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Fan Quan Dao

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Kasumi

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Fan Quan Dao

Klima: Auf der Insel herrscht ein überwiegend gemäßigtes Klima, welches von dem Sommermonsun geprägt ist. Im Winter ist es durchweg kühl und teils frostig, jedoch hält sich die Schneemenge in Grenzen, weswegen man es als eine Art milden Winter bezeichnen könnte. Während dieser Sonnenzeit fällt kaum Niederschlag und es ist häufig sonnig. Der Frühling beginnt im März und endet im Mai, wonach dann der Sommer anfängt, in dem es zunehmend heißer wird und der Regen vom Meer auf zieht und in dem Sommermonsun resultiert. Dadurch herrscht natürlich oft eine drückende Schwüle bis Oktober, wo es wieder deutlich angenehmer wird und ab November gibt es die ersten Nachtfröste.

Landschaft: Die Landschaft außerhalb der eindrucksvollen Hauptstadt besteht zum größten Teil aus großen Bambuswäldern, die von kleinen Grasebenen oder von mit sumpfigen Reisfeldern umgebenen Bauerndörfern getrennt werden. Es gibt außerdem zwei mittelgroße Berge, von denen klare Bäche herabfließen. In den Tiefen der Wälder lauern für die Bauern gefährliche Tiere, wie große Tiger oder Panther, aber natürlich befinden sich dort auch Pandabären und was man sonst so in einem Bambuswald erwarten würde.

Kultur: Die Gesellschaft in Fan Quan Dao ist in drei Bevölkerungsschichten gespalten, was sie zu einer Drei-Klassen-Gesellschaft macht. Ganz oben befindet sich der Kaiser mit seiner Familie. Er übt eine Feudalherrschaft über die Insel aus, die er mit den adeligen Familien zusammen durchsetzt. Diese Familien werden dabei als regionale Herren eingesetzt, die nur dem Kaiser Rechenschaft schuldig sind. Als unterstes kommen die einfachen Leute, die zumeist Bauern sind, die in den Provinzen in kleinen Dörfern ihrer Arbeit nachgehen. Aber natürlich auch die restliche Bevölkerung, wie beispielsweise Händler, Köche und Schmiede. Der Stand dieser Leute hängt sowohl von ihrem Beruf, als auch von ihrem Erfolg darin ab. So kann ein reicher Kaufmann sich fast schon zu den adeligen zählen, während sich ein armer Viehhüter ganz unten in der Gesellschaft befindet.

Wichtige Fauna&Flora: Auf der sehr großen Insel gibt es auch eine Menge seltener Tierarten, die man sonst nicht zu Gesicht bekommen würde. Dazu gehört unter anderem der große Pandabär, der nicht gejagt werden darf. Aber auch eine besondere Krokodilrasse und eine Tigerart, die es sich in den Bambuswäldern gemütlich gemacht hat. Doch es gibt auch eine Menge Nutztiere, die zum Großteil bei den armen Bauern mit im Haus leben, da diese keinen Stall besitzen. Die Planzenwelt ist äußerst vielfältig und so kam auch die einmalige Küche für die Fan Quan Dao berühmt ist zustande.

Dörfer, Städte und wichtige Orte:
Außer der Hauptstadt gibt es nur kleine Bauerndörfer und die Häuser der regionalen Herren, weshalb nur Xiuang interessant ist:

Xiuang

Das wohl beeindruckteste hier ist ohne jeden Zweifel der kaiserliche Palast, der erhaben auf einer sehr hohen Klippe hoch über dem Meer liegt und von dort aus schon von Weitem sichtbar ist. Das Gebäude an sich ist selbstverständlich riesengroß, strahlend weiß und gut geschützt von der kaiserlichen Leibgarde und dem kaiserlichen Militär. Sollte man die Ehre haben, in den Palast geladen worden zu sein, sieht man als erstes hinter den großen Mauern mit dem dicken Stahltor einen großen Platz, auf dem eine ganze Armee ohne Probleme ihre Paraden abhalten könnte. Dahinter ist eine wirklich breite Treppe, die sich nach oben hin verjüngt und in den Thronraum hineinführt. Besucher werden niemals einen anderen Raum des riesigen Bauwerks zu Gesicht bekommen, denn diese sind nur für die kaiserliche Familie und ihre Diener zugänglich.

Etwa auf halber Höhe des Palastes beginnt die Hauptstadt und senkt sich bis runter in die Ebene. Wie man erwarten würde, leben die Adeligen am oberen Ende der Stadt in Nähe des Palastes und die normalen Leute leben je nach ihrem Stand weiter den Hang abwärts. Das Elendsviertel liegt demnach fast auf der Höhe des Meeres und wird bei Sturmfluten schon mal überschwemmt.

Eine besondere Aufmerksamkeit verdient hier etwas, das es sonst auf der Welt kein zweites Mal gibt. In der langen Geschichte des Landes haben sich 5 Kampfstile vor einer langen Zeit gebildet, die innerhalb der jeweiligen Familien weitergegeben und würdigen Schülern gelehrt wurden. Wie es nicht verwunderlich war, erregten diese außerordentlichen Fähigkeiten irgendwann die Aufmerksamkeit des Kaisers und der Adeligen, so dass diese 5 Familien in die Hauptstadt zogen und dort einigermaßen gut leben konnten. Sie hielten ihre Techniken voreinander geheim und schützten ihr Wissen eifersüchtig, denn immerhin war dies ihr Lebensunterhalt. Vor etwa 600 Jahren tauchte jedoch jemand auf, der in allen 5 Schulen nacheinander die Kampfkünste lernte und das so rasch, dass alle seine Lehrer staunten. Wie er es schaffte, unbemerkt alle 5 Stile zu lernen ist wohl in der Geschichte verloren gegangen, denn heute heißt es nur noch, dass er in jeder Schule komplett anders ausgesehen hätte, was natürlich völliger Unsinn ist. Allerdings steht es fest, dass dieser Mann einen neuen Stil aus den 5 bisherigen formte und somit eine völlig neue Stufe erreichte. Auch er gründete ein Dojo, das bis heute neben den anderen Familien fortbesteht und sich inzwischen zu der adeligen Bevölkerung zählen kann.


Dojo der Familie Yu


Dieses ist das neueste der 6 Dojos auf der Insel und der unvergleichliche Stil namens Yu Quan wird hier gelehrt. Er vereinigt die Stärken der fünf anderen Stile und wurde über 600 Jahre von sehr begabten Meistern verfeinert bis schließlich das Level erreicht wurde, auf dem er heutzutage ist. Einen Nachteil hat er allerdings: Er ist sehr viel schwerer zu erlernen als die anderen Stile und nur die begabtesten Individuen können hoffen, ihn zu meistern. Das macht die Auswahl der Studenten zu einer hart umkämpften Angelegenheit, bei der jedes Jahr unzählige Männer und Frauen erscheinen, so dass es einen ganzen Monat dauert, die geeigneten auszuwählen und das sind meistens nicht mehr als 5 Leute pro Jahrgang. Dabei wird kein Unterschied zwischen arm und reich gemacht, denn solange man begabt genug ist, wird man die Ausbildung erhalten. Das Dojo wird vom Kaiser finanziert und hat darum keine Geldsorgen, doch sie bestehen darauf nur soviel Geld zu bekommen, wie für ihr Leben, die Versorgung ihrer Leute und die Gebäude brauchen. Wer bei diesem Dojo angenommen wird, lebt dort auch, egal ob er ein Adeliger ist, dessen Wohnung gleich nebenan liegt, oder ein Bettler aus dem Armenviertel war. Die einzige Ausnahme bilden hierbei Söhne der kaiserlichen Familie, denen die Begabung für den Fu Quan Stil beinahe so stark im Blute liegt, wie den Angehörigen der Yu Familie.
Disziplin wird hier sehr groß geschrieben und falls sich jemals ein Schüler bei unehrenhaften Sachen, wie zum Beispiel Prügelleien mit anderen Schülern oder Streitereien mit Angehörigen anderer Dojos, erwischen lässt, dann darf er das Dojo auch verlassen. Dabei ist anzumerken, dass man sich sehr wohl verteidigen darf, doch inzwischen sucht eigentlich niemand mehr Streit mit diesem Dojo, da dessen Schüler nicht nur äußerst stark, sondern auch zu jedem freundlich, hilfsbereit und zuvorkommend sind.


Dojo der Familie Wong

Am Rande des Adelsviertels liegt das Dojo der Wong Familie. Es ist das derzeit beliebteste von den 5 alten Familien und nimmt zum größten Teil Adelige aus, da diese ja schließlich mit Gold zahlen und nicht mit Fischen oder anderen Naturalien. Durch ihre Beliebtheit bestehen die Schüler hier beinahe ausschließlich aus Angehörigen der adeligen Bevölkerung. Dadurch bekommt die Familie, der das Dojo gehört ein gutes Einkommen und kann auf einigermaßen großen Stil leben. Die Studenten dieses Dojos halten sich für was Besonderes und verhalten sich dementsprechend auch gegenüber den anderen Schulen. Besondere Abneigung hegen sie gegenüber Schülern der Yao Familie aus offensichtlichen Gründen.


Dojo der Familie Lui

Das Dojo der Familie Lui unterscheidet sich in dem Punkt von allen anderen Dojos, dass es Schüler aus jeder Gesellschaftsschicht unterrichtet. Adlige, so wie einfache Bauern trainieren Seite an Seite um den Weg des Kung Fu´s zu erlernen. Der Grund für die Gemischtheit unter den Schülern ist für die Familie Lui eine Prinzipiensache, es herrscht der Gedanke von Pluralismus und Einigkeit unterm Volk im Dojo. Auch die Trainingsmethode beruht auf diesem Prinzip, wie der alte Meister Lui selbst immer sagt, trainiere mit Vielen und lerne auf Unterschiede geschickt zu Reagieren.


Dojo der Familie Chu

Die Chu´s legen in ihren Dojo, so wie in ihrem gesamten Leben, hohen Wert auf äußerste Diskretion. Kein Fremder, kennt den Ort des Dojos und nur mit viel Geduld und ausführlichen Recherchen ist es überhaupt zu finden. Das Finden wird von den Meistern der Chu Kampfkunst jedoch gleichzeitig als Aufnahmeprüfung gesehen. Wer geduldig und strebsam genug ist, dass Dojo zu suchen und vor allem es zu finden, darf, von der ersten Sekunde an, mittrainieren. Aus diesen Umständen ergibt sich praktisch von selbst, dass Viele dieses Dojo vergessen haben und die Schüler sich sehr bedeckt halten müssen um nicht aus der Schule verbannt zu werden. Spezialisiert wird man in diesem Dojo auf den lautlosen Kampf, wie es von Ninjas bekannt ist.
Wie man sich denken kann, ist das Dojo sehr klein und hat nur eine begrenzte Zahl von Schülern. Wie es finanziert wird, weiß nur Meister Chu persönlich. Alle anderen können nur darüber Rätseln, welche anderen Einnahmequellen dem Dojo zur Verfügung stehen.


Dojo der Familie Tse

Die Schüler aus diesem Dojo gelten als die freundlichsten Menschen auf der Insel. Die Lehrmentalität unterscheidet sich von denen der anderen Dojos, insofern, dass nicht nur Kampfsport trainiert, sondern auch ein hoher Wert auf Bildung gelegt wird. Beinah die hälfte der Trainingszeit müssen die Schüler lernen, Tests absolvieren und ihr Wissen über Geschichte, Politk und Geographie erweitern. Alle Menschen auf dieser Insel verlassen sich auf das Wissen der Schüler und Meister, als wären sie Bibliothekare. Allerdings sind auch die Kampfkünste der hoch gebildeten Schüler nicht zu verachten. Nach dem Prinzip von Ying und Yang, dem Ausgleich von Körper und Geist, versuchen die Lehrer, als auch dieSchüler die Perfektion zu erlangen.


Dojo der Familie Yao


Irgendjemand muss am unteren Ende der Liste stehen, in der die Kampfkunst Familien nach Einkunft aufgelistet sind und das ist die Yao Familie, deren Räumlichkeiten, wenn es sich denn so nennen lässt, am Rande des Armenviertels liegt. Kein Adeliger würde sich hier blicken lassen und man erkennt Angehörige dieses Dojos an den schäbigen Roben. Die Unterrichtsqualität hingegen stört das nicht im Geringsten, doch der beschränkte Platz verlangt des Öfteren nach Flexibilität beim Unterrichten. Um die Schule am Laufen zu halten, müssen die Schüler Gelegenheitsjobs annehmen, denn sonst würde das Dojo nicht mehr lange Bestand haben. Außerdem haben sie eine große Rivalität mit der Wong Familie, die sie mitsamt ihrem adeligen Schülerpack für reiche Snobs halten.


Restaurant „Feuriger Drache“

Mitten im Herzen der Mittelstadt liegt das Restaurant „Feuriger Drache“ das für sein leckeres Essen sogar überregional bekannt ist. Hier arbeiten die besten Köche der Insel und zaubern so leckere Gerichte, dass sogar die Adelsschicht sich nicht zu schade ist, oft im Drachen vorbei zu schauen. Damit die Bevölkerungsgruppen nicht aneinander geraten ist das Restaurant in zwei verschiedene Räume unterteilt. In dem kleineren und mit merklich teurerem Ambiente gefüllten Raum verkehren die Damen und Herren aus dem Adelsstand und reiche Kaufleute. Der größere Raum hingegen ist offen für jeden zahlenden Kunden, solange er nicht stinkt oder sonstwie abstoßend ist. Hier ist jeden Tag gut was los und die Lautstärke demensprechend hoch. Das bekannteste Gesicht in diesem Restaurant ist das der Tochter des Besitzers namens Lu Fang, denn diese organisiert die Kellner und Kellnerinnen, während sie für die bedeutendsten Gäste das Essen persönlich an den Tisch bringt.

Momentane Situation: Mit seinen 47 Jahren regiert Kaiser Tai Sen über diese Insel. Er gilt als streng, aber gerecht und lebt äußerst zurückgezogen, so dass kaum wer ihn jemals zu Gesicht bekommen hat. Allerdings scheint er seine Sache ganz gut zu machen, denn die Insel blüht und gedeiht und auch der Reichtum nimmt durch neue Handelsverträge stets zu. Als Mitglied der Weltregierung darf der Kaiser sein eigenes Militär haben, um sich und seine Insel schützen zu können und auch Tai Sen bildet hierbei keine Ausnahme. Viele seiner Soldaten wurden in den Kampfkünsten ausgebildet und sind bei weitem fähiger als normale Marine Soldaten. Demnach bereitet es ihnen keine Schwierigkeiten, jegliche Unruhen schnell und endgültig zu beseitigen, was aufsässige Piraten mit einschließt.

Freibeuter die sich bisher nichts schlimmes zu Schulden haben kommen lassen, wie zum Beispiel Mord an unschuldigen Personen, sowie unbekannte Piraten haben auf der Insel keine Schwierigkeiten, solange sie ihr Geld dort ausgeben und keine krummen Dinger versuchen, denn die Soldaten würden selbst dann eingreifen, sollte man einen Bettler bedrohen oder ihm sonstwie übel mitspielen.

Bei den Kampfkunst Familien ist die Lage unverändert und sie erleben ein Auf und Ab, je nachdem wie populär ihr Stil gerade ist. Dabei ist jeder Adelige, der ausgebildet wird, Gold wert. Die Yu Familie hat mit ihrem relativ jungen Stil allerdings keinerlei finanzielle Probleme und kann sich selbst unter den Adeligen die Leute aussuchen, die sie ausbilden wollen.
 
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