUGA!“ Mit der Hand deutete sie in die Richtung des Originals. Ella stecke wieder die Perücke wieder ein und blickte nochmal entschuldigen zu Puc. „Nenn mich einfach Ella oder Roxie, aber nicht Kakuga.“
Sie atmete tief ein um sich zu beruhigen. Es hatte doch gut getan der Frust freien Lauf zu lassen. Dann bemerkte sie den aufgetreten Blick von der Ärztin und schaut zu ihr genervt. „Nein, habe ich nicht von einer Teufesfrucht gegessen da muss ich dich enttäuschen und wenn wärst du die Letzte die an mir irgend welche Experimente durchführen kann, als ob ich mich freiwillig als Versuchskaninchen spiele. Nein ich habe keine Teufelsfrucht gegessen.“ Ella hoffe ihre Erklärung irgendwie für Boris etwas Sinn gemacht hatte.

Doch zum Glück waren Dank der Haare von Lady Siren, all der Frust wieder schnell vergessen. Bis die Truppe zum stehen kam, war Ella vollkommen in ihrer Welt. Der Ärger war im Moment vergessen, denn ein großes Strahlen war auf ihren Gesicht zu erkennen, als sie die Haare begutachtet. Dann machte die Truppe eine Stop und junge Stilistin unterbrach ihre Studien. Vorsichtig legte sie die Haare wieder zur Seite und schaute zu den Drein die den Weg versperrten. Mit großer Interesse musterte sie die Männer und hörte dem Gespräch zu. „OH, Rätsel.“ Die Aufmerksamkeit von Ella war geweckt. Erfreut rieb sie sich die Hände. Endlich mal eine geistige Herausforderung. Mit erfreuten Blick schaute sie zu den Männern und lauschte den Rätseln und zu ihrer Freude durfte sie sogar eins lösen. Der jungen Köchin schien das Rätselraten Spaß zu machen. Meister Proper schenke sie ein freundliches Lächeln, als sie sich ihm zuwendete. „Nun, mein Rätselfreund. Die Antwort lautet ist Haare. Manche Menschen haben Haare auf den Zähnen und keiner will ein Haar in seiner Suppe oder eine Haarspalterei haben. Da hast du genau das richtige Rätsel für mich gefunden.“ Zufrieden blickte sie zu den Anwesend und war gespannt, ob Boris Seins auch knacken konnte.
 
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Somit hatte der Rätselwettstreit begonnen. Die Rätsel wurden verteilt und aufgesagt. Kakuga war die Erste, welche sich berufen fühlte ihre Antwort preiszugeben. Vorher kletterte sie an den schwarzen Haaren auf ihren Kopf, um somit für die Herausforderer sichtbar zu sein und bewertete die ehemalige Gefolgschaft von Mary mit einem negativen Urteil, woraufhin ein freundliches Grinsen auf Mary's Gesicht erschien, während der Manager eine Maske der Unzufriedenheit auflegte und lediglich knurrte.
„Die Antwort sind selbstverständlich Zähne! Sie sollen weiß sein, werden aber gelb, wenn man sie nicht pflegt! Wenn man kaut, bewegt man nur den Kiefer unten – die Zähne oben bleiben still! Und natürlich sieht kein Mensch besonders gut aus, wenn ihm ein strahlendes Lächeln wie das meine fehlt!“
Die Antwort der Ärztin war ausführlich und richtig, woraufhin der Rätselsteller blass wurde.
"Du Dämlack! Damit habt ihr die erste Runde gewonnen", gab Adrian unzufrieden von sich und wartete auf Ella, welche des Rätsels Lösung auf der Zunge lag.
„Nun, mein Rätselfreund. Die Antwort lautet Haare. Manche Menschen haben Haare auf den Zähnen und keiner will ein Haar in seiner Suppe oder eine Haarspalterei haben. Da hast du genau das richtige Rätsel für mich gefunden.“
Im Gegensatz zu seinem Bruder, wurde er nicht weiß im Gesicht, sondern Rot wie eine Tomate.
"Boss, die schummeln doch! Das Rätsel hab ich mir erst vor kurzem ausgedacht!"
"Du bist auch nicht viel besser, als dein Gegenstück! Aber Boris wird mein Rätsel niemals lösen, wahahahahaha", lachte Adrian siegessicher, während alle Blick auf den Kapitän der Hamsterpiraten gerichtet waren.
Dieser deutete Mary an, ihn von ihrer Hand auf den steinigen Untergrund zu lassen.
Mit festem Boden unter den Füßen schnappte sich der Kapitän einen Stein in seiner Größe und ritzte eine Zeichnung in den Boden, mit der Mary nichts anfangen konnte. Für sie wirkte diese Zeichnung aus zwei Strichen wie ein Fisch.
"Die Lösung ist für BORIS ganz klar! Es geht um eine Ente!"
Mary und Adrian rissen die Augen auf. Die Zeichnung von Boris konnte man auf den ersten Blick als Fisch sehen. Aber auf den Zweiten war ein Entenkopf ohne Augen dargestellt. Die Musikerin wusste, dass die eigentliche Lösung des Rätsels "Schiff" lautete, doch wie kam der Kapitän dieser Crew nur auf eine Ente?
Puc war ebenfalls von dem "Einfallsreichtum" seines Freundes "begeistert", weswegen ihm nicht eine Pfote reichte, um mit einem Schlag ins Gesicht angemessen zu reagieren.
"Wahahahahaha, damit haben wir diesen Wettstreit gewon...", freute sich der Langarmmensch, ehe er unterbrochen wurde.
"Nicht so schnell, Adrian. BORIS Lösung ist zwar ungewöhnlich, aber nicht falsch", verteidigte die Langbeinfrau die Antwort ihres künftigen Kapitäns.
"Was willst du damit sagen?! Du weißt genau wie ich, dass die Lösung "Schiff" ist!"
"Und du weißt auch, dass es mehrere Lösungen für ein Rätsel geben kann. Wenn du erlaubst, Boris", wandte sich die Sängerin an den Teufelsmenschen, der lediglich nickte.
"Wenn man eine Ente von hinten betrachtet, sind lediglich die Schwanzfedern zu sehen. Diese können bei dieser Art Betrachten wie die Schwanzflossen eines Fisches. Sollte man diese Federn am Ende der Ente entfernen, wird sie Flug unfähig und stürzt mit einem Gezisch zum Erdboden herab. Mit dem Leib ist nicht der Körper einer Ente gemeint, sondern der männliche Part der Entenrasse. Der Enterich. Dieser sorgt dafür, dass die Enten niemals aussterben! Was sagst du nun, Rätselmann", schloss Lady Siren die Beweisführung und sah in das Gesicht eines wütenden Adrian.
"Das hast du dir doch gerade erst ausgedacht", entgegnete der Manager und versuchte mit dieser letzten Aussage seinen Sieg zu legitimieren. Doch Mary gab nicht auf.
"Das bedeutet nicht, dass es falsch ist, oder was meint ihr Jungs", gab sie mit einem siegessicheren Lächeln im Gesicht von sich und wandte sich an ihre ehemaligen Bodyguards.
Diese zögerten ein wenig und benahmen sich beinahe so, als müssten sie auf die Toilette. Nur, dass es kein Urin in ihrer Blase war, der sie so zappeln ließ und Unruhe in ihnen säte. Es war die Ungewissheit, ob sie nun loyal zu ihrem Boss sein sollten oder ihre Ehre als Rätselmeister verteidigen wollten.

"Mary hat Recht."
"WAAAAAAAASSSS", entfuhr es Adrian, der mit einer Mischung aus Wut und Irrglauben seinen Angestellten ansah.
"Ich muss meinem Bruder zustimmen. Boris hat dieses Rätsel gelöst", stimmte der zweite Bodyguard mit ein, welcher zuvor noch richtig weiß im Gesicht war.
"IHR BEIDEN SEID DOCH NICHT MEHR GANZ BEI TROST...", brüllte er wütend, ehe ein gezielter Schlag auf den Nacken ihn verstummen ließ. Bewusstlos fiel er mit dem Gesicht voraus auf den steinigen Boden und blieb reglos am Boden liegen.
"Na los, Mary! Hau schon ab und werde endlich glücklich!"
"Und wehe, du vergisst uns!"
"Soviel Alkohol kann ich gar nicht zu mir nehmen, um euch aus meiner Erinnerung zu trinken. Danke für die schönen Momente mit euch", verneigte sich Mary tief, damit niemand ihre Tränen sah, die neben BORIS einschlugen wie Granaten. Ihre Passagiere auf dem Kopf dagegen mussten sich dagegen sehr stark festhalten, um diesen schlagartigen Positionswechsel ihres Oberkörpers von 180 Grad auf 90 Grad zu überstehen.
Die beiden Bodyguards lächelten Mary an und nahmen Adrian auf ihre Schulter, ehe sie an der verneigten Musikerin vorbeigingen in Richtung Stadt, wo die Gruppe gerade hergekommen war.
Mary sah hinunter zu BORIS, der lediglich zu ihr hinaufsah, während eine Träne nach der Anderen neben ihm einschlug.
Ihr Gesicht war schmerzverzerrt, der Mund offen und zeigte die aufeinander gebissenen Zähne. Man konnte ihr ansehen, dass diese Trennung schmerzhafter war, als sie sich es die ganze Zeit eingeredet hatte.
Erst als die Schritte ihrer ehemaligen Begleiter verklungen waren, erhob sie sich langsam wieder. Sie zog den Rotz aus ihrer Nase hoch, wischte sich die Tränen ab und ging einfach weiter, als wäre nichts gewesen.

"Lasst...uns weiter gehen. Wir haben schließlich eine Crew zu finden", erinnerte Mary die Anwesenden an ihre Mission. Jetzt gab es für die Sängerin kein zurück mehr. Sie hatte sämtliche Verbindungen zu ihrer Vergangenheit gekappt. Nichts hielt sie mehr zurück! Sie war nun endlich frei! Frei zu tun, was immer sie wollte, auch wenn ihr das in diesem schmerzhaften Moment noch nicht bewusst war.
 

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Rätsel waren keine Herausforderung für den scharfen Verstand von Kakuga Hakai, und wie es aussah, war auch Ella clever genug, um mit ihrem ohne Schwierigkeiten fertig zu werden. Boris... war da etwas besorgniserregender. „Eine Ente? Das kannst du doch nicht ernst meinen!“, fauchte sie und biss in den Stoff ihres Ärmels, um sich vom Fluchten abzuhalten. Niemand, wirklich niemand konnte glauben, die Lösung zu so einem offensichtlichen Rätsel könnte eine Ente sein... oder doch? Anscheinend sah Mary einen Lichtblick. In einem schockierenden Twist wandte sie die Situation zum Gunsten der Hamster und zauberte damit der Ärztin ein Grinsen ins Gesicht. „Ha, ich wusste es doch! Ente ist offensichtlich eine legitime Antwort! Gute Arbeit, Mary!“ Stolz tätschelte sie das Köpfchen der Sängerin, während diese sich auch schon wieder auf den Weg machte, die Piraten weg von der Arena in Sicherheit zu bringen. Ihre Tränen waren dabei schwer zu übersehen... und sie erinnerten die Hakai daran, wie es gewesen war, als sie selbst ihr Heim verlassen hatte, um Boris und den Anderen auf See zu folgen. Wie sie sich mitten in der Nacht hatte davonstehlen wollen, nur um von ihrem langjährigen Lehrer dabei erwischt und zu Tränen gerührt zu werden. Sie wusste, wie Lady Siren sich fühlte, und sie konnte nicht anders, als traurig zu lächeln. Geschickt seilte sich die Ärztin an den Haaren ihrer neuen Freundin ab, um sich auf ihre Schulter zu stellen und ihr ins Ohr zu sprechen. „Du bleibst stark. Das finde ich gut“, meinte sie ruhig, ihr Blick stetig nach vorne gerichtet. „Es ist nicht leicht, oder? Egal, wie oft man sich überlegt hat wegzugehen und wie oft man sich ungerecht behandelt fühlt... Am Ende ist so ein Abschied immer schwierig.“

Eventuell waren sich die beiden Diven etwas ähnlicher, als sie gedacht hatten, aber schlussendlich wollte wohl keine der beiden zu sehr in ihren Emotionen versinken. Es musste weitergehen, ehe noch jemand dazu kam, sie zu stoppen. Der Weg durch die Höhlen splittete sich auf in drei verschiedene Richtungen, und jemand musste entscheiden, wo lang es weiter ging. „Hm... sieht so aus, als würde der linke Weg bergauf gehen“, stellte die Hakai fest und deutete auf die sanfte Steigung des Bodens in einem der Gänge. „Boris und ich sind durch die Decke hier herunter gefallen, also... müssten wir wieder dahin kommen, wo wir hergekommen sind, wenn wir hochgehen, richtig? Hah!“ Kakugas Zähne strahlten in einem triumphalen Lächeln, als sie den Weg vorwärts deutete. „Auf geht’s! Zurück zu unserer Crew!“
 

Ella Dixie

Pirat
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Gebannt wartete sie auf Boris Antwort, ob er sein Rätsel knacken konnte. Er schien auf jeden Fall Überlegungen anzustellen, aber kam leider nicht auf die richtige Antwort. Kurz verdrehte sie ihre Augen, konnte denn nie etwas gelingen heute? Doch Lady Siren hatte schnell reagiert und die Situation im Griff. Mit geschickten Worten und Argumenten konnte sie den Piraten überzeugenden. Ein zufriedenes Grinsen, war auf ihrem Gischt zu sehen, als sie von ihrer Position zuschaue wie die Sängerin gekonnt die Situation meisterte. Am Ende hatte sie es wirklich geschafft das sie anstatt als Verlierer dastanden, als Sieger aus dem kleinen Wettstreit hervorgingen.
Besonders der Anführer der Bande schien dies gar nicht zu schmecken. Lautstark protestierte er und man konnte seine Wut sichtlich erkennen, aber der gezielte Schlag auf den Nacken sorgte für Ruhe.
Durch den starken Positionswechsel, musste Ella sich erst mal gut festhalten, um sich gleich wie die Tränen auf den Bode zu fallen. Mit beiden Händen hielt sie sich an der Kleidung fest und schaute von den Bodyguards zu der Sängerin. Jeder Abschied war schwer und man konnte sehen das es Lady Siren auch Nahe ging. Auch ihr entgingen die großen Tränen nicht und das traurige Gesicht der sonst so fröhlichen Sängerin.

Ella hatte sich nur selten richtig bei Menschen verabschiedet, also bevor sie Peg und Glenn kennengelernt hatte. Meist war sie einfach davon geschlichen oder hatte Traurigkeit vorgespielt, damit es besser in ihre Betrugsmasche passte, doch wirklich traurig war sie nur bei Peg und Glenn gewesen. Ungern dachte Ella an die Zeit vor Peg zurück. Was sie wohl nun machte? Zumindest hatte die junge Stylistin es auf die Grandline geschafft und mal sehen ob sie nicht ihre alten Freunde hier wieder treffen würde. Der positive Gedanke an ihrer alten Bekanntschaften, vertrieb die Melancholie in ihrem Kopf. Sie konnte noch später in der Vergangenheit schwelgen, nun galt es hier aus der Untergrund zu kommen und endlich von dieser Insel zu Verschwinden. Wenn sie es geschickt anstellte, konnte sie vielleicht sogar auf dem Piratenschiff mit segeln.

Weiterhin hielt sie sich fest an der Kleidung, um nicht von ihrer Position zu fallen. Als sie der Weg gabelte schaute sie zu den Wegbiegungen. „Ich bin auch von Oben gekommen, also sollte Berg aufrichtig sein. Wenn du einen Luftzug spürst oder die Luft wärmer ist, dann sind wir sicher auf dem richtigen Weg.“
Bis jetzt hatte Ella ja Boris und Kakuga kennengelernt und diese Beiden waren ja schon sehr spezielle wenn man es so ausdrücken wollte. Ella fragte sich so langsam wie wohl der Rest der Crew aussehen würde. Waren die Anderen genauso spezielle wie die Kapitän oder die Ärztin? Ein bisschen war sie schon gespannt, wie wohl der Rest der Crew tickte.
 

Boris

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Teufelsfrucht
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Mit gehobener Augenbraue schaute Boris auf seine drei weibliche Begleiter. Das alle drei weiblichen Geschlechts waren, war mehr ein Zufall als Absicht, aber alle drei hatten in letzter Zeit es geschafft, seinen Verstand infrage zu stellen, ein Unterfangen unterdurchschnittlicher Schwierigkeit, aber immerhin dreimal kurz hintereinander.
Da wäre einmal Kakuga, die gerade ihre Leberwurstkräfte entdeckte oder so. Aus irgendeinem Grund hatte sie erst etwas gegen Boris, dann wieder nicht, nun keine Ahnung und so war es auch mit den beiden anderen Frauen: Erst gegen, dann für, nun keine Ahnung. Sehr rätselhaft.
Dann war da die Frau, die einst Kakuga war, dann E-L-L-A oder R-O-X-I-E und nun Ella oder Roxie genannt werden wollte, wie viele Namen wollte sie sich noch unter den Nagel reißen!? Sie war aus unergründlichen Gründen sauer auf Boris, der einfach nur verzweifelt versuchte irgendwie mitzukommen und sich nicht anmerken zu lassen, dass er so gar nicht verstand, was da genau abging.
Zuletzt war da noch diese Siren, die einfach mitmachen wollte und auch wenn es wirklich nicht viel brauchte, damit Boris irgendjemanden in die Crew einlud, war es doch irgendwie falsch, dass sich jemand einfach mal selbst nominierte. Das war so genau das Gegenteil, insbesondere weil Boris meistens irgendwie Überzeugungsarbeit leisten musste, damit jemand mitkommen wollte und sie wollte es schon freiwillig. Außerdem hatte sie das mit dem Rätsel irgendwie gedeichselt, auch wenn Boris keine Ahnung hatte, was an 'Ente' falsch sein sollte.
Nun gut, Boris ist kein großer Denker, aber er ist groß, was schon einmal die halbe Miete ist. Wenn ein Sachverhalt zu kompliziert wurde, dann machte er es so wie immer, schon wie damals in der Schule. Er versuchte es immer und immer wieder zu verbalisieren und von den Leuten berichtigt zu werden, bis diese ihm sagten, dass er endlich richtig lag oder irgendwann aus schierer Verzweiflung und Frustration einfach aufgaben und ihm zustimmten. Nicht, dass er sich Letzteres jemals bewusst wurde.
Kuga ist Kuga und die war schon von vornherein merkwürdig, was wohl daran lag, dass sie intelligent und dämlich war, während Boris dumm und dämlich ist. Da sie eine Gemeinsamkeit hatten, konnten sie zumeist recht gut, aber bei der anderen Hälfte waren sie grundverschieden. Also falls sie wieder auf ihrem 'Ich bin so kluk'-Trip war, dann würde sie von alleine herunterkommen und dann war alles wieder dufte. Wenn nicht, dann würde Boris das später merken.
Sirens Motive waren unklar, aber bisher hatte sie auch keine Probleme gemacht und es war klar, was sie wollte, also konnte sie auch warten.
Was die letzte Frau anbelangte... die erste wichtige Frage war: Ella oder Roxie. Beides scheinen Spitznamen zu sein, da sie scheinbar mit vollem Namen E-L-L-A R-O-X-I-E hieß. Roxie war nicht schlecht, weil es wie Boxie klang und Boris mochte zuschlagen. Ella dagagen klang fast so wie doller, was auch ein Wort war, das der glatzköpfige Teilzeitzwerg mochte. Außerdem hatte es etwas von Ellenbogen, was ein guter Korperteil war, um jemanden eine zu verprellen, was noch einen Sympathiepunkt bedeutete. Oder man konnte daraus Della machen, was fast wie Delle war. Insgesamt ergab der Name eine deutlich breitere Anzahl an Versionen als Roxie, wie Kella (Keller), Hella (Heller), Schnella (schneller) oder Tella (Teller).
In diesem Moment mochte Boris vielleicht einfach Flexibilität mit Stärke verwechseln und beschloss innerlich Ella zu benutzen, da es der stärkere Name zu sein schien.
Ah, Ella hatte etwas gesagt, etwas über Luftzug und Wärme. „Quiek.“
„Auf nach Rechts!“ Puc würde schon wissen, wohin es geht.
„Quiek!“
„Puc, du bist noch zu klein!“
„Quiek!!!“
„Buahaha! Gib BORIS eine Woche und BORIS wird schon wieder größer sein als du!“ Worüber auch immer die Unterhaltung ging, Puc schien nicht wirklich glücklich mit dem Ergebnis zu sein.
Auch wenn es den Piraten nur noch in der Miniaturausgabe gab, war sein Selbstvertrauen kaum erschüttert oder eher: Er war so inflexibel, dass er sich so gar nicht an die neue Situation gewöhnen konnte und er machte einfach weiter so wie bisher, solange er nicht gerade mit der Nase auf das Problem gedrückt wurde.
Apropos Probleme und Nase drücken: Zeit das Gespräch mit Ella zu suchen! Nun wäre es das Beste subtil zu sein, etwas soziales Fingerspitzengefühl zu zeigen. Aber wir reden von Boris, der mit der Subtilität eines Panzers und dem sozialen Fähigkeiten eines Schlagbohrers gesegnet war: „So, BORIS hat immer noch nicht verstanden, was genau du bist. Oder wer. Doch bist du BORIS genau erklärt hat, was es mit dir auf sich hat und wo BORIS dich genau aufgegabelt hat und wieso, kannst du bei BORIS bleiben.“ Das ist ein Zeichen wahrer Größe! „Wenn du weg möchtest, kann BORIS dir leider nicht helfen, BORIS hat nur ein Schiff und das braucht BORIS selbst. Aber so oder so, den Schrumpftypen wird BORIS so hart eine klatschen, dass der Zauber wieder abfällt! Buahahaha!“
„Quiek.“
„Hier zweiter von links. Auch guter Einwand, Puc. Am besten bleibst du bei BORIS erstmal, Ella, für den Fall, dass diese Teufelskraft vom Clown selbst aufgelöst werden muss. Auch wenn BORIS recht blöd ist, kann BORIS richtig gut kämpfen und BORIS hält alle Versprechen! Kein Grund zur Sorge, sobald BORIS ein Ziel hat, wird BORIS es solange hauen, bis es aufgibt oder vernichtet ist!“
„Quiek!“
„Geradeaus.“

→ Haltet die Hamster
 
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