Haltet die Hamster!

Dieses Thema im Forum "Luminoe" wurde erstellt von Boris, 25. Aug. 2019.

  1. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    Boldman – Mit voller Männlichkeit voraus!

    Die nächsten Tage gingen fast schon ereignislos vorbei. Immerhin war der Angriff der Rasiervögel höchstens für die Behaarten ein Problem, doch konnte Boris ohne Probleme diese Piepmatzen mit ihren Rasierern in die Flucht schlagen, da sie bei ihm nur die Augenbrauen angreifen konnten.
    In der Zeit konnten die Hamster Seebär besser kennenlernen. Nicht, dass er wirklich so hieß, aber da der Mann nur grunzte, war das der Spitzname, den sie ihm gaben. Seebär war ein echter Seemann und konnte gut am Schiff anpacken, wenn es notwendig war, während er aber ein noch besserer Fischer war.
    Boris, der einfach keine Probleme damit hatte, wenn jemand einfach so ohne jegliche Erklärung auftauchte und mitmachte, freundete sich schnell mit Seebär an. Durch die schiere Masse des alten Mannes, war er aber auch so etwas wie ein Rivale, denn keinem war klar, wer nun die dickeren Muckis hatte.
    Deswegen hatte Boris ihn heute zum Armdrücken herausgefordert: „UUUAAAARGHHHHH!“ Der Piratenkapitän hatte hervortretende Adern auf der Glatze, während er versuchte den massiven Arm zu bewegen. Beide Ellenbogen waren auf einem Fass, die Bizepse schienen aus der Haut platzen zu wollen und die Hände drückten so stark zu, dass es so aussah, als ob sie sich gegenseitig aufessen wollen.
    „Meurgh.“ Seebär schwitzte wie ein Schwein, während er gegen die unglaubliche Kraft des Glatzkopfes gegenhielt. Währenddessen ist die Crew dabei... das Schiff zu segeln, da der Wettkampf inzwischen schon drei Stunden andauerte, keiner der beiden war in der Lage, den anderen zu bewegen und jeder technische Handgriff mag den Moment der Blöße geben, wo schiere Kraft dann den Sieg entscheiden würde.
    Ist es nur Boris, oder wurde es hier mächtig heiß? „Gib auf, alter Mann! Gegen die Kraft der Jugend hast du keine Chance!“
    „Hmu.“, konterte Seebär.
    „Auf Gefahr hin, dass ich euch beide störe“, ertönte eine bestimmte Stimme in Form von Hero, welche den Lockport betrachtete: „Das Wetter hat sich stabilisiert, also sind wir im Bereich einer Insel. Bestimmt Luminoe.“ Es war klar eine gewisse Vorfreude zu hören, welche sich dadurch erklären ließ, dass sie bisher noch nie auf einer fremden Insel war.
    „Oh, dann muss BORIS es nun beenden!“ Die Muskeln des Hünen pumpten sich sogar weiter auf, als er in einem letzten Endspurt nun versuchte, seinen Gegner plötzlich und mächtig zu erledigen.
    „RRRgh...“ Doch hielt Seebär ohne Probleme dagegen und es war nicht nur das Wetter, was heißer und heißer wurde. Nein, alleine in der Nähe der beiden Männer zu stehen, war mit einem Hochofen vergleichbar.
    Letzten Endes musste aber der Schwächere nachgeben. Und der schwächste in diesem Kampf war eindeutig das Fass, welches unter der Kraft der beiden Männer die darauf die Arme drückten, einfach zerberste und der darin enthaltene Teer überall hinspritzte und eine riesige Sauerei verursachte.
    „...aufräumen?“
    „Uh...“

    Luminoe Kara Ben Ir
    Auf Luminoe in Kara Ben Ir befindet sich das Ira-Mos-Anwesen. Es ist ein Haus mit schönsten Verputz mit vielen Schnörkeln und Kriegerstatuen, ein Protzwerk der Macht und des Reichtums. Der Patriarch des Hauses, Ira Mos Wedi, sitzt mit einem Gast zu Tische. Fleisch, Früchte und Silberbesteck waren auf den reich dekorierten Tisch zu sehen und der dickliche Händler fraß wie ein Schwein. „Du musst sehen, mein Freund, dass alles bereit ist.“
    Der Mann mit den harten Gesichtszügen und den sauber gestutzten Bart legte sein Kinn auf seine geballten Finger: „Ich weiß. Ich habe es selbst angeordnet.“
    „Freund, Freund, nicht so düster. Nimm einen Happen. Bald werden wir über Luminoe herrschen!“
    Der Don wird über Luminoe herrschen.“
    „Mein Reden, mein Reden. Deine Leute machen echt einen tollen Job und bald habe ich die Männer. Gar nichts kann schiefgehen!“
    „Du wunderst dich nicht, warum ich persönlich hier bin?“
    „Hey, ein guter Geschäftsmann ist immer am Puls und schaut, dass alles seine Ordnung hat, ne?“
    „Bald wird eine Piratenbande ankommen. Bumm-Bumm Boris und die Hamster-Piraten. Sie scheinen es auf uns abgesehen zu haben. Ich möchte, dass du die Häfen der Insel beobachten lässt und mir berichtest, wenn sie ankommen. Du kannst gerne das Kopfgeld einstreichen.“ Damit legte Warrant Orcus, Anführer der Teufelseinheit, einen Steckbrief auf den Tisch. 50 Millionen Berry für Bumm-Bumm Boris.
    Die gierigen Lippen des Händlerkönigs verzogen sich in ein hämisches Grinsen.
     
  2. Hikari

    Hikari Pirat

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    Selbst mit einer leichten Gehirnerschütterung war nicht zu spaßen, so zumindest hatte die Schiffsärztin namens Kakuga ihre Beule am Kopf diagnostiziert. Anstelle von erholsamen Schlaf hatte die fiese Superchirurgin dann auch noch Hikari die gesamte Nacht wach gehalten, damit es zu keinen Komplikationen oder so kommen konnte. Weshalb die Blauhaarige noch Tage später gähnend und blinzelnd über das Deck schlenderte und… ja, die komischen Vögel waren eine nette, etwas aufgeregtere Angelegenheit, die es bewusst von behaarten Köpfen fernzuhalten galt.
    „Und nicht vergessen, keine Überanstrengungen, sonst… ja, ja, ja, bla, bla, bla…“, murmelte Hikari die Worte der Jüngeren vor sich her, die hoffentlich wirklich nur ihr Wohl im Blick hatte und es nicht als Rache ausnutzte die Schiffszimmerfrau von ihrer liebsten Tätigkeit abzuhalten: der Arbeit am Schiff. Oder besser gesagt allen Reparaturarbeiten, welche der dreiundzwanzig Jährigen seit dem Angriff der Kannirobben aufgefallen waren. Und dann war da ja auch noch Seebär, ein etwas… wortkarger Kamerad, der aber ohne Probleme die Tätigkeiten übernahm, die Hikari gerade selbst nicht ausführen durfte und sich dabei sogar recht geschickt anstellte.

    Ein Krachen ließ die Blauhaarige aus ihren Tagträumen über mögliche neue Konstruktionen aufschrecken. „Ich putz das nicht weg.“, beeilte sich Hikari deshalb gähnend zu verkünden, als sie die Sauerei aus Holzsplittern und Teer bemerkte: „Anweisung von Kakuga, ich soll mich noch nicht wieder körperlich betätigen, sondern ausruhen… damit ich nicht ihr Versuchskaninchen werde.“ Vielleicht war die verordnete Ausruhzeit doch keine so blöde Idee, wenn sie sich diese Sauerei anschaute: „Finger und Flossen weg vom Feuer, sonst brennt gleich das ganze Schiff noch bevor wir Luminoe erreicht haben!“, obwohl Boris dieses Wissen als Zimmermann durchaus besitzen sollte, aber Vorsicht war schließlich die Mutter der Porzellankiste… oder so ähnlich hatte es ihre Mutter stets ausgedrückt.
    „Wie lange denn noch bis zur neuen Insel, Hero? Schon abzuschätzen wann wir Luminoe erreichen?“, wandte sich Hikari schließlich an die Person an Bord, die ihre Fragen vermutlich mit höchster Kompetenz beantworten konnte.
     
  3. Blake Granite

    Blake Granite Pirat

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    "Ich ganz sicher auch nicht. Irgendjemand muss sich immerhin um unser Schiff kümmern während der Rest spielt..." grummelt der mittlerweile zweite Seebär an Bord. Hrmm, wie Blake ihn mittlerweile mental nannte, Antwortete selbstverständlich mit einem empathischen, "Brmp!". Kurz schien Blake nachzudenken ehe er mit den Schultern zuckt. "Auch wieder wahr. Na gut, dann kümmer ich mich eben weiter ums Schiff." Stellt er fest und folgt Heroes Instruktionen während sie weiter auf die Insel zusegeln, "Apropos Gehirnerschütterung. Wie gehts deinem Dickschädel mittlerweile Hikari? Nur für den Fall das Boris uns schon wieder in eine Keilerei hineinreitet!" Blake lacht leise, auch wenn er bei sich denkt das es wohl kaum mehr als ein Ergebnis einer Reise mit Boris gibt. Zwischen Ring und kleinem Finger seiner Linken hat Blake eine Flasche eingeklemmt aus der er immer wieder mal einen Schluck trinkt, in der Rechten eine Zigarre wie fast immer, auch wenn er bei dieser nun vorsichtig die Glut löscht als er betrachtet wie sich der Teer überall verteilt. Während er gerne mal unvorsichtig mit brennbaren Stoffen umgeht, ist das etwas ganz anderes wenn andere Leute das tun. Tsk tsk. Womöglich ist es nicht die beste Idee seinen Steuermann saufen zu lassen, aber hey, bis auf den Geruch merkt man ihm kaum an das er schon drei andere Flaschen Rum geleert hatte. Blake lässt seinen Blick übers Meer gleitet, betrachtet den Sonnenschein der auf den Wellen glitzert und geniesst die Hitze die ihm auf den Rücken brennt. "Vielleicht wird das ja kein Disaster und die Insel ist schön ruhig. Ich finde Strandurlaub klingt gut, ich hoffe ja ihr habt Badeklamotten dabei." Meint er immer noch heiter zu den anderen beiden Neuankömmlingen auf dem Schiff.
     
  4. Kakuga

    Kakuga Pirat

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    Gelangweilt spähte Kakuga auf das Deck und dachte darüber nach, sich zu den anderen zu gesellen. Da draußen war Heroe, und mit der zu reden war zurzeit super unangenehm. So ein Risiko wollte Kakuga nicht wirklich eingehen, aber auf der anderen Seite... hatte sie gerade so rein gar nichts zu tun! Sie hatte schon mehr als genug medizinische Vorräte zusammengebraut, niemandem ging es so schlecht, dass sie eine Operation rechtfertigen konnte, und hilfreich war sie unter Deck gerade auch keinem. Mit einem Seufzen stieß sie die Tür auf und rückte ihr Hütchen zurecht – seit dem Vorfall mit den Vögeln trug sie eine blaue OP-Haube, die ihr ja niemand wegnehmen durfte. Was die Viecher mit ihren Haaren angestellt hatten, durfte die Menschheit nicht erfahren!
    Deswegen war die Ärztin auch vorsichtig, während sie sich wieder auf Deck traute, und durchsuchte den Himmel nach Anzeichen dieser grausamen Wesen. Der war im Moment aber ziemlich ruhig, und sonnig noch dazu. Eine angenehme Wärme breitete sich auf dem Schiff aus und die Hakai entschied, dass es gar keine schlechte Idee wäre, sich ein wenig in die Sonne zu setzen und das gute Wetter zu genießen. Nur... war das auch nicht so spannend. Gelangweilt immer mal zu den zwei Armwrestlern zu gucken, bei denen sich nichts tat – offenbar war Boris doch schwächer, als sie gedacht hatte, schade auch – half auch nicht dabei, den Tag spannender zu machen. Was sollte eine junge Frau auf einem Schiff, auf dem es noch viel Arbeit zu verrichten gab, denn tun, um die Zeit vergehen zu lassen?

    Ein lautes Krachen lenkte ihre Aufgabe hinüber zu dem Kampf der Kräfte, der wohl damit geendet hatte, dass sich eine riesige Pfütze – und einige kleine Spritzer – Teer auf dem Deck verteilt hatte, und kaum war es passiert, suchte auch schon jeder Gründe, nicht aufräumen zu müssen. „Bin beschäftigt“, drückte sie sich instinktiv davor, wollte sich schon auf die andere Seite des Ausgucks verziehen, ehe sie realisierte, dass sie doch so gar nicht beschäftigt war. Ihr kleines Arztzimmer hatte sie schon auf Vordermann gebracht, da war kein Staubkorn mehr zu finden. Vor Langeweile hatte sie sich sogar schon um den Schlafraum der Mädels gekümmert, auf die Gefahr hin, Hero über den Weg zu laufen. Warum also nicht ihre übrige Langeweile in ein wenig Deckschrubben ertrinken?
    „Aaach, von mir aus“, drehte sie sich wieder zu den beiden um, mit einem strahlenden Grinsen auf dem Gesicht, und tänzelte auf das kaputte Fass zu. Boris und Walris, wie sie ihn nannte, scheuchte sie weg, indem sie sie mit ihren Händen wegwedelte wie Hunde. „Na kommt, aus dem Weg, ihr zwei. Ihr macht das doch eh nicht richtig!“ Mit einem zufriedenen Summen holte sie sich alle nötigen Werkzeuge und begann damit, die Fassreste wegzukehren oder, wenn sie im Teer steckten, mit dem Stiel des Besens wie mit einem Golfschläger wegzuschlagen. Dann konnte sie mit Mopp, Tüchern und einer Schaufel an den Teer ran und ihn vom Boden wischen und kratzen. Das alles in einer angenehmen Wärme... in einer glühenden Hitze... mit einer erstickend heißen Sonne, die auf das Schiff runterbrannte. Warum wurde es hier denn immer heißer?
    „Bääh... kann mal wer den Ofen ausschalten?“, meinte sie und streckte die Zunge raus, während sie mit der Schippe ein Häufchen Teer über die Reling warf. Als sie wieder zurückkam, blickte sie skeptisch auf die übrige schwarze Masse herab. Am Anfang war sie besorgt gewesen, dass der Teer fest werden würde, bevor sie damit fertig war, doch jetzt war er flüssiger denn je und blubberte und brodelte und wirkte so gar nicht wie etwas, das man anfassen sollte. Ihr Blick glitt auf das Meer, hinüber zu der unbekannten Insel, die sie bald entdecken würde. „Wenn wir da sind, ist's hoffentlich kühler...“, murmelte sie vor sich hin und vergrub wieder die Schaufel in der düsteren Masse. Blakey hatte absolut recht – sie würden definitiv Badekleidung benötigen!
     
  5. Boris

    Boris Piratenkapitän

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    „Kuga der Ofen ist schon aus!“, verkündete Boris, als er in die Küche ging, um den Wunsch der Ärztin nachzukommen, die sich freiwillig an die Beseitigung des Teer-Desasters gemacht hatte.
    Warte... da war noch ein kleiner, brodelnder Rest. Wieso hatte Kakuga den nicht beseitigt? Bedeutet es etwa... es ist der Endboss. Vielleicht eine mutierte Version, die viel teeriger war und besondere Kräfte hatte. Offensichtlich auch das Letztere, da es ja brodelte.
    Boris legte Puc aufs Deck. „Es wird Zeit, dass BORIS der Bestmmung von BORIS nachgeht. Dass BORIS diese Teufelsfrucht gegessen hat, war nur für diesen Moment.“ Mit einem schnellen Hechtsprung, machte sich der künftige Piratenkönig ans Werk: BORIS Bürste!!! Mit diesem riskanten Manöver, verwandelte der Werkmensch seine Hand in eine riesige Bürste und während des Sprungs, begann er den Bossteer wegzuschrubben. BORIS Doppelbürste!!! Die andere Hand folgte und es sah so aus, als würde Boris eine sehr interessante Variation von Liegestützen machen, während er beidhändig den Teer abschrubbte und sich die Bürsten dann im Wasser reinwusch.
    Aus den Borsten traten bei der Rückverwandlung wieder die Finger auf. Es gab keine Brandwunden, denn immerhin hatte Boris seine Teufelskraft so weit verfeinert, dass er nun besonders starke Borsten hervorbringen kann!
    Mit diesem glorreichen Sieg über das selbst verursachte Chaos, rieb sich der Glatzkopf den Siegesschweiß von der Stirn. Das war ein wahrlich beeindruckender Sieg, wenn man so sah, wie viel Flüssigkeit von den starken Muskeln floss.
    Blake hatte es schon gesagt: Es wird Zeit, die Badesachen anzuziehen. Wie nur einen Moment später, stand Boris stolz mit den Fäusten in die Hüften gestemmt auf dem Deck und lachte in die See hinein, während er nur einen Lendenschurz trug. Der war wasserabweisend und somit die perfekte Wahl für jedes Wasserabenteuer. „Buahahahahahaha!“ Jeder seiner gut betonten Muskeln bebte mit seinem Lachen. „Damit ist BORIS jeder Hitze gewappnet! Luminoe, mach dich auf BORIS und Crew gefasst!“