Noah DeGroot

Dieses Thema im Forum "Mojo Bunch" wurde erstellt von Noah, 31. Juli 2016.

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  1. Noah

    Noah Kopfgeldjäger

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    Kampfstil:
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    Teufelsfrucht:
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    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: DeGroot
    Vorname: Noah
    Spitzname: Ocean Man

    Geburtstag: 4. November
    Alter: 41 Jahre
    Größe: 2,25 m
    Gewicht: 115 kg

    Augenfarbe: hellblau
    Haarfarbe: dunkelblau

    Blutgruppe: B negativ

    Aussehen: Nach den Maßstäben der Menschen ist Noah eine ziemlich große Erscheinung und überragt problemlos jene Leute, die man ohne zu zögern als Hünen bezeichnen würde! Für einen Fischmenschen ist er jedoch eigentlich etwas klein geraten... eine Tatsache, der man kaum Glauben schenken mag, wenn man den Zimmermann sieht. Dazu kommt noch seine breiten Schultern und die klar definierten Muskeln, die den Mann ausgesprochen stark und robust erscheinen lassen. Dieser Eindruck wird von Noahs Gesicht nur noch verstärkt, welches eine auffällige Tendenz für harte Konturen zu besitzen scheint. Das markante, kantige Kinn sticht einem zuerst ins Auge, als wäre es ein Keil, den der Fischmensch benutzt um Holzscheite zu spalten. Weder Nase noch Wangenknochen stehen dem Kinn nach und sind ebenso hart und klar definiert. Die kiemenähnlichen Narben - jeweils drei auf jeder Wange - und schmalen Lippen hingegen sind unscheinbar und gehen in dem Rest des Gesichts praktisch unter. Leider ist es gerade dieser Mangel an Fülle, der dafür sorgt, dass Noah seine spitzen Haizähne in dem breiten Mund nicht immer verbergen kann, und sie schon von der Ferne den Anschein von rasier-messerscharfen Dolchen erwecken. Nohas Augen sind allerdings relativ klein und man muss schon einen genauen Blick haben oder sehr nahe an den Fischmenschen heran gehen, um ihre hellblaue Farbe zu entdecken. Im Gegensatz dazu kann man die dunkelblauen, kurzen Haare bereits von Weitem als solche erkennen. Und auch die deutlichen Kiemen am Hals sind nicht zu übersehen.
    Betrachtet man den Körper des Fischmenschen im Ganzen, so erkennt man rasch, dass das Schicksal nicht gut zu ihm war. An unzähligen Stellen verunstalten Narben unterschiedlichster Größe und Tiefe seine gräulich-blaue Haut, vor allem auf Noahs Rücken. Die Anzahl der Peitschenhiebe, die in hier im Laufe seines Lebens getroffen haben, kann man schon gar nicht mehr herausfinden, weil sich so viele alte Verletzungen überlappen. Ins Auge springt jedoch sofort eine gewaltige, kreuzförmige Wunde zwischen den Schulterblättern. Dort haben seine Peiniger ihm die Rückenflosse abgerissen! An seinem Oberkörper kamen offensichtlich ganz spezielle Werkzeuge zum Tragen... Mehrere Schnitte kreuzen sich hier übereinander, und das Schwimmgewebe seiner Hände ist offenbar mehrmals zerteilt worden... Dass der Mann noch am Leben ist, grenzt in so mancher Hinsicht wahrscheinlich an ein Wunder! Wirklich verbergen tut Noha jedoch nur das Brandmal auf seiner Stirn, welches die Form eines Kreises mit einem "S" darin hat. Man kann spekulieren, dass dieses Mal der einzige Grund ist, warum Noah immer und überall sein schwarzes Kopftuch trägt.
    Auch der Rest seiner Kleidung ist schlicht, dies darf einen jedoch nicht sonderlich wundern. Schließlich ist der Fischmensch ein flüchtiger Sklave und muss jeden Berry zweimal umdrehen, ehe er in ausgibt. Mehr als das Nötigste ist wirklich nicht drin. Über seinen Oberkörper trägt er eine braune Weste, die über zwei Taschen an der Seite verfügt, in denen Noah gerne seine Hände verschwinden lässt. Um seine Hüfte hat er einen Handwerkergürtel geschlungen, der im Moment leider ausgesprochen schlecht bestückt ist. Von da an abwärts trägt er eine dunkle Hose, deren Beine ihm knapp über die Knie reichen. Seine Füsse stecken in braunen Lederstiefeln, die er, und er ist nicht stolz darauf, gestohlen hat.

    Besondere Merkmale: Allein die Tatsache, dass Noah ein Fischmensch ist, der sich abseits der Fischmenscheninsel aufhält macht aus ihm eine wandernde Sonderlichkeit in den Augen der Menschen. Die Tatsache, dass er zu der Sorte Fischmensch gehört, die nadelspitzen Zähne ihr eigen nennt und die Kiemen im Gesicht trägt, setzt dem ganzen noch die Krone auf! Hinzu kommen seine unzähligen Narben, die sich in grotesken Mustern über seine Haut ziehen und selbst unter seinesgleichen alle Augen auf sich ziehen, sowie das Zeichen seines Herren auf der Stirn, welches er zwar stets zu verbergen versucht, aber dies ihm leider nicht immer gelingt. Auch die fehlende Rückenflosse sticht ins Auge. Am Auffälligsten von allem ist jedoch das ehrliche Lächeln, dass der Fischmensch nie zu missen scheint.


    Herkunft und Familie

    Verwandte:
    Marius DeGroot | 73 Jahre | Vater | Lebendig
    Wenn es etwas gibt, was man über Noahs Vater zweifelsohne sagen kann, dann, dass er ein harter und ehrlicher Arbeiter ist. Als Waise aufgewachsen lernte er bereits in jungen Jahren, dass man es nur zu etwas bringt, wenn man Blut und Schweiß darin investiert und nie aufhört daraufhin zu arbeiten. Diese Einstellung hat er auch erfolgreich seinem Sohn vermittelt. Noah hat ein ausgesprochen gutes Verhältnis zu seinem alten Herren gehabt und sich, während er noch auf der Fischmenscheninsel verweilte, aufopfernd um ihn gekümmert, als das Alter den Hammerhai in den Ruhestand zwang. Der Zimmermann verdankt seinem Vater viel. Der Alte bildete ihn persönlich zum Handwerker aus, verschaffte ihm seinen ersten Job in der größten Werft der Fischmenscheninsel und ist unwissentlich dafür verantwortlich, dass Noah seine Liebste kennenlernte. Marius ist sehr stolz auf seinen Sohn, darauf, dass er durch seinen Fleiß ein guter und erfolgreicher Handwerker wurde, dass er eine bezaubernde Frau geheiratet hat und ihm eine wundervolle Enkeltochter schenkte. Entsprechend geht es ihm heute, wo sein Sohn nach wie vor nicht nach Hause zurückgekehrt ist. Jeden Tag geht er zum Hafen und starrt durch die Blase der Insel in die Tiefen des Meeres, in der Hoffnung das Schiff zu sehen, dass Noah auf sich trägt. Und er betont oft, dass er dies solange tun wird, bis entweder sein Sohn zurückgekehrt ist, oder sein Herz aufhört zu schlagen.

    Azura DeGroot (77 Jahre, lebendig, Mutter): Azura war seit jeher eine resolute Frau, eine Eigenschaft, die ihr selbst das fortgeschrittene Alter und ihr Alzheimer nicht zu nehmen vermögen. Als Tochter eines Barbesitzers musste sich Azura nie echte Sorgen darum machen, eine Arbeit zu finden; sie hat das Haus ihrer Eltern nie verlassen, selbst als sie heiratete. Dass sie die zukünftige Frau ihres Sohnes als Kellnerin anstellte und dies ein Teil der Gründe ist, warum die Beiden sich kennen lernten, findet sie in den Augenblicken, wo sie sich daran erinnert, heute noch witzig.
    Die Demenz ereilte sie in etwa ihrem 60. Lebensjahr, nur wenige Monate nach der Geburt ihrer Enkelin. Die Bar, die sie selbst in ihrem hohen Alter bis dahin noch geführt hatte trat sie an ihre geliebte Schwiegertochter ab und zog mit ihrer ganzen Familie zusammen. Noah kümmerte sich liebevoll um sie; in seinen Augen war es das Mindeste, was er tun konnte, nachdem sie sich ihr ganzes Leben so um ihn gekümmert hatte...
    Dass sie sich nur noch in wenigen Momenten der Klarheit an ihn erinnert, stört Noah seit seiner Versklavung weniger. So muss sie sich immerhin keine Sorgen darum machen, was aus ihm geworden ist...

    Diana DeGroot (39 Jahre, lebendig, Ehefrau): Es gibt nicht wenige, die Diana als Amazone bezeichnen würden! Trotz des eher schmächtig erscheinenden Körperbaus der Katzenhaifischfrau verfügt sie über beeindruckende Stärke und einen Dickschädel, der ihren Muskeln in nichts nachsteht. Gerade deswegen ist sie Noah ins Auge gesprungen. Bei ihrem ersten Treffen warf die Frau ihn durch eine Wand und seitdem ging sie dem Bullenhai nicht aus dem Kopf. Zuerst wurden sie so etwas wie Raufkumpanen: Ihre Treffen endeten meist in einer Schlägerei und obwohl sie sich gegenseitig unzählige Prellungen und angeknackste Knochen beibrachten, gingen sie doch immer mit einem Lächeln auseinander. Daraus entwickelte sich Freundschaft und später Liebe. Die Logik dahinter entzieht sich nach wie vor beiden Ehepartnern, da sie jedoch glücklich waren fragte keiner von beiden weiter nach. Noah liebt Diana nach wie vor uneingeschränkt; seine Zuneigung hat die Jahre der Sklaverei unbeschadet überstanden. Und gerade sie ist es, die den Mann daran hindert, seiner Familie zu schreiben. Er weiß nämlich nicht, ob seine Frau weitergelebt und jemand anderen gefunden hat - verübeln könnte er ihr es nicht, es sind viele Jahre vergangen... Und sollte es dazu gekommen sein, dann will er ihre neue Beziehung nicht mit einer solchen Nachricht stören...

    Esmeralda DeGroot (17 Jahre, lebendig, Tochter): Es heißt, dass rothaarige Frauen feuriges Temperament besitzen. Esmeralda trägt dieses Klischee wie einen Orden. Sie schlägt offensichtlich sowohl nach ihrer Großmutter, als auch ihrer Mutter und ist laut, energetisch und wälzt sich lieber mit den Jungs im Staub, anstatt ihre Zeit mit den Mädchen und ihren Puppen zu verschwenden. Das Piranhafischmenschen-Mädchen ist leidenschaftlich sportlich und hatte ursprünglich geplant, in die Fußstapfen ihres Vaters zu treten - Bis sich an ihrem fünften Geburtstag alles änderte...
    Natürlich gibt sie sich die Schuld. Wie könnte sie auch nicht? Schließlich war es ihr dummer Wunsch, den Sabaody Park zu sehen und sie hatte keine Ruhe gegeben, bis ihr Vater schließlich eingewillgt hatte. Die Bilder jenes Tages hat sie heute noch klar vor Augen als wäre es gestern gewesen: Die Horden an Jägern, der gehetzte und angstvolle Gesichtsausdruck ihres Vaters und sein Rufen und Winken, als er die Aufmerksamkeit ihrer Verfolger auf sich zog, während ihr kleines, gecoatetes Boot untertauchte. Esmeralda kann sich das nicht verzeihen, will sich das nicht verzeihen. Sie setzt zwar ein Lächeln auf und versucht den nie enden wollenden Optimismus ihres Vaters zu zeigen, aber jeder, der sie kennt sieht sofort durch die Fassade. Esmeralda ist heute Teil der königlichen Armee der Fischmenscheninsel, in der Hoffnung auf diese Weise eines Tages ihren Vater zu finden, oder wenigstens genug Kampfkunst zu lernen um sich alleine auf die Suche zu machen. Sie glaubt immer noch fest daran, dass Noah lebt und kann insgeheim nicht darauf warten, bis sie endlich seine Predigt darüber hört, was sie beim Training mit ihrem jetzt fehlenden Auge angestellt hat.

    Bekannte:

    Siegfried Schulz (29 Jahre, lebendig, ehemaliger Besitzer): So manches Gerücht rankt sich um Siegfried Schulz. Seine Eltern und Geschwister soll er getötet haben um sich so das gewaltige Familienerbe zu sichern. Regelmäßig soll er die Familien von Geschäftspartnern bedrohen, wenn ihm deren Forderungen nicht gefallen. Eine Maske ist angeblich auf sein Gesicht aufgenäht und auf seiner kleinen Privatinsel am Beginn der Grandline soll er eine Unmenge an Sklaven besitzen. Zumindest die letzte Geschichte kann Noah zweifelsohne bestätigen. Bei seinem ersten Treffen mit Siegfried befand sich eine Glasscheibe zwischen den Beiden. Zur Belustigung seiner Freunde hatte der reiche Mann den Fischmensch in einen Wassertank gesperrt und mehrere fleischfressende Tiere, wie zum Beispiel Haie und Oktopi, auf ihn gehetzt. Um zu zeigen, wer mächtiger ist, der Hybride oder das vollständige Tier. Seine Instinkte retteten Noah das Leben, sowohl bei diesem ersten Kampf, als auch bei allen folgenden, bis Siegfried das Schauspiel langweilig wurde und er ihn zu den anderen Sklaven zur Arbeit schickte. Seitdem hat Noah den Mann nicht mehr gesehen. Er hofft allerdings inständig, dass der Bastard inzwischen auf irgendeine Weise den Tod gefunden hat. Siegfried ist ein sehr ungewöhnlicher Sklavenbesitzer. Auf dem Papier geht es seinen Sklaven in der Regel besser, als denen Anderer. Nicht, weil sie besser behandelt werden, sondern weil er ihnen medizinische Grundversorgung zukommen lässt und seinen Aufsehern explizit das Töten von Sklaven verboten hat. Dies hat Siegfried natürlich nicht aus Menschlichkeit getan; er will nur dass die Produktivität seiner Werkzeuge erhalten bleibt und er hat keine Lust ständig neue zu kaufen. Die Sklaven halten seine autarke Insel am Laufen, das lässt er sich sicher nicht durch Dinge wie Krankheiten oder Wundbrand ruinieren.

    Vante Belabranta (31 Jahre, lebendig, ehemaliger Peiniger und Aufseher): Wenn es eine Skala gäbe, anhand derer man die Kompetenz von Sklavenaufsehern messen könnte, so würde Vante nicht sonderlich gut abschneiden. Eine Skala für Sadisten würde er hingegen problemlos sprengen. Wäre den Aufsehern das Töten von Sklaven gestattet gewesen, Vante hätte täglich mindestens sieben zu Tode gefoltert. Und zu Noahs Unglück hatte der Mann mit dem viel zu großen Hut einen Narren an ihm gefressen. In Retrospektive lag es vielleicht daran, dass der Bullenhai nach mehreren Strafen, die ihn hätten töten sollen, immer noch am Leben war. Vante fand jeden Tag eine neue Ausrede um Noah unter sein Messer zu bekommen. Und er probierte jeden Trick aus, den er hatte. Ihn direkt zu töten war ihm verboten, aber er war sich einfach sicher, die nächste Methode würde den fischigen Bastard unter die Erde befördern. Nicht jeder verkraftet schließlich die Strafen. Unfälle passieren. Und ein Unfall war kein Regelbruch... Auf gewisse Weise half Noah dieser Wahn des Mannes bei klarem Verstand zu bleiben. Der immer neue Schmerz stumpfte nie ab und erinnerte ihn so daran, dass er noch wirklich am Leben war und noch etwas wert, und wenn es nur der Hass eines einzelnen Kerls war. Schließlich wurde jedoch Vante es zu dumm. Er warf Noah von seiner Arbeitsstelle als Handwerker zu den Holzfällern im Wald; die Aufseher waren nicht sonderlich aufmerksam und die Sklaven dort nicht ausgebildet, weswegen oft einer vom Baum erschlagen wurde. Und dann vergaß er den Hai. Aber Noah vergaß Vante nicht. Und als sich ihm auf der Flucht die Gelegenheit bot, warf er den Mann in einen Brunnen.
    Leider überlebte der Aufseher den Sturz und wurde damit beauftragt die entlaufenen Sklaven wieder einzusammeln. Deswegen befindet er sich heute auf hoher See und macht Jagd auf Noah, der wieder ganz nach vorne in sein Bewusstsein gerutscht ist. Die Demütigung wird er diesem Abschaum niemals verzeihen!

    Rakor (46 Jahre, ein Freund, lebendig): Nicht jeder Fischmensch wird auf der Fischmenscheninsel oder in der Sklaverei geboren. Manchmal haben die Eltern nur sich auf einer anderen Insel niedergelassen. Und genau das haben die Eltern von Rakor getan. Der Muränenfischmensch wurde auf Black Lung geboren, einer Insel im East Blue. Allerdings fühlte er sich nie wirklich als Teil von der Insel, unter anderem, weil er den Glauben an die Loa nie verstanden hat. Es zog ihn weg von dort und mit ein paar Piraten machte er sich auf die Reise. Zu seinem Pech dauerte es nicht lange bis seine "neuen Freunde" ihn an die erstbesten Sklavenhändler verkauften. Wenige Tage später fand er sich auf Siegfried Schulz kleiner, autarker Privatinsel wieder. Rakor lebte dort viele Jahre und sah tausende Gesichter kommen und gehen. Das Einzige an das er sich je erinnern wird ist das von Noah.
    Er weiß noch genau, wie entsetzt er war, als er dem Bullenhai zum ersten Mal gegenüber stand. Sklaven wurden oft schlimm von ihren Herren zugerichtet, aber Noah überstieg alles, was Rakor zuvor je untergekommen war. Natürlich hielt die Muräne den Neuling unter den Holzhackern für verrückt. Wie sonst hätte der Hai noch so verdammt positiv und optimistisch sein können? Aber gerade dieser Irrsinn gab dem Hünen neue Kraft und formte eine starke Freundschaft zwischen den Beiden. In den kommenden Jahren begannen sie hunderte Pläne zu schmieden und zu verwerfen um zu entkommen. Sie lernten die Wachablösungen auf der gesamten Insel auswendig, wann die wenigen regelmäßigen Ankünfte von Händlern im Monat stattfanden. Am Ende konnten sie nur ein einzelnes vorbereitetes Boot für die Flucht vorweisen und den halsbrecherischen Plan, sich einfach in der Nacht raus zu schleichen und davon zu rudern. Der Piratenangriff bot ihnen jedoch genau die Ablenkung, die sie brauchten und sie entkamen.
    Inzwischen ist Rakor nach Black Lung zurückgekehrt und hat sich dort niedergelassen; die See wird er sein Lebtag lang nicht mehr befahren. Seinen Freund Noah hätte er gerne mitgenommen. So jedoch sitzt er jeden Tag im El Pollo Negro und trinkt auf Noahs Glück. Hoffentlich bescheren es ihm die Loa.

    Geburtsort: Fischmenschen-Distrikt
    Geburtsinsel: Fischmenschen-Insel
    Geburtsozean: Grandline, direkt unterhalb der Red Line


    Charaktereigenschaften

    Interessen: Noahs Seele ist die eines Handwerkers und die Schiffszimmerei als solche war seine Leidenschaft, ab dem Augenblick, in dem er zum ersten Mal einen Hammer in der Hand gehalten hat! Wenn er sich ganz seiner Arbeit widmen kann, ist ein Tag für Noah bereits nahezu perfekt. Mit Hammer und Nagel in Händen und gutem Holz zum Bearbeiten kommt es nicht selten vor, dass der Mann die Zeit vergisst. Doch nicht nur das Handwerk allein, sondern auch seine Materialien und Endprodukte werden von dem Bullenhai gemocht! Noahs Ansicht nach muss jeder Seefahrer sein Schiff ehren und mit Würde und Respekt behandeln. Schließlich trägt einen das Gefährt über die Meere und widersetzt sich tagtäglich den Naturgewalten um seine Passagiere sicher zu transportieren... Aber um sein Schiff wirklich und wahrhaftig zu würdigen, muss man in den Augen des Fischmenschen auch wissen, aus was es gemacht ist und dies ebenso zu schätzen wissen - Bäume haben Noah seit jeher fasziniert. Auf der Fischmenscheninsel wachsen nur Korallen, welche sich für den Schiffsbau nur geringfügig eignen... und Holz muss daher immer teuer importiert werden. Noah hatte schon damals das angenehm riechende Material geliebt und als er zum ersten Mal Bäume sehen durfte, ist eines der wenigen positiven Dinge, die er seiner Versklavung abgewinnen konnte - Für den Fischmenschen sind die oftmals gewaltigen Pflanzen in der Regel immer Ehrfurcht gebietend. Sie leihen dem Schiff ihre Stärke und ihre Langlebigkeit und dafür verdienen sie Respekt! Ebenso behandelt er das Holz, dass er bearbeitet, sei es für den Schiffsbau, oder für sein geliebtes Hobby, das Schnitzen, mit dem bereits erwähnten Respekt. Überhaupt "schnitzt" der Mann gerne, wenn man es denn so nennen mag. Eigentlich ist es mehr ein Knabbern am Holz um kleine Figürchen zu kreieren, weil er kein Schnitzmesser besitzt. Die Kunst des "Holzknabberns" hat sein Vater ihn gelehrt...
    Ausführliche Zahnpflege ist für Noah ebenfalls ein Muss. Als Haifischmensch sind seine Zähne mehr als nur schimmernde Objekte, die aus seinem Kiefer ragen und ab und zu sein Essen zerkleinern. Sie sind Noahs Werkzeuge, seine Waffen und Teil seiner Identität. Und auch wenn er sie rasch nachwachsen lassen kann, so muss Noah sie ja nicht gerade deswegen einbüßen, dass sie ihm aus dem Maul gefault sind. Der Fischmensch verbringt erschreckend viel Zeit mit der Zahnpflege, er schrubbt sie, feilt sie, poliert sie - bis die Beißerchen glänzen!
    Was Noah weiterhin auszeichnet ist seine Liebe zum Detail. Man könnte es schon fast zwanghaft nennen, aber der Fischmensch bemerkt selbst die kleinsten Dinge und achtet darauf, dass all seine Werke auf den Millimeter genau stimmen. Er ist so begabt darin Details zu erkennen, dass er sogar die kleinsten Regungen aus den Gesichtern anderer Leute ablesen kann. Allerdings unterstellt er diese Detailgenauigkeit auch gerne seiner Umwelt und er kann nicht verstehen, wie jemand etwas so "offensichtliches" nicht sehen kann.
    Zu guter Letzt sei noch seine Liebe zum Schwimmen erwähnt. Dies mag einem auf den ersten Blick als nicht besonders erwähnenswert erscheinen. Er ist ein Hai, natürlich schwimmt er gerne! Tatsächlich ist das Schwimmen jedoch eine so natürliche Fähigkeit der Fischmenschen, dass die Meisten nicht weiter darüber nachdenken. Noah hingegen genießt es durch Wasser zu gleiten und das kühle Nass auf seiner Haut zu spüren. Er geht jeden Tag, sofern möglich, schwimmen, ausnahmslos, so wie manche Menschen joggen gehen.

    Abneigungen: Im Gegensatz zu dem, was man glauben mag, hat Noah kein Problem mit den Menschen. Er kann sie eigentlich sogar relativ gut leiden. Es gibt bei ihnen genauso gute und schlechte Leute wie bei seiner eigenen Rasse und er wird sie nicht alle verurteilen, wegen den Verfehlungen einiger weniger... Wenn er jedoch einem gegenübersteht, der in irgendeiner Form die Sklaverei duldet, dann wird Noah rasch sehr ungemütlich - Sklaverei ist eine Folter, die er selbst seinem schlimmsten Feind nicht wünschen würde! Er selbst hat jetzt noch mit erschreckender Regelmäßigkeit Albträume von seine Zeit als Sklave, die ihn früh aus dem Bett jagen. Wer glaubt, dass dies in Ordnung sei, macht rasch Bekanntschaft mit den Zähnen des Hais.
    Im gleichen Maße kann er auch Hass gegen seine Rasse nicht dulden. Noah versteht, dass die meisten Menschen Angst vor ihm haben: Er ist groß und hat einen Haufen Dolche im Mund, er sieht praktisch aus wie ein humanoides Raubtier. Wenn er einen solchen Anblick nicht gewohnt wäre, dann würde Noah sich selbst ebenfalls nicht trauen... Doch blanker Rassismus gegenüber Fischmenschen lässt ihm die Galle aufsteigen! Wenn er mit echtem Rassenhass konfrontiert wird, kann der Fischmensch unerwartet brutal werden, ähnlich wie beim Thema "Pro-Sklaverei".
    Wie schon einmal erwähnt, ist Noah von Natur aus sehr genau. Dies hat leider den Nachteil, dass er selbst kleinste Unregelmäßigkeiten und Fehler erkennen kann und während ihn das bei manchen Belangen, wie zu Beispiel dem Aussehen anderer Leute, nicht stört, so geht Noah bei anderen sofort an die Decke. Namentlich schludrige Arbeit. Wenn es etwas gibt, was der Schiffszimmermann nicht ausstehen kann, ist es, wenn ein Handwerker nicht sein Bestes gibt. Man wird bezahlt, die Arbeit sollte zumindest die eigene Leidenschaft sein, und die Leute verlassen sich auf einen. Pfusch zu produzieren zeigt mangelnden Stolz und fehlenden Respekt, sowohl vor dem Auftraggeber, als auch vor dem Handwerk! Ebenso machen ihn Leute wütend, die dem Produkt seiner eigenen Zunft keine gebührende Würde schenken... "Schiffsünder" nennt er die Mistkerle, die es wagen, ihr eigenes Gefährt zu missachten und zu misshandeln - und Noah hat kein Problem damit, die entsprechenden Subjekte lautstark zu maßregeln. Fest überzeugt von der Legende des Klabautermanns, der Seele des Schiffes, hält er den Sündern vor, dass sie ihren treuesten Freund mit Füßen treten. Solchen Mistkerlen knöpft er auch gerne den doppelten Preis für die Ausbesserung an ihrem Schiff ab.
    Zu guter Letzt lässt sich noch erwähnen, dass Noah nicht gerne berührt wird. Wie er selbst sagt, ist seine Haut sehr sensibel und Kontakt löst bei ihm ein unangenehmes Ziehen aus. Wenn man ihn dann jedoch seine Faust widerwillig im Gesicht eines Kontrahenten versinken lassen sieht, dann merkt man, das kann nicht wirklich stimmen. Tatsächlich hat der Fischmensch die Geschichte der sensiblen Haut nur erfunden, damit niemand seine Narben anfasst. Streicht man mit den Händen darüber, so löst dies eine schwache Erinnerung an den damit verbundenen Schmerz und das will Noah auf jeden Fall vermeiden. Wenigstens hat er das Glück, dass in Stresssituationen das Adrenalin diesen Effekt unterdrückt.

    Mag: Schiffsbau, Schiffe, Holz, Bäume, Zahnpflege, Detailgenauigkeit, Schwimmen
    Hasst: Sklaverei, "Pro-Sklaverei", Sklavereiprofiteure (Händler, Besitzer, Aufseher, etc.), Rassismus, Pfusch, ungenaue Handwerker, "Schiffsünder", Berührung seiner Narben

    Persönlichkeit: Jeder hat schon einmal den Spruch gehört: "Stille Wasser sind tief." Es ist eine alte Weisheit um die Leute, vor allem Kinder, da von abzubringen in ein Gewässer zu steigen, dessen Grund sie nicht sehen können. In etwa denselben Eindruck vermittelt Noah, wenn gleich er nicht zwingend still sein muss. Er hat einen taxierenden Blick, zieht jeden Gegenüber, ja jeden Passanten, scheinbar bis auf das nackte Fleisch aus und sucht nach Schwachstellen. Hinzu kommt sein großer Mund, dessen nadelspitze Zähne er gerne mit einem breiten Grinsen zeigt und das allzu oft bei den Menschen den Eindruck eines grimmigen Zähnefletschens erweckt. Der Fischmensch wird von der Aura eines wartenden Jägers umgeben. Teil dieser Ausstrahlung liegt in seinem Leben als Sklave. Er musste sich immer umsehen, Ausschau halten nach seinen Peinigern, damit er sich, wenn sich die seltene Gelegenheit bot, verstecken konnte. Damals hat er so viel seiner Zeit mit all seinen animalischen Instinkten in voller Alarmbereitschaft verbracht, dass ihm das Wesen eines echten Hais in Fleisch und Blut übergegangen ist. Nur wird er jetzt nicht mehr gejagt, sondern ist selbst ein Jäger, wenngleich Noahs Beute auch sein Lebensziel ist, anstatt eines Menschen.
    Dabei ist Noah im Grunde das exakte Gegenteil seiner antrainierten Ausstrahlung. Wo die Leute ein Raubtier auf der Pirsch sehen, bewegt sich in Wahrheit ein zielstrebiger und hart arbeitender Ehegatte und Vater, dem nichts ferner liegt, als Jagd auf die Menschen zu machen. Der Bullenhai ist sich seiner Ausstrahlung allerdings durchaus bewusst und er weiß diese zu kultivieren, wenn er in Ruhe gelassen werden will. Er genießt die Furcht nicht, spricht ihren Nutzen jedoch nicht ab...
    Noah war schon immer ziemlich besessen davon gute Arbeit zu liefern, wie sein Vater es ihm beigebracht hatte, und achtete schon in jungen Jahren auf die kleinen Dinge, die andere Leute selten bemerken. Aufgrund seiner Behandlung unter Vante hat sich diese kleine Eigenheit von Noha extrem verschärft. Um den immer schlimmeren Strafen des Aufsehers zu entgehen entwickelte Noah eine Manie für Genauigkeit - er tut seid jeher alles, um perfekte Arbeit ab zu liefern. Alles in der vergeblichen Hoffnung, dass, wenn Vante nichts zu bemängeln fand, er den Hai in Ruhe lassen würde. Diese Detailgenauigkeit ist Noah geblieben, wenn gleich die negative Assoziation verschwunden ist. Noah bemerkt die kleinsten Regungen und Unebenheiten, sieht auf den Millimeter genau ob jemand sein Hemd schief trägt oder nicht. Und er beurteilt inzwischen auch die Leute anhand ihrer Detailtreue, anstatt an ihren "großen" Taten. Schließlich kann jeder irgendetwas Großes und gut Sichtbares tun. Dinge wie Entschlossenheit, Leidenschaft, Hingabe und Fürsorge hingegen erkennt man daran, ob selbst dem unscheinbarsten Eckstück dieselbe Aufmerksamkeit gewidmet wurde wie der glorreichen Mitte. Leider kann auch ein perfektes Werk den Mann nicht sofort davon überzeugen jemandem zu vertrauen. Noah misstraut jedem, den er trifft, solange es sich nicht gerade um kleine Kinder handelt denn er weiß: Er wird gejagt! Siegfried ist kein Mann, der Verluste gerne wegsteckt und hat bestimmt den Auftrag erteilt, seine entflohenen Besitztümer wieder einzusammeln. Und selbst wenn das nicht der Fall sein sollte, so wird doch garantiert Vante hinter Noah her sein... Und die Gefahr besteht, dass jeder x-beliebige den Fischmenschen verraten könnte. Manche in der Hoffnung bezahlt zu werden, andere fürchten vielleicht um ihre Familien und Freunde, solange der spitzzähnige Noah frei rumläuft und liefern ihn deswegen aus... Vorsicht ist besser als Nachsicht!
    Abgesehen davon, ist Noah eine beeindruckend sorglose Frohnatur. Man würde meinen, dass ein ehemaliger Sklave irgendwelche langfristigen Nachwirkungen mit sich trägt, die ihm das Lächeln von den Lippen wischen. Und der Bullenhai erfüllt eigentlich alle Voraussetzungen mit seinen grausigen Narben und den Albträumen, die ihn immer wieder aus dem Bett treiben. Tatsächlich jedoch erschüttert den Mann nichts auf Dauer. Das Schlechte nimmt er in Kauf und hofft weiter auf das Beste, ohne sich von dem üblen Ballast runterziehen zu lassen. Diesen Optimismus konnten ihm zwölf Jahre Sklavendasein nicht austreiben: Noah ist der festen Überzeugung, dass sich immer alles zum Guten wenden wird und bis jetzt hat er noch jedes Mal Recht behalten. Er wusste, dass alles gut gehen würde, als er seine Liebste ehelichte, er wusste, dass Vantes Folter vorübergehen würde und er wusste, dass er eines Tages wieder frei sein würde. Tatsächlich ist das ganze Konzept "Pessimismus" für Noah so abwegig, dass er es für einen guten Scherz hält. So kann man ihn hin und wieder ein wahrhaft böses Ende für eine momentane Situation vorhersagen hören, nur um den Fischmensch sofort darauf lachend zu sehen. Generell hält sich Noah nicht gerne lang mit Sorgen auf. "Es wird schon gut gehen" lautet seine Devise und entsprechend lässt er sich am liebsten einfach von seinen scharfen Instinkten leiten. Solange er nicht Gefahr läuft, seinen Häschern ins Netz zu laufen, ist alles in bester Ordnung... Also kann er auch lachen und den Tag genießen!
    Trotz dieser Sorglosigkeit beweist Noah regelmäßig Verantwortungsbewusstsein und väterliche Fürsorge für jene wenigen, die er ins Herz schließen kann. Dies kommt wohlgemerkt sehr selten vor und bis jetzt nur bei den vereinzelten Kindern, die sich nahe genug an ihn herangewagt haben. Für Noah sind solche Personen wohl ein einstweiliger Ersatz für seine Tochter und gerne erzählt er ihnen Geschichten, erteilt Ratschläge oder unterstützt sie wo es nur möglich ist. Es liegt einfach in seiner Natur so zu handeln.

    Lebensziel: Noah will unbedingt nach Hause zu seiner Familie zurückkehren.


    Stärken und Schwächen

    Stärken: Noah ist keine Kämpfernatur. Er hat nie gelernt sich selbst zu verteidigen und eine Waffe hat er auch nie in Händen gehalten. Trotzdem hat er bereits ein paar handgreifliche Auseinandersetzungen überstanden und ist sogar manchmal als Sieger aus ihnen hervorgegangen. Dies liegt an seinen beeindruckenden Instinkten. Man könnte auch sagen, er hat ein sehr akkurates Bauchgefühl. Man könnte ihn während eines Kampfes auch ein echtes Raubtier nennen. Das macht aus ihm noch lange keinen guten Kämpfer, aber es reicht in der Regel um am Leben zu bleiben. Auch hilft ihm die Tatsache sehr, dass er ein Fischmensch ist. Nicht jeder ist geübt darin jemanden zu bekämpfen, der seine Zähne als Waffe benutzen, oder einen wie ein Bluthund wittern kann. Weiters ist es ausgesprochen schwierig Noah längerfristig ans Bett zu fesseln. Solange er ausreichend Ruhe und vielleicht auch gute Behandlung bekommt heilen seine Wunden und lassen nur selten Narben zurück. Im Kampf selbst bringt ihm dies nichts, man sollte sich nur nicht darauf verlassen, dass er ausblutet. Wenn man das damit verbindet, dass der Fischmensch genug Kraft hat um Löcher in Holztüren zu schlagen und robust genug ist um nicht einzuknicken, dann sieht man sich einem theoretisch nicht zu unterschätzenden Gegner gegenüber.
    Ansonsten zeichnet Noah sich durch seine extreme Achtung für Details aus. Er erkennt die winzigsten Unebenheiten oder Fehler in einer handwerklichen Arbeit, achtet auf jede kleinste Veränderung in der Maserung eines Holzbalkens und bemerkt die unscheinbarsten Regungen in den Gesichtern der Leute. Dadurch erkennt er die Motive hinter einem Werk, ob er angelogen wird, oder ob von jemandem echte Gefahr für ihn ausgeht. Sofern Noah das, was er wahrnimmt, auch richtig deutet. Und niemand ist perfekt. Diese Detailgenauigkeit erlaubt es ihm auch seine "Raubtier-Aura" zu dem Maß zu kultivieren und gezielt einzusetzen, dass er in der Regel in Ruhe gelassen wird. Die Leute gehen im lieber aus dem Weg und wenngleich Noah alles andere als ein einsamer Wolf ist, so ist ihm diese Art des Lebens doch lieber, als dass sich ihm jemand in den Weg stellt. Nicht, dass Noah davon ausgeht, dass dies geschehen wird. Irgendwie hat der Fischmensch es geschafft trotz jedem noch so schlechten Ereignis in seinem Leben sich einen gewaltigen Optimismus zu erhalten, der selbst unter normalen Umständen die Norm sprengt. Noah könnte dem Verlust eines Körperteils noch etwas positives abgewinnen.... und er glaubt fest daran, dass sich über kurz oder lang alles zum Guten wenden wird! Schlechtes passiert, aber wenn man dabei verweilen würde, wo bliebe dann die Freude im Leben?

    Schwächen: Instinkte sind vorhersehbar, einfach und leicht auszunutzen für jeden, der sich auch nur ein klein wenig auf die Jagd versteht. Diverse Fallen der Jäger funktionieren ja gerade deswegen, weil der Instinkt des Tieres sie direkt hineintreibt. Und dasselbe gilt im Prinzip für Noah. Seine Instinkte mögen ihm bis jetzt geholfen haben, aber sie können eben so leicht gegen ihn verwendet werden. Man kann sie leichter berechnen als einen menschlichen Verstand und gerade den muss der Fischmensch zurückschrauben um sein Bauchgefühl ausnutzen zu können. Solange ein Gegner also weiß, womit er es zu tun hat kann er Noahs größte kämpferische Stärke gegen ihn selbst richten. Und ohne seine Instinkte ist der Bullenhai nicht viel besser als ein etwas kräftigerer Zivilist. Auch ist der Mann alles andere als geschickt im Fernkampf. Dinge wie Pistolen oder Gewehre kann er sowieso schon nicht benutzen, da seine Schwimmhäute ihm im Weg sind um einen Abzug ordentlich zu betätigen. Aber selbst wenn dem nicht so wäre, dann zittern seine Hände doch zu sehr, als dass er irgendwas trifft. Und Wurfwaffen sollte er nach Möglichkeit auch fern bleiben. Die Wahrscheinlichkeit, dass er sich selber trifft ist höher, als dass er das Geschoss auch nur in Richtung des großen Scheunentors vor seiner Nase bekommt.
    Auch ein großer Nachteil ist seine Angehörigkeit zur Fischmenschenrasse. Bis vor wenigen Jahren wurde seine Art noch als den Fischen zugehörig klassifiziert... Und die Zeiten sind seit damals kaum besser geworden. Noah hat große Schwierigkeiten damit irgendeine kleine Arbeit in der Welt der Menschen zu finden.... Kaum jemand will ihn auf seinem Schiff haben.... und selbst aus der miesesten Hafenkneipe wird er in der Regel hinausgeworfen, da man seinesgleichen nicht unter Menschen sehen will! Manche Leute rufen sogar direkt die örtlichen Autoritäten oder die Marine, damit das "wilde Tier" entfernt wird! Kombiniert man dies mit Noahs, großteils unfreiwilliger, Raubtier-Aura, dann hat er es sogar schwer, dass jemand mehr als das nötigste Wort mit ihm wechselt.
    Das Auge fürs Detail des Fischmenschen kann ihn auch in Probleme bringen. Noah erkennt zwar die kleinen Dinge, die normalerweise dem Auge verborgen bleiben, aber leider übersieht er gerade deswegen hin und wieder größere Sachen. So bemerkte er einmal ein Loch in den Bodendielen eines Hauses - anstatt die großen Scharniere am Rande eines Teppichs, die die Falltür darunter verrieten!
    Ebenso haben sein Optimismus und seine sorglose Art ihn schon in vermeidbare Schwierigkeiten geführt. Noah geht nicht immer mit dem nötigen Ernst an die Dinge heran. "Alles wird klappen" ist nur solange ein schöner Spruch, solange auch wirklich alles gut geht. In allen anderen Fällen wirkt es hohl und und lässt den Fischmann unvorbereitet zurück. Er ist durchaus vorsichtig, aber oftmals einfach nicht vorsichtig genug.
    Zu guter Letzt hat Noah unter seinen vielen Narben zu leiden. Nur ein verhältnismäßig kleiner Prozentsatz von ihnen ist gut verheilt und sie behindern den Mann immer und immer wieder.... Er verträgt die Berührungen anderer Leute nicht und schreckt bei Kontakt zurück, als hätte er sich verbrannt! Solange sein Körper nicht gerade alles mögliche an Stoffen durch seinen Körper pumpt um einer Stresssituation zu begegnen hält er lieber gesunden Abstand. Noah ist vielleicht widerstandsfähiger als der gewöhnliche Mann, aber manche seiner Narben sind echte Schwachstellen seines Körpers geworden. Die Narbe zwischen seinen Schultern, wo sich einst seine Rückenflosse befand, ist besonders schlimm... Ein Schlag darauf muss nicht einmal sonderlich fest sein um den Bullenhai aufheulen zu lassen, als hätte man ihm ein Schwert durch den Körper gerammt! Deswegen dreht Noah niemals jemandem den Rücken zu, wenn er es vermeiden kann.


    Klassen

    Kampfklasse: Kämpfer
    Jobklasse: Schiffszimmermann


    Biographie

    Das Erste, was Noah DeGroot tat, nachdem er geboren wurde war der Hebamme in den Finger zu beißen. Erst als das Baby an der Haut der Fischfrau scheiterte begann es zu schreien.
    Wie die meisten Fischmenschen wurde der Bullenhai auf der Fischmenscheninsel zur Welt gebracht und hatte das Glück in einem zwar nicht guten, aber doch annehmbar beleuchteten Bezirk aufzuwachsen. Er war ein relativ durchschnittliches Kind. Er hatte ein paar Freunde, mit denen er auf der Straße spielte, ging regelmäßig in die Schule und erledigte brav seine Aufgaben. Was ihn schon damals unterschied war seine Faszination für das Handwerk seines Vaters. Als er das erste Mal in Marius DeGroots Werkstatt stolperte konnte er nicht begreifen, wie der Hammerhai aus einigen Holzbalken Dinge von solch wundersamer Schönheit und Funktionalität erschaffen konnte. Bald schon begann er seinen Vater darum anzuflehen es ihm beizubringen. Noah wollte selbst ein Werkzeug in die Hand nehmen und herausfinden, wie in dem Holz ein Mast, eine Galionsfigur oder gar ein ganzes Schiff stecken konnten. Zuerst weigerte sich Marius; sein Sohn war zu jung um auch nur in der Nähe einer Säge oder eines Hammers zu sein. Aber weil der kleine Bullenhai nie locker lassen konnte knickte er schließlich ein und schenkte Noah zum fünften Geburtstag einen Holzscheit und brachte ihm bei, wie ein Hai seine Zähne als Schnitzwerkzeug benutzen konnte. Von da an steigerte sich die Faszination des Kindes mit dem Schiffzimmermannshandwerk ins Extreme. Jeden Tag verbrachte er Stunden damit, dem Holz eine neue Gestalt zu geben. Er wandte so viel Zeit und Mühe damit, dass er einige seiner Freunde einbüßte und seine vorher ziemlich guten Schulnoten auf das nötige Mindestmaß absanken um die Klasse zu bestehen. Aber im selben Maße wurde er auch von Tag zu Tag besser darin das Holz zu bearbeiten. Bald schon zierten unzählige kleine Figuren sein Zimmer und Späne bedeckten den Boden in einer Zentimeterdicken Schicht. Und sein Vater war von der Arbeit seines Sohnes so beeindruckt, dass er beschloss den Jungen endgültig in die Zunft der Zimmermänner einzuweisen. Zuerst durfte Noah nur dem Hammerhai zusehen und ihm ab und zu Materialien und Werkzeuge bringen. Marius war sehr penibel darin, dass der junge Bullenhai alles korrekt brachte und handhabte. Er lehrte seinen Sohn Respekt vor den Gegenständen des Handwerks zu haben. Eine Säge wurde nicht achtlos auf die Werkbank geworfen und dann unbedacht genommen, wenn es nötig war, sondern sollte säuberlich ihren angestammten Platz auf der Arbeitsstelle finden. Denn selbst ein Meister kann ohne das richtige Werkzeug seine Arbeit nicht zur Perfektion bringen. Und hatte Noah seinem Vater alles korrekt vorbereitet, so zeigte der Hammerhai ihm, wie er das Holz bearbeiten musste um ihm zu entlocken, was bereits drin steckte. Der Junge arbeitete hart, verinnerlichte jede einzelne Lektion. Schließlich, einen knapp geschafften Schulabschluss in der Tasche, konnte er als echter Lehrling in der Werft seines alten Herren anfangen.
    Die Werkstatt wurde Noahs zweites Zuhause. Es verging kein Tag, an dem sie nicht erfüllt war von den Hammerschlägen und Sägegeräuschen des jungen und des alten DeGroots. Der Bullenhai schuftete jeden Tag für zehn, nicht nur um seinen Vater stolz zu machen, sondern weil er sich hier richtig zu Hause fühlte. Der Geruch von Holz in der Nase, die Sägespäne auf seinen schwieligen Händen und der Klang der genutzten Werkzeuge waren zu dieser Zeit alles, was er brauchte um sich wahrlich lebendig zu fühlen. Zumindest galt dies bis zum Erreichen seines 18. Lebensjahres.
    Es war seit jeher Tradition in der Familie DeGroot, dass wenn die beiden Männer einen Auftrag erfolgreich beendet hatten, sie in Azura DeGroots Bar feiern gingen. Dabei floss natürlich immer Alkohol; Noahs Mutter legte extra für solche Anlässe eine Flasche teuren Weines beiseite. Aber sowohl der Bullenhai als auch der Hammerhai tranken stets in Maßen um sich nicht den Zorn Azuras zuzuziehen. Die Frau war nicht umsonst für ihre harte Hand im Umgang mit betrunkenen Rabauken bekannt. Die einzige Ausnahme für diese Vorsicht war der Abend, als Noah erfolgreich seine Meisterprüfung abgelegt hatte. Er und Marius feierten laut und lange und irgendwann im Laufe der Nacht geriet der frischgebackene Zimmermann mit der neuen Kellnerin aneinander. Er kann sich nicht mehr genau daran erinnern, was er zu ihr gesagt hat, oder wie der Streit, den sie gehabt haben mussten, ausgelöst worden war. Noah weiß nur noch, wie Diana ihn über ihre Schulter durch die Südwand der Bar seiner Mutter warf.
    Dank einer Mischung aus seinem Können und den guten Freunden seines Vaters bekam der Zimmermann einen Job in der größten und edelsten Werft der Fischmenscheninsel, die der Königsfamilie gehörte. Und obwohl er für die Arbeit in den obersten Bezirk klettern musste nahm er sich jeden Abend Zeit um die Bar seiner Mutter aufzusuchen und sich mit Diana zu kabeln oder zu prügeln. Zuerst war es vermutlich nur der Wille, die Demütigung auszugleichen, davon geht Noah zumindest aus. Dies entwickelte sich jedoch bald zu dem einzigen, was der Bullenhai Freundschaft nennen konnte. Seine alten Kindheitsfreunde und er hatten sich schon vor Jahren auseinander gelebt und seine Kollegen auf der Arbeit waren nicht die freundlichsten, da er aus einem niederen Bezirk stammte und in ihren Augen den Job nur wegen guter Beziehungen hatte. Dass ihm diese Freundschaft oft blaue Flecken, angeknackste Knochen und einmal eine gebrochene Rippe einhandelte kümmerte ihn wenig und mit der Zeit war es ihm auch egal, dass Diana ihn immer besiegte. Er genoss ihre Gegenwart viel zu sehr, als dass es ihn stören konnte, dass er sich in den Augen der Stammkunden lächerlich machte. Die täglichen Raufereien verebbten irgendwann. Diana behauptet bis heute, dass Azura sie ansonsten gefeuert hätte. Geglaubt hat Noah es schon damals nicht. Die Katzenhaifrau verlegte ihre Pause auf den Abend und so wie die gemeinsamen Prügeleien vorher regelmäßiges Schauspiel waren, so konnte man die beiden jungen Erwachsenen nun immer zur selben Zeit an einem Tisch sitzen und plaudern sehen. Sie erzählte ihm von den Trunkenbolden, die sie zur Tür raus geworfen hatte und er erzählte ihr vom Fortschritt an der jeweiligen neusten Arbeit. Manchmal nahm er sich die Zeit und schnitzte ein kleines Modell, dass er Diana mitbrachte. Später fand er heraus, dass sie diese alle in ihrem Schlafzimmer aufgestellt hatte. Und natürlich feierten sie auch gemeinsam, wenn es den Anlass dazu gab. In besonderer Erinnerung blieb Noah jedoch vor allem die Feier zu Dianas 20. Geburtstag. Sie waren in Hochstimmung und hatten jeden Barkunden eingeladen mitzufeiern. Noah hatte sogar eine Band angeheuert. Und natürlich tranken sie gemeinsam Azuras Vorräte leer. Was Alkohol anging waren sie nie schüchtern gewesen. Am nächsten Morgen wachte Noah nackt in Dianas Bett auf.... Betrunken mit seiner besten Freundin zu schlafen ist ein guter Weg um eine längst überfällige Beziehung zu beginnen!
    Das Leben des Bullenhais änderte sich von da an sehr rasch. Nach nur wenigen Monaten waren er und Diana bereits zusammengezogen. Ein halbes Jahr später hatte er genug angespart um seine eigene Werft zu eröffnen, die auch bald ausgesprochen gut lief. Und schließlich wurde Diana schwanger.
    Das Glücksgefühl, das Noah empfand, als er zum ersten Mal seine Tochter in Händen hielt war unbeschreiblich. Zweifelsohne ist es seine schönste Erinnerung. Von diesem Tag an begann Noah doppelt so hart zu arbeiten um sowohl seine Familie das Beste, was nur möglich war liefern zu können, als auch um jeden Tag früher nach Hause zu kommen damit er seinem Kind ein guter Vater sein konnte. Um etwa dieselbe Zeit zeigte sich die Demenz seiner Mutter.... ein echter Dämpfer für Noahs Freude... Die DeGroot Familie zog zusammen und der Bullenhai begann sich liebevoll um Azura zu kümmern. Diana übernahm die Bar und zwang Noah dazu sich weniger kaputt zu arbeiten, nun, wo sie ebenfalls einen anständigen Betrag Geld nach Hause bringen konnte. Mit der Zeit lebten sich alle in die neuen Verhältnisse ein und schließlich konnte der Zimmermann wieder behaupten vollauf zufrieden mit seinem Leben zu sein. Bis zum 5. Geburtstag seiner Tochter.
    Jeder Fischmensch der auf der Fischmenscheninsel aufgewachsen ist hat schon einmal vom großartigen Sabaody-Park gehört. Unter den Kindern der Insel war er zur Noahs Zeit ein wahrer Mythos, ein Wunderland aus Attraktionen und Spaß über der Wasseroberfläche. Der Bullenhai selbst hatte oft mit seinen Freunden aus Kindertagen darüber sinniert, wie es dort wohl aussehen mochte und wie sie den Park erreichen konnten, ohne jedoch dies jemals ernst zu meinen. Die Gefahr war ihnen zwar nicht vollständig bewusst, aber die angsterfüllten Blicke ihrer Eltern, wenn die Kinder das Thema ansprachen, reichten um jedwede Pläne zur Besichtigung im Keim zu ersticken. Wenn er zurückblickt, dann verflucht Noah sich dafür, diesen Blick nicht ebenfalls gehabt zu haben, als seine Tochter ihn als Geburtstagsgeschenk darum bat den Sabaody-Park sehen zu dürfen.
    Sie begannen den Aufstieg zur Oberfläche in der folgenden Nacht, bezahlten einen etwas zwielichtigen Fährmann, der sie auf seinem kleinen Schiff bis zum nächsten Morgen nach oben brachte. Sich des Risikos bewusst hatte der Bullenhai Kapuzenmäntel mitgebracht, damit niemand die Rasse von ihm und seiner Tochter erkannte... Vorsichtig hatten sie sich nach dem Weg zum Park erkundigt und diesen dann am späten Vormittag auch gefunden. Es war ein faszinierender Anblick. Noah hatte noch nie etwas vergleichbares gesehen und konnte nicht anders, als sich ständig mit staunenden Augen um zu sehen. Esmeralda ging es nicht anders, sie juchzte und jubelte über jedes neue Farbenspiel und Licht, zerrte ihren Vater zu den Attraktionen und bat ihn darum ihr Zuckerwatte zu kaufen. Schließlich ließ Noah sie auf seine Schultern klettern, damit sie einen besseren Überblick hatte. Und dabei rutschte ihr die Kapuze vom Kopf. Mit einem Mal präsentierte sie dem gesamten Sabaody-Park ihre Flossenohren! Noah hatte keinen Augenblick gezögert, war sofort los gerannt, aus dem Park hinaus und in Richtung der Anlegestelle des wartenden Fährmanns, wobei auch seine Tarnung fiel! Nach nur wenigen Momenten hatte sich ein Mob aus Häschern gebildet, der ihnen folgte... Der Bullenhai wurde über die Mangroven gehetzt! Irgendwie schaffte er es, während der Jagd seine Teleschnecke zu ziehen und Diana anzurufen, ihr Bescheid zu geben, damit sie handeln konnte. Als er schließlich das Wasser erreicht hatte war Noah vollkommen außer Atem... Und der Mob mochte noch entfernt sein, aber sie würden rasch aufholen... Der Zimmermann setzte seine Tochter auf das Schiff des Fährmanns und zwang den Mann sofort loszufahren; während das Gefährt im Wasser versank hatte Noah bereits eine scharfe Kurve eingelegt und rannte in eine andere Richtung davon, die Aufmerksamkeit der Häscher auf sich ziehend. Er schaffte es noch zur nächsten Mangrove, bis sie ihn eingeholt hatten...
    Der Bullenhai landete im Auktionshaus. Die dortigen Sklavenhändler quetschten aus ihm seine Fähigkeiten heraus und seinen Namen, sie maßen ihn und prüften seine Gesundheit um seinen Wert zu ermitteln. Noah hatte die ganze Prozedur apathisch über sich ergehen lassen, seine Gedanken drehten sich nur darum, ob seine Tochter hatte entkommen können.... Nach etwa einer Woche wurde er von Beauftragten von Siegfried Schulz gekauft und auf dessen Insel gebracht. Kaum, dass er angekommen war brannte man ihm das Zeichen seines Herren auf die Stirn...
    Noahs neues Leben als Sklave des reichen Mannes begann in einem großen Fischtank. An diversen Tagen wurden andere Lebewesen in dem Tank ausgesetzt: Unterschiedliche Haiarten, Oktopi, solange es nur ausgehungert und Fleisch fressend war schien es zu reichen. Noah wurde gezwungen um sein Überleben zu kämpfen, es hieß entweder er, oder die Tiere. Durch das Glas konnte er hören, wie gewettet wurde. Vermutlich hätte er nicht überleben sollen... Erst nach dem dritten Sieg hörte sein Besitzer auf auf den Tod des Fischmenschen zu setzen! Noah focht viele Kämpfe mit den Tieren, bis den reichen Säcken das Spiel langweilig wurde. Von da an wurde sein Zuhause die Werkstatt von Siegfried Schulz Privatinsel.
    Siegfried war schon immer stolz auf die Unabhängigkeit seiner Insel. Jeden Rohstoff den er brauchte, baute er selbst an; tausende Sklaven standen unter seinem Befehl um die Arbeit dafür zu leisten, sei es auf dem eigenen Weinberg, in dem kleinen Wald hinter dem Anwesen oder in der Kohlemine im Süden der Insel. Noahs handwerkliches Geschick hatte ihm einen Aufenthalt an den unangenehmsten Arbeitsstellen erspart. Zu seinem großen Unglück hatte jedoch einer der Aufseher ein Auge auf ihn geworfen. Vante Belabranta war ein Mann, den sogar die Hölle wieder ausgespuckt hätte. Warum ihn Noah so faszinierte wusste er nicht und es scherte ihn nicht; er freute sich nur darüber, ein neues Spielzeug zu haben. Er ließ Noah wegen den kleinsten Dingen aus der Werkstatt schleifen und strafte ihn auf immer andere Weise. Manchmal peitschte er ihn mit so viel Brutalität aus, dass er ihm das Fleisch von den Knochen trennte, andere Male brach er dem Fischmenschen die Arme und zwang ihn weiterzuarbeiten und wenn die Arbeit nicht perfekt war, dann brach er ihm die Beine. Und mit besonderer Freude setzte er sein geliebtes Messer zur Strafe an Noahs Brustkorb an. Der Bullenhai überlebte nur dank einer Mischung vieler Dinge... Siegfried hatte zwar Geld zum aus dem Fenster werfen, er tat dies jedoch äußerst ungern und hatte deswegen die Regel aufgestellt, dass Sklaven nicht getötet werden durften und arbeitsfähig bleiben mussten. Deswegen konnte Vante nie zu weit gehen und musste sich zurückhalten... Siegfried Schulz feuert ungehorsame Aufseher nicht, er macht aus ihnen neue Sklaven! Um seine Arbeitsfähigkeit zu erhalten bekam Noah den nötigen Grundsatz an medizinischer Versorgung. Es wurde sich nicht um ihn gekümmert... Sie verbanden bloß seine Wunden und schickten ihn zurück an die Arbeit. Dass Noah weder verendete, noch gebrochen wurde, machte Vante binnen weniger Wochen rasend. Er wurde immer ausgefallener in seinen Strafmethoden, ließ seine Pflichten bis zum risikofreien Maximum schleifen, damit keiner dazwischenfunkte, in der Hoffnung, dass Noah irgendwann einfach sterben würde... Der Aufseher hätte es einfach als Zufall abgetan! Unglücke passieren halt, das sah sogar jemand wie Siegfried Schulz ein. Der Bullenhai hingegen versuchte immer obsessiver perfekte Arbeit abzuliefern, damit Vante nichts daran aussetzen konnte. Doch der Mann hatte immer etwas gefunden...
    Zu Noahs Glück wurde dem Aufseher irgendwann langweilig mit ihm. Vantes Fantasie über neue Foltermethoden hatte sich erschöpft und er war seinem Ziel seit einem Jahr nicht näher gekommen. Außerdem waren inzwischen drei neue Gesichter in der Werkstatt angekommen, denen er seine Aufmerksamkeit noch nicht gewidmet hatte... Er behauptete, dass Noahs Hände ruiniert wären und ließ den Zimmermann zu den Holzfällern in den Wald versetzen. Für Noah jedoch war seine neue Position die Freiheit von den Qualen der vergangenen Monate. Die Aufseher hier kümmerten sich nur darum, dass jeder Sklave seine Arbeit machte und nicht aufmüpfig war und da der Fischmensch hart arbeitete und dank seiner Genauigkeit kaum Fehler beging spürte er die Peitsche nur selten. Und im Vergleich zu Vantes Schlägen waren diese Hiebe schon fast eine Massage! Unter den Holzfällern fand Noah einen Freund in dem Riesenmuränenfischmensch Rakor. Der Koloss war schon weit länger auf der Insel und die Aufseher fürchteten ihn wegen seiner Größe und seiner barbarischen Kraft, weshalb sie ihn nach Möglichkeit in Ruhe ließen. Vermutlich liegt der Hauptgrund dafür, dass Noah seine Zeit als Sklave so gut verkraftet hat, in den Unterhaltungen, die er mit diesem Mann geführt hat. Rakor erzählte dem Hai von seiner Heimat, von Black Lung, erzählte ihm vom Glauben an die Loa und seiner Jugend. Und im Gegenzug hatte Noah von seinem Zuhause erzählt, von seinen Eltern, von seiner starken und wunderschönen Frau und von seiner Tochter, die sein ganzer Stolz war. Sie hatten wirklich über alles miteinander gesprochen, nur um reden zu können...
    Schließlich kamen die Beiden zum Schluss, dass sie versuchen mussten zu fliehen. Sie verbrachten die wenigen unbeobachteten Momente damit ihre Flucht zu planen und vorzubereiten. Auf dem Weg aus dem Wald zu den Barracken schafften sie ab und zu sich davon zu stehlen um bestimmte Dinge auszukundschaften oder sich so manche Sachen zu besorgen. Sie schafften es sogar ein Boot zu stehlen und für den korrekten Moment bereitzustellen, wenn sie denn endlich fliehen konnten. Aber leider wurde jeder Plan auf die eine oder andere Weise zunichte gemacht, bevor sie ihn auch nur beginnen konnten und so gingen die Jahre ins Land...Bis sie eines Tages großes Glück hatten! Die Insel wurde von Piraten angegriffen; es waren mindestens drei Banden, die sich miteinander verbündet hatten. Offensichtlich hatten die Angreifer Informationen über die Verteidigungen ihres Ziels gehabt und innerhalb nur kurzer Zeit stürzten sie die Insel ins Chaos. Noah und Rakor hatten gerade im Wald gearbeitet, als die Alarmglocken geläutet wurden. Sofort wurde die Chance beim Kopf ergriffen! Rakors riesige Hände zerquetschen den Schädel eines Aufsehers, Noah vergrub seine Axt im überraschten Gesicht eines anderen und sie rannten los zu ihrem vorbereiteten Boot. Wer sich ihnen in den Weg stellte wurde von der gewaltigen Riesenmuräne rasch beseitigt. Ihr Weg führte sie über den Hauptplatz des Sklavendorfes. In dessen Mitte befand sich ein tiefer Brunnen und neben dem Rand eben jenes Brunnen hatte Vante sich aufgestellt und brüllte Befehle an die Sklaven. Noah konnte einfach nicht anders.... Ohne lange zu überlegen hatte er sich von Rakors Seite gelöst und stürzte sich auf den Aufseher! Mit der Überraschung auf seiner Seite schlug er den Mann nach kurzem Ringen bewusstlos und warf ihn den Brunnenschacht hinab!
    Er schloss wieder zu seinem Freund auf. Wenig später hatten sie das Versteck ihres Bootes erreicht, beförderten es ins Wasser und ruderten so schnell sie konnten aufs Meer hinaus. Erst nachdem sie nicht einmal mehr den Rauch sehen konnten, der von der Insel aufstieg, gestatteten sie sich ihre wiedergewonnene Freiheit zu feiern.
    Nach zwei Tagen auf hoher See hatten sie eine Insel erreicht, ausgehungert und erschöpft, aber frei. Ihr Boot versenkten sie im Geheimen; wie alles was Siegfried Schulz gehört hatte war es mit seinem Zeichen versehen und sie konnten sich damit nicht blicken lassen. Rakor hatte versucht Noah davon zu überzeugen mit ihm nach Black Lung zu kommen... sie würden dort in Frieden leben können. Der Bullenhai jedoch hatte abgelehnt. Sein Ziel war die Fischmenscheninsel und egal wie sehr sein Freund es versuchte, Noah ließ sich nicht davon abbringen. Sie trennten sich auf dieser Insel. Rakor fand ein Marineschiff, dass den East Blue ansteuern wollte und heuerte auf diesem als befristeter Arbeiter an. Noah begann seine Reise zurück nach Hause.



    Charakterbild

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    Schreibprobe

    Es war immer unangenehm für Noah einen neuen Ort voller Menschen zu betreten. Die Hafenkneipe "Zum dröhnenden Säufer" war da keine Ausnahme. An der Kneipe selbst war nichts besonders; wie alle Hafenkneipen war die Luft so miefig und getränkt von Alkohol und schlechter Laune, dass man kaum atmen konnte und die Tische waren gefüllt mit Leuten, denen man nicht bei Nacht begegnen wollte. Wenn das Essen nicht so billig wäre, dass Noah es sich leisten konnte, er hätte einen weiten Bogen um diese Bruchbude gemacht. Missmutig ging er durch die Tür, beiläufig das schwache Quietschen der Scharniere bemerkend. Der morsche Holzboden knirschte unter seinen Schritten und zeichnete ihm ein Bild von der Qualität der anderen Kneipengäste, bevor er überhaupt aufsah und seinen Blick durch den Raum schweifen ließ. Gut besucht war dieser Ort nicht; Noah zählte etwa neun Menschen, die sich alle auf die verschiedenen dunklen Ecken verteilt hatten. Jeder einzelne hielt den Kopf gesenkt. Gruppen konnte er keine ausmachen, dafür aber einen schwachen Geruch von geronnenem Blut. Er sollte sich hier besser nicht zu lange aufhalten.
    Zielstrebig steuerte er die Theke an. Die ersten drei Hocker ignorierte er; die Risse in den Beinen verrieten ihm, dass die alten Teile unter dem Gewicht des nächsten armen Tropfes, der sich auf sie setzen wollte, zusammenbrechen würden. Der vierte Hocker war zwar nicht wirklich sauber, aber stabil und Noah war heute nicht in der Stimmung um wählerisch zu sein. Es knarzte laut, als er sich setzte. Seine Hände ließ er nur kurz die Theke berühren, ehe er sie auf seine Knie legte. Das Holz war offensichtlich sehr lange nicht mehr geputzt worden, ansonsten konnte sich der Zimmermann die Klebrigkeit nicht erklären. Er winkte den Barmann heran, ein hagerer Kerl mit glasigen Augen, schmutzigem Drei-Tage-Bart und leicht geöffneten Mundwinkeln. Noah wurde ignoriert. Er winkte ein zweites Mal, diesmal energischer. Doch der Barmann putzte nur weiter das Glas in seiner Hand mit einem Lappen, der dem Saubermachen alles andere als zuträglich war, und schaute scheinbar ins Leere. Noah räusperte sich, doch auch das erweckte keine Reaktion. Nachdem er jedoch auch mit einem deutlichen "Hallo!" gescheitert war riss ihm der Geduldsfaden und er haute laut auf die Theke. Der Knall schien den Barmann endlich aufzuwecken. Erschöpfend langsam drehte er sich zu Noah um. "Was ist?" "Ich würde gerne ein Rührei mit Speck bestellen, wenn es Recht ist." "Ah." Der Barmann starrte den Fischmensch noch etwa eine halbe Minute an, ehe er sich umdrehte und durch eine Tür verschwand, die hoffentlich in die Küche führte. Noah unterdrückte den Impuls, mit den Fingern auf der widerlichen Theke zu trommeln.
    Wenigstens im Kochen war der Typ nicht ganz so lethargisch. Nach nur etwa 10 Minuten setzte der Barmann Noah seine Bestellung vor, leider in so einer ausladenden und unvorsichtigen Bewegung, dass Teile des Rühreis, anstatt auf dem Teller um den Teller auf dem Holz landeten Noah trauerte einen Moment um das verschwendete Essen; er war fest davon überzeugt, dass derjenige, der das Zeug jetzt noch versuchte hinunterzuschlucken an einer Vergiftung sterben würde. Dann begann er zu essen.
    Er hatte etwa zwei Bissen geschafft ehe die Kneipentür aufgestoßen wurde und eine Gruppe aus vier jungen Menschen hereintrat. Noah musterte sie einen Moment aus den Augenwinkeln. Es war nicht schwer den Anführer herauszufiltern; die drei anderen Halbstarken bildeten einen Halbkreis um ihn, als müssten sie ihn beschützen, während sie ihm gleichzeitig folgten. Keiner der Typen konnte älter als neunzehn sein. Und ihre Kleidung deutete an, dass sie hier wohl Stammgäste waren. Sie passten perfekt in das Bild der grässlichen Spelunke.
    Das Schicksal schien es heute nicht gut mit Noah zu meinen. Ebenso rasch wie er die Gruppe gemustert hatte hatten sie ihn entdeckt und nahezu zeitgleich war ihr lautes Gequatsche verstummt. Der Hai konnte in ihren Augen sehen, wie sie die Information verarbeiteten, dass ein Fischmensch vor ihnen saß. Großartig. Zur Sicherheit aß er rasch noch einen Bissen von seinem Rührei. Er glaubte zwar nicht, dass es ausarten würde, aber im Fall des Falles wollte er so viel von seiner Mahlzeit im Magen haben wie nur möglich. Während er schluckte baute sich der Anführer der Gruppe vor ihm auf, seine Anhängsel direkt hinter ihm. "Du sitzt auf meinem Platz, Fischmensch." sagte er. Noah warf einen kurzen demonstrativen Blick durch die Kneipe; zu seinem Missfallen musste er bemerken, dass ihr kleine Show die Aufmerksamkeit aller Anwesenden bis auf den Barmann erregt hatte. "Es sind genügend Tische frei." antwortete er und sah dem Halbstarken direkt in die Augen. Die Regungen darin verrieten ihm, dass der Junge nicht mit Widerworten gerechnet hatte. "Ich sitze hier jedes Mal, wenn ich herkomme." knurrte er. Seine Kumpanen hinter ihm knackten mit den Fingerknöcheln. Noah war gänzlich unbeeindruckt. "Dann fürchte ich, dass du diesmal dir einen anderen Platz suchen musst. Ein wenig Abwechslung schadet bestimmt nicht." Eine Ader an der Schläfe des Typen begann gefährlich zu pochen. "Jetzt pass mal auf, du Fisch, wenn du nicht gleich aufstehst, sorgen ich und meine Leute dafür, dass du sehr lange überhaupt nicht mehr stehen kannst." Noah wandte sich dem Jungen vollständig zu und fixierte dessen Blick. Dann sagte er in einer vollkommen sachlichen Stimme: "An meinem ersten Tag als Sklave schlug der Aufseher für zwei Stunden ununterbrochen auf mich ein. Mein Körper war übersät mit Prellungen und er hatte mir den linken Arm, das rechte Bein und mehrere Rippen gebrochen. Meinen rechten Arm ließ er unangetastet, damit ich meine Arbeit machen konnte." Die Gesichtsausdrücke der Halbstarken hatten zu einem ungläubigen Entsetzen gewechselt. Der Anführer versuchte etwas zu sagen, bekam jedoch keinen Ton aus dem Mund. Ungerührt fuhr Noah fort. "Ich habe eine Hölle durchlebt, die du dir nicht einmal vorstellen kannst. Deine Drohungen können mir keine Angst einjagen." Und er wandte sich wieder seinem Rührei zu. "Ich werde gehen, sobald ich aufgegessen habe. Was ihr bis dahin macht ist eure Sache." Und er aß weiter. Die Halbstarken standen nur da und glotzten.
    Wenig später war Noah fertig. Er legte das Geld auf den Tresen; er bezweifelte, dass der Barmann dies überhaupt bemerken würde, aber als Erwachsener musste der Zimmermann den Jugendlichen ein gutes Beispiel sein. Er stand auf und machte sich auf den Weg nach draußen. "Nebenbei, deine Freunde sollten sich nicht auf die drei Hocker da setzen. Sie werden einbrechen." sagte er noch, bevor er zur Tür hinaus ging. Das laute Krachen und Poltern verriet ihm noch draußen, dass sie nicht auf ihn gehört hatten.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Mai 2018
  2. Noah

    Noah Kopfgeldjäger

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    Steckbrief:
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    Kampfstil:
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    Teufelsfrucht:
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    Technikdatenblatt

    Attribute:

    Stärke: 4
    Schnelligkeit: 3
    Kampfgeschick: 2
    Fernkampfgeschick: 1
    Widerstand: 4
    Willenskraft: 2

    Attributssteigerung:

    Kämpfer:

    Stärke: 1
    Schnelligkeit: 1
    Kampfgeschick: 2
    Fernkampfgeschick: 3
    Widerstand: 1
    Willenskraft: 2


    Kampf-Klasse:

    Kämpfer


    StufeBonus
    1 Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Kampfstils.

    Ausrüstung:

    Waffen:
    -Vorschlaghammer (Härte 6)
    -Holzhackeraxt (Härte 4, Schärfe 3)

    Gegenstände:
    -5 Nägel
    -2 Hämmer
    -Zahnseide

    Geld:
    0 Berry

    Job:


    Zimmermann

    JobstufeBeschreibung
    1 Du hast deine Gesellenprüfung hinter dich gebracht und bist nun ein vollständig ausgebildeter Zimmermann und könntest bei jedem Unternehmen als solcher eine Anstellung finden. Du kannst nicht nur Möbel oder andere Dinge herstellen, auch kleinere Reparaturen am Schiff werden schnell zur Routine.

    Jobtechniken

    Notfallreparaturen

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Zimmermann

    Beschreibung: Um ein schwimmendes Schiff ohne große Vorbereitung zu reparieren braucht es ein wenig mehr Können, als eine normale Zimmermannausbildung je hergeben könnte. Denn das Wichtige dabei ist es, dass das Schiff weiter seetauglich bleibt, dafür braucht es grundlegendes Verständnis über den Schiffsbau und der Charakter hat sich dieses Verständnis zu Eigen gemacht und kann Reparaturen am Schiff problemlos vollführen und auch einige Notfallreparaturen, die bis zum nächsten Hafen halten sollten.

    Effekt: Solange das Schiff noch schwimmen kann, kann es so weit gerichtet werden, dass es mindestens den nächsten Hafen ansteuern kann. Dazu vermindert die Anwendung bei Seeschlachten den Schaden auf Schiffen.


    Holzschutz

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Zimmermann

    Beschreibung: Welcher Zimmermann kennt das Problem nicht: Holzwürmer und andere Schädlinge machen es sich nur zu gerne in unseren Projekten gemütlich und auch Wind und Wetter gehen nicht immer sanft mit dem Holz um. Aber dagegen kann man etwas tun und der Zimmermann, der diese Technik gelernt hat, kennt die grundlegenden Techniken, um seine hölzernen Bauprojekte beständig zu machen. Immerhin gibt es Methoden das Holz so zu beschichten, dass das Wasser einfach abperlt und die kleinen lästigen Holzwürmer schon vom ersten Bissen eines so behandelten Holzstückes genug haben, weil es einfach widerlich schmeckt.

    Effekt: Mit dieser Technik können Holzgegenstände einige einfachere Effekte zugeschrieben werden, so wie Wasserabweisung, klebrige Oberfläche und andere Dinge. Je nach Effekt mögen weitere Jobtechniken nötig sein.


    Unterart:

    Hai-Fischmensch

    Beschreibung: Jeder Mensch hat bereits einmal von Haien gehört, den bekanntesten Raubfischen der Meere und Gegenständen diverser Schauergeschichten. Es ist also nicht sonderlich verwunderlich, wenn man einen Fischmensch dieser Unterart noch ein wenig vorsichtiger beäugt.
    Hai-Fischmenschen können, abhängig davon was genau für ein Haiblut in ihnen fließt, sehr unterschiedlich aussehen. So haben manche eine Sägenase, andere einen hammerförmigen Kopf und wieder andere sehen aus wie ein Teppich. Die Unterschiede sind so vielfältig wie es verschiedene Haiarten in den Weltmeeren gibt, entsprechend ist es nur schwer möglich eine wirklich exakte Verallgemeinerung aufzustellen. Sie alle teilen sich jedoch die Rückenflosse, die zwischen den Schulterblättern hervorsprießt.
    Zudem ist die Fähigkeit, wie ihre tierischen Verwandten ihre spitzen Zähne nachwachsen zu lassen, weit verbreitet unter diesen Fischmenschen. Dafür gibt es nur sehr wenige Ausnahmen, wie zum Beispiel Teppichhaie. Im Kiefer bilden sich regelmäßig neue Zahnreihen und wenn ein alter Zahn abbricht, so schiebt sich ein neues Gebiss wieder nach und drückt das alte heraus. Dank ihrer höheren Evolution können die Angehörigen dieser Unterart dies sogar kontrollieren. Das Zahnwachstum des Haifischmenschens ist schnell, aber begrenzt. In seinem Kiefer sind nur so viele Zahnreihen vorrätig, wie seine doppelte Fischmenschenstufe ist und er braucht Ruhe und Nährstoffe, um sie nachwachsen zu lassen.
    Zudem verfügen Haie über eine Art "Blutnase". Sie können Blut, besonders wenn es frisch ist, über große Distanzen riechen und orten, Unterwasser weit besser als an Land. Das macht sie zu ausgezeichneten Spürhunden für verletzte Ziele und zerstört jede Hoffnung, sie abzuschütteln, wenn man eine offene Wunde hat. Auch hier gibt es wieder ein paar wenige Ausnahmen unter den spezifischen Unterarten, diese sind jedoch zahlreicher, als die Ausnahmen der Zahnwunder.

    Stufen 1: Es mag zwar ganz lustig sein, die Zähne eines Hais zu haben, doch mit dem Gebiss eines echten Raubfisches kann man noch nicht wirklich mithalten. Während die Dolche im Mund des Fischmenschen sich problemlos durch Fleisch und ähnliche Materialien reißen, so ist doch schon bei Holz und Knochen Schluss, egal wie lange man kaut. Um jedoch selbst auf die Grundbeißfähigkeiten zugreifen zu können braucht man ein bestimmtes Maß an Kraft. Wenn man nicht genug Power im Kiefer hat, bringt einem das beste Gebiss nichts, da man es nicht durch das Material durch bekommt. Auf dieser Stufe hat man auch nicht so viel Übung darin, die gefährlichen Beißer wirklich als Kampf zu nutzen und man wird wohl kaum zubeißen, außer man reagiert instinktiv. Ein verlorener Zahn wird in rund einer Stunde ersetzt und der Hai hat keinen Einfluss darauf. Zudem wird das Nachwachsen im Zahnfleisch schmerzen, vor allem, wenn man seinen Kiefer nicht schont. Auch die Fähigkeit Blut zu riechen ist alles andere als ausgeprägt und aufgrund der eingeschränkten Distanz nur dann nützlich, wenn ein verwundetes Ziel sich ganz in der Nähe versteckt.

    --- Techniken der Unterart ---


    Kampf-/Schießstil:

    [Stil]


    --- Techniken des Stils ---
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Mai 2018
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