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Tunnel für Nager

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Vor dem Finale...

"Während meine Assistentin die Unterlagen heraussucht, möchte ich mit einem Anliegen an euch herantreten, Lady Siren", sprach Ol Packa mit sichtlich besorgter Miene. Sein breites Gesicht war auf den Steinboden gerichtet, die Gesichtszüge lösten in der Musikerin ein wenig Mitleid aus. Mary lehnte sich auf dem bequemen Sofa etwas zu dem älteren Mann hinüber, um ihm zu signalisieren, dass er ihre Aufmerksamkeit hatte.
"Ich habe schon länger die Befürchtung, dass man mir nach dem Leben trachtet. Als Arenabesitzer habe ich einen großen Einfluss auf diese Stadt. Und nicht jedem behagt dieser Umstand. Dabei habe ich niemals meinen Status dazu verwendet, um mir oder jemand anderem einen Vorteil zu verschaffen. Glaubt mir! Mir liegt viel an meinen Angestellten und Arenakämpfern! Sie sind wie meine Familie", beteuerte der aufgelöste Arenabesitzer und konnte sich einige Tränen nicht verkneifen. Ein Schluchzer beendete seine Ausführungen. Mary hatte ihm aufmerksam zugehört. Mit jedem Wort wurde ihr Ol Packa sympathischer, weswegen sie ihre Hand auf seine Schulter legte.
Sie beugte sich zu seinem Ohr hinunter, bis sie ihm ohne Schwierigkeiten ihre Worte zuflüstern konnte.

"Seid versichert, Ol Packa. Sobald sich eure Befürchtungen als wahr herausstellen sollten, könnt ihr mich zu euren Verbündeten zählen."

Zurück beim Finale...

"Was für eine Glanzparade! Die Frau im Poncho hat einen großen Abstand genommen und einige Wurfmesser mit einer Schere abgewehrt! Den Restlichen ist sie gekonnt ausgewichen! Solch ein Finale hat diese Arena lange nicht gesehen!"
Wie recht doch der arme Sandy hatte. Die Anspannung in Mary stieg. Jeden Moment konnte es zum Höhepunkt des Finales kommen. Die Worte von Ol Packa kamen ihr wieder in den Sinn, doch blieb sie in ihrer Rolle als Co-Moderatorin.
"Die beiden Frauen schenken sich Nichts! Die vermeintliche Kakuga ist nicht bereit ihre wahre Identität offenzulegen! Nein! Selbst eine Kapitulation kommt ihr nicht in den Sinn! Sie geht zum Gegenschlag über und verpasst Madame Rika einen kräftigen Tritt in die Magengegend!"
"Jetzt hat Frau Poncho sich etwas Zeit erkauft. Doch was hat sie vor?! Sie geht auf unseren Champion zu und versteckt sich hinter diesem, während dieser mit BORIS zu tun hat! Welch ausgefuchstes Manöver!"
"Doch bei dem Versteckspiel bleibt es nicht! Sie greift nach der Axt des Champions und nimmt sie aus der Halterung! Damit stehen dem Hünen nur noch zwei seiner Waffen zur Verfügung!"
"Wie hinterhältig! Jetzt bleibt dem Champion nur seine Keule und sein Schwert. Aber was tut er da? Es wirkt, als würde er etwas von ihnen entfernten, ehe er sie zu seiner halsbrecherischen Waffe formt! Meine Damen und Herren, werden sie Zeuge von einer der mächtigsten Waffen des Champions! Begrüßt den "Dünenfeger"!"

Die Menge tobte, als das Keuschwert geformt wurde. Diese Waffe, geformt aus der schweren Nietenkeule und dem brachialen Breitschwert, war für die Zuschauer jedes Mal aufs Neue atemberaubend. Kaum ein Kämpfer konnte diese Waffe tragen und noch weniger konnten sie so führen, wie es Effendi tat.
Doch lange hielt der Jubel nicht an, da erregte eine neue Persönlichkeit die Aufmerksamkeit vieler Anwesenden.
Mit Entsetzen besah sich die Musikerin den Neuankömmling. Wie eine Kuh auf zwei Beinen hatte dieser das Tor an der Zuschauertribüne aus den Angeln gehoben und dabei einer Wache einen Freiflug verpasst.
Dies war das Zeichen für die Musikerin in Aktion zu treten. Ein Blick zu Mos Wedis Ausdruck im Gesicht verriet ihr, dass sie mit ihrer Annahme richtig lag. Das zuvor ernste Gesicht hatte sich in ein siegessicheres Grinsen gewandelt.
"Tut mir leid, Sandy. Es hat Spaß mit dir gemacht, aber ich muss dir den Rest des Kampfes überlassen. Die Lady macht jetzt einen Abflug!"
"Die Ereignisse überschlagen sich! Einen tosenden Applaus für Lady Siren", brachte der Kommentator in seiner Fassungslosigkeit noch heraus, ehe sich die Musikerin zur Kante der Plattform begab und den Blick nach unten richtete.
Mit einem Satz sprang sie von dieser hinunter. Sandy konnte nicht anders, als ihr geschockt hinterher zu blicken.
Aus großer Höhe flog sie kerzengerade in Richtung der Zuschauertribüne.
Der Muhnotaurus schaute sich wild um, ehe er über sich eine hohe Stimme vernahm, welche sich schnell näherte.
Doch ehe er gen Himmel starrte, hatte er bereits die Absätze ihrer Stiefel im Gesicht und das Gewicht und die Geschwindigkeit der Musikerin taten ihren Rest. Die Wucht überwältigte das muskulöse Rindvieh und ließ seinen behornten Schädel krachend in den Tribünenboden einschlagen. Die Zuschauer um sie herum verschlug es den Atem und auch Sandy war sprachlos.
Mary stand in einer Pose auf dem Kuhschädel, ehe sie von ihm Absprang und Fahrt aufnahm. Sie musste zu Ol Packa und ihn vor diesem Monster schützen. Mit großen Schritten rannte sie zu seinem Büro, in welchem er sich vorsorglich eingesperrt hatte.

Mos Wedi hatte die Situation mit Wut und Argwohn beobachtet. Die Leute des Dons waren zäh. Zumindest wurde ihm dies versichert. Dennoch wollte er kein Risiko eingehen und sah zu einer Wache an seiner Seite auf, die gar nicht wussten, worauf sie zuerst ihr Augenmerk legen sollten.
„Wartet ihr auf den nächsten Sandsturm?! Haltet die Sängerin auf! Sie ist eine Unruhestifterin! Verfolgt sie mit den Wachen und schneidet ihr den Weg ab! Aber verletzt sie nicht zu sehr! So ein schönes Goldkehlchen wird mir nicht durch die Dünen gehen!“

Die Wachen nickten lediglich und gaben die Befehle weiter.
 

Ella Dixie

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Was passierte nur hier um sie herum? Noch rechtzeitig hatte sie es aus der Reichweite der beiden Riesen geschafft. In einem sicheren Abstand zu den Beiden blieb sie stehen, um sich etwas besser Übersicht über die Lage zu bekommen. Madame Rika schien ihre Konzentration auf die beiden zu richten. Als der Champion dann das Keuschwert zusammenbaute, ergab auch die Drehverschluss an der Axt Sinn. Zumindest konnte Effendi nun nicht mehr die komplette Waffe zusammensetzen, wer wusste schon was dieser Kerl damit angestellt hätte. Doch allein schon das Keuschwert war eine gefährliche Waffe zumindest für sie. Gut das die Axt in ihren Händen, nun besser aufgehoben war. "Was sollte sie nun machen mit dem schweren Ding?" Madame Rika schien damit beschäftigt zu sein ihren Teampartner zurechtzuweisen. Dieser aber schien ihre Kommentare zu ignorieren und konzentrierte sich ganz auf Boris, ohne auch nur irgendwie auf seine Teampartnerin zu reagieren.

Das laute Krachen und das darauf folgende Muhen, lenkte sie für den Moment von ihren Gegnern ab. Ihre Augen weiteten sich für einen Augenblick voller Neugier und Erstaunen. Ella hatte schon viele Inseln besucht und viele außergewöhnliche Sachen gesehen, aber ein Minotaurus war etwas ganz Neues für sie. Fasziniert beachtete sie den Minotauren und seine Muskeln die sich unter dem Fell abzeichneten. Teufelsfrüchte waren schon etwas erstaunliches und hatten etwas faszinierenden. Schade nur das der Minotaurus, wahrscheinlich auch ein weiter Gegner war.
Lange konnte sie ihn, aber nicht bestaunen. Der Minotaurus hatte nur einen kurzen Auftritt, als er plötzlich Bekanntschaft mit dem Absätzen von Lady Siren machte. Ein breites Grinsen erschien auf ihren Gesicht, als sie sah wie der Minotaurus zu Boden ging. Ella mochte den Style und das Auftreten von Lady Siren.
Leider hatte sie keine weitere Zeit der Sängerin weiter zuzusehen, denn sie sah nur wie Madame Rika auf sie zusprang. Ella versuchte noch rechtzeitig zu reagieren, aber sie konnte nicht schnell genug ausweichen, sie war einfach überrumpelt. Unsanft wurde die junge Köchin zur Seite gestoßen, der Stoß ließ sie ein paar Schritte zur Seite taumeln. Die schwere Axt war einfach nicht die beste Waffe für sie, denn sie bekam einen guten Seitendrang. Es dauerte ein paar Sekunden bis sie wieder ihr Gleichgewicht gefunden hatte und zum stehen kam.
Wo sie noch vor kurzen gestanden hatte, waren nun feine Schnitte in dem Arena Boden zu sehen. „Uff, das war knapp vielen Dank.“ Sagte sie dankend in Richtung Rika, auch wenn sie sich nicht ganz sicher war ob sie sie wirklich gerettet hatte oder einfach nur durch Zufall zusammen gestoßen waren. Fakt war sie hatte sie vor dem Angriff geschützt, da war ein Dankeschön ja schon angebracht.
Dank Rika wusste sie nun auch, das ihr Gegner Drähte benutzte. Lange und dünne Drähte die man nur schwer sehen konnte, das wurde ja alles viel Besser hier Unten. Sofort machte Ella ein paar Schritte weg von dem Champion und Rika, denn eine weitere Attacke würde gleich folgen. Diesmal war nicht Ella das Ziel er Attacke, sondern seine Teampartnerin. „Irgend etwas stimmt hier doch nicht, erst der Minotaurus der eine Wache angreift und nun greif der Champion seine Partnerin an und verletzt sie. Nein, nein, nein das sind alles keine gute Zeichen. Ich muss aus dieser Arena raus, aber wie? Sollte ich noch bei Boris bleiben, der scheint ja einiges auszuhalten.“ Alles hier wurde für sie eindeutig zu Chaotisch und das mochte sie überhaupt nicht, eigentlich war alles Chaotisch seit sie Boris getroffen hatte.
 

Boris

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Teufelsfrucht
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Effendi war zu schnell mit seinem Angriff und wenn Boris sie schon nicht verhindern konnte, so konnte er doch zumindest angepisst sein, dass er einfach so von dem Arenachampion ignoriert wurde und sich dementsprechend diesem Drückeberger eine reinhauen. So kurz nachdem die Frauen mehr oder minder der Drahtattacke entgehen konnten, kam er endlich. Der Einzige. Der Wahre. Der unverfrorene BORIS Krach!!!
Da Effendi für einen Moment stehenbleiben musste und nicht gleich in die Abwehr gehen konnte, war es Boris auch möglich gewesen, sich vor ihm entsprechend aufzubauen, um mal wirklich alle Kraft in den Schlag zu legen.
Mit breitem Grinsen sah Boris, wie sein Gegner durch die Luft flog, mitten in Richtung der Tribünen. „Hm?“ Dann merkte er, dass sich etwas an seinem Bein festzog und „WOAAAAAH!“ er wie ferngesteuert Effendi einfach durch die Luft folgte. Während sich der glatzköpfige Grobian sicher war, dass sein Körper einfach dem purem Bedürfnis folgte, das Gesicht des Champions in eine breiige Masse zu verwandeln, steckte natürlich dahinter, dass Effendi mit den Drähten das Bein des Piratens umwickelt hatte und den hinter sich herzog, da die Drähte durch die dicke Lederhose nicht in die superharten Muskeln reinschneiden konnten. Zumindest nicht so improvisiert.
Jedoch ist nicht wichtig, was wirklich passierte, sondern was man sich einbildet. Zumindest in einem so unterwältigen Geist wie den von Bumm-Bumm BORIS, der sein nach vorne schnellendes Bein einfach nur als ein Zeichen sah, dass er einen Sprungkick machen wollte und somit sich der zweite Fuß zum ersten dazugesellte und er die Arme nach schmiss, sodass er wie ein Keil durch die Luft flog. BORIS Pfeil!!!
Effendi sah es und er benutzte die Keulenseite des Keuschwerts um gegen die harten Stiefel des notorisch lauten Schlägers zu schlagen, der von der Wucht wieder weggeschlagen wurde, was wiederum Spannung in die Drähte brachte, was den heimischen Krieger dazu veranlasste, sich dagegen zu stemmen und den immer noch in der Luft befindlichen Gegner wieder an sich heranzuziehen, der einfach das gleiche wie zuvor machte: Füße nach vorn, Arme nach hinten, Attackennamen herausschreien und versuchen seinem Gegner saftig eins reinzuwürgen, sodass Effendi erneut das Keuschwert nutzte, um schnell den Piraten wegzuschlagen...
Das wiederholte sich einige Male, sodass es nun eher so aussah wie Paddleball, ihr wisst schon, das Spiel mit dem Ball, der mit einer Schnur an einem Schläger befestigt war. Nur schoss halt ein Boris wiederholt durch die Luft, vielleicht zehn Mal, bis Effendi mit einem Seufzen diesmal einen Schritt zur Seite machte, den Piraten halb an sich vorbeischießen lies, bevor er mit der Keule von Oben auf dessen Torso einschlagen wollte, aber nicht merkte, dass Boris nun den einen Arm angewinkelt hatte und dadurch diesen um Effendis schlug. Mit der Bewegung des Angriffs wurde das ganze mehr zu einem ungerichteten Schauspiel von Momentum, um das Ergebnis war, dass sowohl Effendi, als auch Boris durch die Tribünen, die schon deutlich leerer waren, purzelten, sich in den Drähten verhedderten und sich nun Gliedmaßen versuchten zu sortieren.
Nach einigem Gerangel war Effendi in der Lage, genug Freiraum für die Klingenseite zu schaffen. Mit einem Ruck durchtrennte er die Drähte, dann ruckte er in die andere Richtung, um Boris die Keulenseite in die Brust zu rammen, sodass dieser wieder zurück in die Arena flog, noch halb verheddert in den Drähten.
Der Pirat griff nach den Drähten um seinen Körper, riss sie von diesem, stand auf und rief zu diesem würdigen Gegner: „Hast du etwa genug? Komm runter und stell dich BORIS! BORIS wird deinen Arsch so fest treten, dass-“
„Boris?“
„----dass-“
„Boris?“
„----dass-“
„BORIS!“
„Was ist los, Kuga?“
„Sieh! Da sind überall bewaffnete Wachen. Söldner bestimmt. Wir müssen hier weg!“
„Weg?! Nun, wo es lustig wird? BORIS nimmt es mit denen auf, BORIS nimmt es mit allen auf! BORIS läuft nicht weg!“
Kuga schluf die Hände vor Entsetzen vor dem Mund: „Weglaufen? Du denkst, wir wollen weglaufen? Natürlich nicht! Wo denkst du denn hin? Sie wollen uns hier drinnen halten, deswegen geht es darum, dass wir uns herauskämpfen, verstehst du?“
Seit einiger Zeit spricht Kuga eine Sprache, die Boris sehr gut verstehen kann. „Uns hier drinnen halten? Mutig, mutig! Es gibt hier nichts, was BORIS halten könnte! Auf geht’s!“ Mit diesen Worten rannte Boris auf das Loch zu, was ihnen Effendi vor einiger Weile selbst gemacht hatte, dieser Idiot!
 

Kakuga

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Die Art, wie Herkules mit den Drähten umging, war zugegeben ziemlich beeindruckend. Wenn Kakuga nicht dabei wäre, zum Schutze ihres eigenen Lebens auszuweichen, hätte sie ihn vermutlich dafür bewundert. Ob sie das auch konnte? Angriffe wie dieser, zielgenau auf hohe Distanz mit wenig Chance auf einen Gegenschlag, gefielen ihr doch eigentlich sehr. Ihr Blick fiel auf das Tor, das zum Vorbereitungsraum führte, aus dem sie gerade gekommen war. Da war noch der restliche Draht... Wenn hier das Chaos losging, war es doch ihre Aufgabe als Piratin, das zu nutzen und sich zu holen, was sie brauchte, nicht wahr? Sie machte nur ihren Job.
„Das ist noch nicht vorbei!“, rief sie der falschen Kakuga zu, ehe sie in Richtung des Tores stürmte, flink hinüber huschte, solange die beiden Machos miteinander beschäftigt waren. Aus den Augenwinkeln bemerkte sie noch, wie Lady Siren herabgesprungen kam, um den Minotaurus zu treten. Hatte sie nicht bis eben an der Berichterstattung teilgenommen? Da oben war also die Verbindung zu den Lautsprecherschnecken, die die Stimmen der Kommentatoren im Stadium verbreiteten...

Wie gut zu wissen.

Es dauerte keine zwei Minuten, bis Kakuga wieder aus dem Vorbereitungsraum erschien, aber sie kehrte nicht zurück auf das Schlachtfeld. Stattdessen tauchte sie auf den Tribünen auf, wich geschickt den Trümmern aus, die sich durch Effendis und Boris' Einschlag lösten. In der einen Hand hielt sie die überraschend schwere Kabelrolle, in der anderen einen langen Speer, während sie sich an den panischen Zuschauern vorbeischob. „Hey! Platz machen! Diva kommt durch!“ Genervt hüpfte sie hoch auf die Lehnen der Sitze, zögerte auch nicht davor, der ein oder anderen Person auf die Schulter oder den Rücken zu treten, um an ihren Zielpunkt zu kommen. Dann, mit einem letzten, großen Hüpfer, stand sie vor dem Ansager, der ungläubig in ihre Richtung starrte. Das war schon das zweite Mal heute, dass eine hübsche Frau einfach seine Kabine stürmte. Diesmal mit Speer!
„Hey! Gib das Mikrofon rüber!“, rief die Hakai ihm zu, ohne zu zögern, während sie sich an einem der Schränke zu schaffen machte. Genauer gesagt band sie das Ende des Drahtes herum, um basierend auf Augenmaß eine bestimmte Länge abzumessen, mit ihrem Skalpell abzutrennen und am Speer festzumachen. Dann huschte ihr Blick wieder zu dem Mann. „Wird's bald? Ich hab nicht den ganzen Tag Zeit!“

Zuerst hatte niemand wirklich ein Auge dafür, als über dem wilden Kampfgeschehen in der Arena ein Speer durch die Luft segelte, nur um sich am anderen Ende des Kolosseums in einem Fenster zu verkanten. Auch, als plötzlich eine Frau mit einer Rolle Draht in der Hand einfach durch die Luft zu laufen schien, ihre Füße geschickt auf dem kaum sichtbaren Draht balancierend, reichte das nicht, um viel Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Erst, als sie einen Knopf am Mikrofon betätigte und zweimal dagegen tippte, als sie so dafür sorgte, dass ein lautes Quietschen aus den Lautsprechern ertönte, stoppte für einen Moment der Großteil der Action. Der Schmerz furchtbarer, viel zu lauter Geräusche war schwer zu ignorieren! Und die Lautstärkeeinstellung würde sie natürlich beibehalten.

„KUWAHAHAHAHAAAA!“

Ein dämonisches Lachen hallte in ohrenbetäubender Lautstärke über die Arena, über alle Kämpfer hinweg. Wahnsinn lag darin, Überheblichkeit, unterdrückter Zorn. Es war Zeit, sich die Aufmerksamkeit und Anerkennung zu holen, die jeder, jede einzelne Person ihr verwehrt hatte!

„Einen wunderschönen guten Tag, ihr Narren! Ihr kennt mich unter dem Namen Madame Rika, aber ich bin weit mehr als das! Ich bin... die wahre Siegerin! Die wahre Herrscherin des Kolosseums! Kuwahahahaaa!“
Mit einem breiten, wilden Grinsen riss die Hakai ihren Arm hoch in die Luft, während sie lachte, wild lachte. Jeder würde ihren Namen kennen! Boris würde wissen, wer die einzig wahre Kakuga war! Lady Siren würde sehen, wer wirklich der Star der Show war! Herkules würde sehen, wen man lieber nicht hinterging! Heroe würde sehen, was für ein toller Mensch sie wirklich war! Wie auch immer Heroe das mitbekommen sollte...
„Die Frau, die die Fäden zieht! Die Frau, die alles unter Kontrolle hat! Die Aufregung des heutigen Tages verdankt ihr mir! Allein mir!“, rief sie aus und lachte. „Euer Champion, Kara Ben Nemsi Effendi? Nicht mehr als meine Schachfigur! Euer Herausforderer, Bumm-Bumm-Boris? Einer meiner Verbündeten! Euer großer Star, Lady Siren? Meine persönliche Handlangerin! Ich bin der Schatten, der die Welt bestimmt! Ich bin ein Unikat und doch zwei Menschen am gleichen Ort! Ich bin unvorhersehbar! Die größte Ärztin der Welt! Vizekapitänin der Hamsterpiraten! Nekromantin von Kyoko! Kuwahaha! Ahnt ihr es schon? Ich bin... die einzig wahre...“

Kurz drehte sie ihre Hand, drückte das dünne Ende des Mikrofons gegen ihre Maske. Es war Zeit, die Maskerade zu beenden, die Show zu ihrem Höhepunkt zu bringen, und dann die Bühne zu verlassen. Mit einer schnellen Bewegung stieß sie die Schmetterlingsmaske von ihrem eigenen Gesicht, ließ sie hinab in die Menge fallen.

„KAAAKUUUGAAA HAAAKAAIIIIII!!!“
 
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Mary hatte den Arenabereich verlassen und rannte nun durch die Gänge des kreisrunden Gebäudes. Während die Kampfplätze das Zentrum bildeten, lag das Büro von Ol Packa auf der Westseite. Zudem lag es im obersten Stock, wodurch die Musikerin einige Treppen zu bewältigen hatte. Von der Zuschauertribüne aus war sie im 3. Stock angekommen, wodurch noch zwei Etagen vor ihr lagen.
Auf dem Weg zur ersten Treppe hatte sie keinerlei Probleme gehabt. Sie übersprang mit ihren langen Beinen viele der Stufen und kam im vierten Stock an. Sie musste schnell sein, weswegen sie sich auch nicht von den Wachen aufhalten ließ.
"Hey, da ist sie! Los, schnappen wir sie uns", brüllte einer Soldaten aus dem Dutzend ihr entgegen und brachte sie damit in Bewegung.
"Tut mir leid, ihr Hengste. Aber diese Frau hat bereits ein Date. Und da will ich nicht zu spät kommen", gab sie den Soldaten in vollem Sprint zurück. Sie nutzte die Wände und stieß sich leichtfüßig von ihnen ab. So sprang sie an den geschwungenen Glefen vorbei, ehe sie dem letzten in der Reihe einen Tritt verpasste. Das Opfer wurde von den Füßen gehoben und flog auf die verbliebenen Männer und zwang sie ebenso auf den Boden der Tatsachen zurück.
Die gewonnene Zeit nutze sie und machte sich weiter auf den Weg.

"Liegt nicht so faul herum! Wir müssen sie schnappen, sonst wird uns Mos Wedi zu Arenafutter machen", hörte Mary hinter sich noch rufen, ehe sie die Treppe zum fünften Stock erklomm.
Das Büro war nur noch wenige Meter entfernt, als sie die letzte Stufe erreichte. Vor der letzten Abzweigung hörte die Musikerin jedoch zwei Stimmen, weswegen sie vorerst stehen blieb und horchte.

"Du kleine, fette Qualle! Mach sofort die Tür auf oder ich mach aus dir den dicksten Dönerspieß, denn die Grand Line je gesehen hat!"
"Verschwinde, du Göre! Nur eine Frau ist berechtigt mich aus meinem Büro zu holen...okay, zwei wenn man meine Frau noch dazurechnet", gab Ol Packa durch einen Türspalt der jungen Frau zurück.
Sie hatte silbernes Haar und war für Luminoe sehr fremdländisch gekleidet. Ein schwarzes Kleid, welches von Rüschen besetzt war, zierte den schlanken Körper.
Vermutlich gehörte sie zum Muhnotaurus und hatte den Auftrag Ol Packa gefangenzunehmen. Jetzt wurde es Zeit, das Lady Siren ihr Versprechen einhielt!
"~...UND DAS BIN ICH~", sang die Langbeinfrau wie eine Opernsängerin, während sie eine Pirouette aus ihrem Versteck vollführte.

"Lady Siren! Meine Retterin", freute sich der Arenabesitzer. Die junge Frau dagegen war deutlich missgestimmter auf das Auftauchen der Sängerin.
"Jetzt hab ich es auch noch mit einer drittklassigen Bühnenproletin zu tun!"
"Wenn nennst du hier drittklassig, du Silberrückengorilla", gab die Musikerin mit geschlossenen Augen und einer Zornesfalte auf der Stirn zurück.
"Na, warte! Dir werde ich die Zunge rausschneiden", rief Kathy wutentbrannt und zog ihr Meisterschwert.
Sie wollte gerade auf die Musikerin losgehen, als ein furchtbarer Ton die Umgebung terrorisierte und alle Anwesenden sich die Ohren zuhalten mussten.
Aus einer Öffnung in der Wand fand Mary auch den Übeltäter für diese auditive Folter.
Es war Kakuga, welche über der Arena ihr dämonisches Lachen von sich gab. Offenbar drehten die Anwesenden Hamsterpiraten nun völlig auf und das nicht nur auf die Lautstärke bezogen.
Die Langbeinfrau nutzte dieses Ablenkungsmanöver von Kakuga und brachte sich zwischen der Tür und Kathy in Stellung.
"Diese verdammten Hamsterpiraten! Die machen nichts als Ärger! Hö? Wo bist du hin, du Vogelscheuche auf zwei Stelzen!?"
"Genau hier, du Schabracke", sprach Mary aus und verpasste Kathy einen Tritt auf ihre Wange zielend. Doch glitt ihr Fuß einfach an ihrem Gesicht ab, was bei Lady Siren einen verwirrten und vor allem geschockten Gesichtsausdruck einbrachte.
"Bwahahaha, da hab ich dich drangekriegt! Ich hab von der Alabasta-Frucht gegessen, welche meine Haut seidig weich macht und immun gegenüber allen Schlag- und Trittattacken! Und jetzt schlitze ich dich auf!

"Nicht so schnell! MR. SANDMAN", rief die Musikerin aus und hob ihr rechtes Bein gerade neben ihren Kopf. Doch gerade als sie es auf ihre Gegnerin fallen lassen wollte, rührte es sich nicht. Ein Blick gen Decke verriet ihr, dass ihr Absatz sich zwischen zwei Deckenplatten verkeilt hatte. Kathy war bereits im Sprung, um einen Schwerthieb gegen das verbliebene linke Bein zu unternehmen, da hörte Mary die Stimme von Kakuga, welche gerade eine Ansage machte.
"Euer großer Star, Lady Siren? Meine persönliche Handlangerin!"

Als die Musikerin diese Aussage hörte, fiel ihre obere Gesichtshälfte in tiefe Schatten. Durch diesen Spruch konnte sie ihre Wut in mehr Kraft umsetzen. Ihr Absatz löste sich krachend und hinunter auf das Meisterschwert, welches gerade ihr linkes Bein in zwei teilen wollte.
Kathy hielt die Klinge mit aller Kraft fest, was zur Folge hatte, dass sie auf den Boden geschmissen wurde.
Mary nahm schnell ein wenig Abstand zu der Schwertkämpferin und brüllte aus der Öffnung hinaus zu Kakuga:"DAS EINZIGE, WAS ICH SEIN WERDE, IST DER FUß IN DEINEM HINTERN!"
 

Ella Dixie

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Sie nickte Madame Rika zu, als diese sich von ihr entfernte, war sie doch ganz froh darüber einen Gegner weniger zu haben. Leider hatte sie ein ungutes Gefühl im Magen, das ihre Gegnerin wieder etwas ausheckte. Misstrauisch beobachtete sie weiter Rika, aber als sie wirklich die Arena verließ, atmete Ella erleichtert auf. Für den Augenblick ein Problem weniger. Zeit sich wieder Boris und seinem Gegner zuzuwenden.

Die beiden riesigen Kämpfern gingen wieder dazu übergegangen sich anzugreifen. Lautstark verkündete Boris immer wieder seine Attacke. Immer wieder setzte Boris zu seiner Pfeil Attacke an, die der Champion abwehrte und so das ganze wieder von Vorne startete. Es war fast so als würde Effendi Paddelball spielen, nur das Boris der Ball war. Der große Pirat schien nicht müde zu werden und seine Attacke zu wiederholen, aber auch der Champion machte das Spiel mit. „Bin ich hier in einer Schleife gefangen?“ Ging er ihr durch den Kopf, als sie immer wieder „BORIS Pfeil.“ laut in ihren Ohren vernahm. Dann endlich löste sich die Schleife und die Gegner purzelten über die Tribüne und mussten sich neu sortieren.
Damit hatte sie einen Moment sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. Immer mehr Wachen schienen in die Arena zu kommen. Im der ganzen Arena schien das Chaos ausgebrochen zu sein. Einige der Zuschauer hatten sich in Sicherheit gebracht, um nicht selber in Gefahr zu kommen. Sie mussten hier hier endlich verschwinden und dafür brauchte sie Boris. Wie gut das dieser wieder in die Arena geflogen kam.

Diesmal hatte sie es geschafft! Boris schien auf ihre Worte endlich mal so zu reagieren, wie sie sich es erhofft hatte. Endlich ein kleiner Erfolg in der Kommunikation mit Boris. Er hatte sie nicht zur Verzweiflung gebracht und noch viel besser seine Antwort machte Sinn für Ella. „Auf geht’s lass dich von nichts aufhalten.“ Endlich würde sie aus dieser verdammten Arena entkommen, sie musste einfach nur dem großen Piraten folgen. Sofort machte sie sich dran Boris zu folgen und rannte ihm hinterher. Die junge Köchin war zuversichtlich, das sie es nun endlich nach Draußen schaffen würden. Einfach Raus aus dem Chaos, das man nicht kontrollieren konnte.
Ella musste sich die Ohren zu heben, als das laute Quietschen über die Lautsprecher ertönte. Für den Moment kam es zur Ruhe, alle Augen versuchten die Ursache des Geräusch zu finden. „Dreht sie jetzt vollkommen durch?“ Dachte sie sich als sie das dämonische Lachen hörte. Hier lief einiges schief, sie konnte sich schon so langsam denken worauf das ganze Spektakel hinauslaufen würde. Zum wievielten mal an diesem Tag, hatte sie ein schlechtes Gefühl im Magen. „Nein, nein, nein das ist gar nicht gut...gar nicht gut....“ Ella hatte gehofft das die echte Kakuga sich einfach nicht zeigen würde, aber jetzt war ihre Tarnung im Arsch.„Scheiße, was mach ich jetzt?“ Dann hörte sie die zornige Stimme von Lady Siren durch die Arena hallen. Wahrscheinlich hatten einigen dieser Auftritt ganz und gar nicht gepasst und Ella gehörte auch dazu. Doch so lange die Leute noch von der echten Kakuga abgelenkt waren, konnte sie die Unaufmerksamkeit nutzen. Wieder rannte sie auf das Loch in der Arena zu, sie musste hier Raus und ihre Verkleidung loswerden. Nur schnell weg hier vor den neugierigen Blicken, wenn sie erst mal außerhalb der Arena war konnte sie schnell diesen Poncho loswerden. Warum ging heute denn alles schief?
 

Boris

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Hier war einiges los, Soldaten kämpften gegen andere Soldaten und das alles überstieg den geistigen Horizont eines Bumm-Bumm BORISes, wobei es sowieso nicht viel brauchte, um es zu erreichen. Meistens war ein Feuerzeug schon genug.
Einige der Arenawachen waren nun um den Champion herum, hielten ihn beschäftigt. Wegen des Lärms konnte Boris die herzergreifende Rede hören, über die Unsicherheit der Wachen, auf wessen Seite er sei und dass gerade er derjenige ist, der alles wieder ins Lot bringen konnte, aber selbst wenn der Pirat akustisch in der Lage wäre, es zu hören, so hatte sich gerade etwas Zweites in sein geraumes Feld der Aufmerksamkeit geschlichen, einige würden sagen mit Pauken und Trompeten geradezu hinein gekracht, aber nicht ein Boris, nein, denn wer so gerade denkt bei Krisen, der brauchte mindestens eine Granate, um überhaupt den Kopf zu drehen.
Das tat er auch, in diesem Fall zu der Kakuga an seiner Seite: „Einen Moment.“ Mit diesen Worten lief er zur Wand zur Tribüne, kletterte sie mit zwei Sätzen hoch, schnappte sich die Kakuga in der Tribüne und klemmte sie sich unter den Arm: „Das hättest du BORIS gleich sagen sollen, anstatt den Terz hier zu machen. Du und BORIS mögen Nakama sein, aber wenn du dich mit BORIS prügeln möchtest, ist immer Zeit! Dafür sind Nakama da!“ Er ignorierte das keifen und herumgetrete und sprang mit seinem Mündel von der Tribüne zurück in die Arena, bevor es noch von Wachen aufgegriffen wurde. „Und du,“ sagte er dann bedeutungsvoll zu der blonden Kakuga: „pass besser auf dich selbst auf, Kakuga.“
Um zu begreifen was hier passierte, müssen wir uns in den Geist von Boris hineinversetzen, wo nicht gerade viel Platz herrschte, neben dem Größenwahn und dem Machogehabe. Hier haben wir eine Person, die theoretisch eine Schule besucht hat. Das bedeutet, dass da ein oder zwei Stücken von Wissen hängen geblieben sind und wenn dieser Mann mal eine Erklärung brauchte (und das war eher selten), dann konnte er mit diesem Brocken 100%ig die falsche Schlussfolgerung ziehen.
Wieso gab es zwei Kakuga? Das war diesmal die schwierige Frage und da Boris es als seine Pflicht sah, dass er sein Crewmitglied mit aus der Arena schliff, musste er darüber nachdenken... wobei denken dabei schon zu viel der Rede ist, es war viel eher so, dass er ein paar wirre Gedanken hatte und sie solange zurechtschüttete, bis sie irgendeinen Sinn ergaben.
Nach genug Schütteln kam der Brocken Zellteilung in greifbare Nähe. Nicht einmal der richtige Sachverhalt, sondern eher eine falsche Schlussfolgerung, die da lautete: Wenn etwas zu viele Zellen hat, dann teilt es sich.
Das wurde mit seinem sehr simplen Bild von Kakuga ergänzt. Kakuga ist schlau, also hat sie viele Gehirnzellen.
Was wiederum zu folgender falschen Schlussfolgerung führte: Kakuga hat sich in zwei geteilt.
Von dort aus an, wurden sämtliche Eindrücke und Geschehnisse der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einfach zurechtgebogen, bis sie in diese These wieder hineinpassten. So konnten ganz viele Fragen beantwortet werden.
Warum hatte die eine Kakuga blondes Haar und die andere kürzeres, schwarzes? Weil natürlich sie so frisch nach der Trennung noch ganz dünn war, weswegen sie einmal die Farbe verloren und bei anderem Mal an Länge verloren hatte.
Warum hatte ihm die blonde Kakuga das nicht gesagt? Weil sie sich geschämt hatte, auch wenn BORIS keinen Grund da sah, es war ein Akt der Natur. Der Umstand, dass sich dieses Raubein eh nie für etwas schämt und das ihm auch häufiger gesagt wurde, machte es schwer Gründe für Scham zu sehen, aber er war sich dessen auch schwach bewusst.
Warum hatte sich die schwarzhaarige Kakuga sich dem Arenachampion angeschlossen? Natürlich um sich zu Prügeln, keine Frage. Gegen sich selbst zu kämpfen, das ist ein Traum, den Boris sich bisher nie erfüllen konnte. Er war geradezu neidisch!
Mit dieser Erklärung zufrieden, wandte sich Boris an die Kakuga unterm Arm: „Nun geht es raus und BORIS hat nicht vor, dich hier zu lassen. Alle gemeinsam, nicht wahr, K-“ Warte, er konnte beide unmöglich Kakuga nennen. Nun, er konnte, aber das würde ihn tierisch verwissen: „Rika.“ Er nickte der Kakuga, die sich anscheinend selbst nun Rika nennen wollte, zu. „Kakuga.“ Er nickte der blonden zu. „Buahaha! Zweimal dich! BORIS ist gesegnet.“ Sein Lachen dröhnte im Korridor durch das Loch, in das er gerade gestiegen war, doch etwas ließ ihn kurz innehalten: „Im Gegensatz zu denen,“ wandte er sich an ein paar Söldner, die sich gerade genau das Gleiche dachten.
 

Kakuga

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Die Welt sah so klein aus, hier aus der Höhe! Mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht stand Kakuga auf ihrem Draht, wohl wissend, dass sie sich gerade zur Zielscheibe gemacht hatte. Nicht nur Lady Siren schrie nach ihr, auch der Rest des Kolosseums richtete einige Augen auf sie. War sie wirklich die Person, die das alles hier veranlasst hatte? Der Grund dafür, dass der Muhnotaurus durch die Wand gebrochen war und der Champion sich gegen seine Fans gestellt hatte? Was war ihr Plan? Wer war sie überhaupt? Wahnsinnig genug, um dieses ganze Chaos anzurichten, wirkte sie allemal...

„Ah, Boris, da bist du ja.“
Mit einem wahnwitzigen Glitzern in ihren Augen blickte die Hakai ihren Kapitän an, der an den Tribünen hochgekraxelt kam, um sie von ihrem Draht herabzuholen. Alles ganz nach Plan. Ehe die Wachen sich entschieden hatten, ob sie die Piratin schnappen sollten oder sich lieber weiter auf den Herrn der Arena fokussierten, würde sie auch schon an der Seite des Hünen verschwinden. Ohne Gegenwehr ließ sie sich von ihm herab in Richtung Erdboden tragen – nur, als er sie Rika nannte, zuckte ihr rechtes Auge unzufrieden. „Bleib bei Kakuga. Oder Kuga, von mir aus. Nenn mich nicht Rika, wenn ich die Maske nicht auf habe“, meinte sie stur, während ihr Blick auf die Blondine fiel. „Und da haben wir auch schon die Diebin, die dachte, sie könnte sich als große Piratin ausgeben. Hah! Mit diesem Ergebnis hast du sicher nicht gerechnet!“ Zugegeben, die Hakai hatte auch nicht damit gerechnet, dass sie von ihrem Partner verraten werden würde, dass jemand das Kolosseum attackierte und sie selbst sich als Mastermind dieser ganzen Geschichte hinstellte, aber das war das gute an der echten Kakuga Hakai! Sie war immer bereit, auf jede noch so verrückte Situation zu reagieren – eine Eigenschaft, die für eine Hamsterpiratin unabdingbar war! „Aber ich denke, die Show ist vorbei. Zeit, von der Bühne zu verschwinden!“
Die offene Wand war der perfekte Austrittspunkt. Es gab da nur ein Problem... Die drei Piraten waren nicht die einzigen, die sich an dem Loch eingefunden hatten. Da das hier die Eingangsroute des noch unbekannten Feindes war, standen auch ein paar von dessen Söldnern hier und versuchten, den Weg nach draußen zu blockieren. „Keine Sorge, ich kümmere mich darum!“, meinte Kuga selbstbewusst, löste sich aus dem Griff ihres Kapitäns und trat vor. Die schwere Drahtrolle elegant über ihre Schulter hängen lassend deutete sie mit der freien Hand in Richtung der Feinde und warf einen fordernden Blick hinüber zu ihrer blonden Doppelgängerin.

„Falsche Kakuga! Kümmer dich darum, dass wir hier durchkommen!“
 
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Mary hatte nicht viel Zeit am Fenster verbringen können, da eine gewisse Lolitta nach ihr verlangte.
"Jetzt bin ich sauer! Niemand hat es jemals gewagt, auf mein Schwert zu treten!"
Die Sänger drehte sich langsam zu der Silberhaarigen und hatte dabei ein angewidertes Gesicht aufgelegt. Ihre Mundwinkel und Nase gewannen an Höhe und Breite.
"Was willst du, Glitschi?!"
"Deine verdammt langen Beine! Hab gehört, auf dem Schwarzmarkt zahlt man recht viel für solch lange Stelzen!"
Lady Siren hatte ihre Gegnerin genug provoziert. Die Hamster planten ein Verschwinden, soviel war ihr sicher. Sie musste diese glitschige Schwertschwingerin loswerden. Und da direkte Angriffe keine Wirkung zeigten, musste sie kreativ werden. Die Umgebung war bisher verschont geblieben, wenn man von dem Einschlag ihres Absatzes in den gehauenen Deckenplatte absah. Warum eigentlich wegsehen? Ihre Gegnerin war zwar unberührbar, aber nicht unbeeinflussbar. Lady Siren grinste entschlossen und sah der Lolitta direkt in die Augen, während sie das rechte Bein zu ihrem Kopf bewegte.
"Hast wohl deinen Frieden gefunden, so wie du grinst. Ein zweites Mal lass dich nicht auf mein Schwert treten!"

Mit diesen Worten sprang sie vom Boden ab und begann mit High Hells auf diesem zu rutschen. Ihr Schwert hielt die Teufelsfruchtnutzerin nah bei sich, um schnell zuschlagen zu können. Mit einer hohen Geschwindigkeit schlitterte die Schwertkämpferin auf das linke Bein zu und schlug zu! Doch war es nur ein Streifschlag, da das linke Bein ebenfalls gen Decke bewegt wurde. Dem getroffenen Ziel folgend, erblickte sie die Musikerin, die ihren rechten Absatz zwischen zwei Deckenplatten geschlagen hatte. Mit purer Beinkraft hielt sie ihren Körper kopfüber in der Luft, darauf bedacht nicht herunterfallen.
Doch damit war Lady Sirens Auftritt noch nicht beendet. Sie stieß sich von der Decke ab und holte zum Tritt aus.
"Red Leg: MR. SANDMAN!"

Das rechte bis zum Kopf hochgezogene Bein schnellte auf den Arenauntergrund nieder und hinterließ einen kleinen Krater.
Die Musikerin nutzte die Aufschlag und stieß sich zur nächsten Position ab.
"Bist du blöd? Du kannst mir mit deinen Angriffen nichts tun! Hast du das etwa vergessen", brüllte die Lolitta und schwang ihr Schwert über ihrem Kopf, als sie Mary zu flog.
Diese ging in die Hocke und stieß sich wie ein Frosch nach hinten ab. Die Klinge von Kathy sauste hinab und streifte den linken Arm von Mary, bevor die Klinge krachend in den Boden einschlug. Ein ähnlicher Krater war entstanden, wie durch Mary's letzten Angriff.
Die Geschwindigkeit des Kampfes hatte zugenommen. Kaum realisiert, das der Angriff von ihr ins Leere ging, sprang Kathy der Langbeinfrau hinterher und probierte es erneut mit diesem Angriff.
Die Sängerin schlug einige Haken, ehe sie kurz verharrte und sich nach ihrer Gegnerin umschah.
Diese hatte sich mittels einiger Säulen in die Luft gebracht und fiel mit erhobenen Schwert
auf Sängerin nieder.
Diese nutzte ihre ausgebildete Gesangsstimme sang so hoch sie konnte.
Selbst Ol Packa blieb nicht verschont und hielt sich die Ohren zu. Kathy dagegen versuchte gegen den Schmerz in den Gehörgängen zu wehren, doch lenkte sie das ausreichend lange genug ab, dass Mary dem Angriff haarscharf ausweichen konnte. Wiedermals hatte die Schwertkämpferin viel Kraft in diesen Angriff gelegt und einen Krater beim Aufprall gegen den Arenabereich erzeugt.
"Deine Zunge. Deine Beine. Ich werde soviel zum Abschneiden haben, wenn ich mit dir fertig bin", rief die Anhängerin des Dons wutentbrannt und machte sich bereit für den nächsten Angriff.
Auch Mary ging in Position, um ihrer Gegnerin noch den ein oder anderen Trick zu zeigen. Jetzt ist Showtime, Baby!
 

Ella Dixie

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„Okay.“ Sagte die junge Köchin und blieb in ihrer Bewegung stehen, um zu sehen was Boris nun als nächstes machen würde. Es schien ihn nicht wirklich zu stören, das es hier zwei Kakuga gab. Ohne große Probleme überwand er die Distanz zu der echten Kakuga und klemmte sie sich unter dem Arm. Der Pirat überraschte sie immer wieder auf Neue. „Warum habe ich mir denn überhaupt Sorgen gemacht?. Ihm scheint es ja nicht wirklich zu stören.“
Während Boris die Ärztin von dem Drahtseil holte, beobachtete Ella weiter ihren Ausgang, nicht das sie wieder von jemanden überrascht wurde. Dann war auch schon Boris wieder an ihrer Seite. Der riesige Pirat schaute auf sie nieder und Ella blickte zu ihm herauf. Sie konnte in seinem Gesicht kein Misstrauen oder etwas vergleichbares erkennen. Wie sie es bei den meisten Menschen erwartet hätte, doch nicht dieser Mann. „Ja...?“ Sie konnte sich ein leichtes Lachen nicht verkneifen, als er die bedeutungsvollen Worte an sie richtete. Die ganze Situation war so absurd und chaotisch, das sie nicht anders konnte als zu lachen. Auch wenn sie Mitten im Chaos stand und alles nicht nach ihrem Plan lief, musste sie einfach lachen. Das Lachen tat ihr gut, denn für den Moment hatte sie ihre Nervosität vergessen und es war ihr egal das ihre Verkleidung aufgeflogen war. Sie begann wieder an der ganzen Situation Spaß zu finden. „Okay, Boris das werde ich machen.“ Sie wischte sich mit dem Finger über die Augen, um sich kurz eine Freudenträne wegzuwischen.
Die junge Köchin musterte die Ärztin, wie sie so unter den Arm von Boris hing und sich daran nicht störte. „Nein, damit habe ich eindeutig nicht gerechnet, aber ich bin mir sicher nach dem heutigen Abend werden sich bestimmt noch viele an die große Kakuga erinnern.“ Erwiderte sie mit freundlicher Stimme und ignoriere ihre Betitlung als Diebin. „Das ist eine sehr gute Idee. Zeit hier zu verschwinden, bevor noch mehr Chaos hier in der Arena ausbricht.“

Die junge Köchin folgte Boris durch das Loch. Endlich waren sie aus der Arena herausgekommen, nur um wieder von Söldnern ausgehalten zu werden. Nachdenklich betrachtete sie die Feinde, die ihren Fluchtweg versperrten. Als sich Kuga selbstbewusst dazu bereit erklärte die Söldner zu übernehmen, entspannte sie sich etwas. Neugierig schaute sie Kuga zu wie sie sich aus dem Griff von Boris löste und den Draht schulterte. Hatte sie wieder eine Attacke mit dem Draht vor?
Ella zog verwundert ihre Augenbraue in die Höhe, als die Ärztin mit ihrer freien Hand in Richtung der Feinde deutete. „Was ich? Warum denn das?“ Sagte sie etwas verwundert und zeigte auf Kakuga. „Du hast doch noch eben.....ach egal ich verstehe wir müssen hier Raus.“ Jetzt war nicht der richtige Zeitpunkt für eine Diskussion.

Selbstbewusst straffte sie ihren Körper und ging ein paar Schritte auf die Söldner zu. Die Axt von dem Champion wirkte viel zu groß für die kleine Stylistin und irgendwie fehl am Platz. Mit beiden Händen hielt sie die Axt fest in der Hand und rannte auf die Söldner zu. Langsam hob sie Axt an, als wollte sie zu einem Axtschlag ausholen. Doch als sie nahm genug an dem ersten Mann war, drehte sie den Griff ihrer rechten Hand. Anstatt zu einen Axtschlag auszuholen, warft die Axt gegen die Beine des Mannes. Die Überraschung über die unkonventionellen Nutzung der Axt war ihm in Gesicht geschrieben. Die schwere Axt traf sein Bein und brachte ihn zum straucheln. Sofort packte Ella ihn an seiner Kleidung und zog ihn zu sich herunter. Im gleichen Augenblick setzte sie zu einem Sprung an und versetzte dem Mann einen Kniestoß ins Gesicht. Was ihn schmerzerfüllt zum Boden taumeln ließ.
Aus dem Augenwinkel konnte sie erkennen, wie die Zwei anderen zum Angriff auf sie übergingen. Einer war ihr schon gefährlich nah bekommen mit seinem Schwert. Er holte zu einem Schwerthieb aus, der auf ihren Oberkörper zielte. Geschickt verlagerter Ella das Gewicht nach Hinten und nutzte ihre Größe, um dem Schwerthieb auszuweichen. Da ihre Schöpfkelle noch in der Arena war, hatte sie keine gute Verteidigung gegen das Schwert. In ihrem Kopf ging sie die Möglichkeiten durch die sie im Moment hatte, um sich zu verteidigen. Sie hatte noch ihren Friseurtasche mit ein paar Überraschungen und den Poncho.
Ella machte ein paar schnelle Schritte nach Hinten, um sich etwas Zeit zu gewinnen. Elegant schlüpfte sie aus dem Poncho und hielt ihn mit beiden Händen. Ihre Pose erinnerte etwas an eine Stierkämpferin, die auf den Angriff des Stier wartete. Die Attacke kam auch sogleich von dem Schwertkämpfer. Genau verfolgte sie die Bewegung des Angriffs, schnell Duckte sie sich um dem Angriff auszuweichen. Man konnte das reißen von Stoff hören, als das Schwert durch den Stoff des Ponchos schnitt. Genau auf diesen Augenblick hatte die junge Köchin gewartet. Sie warf den Poncho über den Schwertarm des Mann und in Richtung seines Gesichts, um ihn die Sicht zu nehmen. Mit ihren beiden Armen zog sie den Stoff des Poncho fester, so das er den Arm an Bewegen behinderte. Mit der linken Hand umfasste sie den Arm des Angreifers, um dann zweimal mit ihrer rechten Ellbogen auf die Hand des Angreifers zu schlagen, der zu ihrer Erleichterung das Schwert fallen ließ.
Der Mann versuchte sich natürlich zu wehren und sich aus dem Poncho zu befreien, um wieder bessere Sicht zu bekommen und seinem Arm zu befreien. Immer wieder drehte und zog sie an dem Stoff, um den Gegner weiter abzulenken und seine Sicht zu behindern. Die Ablenkung nutzte sie und versenkte einen starken Tritt in einen Magen. Er sank auf seine Knie, als ihm die Luft wegblieb.
Nun war der letzte an der Reihe. Jetzt wo sich von dem Poncho befreit hatte, konnte sie auch wieder besser ihre Friseurtasche sehen. Der Mann rannte auf sie zu, doch diesmal blieb Ella stehen. Ihr Hand ging zu ihrer Friseurtasche, wo man alle Scheren, Kämme, Büsten und Sprays sehen konnte. Ohne groß hinzuschauen zog sie eine kleine Flasche Haarspray aus ihrer Tasche. Mit dem Daumen schnipste sie den Deckel von dem Spray. Ein das typische Zischen der Sprühdose war zu hören, als sie dem Mann eine große Ladung Haarspray in das Gesicht verpasste. Einen Tritt in die
Weichteile und der Söldner lag auf dem Boden. „Uff endlich geschafft...“ Ging es ihr durch den Kopf, während sie sich versicherte das keiner der Gegner nochmal so schnell aufstehen würde.

Endlich hatte sie sich von dem Poncho getrennt, man konnte sehen wie erleichtert sie war nicht mehr den Poncho tragen zu müssen. Stattdessen konnte man wieder ihren Ihren weißen Halbblazer mit dem pinken Innenfutter erkennen. Nun sollte auch der Ärztin klar sein, um wen es sich bei der falschen Kakuga handelte. Nur die blonde Perücke und die Kontaktlinsen behielt sie noch an. Wer wusste schon wie Boris nun reagieren würde, wenn sie auf einmal drei Haarfarben hätte. Nein, nein kein weiteres Risiko eingehen. „So zufrieden die Dame?“ Dann zeigte sie auf den Poncho und räusperte sich kurz. Jetzt wo ihre Verkleidung eh am Boden lag und sie aufgeflogen war, brauchte sie auch nicht weiter ihre Stimme zu verstellen. „Und ich werde dir einen neuen Poncho besorgen, aber diese Modesünde sollten wir auf jeden Fall hier lassen.“ Ihr Blick lag kurz auf dem Outfit von Kakuga, sie schien etwas sagen zu wollen, aber ließ es dann doch sein.
 
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Boris

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Nun gut, dann hatte Boris also eine Kakuga und eine Kuga, die sich aber manchmal auch Rika nannte, also gewisserweise eine Kurika oder eine Kuka, wobei Letzteres etwas zu sehr wie eine Marke als eine Person anhörte. Nichtsdestotrotz konnte das unterbelichtete Ungetüm damit arbeiten, ungefähr so wie ein Schiff ohne Anker arbeiten konnte: Mit viel Anecken und wenig Geschick, Schäden an Gefährt und Umgebung vorprogrammiert, sobald es mehr machen muss, als ins weite Meer zu fahren.
Doch anstatt ins weite Meer, ging es durch einen unfälligen Gang in einer unterirdischen Arena auf einer ansonsten recht wüstigen Insel und auch wenn es unten eigentlich dunkel war, leuchteten die Bewohner. Zu ihrem großen Unglück muss man sagen, denn selbst ein Boris war schnell in der Lage zu erkennen, dass hinter jeder Ecke aus der ein komischer Schein kam, es eine Anzahl an Ärschen zum Treten kam, weswegen die Strategie „Mit Stiefel voran, der Rest folgt“ hieß.
Es war nicht so, dass da keine fähigen Söldner oder Arenakämpfer waren, die auf Mos Wedis Geheiß die Arena unter Kontrolle brachten, sondern dass sie im Kampf mit Ol Packas Gefolgsleuten waren und wenn zwei sich streiten, dann kommt plötzlich ein Boris von der Seite, nahm beide an den Köpfen, schlug sie gegeneinander und warf den einen Körper gegen Nummer drei und vier, den zweiten gegen Nummer fünf und sechs und während sich alle sechs auf den Boden befanden, rannte er entweder über sie oder durch sie, wenn es passte und was nicht passte wurde passend gemacht.
Sagen wir also mal diplomatisch, dass es nicht so schwer war, die Route von Boris zu verfolgen, doch da er wiederum mit jedem merkwürdigen Lichtschein sie auch änderte, war es sehr schwer sie vorherzusehen.
Ungefähr so schwer wie das was nun passierte. Nachdem die Taktik... die Strategie... die Vorgehensweise ein paar Mal gut geklappt hatte, bog Boris einmal um die Ecke und sah so einen Clown da stehen, ganz alleine. Deswegen gab es nur eine Vorgehensweise: BORIS Krach!!! Die Faust bohrte sich in den Kerl rein. Und bohrte. Und bohrte. Oder vielmehr bewegte sich durch, da plötzlich alles dunkel war, es war als würde sich ein Tuch über den großen Piraten legen und ihn einwickeln. Es drückte schnell ein paar Mal und schon wurde Boris lautstark durch die Luft geschleudert. „Waaaaah!“
Er prallte gegen etwas weiches und krallte sich fest, bevor er davon abprallen konnte. Das fühlte sich ebenfalls wie ein Tuch an. Oder zumindest wie so etwas wie Kleidung. Er schaute, was es ist, aber das war etwas schwer zu erkennen, weswegen er langsam den Kopf hob.
Ah, ein Gesicht. Ziemlich weit oben! Mann, wer hätte gedacht, dass es hier unten Riesen gab! Sie waren legendär... oder Teil einer Legende oder so. Da war er doch tatsächlich gegen die Brust einer Riesin geknallt und er konnte nicht umhin als sie neidisch zu betrachten, da sie so viel größer als er war.
Moment mal... das Gesicht kannte er! „Kuga! Was fällt dir ein einfach zu wachsen!“, schnauzte sie ein Boris an, der bequem in einer Hand passte.

Das war ein absoluter Glücksgriff, das wusste auch der Wacky Bonkers, Mitglied der Teufelseinheit, der von der Nuno-Nuno no Mi, der Tuchfrucht, gegessen hatte. Er war hier schon schwer beschäftigt gewesen, einige der Wachen auszuschalten und hier und da ein bisschen Chaos zu stiften, doch da hatte er tatsächlich einen Boris geschnappt und ihn verkleinert. Jedoch lag er nun als ein buntes Tuch nun bei einem seiner bewusstlosen vorherigen Opfer, da die Frau vom letzten Mal da war, die ihm etwas abgeschnippelt hatte. Auf die konnte er gerade verzichten.
 

Kakuga

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„Wahaha... Sieht gut aus. Ich sehe, du wirst eine nützliche Handlangerin“, lachte Kakuga zufrieden, während ihre Doppelgängerin sich gegen die anderen Kämpfer bewährte. Dabei zeigte sie sich als Trickserin... Also passte ihr Kampfstil zumindest ungefähr zu der Person, die sie zu kopieren versucht hatte. Es war nur ziemlich unglücklich, dass ihr hübscher, selbst genähter Poncho dabei draufging, schließlich hatte sich die Hakai so viel Mühe gegeben, ihn ergonomisch, aerodynamisch und perfekt auf die Wüstenverhältnisse oben auf der Insel angepasst zu schneidern... aber jetzt hatte sie ihr cooles Lederkleid, das funktionierte auch, also war sie nicht allzu traurig. Bis sie die Wüste wiedersah würde es vermutlich ohnehin noch etwas dauern. Wobei ihr jetzt so langsam auffiel, dass sie die Klamotten unter dem Poncho doch irgendwoher kannte. Spätestens in dem Moment, als sich die falsche Kakuga zur echten umdrehte, wurde ihr bewusst, wer da vor ihr stand. „R-Roxie?“ Ungläubig blinzelte die Ärztin, lehnte ihren Kopf nach links, dann nach rechts, um sicher zu gehen, dass sie alle Winkel abgedeckt hatte... aber das war definitiv Roxy. Die Augen von Kakuga wurden feucht und ihre Lippe begann, leicht zu zittern. „Du... du hast meine Sachen geklaut? Und meinen Kapitän?“, meinte sie mit trauriger Stimme. „Aber... Ich dachte, wir sind Freundinnen...“
Natürlich ließ Boris ihr nicht die Zeit, lange traurig zu sein. Der Muskelprotz stürmte weiter vorwärts und war auch schon um die Ecke verschwunden, ehe sie „Hey, lauf nicht zu weit vor, du hast keine Leine an!“ fertig rufen konnte. Mit einem Seufzen schüttelte sie den Kopf und legte sich eine Hand an die Stirn. „Heute ist nicht mein Tag... aber naja, wie auch immer. Wenn du schon fies zu mir bist, kannst du dich wenigstens nützlich machen“, meinte die Hakai und drückte Roxie die schwere Drahtrolle in die Hände. Sie hatte tatsächlich keine große Lust darauf, das Gehäuse selbst zu tragen, also konnten sie daraus eine Win-Win-Situation machen. „Wenn du mir den Draht bis zum Schiff trägst, verzeihe ich dir. Wenn du ihn stehen lässt oder abhaust oder sonstwas, sorge ich dafür, dass du es bereust. Haben wir uns verstanden?“

Wo steckte Boris jetzt nur? Die Schneise der Zerstörung und im spezifischen der mit Leichtigkeit umgehauenen Kämpfer der Arena machte es nicht schwer, die Richtung herauszufinden, aber Kakuga sah ihn einfach nicht. Irritiert blieb Kakuga stehen, als die Vernichtung nicht mehr weiterging. „Wie seltsam... Die Wände hier sind intakt, als wäre er hier nicht weitergegangen.“ Sich umzusehen half nicht dabei, ihren Kapitän zu sehen, dabei war er doch so groß, dass man ihn gar nicht übersehen konnte! Auf der Suche nach Spuren glitt ihr Blick über den Boden... bis ihr etwas auffiel. „Hey, das Muster kenn ich doch!“ Ja, und wie sie es kannte! Vor nicht allzu langer Zeit, zurück auf ihrer Heimatinsel Modaha, hatte sie einen sehr guten Blick auf das gleiche Muster werfen können, das jetzt auf einem Tuch zu sehen war, das vor ihr auf dem Boden lag. Damals hatte sie gegen einen Mann gekämpft, der seinen Körper teilweise in ein Tuch verwandeln konnte und diesen Trick genutzt hatte, um tödliche Waffen in seinem Inneren zu verstecken. Nur ihre Intelligenz, ihre Schönheit, ihr Durchhaltevermögen und ein absolut winziger Hauch von Wahnsinn hatte ihr erlaubt, den Kampf zu gewinnen und den Feind in die Flucht zu schlagen. Und jetzt... war er wieder hier? „Ich habe damals eine kleine Probe seines Körpers behalten können... Es war nicht viel, aber ich denke, ich verstehe genug über seine Tuchform. Selbst in verwandelter Form ist er weiterhin organisch und hat erkennbare Nervenenden, die sich stimulieren lassen. Das heißt, er würde spüren, wenn ich... das hier tue.“ Unter ihrem Lederkleid hatte die Ärztin eines der Wurfmesser hervorgezogen, die sie aus der Arena mitgenommen hatte, und stach damit nun ziemlich mittig in das Tuch hinein. Aufmerksam beobachtete sie die Reaktion, aber es kam keine. Das Tuch bewegte sich nicht, zuckte nicht, rollte sich nicht auf, nichts dergleichen. Kein Zeichen dafür, dass es lebte. Langsam zog sie das Messer an dem Stoff entlang, machte eine Kurve um neunzig Grad, als ihr der Schnitt lang genug war. Sie beobachtete, lauschte, aber weder das Tuch selbst reagierte, noch konnte sie einen Schrei hören. „Hm... wenn ein Teil des Tuches vom Hauptkörper getrennt ist, spürt er es nicht mehr und verliert die Kontrolle darüber“, erklärte sie weiter, während sie den Schnitt vervollständigte und wie beim letzten Mal ein kleines Viereck aus Bonkers ausschnitt, das sie in die rechte Jackentasche ihres Lederkleides stopfte. „Das bedeutet wohl, dass das hier ein Tuch ist, das er erschaffen hat und das nicht zu seinem Körper gehört... oder es ist ein Teil seines Körpers, der bereits abgetrennt wurde. So oder so kann ich mit Sicherheit sagen, dass dieses Tuch zu seiner Teufelskraft gehört.“ Das war eindeutig zu erkennen, wenn man sich die Schnitte ansah, die sie gesetzt hatte. Die Fasern bewegten sich, schienen zu leben, zu atmen. Das hatte ihr Probestück auch eine Weile getan, bis es damit Stück für Stück aufgehört hatte. Je länger es vom Hauptkörper getrennt worden war, desto mehr Leben verlor es. Diese neue lebendige Probe musste die Hakai also voll ausnutzen, wenn sie so viel wie möglich über die Teufelsfrucht lernen wollte.
„Das hier wird gut für meine Experimente sein“, meinte sie also, während sie das Tuch faltete und in ihre Arzttasche stopfte. „Das sagt mir aber immer noch nicht, wo Boris steckt... Seltsam, ich hab das Gefühl, ich könnte ihn hören. Nur ungewohnt leise... und von unten. Normalerweise kommt seine Stimme von oben, weil er so groß ist.“ Ob ein Blick auf den Boden dabei helfen würde, ihren Kapitän wieder zu finden...?

Bonkers für seinen Teil hatte den Schnitt allemal gespürt, und er litt noch immer unter den Schmerzen, den diese rücksichtslose, irre Frau ihm eingebracht hatte, indem sie einfach einen Teil aus seinem Körper herausschnitt. Nur seiner erheblichen Selbstkontrolle und seiner Unfähigkeit, Worte zu formulieren, hatte der Clown es zu verdanken, dass er nicht losschreien musste, während er unter ihrer Folter still hielt und so tat, als wäre er nicht mehr als ein echtes Tuch. Und auch, wenn er nicht geplant hatte, in ihre Tasche gestopft zu werden, war das wohl das Beste, was ihm hätte passieren können. Immerhin konnte er von hier aus eine Weile an ihrer Seite reisen, ohne Angst davor haben zu müssen, dass jemand ihn entdecke...
 
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"Ich habe genug von dir und deinem Lächeln! Nun werde ich dir zeigen, dass meine Teufelskraft mich nicht nur vor deinen Angriffen schützt! Sliding Blade!"
Kathy schlitterte wie eine Eiskunstläuferin auf ihren hochhakigen Schuhen über die felsige Oberfläche. Ein Haken folgte dem Nächsten. Mary dagegen zog das rechte Bein wieder bis zum Kopf und stand sicher wie eine Statue, während ihre Augen den Bewegungen der Schwertkämpferin folgten. Diese bewegte sich fließend auf die Langbeinfrau zu und setzte zum ersten Streich an. Noch rechtzeitig konnte Mary die Arme zu einem Kreuz formen, um ihr Gesicht zu schützen. Die Teufelskraftnutzerin sprang an ihrer Gegnerin vorbei und verpasste ihr eine Schnittwunde an der Schulter.
"Kein Ausweichen? Keine miesen Tricks mehr? Du scheinst ja sehr verzweifelt zu sein, wenn du dich auf nur eine einzige Technik verlässt", gab Kathy siegessicher von sich, während sie an der Wand einen Donut vollführte, ehe sie wieder auf ihr Ziel zusteuerte.
"Lass uns das Tempo noch ein wenig erhöhen! Sliding Stormblade!"
Die Geschwindigkeit der Silberhaarigen hatte sich deutlich erhöht. Ol Packa, welcher sich den gesamten Kampf durch seine Sichtluke anschaute, hatte Schwierigkeiten ihr mit den Augen zu folgen.
"Lady Siren, gebt nicht auf!"
So folgte ein Schnitt nach dem Anderen und Mary stand nur da.
"Noch nicht", ging sie in ihrem Kopf durch, während nun ihre Hände, die Schultern und ihr Bauchbereich Schnittwunden zu verzeichnen hatten.
"Ich werde dich so lange mit Schnitten überhäufen, bis du freiwillig in die Knie gehst! Aber selbst dann bist du noch größer als ICH! Deswegen werde ich dir einfach eines deiner Beine nehmen!"
Kathy rutschte bis zum Treppenaufgang. Dort angekommen rammte sie ihr Schwert in den Untergrund und vollführte eine Kehrtwende, welche ihr zusätzlichen Speed ermöglichte. Wie ein Pfeil raste sie auf das linke Bein der Musikerin zu, bereit es in zwei Teile zu schneiden.
"Jetzt!"
"Verabschiede dich von deinen schönen langen Beinen! Sliding Guillotine!"
"MR. SANDMAN!"
Mary hatte sämtliche Kraft in ihr erhobenes Bein fokussiert und ließ es mit hoher Geschwindigkeit gen Erdboden fahren. Ehe das Meisterschwert ihr Standbein erreichte, traf der Absatz von Mary's Stiefeln die Klinge und drückten es zu Boden. Der Aufprall des Trittes erzeugte einen weiteren Krater, welcher seine Risse nach sich zog und sich damit mit den anderen Bruchstellen im Untergrund verband. Was folgte war eine Kette von Strukturschäden, welche den Boden unter Kathy zum Einsturz brachte.
"NICHT SCHON WIEDER", waren ihre letzten Worte, ehe sie ins nächste Geschoss stürzte und die herannahenden Soldaten, welche sich nach Mary's Überfall erholt hatten, unter sich begrub.
Mary brauchte einen Moment der Ruhe um Durchzuatmen, ehe sie die sorgenvolle Stimme von Ol Packa vernahm.
"Lady Siren! Ihr habt es geschafft! Ihr seid wahrlich die Beste! Geht es euch gut?!"
"Das ist nichts, womit die beste Ärztin der Welt nicht fertig wird", gab sie gewohnt lächelnd und über die Schulter schauend an den Arenabesitzer zurück, wobei ihr die Müdigkeit anzumerken war. Die Verletzungen und ihr Einsatz hatten ihr viel Kraft gekostet. Viel zu lange hatte sie nicht mehr kämpfen müssen. Viel zu lange hatte sie solche Konfrontationen anderen überlassen. Doch nun wollte sie sich von ihren aufgezwungenen Beschützern lossagen und einer Piratencrew beitreten, welche in der Vergangenheit einige Kämpfe hinter sich bringen mussten. Wenn sie ein Teil von ihnen sein wollte, musste sie besser werden. Nicht nur musikalisch. Auch kämpferisch brauchte sie Training, Fortschritte und Erfolge. Neben dem künftigen Piratenkönig schön auszusehen konnte Jeder. Doch an seiner Seite eine gute Figur machen und gleichzeitig seinen Feinden einen Tritt in den Allerwertesten zu verpassen die Wenigsten. Sie hatte ihre Feuerprobe bestanden und war nun endgültig bereit sich von ihrer Vergangenheit loszusagen und in eine ungewisse Zukunft zu gehen.
"Auch wenn euer Einsatz wirklich beeindruckend war und mich einige Monatseinnahmen zwecks Reparatur kosten werden, dürfen wir keine Zeit verlieren! Kommt schnell, ich habe einen geheimen Ausgang, wodurch wir hier schnurstracks verschwinden können!"
Mary folgte seinen Anweisungen und betrat erneut das geräumige Büro des Arenabesitzers. Dieser ging auf den Tisch zu, welcher umringt von Sofas und Sesseln war. Er nahm einen seiner leuchtenden Ringe und steckte ihn in eine Vertiefung unterhalb der Tischplatte und drehte ihn. Ein Mechanismus wurde ausgelöst und die Bodenplatte unterhalb des hölzernen Vierbeiners klappte sich auf. Zum Vorschein kam eine Röhre, welche einer Rutschbahn glich.
"Wenn ihr erlaubt", sprach die Musikerin knapp und schnappte Ol Packa an der Hüfte und hob ihn hoch.
"Sagt bitte meiner Frau nicht, dass wir uns SO nahe gekommen sind! Sie kann ganz schön eifersüchtig sein!"
"Ihr könnt euch glücklich schätzen. Eure Frau weiß um euren Charme und Status", sprach die Sängerin, ehe sie mit ihrer männlichen Begleitung die Rutsche hinuntersprang.

Wenige Minuten später vor der Arena...


Puc und Sawwat warteten nun schon eine ganze Weile auf Boris und seine Freunde. Sie konnten das Spektakel lediglich über die Telelautsprecher verfolgen, doch als das Chaos seinen Lauf nahm, war davon nichts mehr zu hören. Nervös und unschlüssig standen sie vor der Arena und wussten nicht genau wie sie nun handeln sollten. Um sie herum war ebenfalls ein wuseliges Getöse ausgebrochen. Einheimische und Touristen rannten durcheinander, mal zur Arena hin, um ihre Neugier nach Schaulustigkeit zu befriedigen, mal von der Arena weg, um aus diesem Getümmel rauszukommen und sich in Sicherheit zu begeben. Doch in all diesem Gewirr aus Stimmen und Tritten hörte man aus Richtung der Arena eine männliche Stimme herannahen, welche eindeutig zu hoch klang. Über dem Eingang der Arena, an welchem das Familienwappen Ol Packa's prangte, schob sich dieses mechanisch zur Seite und ließ den Blick auf eine Röhre frei werden aus welchem eine Frau mit überlangen Beinen fiel, im Schlepptau einen kleinen und beleibten Mann, welcher an die Einheimischen der Insel erinnerten. Unvorbereitet fielen sie aus der Röhre und die Langbeinfrau fiel unvorteilhaft auf ihren Hintern. Genau vor die Füße von Sawwat und Puc, welcher auf der Schulter des Händlers Platz genommen hatte.
"Es tut mir leid, Lady Siren! Die Planungen für den Notfallausgang waren noch nicht vollständig beendet gewesen! Bitte verzeiht mir", schmiss sich Ol Packa auf den Boden und kniete vor der verletzten Langbeinfrau.
"Na, wer kommt den da aus der Arena geflogen? Wenn das nicht mein guter Freund Ol Packa ist! Und in hübscher Begleitung seid bist du ebenfalls!"
"Sawwat, du alter Halsabschneider! Was, beim Sandgrab, hast du hier denn verloren?"
"Ich habe einem großen Kerl namens BORIS und seiner Ärztin versprochen auf seinen pelzigen Freund auf meiner Schulter aufzupassen."
Mary wurde hellhörig, als sie BORIS Namen vernahm und ihr Blick fiel auf den Hamster.
Nachdem sie sich den Staub vom Hinterleib geklopft hatte, beugte sie sich zum Nager hinunter und hielt ihm die Handfläche hin.
"Dann musst du der heimliche Kopf der Hamsterpiraten sein. Freut mich deine Bekanntschaft zu machen. Alle kennen mich unter dem Namen "Lady Siren". Doch du darfst mich Mary nennen", stellte sich die Musikerin vor.
Der Hamster vernahm einen vertrauten Geruch an der Hand von Mary. Es war der von BORIS. Als der Hüne bei ihrem Konzert das Mikrophon aus der Hand genommen hatte, waren feine Geruchspartikel auf ihrer Hand gelandet und daran haften geblieben.
"Quiek", gab der Hamster lediglich von sich, was die Musikerin nicht wirklich deuten konnte. War es Zustimmung, Zweifel oder gar Argwohn?
 

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Sie hatte es geschafft und die Wachen für den Moment ausgeschaltet. Erleichtert atmetet sie aus und begann ihre Kleidung zu richten. Den Deckel ihrer Haarsprays hebt sie wieder auf und verstaute die Sprühdose wieder an ihrer Tasche. Dann blickte sie zu der Ärztin, die sie eindeutig wiedererkannte. Hatte sie wirklich Tränen in den Augen? Ihr ganze Körpersprache zeigte eine gewisse Traurigkeit. „Ich habe nicht deinen Kapitän geklaut! Als ob ich Boris klauen wollte...“ Ihr Stimme hatte einen ersten Tonfall, aber ihren Satz beendete sie nicht. Nach einem Moment des Schweigens fügte sie noch hinzu. „Nein, nein, ich werde deinen Kapitän nicht klauen da brauchst du dir keine Sorgen machen und deinen Poncho werde ich dir ersetzen.“ Erwiderte sie nun wieder mit ruhiger und freundlicher Stimme.

Nachdenklich musterte die Stylistin Kakuga, dann aber entspannten sich ihre Gesichtszüge und man konnte ein freundlichen Lächeln auf ihren Gesicht erkennen, als sie weiter der Ärztin zuhörte. „Wir sind Freundinnen, aber wie heißt es doch so schön aller Anfang ist schwer und um dich zu beruhigen Boris gehört ganz dir. Ich kann nun schon viel besser verstehen warum keiner dein Genie anerkannt hat. Es scheint das dein Kapitän einen brillanten Geist wie deinen einfach nicht verstehen kann.“ In der kurzen Zeit seitdem sie Boris getroffen hatte, hatte er es geschafft sie mehrmals in Rage zu bringen und sehr zu verwirren. Die Ärztin hatte wohl eindeutig mehr Erfahrung im Umgang mit ihrem Kapitän.
Weiter kamen sie Beiden in ihren Gespräch nicht, denn Boris war schon dabei weiter zu rennen. Sie konnte gerade noch sehen wie er weiter den Gang folgte. Aufmerksam hörte sie der Ärztin zu und verzog keine Mine, als diese sie als fies bezeichnete. Da hatte sie schon schlimmere Beleidigungen gehört. Die schwere Drahtrolle nahm sie entgegen und gab mit einem freundlichen Nicken zu verstehen das sie es verstanden hatte. „Ja, kein Problem über lass den Draht nur mir und keine Angst ich werde nicht abhauen. Ich will ja den Schlamassel wieder gutmachen.“ Entschuldigte sie sich freundlich und packte den Draht fest in die Hand. Natürlich würde sie den Draht weiter tragen, denn wenn die Ärztin sie zu ihrem Schiff bringen würde, hätte sie endlich eine Möglichkeit von dieser Insel zu verschwinden. Endlich weg von diesem ganzen Chaos.

Dann ging sie zu einen der Wachen, die noch auf dem Boden lagen und nahm die Axt des Champions auf. Zwar war der Draht und die Axt nicht gerade leicht, aber besser sie hatte irgend etwas um sich zu verteidigen und zum anderen war diese eine schöne Erinnerung an diesen Tag. So schulterte sie den Draht und die Axt und machte sie auf den Weg Kakuga langsam zu folgen. Irgendwie fühlte sie sich wie ein Packesel, aber wenn sie von der Insel runterkommen wollte, war dies der beste Ausweg.

Man konnte die Spuren von Boris leicht verfolgen, da man nur der Zerstörung und Chaos folgen musste. Als Ella aufschloss zu der Ärztin, bemerkte sie auch wie die Scheiße der Zerstörung plötzlich stoppe, als hätte sich Boris in Luft aufgelöst. Auch Kakuga schien irritiert und blickte sich im Raum um. Ein perfekter Augenblick für Ella die schweren Sachen abzulegen und sich selber im Raum weiter umzuschauen. Interessiert hörte Ella den Ausführungen der Ärztin zu und schaute nun auch auf das Tuch, das am Boden lag.
Neugierig kam die Köchin näher zu dem Tuch, um es sich aus der Nähe anzuschauen. Das Tuch selber hatte ein schönes Muster und wirkte auch von guter Machart. Für einen Moment fragte sie sich warum jemand einfach hier ein Tuch hingelegt hatte, so wurde es doch nur dreckig.
„Was? Das ist ein Teufelsmensch oder ein Produkt davon?“ Fragte sie Interessiert und schaute der Ärztin weiter zu, wie sie das Tuch untersuchte. Nun nach ihrer Erklärung schaute Ella sich das Tuch genauer an und konnte auch die erwähnten organischen Formen erkennen und Stränge die wohl Nervenenden darstellten. Sofort verzog sich ihr Gesicht und für einen Moment schien sie etwas angewidert. Ella mochte Kleidung und Mode und war immer glücklich einen neuen Modetrend oder einen neuen Stoff kennenzulernen, aber vor diesem Tuch ekelte sie sich etwas. Die Vorstellung einen lebenden Stoff bei sich zu tragen oder als Kleidung zu tragen, kam für sie eindeutig nicht in Frage. Leder mochte zwar auch Tierhaut sein, aber Leder war weit davon entfernt noch zu leben. „Mh, also das Tuch lebt oder hat gelebt? Ich glaube ich kann die Nerven sehen...“

Mit gerümpft Nase und einen leicht angewiderten Blick schaute sie dem Treiben der Ärztin zu. Zu ihrer Überraschung, schien das Tuch nicht zu reagieren, als sie einen Stück draus schnitt. Doch als sie die Fasern sich bewegen sah, ging sie angeekelt von dem Tuch weg. Ella war nicht zimperlich, aber irgend wie mochte sie nicht die Idee, das das Tuch ein Mensch war. Kakuga schien es nicht zu stören, das sie ein Stück von seinem Körper abschnitt und einpackte. Wenn das ein Teufelsmensch war, was hatte sie dann von diesem entfernt? Ein Stück Haut oder ein Organ? Würde es sich nach einiger Zeit wieder in ein Körperteil verwandeln? Ella hatte keinen wirklichen Schimmer, wie die Kraft funktionierte, aber in ihrem Kopf malt sie sich viele Möglichkeiten aus, die sich alle nicht wirklich ansprechend fand. „Ähm...willst du das wirklich in deine Tasche stopfen? Das ging lebt doch oder...? Was ist wenn es sich zu einem Körperteil zurückverwandelt oder so? Dann hast du eine Sauerei in deiner Tasche...“ Schon die dem Gedanken daran lief es ihr kalt den Rücken runter. „Den Fetzen werde ich auf jeden Fall nicht tragen, den kannst du schön bei dir behalten.“ Sagte sie mit Nachdruck und deutet auf die Tasche wo sie den Stoff verstaut hatte.

„Ja, du hast Recht es ist komisch das Boris hier nirgends zu sehen ist oder irgend welche Anzeichen von Zerstörung.“ Ella drehte sich im Kreis und schien ihre Umgebung genauer zu beobachten. „Wie kann so ein großer Mann einfach verschwinden? Wie meinst du von Unten? Gibt es hier einen Keller oder was übersehen wir? Könnte er unter dem Tuch sein? Auch wenn ich mir das nicht wirklich vorstellen kann? Willst du unter dem Tuch schauen? Ich fasse das Ding jedenfalls nicht an oder ist er schon zu dem Schiff gegangen?“ Grübelte Ella über das Verbleiben von Boris nach.
 

Boris

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Das Nagetier, welches liebevoll Puc genannt wurde, begann sich auf der Hand zu räkeln und dann langsam den Arm hochzuklettern und sich auf der Schulter zusammenzurollen. Die Höhe schien ihm zu gefallen.
Der Krieger namens Adfin begann harsch sich etwas von sich geben: „Wir haben keine Zeit zu verlieren, hier geht es drunter und drüber! Wenn wir schon den hier mitnehmen,“ dabei deutete er auf Ol Packa: „sollten wir besser aus der Stadt verschwinden.“

„Dabei könnten wir aber noch mehr Kraft gebrauchen, Adfin. Vielleicht können wir mit Boris wieder zusammenkommen, wenn wir ihn hier fragen.“
„Quiek?“ Da Puc nun direkt angesprochen wurde, begann er seinen Kopf zu heben und sich zu räkeln. Dann begann er langsam über den Rücken das lange, lange Bein herunterzukraxeln und am Ende in einen der Gänge abzubiegen.
„Hinterher!“

Es gibt Momente im Leben, wo man geduldig sein sollte. Es gibt auch Momente, wo man dieser dämlichen Kuh, die gerade einem ein Stück abgeschnitten hatte, es einfach mal heimzahlen musste! Natürlich konnte er es sich wieder annähen, einer der Vorteile eines Tuchmenschens, aber es tat weh, nicht nur beim Schnippeln, sondern auch beim Nähen!
Es gab nur ein kleines Problem, wörtlich gemeint. Da sitzte immer noch ein geschrumpfter Glatzkopf auf der Brust der Frau, welcher auf keinen Fall eingefangen werden sollte, wenn er seine Schrumpftechnik benutzte. Doch zwei Frauen auf einmal? Kein Problem, Bonkers konnte sich weit genug für fünf Leute machen, wenn er sich anstrengte und sie nicht zu massiv waren.
Gut, dass die beiden Frauen noch miteinander sprachen und ihm nun kaum Aufmerksamkeit gaben... hätten sie ihn doch einfach mal in Ruhe gelassen!


„Hey!!! BORIS redet mit dir, du, du...“ Das Repertoire an Beleidigungen die Boris kannte, war relativ begrenzt, da er selten jemanden beleidigte und meistens dann auf dessen Größe abzielte, was angesichts einer riesigen Kuga nicht angemessen schien: „-du Doppellinkssägerin!“ Damit hatte er es ihr gezeigt.
Dennoch hatte sie ihn noch nicht gehört, was wiederum ihn noch mehr reizte. Da musste er wohl zu ihrem Ohr klettern und da hineinschreien!
Nach ein paar Zügen war er schon oben, auch wenn diese Brüste es schwer machten mit den Füßen vernünftig Halt zu finden, so elastisch waren sie. Doch kaum war er auf der Schulter, wurde er zur Seite gefegt und während Boris durch den Raum flog, sah er wie unter Stöhnen und Schmerzensschreien plötzlich Kuga und Kakuga in ein Tuch eingehüllt wurden, welches sich oben verschnürte und eine der Enden zog sich durch den Knoten, machte den Beutel immer kleiner und kleiner, so klein, dass die beiden Riesinnen gar nicht hineingepasst hätten, bis er sich schlagartig wieder öffnete und nun die beiden in deutlich kleiner durch die Luft segelten. „Heh!“ Mit Anerkennung erkannte der Nicht-Mehr-Hüne, dass er wieder größer war als die beiden, aber statt sich darauf auszuruhen, landete er erst auf den Füßen—anscheinend konnte er nun höher fallen ohne Schaden zu nehmen—und zu den beiden rüberzuhechten, um sie mit einem gewaltigen Sprung in der Luft5 zu packen, bevor sie zu Boden fallen konnten. „Passt auf, da geht etwas nicht mit rechten Dingen zu!“
Tatsächlich begann das Tuch sich wieder zu knautschen und zu einer Person zu werden, einem Clown, der einen einzelnen Fetzen in der Luft schnappte, bevor er zu den drei geschrumpften Piraten sich wandte: „Möp!“
„Ach ja!“ Boris, der es gewohnt ist mit Lebewesen mit besonders beschränktem Wortschatz zu kommunizieren—sich selbst eingschlossen—erkannte die Herausforderung. Er setzte Kuga und Kakuga ab, bevor er sich seinem neuen Gegner zuwandte. „Dir zeig's BORIS!“
*WAMMM* Mit vernichtender Endgültigkeit, stampfte der Clown auf den Piratenkapitän, der—den Fuß mit erhobener Hand über sich hielt und ihn anscheinend recht mühelos in Schach hielt. BORIS Haken!!! Entgegen der normalen Variante, verwandelte Boris seine Beine nicht, aber der Schlag war auch so genug, um den Clown an die Decke zu befördern, auch wenn er dort als ein schäbig zusammengelegtes Tuch landete und dort wieder seine fleischliche Form annahm.
„Möp, möp!“ Pikiert und überrascht, begann der Clown Wurfmesser aus dem Nichts zu holen, er warf zwei kurz hintereinander auf Boris, die Messer ungefähr so groß wie der Mann selbst und---
*Schnapp, schnapp* Dieser pflückte sie einfach aus der Luft, begann sich um die eigene Achse zu drehen und schrie: „Die gehören dir!“, während er sie mit Schwung zurückwarf. Mehr Kraft war darin, als der Clown selbst aufbringen konnte.
Dieser verwandelte sich schon wieder in ein Tuch, um wie eine Schlange zwischen den Messern zu zischen, welche in der Steinwand mit der Spitze hängen blieben.
Im Leben hat man manchmal einen Moment, wo man alles richtig gemacht hat, aber sich simpel verkalkulierte. In Bonkers Fall war es ganz klar: Boris zu verkleinern war ein Geniestreich, eine so seltene und wertvolle Gelegenheit, wie man sie sich nur wünschen konnte. Aber wir reden hier von Boris, jemanden der bei seiner normalen Größe mit Leichtigkeit Steinmauern einschlagen konnte, einem Mann sämtliche Knochen mit einem Schlag brechen konnte und auf den man ein Gebäude fallen lassen konnte und nur mit ein paar Kratzern rechnen musste.
Dagegen stand Bonkers, jemand der vielleicht ganz OK war körperlich, aber dessen Kraft durch Finesse, Teufelsfrucht und Physik sich definierte. Es war nicht unwahrscheinlich, dass in roher Stärke Boris mehr in seinem kleinen Finger hatte, als Bonkers im ganzen Körper. Und der geschrumpfte Boris war immer noch massiger als besagter Finger, also...
Begnügte sich Bonkers mit dem Stück seiner selbst, was er sich gerade wieder erbeutet hatte und begann, sobald er den Boden erreichte mit Flickflacks in Kombination von Tuch und Nichttuch das Weite zu suchen.
„Hey, bleib stehen!“, verlangte Boris und er rannte hinterher, aber seine Schritte waren zu mickrig! „Komischer Riese, BORIS muss dir noch in den Hintern treten!“
Aber da war er schon weg.
„Unhöflich!“, kommentierte der geschrumpfte Glatzkopf das Verhalten des Clowns, während er nach seinen Nakama sah: „Buahaha! Ihr seid beide geschrumpft! Doch wie seid ihr überhaupt so groß geworden?“
 
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Kakuga

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„Ja, nicht wahr?“ Die Spannungen zwischen ihnen waren wie weggefegt, als Roxie anerkannte, dass Boris Kakugas wahre Intelligenz einfach nicht verstehen konnte! Gerne hätte sie das Thema weiter vertieft, aber zwischen dem Verschwinden ihres Kapitäns und dem Tuch des Teufelsmenschen ging das ein wenig unter. Vor Allem Letzteres zog ihre Faszination und Aufmerksamkeit auf sich. „Ich bin mir ziemlich sicher, dass das nicht sein Hauptkörper ist... das Tuch sollte also nicht leben, zumindest nicht mehr lange“, meinte die Ärztin grinsend, während sie den Rest zusammenrollen wollte. Während Roxie kurz wegsah, um die Lage um Boris Verschwinden herum einzuschätzen, blinzelte Kakuga aber verdutzt. „Oh, warte, vielleicht-“, begann sie, als sich das Tuch plötzlich von selbst wieder aufrollte und begann, die beiden Frauen zu umschließen. Vielleicht hatte sie sich geirrt... und das, was sie gerade gefunden hatten, lebte doch noch!

„Uff, mein Kopf...“ Nachdem sie von diesem Tuch umwickelt worden war, war Kakuga ein ganzes Stück gefallen, was seltsam war, weil sie bis eben noch auf dem Boden gestanden hatte. So oder so musste sie wohl gestehen, dass man sie kalt erwischt hatte. Das Tuch war tatsächlich der Tuchmensch geworden, der ihren genüsslichen Schnitt einfach ausgehalten hatte, ohne zu zucken, und den richtigen Moment abgewartet hatte, sie zu attackieren. Das Ergebnis des Angriffs war aber, abseits des Sturzes, keine auf Anhieb zu bemerkende Verletzung. Hatte er sie nur in die Luft gehoben, um sie fallen zu lassen? Mit dem aufmerksamen Blick einer Forscherin sah sich die Hakai um, um zu sehen, ob sie noch am gleichen Ort war, und kam zu zwei unterschiedlichen Ergebnissen. Einerseits sah alles hier anders aus als vorher. Wo eben nur kleinere Brocken aus der Wand auf dem Boden gelegen hatten, waren jetzt praktisch riesige Steinplatten und Felsen halb so groß wie ihr Körper zu sehen. Die Wände und Decke waren deutlich weiter von ihr entfernt als zuvor, als wäre sie in eine viel größere Halle transportiert werden. Also Teleportation? Aber das deckte sich nicht mit den Fakten. Wenn sie genauer hinsah, hatte genau eine der Wände dieser Halle ein großes Loch – genau wie der Raum, in dem sie Boris verloren hatten. Die Steinblöcke, die den Boden ausmachten, waren auch in genau dem gleichen Muster ausgelegt, was auch in einem anderen Teil des Kolosseums der Fall sein würde, wären sie nicht so viel größer als zuvor. Wenn man alle unwahrscheinlichen Antworten ausschloss, gab es nur ein logisches Ergebnis. „Hm... ich bin geschrumpft.“ Mit einem Nicken begann die Ärztin, sich aus dem Griff zu befreien, in dem sie sich befand... und realisierte plötzlich, dass jemand sie festhielt. „Oh! Boris! Hier hast du dich also versteckt!“, bemerkte sie mit einem erleichterten Lächeln, ehe sie zu Boden deutete – er sollte sie loslassen. Sie musste forschen!
Geschickt kletterte sie auf die nächste große Steinplatte hinauf und blickte in Richtung des Loches, aus dem sie gekommen war, und tatsächlich... da lagen die riesigen Körper der Soldaten, die Ella vorhin aus dem Weg geräumt hatte. Wie ausschließlich immer war die brillante Schlussfolgerung der Hamster-Forscherin fehlerfrei. „Moment! Roxie!“ Geschockt realisierte sie, was diese Veränderung bedeutete, und blickte sich besorgt um, bis sie ihre Begleiterin sah und erleichtert ausatmen konnte. „Glück gehabt... der Draht ist noch da.“ Wie es aussah, war die Drahtrolle, die die Ältere getragen hatte, mit ihnen zusammen geschrumpft und konnte weiterhin transportiert werden. Es wäre dramatisch, wenn ihrer neuen Waffe etwas passiert wäre...

„Gute Arbeit, Boris! Der ärgert uns so schnell nicht wieder!“, lobte Kakuga, klopfte ihrem Kapitän auf die Schulter und räusperte sich, um seine Frage zu beantworten. „Wir sind nicht groß geworden, im Gegenteil. Er hat uns geschrumpft... verkleinert. Verstehst du das Wort? Um es wie du zu formulieren... Er hat uns ein paar hundert Zentimeter gestohlen.“ Gefasst griff sie in ihre Tasche und zog ein Notizbuch hervor, schlug es auf und blickte hinab auf die Seiten. Gut, auch ihre Schrift hatte die Verkleinerung ohne Verluste überstanden. Die Worte, die hier standen, beinhalteten die Gesamtheit an Informationen, die sie bisher über Teufelsfrüchte gesammelt hatte! Es wäre ein Verlust für die gesamte Menschheit, wenn nicht noch mehr, diese Aufzeichnungen zu verlieren! Und jetzt hatte sie noch mehr Wissen gesammelt, das sie zusammentragen konnte, einen Schritt näher an ihrem großen Traum, sämtliche Teufelsfrüchte der Welt zu katalogisieren! Mit strahlenden Augen und sabberndem Mund machte sie sich daran, die Details über die Verkleinerung der Tuch-Tuch-Frucht aufzuzeichnen und leise vor sich hin zu diskutieren, wie sie wohl funktionierte und wo wohl ihre Grenzen lagen...
 

Ella Dixie

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Die junge Köchin konnte nirgends Boris sehen, er war wie vom Erdboden verschluckt. „Mh, was meinst du...?“ Sagte Ella fragend zu Kakuga und drehte sich wieder zu der Wissenschaftlerin. Genau in diesem Augenblick konnte sie sehen, wie das Tuch zum Leben erwachte und sie Beide umhüllte. Der ganze Stoff vor ihren Augen, nahm ihr für den Augenblick die Orientierung. Mit Händen und Füßen versuchte sie sich aus dem Stoff zu befreien, um endlich wieder etwas sehen zu können. Wie sollte sie wieder hier rauskommen? Schnell aber ließ das Tuch von ihnen ab.

Endlich konnte sie wieder sehen. Warum war sie in der Luft? Ella war für den Moment verwundert. Was war hier gesehen? Was hatte dieser Tuchmensch nur mit ihnen gemacht. Noch bevor sie weiter über ihre Situation nachdenken konnte, wurde sie schon von Boris aus der Luft gefangen. Zum Glück hatte er rechtzeitig reagiert und sie vor einem Sturz bewahrt. „Danke, Boris.“ Bedankte sie sich erfreut über die Rettung und wartete bis sie wieder festen Boden unter ihren Füßen hatten, um sich aus seinem Griff zu lösen. Dann sah sie den riesigen Clown, der sofort Boris angriff. „Wo nimmt dieser Mann nur die Kraft her?“ Wunderte sich Ella, als sie sich in Sicherheit brachte, denn so einen Fußstampfer würde sie nicht so einfach verkraften. Ella mochte eigentlich Clowns, denn sie erinnertet sie an die schönen Zeiten bei den Schaustellern, doch riesige Clown die einen zertreten wollten, gehörten nicht zu ihren Lieblings Clowns. Wie gut das Boris an ihrer Seite war, der sie beschützen konnte. Es war schon ein besonders Anblick dem Kampf Groß gegen Klein zuzusehen und wie es schien war Boris der stärkere, denn Clown schien eindeutig schwächer zu sein, als der Pirat. Der Riese war mit Boris beschäftigt, also konnte sie die Zeit nutzen um sich selber einen Überblick zu verschaffen.

Verwundert blickte sie sich um, alles wirkte so anders. „Was ist eben gerade passiert? Warum ist denn alles so Groß?“ Ding es ihr durch den Kopf, während sie weiter sich umschaute. Sie konnte Boris und Kakuga sehen, die alle ihre normale Größe hatten oder etwa nicht? „Alles ist am selber Platz nur viel Größer, es ist als wäre ich Kleiner.“ Genau in diesem Moment machte es in ihren Kopf klickt, als würde ein Schalte umgelegt. Sie waren alle noch im selben Raum nur viel Kleiner, sie waren also wirklich geschrumpft. Der noch vor kurzen verwunderte Blick änderte sich zu einem eindeutig genervten Gesichtsausdruck. „Das kann doch nicht alles war sein.....wie...wie ist das Möglich! Ich will doch nur von dieser verdammten Insel und nun bin ich auch noch GESCHRUMPFT! WARUM?“ Ging es ihr verärgert durch den Kopf. Ella musste ihren Frust loswerden und da war die Drahtrolle auf ihrer Schulter genau richtig. Verärgerte warf sie die Drahtrolle auf den Boden und schaute zu wie sie auf den Boden vor ihr liegen blieb. „Beruhige dich...Ella...beruhige dich. Atme tief ein und aus du wirst schon von dieser Insel runter kommen. Alles wird gut! Alles wird gut!“ Sagte sie leise zu sich, während sie einen tiefen Atemzug nahm und sich auf ihre Atmung konzentrierte, um sich wieder etwas zu beruhigen. Mit jedem heben und senken ihrer Brust beruhigte sie wieder etwas mehr. Die kleine Technik half ihr immer, um sich zu fokussieren. Wütend konnte sie später noch sein. Jetzt galt eine Lösung für diesen Schlamassel zu finden.

Die junge Sylistin hatte sich wieder unter Kontrolle und das typische Lächeln war auf ihren Gesicht zu erkennen. Dann hob sie wieder die Drahtrolle auf und schaute zu Boris und Kakuga. Für sie war es interessant die Beiden zuzuschauen, denn sie konnte ja noch etwas von Ärztin lernen in dem Umgang mit Boris. „Ja, wir müssen diesen Clown schnappen er hat uns die Zentimeter geklaut. 100 Zentimeter oder nein was sage ich...noch viel mehr wenn man alles zusammen rechnet hat er uns bestimmt über 300 Zentimeter gestohlen! Diesmal nicht nur 1 Zentimeter wie in der Arena, viel viel mehr.“ Sagte sie mit einem traurigen Blick, um ihrer Aussage etwas mehr Kraft zu geben. Dann schaute sie zu Kakuga, die fleißig etwas in ein Notizbuch notierte und eine kleine Diskussion mit sich führte. So oder so musste Ella nun bei den Beiden bleiben, wenn sie wieder zu ihrer alten Größe kommen wollte. „So was nun? Wollen wir diesen Clown davonkommen lassen? Und du größte Wissenschaftlerin der Weltmeere, was sagt dein brillanter Verstand? Wie können wir wieder unsere normale Größe bekommen? Hast du eine Idee?“ Ella hatte sich wieder im Griff und ihre Stimme hatte wieder einen freundlichen Unterton. Hoffentlich würde sie zusammen eine Lösung für das Problem finden.
 

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„Was!? Sie haben selbst BORIS nun einige Zentimeter gestohlen! Was ist das für ein Ort, mit all dieser Zentimeterstehlerei!!!“ Das war ja unerhört, erst hat man Kakuga einige gestohlen und nun selbst Kuga und Boris, was einerseits relativ gerecht war, aber andererseits konnten diese Mistkerle auf dieser Insel doch nicht einfach die Körpergröße anderer Personen stehlen... nun, sie scheinen es doch zu können und so gesehen, musste Boris als Pirat jeder Art von Raub und Plündern zustimmen, denn immerhin war er ja ein Verbrecher, aber das hieß ja nicht, dass er sich das wieder zurücknehmen durfte. „Auf, auf und-“
„Warte Boris!“ Kakuga griff in Ermangelung eines Hemdes an Boris' Schärpe, auch wenn es nie ausgereicht hätte, diesen Mann zu verlangsamen, bemerkte er es zumindest und nahm sich die Zeit, seiner Nakama zuzuhören: „Wir können doch nicht ohne Plan los! Ich meine, solltest du nicht erst einmal die Meinung vom Genie hier zuhören? “ Damit deutete sie auf Kuga und Boris kam das schon etwas merkwürdig vor, sich selbst aus Genie zu bezeichnen... warte mal, das hat Kuga auch vor der Teilung immer getan, also machte das schon Sinn.
Was sagte also Kuga nun, mit ihren leuchtenden Augen? „Ich denke, es ist unbedingt notwendig, dass wir sofort hinterhergehen müssen... *hechel, hechel*“ Sie wischte mit dem Arm etwas Speichel vom Mund.
„Siehst du, sie ist dabei.“, merkte Boris anerkennend an.
„Äh...“ Wieso wirkte sie davon so überrascht? Immerhin waren die beiden die gleiche Person, also sollten sie nicht immer einer Meinung sein? „Ist da ein Plan dabei?“
„Wir finden ihn, ihr beide haltet ihn fest und ich benutze das Skalpell!“
„...“ Sie sah etwas flehentlich aus, vielleicht auch etwas verzweifelt oder vielleicht erhoffte sie sich auch göttlichen Beistand.
„Buahaha! Also lo- Wartet!“ Bevor jedoch Boris richtig losgesprintet war, begann er wieder zu stoppen, die Arme zu verschränken und das Kinn ein wenig hochzunehmen.
„Quiek!!!“ Dann begann um die Ecke ein alter Freund wieder aufzutauchen, der sich bestimmt Sorgen gemacht hatte, auch wenn er vor dem Hünen hielt und ihn etwas befremdlich ansah, die schwarzen Perlaugen blinzelten zweimal, wie um sicherzugehen, dass es auch wirklich Boris war, da es einfach so merkwürdig war, sich fast auf Augenhöhe zu betrachten. „Quiek?“
„Buahaha! Der ist BORIS wirklich! Tut mir Leid, Puc. BORIS wollte dich erst so groß sehen, wenn du erwachsen geworden bist!“
„Quiek.“
„Das war so ein Clown. BORIS hat seinen Hintern getreten, aber dann ist er abgehauen und nun ist BORIS dabei, den Clown zu verfolgen und zu schnappen! Komm Puc!“
Boris hievte den Hamster über seine Schulter, aber dessen Pfoten begannen auf den Boden zu schleifen. „Quiek.“
„Fürwahr, mein Klein--- Puc!“
Nun kam weiteres Fußgetrappel. „Der Gang ist auch frei,“ rief Sawwats Kopf in die Richtung, aus der er gekommen ist, dann trat der Krieger nach vorn und sah auf der Suche nach Puc den Boden ab, wo er unweigerlich ein paar Zwerge sehen konnte: „Beim Leuchtenden Arsch von Kara Ben Ir, was ist mit euch geschehen!?“
„BORIS hat keine Lust das nochmal zu erklären. Puc, du und BORIS tauschen!“
„Quiek!“ Damit stieg Puc von Boris wieder ab und begann seinen Rücken zu senken, sodass Boris draufsteigen konnte. Auch wenn die beiden durch ihre ähnliche Größe ziemlich dämlich aussahen, war es irgendwie tragbar. „Quiek!“
„Wie!?“, polterte Boris erbost los.
„Quiek!“
„Was soll das heißen! Was fällt dir ein!“
„Quiek.“
„Das zählt nicht, BORIS wurde die Größe gestohlen und-“
„Quiek.“
„Höpr auf damit Puc, sonst wird BORIS böse!“
„Quiek.“
„Aber-“
„Quiek.“
„Du kannst-“
„Quiek.“
„Wie-“
„Quiek.“
„... …na schön.“ Damit verschränkte Boris die Arme und begann zu schmollen. Da Puc nun eine Kleinigkeit größer war, waren jetzt ihre Rollen anscheinend vertauscht, was dem Piratenkapitän etwas quer im Magen lag, aber wer konnte gegen diese Argumente denn gewinnen!?
„Oh?“, kam der Händler Adfin hinter der Ecke hervor. „Was haben wir denn da?“ Und nun würde das lange Quatschen anfangen...
 
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Der Hamster schien ihren Geruch zu mögen. So sprang er auf ihr Handgelenk und kletterte hinauf bis auf ihre Schulter, welche er als Aussichtplattform nutze. Lady Siren errötete ein wenig bei diesem niedlichen Verhalten und konnte sich ein freudiges Grinsen nicht verkneifen. Wenn das wirklich der pelzige Begleiter und Namensgeber der Hamster-Piraten sein sollte, musste sie sich gut mit dem Tier stellen. Irgendetwas sagte der Musikerin, dass der Nager mehr an sich hatte, als es der erste Eindruck machte.
Der Krieger mahnte zur Eile und auch der Händler stimmte zu. Doch vorher wollten sie den Rest der Crew einsammeln, beziehungsweise BORIS. Über die Ärztin der Crew wurde kein Wort verloren. Hatten sie die Schwarzhaarige schlicht vergessen oder zu Boris hinzugezählt?
Der Hamster setzt sich in Bewegung und Mary schnappte sich den Arenabesitzer Ol Packa. Durch die kurzen Beinchen des Nagetiers war es ein leichtes ihm zu folgen. Sie wurden in einen Außenabschnitts der Arena geführt, welchem man die Kampfspuren ansehen konnte.
BORIS, Kakuga und die Fake-Kakuga hatte Puc, wie der Hamster von Boris genannt wurde, gefunden. Jedoch waren ihre Proportionen auf Zwergengröße geschrumpft. Mary hatte bereits über Geschichten von diesen Wesen gehört, doch noch nie davon, dass sie gemacht wurden. Die Musikerin ging davon aus, dass viel mehr dahinter steckte.
Ol Packa dagegen hatte seine ganz eigene Theorie.
"Seht euch das an! Das lebensechte Actionfiguren der Hamster Piraten! Darf ich sie mal ausprobieren", fragte der Arenabesitzer gierig und wollte schon nach den Piraten greifen, ehe ein langes Bein seinen Vormarsch stoppte.
"Da muss ich sie leider enttäuschen, Ol Packa-lein."
Die Musikerin beugte sich mit ihrem Oberkörper weit hinunter, so dass ohne Schwierigkeiten mit dem Zeigefinger auf die Geschrumpften zeigen konnte.
"Das ist Bumm-Bumm BORIS, der Kapitän der Hamster-Piraten. Daneben ist Kakuga, die weltbeste Ärztin der Crew. Und zum Schluss hätten wir da die Fake-Kakuga. Oder soll wir dich bei deinem richtigen Namen ansprechen? Ella Dixie."
Ol Packa kam aus dem Staunen gar nicht heraus. Solche starken Kämpfer nun von nahem zu begegnen war für so euphorisch, dass er dabei wie der kleine Junge wirkte, der in seinem Büro mit Actionfiguren gespielt hatte.
"Aber warum sind sie so klein? In der Arena waren sie das definitiv nicht", merkte der beleibte Mann an und zeigte dabei mit den Finger auf die Geschrumpften.
"Egal was es gewesen ist, dass sie zu Zwergen gemacht hat, sollten sie hier verschwinden. In dieser Körpergröße können sie nicht viel ausrichten. Deswegen schlage ich euch einen Deal vor: Ihr nehmt mich als Musikerin in eure Crew auf. Im Gegenzug bringe ich euch schnellstmöglich und ohne Umwege zu euren anderen Crewmitgliedern. Von denen sollte sicher einer herausfinden können, was mit euch geschehen ist und wie das umzukehren ist", schlug die Musikerin vor und reichte ihre Hand hin, damit die Kleinsten der Gruppe auf ihren Schultern Platz nehmen konnte.
"Soll das etwa heißen, ich lerne heute noch den Rest der Crew kennen?! Und Lady Siren will Teil der Hamster Piraten werden?! Kann dieser Tag den noch verrückter werden?!
"Jetzt beruhig dich doch mal", gab der Händler von sich, ehe er den Arenabesitzer am Kragen packte und eine Schelle verpasste.
"Die Musikerin hat vermutlich recht. In der ganzen Stadt herrscht Chaos. Hier werden wir niemanden finden, der sich in Ruhe die drei Sandkörner anschauen kann. Am schnellsten kommen wir über die Tunnel hier raus. Ich kenne einen, welcher zu einem See führt."
Der Krieger nickte nur zur Bestätigung. Ol Packa hatte sich die Wange gerieben, nachdem er wieder zu sich gekommen war. Die Arenakämpfe waren mit solch einem Abenteuer nicht zu vergleichen. Da gingen schon mal die Sanddünen mit ihm durch.
"Dann lasst uns keine Zeit verlieren. Afdin und Sawwat, ihr geht voraus. Lady Siren eskortiert die Mini-Piraten und bleibt an meiner Seite hinter euch", übernahm Ol Packa das Ruder und teilte die Formation ein, wie die Gruppe sich fortbewegen sollte.
So machte sich die Gruppe auf ins Tunnelsystem.
 
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