Sharewood

Dieses Thema im Forum "Sharewood" wurde erstellt von Kasumi, 3. Juni 2008.

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.
  1. Kasumi

    Kasumi Administrator Mitarbeiter

    Beiträge:
    4.299
    Sharewood

    Skizze

    Blue:
    West Blue

    Klima:
    Das Klima der Insel ist generell sehr feucht, an den Küsten entlang weht ein nasser Wind und wenn die Sonne scheint, hat man fast schon tropische Gefühle, insbesondere wenn man erst in den Wald hineingeht.
    Auch sind die Stürme des West Blues hier deutlich zu spüren, alle zwei bis drei Wochen kommen schwere Gewitter über die Insel, weswegen die Bewohner an den Tagen Zuhause bleiben sollten. Doch tatsächlich gibt es genügend Idioten, insbesondere jene die im Unternehmen arbeiten, welche sich selbst bei schwerstem Wetter noch zur Arbeit begeben, da sie sich sonst ihrer Männlichkeit beraubt fühlen würden.

    Landschaft: Dichte Wälder bedecken die mittelgroße Insel und für Schiffe gibt es nur zwei Orte zum Anlegen: Einmal die Stadt Tuck im Norden und dann eine unbewohnte Bucht im Süden der Insel. Es erheben sich einige Hügel, welche jedoch vollkommen von Bäumen überwachsen sind und somit sie sich nur undeutlich aus von den höheren Bäumen der Täler abheben, insgesamt also erweckt die Insel den Eindruck, als wäre sie ziemlich eben.
    Obwohl die Bäume gut geholzhackt werden, wachsen sie sehr schnell nach, weswegen die Grenze zwischen Stadt und Wald ein einziges Holzfällercamp ist, die die Bäume von Tuck fernhalten und das Unternehmen mit Holz beliefern sollen.

    Kultur: Der Mittelpunkt der gesamten Insel ist das Sharewood-Unternehmen, welches von der Familie Tuck seit Generationen geleitet wird. Momentan sind die beiden Leiter des Unternehmens die Gebrüder William und Harald Tuck, welche die Firma vor vier Jahren übernahmen. Da die Familie Tuck diese Insel für die Menschen erst erschlossen haben, ist auch die einzige Stadt nach ihnen benannt wprden.
    Die meisten Bewohner der Insel sind Handwerker, die als Holzfäller, Sägewerker, Zimmermänner oder anderen Funktionen arbeiten, damit aus dem Holz der Insel schließlich Schiffe werden. Der Rest hingegen beschäftigt sich damit, dass alle zu Essen haben und im Laufe der Jahre ließen sich auch einige wenige Händler, Künstler und andere Berufe nieder.
    Durch die lange Tradition des Handwerks steht bei den meisten Sharewoodlern die Männlichkeit an erster Stelle. Auch wenn diese Art Männlichkeit nichts mit dem Geschlecht zu tun hat, ist dieser Wahn besonders bei den Männern verwurzelt, es ist so etwas wie eine Religion, welche dazu führt, dass die Leute aus Sharewood sehr kompetitiv denken und sich dadurch profilieren, wie stark, zäh und willenstark sie sind. Das Ergebnis sind ein Haufen grölender Männer, die sich ständig in Kneipen die Schädel einschlagen und jeden der nicht mindestens halb so laut und stark auftritt als Weichei sehen.
    Aber auch wenn diese raue Seite stark ausgeprägt sind, sind die Herzen von diesen Leuten am rechten Fleck: Kameradschaft, Ehrlichkeit und Fleiß sind die wohl wichtigsten Eigenschaften, die sich in diesem Volk hier wiederfinden.
    Diese beiden Aspekte gelten mindestens dreimal so stark, wenn es um die Handwerker des Unternehmens gibt, wo selbst die Frauen im Grunde ihres Kerns Kerle sind und keiner von denen würde jemals freiwillig Schwäche zeigen. Auch besitzen diese Zimmermänner und –frauen eine Art Codex, eine Richtlinie an Regeln die den Charakter und die Arbeit bestimmen, hier einige gewählte Beispiele:
    • Wir arbeiten nicht mit Werkzeugen, sondern mit Herz!
    • Der Regen wird’s schon wegwaschen!
    • Solange es noch schwimmt, ist es ein Schiff!
    • Wenn es nicht mehr schwimmt, kümmern wir uns darum!
    • Die Marine sind Jungs, die man ruft. Die Handwerker von Sharewood sind Männer, die kommen!
    Auch rühmen sich die Handwerker als einzige der Welt männliche Schiffe bauen zu können, also Schiffe die eine männliche Seele haben und somit man nicht von „der Gennua“ spricht, sondern von „dem Gennua“!
    Wegen dieser Charakterzüge ist es nicht verwunderlich, dass Sharewood viele Festivitäten besitzt und Wettkämpfe austrägt, auch wenn die meisten nur halbtags laufen, damit man noch arbeiten kann, schlussendlich muss die Insel den größten Teil ihrer Vorräte importieren und ist somit auf den Handel angewiesen, weswegen sie nicht wegen all der Feste und Wettkämpfe freie Tage haben können. Aber ein guter Sharewoodler kann in einem Moment feiern und im nächsten arbeiten, so stark unterscheidet sich das bei ihnen nicht.

    Prinzipiell werden die meisten Konfliktsituationen von den Handwerkern des Sharewoodunternehmens geregelt, sie sind so etwas wie die Stadtmiliz und stark genug, dass es weder Soldaten noch Marine braucht um den Frieden der Insel gegen die meisten Piraten und anderen Problemen zu bewahren.
    So etwas wie eine Wache braucht es ebenfalls nicht: Die Bewohner der Insel wissen sich auch selbst zu helfen oder wo sie nachfragen können, was deutlich effektiver ist als man annehmen mag. Bisher haben die meisten Leute es bitterlich bereut, wenn sie bei einem Verbrechen erwischt worden sind!

    Wichtige Fauna&Flora: Im Sharewood-Wald ist es gefährlich, da ziemlich alles dort wächst und lebt, was man normalerweise in einem Dschungel erwarten würde. So sind außer einigen Paradiesvögeln noch Elefanten, Raubkatzen und andere Jäger unterwegs, dazu sollte man die Augen immer offen halten, damit man nicht aus Versehen auf eine Giftschlange tritt.
    Da die Fauna und Flora sehr reichhaltig ist, ist hier erst einmal eine kleine Auswahl an Dingen, die die Insel so besonders machen:


    Sharewoodeiche

    Typ: Pflanze (Baum)
    Fundort: Sharewood (West Blue), Sharewoodwald
    Größe: Je nach Alter bis zu 300 Meter hoch
    Seltenheit: häufig, jedoch sind größere Exemplare viel seltener
    Preis: 100.000 Berry pro Tonne (als Bauzholz)

    Beschreibung: Die Eichen von Sharewood geben ein gutes Holz für den Schiffsbau ab und wachsen unheimlich schnell, weswegen fast jedes im West Blue gebaute Schiff aus diesen Holz besteht. Die Sharewoodeiche hat einen leichten Rotton in ihren grünen, breiten Blättern und anders als normale Eichen haben die Blätter leichte Zacken am Eichenblatt.
    Die Eicheln sind rotschwarz und werden oftmals von Vögeln genascht und Kindern gesammelt.


    Tarzane

    Typ: Pflanze (Schlingpflanzen)
    Fundort: Sharewood (West Blue), Sharewoodwald
    Größe: Bis zu 20 Meter lang
    Seltenheit: häufig
    Preis: 100 Berry pro 20m

    Beschreibung: Die Tarzane ist eine aktive Schlingpflanze, die alles was sie berührt sofort zu umschlingen versuchen. Sie ist weder giftig noch besonders gefährlich, jedoch nutzen einige Raubtiere diese Eigenschaft aus, um ihre Beute in eine Falle zu locken.
    Aus Tarzanen können Seile gemacht werden, jedoch schätzen die meisten Sharewoodler diese Pflanzen aus anderen Gründen… Denn sie hängen meistens von Bäumen herunter und man kann sich an ihnen festhalten (oder sie an einen) und dann sich von einem Tarzanen zum anderen schwingen. Dies gehört zu den Volkssportarten der Insel und es ist eines der vielen Dinge, wie man seine Männlichkeit unter Beweis stellen kann.


    Piranhaia

    Typ: P
    flanze
    Fundort: Sharewood
    Größe: max. 10m (Rankenlänge), max. 2m (Maullänge)
    Seltenheit: Selten
    Preis: ca. 2.000-7.000 Berry

    Beschreibung: Diese immergrüne, fleischfressende Pflanze ist nur auf Sharewood heimisch, dort jedoch kommt das Gewächs, das sich sonst auf keiner Insel finden lässt, recht häufig in den kaum erkundeten Winkeln der Wälder vor. Grundsätzlich ist eine Piranhaia eine weitläufige Strauch- bzw. Kletterpflanze, die ihre Nährstoffe nur zu einem kleinen Teil aus dem Boden gewinnt, weshalb das Wurzelwerk verglichen mit der Gesamtausdehnung relativ klein ist. Über der Erde besteht die Pflanze aus langen Kletterranken, an deren Ende sich jeweils ein "Maul" befindet, das zum Verzehr vorbeiziehender Geschöpfe gedacht ist. Die länglichen Auswüchse werden von Laien gern als separat angesehen, dennoch besteht ein komplettes Exemplar Piranhaia zumeist aus einer Hauptranke, die den größten Kopf trägt, sowie unzähligen Nebenranken, die überall aus Haupt- und Nebenranken herauswachsen und selbst wiederum von Köpfen gekrönt werden. Im Handel werden sie allerdings in der Regel so zurechtgestutzt, dass sie mit der Hauptranke samt Kopf, sowie einigen Ranken ohne Kopf verkauft werden. Als Zimmerpflanze genutzt kann eine Piranhaia zwar als perfekter Ungeziefervernichter genutzt werden, allerdings benötigt sie stete Pflege, da bei falscher Behandlung das Hauptmaul zu groß werden oder die Nebenranken wieder Mäuler ausbilden könnten, was wiederum auch für den Besitzer gefährlich werden kann.
    Was die Ranken angeht, so sind diese mit denen verschiedener Dschungelgewächse und weit verbreiteter Hecken und Kletterpflanzen vergleichbar, wie etwa Rosen, Wein oder ähnlichem. Die teilweise mit Dornen und palmenartigen Blättern besetzten Naturseile dienen der Pflanze dazu, die beeindruckenden Bäume Sharewoods zu erklimmen, um eine möglichst breite Fläche abzudecken. Genannte Dornen, die teilweise so hart und scharf wie Rasierklingen werden können, sorgen gemeinsam mit einem süßlich schmeckenden Nervengift, das durch die Ranken in die Köpfe der Pflanze geleitet wird, dafür, dass ihre Fressfeinde sich nur einmal an ihr vergreifen: Wer sich den Bauch trotz Geschmack und Dornen zu voll schlägt, der wird mit einem Tod durch Lungenlähmung bestraft.
    Ähnliche Mechanismen machen sich auch die Köpfe der Pflanze zunutze: Die langgezogenen, maulartigen "Blüten" verfügen wie die Ranken über Dornen, die hier allerdings wie eine saubere Reihe Fangzähne angeordnet, sowie weitaus schmaler und länger sind als die der Ranken, und die sich farblich an der Außenseite kaum vom restlichen Grün unterscheiden – insgesamt wirkt solch ein Maul ein wenig wie der Schlund eines Krokodils. Das Innere des Mauls erstrahlt jedoch in einem hellen und auffälligen rosarot, das sowohl Insekten als auch andere Tiere anlockt. Neben der Färbung nutzt die Pflanze jedoch ein weiteres Lockmittel: Einen betörenden, klaren, klebrig-süßen Duftstoff, der von einer schwarz-weißen Pflanzennarbe ausgeht, die im Maul wie eine merkwürdig geformte Zunge aussieht. Dieser Stoff, der als eine Art Speichel von der Zunge tropft und teilweise die Zähne und das Maulinnere benetzt, ist derselbe, der als Schutzgift durch die Ranken gepumpt wird, weshalb ein Insekt, das sich hier niederlässt, binnen kurzer Zeit ins Innere der Pflanze fällt. Verirrt sich irgendein Tier, angelockt von diesen beiden biologischen Waffen, ins Maul einer Piranhaia, und berührt dort eines von mehreren höchstempfindlichen Härchen, so schnappt der Kopf automatisch blitzartig zu und würgt noch mehr des gefährlichen Lockgifts aus seinem inneren hervor, welches über die Zeit hinweg seine ätzende Eigenschaft entfaltet und die Beute binnen kurzer Zeit zersetzt. Ist ein erwischtes Beutetier zu groß um vom Maul ganz verschlungen zu werden, und berührt dabei dauerhaft eines der Härchen, so verbeißt sich das Maul fest im Fleisch des Opfers. Der einzige Weg, ein zugeschnapptes Maul wieder zu öffnen, besteht darin, es von seiner Ranke zu kappen.
    Warum eine Pflanze überhaupt fleischliche Beute frisst ist schnell erklärt: Außer der Energiegewinnung durch Photosynthese, die die Pflanze über ihre grünen Teile selbstverständlich auch betreiben kann, bietet es sich für Gewächse, die keine Bäume sind, durchaus an, in den schattigen Wäldern von Sharewood auch nach anderen Energiequellen zu suchen. Das Fleisch und Blut unwissender Insekten, Kleintiere oder sogar Menschen kommt einem rankigen Gewächs da gerade recht; besonders der rote Saft lebendiger Beute beinhaltet viele Stoffe, die eine Piranhaia vorzüglich verwerten kann. Aus dem Eisen im Blut lassen sich die eigenen Dornen zum Beispiel hervorragend verstärken.
    Die Verbreitung dieser gefährlichen Pflanze erfolgt im Übrigen über Sporen, die in durchaus hoher Zahl produziert werden können.



    Saikaosu

    Typ: Baum
    Fundort: Sharewood (West Blue), Sharewoodwald
    Größe: bis zu 200 m
    Seltenheit: im Zentrum fast ausschließlich diese Bäume, ansonsten selten
    Preis: je nach Größe bis zu 2.000.000 Berry

    Beschreibung: Die Saikaosu wachsen fast ausschließlich im Zentrum des Waldes von Sharewood, nur selten wächst einer in den Randgebieten des Waldes. Diese Giganten sind fast die einzige Baumart, die im Zentrum wächst, weil sie alle anderen Baumarten an den Waldrand verdrängt haben. Sie sind sehr anspruchsvoll an ihre Umgebung und wachsen nur unter besten Bedingungen, wie sie im Zentrum Sharewoods vorherrschen. Nährstoffhaltige Schwarzerden als Böden und eine mehr als ausreichende Wasserversorgung sind das Mindeste, das für ihr Wachstum eine Vorraussetzung darstellt. Diese Kolosse erreichen eine Höhe von bis zu 200 Metern, wobei sie als Flachwurzler ein sehr große Fläche beanspruchen. Die Äste dieser Bäume werden extrem lang und wachsen fast wie Ranken überall in ihre Umgebung. Auf Grund ihrer Dicke sind sie aber meist stabil, so dass sie ohne Gefahr "bewandert" werden können. Da dort so viele dieser Bäume existieren, bilden deren Äste teilweise ein sehr dichtes und unüberschaubares Geflecht, das bis in schwindelerregende Höhen ragt.
    Das Holz dieser Baumart ist sehr hart und wird auf Sharewood häufig zum Schiffsbau benutzt. Es ist sehr stabil, dabei allerdings wenig flexibel. Als Bogen eignet es sich daher nicht.


    Hammeraffe

    Typ: Tier
    Fundort: Sharewood (West Blue); Sharewoodwald
    Größe: 2,5m bis 3,0m hoch, Schulterbreite 1,5m bis 2,0m
    Seltenheit: Häufig
    Preis: 3.500 Berry auf dem Tiermarkt; gezüchtet 10.000 Berry

    Beschreibung: Hammeraffen gehören zu den Tieren, die natürlich nur im Sharewoodwald zu finden sind, sie bewohnen meistens die tiefen, kaum erforschten Regionen eben jenes Waldes. Sie haben ein ausgeprägtes Revierverhalten und sind sehr aggressiv. Wenn jemand in ihrem Revier hineingeht, greifen sie ohne Vorwarnung direkt an und schwingen ihre riesigen Fäuste oder brechen die Genicke ihrer Feinde, jedoch sind Hammeraffen tatsächlich Pflanzenfresser.
    Ein Hammeraffe ist sehr breit gebaut, besitzt ein rotorangenes Fell und ein sehr grobes Gesicht, die Ohrmuscheln sind direkt mit ihren Köpfen (die ungefähr so groß wie der eines Menschen ist) verbunden. Der Name leitet sich von ihren sehr großen Händen ab, die einen menschlichen Kopf locker umgreifen können, ihr Griff und ihre Schläge sind sehr stark. Sie laufen normalerweise auf allen Vieren, können für kurze Zeit jedoch auf die Hinterbeine zurückgreifen, die ähnliche Auswüchse wie die Hände sind. Dazu besitzen sie einen kurzen buschigen Schweif.
    Hammeraffen leben in Horden, die Weibchen sind größer und stärker als die Männchen und übernehmen innerhalb der Horde die Führung, doch Hammeraffen gelten nicht gerade als intelligent, weswegen es durchaus möglich ist, sie in eine Falle zu locken. Doch Hammeraffen sind dummerweise nie alleine unterwegs…


    Reudiger Riesenregenwurm

    Typ: Tier
    Fundort: Sharewood-Wälder
    Größe: Länge bis 25 Meter, Durchmesser bis zu 2,50 Meter
    Seltenheit: Häufig
    Preis: bis 2.500 Berry

    Beschreibung: Die reudigen Riesenregenwürmer gehören zu den häufigsten Tierarten, die sich in dem tiefen Inneren der Wälder von Sharewood aufhalten. Auf Grund ihrer enormen Größe und ihrer Lebensweise, durch die sie die meiste Zeit unter der Erde verbringen, haben diese von der Körperfarbe her beinahe durchsichtigen Lebewesen eigentlich keine natürlichen Feine. Ihren natürlichen Lebensraum unterhalb der Erdoberfläche verlassen diese Giganten lediglich, wenn sie durch feine Sensorhärchen an ihrer Hautoberfläche spüren, wie Lebewesen, die sie einfach so verschlucken können, auf dem Grund herum laufen. In dem Fall nehmen diese Geschöpfe die Möglichkeit, ihren Speiseplan, der sich sonst aus Kleinstlebewesen in der Erde, ab und an Wurzeln und anderen Kleintieren zusammen setzt, um eben diese Lebewesen zu erweitern. Dazu stoßen sie dann mit möglichst hoher Geschwindigkeit, die bis zu 25 Kilometer pro Stunde betragen kann, durch die Erdoberfläche und versuchen, ihr Opfer zu verschlucken, bevor dieses überhaupt die Chance hat, zu reagieren oder dem Räuber gar zu entkommen. Ab und an werden allerdings auch größere Tiere angegriffen, wenn zum Beispiel Nachwuchs ansteht, da dieser mit reichhaltiger Nahrung versorgt werden muss. Dafür hat die Evolution diese Tiere mit harten, scharfen Zähnen ausgestattet, mit denen die sie anderen Tieren wie beispielsweise Elefanten auch einfach ein Bein abbeißen können. Mit diesen Beißwerkzeugen können theoretisch sogar Steine zerbissen werden, wenn es der Fall erfordern sollte.
    Diese Würmer, deren Haut sogar so durchsichtig ist, dass man Dinge sehen kann, die gerade erst verschluckt wurden, haben durch ihre Lebenweise unter der Erde allerdings größtenteils recht unterentwickelte Sinne. Sowohl Geruch, Gehör, Sicht als auch Geschmack sind nur in geringstem Maße bis gar nicht ausgebildet, da sie nicht benötigt werden. Lediglich über die am ganzen Körper befindlichen Sensorhärchen, die so klein sind, dass man sie bei Menschen für Bartstoppeln halten würde, kann der Wurm unglaublich feine Erschütterungen und über der Erde sogar feinste Luftströme wahrnehmen. So kann er sich trotz der fehlenden anderen Sinne ein recht genaues Bild von seiner Umgebung machen und so auch jagen.


    Dörfer, Städte und wichtige Orte:

    Tuck: Diese Stadt wurde nach den Führern des Unternehmens benannt und stellt die einzige Zivilisation auf der Insel dar, auch wenn einige wenige dumm genug sind, kleinere Hütten im Sharewood-Wald zu errichten.
    Sie besitzt breite Hauptstraßen, ist jedoch ansonsten sehr dicht gebaut, auch wenn Großfamilienhäuser eine Seltenheit sind: Größtenteils handelt es sich um eine Vielzahl kleiner Häuser mit bis zu drei Stockwerken, die dicht an dicht stehen, während das Sharewood-Unternehmen am einen Ende sitzt und ein riesiges Grundstück für seine Anlage besitzt.
    Tuck besitzt mehrere Arztpraxen, Spielplätze für die Kinder und sogar eine Schule, in denen die kleinen Bälger das Wissen vermittelt bekommen, welches den Grundstein auf dem Weg des wahren Mannes setzt.

    Sharewood-Unternehmen: Es wird auch manchmal Sharewood-Company genannt und wahrscheinlich das wichtigste Gebäude der Insel. Hier liegt die Wurzel für fast das gesamte Bruttoinlandsprodukt und ist ein Ausbildungs- und Arbeitsort für einen sehr großen Teil der Bevölkerung.
    Das Unternehmen kümmert sich um seine Arbeiter und die Arbeiter um das Unternehmen. In der Ausbildung bekommt man nicht nur sein Handwerk, sondern auch noch eine Grundausbildung in Selbstverteidigung und Krisenbewältigung, sodass all die Handwerker gleichzeitig auch als Stadtmiliz eingesetzt werden können, wenn es nötig wird.
    Den größten Teil des Unternehmens machen die Schiffsbauer aus, die sich in Unterkategorien teilen, danach kommen die Holzfäller, anschließend alle anderen Arten von Handwerkern und diejenigen, die das Unternehmen auf geschäftlicher Ebene leiten, sind im Affekt nur wenige. Das liegt wahrscheinlich daran, dass der Traum Handwerker im Unternehmen zu werden bei den meisten Leuten der Insel stark ausgeprägt ist.

    Sharewoodwald: Diese Sammlung an Wäldern, die so ineinandergewachsen sind, dass sie untrennbar verknüpft sind, sind dicht. Sehr dicht. Selbst Dschungelexperten haben Probleme sich durch den Wald zu bewegen ohne sich zu verlaufen, weswegen sich auch nur die mutigsten und dümmsten Personen der Insel alleine in den Wald hineinwagen sollten. Es ist vollkommen unübersichtlich, es leben wilde und gefährliche Tiere dort und es gibt einen Haufen von Dingen, denen man lieber aus dem Weg gehen sollte, anstatt sie herauszufordern. Deswegen ist es die ultimative Herausforderung für wohl jeden Inselbewohner, der sich beweisen möchte!
    Je tiefer man in den Wald kommt, desto tückischer und gefährlicher wird er: An einem Tag mag sich ein ganzes Waldstück verändert haben, es leben viel gefährlichere Tiere dort und manchmal verschwindet sogar ein See oder eine Erhebung. Deswegen sind die Bewohner der Insel überzeugt, das mitten im Herzen des Waldes ein Geheimnis versteckt liegt und der Grund, warum die Bäume so schnell wachsen.
    Dies ist mitunter auch der Grund, warum der Wald nicht erforscht werden kann und es sich nicht lohnt, eine Karte anzufertigen.

    Bucht: Die Bucht in Süden wird gerne von Piraten als Zwischenhalt benutzt, hin und wieder schauen die Handwerker zwar mal nach, aber da man die ganze Insel umfahren muss, um die Bucht auch sicher zu erreichen, machen sie sich wenig Gedanken dazu und gucken nur, ob ein Pirat dämlich genug ist, auf ihrer Insel eine Basis einzurichten.
    Zwar haben schon manche es geschafft von der Stadt zur Bucht zu gelangen, schlussendlich ist es aber ein Unterfangen was gerne mehrere Tage dauern kann und man ist in ständiger Gefahr, weswegen man es besser lässt.


    Bedeutende Personen:

    William und Harald Tuck: Dies sind die Erben des Unternehmens und sie führen es nun gemeinsam. William ist der ältere Bruder und eher der nachdenkliche Typ, während Harald offenherzig und sympathisch ist, weswegen William die Buchhaltung übernommen hat und Harald das Unternehmen nach außen hin präsentiert.
    Die beiden leben mit ihren Familien in der Stadt, da es eine alte Tucktradition ist, möglichst nahe bei den Leuten zu sein. Sie leben sogar in stinknormalen Einfamilienhäusern. Auch wenn man die beiden als so etwas wie die Herrscher der Stadt bezeichnen könnte, unterhalten sie sich viel mit ihren Nachbarn, gehen mit den anderen aus dem Unternehmen einen heben und geben nicht wirklich das Bild von Vorzeigewirtschaftsgiganten ab.

    Boris: Auch wenn der Pirat Boris auf der Insel nun keine große Nummer war, gehört er zu den bekanntesten Piraten, welche diese Insel Heimat nennen. Er arbeitete einst im Sharewood-Unternehmen und viele Leute kennen ihn dort persönlich und haben mit ihm zusammengearbeitet. Er ist ein einfach gestrickter Mensch und scheint sich unaufhörlich mit einem Hamster zu unterhalten, den er Puc nennt.
    Viele die dieses Duo kennen würden beteuern, dass es sich bei Puc nicht um einen normalen, sondern einen Riesenhamster handelt, doch obwohl Mann wie Nagetier sehr suspekt und merkwürdig auf viele Einwohner wirkten, haben sie einen guten bleibenden Eindruck hinterlassen, auch wenn viele Männer sich an die eine oder andere Rauferei mit den glatzköpfigen Hünen erinnern.
    Er ist so etwas wie ein halber Held im Unternehmen, da er einerseits Pirat ist, andererseits sie ihn bewundern den Traum des Piratenkönigs zu verfolgen und somit ihn als Vorbild für alle Männer der Insel sehen.
    Auch das Haus von Boris ist eine Art Touristenattraktion geworden, wenn auch der Vater es erfolgreich geschafft hat, bisher sämtliche Paparazzi, Schaulustige und Kinder zu verscheuchen, nicht selten mit dem Mittel, zu dem jeder, der sich ein Mann von Sharewood nennt, schnell mal greift: Gewalt!

    Vergangene Ereignisse: Erst vor kurzem gab es eine Rohstoffknappheit, da ein Haufen von Hammeraffen die Holzfäller des Unternehmens angegriffen haben. Aber mit der tatkräftigen Hilfe von den Handwerkern wurde dieser Vorfall schnell erledigt, auch wenn darüber gemunkelt wird, dass Boris von diesem Vorfall gehört hat und extra deswegen zur Insel zurückgekehrt ist, um seinen ehemaligen Kollegen dabei zu helfen!

    Momentane Situation: Nach dem Vorfall mit den Hammeraffen (wo ein Teil der Population in die Strudelinseln verfrachtet worden ist), scheint es im Unternehmen selbst sehr ruhig geworden zu sein, jedoch werden die Essenslieferungen, die Sharewood mit Getreide aus Banana-Split versorgen soll, nicht eingetroffen, der Grund wird gerade untersucht, die Vermutung liegt jedoch, dass sich Piraten in der Gegend verschanzen und sie die Handelsschiffe simpel kapern.
     
Ähnliche Themen
Forum Titel Datum
Sharewood Das Sharewood-Unternehmen 15. Juli 2010

Status des Themas:
Es sind keine weiteren Antworten möglich.