Kampfstil ReLoaded: Quickstepp, Quickdeath

Dieses Thema im Forum "Angenommene Techniken" wurde erstellt von Vincent Vega, 8. März 2014.

  1. Vincent Vega

    Vincent Vega Piratenkapitän

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    Quickstepp, Quickdeath – Die Musik gibt den Kampf an!

    Kampfart: Kampf mit & ohne Waffen
    Kampftechnik: Capoeira & Improvisation
    Klassen: Schläger
    Verfügbarkeit: Privat

    Beschreibung: Der Quickstepp,Quickdeath blickt so gesehen auf eine längere Geschichte zurück. Er wurde von Vincents Lehrmeister erfunden und an die Waisenkinder die er bei sich wohnen hatte weitergegeben – in verschiedenen Formen. Bereits Benjamin musste jedoch zugeben, dass Vincents Version dem seinem am nächsten kam. Der Quickstepp des Vegas baut auf verschiedene Stärken: Das natürliche Kampftalent, was es ihm erlaubt alle möglichen Waffen für sich nutzbar zu machen und die Begabung andere Menschen zu durchschauen und ihre nächsten Schritte vorauszuahnen. Der Grund warum der Stil in dieser Form entstand, liegt allerdings an der Förderung, die er von Benjamin erhalten hat. Dieser erkannte das große Potenzial und diese Fähigkeit andere zu durchschauen und sah darin mitunter einer der größten Stärken – da Vincent als Kind eher schmächtig war, konnte er so Angriffen eher ausweichen und sich trotzdem wehren. Wenngleich der Gute heute an Muskelmaße gewonnen hat, verdankt er seinen Siegen in Kämpfen eher der eisenharten Entschlossenheit als seiner Ausdauer und seinem Widerstand. So gesehen ist es auch heute noch ein wichtiger Schritt, sich so wenig – und vor allem so harmlos – wie möglich treffen zu lassen.
    Beim Quickstepp ist man vor allem in der Anfangsphase fast immer in Bewegung. Das Capoeira, aus dem der Stil ursprünglich entstanden zu sein scheint, macht sich durch das Rhythmusgefühl im Kampf und den zu beginn auch leicht tänzelnden Bewegungen bemerkbar. Erst später wird das durch sichere und elegante Bewegungen ersetzt. Für Angriffe werden meist Tritte benutzt, die Hände spart man sich eher für Waffen – dabei bedient sich der Nutzer allem was er finden kann und nicht selten „erfindet“ er Waffen, indem er verschiedene Dinge kombiniert – die für verschiedene Techniken oder zum verteilen von zusätzlichen Schaden benutzt werden. Zwar liegt die Handhabung von verschiedenen Waffen meist über dem Niveau gewöhnlicher Kämpfer – wobei das natürlich auch immer von den Attributen abhängig ist – insgesamt ist er jedoch nicht fähig es hierbei mit einem wahren Experten aufzunehmen. Als Schläger ist er primär immer noch darum bemüht, seinen Körper einzusetzen, weswegen auf späteren Stufen die Waffen immer weiter in den Hintergrund rücken und eher für das gewöhnliche Fußvolk eingesetzt, während Tritt- und Schlagtechniken gemeistert werden. Ein wahrer Meister dieses Stils ist in der Lage durch gutes Timing Angriffen auszuweichen und dabei die Schritte so genau zu planen, dass letztlich Töne entstehen, die man Melodien nennt.
    Es sollte noch erwähnt werden, dass Vincent Vega über eine gespaltene Persönlichkeit besitzt. Die eine ist der normale Vincent, welcher den Kampfstil wie hier beschrieben ausführt und bei dem der Schwerpunkt auf dem Kampfgeschick liegt. Die zweite Persönlichkeit, Samsa, ist deutlich aggressiver und gehört zu den stärkeren der Beiden. Dabei sei gesagt, dass die Attribute sich bei den Beiden natürlich nicht verändern. Nur ist jeder der Beiden dazu in der Lage aus seinem entsprechenden Attribut das Meiste rauszuholen, während der andere im Normalfall da noch ein wenig schwächelt.

    Stufe 1: Selbst nach dem harten Training kann man sich gerade einmal Novize nennen, deswegen sind auch viele Angriffsmuster noch äußerst aggressiv und unausgereift. Dies geht Hand in Hand mit den Bewegungen – anstatt elegant, wirkt es oftmals eher gestelzt und jegliche Grazie wird zugunsten eines Treffers bereitwillig fallen gelassen. Dabei dominieren vor allem Tritte. Schläge sind zwar möglich, oft werden die Hände jedoch eher dazu benutzt eine Waffe in Händen zu halten. Da das durchschauen des Gegners noch nicht ganz so klappt, muss der Kämpfer Angriffen noch ausweichen, was allerdings vor allem bei stärkeren Gegnern oft nicht gelingt.

    Stufe 2: Man kann durchaus von sich behaupten, man hätte den durchschnittlichen Kämpfer hinter sich gelassen. Das äußert sich dadurch, dass viele Angriffe nun zielgerichteter stattfinden und man neben gewöhnlichen Tritten auch seine Hände mit einbezieht. So ist es durchaus möglich Gegner zu entwaffnen, in einen Würgegriff gefangen zu nehmen oder sie von sich zu schleudern. Dabei ist bereits ein deutliches Maß an Selbstsicherheit zu beobachten, welches nicht zuletzt auf die besser gewordene Körperkontrolle zurückzuführen ist, womit es ihm nun leichter ist Angriffen auszuweichen. Leichte Konter sind ebenfalls möglich und bestehen aus den bereits erwähnten Entwaffnungen oder Griffen.

    Stufe 3: Ist man soweit gekommen, gehört man bereits zu dem Typ Gegner, mit dem sich ein gewöhnlicher Mensch nicht gerne anlegen möchte. Man hat zwar normalerweise bereits vorher mit mehreren Gegnern auf einmal gekämpft, ab hier jedoch lernt man die Bewegungsabläufe und Angriffsmuster, um selbst bei sehr vielen Gegnern noch den Überblick zu wahren. Generell wurden jedoch die Fertigkeiten der letzten beiden Stufen verbessert, weshalb ansonsten auch wenig neues hinzukommt. Die Bewegungen sind geprägt von schnellen Schrittfolgen und entsprechende Drehbewegungen um Schwung zu holen oder einem Angriff auszuweichen und ähnliche Figuren. Die Verteidigungsmanöver haben sich nur in eine Richtung gezielt verbessert: im Kontern. Vor allem in Kämpfen gegen mehrere Gegner, wo man seine Feinde häufig gegeneinander ausspielen kann.

    Stufe 4: Nur Leute, die sich auf der Grandline bewehrt haben, können soweit kommen. Das liegt mitunter daran, dass der Kämpfende sich nicht nur mehr darauf verlässt dem Gegner selbst zu schaden, mittlerweile hat sich das Ausweichen nämlich stark verbessert. Bei Gegnern die nicht auf der selben Stufe sind wie er, ist ein Treffer selten und meistens gehen diese haarscharf an ihm vorbei. Bedingt dadurch nutzt er solche Attacken in dem er sich gezielt vor einem Gegner platziert und so der Angreifende seinen eigenen Kumpanen verletzt - so was gab es zwar vorher bereits auch, da zählte das allerdings noch zu Glück. Jetzt zielt er genau darauf ab. Insgesamt sind die Bewegungen schneller und zielsicherer geworden und die am Anfang noch fehlende Eleganz, tritt jetzt immer Häufiger zum Vorschein.

    Stufe 5: Wenige kommen soweit, denn Kämpfer dieser Stufe haben es geschafft, die Grenzen eines normalen Menschen bis aufs Maximum auszuloten und sie sogar zu überschreiten. Durch viele Kämpfe und Schlachten, hat man nach eigenem Befinden schon alles gesehen. Die fünfte Stufe ähnelt der dritten, viele bereits erlernte Fähigkeiten wurden verbessert, aber wenig neues kommt hinzu. Tatsächlich ist die fünfte Stufe eher ein Puffer, denn tatsächlich tritt hier meist eine Typveränderung ein. Die Bewegungen des Kämpfenden werden ruhiger, abwartender. Man muss lernen seine Kräfte zu sparen und sich auf ein Ziel zu konzentrieren, darf jedoch nicht immer zögern wenn etwas nicht wie geplant funktioniert – um genauer zu sein, beginnt hier der aggressive, auf Stärke bauende Stil von Samsa, auf den eher mit Geschick geschmückten Stil von Vincent zu verschmelzen.

    Stufe 6: Nach etlichen, lebensbedrohlichen Situationen, die man manchmal nur knapp überstanden hat, ist man zu einem Meister des Quickstepp geworden. Man hat einiges gesehen und dadurch ist man nun in der Lage, besser denn je mit den geborgten oder improvisierten Waffen umzugehen. Generell jedoch, haben sich die Bewegungen des Kämpfenden gebessert. Nichts erinnert mehr an den groben Anfänger, die gewünschte Ruhe ist eingetreten und wenn auch nur im Kampf. Lediglich bei Gegnern, die man härter anpacken muss, wird der Kämpfer jetzt noch seine aufbrausende Art zeigen. Gewöhnliche Menschen werden allerdings kaum noch Hand an ihm anlegen – ähnlich wie in Stufe vier geht jeder Schlag haarscharf an ihm vorbei, diesmal allerdings, weil er sich erst dann auch die Mühe macht auszuweichen.




    ANMERKUNG: Ich habe mich vor geraumer Zeit - gut, ich gebe es zu, es ist bereits länger her - mal mit Puc auseinander gesetzt, da mir die Ursprüngliche Version des Kampfstils, zu viele Beschränkungen aufwies. Ich habe versucht das mit dieser neuen Version zu ändern. Wenn ich ehrlich bin, behagen mir Kampfstile jedoch nicht zu sehr, da ich mir immer noch nicht sicher bin, ob es so eher die Form trifft, die vor einiger Zeit präsentiert wurde. Ich habe versucht mich auf die drei Punkte (Angriff, Verteidigung, Bewegung) zu beschränken, kam aber nicht drumherum, in der vierten Stufe das "Copycat" verhalten hineinzubauen. Ich weiß ehrlich gesagt nicht, ob es hinein gehört. Ich dachte dabei an Ruffy und Sanji, die beide Techniken der Formel Sechs gesehen und später in anderer Form erlernt haben ... bei jemanden wie Vincent, dessen Stil sich mitunter darum dreht, den Gegner zu beobachten und zu analysieren, dachte ich, so was würde passen. Wenn das zu viel ist, bin ich allerdings bereit es wieder zu entfernen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 12. März 2014
  2. Puc

    Puc Spielleiter Mitarbeiter

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    Da sich keiner meiner Mitarbeiter direkt rangesetzt hat wie ein tollwütiger Hund, mache ich mal diesen Hamsterjob.

    1.) Würde oben nicht Capoeira stehen, würde ich im Beschreibungstext keine Ahnung haben, was der Stil eigentlich macht. Es hat scheinbar etwas mit Bewegungen zu tun und irgendwann fallen mal Konter, dazu "unterschiedliche Waffengattungen", aber du erzählst viel vom Charakter (was nebenbei uns in der Technikabteilung leider wenig interessiert), ein wenig von der Zielsetzung (was schon interessanter klingt) und es fällt das Fehlen der Grundgedanken des Stils. Du gehst zwar auf den Stufen drauf ein, aber stell dir mal vor, ein Neuling liest den Stil und denkt nach dem Beschreibungstext:
    "Häh?! Was macht er da?!" ;)

    2.) Nimm bitte das Nachahmen von Gegnerbewegungen aus allen Stufen raus. Die kurze Variante meiner Begründung ist, dass es am Ende nichts mit dem Stil selbst zu tun hat und es eine Sache ist, die du im RPG machst und wenn du daraus Techniken entwickelst sie eh gesondert vorstellen wirst. Würde ich dir die lange Begründung nennen, würde es den Post dominieren und vom Thema ablenken.

    3.)


    Das raus. In unserm RPG sind einmal alle Blues gleichschwer, hat etwas mit Fairness zu tun und dazu passt das nicht mit meinen eigenen Erfahrungen, wo Spieler eher Stufe 4 am Ende der Blues haben. ;)
    Und nimm lieber das Ähnliche aus Stufe 5 ebenfalls raus, zwar habe ich da keine Erfahrung, aber gehen wir mal auf Nummer sicher.

    4.) Weder in den Stufen noch im Beschreibungstext wird genauer erklärt, was für Waffen man dabei benutzt. Auch wenn es eine Vielzahl ist, muss man am Ende gewisse Unterscheidungen machen, wie beispielsweise ob schwere Waffen wie Streitkolben dazugehören, Schusswaffen oder der Anwender versucht das was zur Hand ist, möglichst unterzubringen.

    Ansonsten saubere Arbeit, mal schauen ob mir in einem zweiten Durchlauf noch etwas auffällt.


    *Übertragung beendet*
     
  3. Vincent Vega

    Vincent Vega Piratenkapitän

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    So, dürfte soweit erledigt sein ... allerdings musste ich den Beschreibungstext und die Stufe 4 noch mal ändern, da es bei ersterem leichter war, so alle Punkte unterzubringen und die vierte Stufe ansonsten nichts mehr groß zu bieten hat. Ich hoffe mal, dadurch kommen letztlich nicht noch mehr Fehler beisammen.
    Ich bin dann also für die zweite Runde bereit. xP
     
  4. Puc

    Puc Spielleiter Mitarbeiter

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    Wenn es hier noch was gibt, finde ich es gerade nicht. Mal schauen ob dem nächsten etwas auffällt. Angenommen.

    *Übertragung beendet*
     
  5. Mina

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    Aloha, Vinnie!

    Bin auch noch einmal drüber gegangen, doch außer kleine rechtscheiberische Fehler konnte ich nichts mehr entdecken und diese habe ich selbst ausgebessert. Dementsprechend gibt es auch hier ein Angenommen.

    Mit freundlichen Grüßen, Technikpolizistin Mina *salutiert*
     
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