Davy Back Fight Escape vom Upper Yard

Dieses Thema im Forum "RPG Forum" wurde erstellt von Missy, 7. Nov. 2018.

  1. Missy

    Missy Piratenkapitän Mitarbeiter

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    Missy konnte es nicht glauben. Da waren sie gerade erst auf die Grandline gekommen und schon hatte man sie überredet bei so einen blöden Spiel mitzumachen. Es war ein altes traditionelles Piratenspiel namens Davy Back Fight, bei der 2 Piratencrews in einem Spiel, in der es um alles oder nichts geht, gegeneinander antreten müssen. Doch war dies kein gewöhnlicher Davy Back Fight, denn dieser wurde von einer Dritten Partei organisiert, sodass sich die Spiele nicht nur auf eine Insel, sondern auf die ganze Welt. Dadurch war dies ein Davy Back Fight, wie es ihn noch nie gegeben hatte und neben den normalen Preisen, sollte es am Ende des Turniers noch einen besonderen Überraschungspreis geben. Warum Missy und ihre Amazonen an diesen Wettkampf teilnahmen? Nun ja es klang nach Spaß und außerdem drückte sich Victoria Melissa Moon niemals vor einer Herausforderung, egal wie bekloppt sie auch schien. Als Team Teufelsdreier waren tollkühne Trio bestehend aus Kuraiko, Ebony und Missy mehr oder weniger freiwillig bei dem Wettkampf angetreten und befanden sich nun im ersten Wettkampf. Escape nannte man das Spiel, man hatte sie in einen Turm gesperrt aus dem Sie entkommen mussten, welches Team zuerst den Turm verlassen hatte, hatte gewonnen. Das Problem war jedoch, dass mehrere Fallen und andere Hindernisse auf die Spieler warteten, sodass es nicht einfach werden würde. Eines der Hindernisse war, dass der Turm sich auf der Unterseite einer Himmelsinsel befand. Ein Blick aus einem vergitterten Fenster zeigten der jungen Piratenkapitänin, dass sich wohl im untersten Stock des Turms befinden mussten, denn unter ihnen war nichts weiter gewesen, als das Wolkenmeer und einige riesige Fische, die nicht gerade so aussahen, als könnte man den Turm von außen einfach verlassen, nein sie mussten sich ein weg durch das innere des Turms kämpfen. Ansonsten befand sich neben dem Fenster nicht viel in den kleinen, dreckigen Raum, den Missy auf 3x3m schätzte, nur eine hölzerne Tür auf der das Wort Start stand, eine rot leuchtende Lampe über der Tür und eine kleine Teleschnecke. „Willkommen, willkommen liebe Teilnehmer“ erklang es aus einer Teleschnecke, die sich in einer Ecke des kleinen Raums befand, in den sich die 3 Damen aufhielten. „Ihre erste Aufgabe ist es den Turm zu verlassen, der Ausgang, zusammen mit einer kleinen Auswahl von Getränken und Häppchen befindet sich im Erdgeschoss. Sie befinden sich zurzeit auf Stockwerk -10. Sie werden verstehen, dass wir einige Überraschungen und Hindernisse für sie vorbereitet haben, sodass sie das Erdgeschoss nicht einfach so erreichen können, nein ihr ganzes können wird herausgefordert und es besteht sogar die Möglichkeit, dass Sie während des Wettkampfes sterben könnten. Sie haben natürlich die Möglichkeit den Raum nicht zu verlassen, sollten nach 2 Stunden immer noch im Raum sein, gilt dies als Kapitulation und das andere Team hat automatisch gewonnen. Natürlich werden sie dann von einen unserer Sicherheitsmänner nach oben begleitet, sodass Ihnen garantiert nichts passieren kann. Da das eigene Wohl und das ihrer Nakama nicht zu leicht aufs Spiel gesetzt werden sollte, haben sie noch 30 Minuten Zeit sich zu entscheiden ob sie mitmachen oder nicht, nur wenn alle Teammitglieder bereit sind können sie an dem Spiel teilnehmen. Nach 30 Minuten wird sich das rote Lämpchen grün färben und sie können starten. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg beim erklimmen des Skytower.“



    Natürlich lies sich Anführerin des Teufelstrios nicht wirklich von den Worten der Stimme einschüchtern, was wohl vor allem daran lag, dass sie nicht wirklich zugehört hatte, sondern sich schon voll und ganz auf Ihr Ziel konzentrierte. „Ok Mädels.“ Sprach Missy voller Enthusiasmus. „ihr habt den Mann gehört, oben im Ziel wartet Kuchen auf uns. D.h. Wir sollten da schnell wie möglich hoch, bevor der Kuchen alle ist.“ Missy konnte es sich schon genau vorstellen wie dieser Akataja oder wie immer er auch hieß zusammen mit seinem 4er Team den ganzen Kuchen aß, ohne Melissa Mädels auch nur ein Stück übrig zu lassen. Dieser verdammte Mistkerl, Victoria hatte sofort an seinen verschlagenden Blick gesehen, dass er ein ganzen Kuchen essen würde ohne einen armen Mädchen wie Missy auch nur ein Stück abzugeben. Was für ein Scheusal. Allein der Gedanke daran, traf Missy in ihrem armen kleinen Herzen und glitt durch dieses wie ein heißes Messer durch Butter. Für einen Moment viel die Piratenkapitänin auf die Knie und schon vollkommen demotiviert. Doch schaffte sie es schnell wieder sich zu fangen und war bereit den Turm zu erklimmen. Für Außenstehende war dies sicherlich ein merkwürdiges Bild, doch jeder der Missy Moon kannte, wusste, dass sie es immer ein wenig übertrieb, wenn es um Kuchen ging. „OK Ladys, ihr wisst was zu tun ist, dieser Turm wird voll sein mit irgendwelchen Fallen, darum bitte ich euch um höchste Aufmerksamkeit, ich gehe davon aus das wir hier auch auf einige im Boden versteckte Schalter treffen werden. Kura, am besten verringerst du dein Gewicht soweit es geht, sodass du im besten Fall keine Falle auslösen kannst. Ebs, ich würde vorschlagen, dass du dir vielleicht in deiner Tiergestalt den Überblick verschaffst, ebenfalls solltest du in dieser Form ein ziemlich schwierig zu treffendes Ziel sein. Ich werde versuchen so vorsichtig wie möglich zu sein.“ Sprach Victoria, während sie langsam ihren Körper mit einer dünnen Schicht aus Glas bedeckte. „Oder habt ihr andere Vorschläge? Hier sollten wir noch sicher sein, D.h. Hier sollten wir noch in Ruhe miteinander sprechen können und danach sollten wir jeden Raum und jedes Stockwerk so schnell wie möglich hinter uns lassen.“
     
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  2. Akataja

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    Es war das erste mal das Taja auf einer der legendären Himmelsinseln war, die Luft hier oben war extrem dünn und das Atmen kostete mehr Kraft und versorgte alle Muskeln und Organe mit weniger Sauerstoff. Den meisten Menschen wäre das zuerst vielleicht gar nicht aufgefallen, sie hätten sich nur schneller schlaff und ausgelaugt gefühlt. Taja war jedoch ein bedachter und aufmerksamer Mensch, zudem war er ein Navigator und auf die Luft zu achten gehörte zu seinen Aufgaben. Außerdem hatte er schon zahlreiche Abenteuergeschichten gelesen, in denen unter anderem die dünne Luft und die Schwierigkeiten die sie mit sich bringt erwähnte wurden /Und nordisch anmutende Krieger mit Flügel und fliegenden Affen... wo sind die fliegenden Affen!?/
    Hier bei ihm war nur ein einziger nordischer Krieger und der hatte keine Flügel. Taja hatte Odi kennen gelernt als er damals kurzzeitig gegen eine kriminelle Organisation namens Zoo gekämpft hat /das war ein ein verrücktes Abenteuer./ Der Gedanke daran ließ ihn noch heute schmunzeln, auch wenn er sich nicht daran erinnern konnte wie sie am Ende diesem schrecklichen Löwenkrieger entkommen konnte und woher die neue große Brandwunde an der Seite kam und warum er sich so anfühlte als würde ihm eine Rippe fehlen.
    „Weil dir eine Rippe fehlt!“ War damals die Antwort von Wavami nachdem sie ihn untersucht hatte. Wer war Wavami? Ein Fischmensch /oder heißt es Fischfrau? Sie ist auf jeden Fall weiblich!/, sie war damals auch auf Zoo und fand ihren Weg auf die Redcarpi, wo sie als Schiffsärztin arbeitete. Es war schon ein großer Zufall dass sie ihm über den Weg lief als er dann noch einmal die Red Carpi verließ um ein weiteres Abenteuer auf der Suche nach Ruhm und Ehre zu bestreiten.
    Die Feststellung, das Taja eine Rippe fehlte reichte ihm an Rande gesagt völlig aus, er hatte ja noch ein paar mehr davon, darum ging er gar nicht weiter darauf ein.

    Auch Odi hatte er wiedergefunden wo er Wavami fand. Der nordische Krieger hatte auf jeden Fall ausreichend Muskeln und Nerven aus Stahl um so ein Abenteuer mit zu machen. Ein Mann weniger Worte, das konnte Akataja respektieren. Auf der Reise die sie zusammen gemacht hatten, hatte sich zudem herausgestellt, dass er ein Handwerker ist, so wie Yukiko /naja, nicht wirklich wie Yukiko... ganz und gar nicht wie Yukiko./, er war auch ein Schiffszimmermann und so wie der Rest der zusammen gewürfelten Crew wollte er am Davy Back Fight teilnehmen.
    Aber worum ging es eigentlich nochmal?
    Die RedCarpi war mit einer merkwürdigen Flaschenpost kollidiert /und das war nicht das erste mal./ und in dieser Post war die Rede von einem Wettstreit, ein Davy Back Fight, eine Prüfung des Können für alle Piraten! Den Gewinner würde Ruhm und Ehre und Überraschung erwarten! /Gleich drei Dinge auf einmal! Fehlt nur noch die Schokolade./

    „Sei nicht albern, ich brauche keine Schokolade.“ Murmelte Taja zu sich selbst, die Stimme in seinem Kopf war etwas merkwürdig geworden in letzter Zeit und klang immer mehr wie jemand anderes und weniger wie er selbst.

    „Soll das schon wieder eine Anspielung sein?“ Das war die Stimme der Vierten im Bunde, die nun etwas pikiert zu Taja sah. Ihr Name war /Pückler! Los sag es! Du denkst es und du willst es sagen!/ ihr Name war Dixie und ihre Frage auf Tajas Selbstgespräche hin holte ihn ein Stück weit zurück in das hier und jetzt.

    „Schokolade, Erdbeere und Vanille.“ Wavami wiederholte fast singend die Worte, die Taja beim ersten Zusammentreffen mit Lara benutzt hatte, aber bei ihr klang es viel schmeichelnder und niedlicher, schon fast lieb gemeint.

    Taja versuchte sich erst mal nur auf seine kleine Crew zu konzentrieren. Sie hatten sich auf einer Insel unweit des Kapps der Zwillinge getroffen. Alle vier waren davon angetrieben am Davy Back Fight teilzunehmen.
    Wavami war als Fischmensch eine hervorragende Schwimmerin, auch war sie recht Stark und vor allem hatte sie eine medizinische Ausbildung!
    Odi war ein gestandener Mann, groß und Stark und Taja war sich sicher, dass er zum Bäume Fallen keine Axt brauchte, auch wenn er anscheinend gut mit einer Axt umgehen konnte. Zudem war er ein Schiffszimmermann und konnte das kleine Schiff, dass die vier sich „ausgeliehen“ hatten auf ihrer gemeinsamen Reise in Schuss halten.
    Akataja war ein Soldat /ExSoldat!/ und kannte sich auf dem Schlachtfeld auf, er hatte taktische Grundkenntnisse und konnte als einer der wenigen lebenden Menschen mit dem Katana umgehen, dass als Nodachi bekannt war. Zudem war er der einzige von den vier Personen, der wusste wie man ein Schiff übers Meer bringt, darum war er der Kapitän /Ich bin der geborene Anführer!/ /Du hattest Glück beim Strohhalm ziehen und nicht mehr./ /Schanuze!/
    Und dann war da noch Dixie, die Taja immer wieder an Eiscreme erinnerte. Er war sich noch nicht ganz sicher worin sie richtig gut war, aber sie hatte auf jeden Fall eine ordentliche Portion Mut, denn nicht jeder würde sich auf so eine Reise wie diese mit drei wildfremden Menschen einlassen. /Außerdem kann sie wunder mit Schere und Bürste vollbringen unser Haar war noch nie seidig und glänzend!/ Taja schüttelte kurz den Kopf um die Seidigkeit und den Glanz seiner Haare in dem Licht zu betonen, dass durch das Fenster fiel.

    „Konzentriert euch erst mal aufs Atmen, so wie abgesprochen.“ Taja saß jetzt schon zwanzig Minuten auf diesem Tisch und meditierte und Atmete, er erhoffte sich seine Lungen und die anderen Organe so auf die Dünne Luft hier an zu passen und einen Vorteil zu bekommen im Wettstreit mit den anderen.
    Aber wer waren die anderen? Eine andere Piratencrew, Taja hatte sie nur einmal gesehen, drei Frauen, deren Namen er aber schon wieder vergessen hatte, so flüchtig hatten sie sich nur gesehen. /die eine hat dich so komisch angeschaut... ich glaube die steht auf dich! Da könntest du dir wenigstens den Namen merken... Victoria! Wir sollten sie Vickyschätzchen nennen!/ /Ich hab mir gar keinen Namen gemerkt, nicht Victoria, nicht Ebony und nicht Kuraiko!... oh mist, ich hab sie mir doch gemerkt.../ /Das ist jemand verliiiiiebt./ /Halt den Mund, komische Stimme in meinem Kopf!/
    Taja seufzte und blickte auf „Ihr habt alle den Mann durch die Schnecke reden gehört.“ er stand auf, seine Beine waren etwas wackelig nach dem er solange gesessen hatte, aber das Atmen fiel ihm viel leichter. „Wenn die Tür aufgeht, ist es unser Ziel das andere Ende dieses Turms zu erreichen.“ Taja nahm das verfluchte Schwert wieder an sich, dass in Talismane gehüllt an der Wand lehnte. Er steckte es auf seinen Rücken und zeigte mit seinem Finger auf die verschlossene Tür in der Hoffnung, das kurz darauf das Schloss entriegelt werden würde und er mega cool wirken würde.
     
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  3. Odi

    Odi Pirat

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    „Wo bin ich hier schon wieder hingeraten?“ Diese Frage stellte sich Odi dieser Tage überraschend oft. Eigentlich war ihm an nichts gelegen, was das Piratenleben so mit sich brachte. Er wollte lediglich Dragonow verfolgen und seine Familie befreien. Aber jetzt brachte ihn dieser Akataja, der ihm nach dieser Geschichte mit einer Organisation namens Zoo seine Hilfe zugesichert hatte, an einen Ort, der gar nicht existieren sollte. Der Hüne wäre schon damals zweimal fast gestorben, wenn Wavami nicht gewesen wäre. Aber einen Tornado hoch zu segeln, um das Tor zum Himmel Richtung einer Stadt zu durchqueren, die in den Wolken lag, nur um an einem Wettkampf teilzunehmen, der an einem Ort starten sollte, wo wortwörtlich ein Gott lebte... das war bei weitem die lächerlichste Geschichte, die ihm jemals jemand erzählt hatte. Zumal dieser sogenannte Upper Yard nicht auch nur ansatzweise dem Ort entsprach, wie sich sein Volk den Sitz der Götter vorstellte und den er selbst bei seiner Nahtoderfahrung gesehen hatte. Entsprechend misstrauisch lauschte der Neununddreißigjährige den Geschichten der geflügelten Einwohner jener Insel über Gott und dessen Feinde, den Shandia, gegen die dieser auf dem Upper Yard schon seit dutzenden Jahren kämpfte. „Wenn das doch ein Gott ist, warum braucht der dann so lange, um sich seinen Feinden zu entledigen?“

    Odi saß also dort in der Zelle bei Akataja, Wavami und von Pückler und wartete darauf, dass sich die Tür zum Start öffnen sollte. Er versuchte, sich einigermaßen bei Gesundheit zu halten. Sein massiger Körper benötigte nämlich deutlich mehr Sauerstoff, als es so weit über dem Blaumeer gab, weshalb ihm ein wenig die Luft wegblieb. Für die Außenstehenden, mit Ausnahme von vielleicht Wavami, dürfte es so aussehen, als wäre der Krieger schlicht mies gelaunt. Das war auch so, aber nicht ausschließlich. Worum es genau ging hatte er nicht verstanden. Der Hüne würde sich aber in jedem Fall anstrengen, dass er selbst in der Crew blieb. Keine Ahnung, ob man der Rothaarigen vertrauen konnte, dass diese ihn auch wirklich bei der Jagt auf Dragonow unterstützen würde. Und er wäre auch definitiv dafür, dass Ebony zu ihnen stößt. Der Bjarnisunder fand die Teufelsfruchtnutzerin zwar noch immer gruselig, aber er wusste aus erster Hand, dass sich die Frau durch die engsten Räume zwängen und sehr schnell fliegen konnte, wobei die Fähigkeit des Fliegens schon alleine sehr wertvoll ist.
     
  4. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Als die 3 Frauen sich zum Davy Back Fight meldeten, war die Wahrsagerin zunächst sehr skeptisch um nicht zu sagen vollkommen dagegen, immerhin ging es bei diesen als Spiel getarnten Kämpfen nicht nur um Leben und Tod sondern auch um den verbleib in einer Crew. Je nach Ausgang eines Spiels verlor eine Crew ein Mitglied an das gegnerische Team und das gefiel Ebony so überhaupt nicht. Aber hier ging es um viel mehr als irgendwelche Siegprämien für die 3 Teufelsfrauen. Schon vor Monaten hatten sie sich auf Informationssuche begeben um einen Mann ausfindig zu machen der den Plänen ihrer Kapitänin im Weg stand oder noch schlimmer sie boykottieren konnte. Diese Suche führte die Damen in die verschiedensten Städte und Etablissements...bis sie schließlich den entscheidenden Hinweis bekamen. Diese Person war einer der Veranstalter des bevor stehenden Davy Back Fights !



    Eines Abends, saßen Kuraiko, Missy und Ebony in einer Taverne um diesen kleinen Sieg zu feiern.
    Ok Mädels, alles was wir tun müssen ist uns unter die Zuschauer zu mischen und den Herren der Oberschicht schöne Augen machen. Dann wird das ein Selbstläufer !
    Mit einem zuversichtlichen grinsen sah Miss Moon ihre Freundinnen an und erhob ihr Glas.
    Die Männer werden kein Problem für uns sein.
    Mit einem amüsierten Gesichtsausdruck erhob auch Ebony ihr Glas. Kuraiko grinste ebenfalls und mit einem leisen klirrenden Geräusch schlugen die Gläser aneinander.
    In den Gläsern war ja gefühlt nichts drin, ich hol die nächste Runde
    Mit diesen Worten schnappte sich die Rothaarige die leeren Gläser und ging zur Theke. Währenddessen, fast schon im fliegenden Wechsel kam ein großer breit gebauter Mann zu den verbliebenen zwei und setzte sich auf den Stuhl, auf dem zuvor Missy gesessen hatte.
    Hallöchen meine hübsche..bist du allein hier?
    Kurz sah Ebony zu Kuraiko die mit den Beinen gut gelaunt hin und her Wippte und den Mann mit Neugier ansah. Grade aber als sie Luft holte um etwas zu sagen stand auch schon Missy da.
    Hast du grade meine Kameradin angeflirtet?
    Ouh..heiß ein Rotschopf. Bist du etwa eifersüchtig? Keine Angst ich hab einen Arm für jede von euch.
    Mit einem breiten grinsen sah der Mann Missy an, bei der man gerade noch ein zuckendes Augenlid erkennen konnte bevor sie ausholte. Als hätten sie es geahnt zogen Kuraiko und Ebony augenblicklich die Köpfe ein, bevor ihre Kapitänin die Gläser fallen ließ und den Hünen ohne Hemmungen quer durch die Bar Prügelte.
    Mit einem siegreichen schnauben strich sich Missy durch ihre Haare , während die anderen beiden zu ihr kamen.
    Missy..musstest du ihn so hart ran nehmen?
    Natürlich ! Der hat euch angebaggert !
    Aber ..
    Mit dem Fuß stieß die gepiercte Dame gegen den Arm des bewusstlosen Mannes, verzog dabei etwas resignierend das Gesicht und sah zu der Amazone. Diese jedoch machte große Augen und deutete dann mit einer Hand auf den Platz an dem die 3 zuvor gesessen haben.
    Nichts aber, außerdem hat er sich auch noch auf meinem Stuhl, gesetzt das geht mal gar nicht !
    Ja da hat er gesessen, entgegnete Kuraiko und Stimme ihrer Kapitänin zu.
    Gerade als sich der ganze Tumult etwas zu legen begann, kam ein Mann mit teurem Anzug aus der Toilette und wie versteinert sah er zu dem am Boden liegenden Muskelberg.
    Oh Nein!!! Hey mach keinen Mist! Wenn du Schlapp machst hab ich n riesen Problem !
    Wie sich anschließend herausstellte war der Mann der bewusstlos am Boden lag, der Käptn eines Davy Back Fight Teams , was bedeutete das nun diese Crew definitiv nicht antreten würde.
    Wenn sich keine andere Crew finden lässt ist unsere ganze Arbeit umsonst gewesen. Irgendwas müssen wir doch machen können..
    Als Ebony jedoch nachdachte, führte Missy ein Gespräch mit dem Herren der zuvor geschrien hatte. Worum es genau dort ging wusste sie nicht, jedoch riss sie Missys Stimme direkt wieder in die Gegenwart.
    Weil wir Frauen sind ?! Vergiss es wir sind beim Davy Back Fight dabei! !
    Hu ?!
    Der Wahrsagerin entglitten jegliche Gesichtszüge. Kuraiko dagegen schien die Euphorie von Missy zu teilen und sprang freudig in die Luft.





    Und so, landeten sie hier, im Upper Yard zusammen mit einer anderen Crew von der Ebony 2 Gesichter sehr bekannt vorkamen.
    Die beiden kenn ich doch von Zou. Der große mit dem Bart, mit ihm saß ich doch im Gefängnis, Odi hieß er glaub ich. Schön das er es auch von dort weg geschafft hat.
    Als ihr Blick allerdings zu dem silberhaarigen glitt, hob sie eine Augenbraue und schien weniger erfreut zu sein...vielleicht weil er sie genau so oft erschlagen wollte wie er sie versucht hat zu retten.
    Okay..vielleicht wird das doch witzig. Rache ist süß lieber Schwertkämpfer
    Dabei sah sie zuversichtlich zu Missy und ihrem großen Schwert das sie auf dem Rücken trug. Die beiden Damen in der Runde jedoch fand die Teufelsfrau sehr interessant. Die eine musste ein Fischmensch sein oder die Königin der Bodymodifikation !
    Aw.. sie dir diese Farbe an..und diesen Schwanz mit den Stacheln !
    Schon fast schwärmend sah sie zu der braunhaarigen und dann zu der , doch recht elegant gekleideten Frau mit einem Haar wie aus Eiscreme.
    Wow... wie sie das hinbekommen hat. Wenn das vorbei ist muss ich sie das unbedingt fragen.
    Als die Teufelsfrauen dann am Start ihrer ersten Aufgabe standen, dem Escape Room, wurde Ebony zunehmend ruhiger und sah aus dem Fenster während die Teleschnecke ihren Monolog hielt.
    Wenn die Gitter weg wären könnte ich zwar raus, werde aber schneller gefressen als ich gucken kann. Wir müssen definitiv durch diesen Turm. Aber wir werden uns auf keinen Fall von diesen Typen besiegen lassen
    ....und es besteht sogar die Möglichkeit, dass Sie während des Wettkampfes sterben könnten.
    Ja , beton es ruhig nochmal, das baut so richtig auf
    Als dann die Glückwünsche der Teleschnecke das Ende der Botschaft verkündeten meldete sich Missy zu Wort mit einem Plan wie sie den Turm am besten angehen sollten. Zustimmend nickten die anderen beiden als es darum ging ihre Teufelskräfte zu nutzen. Man konnte zwar mit dem Auge nicht sehen, das Kuraiko ihre Kräfte nutzte, doch als sie durch den Raum lief, war sie schneller als zuvor ohne das es ihr mehr Mühe zu bereiten schien. Auch die gepiercte Dame bediente sich ihrer Kräfte und nach einem leisen knacken flatterte auch schon eine weiße Eule durch den Raum.
    Hier sollten wir noch in Ruhe miteinander sprechen können und danach sollten wir jeden Raum und jedes Stockwerk so schnell wie möglich hinter uns lassen.
    Während nun alle 3 wie gebannt auf das rote Licht sahen, das den Start einläuten würde, sah Ebony nochmal zu den anderen beiden.
    Die beiden Männer von der anderen Crew kenn ich. Ich hab sie mal auf einer Insel namens Zou getroffen. Beide sind wirklich stark und Waffenkämpfer. Soweit ich mich erinnern kann waren sie aber nicht sonderlich schnell. Kurz sah sie Missy an, die zuvor einen kleinen Kuchenzusammenbruch hatte.
    Diesen Hünen mochte ich, aber was diesen Silberhaarigen betrifft, ihm sollten wir ein Bein stellen wo wir können, der ist unberechenbar Bei ihren letzten Worten schien etwas in Missys Augen aufzublitzen, so als hätte dieser Satz irgendetwas bestätigt, was sie zuvor vermutet hatte.



    PLING
    Da wurde das Licht grün und das rennen aus dem Escape Room begann.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Nov. 2018 um 21:43 Uhr
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  5. Wavami

    Wavami Pirat

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    Wavami war zwar schon grundsätzlich nicht der größte Fan der Idee eines Davy Back Fights gewesen, für den sich ihre Crew angemeldet hatte, aber als sie dann erfuhr, wo der erste Wettkampf genau stattfinden sollte, wurde ihr ganz anders. Von allen Orten, an die sie hätten fahren können, musste es selbstverständlich eine Insel über den Wolken sein. Viel besser ging es ja wohl nicht für die Höhenangstgeplagte. Aber sie hatte wohl weder eine Wahl-, noch Mitspracherecht, was den Ort und die eigentliche Aufgabe angingen. Also blieb ihr nicht viel anderes übrig, als sich unter Deck bildlich gesprochen zu verstecken. Dort hatte sie zitternd einen mittelschweren Nervenzusammenbruch und wagte es ums Verrecken nicht, aus einem der Bullaugen zu schauen, schoss die Augen und hoffte dass es bald vorbei war. Als sie dann oben angekommen waren, versuchte die Fischfrau einfach so gut wie möglich zu ignorieren wo sie sich befand. Dies wurde zumindest etwas einfacher, als sie dann schließlich in den Turm geführt wurden. Immerhin hatte sie ab da wirklich festen Stein unter den Füßen. Einfach versuchen nicht weiter drüber nachzudenken, wo sie sich gerade befand, sie hoffte das würde etwas helfen. Trotzdem wünschte sie sich nichts sehnlicher, als dass dieser Wettkampf schnell vorbei sein würde und sie wieder zurück auf die Erde könnte.

    Da sie mit ihren eigenen Gedanken beschäftigt war, bekam sie nicht so viel von dem anderen Team mit, das schien momentan auch nicht so wichtig zu sein, da diese Aufgabe hier die Teams sowieso trennte. Zumindest so wie sie selbst es verstanden hatte. Aber das war aus ihrer Sicht eigentlich die schlechtere Variante, denn wenn sie das andere Team sehen könnten, wüssten sie eher womit sie es später zu tun haben würden und außerdem konnten sie so überhaupt nicht einschätzen wie viel Zeit sie noch hätten, bis die andere Gruppe das Ziel erreichen würde.

    Pling

    Aber dann wurde sie auch schon aus ihren Gedanken gerissen, denn der Gong ertönte, der den Start des Wettlaufes verkündete. Die Gruppe lief also gemeinsam los. Akataja sah dabei recht zufrieden aus, was Wavami sich damit erklärte, dass es schon recht cool aussah, wie einige Momente nachdem er auf die Tür gezeigt hatte, diese dann auch aufging. Dass diese Zeit noch gerade an der Grenze dazu lag, dass es bald uncool werden würde, ließ sie hierbei mal außen vor.

    Wavami achtete, während die Gruppe um die erste Ecke des Ganges bog, immer mit einem Auge auf Odi. Sie konnte sich nicht wirklich sicher sein, wie gut gerade er körperliche Anstrengung hier vertragen würde. Wirklich schnell konnte sich die Crew aber auch wieder nicht fortbewegen, denn der Weg, welcher vor ihnen lag, war doch erstaunlich verwinkelt. Gerade wenn man um eine Ecke gelaufen war, konnte man vielleicht fünf Meter des Ganges vor einem sehen, bevor auch schon die nächste Ecke folgte.

    Akataja, welcher das Quartett anführte, wollte gerade den ersten Schritt um die nächste Ecke machen, da trat sein Fuß plötzlich ins Leere. „Verdammt!“ Geistesgegenwärtig hielt er sich an der Wand neben ihm fest, da wurde ihm auch schon Ella von der Fischfrau hinter ihr in den Rücken gestoßen. Diese hätte doch ein wenig aufmerksamer auf den Weg achten können, aber hat gerade in dem Moment einen Blick auf Odi hinter sich geworfen. Besagter Hüne blieb dann einfach vor den drei anderen stehen, während ihr Anführer schwankend versuchte das Gleichgewicht zu halten, um nicht zu dritt einfach nach vorn umzufallen. Das war zwar ein recht amüsanter Anblick, aber gerade Akataja wusste, dass es im Endeffekt gar nicht so lustig war wie es schien.

    „Was haben wir denn hier…“ Als sie sich wieder gefangen hatten konnten auch die anderen sehen, dass der Grund für diese Einlage eine Stachelgrube war, die vor ihnen ausgehoben worden war. Das hier ist EINDEUTIG nicht mein Wettkampf, ich seh schon. Die Grube war etwa drei Meter tief und ging über die gesamte Breite des Weges. Die besagten Stacheln waren knapp einen Meter kürzer als die Grube tief war und die Grube selbst war mindestens so lang wie tief. Aufgrund dieser Länge fand Wavami es fraglich, ob alle Anwesenden diesen Abgrund so einfach überwinden könnten, da fiel ihr der Hebel auf der anderen Seite der Grube ins Auge. In großen Lettern stand dort drauf geschrieben: „BRÜCKE
    Ziemlich eingehende Beschreibung. An den Wänden konnte man außerdem Schlitze erkennen, die andeuteten, dass dort wohl irgendetwas herausfahren könnte. „Also mindestens einer von uns muss irgendwie unbeschadet da rüber und den Hebel umlegen.“

    Die vier schauten sich gegenseitig an, wer würde jetzt der Freiwillige sein? Mehr scherzhaft als ernst gemeint sagte dann Wavami ganz trocken: "Werfen wir doch einfach schnell Ella da rüber." Zur Überraschung aller anderen Beteiligten, vor allem der, welche soeben als Wurfgeschoss vorgeschlagen wurde, griff Odi die Köchin der Crew ohne Vorwarnung an den Schultern. "Stillhalten, Pückler." "Warte! Was hast du...VOOOR?!" Da wurde sie auch schon unfreiwillig im hohen Bogen über den Abgrund befördert, bevor sie wirklich protestieren konnte, auf dass die erste Hürde hoffentlich schnell hinter ihnen liegen würde.
     
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  6. Kuraiko

    Kuraiko Pirat

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    Der Wolkenturm übte eine große Faszination auf Kuraiko aus. Er befand sich nicht nur über den Wolken, einem Ort, den sich der kleine Luftikus nicht einmal ihn ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können, sondern übertraf in Sachen Größe auch jedes Bauwerk, das sie aus ihrer Heimat Luminoe kannte. „WHOA!“, brach es aus ihr heraus. Die Mauern der Stadt Kara Ben Ir, oder dessen Kolloseum, waren ja bereits beeindruckend groß, allerdings übertraf dieser Turm hier jegliche Vorstellungkraft. Mit weit aufgerissenem Mund stand sie da und genoss den phänomenalen Ausblick, ehe die beiden Teams in ihre Startpositionen gebracht wurden. Als das Dreiergespann, bestehend aus Hitzkopf Missy, Flatterfrau Ebony und Energiebündel Kuraiko, an dem anderen Team vorbei ging, konnte sie einige Blicke auf die Mitglieder Team B's erhaschen, weshalb sie kurz stehen blieb. Es dauerte keine Sekunde, bis die Allesfresserin das vermutlich interessanteste - oder doch vielleicht leckerste? - Mitglied ausmachen konnte. Inmitten der Anderen stand eine Fischfrau! Und Fische sind lecker - das wusste Kuraiko aus erster Hand. Doch bevor sich die vermeintliche Köchin ausmalen konnte wie das leckere Fischfleisch über dem Feuer knistern würde, packte Missy ihren versehentlichen Ausreißer und zog sie mit, was eine Spur aus Freudensabber bis in das zehnte Untergeschoss zur Folge hatte.

    An der Startlinie angekommen ertönte eine Stimme, die ihnen die Spielregeln erklärte. Doch anstatt dem Mann zuzuhören, war Kuraiko auf dessen Stimme fokussiert. Der Mann war nirgends im Raum zu sehen. Zunächst perplex, nach wenigen Worten jedoch zunehmend neugieriger betrachtete sie den Raum gründlich, um die Quelle der Stimme ausfindig machen zu können. Als sie die Mundbewegungen einer kleinen Schnecke sah, fiel sie beinahe aus allen Wolken. Noch nie in ihrem Leben hatte sie ein Tier kennengelernt, das reden konnte! Gut - zugegeben -, sie kannte Ebony, die mehr oder weniger auch ein Tier war, welches reden konnte. Und wenn sie so darüber nachdachte, glaubte sie auch sich eingebildet zu haben, dass der leckere Fisch aus dem anderen Team ebenfalls reden konnte... aber das gleich drei sprachbegabte Tiere da waren, grenzte fast an ein Wunder! Kuraiko macht sich leicht, um mit der Schnecken zu reden, sobald das Licht grün würde - soviel hatte sie wenigstens mitbekommen. Dass Ebony das Wort ergriff, bekam das kleine Monstermädchen nur flüchtig mit, da sie ihre volle Aufmerksamkeit dieser Schnecke schenkte - immerhin könnte sie jede Sekunde wieder mit dem Reden anfangen!

    Als das Startlicht auf grün umschaltete und ein Signalton ertönte, rannte Kuraiko schnurstracks los, doch noch bevor sie ihren ersten Meter überwunden hatte, blieb sie schlagartig stehen. Der Boden vor ihr öffnete sich und gab ein Meer aus Wolken frei. Während Kuraiko ihre Kräfte sammelte über die Wolken zu springen und Missy ihre Finger spreizte, um eine Brücke aus Glas zu erschaffen, war es Ebony, die einen vielversprechenderen Plan hatte: „Wartet! Da ist ein Schalter am anderen Ende!“. Nach einigen Mühen erspähte Kuraiko den kleinen Schalter am Ende des Ganges. „Oh!“. „Es ist am Einfachsten, wenn ich rüberfliege und ihn drücke!“
    Ebony, die sich bereits zum Startschuss in ihre Tierform verwandelt hatte, flog nahe der Decke über den Abgrund und achtete auf ihre Umgebung, für den Fall, dass noch andere Fallen aktiv werden würden. Da das Wolkenmeer nicht klar wie Wasser, sondern undurchsichtig war, konnte sie nicht viel erkennen. Während sich die tierischen Instinkte Kuraikos aktivierten, hatte auch Missy ein ungutes Gefühl: „Kura!“. Wortlos machte Kuraiko ihren Körper leicht und sprang nach vorn, während die rothaarige Kapitänin nach Schatzi griff. Währenddessen erkannte auch Ebony, dass irgendetwas nicht stimmte, als sich die Wolken unter ihr bewegten. Ehe sie sich versehen konnte, sprang ein riesiger Fisch aus der Wolke heraus und flog direkt in Richtung Beute. „HÄ?!“, schrie das flatternde Fischfutter entsetzt. Missy machte einige Schritte nach vorn und drehte sich dabei um ihre eigene Achse, während sie mit dem Gewicht ihrer Waffe Schwung aufbaute. „KLEINER...“„KURAIKO...“ schrien sie beinahe perfekt synchron. Die flache Seite des Zweihänders traf auf die Füße des Leichtgewichtes, woraufhin Missy Kuraiko mit aller Kraft nach Vorn schleuderte. „KROKUS!“„KRUPOS!“. Das menschliche Geschoss flog mit beeindruckender Geschwindigkeit auf den Fisch zu und erhöhte das Gewicht ihres Fußes auf eine Tonne, als dieser in die Nieren des Fisches einschlug. Durch die Schmerzen riss der Fisch seine Augen und das Maul noch weiter auf, sodass sie den einschein machten, als würden sie gleich herausfallen, und brüllte schmerzerfüllt, was aus der Perspektive Ebonys ein Bild des Grauens zu Folge hatte. An der Mimik der Vogelfrau konnte man erkennen, dass in ihr soeben blanke Todesangst tobte, doch anstatt die Flucht zu ergreifen, war sie wie gelähmt, weshalb ihr jedes Wort im Halse stecken blieb.
     
    Zuletzt bearbeitet: 15. Nov. 2018 um 22:17 Uhr
  7. Ella Dixie

    Ella Dixie Pirat

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    Ella kam gar nicht mehr aus dem Staunen heraus. Sie hatte schon in ihrem Leben einige Inseln besucht, aber das die junge Köchin einmal selber die legendären Himmmselsinseln besuchen würde, hätte sie nie geträumt. Doch nun saß sie mit ihrem Team hoch über den Wolken in einem Turm und wartete, auf den Beginn der Davy Back Fights. Bis jetzt war sie sehr zuversichtlich, was ihr Team betraft. Zwar kannten sie die drei noch nicht wirklich lange, doch sie hatte mit Akataja, Odi und Wavami ein gutes Gefühl. Zusammen würden sie schon die Herausforderungen hier im Turm schaffen.

    Schon allein das andere Team, war wirklich ein bunter Haufen gewesen und war nicht zu unterschätzen. Missys gewaltiges Schwert war ja nicht zu übersehen, was sie auf dem Rücken trug. Doch am meisten stachen die anderen Beiden aus ihrer Crew hervor. Besonders fasziniert war Ella von gepiercten Frau die stolz ihre Bodymodifikation zur Schau trug. Sie selber würde sich zwar nie so viele Piercings stechen lassen, aber sie schätzte schon jetzt das sie diese stolz der Welt zeigte. Ein großes Schmunzel erschien auf ihrem Gesicht, als sie sah, wie die gehörnte Frau sabbern Wavami anstarrte. „Da scheint jemand Hunger zu haben.“ Als Köchin kannte sie diesen Blick, nur allzu gut. Doch schnell wurden die Teams getrennt und gespannt wartete Ella auf den Start des Spiels.

    Pling

    Akataja hatte ein Gespür für coole Auftritte oder zumindest eine gutes Zeitgefühl, denn kaum hatte er auf die Tür gezeigt öffnete sich diese. Natürlich wurde seine Coolness noch mehr unterstrichen, seitdem seine Haare so schön glänzten. Mit so schönen Haaren konnte man nie uncool sein.
    Schnellen folgte sie ihm durch den verwinkelten Gang. Gefolgt von Wavami und Odi. Immer hielt sie ihre Augen offen, nach versteckten Fallen. Dann aber kam Akataja abrupt zum stehen. Noch bevor sie reagieren konnte, rannte die Fischfrau gegen sie. Ella machte sofort Bekanntschaft mit dem Rücken von ihrem Vordermann. Mit rudernden Armen kämpfte sie um ihr Gleichgewicht, um nicht mit den Anderen umzufallen. So eingequetscht zwischen den Beiden, fühlte sich Ella etwas, wie die bekannte Fürst Pückler Schnitte. Zu ihrem Glück waren die meisten aber, damit beschäftigt ihr Gleichgewicht zu finden. So kam hoffentlich keiner aus der Truppe auf diese bildliche Assoziation.

    Als sie wieder einen festen Stand hatte, konnte die Falle vor ihr betrachten. Zum Glück waren sie nicht in die Stachelgrube gefallen, sie hatte wirklich keine Lust heute aufgespießt zu werden. „Wie kommen wir denn da am besten Rüber?“ Fragte sich Ella, während sie nachdenklich zu den Anderen blickte. "Werfen wir doch einfach schnell Ella da rüber." Die junge Köchin wollte gerade auf den Witz von Wavami reagieren, als sie schon Odi auf sie zu kommen sah. Sofort spürte sie seine großen Hände, die sie unsanft an den Schultern packte. "Stillhalten, Pückler." Verzweifelt versuchte sie noch einmal Odi von seiner bescheuerten Idee abzubringen. "Warte! Was hast du...VOOOR?!" Noch bevor sie den Satz zu Ende sprechen konnte, warf Odi sie schon in die Luft. In einem hohen Bogen flog sie über die Grube. Ihr buntes Haar wehte im Flugwind und während sie versuchte einigermaßen ihren Fall zu kontrollieren. Mit einem lauten Plums landete, sie auf der anderen Seite. Zum Glück hatte ihr Glenn beigebracht, wie man den Fall abfangen konnte. Etwas unsanft rollte sie ab und bleib für den Moment kurz auf dem Boden liegen. „Odi mit Essen spielt man nicht.“ Hörte sie Akataja scherzen.

    Sofort rappelte sie auf, als den Witz vernahm. „Was zur Hölle sollte das? Bin ich irgend ein Wurfgeschoss oder was? Das war ein verdammter Witz, ein WITZ! Und ich möchte keinen blöde Anspielung in der nächsten Zeit hören.“ Dann atmetet sie tief ein und aus, um sich etwas zu beruhigen. „Okay, okay wenigstens haben wir die erste Hürde geschafft.“ Sagte mehr zu sich, während sie dann den Hebel umlegte.
     
    Odi gefällt das.