Wey'nari

Dieses Thema im Forum "Arrow Dragon" wurde erstellt von Undine Rusalka, 15. März 2013.

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  1. Undine Rusalka

    Undine Rusalka Member

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    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: /
    Vorname: Wenazza bzw. eigentlich Wey'nari'tiaz'zawari
    Spitzname: Wey, Ua (kann sowohl als „Blume“, wie auch als „Tod“ übersetzt werden)

    Geburtstag: 19. 4.
    Alter: 20 Jahre
    Größe: 1, 73 m
    Gewicht: 66 kg

    Augenfarbe: Grau
    Haarfarbe: Schwarz

    Aussehen: Wey ist eine Frau, die von ihrer Körpergröße her im Bereich des Normalen liegt und auch ihr Gewicht entspricht dem Durchschnitt. Sie ist im Besitz von glatten, schwarzen Haaren. Im Nacken gehen diese im offenen Zustand ungefähr bis zu den Achseln, während sie vorne bei den Ohren etwas über das Kinn gehen. Von dort aus werden sie immer länger, bis sie eben bereits erwähnte Länge im Nacken erreichen. Meistens bindet die Schwarzhaarige ihre Haare allerdings zu einem Zopf zusammen, wobei sie jeweils eine Strähne auf beiden Seiten ihres Gesichtes auslässt, wodurch ihr schmales Gesicht praktisch von diesen zwei Strähnen umrahmt wird.
    Ihr Gesicht selbst wird dominiert von zwei grauen Augen, die mit jedem Blick die Selbstsicherheit ihrer Besitzerin wiedergeben. Ihre Haut ist leicht gebräunt und frei von jeglichen Unreinheiten, wie verunreinigte Poren, Sommersprossen, Leber- oder Altersflecken. Die einzigen zwei Dinge, die eine Abwechslung zu ihrer ansonsten gleichmäßigen Haut bilden, sind das Tattoo eines Drachen an ihrem linken Unterarm und jeweils eine Narbe um ihren Hals und den beiden Handgelenken, die sie bei ihrer Gefangennahme als Kind erhielt.
    Ihre Oberweite ist nicht gerade sehr üppig, doch vielen Männern – und auch manchen Frauen – reicht das, was sie hat, bereits vollkommen aus. Was ihre Muskeln angeht, so sind diese zwar durchaus trainiert, doch wirklich ansehen tut man dies Wey nicht und wirklich stark ist sie dadurch auch nicht. Allgemein ist ihr Körper nicht sehr kurvenreich gebaut und es kam sogar schon das Ein oder Andere mal vor, dass sie auf den ersten Blick für einen Mann gehalten wurde. Finger- und Zehennägel sind immer kurz geschnitten und gut gepflegt. Auf Schminke verzichtet Wey, außer zu besonderen Anlässen, wie zum Beispiel Festen, gänzlich, da sie nicht die Geduld dafür hat, jeden Morgen da zu sitzen und sich Farbe ins Gesicht zu schmieren.

    Blutgruppe: AB positiv

    Besondere Merkmale: Das wohl Auffälligste an Wey sind die zwei kleinen, schwarzen Lederflügel, welche zwischen ihren Schulterblättern thronen und die ausgebreitet knapp hinter ihrem Rücken hervor schauen. Sie haben die Form von Fledermausflügeln und wachsen wie bereits erwähnt zwischen den Schulterblättern hervor.
    Auch ihr Kleidungsstil sorgt bei einigen Menschen für erstaunte Blicke, da sie zwar einen langen Mantel trägt, doch darunter nur ein sehr knappes Oberteil, das gerade so ihre Oberweite verdeckt und somit oft genug die Blicke anderer auf sich zieht, auch wenn dann nicht selten die Leute enttäuscht wieder weg schauen, da Wey nicht gerade über die üppigste Oberweite verfügt. Hinzu kommen noch die Hosenträger, welche ihre Hose an ihrem angestammten Platz hält, von dem Halsband-artigen Stoffband, das man auch als Kropfband bezeichnet, einmal abgesehen. Würde man die Schwarzhaarige einmal ohne dieses Kropfband um ihren Hals antreffen, dann würde einem eine schmale, helle Narbe ins Auge springen, welche einmal rund um ihren Hals läuft und eindeutig über das Muster eines Stricks verfügt. Ähnliche Narben besitzt sie auch an den Handgelenken, welche von ihren Handschuhen jedoch meist ebenfalls verdeckt werden. Eine weitere Auffälligkeit ist wohl das in Schwarz gestochene Tattoo auf ihrem linken Unterarm, das einen Drachen darstellt und später auch als das Symbol ihrer Mannschaft dienen soll.

    Kleidung: Die junge Himmelsfrau bevorzugt Kleidung mit einer dunklen Farbe, meistens schwarz, doch oftmals auch in einem sehr dunklen Blau oder Lila. Dadurch fallen vor allem im Dunkeln ihre Flügel nicht auf, wenn man Wey von hinten betrachtet, da diese sich so nicht von hellerer Kleidung abheben.
    Dabei trägt sie vor allem einen langen Mantel, der ihr bis zu den Knien reicht und ungefähr auf der Höhe der Hüfte über jeweils zwei Taschen auf beiden Seiten verfügt.
    Dieser Mantel ist, egal bei welchen Temperaturen, immer geöffnet, auch wenn er über einen Reißverschluss verfügt, mit dem er sich notfalls schließen lässt. Die Ärmel reichen ihr bis hinunter zu den Handgelenken und verdecken so jedes Fitzelchen Haut von ihren Armen. Auch ein Großteil der Haut ihrer Hände werden von Stoff verdeckt und zwar von dünnen Handschuhen aus braunem, weichen Leder, welche die Finger frei lassen und noch dazu einen etwas breiteren Streifen auf dem Handrücken, ebenso wie die einzelnen Fingerknöchel.
    Unter diesem allgegenwärtigen Kleidungsstück nutzt sie oftmals nur ein sehr knappes Oberteil aus einfachem, schwarz gefärbten Stoff um ihre Oberweite zu verdecken, selten auch mal ein etwas längeres Top, welches dann bis zu ihrem Bauchnabel reicht. Zusätzlich dazu trägt sie eine lange Hose, welche weder über Taschen, noch über irgendeine Möglichkeit einen Gürtel zu befestigen verfügt. Stattdessen sind an ihr Hosenträger befestigt, welche gut sichtbar über ihren Körper laufen und schließlich an ihren Brüsten vorbei bis hin zu ihren Schultern, wo sie zu einem Strang zusammenlaufen. Als Schuhwerk dienen ihr zwei braune Lederschuhe mit dicker schwarzer Sohle. Eine letzte Kleinigkeit, die zu ihrem normalen Outfit und auch allen anderen gehört, ist das schmale Kropfband um ihren Hals.
    Natürlich ist dies nicht die einzige Kleidung, über die sie verfügt. In stürmischen Gebieten, Wüstenlandschaften oder ähnlichen Situationen trägt sie statt ihres normalen Mantels eine Art Poncho mit Kapuze, der gut dafür geeignet ist das Gesicht, insbesondere Mund und Nase, vor Sand und schneidenden Winden zu schützen. Sie nutzt ihn allerdings auch oft um ihr Gesicht zu verdecken, um so unerkannt reisen zu können.
    Bei Festen oder anderen besonderen Anlässen trägt sie entweder ein einfaches dunkelviolettes bis schwarzes oder ein blaues Kleid, das im Stil der Bewohner von Fan Quan Dao gemacht und mit stilisierten weißen Blumen verziert ist. Dazu trägt sie dann lange Handschuhe in derselben Farbe, ebenso wie hochhackige Schuhe.
    Sehr selten lässt die Schwarzhaarige auch einmal ihren Mantel weg und trägt stattdessen eine Weste aus Jeans, welche keine Ärmel besitzt und ebenso wie der Mantel trotz Knöpfe zum zumachen von ihr immer offen gelassen wird.
    Hin und wieder lässt sie sich auch zu anderer, für sie ungewöhnlicher Kleidung hinreißen, die dann allerdings auch aus leichtem Stoff gemacht und entweder dunkelviolett, dunkelblau oder schwarz gefärbt ist.

    Herkunft und Familie

    Verwandte:

    Joka'metach'dela'hisamo [Vater, tot, 43 Jahre]
    Joka war nicht unbedingt das, was man einen liebevollen und fürsorglichen Vater nennen würde, doch es war auch nicht so, dass er sich nicht um das Wohlbefinden seiner Familie sorgte. Das Problem bei Joka war nur, dass er ein recht grober Mann war, der noch dazu nicht in der Lage war seine Zuneigung auf die Art und Weise zu zeigen, die man sich als Tochter oder Ehefrau wünscht.
    Dennoch ließ er keine Möglichkeit aus es zu versuchen und Beleidigungen oder dumme Kommentare in Richtung seiner Frau oder seiner Tochter, die damals erst 3 Jahre alt war, konnte er gar nicht ab und bekam dann richtige Wutanfälle. Solch ein Wutanfall führte dann auch letztendlich zu seiner Verbannung von Hovgarden, da er infolgedessen einen anderen Mann aus dem Lager umgebracht hatte.
    Auf der Grandline versuchte Joka dann seine kleine Familie so gut wie möglich vor allen aufkommenden Gefahren zu beschützen. Als ein einzelner Mann ist es jedoch vor allem auf der Grandline nicht einfach zu überleben und wenn man dann noch einer Menschenunterart angehört ist es noch schwerer. Deswegen war es dann auch kein Wunder, dass er nichts ausrichten konnte, als sie von einer Piratenbande angegriffen wurden. Während seine Frau und seine Tochter gefangen genommen wurde, fand Joka durch die Hand eines der Piraten den Tod.
    Wenazza erinnert sich nicht an ihren Vater, doch ihre Mutter ließ keine Möglichkeit aus ihr von ihrem Vater zu erzählen und ihn in den höchsten Tönen zu loben. Doch trotz dieser lobenden Worte ihrer Mutter hält Wey nicht viel von ihrem Vater, da er schließlich nicht in der Lage war sie beide zu beschützen und somit indirekt für ihr Leid verantwortlich ist.

    Tiaz'shiwa'sata'zawari [Mutter, unbekannt, 42 Jahre]
    Eine wirklich liebevolle Mutter und auch Ehefrau, denn obwohl ihr Mann wegen Mordes von ihrer Heimat verbannt wurde – sie und ihre Tochter hätten auf Hovgarden verbleiben können, so blieb sie Joka doch treu und begleitete ihn zusammen mit der kleinen Wey. Auf der Grandline versuchte Tiaz dann so gut wie möglich mit den Bewohnern der Inseln, welche sie besuchten, klar zu kommen um möglichst zu verhindern, dass ihr Mann in weitere Schwierigkeiten gerät. Dies gelang ihr jedoch nicht nur mäßig, sondern verschlimmerte die Situationen zumeist noch, da die Menschen auf ihre Freundlichkeit oftmals mit Spott oder gar Angst reagierten. So sorgten ihre Versuche Konflikten, die zu Gewalttaten ihres Mannes führten, aus dem Weg zu gehen nur für noch mehr solcher Konflikte.
    Bei dem Angriff der Piratenbande konnte sie nichts weiter tun, als ihre Tochter in den Armen zu halten und auf das Gelingen seines Kampfes und vor allem auf sein Überleben zu hoffen. Als ihr Mann dann fiel, war sie der Verzweiflung nahe und wäre da nicht das kleine Mädchen in ihren Armen gewesen, sie hätte in diesem Moment aufgegeben und wäre ihrem Mann in den Tod gefolgt. So jedoch begab sie sich in die Gefangenschaft der Piraten, um ihre Tochter zu schützen. Wey wurde allerdings nicht so wie sie zu einer der einfachen Sklavinnen, von denen es ein paar auf dem Schiff gab, sondern wurde dem Sohn des Kapitäns geschenkt, so dass es Tiaz nicht möglich war ihre Tochter von da an zu beschützen oder irgendeinen Einfluss auf sie zu nehmen, da sie auch nur selten Wey einmal zu Gesicht bekam oder mit ihr sprach. Zu Beginn, als Wey noch kleiner war und mehr Bezug zu ihrer Mutter hatte, da sprach sie noch sehr viel mit ihrer Mutter, eigentlich sogar immer, wenn es ihr möglich war und ließ sich Geschichten von ihrer Heimatinsel und ihrem Vater erzählen, doch je älter die Schwarzhaarige wurde, desto mehr ging sie ihrer Mutter aus dem Weg. Sie konnte es nicht mehr ertragen, von ihr besorgt ausgefragt zu werden oder sich anhören zu müssen, dass sie fliehen musste oder was ihr Vater von der ganzen Sache halten würde. Sie war glücklich, so wie es war und wollte deswegen nichts hören, was auch nur im geringsten danach klang, dass sie eigentlich unglücklich zu sein und den Drang nach Flucht zu hegen hatte. Dadurch entfernten sich die beiden immer weiter voneinander und man kann mittlerweile mit Fug und Recht behaupten, dass es Wey ab irgendeinem Punkt auch egal war, wie es ihrer Mutter ging oder was sie tat, weswegen sie sich auch nie die Mühe machte herauszufinden, was mit ihr geschah, nachdem die Schwarzhaarige aus der Gefangenschaft geflüchtet war.

    Bekannte:

    Henry Tushkers [„bester Freund“ und ehemaliger Besitzer, unbekannt, 21 Jahre]
    Als einziger Sohn des Kapitäns verfügte Henry schon immer über gewisse Privilegien unter der Mannschaft der Ostragin-Piratenbande. So kam es, dass er als 7-Jähriger die junge Wey'nari, welche erst kurz zuvor mit ihrer Mutter von der Bande geschnappt worden war, geschenkt bekam. Sie gehörte nur ihm und er durfte mit ihr alles machen, dass er wollte – sie war sein Eigentum, wodurch Wey noch dazu kaum Kontakt zu Henrys Vater Johnson Tushkers, dem Kapitän der Ostragin-Piratenbande, und den anderen Crewmitgliedern hatte. Wer nun glaubt, dass Henry vom ersten Moment an, dass sich die beiden begegneten, zu Gewalt neigte und die Schwarzhaarige deswegen ständig in der Furcht leben musste geschlagen zu werden, weswegen sie ihn über alles hasste, der liegt verdammt falsch. Wey vergötterte ihn. Für sie war er die einzige Person, bei der sie sich wohl und sicher fühlen konnte, weswegen sie ihm jede Grausamkeit, auch wenn sie gegen sie gerichtet war, verzieh. Der junge Tushkers hingegen griff allerdings, im Vergleich zu anderen Sklavenhältern, nur sehr selten zu Gewalt, im Grunde sogar nur dann, wenn er auf sich selbst sauer war oder auf jemanden, dem er keine Gewalt zufügen konnte. Ansonsten strich er Wey sanft über den Kopf, wenn sie etwas zu seiner Zufriedenheit erledigt hatte oder griff zu einem wütenden Tonfall, wenn er mit ihr schimpfte, schlug sie dann aber nicht. So versicherte er sich ihre Loyalität, da verängstigte Menschen leichter zu beherrschen sind, die Gefahr von ihnen umgebracht zu werden aber auch größer ist. Das einzige Problem dabei war nur, dass Henry Wey letztendlich falsch eingeschätzt und vor allem ihren Wunsch frei zu sein unterschätzt hat. So kam es, dass er in dem Glauben, dass sie ihm niemals etwas tun würde, ihr die Möglichkeit gab den Umgang mit einer Waffe zu erlernen und dadurch bei ihrem Fluchtversuch angeschossen wurde. Ob er durch die dadurch entstandene Wunde den Tod fand oder nicht, weiß die Schwarzhaarige nicht und irgendwo... hofft sie, dass er gestorben ist, da sie so nie Gefahr läuft ihm noch einmal gegenüber zu stehen und mit möglichen Schuldgefühlen konfrontiert zu werden.


    Geburtsort: Eines der Zeltlager der Dämonenschwingen
    Geburtsinsel: Hovgarden
    Geburtsozean: Das schneeweiße Meer


    Persönlichkeit

    Interessen: Wey spielt unglaublich gerne Schach. Es ist eine der vielen Beschäftigungen, welche sie in der Zeit als Eigentum des Piraten Henry kennenlernte und seitdem mit einer großen Begeisterung ausübt. Die benötigten strategischen Fähigkeiten, die man besitzen muss, wenn man dieses Spiel wirklich mit einem gewissen Ernst spielt, sind bei ihr durchaus vorhanden und werden durch regelmäßiges Schach spielen sogar noch gefördert. Durch diese Eigenschaft und noch ein paar anderen Dingen, welche der Schwarzhaarigen einen gewissen Vorteil einräumen, ist Schach einfach das geeignetste Spiel für sie, was ein weiterer Grund dafür ist, dass sie es in ihr ansonsten eisiges Herz geschlossen hat.
    Ansonsten liebt es Wey'nari Dinge zu besitzen. Egal, ob Geld oder Gegenstände, Hauptsache, es gehört ihr und erfüllt irgendeinen halbwegs sinnvollen Zweck – davon dann aber möglichst viel. Je mehr sie besitzt, umso glücklicher ist sie, auch wenn sie dann noch immer nicht gesättigt ist und noch mehr will.
    Alles, was ihr gehört wird mit einer sturen Verbissenheit beschützt oder besser gesagt, jedem der Hals umgedreht, der es wagt Wey's Eigentum anzurühren. Hierbei kommt aber auch eine weitere Besonderheit zum Ausdruck, die sie sich durch ihre Zeit als Sklavin angeeignet hat: Jeder Mensch, der für sie bzw. unter ihrem Kommando arbeitet, der ist ihr Eigentum, ihr Hab und Gut. Dementsprechend werden auch alle anderen, welche vielleicht von jenen, die unter anderen Umständen aufwuchsen, als Freunde bezeichnet werden, von ihr als ihr Eigentum angesehen und deswegen mit einer starken Aggressivität verteidigt. Dennoch sollte man dies nicht mit irgendeiner Form von Zuneigung verwechseln, da sie auch ihrem „Besitz“ gegenüber eiskalt ist – nur eben mit dem Unterschied, dass sie ihn bis aufs Blut verteidigt, wenn es sein muss.
    Des Weiteren schätzt die Schwarzhaarige jegliche Art von alkoholischen Getränken, ganz gleich welcher Qualität. Sei es das Billig-Bier aus der einfachen Schenke in der Seitenstraße oder dem besten Wein aus einem Fünf-Sterne-Restaurant, solange es alkoholisch ist tut Wey nichts lieber als es sich einzuverleiben. Auch gegen eine gute Menge an Essen hat sie nichts auszusetzen, hält sich hier aber deutlich zurück, im Vergleich zu ihrem Alkoholkonsum. Hierbei sollte man jedoch erwähnen, dass sie keineswegs Alkoholikerin ist und dauernd eine Flasche des Teufelstrunks in der Hand halten muss. Nein, dies ist keineswegs der Fall, vor allem da solch eine „Macke“ ganz schnell schwer auf der Geldbörse liegt und diese unerfreulich schnell leer werden lässt. Kommt Wey jedoch einmal in die Situation, wo sie für möglichst wenig Geld an möglichst viel Alkohol und Essen kommt, nun, dann langt die junge Dame gerne zu.
    Des weiteren ist sie ein großer Fan von jeglicher Art der Musik und auch, wenn sie selbst von ihren musikalischen Fähigkeiten her eher im weltweiten Mittelfeld spielt, so kommt es doch selten mal vor, dass sie anfängt zu singen. Vor allem Lieder, welche sie als Kind an Bord der Ostragin-Piraten gehört hat oder die von ihrem „Freund“ Henry gesungen wurden, werden dann gerne von ihr gewählt. Meistens summt sie aber lieber, als zu singen. Gerne hört sie es auch, wenn andere Personen Gesang von sich geben oder gar ein Instrument spielen.
    Auch kann sie die Finger nicht von einer Herausforderung lassen. Wetten, wer von diesem Gericht mehr essen kann, wer mehr Bier verträgt, wer weiter springen kann? Sie wird sie liebend gerne annehmen und sich von nichts davon abbringen lassen. Man kann sie in dieser Hinsicht als Spielernatur bezeichnen. Hinzu kommen dann noch solche Spielereien, wie das kämpfen mit einem Gegner, während ein Arm auf dem Rücken festgebunden ist, schließlich würde sie im Falle eines Sieges beweisen, dass sie selbst mit Handicap noch die stärkere ist.

    Desinteressen: Wey hegt wohl die größte Abneigung gegenüber Schwäche. Es ist damit nicht einmal gemeint, dass man gegen eine Sache absolut unbrauchbar oder entweder körperlich oder charakterlich noch nicht voll ausgereift ist, nein, das kann sie verzeihen. Doch was sie auf den Tod nicht ausstehen kann ist es, wenn Leute um Hilfe betteln, über ihr furchtbares Schicksal jammern und am besten noch um Gnade winseln. Noch schlimmer kann es dann nur werden, wenn diese Menschen aus eigenem Verschulden in diese Lage kamen. Da sie selbst dort hinein geraten sind, sollen sie auch selbst wieder raus kommen. Sind sie durch das Verschulden von jemand anderen in diese Lage gekommen, sollen sie darum kämpfen ihr Leben wieder zum besseren zu wenden. Sollten sie nicht in der Lage dazu sein, nun, dann kann man sie auch gleich auf der Stelle töten – und oftmals tut Wey dies auch ohne zu zögern.
    Aufgrund ihrer Liebe zur Musik hasst sie noch dazu alle Menschen, die diese nicht zu schätzen wissen oder gar Instrumente zerstören bzw. Sänger angreifen/unterbrechen, wenn diese gerade am singen sind. In solchen Momenten schmeißt sie auch ihre Ansichten über Bord, dass sich jeder selbst helfen muss und greift ein. Wird der Sänger jedoch angegriffen, wenn er nicht gerade am singen ist, dann muss er selbst sehen wo er bleibt.
    Auch Beziehungen interessieren sie eher weniger, wobei hier die Liebesbeziehungen gemeint sind. Mit jemanden zusammen sein, heiraten, Kinder kriegen? Alles Dinge für die sie nicht übrig hat und teilweise auch nicht versteht. Das Kinder kriegen, okay, die Weltbevölkerung soll schließlich nicht durch Nachwuchsmangel aussterben. Sich jedoch an jemanden zu binden und den Rest seines Lebens mit dieser Person zu verbringen, damit kann sie nichts anfangen. Es brachte schließlich keine Vorteile mit sich und so war es für sie nicht von Bedeutung und für den körperlichen Aspekt, der zu solch einer Beziehung dazu gehört, braucht man sich in ihren Augen nicht für immer einschränken zu lassen. Sex konnte man auch an fast jeder Straßenecke für ein bisschen Geld kaufen oder man traf in einer Bar jemand sympathischen, ganz gleich welchen Geschlechts oder Abstammung. Eine Nacht und man sah diese Person nie wieder.
    Eines der wenigen Dinge, die bei ihr eine starke emotionale Reaktion hervorruft, ist Rassismus. Jemanden nur deswegen abzulehnen, weil dieser vom Aussehen bzw. allgemein von der Anatomie her anders ist, führt bei ihr oftmals zu leichten Aggressionen. Sie hat kein Problem damit, wenn Leute versklavt oder getötet werden, wenn dies aus anderen Gründen als ihrer Rasse geschieht, so zum Beispiel, dass sie absolut nutzlos sind, was die Tötung solch eines Individuums rechtfertigen würde oder weil sie eben durch eigenes Verschulden in die Sklaverei gerieten.
    Trotz ihrer Liebe für Essen kann sie eine Sache auf den Tod nicht in ihren Mahlzeiten ausstehen: Weichtiere. Gegen diese Geschöpfe ist die Schwarzhaarige nämlich allergisch und macht, wenn möglich, einen weiten Bogen um Gerichte mit diesem Inhaltsstoff.
    Des Weiteren verabscheut sie Bücher, deren Seiten mit Schutzfolien überzogen sind. Das Gefühl, welches diese Folien beim Anfassen hervorrufen, sorgt bei ihr jedes Mal für eine Gänsehaut der sehr unangenehmen Art und wenn es nach ihr ginge würde sie solch ein Buch niemals in ihrem Leben anfassen - nur leider stehen in solchen Büchern oftmals sehr viele interessante Dinge, die ihr von Nutzen sein könnten.

    Mag: Schach; Besitz; Alkohol & Essen; Musik; Herausforderungen
    Hasst: Schwäche; Musikhasser, Zerstörung von Instrumenten, Unterbrechungen von Sängern; Beziehungen; Rassismus; Weichtiere; mit Schutzfolien überzogene Buchseiten

    Auftreten: Wenn Wey einen Platz oder einen Raum betritt, dann führt dies meistens zu einem abrupten Schweigen, entsetzten Blicken oder lautstarkem Tuscheln, denn jedem fallen als erstes ihre Flügel in die Augen, welche oft für Angst sorgen, zumindest auf den Blues, wo so etwas von äußerster Seltenheit ist. Dieses Umstandes ist sich Wey vollkommen bewusst und hat auch keinerlei Probleme damit, so scheint es. Weder senkt sie dann beschämt den Kopf, noch versucht sie in irgendeiner Weise ihre Flügel zu verstecken. Nein, die Schwarzhaarige hält ihren Kopf hoch erhoben, läuft mit sicherem Schritt durch die Menge und erwidert die Blicke, welche auf ihr liegen, mit einem eisigen Blick, der niemanden daran zweifeln lässt, dass sie dazu bereit wäre alle Anwesenden ohne zu zögern umzubringen.
    Allgemein strahlt Wey eine kalte, abweisende Aura aus, die bei vielen einfachen Bürgern für noch mehr Angst sorgt, als es ihre Flügel schon tun. Man könnte meinen, dass man Wey ansehen kann, dass sie niemandem gegenüber Gnade walten lässt, egal ob es sich dabei um einen Feind, Verbündeten oder Unschuldigen handelt und das die meisten Leute deswegen von vornherein ihre Nähe meiden. Diejenigen, die keine andere Wahl haben, als sich in ihrer unmittelbaren Nähe aufzuhalten, da sie mit ihr zusammenarbeiten müssen, versuchen ihr so wenig wie möglich im Weg zu stehen und vor allem in keine Situation zu gelangen, wo sie für ihr überleben auf die Hilfe der Schwarzhaarigen angewiesen sind.
    Andere Personen, welche sich nicht so leicht von dieser Ausstrahlung einschüchtern lassen, haben zwar keine Angst vor ihr, sind aber dennoch vorsichtig und betrachten sie mit großem Misstrauen, jedoch manche auch mit Spott, da sie in ihr zuerst keine wirkliche Gefahr sehen. Sollten sie jedoch öfters mit ihr in Kontakt kommen oder gar das Pech besitzen eines ihrer Ziel zu sein und ihr dann gegenüber zu stehen, so werden sie bald eines besseren belehrt.
    Auch erscheint Wey den meisten manchmal sehr ungestüm und wie ein wildes Tier, dass nicht über seine Taten nachdenkt, sondern einfach losstürmt und alles tötet, was sich in ihrem Weg befindet, denn genau das tut sie oft genug auch wirklich, zumindest in den Augen anderer, die Realität sieht aber ein wenig anders aus.
    Wenn sie will oder es von Nöten ist, dann kann Wenazza aber auch äußerst charmant und teilweise sogar liebenswürdig sein, was wohlgemerkt aber nur eine Farce ist und zur Verschleierung der Tatsachen oder besser gesagt zum einlullen ihrer Beute dient. Trotzdem wirkt sie sowohl so, wie auch wenn sie abweisend und kühl ist, auf manche Menschen äußerst attraktiv, zumindest wenn diese Leute bereit sind über ihre Flügel – ihre Andersartigkeit – hinweg zu sehen oder denen so etwas schlichtweg egal ist.

    Verhalten: Wey handelt größtenteils genauso, wie sie auch auf andere scheint: kalt, unbarmherzig und gnadenlos. Ohne zu zögern würde sie einfach so jemanden erschießen, der ihr auf ihrem Pfad im Weg ist oder für sie keine Vorteile mit sich bringt. Anders jedoch als viele glauben denkt sie sehr wohl alles erst gut durch, bevor sie zur Tat schreitet, allerdings um einiges schneller als Otto-Normaldenker. Dies deutet auf ein weiteres Merkmal ihres Verhaltens hin: das ungeduldige Anstarren des Gegners in einem Schachspiel, wenn dieser zu lange braucht um seinen Zug durchzuführen. Viele, die sich auf ein Spiel mit ihr einlassen und dann mit diesem Blick bedacht werden, werden nervös und begehen, aus Hast und eben der Nervosität, Fehler, die ihnen in einem normalen Spiel wahrscheinlich nicht unterlaufen würden. Auch wenn sie solch eine Reaktion eigentlich nicht damit erreichen will, sondern einfach nur das der Gegner mal aus den Puschen kommt, so nutzt sie diesen Vorteil doch ohne zu zögern aus, so wie sie allgemein jede Chance nutzt, die sich ihr bietet.
    Ihr Verhalten gegenüber anderen Personen muss in drei Gruppen eingeteilt werden: Gegenüber den Leuten, die für sie von nutzen sind; Gegenüber denen, die ihr nutzlos erscheinen; Gegenüber ihrem „Besitz“. Zwar sind die Unterschiede hierbei eher minimal, da man durchaus sagen kann, dass sie sich allen gegenüber eher gefühlskalt und desinteressiert gibt.
    Diejenigen, in denen sie einen gewissen Nutzen sieht, haben jedoch eindeutig den Vorteil, dass sie in relativer Sicherheit sind, solange sie etwas brauchbares vorzuweisen haben. Sie wird in einem bedingten Maße höflich zu jenen sein, die eine gewisse Machtposition inne haben und somit zeitweilig nutzbar sind, doch wirklich nur bedingt. Darunter fällt eben das siezen dieser Personen und das unterlassen von provozierenden Kommentaren betreffend so ziemlich allem, was ihr Gegenüber ausmachte, solange es sich dabei nicht um eben jene Eigenschaft handelte, die für sie von nutzen war. Doch wirklich von Respekt im Angesicht von Höhergestellten kann man in ihrem Falle nicht sprechen.
    Die bereits erwähnten provozierenden Kommentare treten dafür allerdings verstärkt im Umgang mit den beiden anderen Gruppen auf. Eine freundliche Bemerkung, ein geheucheltes Kompliment? Von Wey braucht man so etwas nicht zu erwarten, von ihr bekam man nur solche zu hören, die nichts anderes im Sinn hatten, als einem das gesamte Selbstbewusstsein mit einem einzigen Satz weg zu hauen. Ihr seid in sie verliebt und lasst keine Chance verstreichen für sie alles zu tun und versucht sie nicht nur mit der grandiosen Erfüllung ihrer Aufträge, sondern auch mit spektakulären Einzelgänger-Aktionen, zu beeindrucken? Wenn ihr Glück habt, dann ignoriert sie euch einfach und würdigt euch keines Blickes – wenn ich Pech habt, dann könnt ihr euch bald die Radieschen von unten angucken.
    Für sie nutzlose Menschen dürfen damit rechnen, dass sie keinen Hehl daraus macht, das sie durchaus dazu bereit ist sie hilflos zurück zu lassen, sollten sie ihr im Weg stehen oder ihre Pläne durchkreuzen.
    Im Umgang mit ihrem Besitz ist sie vergleichsweise freundlich, auch wenn es immer noch nicht genauso ist, wie bei anderen Menschen, wenn sie sich mit ihren Freunden unterhalten. Selten einmal lässt sie sich dann zu „ernst“ gemeinten Späßen hinreißen und verbringt die Stunden feiernd in einer Bar. Auch wird sie einem in schwierigen Situationen beschützen und sich Mühe geben den Gegner zu erschießen, bevor er einem erschießt. Man sollte deswegen aber nicht der Meinung sein, dass man ihr nun etwas bedeutet, sie sieht einem eben nur als ihr Eigentum an und sie hasst es, wenn man ihr Eigentum kaputt macht – das darf nämlich nur sie.

    Wesen: Wey ist nicht nur von ihrem Verhalten und der Art, wie sie auf andere wirkt, eisig, sondern sie ist auch von ihrer Persönlichkeit her eiskalt und abweisend. Das töten von anderen Personen macht ihr nichts aus, jedenfalls plagen sie im Nachhinein keine Gewissensbisse, sollte es mal dazu kommen und auch die Tatsache, dass sie ziemlich unfair - nennen wir es einfach mal so – zu Personen, die unter ihrem Kommando stehen, sein kann, führt bei ihr nicht dazu, dass sie niedergeschlagen ist.
    Doch obwohl sie auch in Wirklichkeit eine ziemlich gemeine Person ist, so besitzt sie auch Charakterzüge, die sie ein wenig sympathischer erscheinen lassen. Wey hält sich gerne in Bars auf, in erster Linie wegen dem Alkohol und der dort spielenden Musik, doch auch, weil es manchmal vorkommt, dass sie sich einsam fühlt und die Gesellschaft anderer wünscht. In solchen Momenten kehrt sie in Bars ein um nicht allein zu sein und eigentlich zu feiern – da die meisten sie aber aufgrund ihrer Flügel und ihrer ungemütlichen Ausstrahlung eher meiden oder gar runter machen, wird daraus oftmals nichts. Kommt es aber mal dazu, dass sie von Leuten umgeben ist, die sich davon nicht stören lassen, dann ist sie ausgelassen beim feiern dabei – man sollte allerdings nie vergessen, dass sie einen dennoch ohne zu zögern erschießen würde.
    Die Schwarzhaarige ist aber durchaus auch in der Lage so etwas wie Scham oder Reue zu empfinden, allerdings nur gegenüber der einzigen Person, die sie in ihrem Leben bislang wirklich geliebt, ja sogar vergöttert hat, nämlich Henry Tushkers. Obwohl es bereits einige Zeit her ist, so plagen sie noch immer Schuldgefühle, da sie auf ihn geschossen hat. Er hat sich so wundervoll um sie gekümmert, dafür gesorgt, dass sie essen und eine Ausbildung bekommt, hat ihr eine Lebensaufgabe gegeben – und sie dankt es ihm, indem sie auf ihn schießt. Doch zum Glück wird sie nur nachts und, sollte es jemals dazu kommen, wenn sie ihm gegenüber steht, davon in einer Art und Weise überwältigt, die dazu führt, dass sie nicht mehr in der Lage ist wie sonst auch zu handeln.

    Lebensziel: Sie will Geld – viel Geld. Aus diesem Grund will sie so viele Piraten, die berühmt und somit auch gut betucht sind, wie nur möglich fassen und das Geld dafür einkassieren. Genauso wichtig ist es ihr aber auch der Welt ihre Stärke zu beweisen, zu zeigen, dass sie mehr als nur eine bloße Sklavin sein kann und vor allem, dass es nichts gibt, das ihr das Wasser reichen kann – und was eignet sich da besser als Beweis, als den Piratenkönig zu töten, sobald jemand diesen Titel erlangt hat? Das bringt einem zwar nicht unbedingt große Massen an Geld ein, schließlich wäre der Kopf dieser Person fast unbezahlbar und die Marine möglicherweise nicht bereit ein Kopfgeld auszusetzen, doch es führt dazu, dass man eindeutig zu den stärksten Personen der Weltmeere gehört, es möglicherweise sogar niemand stärkeren gibt, solange wie man lebt. Ihr Begehren ist es also gegen immer stärkere Gegner vorzugehen und immer weiter zu reisen, bis sie die Chance bekommt den König aller Könige zu töten – entweder sie stirbt in diesem Kampf oder sie bringt ihn um. Eine andere Möglichkeit gibt es für sie nicht und wenn sie immer wieder gegen ihn antreten muss.

    Stärken und Schwächen

    Stärken: Auch, wenn man es nicht direkt als Stärke ansehen kann, so ist Wey doch unglaublich trinkfest. Selbst mehrere Gläser der verschiedensten alkoholischen Getränke sorgen noch nicht dafür, dass die junge Frau betrunken wird und sollte es doch einmal dazu kommen, dann wird sie nur äußerst selten davon einen Kater zurück behalten oder gar unter Blackouts leiden.
    Des Weiteren besitzt Wey so etwas wie Mitgefühl im Grunde nicht. Ob das nun wirklich eine Stärke ist, kann jeder für sich selbst entscheiden, doch die Grauäugige sieht es durchaus als Stärke an, dass sie sich von nichts von ihrem Ziel ablenken lässt – sei es ein umfallender Sack voller Reis oder ein um Hilfe bettelndes Kind. Beides prallt ohne Wirkung von ihr ab wie ein Ball von der Wand.
    Die Schwarzhaarige durchdenkt so gut wie jede ihrer Aktionen sehr genau und bis ins kleinste Detail, sodass sie im Grunde von nur sehr wenigen, eigentlich überraschenden Ereignissen unvorbereitet getroffen wird, doch selbst dann hält dies nicht sehr lange an, da sie in der Lage ist neu aufkommende Szenarien innerhalb von wenigen Augenblicken zumindest grob durchzuspielen und allgemein Entscheidungen binnen Sekunden zu fällen, wobei sie aber dennoch nicht vergisst die daraus resultierenden Vor- und Nachteile abzuwägen.
    Hinzu kommt noch eine unglaublich starke Willenskraft, die man teilweise schon als verbissene Sturheit bezeichnen könnte. Egal wie oft man sie besiegt, sie macht solange weiter, bis sie hat was sie will – oder dabei umkommt. Für sie gibt es nur Sieg oder Tod, nichts dazwischen. Ist es kein Sieg oder Tod, dann wird sie es immer wieder probieren und wieder und wieder und wieder.
    Im Kampf verlässt sie sich voll und ganz auf ihre Fähigkeiten im Umgang mit der Pistole, weswegen im Fernkampf auch eindeutig eine ihrer Stärken liegt. Sie hat gute Augen, die selbst auf große Entfernungen noch gestochen scharf sehen können und ruhige Hände, selbst in Situationen wo andere Leute aufgrund des Stresses anfangen würden zu zittern.
    Außerdem hat sie einen sehr starken Magen, mit dem sie sogar normalerweise ungenießbare Dinge, wie angebrannte oder versalzene Gerichte, essen kann. Gegen Gifte ist sie dadurch zwar nicht immun, jedoch gegen schlechte Kochkünste.

    Schwächen: Auffälligkeit ist wahrscheinlich Wey's größte Schwäche, auch wenn sie nichts dafür kann. Durch die pechschwarzen Flügel auf ihrem Rücken wird sie wahrscheinlich sogar denen im Gedächtnis bleiben, die nur einen kurzen Blick auf sie erhascht haben, sodass es für sie praktisch unmöglich ist sich unerkannt durch eine Stadt zu bewegen. Da sie sich noch dazu weigert in den meisten Fällen auch nur zu versuchen ihre Flügel vor den Blicken anderer zu verbergen, außer wenn sie eine Bar besucht, wo sie sich dann oft in eine dunkle Ecke setzt, wird es ihr mit steigendem Bekanntheitsgrad als Kopfgeldjägerin immer schwerer fallen unerkannt in die Nähe ihrer Beute zu kommen.
    Eine weitere Schwäche ist ihre Spielernatur, wegen der sie sich immer öfter auf Herausforderungen einlässt, die nicht selten eine Gefahr für sie oder für die in ihrer Nähe darstellen, wobei letzteres eigentlich immer der Fall ist. Diese Schwäche kann nämlich dazu genutzt werden, sie zu unmöglichen, für sie eindeutig nachteilige Kampfbedingungen zu zwingen, so zum Beispiel, dass sie nicht ihre Pistole zum niederstrecken ihres Gegners nutzen darf. Auf Herausforderungen, die sie auf keinen Fall gewinnen kann, wo nicht einmal die geringste Chance auf einen Sieg besteht, geht sie jedoch dennoch nicht ein.
    Im Nahkampf hat sie, so sehr es ihr auch missfällt, nichts zu melden, da sie nur mit einer Pistole umzugehen weiß und man mit solch einer im Nahkampf ziemlich aufgeschmissen ist, denn während man nachlädt ist man ein leichtes Ziel für solche mit Schwertern oder ähnlichem. Abwehrende Tritte und Schläge sind zwar drin, doch die Chance, dass sie damit einen gewichtigen Treffer erzielt, ist vergleichsweise gering. Mit anderen Waffen als ihre geliebten Schusswaffen kann sie nicht umgehen. Sie weiß zwar, wie rum sie die Waffen zu halten hat und kann notfalls auch wild damit herumfuchteln, doch das war es auch.
    Obwohl sie einen starken Magen hat, so gibt es doch eine Zutat, die sie auf gar keinen Fall in ihrem Essen vorfinden möchte, oder es zumindest gesünder für sie ist, wenn diese Zutat nicht vorhanden ist. Wey ist allergisch gegen Weichtiere, sprich Muscheln, Schnecken und Kopffüßer, wie zum Beispiel Tintenfische. Das Verzehren eines dieser Dinge führt zwar oftmals nur zu einem unangenehm juckenden Ausschlag, doch hin und wieder sorgt es bei der jungen Frau auch für Atemnot und kann sicherlich bei besonders starker Ausprägung auch zu ihrem Tod führen.

    Klassen

    Kampfklasse: Schütze

    Jobklasse: /

    Biographie

    Der Ort ihrer Geburt und, in den Augen einiger esoterischer Personen sicherlich, auch der Moment ihrer Geburt und die zu dem Zeitpunkt vorhandenen Sternenkonstellationen sind zwei der Sachen, die das Leben Wey's zeichneten und es ihr auf jeden Fall alles andere als einfach machten.
    Geboren wurde sie jedenfalls auf einer Himmelsinsel und wie jeder weiß, der dort schon einmal war, werden die Bewohner dieser Inseln mit kleinen Flügeln auf ihrem Rücken geboren. Aufgrund der Tatsache, das ihre Vorfahren und somit auch sie, von einer besonderen Abart der Himmelsmenschen abstammen, zieren ihren Rücken keine strahlend weißen, fluffigen Engelsflügel sondern schwarze, ledrige Dämonenschwingen. Dennoch wuchs sie zuerst in aller Ruhe und Frieden in dem Lager ihres Stammes auf, wo sie ein liebenswürdiges, kleines Mädchen war, auch wenn sie sich an diese Zeit kaum noch erinnern kann, schließlich war sie damals noch zu jung.
    Eine Änderung in diesem ruhigen Dasein trat erst ein, als ihr Vater aufgrund seiner aggressiven Persönlichkeit und seinem starken Beschützerinstinkt, den er für seine Frau und seine Tochter empfand, ein anderes Mitglied ihres Volkes umbrachte und die dafür in dieser Gesellschaft übliche Strafe der Verbannung erhielt. Zusammen mit ihren Eltern und nur ausgestattet mit ein wenig Nahrung und einem kleinen Boot wurde die kleine Wey aus ihrer Heimat hinab auf die Grandline verbannt.
    Für das kleine Mädchen, zu diesem Zeitpunkt nicht einmal 3 Jahre alt, waren die Umstände auf den Inseln der Grandline alles andere als ein milder Schock. Nicht nur, dass alles aus einem ihr gänzlich unbekannten Material bestand, das Meer seltsamerweise blau war und niemand außer ihrer Familie Flügel besaß, sondern auch, dass die flügellosen Menschen ihnen gegenüber sehr abweisenden waren und keines der anderen Kinder mit ihr spielen wollte, irritierte das Kind sehr. Auch das Verhalten ihres Vaters gegenüber den anderen Menschen machte es ihr nicht leicht neue Freunde zu finden, doch sie konnte damit leben, da sie schließlich noch ihre Eltern hatte. Sehr viel schwerer wurde es jedoch, als sie in ein Alter kam, wo die Gleichaltrigen anfangen ein gemeines Verhalten gegenüber Andersartigen an den Tag zu legen. Immer öfter wurde sie, vor allem in Abwesenheit ihrer Eltern, mit Steinen oder verfaulten Früchten beworfen und beschimpft. Es verstörte sie und war noch dazu für das kleine Mädchen unverständlich, warum man ihr mit solchen Handlungen begegnete, obwohl sie doch nichts getan hatte, für das sie dies verdient hätte. So entwickelte sich nach und nach ein ziemlicher Trotz, den sie vor allem im Umgang mit anderen Personen, jedoch auch manchmal bei ihren Eltern an den Tag legte. Sie sah nicht mehr ein, wenn ihre Eltern, vor allem ihre Mutter, sie auf einen Fehler hinwies, sondern beharrte stur darauf im Recht zu sein. Mit den anderen Kindern versuchte sie sich gar nicht mehr anzufreunden, sondern erschien teilweise hochnäsig, als würde sie sich für etwas besseres halten und die anderen seien gar nicht würdig, dass sie versucht sich mit ihnen abzugeben. In Wirklichkeit war es jedoch so, dass sie sich keineswegs für besser hielt, sondern einfach nur anfing der Meinung zu sein, dass sie die anderen Kinder nicht brauchte, um glücklich zu sein und Spaß zu haben.
    Mit dieser Einstellung war sie in der Lage einige Monate zu leben, ohne sich die Bösartigkeiten der Gleichaltrigen zu stark zu Herzen zu nehmen. Dann schlug jedoch das Schicksal erneut in das Leben der jungen Wey'nari ein und zwar stärker als zuvor.
    Ihre Familie hatte von Anfang an, seit sie das erste Mal auf der Grandline umher schipperten, ziemliche Probleme mit den Anwohnern, aber auch mit Piraten und Sklavenhändlern, wobei es bei ersteren eher daran lag, dass diese mit der Andersartigkeit der dreiköpfigen Familie nicht wirklich klar kamen, während letztere beiden Fraktionen sich einfach nicht die Chance auf solche Seltenheiten entgehen lassen wollten. Zwar hatten sie es bisher geschafft einigermaßen unbeschadet durch zu kommen, doch kurz vor Wey's sechsten Geburtstag fand die Glückssträhne, die sie bis dahin vor größerem Unheil bewahrte, ein jähes Ende, als sie von einer etwas größeren Piratenbande angegriffen wurden. Trotz aller Gegenwehr seitens ihres Vaters gelang es ihm nicht, gegen die eindeutige Überzahl anzukommen und seine Familie zu schützen. Vor den Augen seiner kleinen Tochter schlugen die Piraten immer weiter mit ihren Waffen auf den Mann ein, fügten ihn immer mehr Wunden hinzu, bis ein Gnadenschuss aus der Pistole des Kapitäns seinem Leiden und Leben ein Ende setzte. Das Ziel der Bande waren sowieso von vornherein nur die beiden weiblichen Mitglieder der Familie gewesen und so war der Tod von Wey's Vater kein großer Verlust, im Gegenteil, es war sogar ein Vorteil, da so der Widerstand ihrer Mutter gebrochen war und man sie ohne Probleme auf das Schiff bringen konnte. Dort wurden die beiden dann zusammen mit ein paar wenigen anderen Sklaven in einen Raum gesperrt.
    An die Enge von kleinen Räumen, die mit mehreren Personen geteilt werden müssen, war das kleine Mädchen zwar gewöhnt, schließlich lässt es sich so etwas nicht auf vermeiden, wenn man auf einem kleinen Schiff mit einer dreiköpfigen Familie lebt, doch zusammen mit wildfremden Menschen in tiefster Finsternis zusammengepfercht zu sein und das noch dazu kurz nach dem Tod des eigenen Vaters, das war ein komplett neues Kaliber für Wey.
    Ihre Mutter war durch die plötzlichen Ereignisse zutiefst geschockt und zu nichts weiter in der Lage als apathisch in die Luft zu schauen. Das ebenfalls total von der Situation überrumpelte Mädchen trösten, ihr aufmunternde Worte zuflüstern? Daran dachte Wey's Mutter in diesem Augenblick nicht einmal, ganz zu schweigen davon, dass sie wahrscheinlich nicht einmal in der Lage dazu gewesen wäre, so aufgelöst wie sie selbst war. In diesen ersten Stunden, in denen sie in der Dunkelheit da saß, weitete sich ihr seit einigen Monaten gepflegter Vorsatz „Ich brauche keines der anderen Kinder, um glücklich zu sein.“ langsam zu „Ich brauche meine Mutter nicht, um hiermit fertig zu werden.“ aus. Auch wenn dies gleichzeitig die ersten Anzeichen für ihr Bruch mit ihrer Mutter in späteren Jahren war, so führte es in diesem Moment in erster Linie zu einer anderen Reaktion.
    Als sie am nächsten Tag aus ihrer dunklen Zelle raus gelassen wurden um an Deck des Schiffes zu arbeiten, wehrte sich das kleine Mädchen mit Händen und Füßen. Sie trat, biss und schlug um sich, als gebe es kein Morgen. Gegen die um einiges größeren und vor allem stärkeren Piraten hatte sie jedoch nichts auszusetzen und kassierte allzu bald das Echo ihrer rebellischen Aktion. Während die anderen Gefangenen und ihre Mutter wie geplant zur Arbeit auf dem Schiff gezwungen wurden, sperrte man Wey wieder zurück in die Dunkelheit, wo man es noch dazu für besser befand ihre Bewegungsfreiheit noch mehr, mittels einiger Stricke um Handgelenke und Hals, ein zu schränken. Den daraus resultierenden Schmerz ignorierte das junge Mädchen und schmiss sich immer wieder gegen ihre Fesseln, die ihr dadurch oft genug die Luft abschnürten und ihre Haut an Gelenken und Hals aufscheuerten. Egal, wie sehr ihre Mutter sie anflehte, sie hörte nicht damit auf. Ganz gleich, ob sie aus Luftmangel ohnmächtig wurde oder ihr das Blut aus den aufgescheuerten Körperteilen floss, sie hörte einfach nicht auf.
    Diese drastische und vor allem sture Selbstverletzung führte letztendlich dazu, dass sie hohes Fieber bekam und sich ihre Verletzungen teilweise sogar entzündeten. Als sie schließlich in einen mehrere Tage andauernden, unruhigen Schlaf fiel, der geprägt war von Fieberträumen, ließ der Kapitän der Piratenbande so etwas wie Gnade walten und sorgte dafür, dass das Mädchen vom Schiffsarzt behandelt wurde. Auch wenn man dies nun glauben mag, so geschah dies nicht etwa aus Mitleid gegenüber Wey, hätte der Kapitän sie nicht schon längst als Geschenk für seinen Sohn ausgewählt, so hätte er sie bedenkenlos daran sterben lassen.
    So jedoch verbrachte Wey einen Großteil der restlichen Zeit, die das Schiff ihrer Sklavenhalter benötigte, um zurück in ihren Heimatblue zu gelangen, auf der Krankenstation des Schiffes und plagte sich mit farbenfrohen, surrealistischen Fieberträumen, die allesamt den Tod ihres Vater, die Gefangenschaft und den einsamen Kampf ums Überleben thematisierten. Sie selbst bekam dabei nicht einmal mit, wie viel Zeit zwischen ihrer Gefangennahme und der Überfahrt zum West Blue vergangen war, geschweige denn, wie lange es danach noch dauerte, ehe sie endlich die Ursprungsinsel der Bande erreichten.
    Dort jedoch endlich angelangt waren ihre Wunden verheilt und das Fieber verebbt, wobei jedoch an ihrem Hals und an ihren Handgelenken Narben blieben. An dem Tag, als der Kapitän sie seinem Sohn als Geschenk „überreichte“, hatte man ihr jedoch nicht nur neue Sachen gegeben, sondern ihr auch ein dazu passendes Kropfband umgelegt, welches die Narbe an ihrem Hals verdecken sollte. Die Narben an den Handgelenken vielen jedoch nicht so sehr auf und wurden deshalb nicht verdeckt. Seitdem trug sie jeden Tag solch ein Kropfband, damals noch um für ihren Besitzer schöner auszusehen, da die Narbe an ihrem Hals eine etwaige präsente Schönheit schmälerte und später teilweise damit niemand das Mal ihrer Zeit als Sklavin sehen konnte, teilweise weil sie sich mittlerweile daran gewohnt hatte. Um ihre Narben an den Handgelenken zu verdecken begann sie dann Handschuhe zu tragen.
    Ob der junge Sohn des Piratenkapitäns über dieses Geschenk im ersten Moment wirklich erfreut war oder nicht, war an seinem Gesichtsausdruck damals nicht wirklich zu erkennen, dennoch bedankte er sich artig bei seinem Vater und brachte seine Sklavin, die knapp ein Jahr jünger als er selbst war und erst vor kurzem ihren sechsten Geburtstag hatte, auch wenn sie davon nichts mitbekommen hatte, auf sein Zimmer im Haus seiner Mutter. Dort war ihr zwar das verlassen seines Zimmers verboten, zumindest zu Beginn, und größtenteils ließ er sie auch in Ruhe, doch wenn er ihr mal Aufmerksamkeit schenkte, dann sprach er in einem freundlichen Tonfall mit ihr. Die Tatsache, dass sie Flügel besaß schien ihm noch dazu egal zu sein, was für das kleine Mädchen bis dahin eher etwas ungewöhnliches war. Auch erhielt sie immer von ihm ihr Essen, was sie allerdings die ersten paar Tage verschmähte, ehe ihr Hunger so groß war, dass sie jeden Misstrauen oder ähnliches erst einmal beiseite schob und ungeniert zugriff.
    In den nächsten paar Wochen schenkte sie ihrem Besitzer immer mehr Vertrauen und dieser wiederum gab ihr immer mehr Freiheiten, sodass sie sich schließlich auch ohne seine Aufsicht frei im Haus bewegen durfte. Das sie dies natürlich des öfteren für Fluchtversuche nutzte ist irgendwo sicherlich klar und Henry, so der Name ihres Besitzers, rechnete sogar damit, dass sie diese Freiheit immer wieder ausnutzte. Anstatt sie dann jedoch immer zu bestrafen erzählte ihr jedes Mal, dass es doch keinen Sinn macht wegzurennen, sie alleine nicht lange überleben würde und bei ihm viel besser aufgehoben war. So sehr wie auch Wey damals noch auf der Schiene „Ich brauche niemanden, außer mich selbst“ fuhr, sie musste doch zugeben das er irgendwo zumindest ein wenig Recht hatte. Nach einigen Wochen gab sie also die Fluchtversuche auf, was möglicherweise auch daran liegen konnte, dass kein einziger davon sie wirklich weit gebracht hatte, ehe sie wieder zurück zu Henry gebracht wurde.
    Nicht sehr lange danach entschloss sich die Bande von Henry's Vater wieder auf Raubzüge zu gehen, nachdem sie lange genug eine Pause bei ihrer Heimatinsel eingelegt hatten. Dieses Mal nahmen sie jedoch Henry mit auf ihre Reise und damit gelangte auch Wey wieder zurück auf das Schiff. Dort verbrachte sie die ersten paar Wochen erneut nur in der Kajüte von Henry, ehe sie begann sich auch auf dem restlichen Schiff frei zu bewegen. Ihr war es noch dazu erlaubt sich mit ihrer Mutter zu treffen, die noch immer als Sklavin auf dem Schiff zu arbeiten hatte, was Wey jedoch eher sporadisch als wirklich regelmäßig tat, da in ihr immer noch die Erinnerung an ihre hilflose Mutter vorherrschte, die nichts gegen den Tod ihres Vaters oder ihre Gefangennahme tun konnte, wofür sie ihr nicht verzeihen konnte. Viel lieber verbrachte sie Zeit mit dem älteren Jungen und folgte ihm teilweise sogar den ganzen Tag auf Schritt und Tritt, da er der einzige auf dem Schiff war, dem sie vertraute und dem gegenüber sie so etwas wie Zuneigung empfand.
    Als man auf dem Schiff begann Henry zu unterrichten, ließ dieser auch veranlassen, dass Wey ebenfalls unterrichtet wurde. So kam es, dass sie das Lesen, Schreiben und Rechnen lernte und man sie noch dazu im Umgang mit Waffen unterrichtete. Bei letzterem stellte sich schnell eine Begabung für die Nutzung von Schusswaffen heraus, die daraufhin stark gefördert wurde, während die anderen Waffensorten nicht weiter beachtet wurden. Während Henry von seinem Vater ins Handwerk eines Kapitäns eingeführt wurde, verbrachte sie ihre Zeit damit das Schießen zu trainieren. In der Zeit, die die beiden miteinander verbrachten, lehrte Henry seiner Sklavin das Schach spielen, was nicht nur sein Lieblingsspiel war, sondern sich auch bei Wey zu einem Hobby entwickelt hat, das sich noch immer hartnäckig hält.
    Die Jahre zogen ins Land, in denen Wey als Sklavin auf dem Schiff der Tushkers Piraten lebte. Ihre Ausbildung in Sachen Lesen/Schreiben und Rechnen war abgeschlossen und was das normale Schießen angeht, so konnte Wey auch nichts mehr lernen. Sie begann daraufhin sich über verschiedene Schießstile zu informieren und sie auszuprobieren, doch keiner davon sagte ihr wirklich zu.
    Nebenbei begann sie auf dem Schiff auszuhelfen und lernte so zumindest ein paar rudimentäre Fähigkeiten, die man bei der Schifffahrt gebrauchen kann. Noch dazu erlebte sie in diesen Jahren viele Kämpfe mit, wenn die Tushkers Piraten mit einer anderen Bande oder der Marine aneinander gerieten und sich Seeschlachten ereigneten. In den meisten Fällen hielt sie sich dabei raus, sie störte es nicht, wenn der ein oder andere Pirat verletzt wurde oder gar starb. Diese Männer bedeuteten ihr nichts und so gab sie ich auch nicht die Mühe für sie zu kämpfen. Um Henry brauchte sie sich in solchen Kämpfen nie Sorgen zu machen, da er zum Einen gut in der Lage war auf sich selbst aufzupassen und zum Anderen jeder der Piraten wusste, dass der Kapitän ihnen die Köpfe abreißen würden, wenn sein Sohn ums Leben kam, nur weil sie sich nicht schützend vor ihn schmissen, wenn er einmal in Gefahr war. Dementsprechend war sie zwar eine relativ gute Schützin was den Otto-Normal-Schützen anging, doch einen Mensch hatte sie noch nie getötet.
    Dies änderte sich erst als Wey 12 Jahre alt war und sie mal wieder in eine Seeschlacht gerieten. Alles verlief im Grunde so wie immer und die Schwarzhaarige behielt zwar so wie immer ihren Besitzer gut im Augen, doch es schien zuerst nicht so, als wenn er irgendwie in Gefahr schwebte, weswegen sie sich wohl mal wieder nicht einzumischen brauchte. Der Kampf schritt voran und mit einem Mal kippte die Situation und Henry war von einer Gruppe von gegnerischen Piraten umzingelt. Die Mitglieder ihren eigenen Bande, die zuvor noch an seiner Seite waren, lagen tot oder schwer verletzt am Boden und waren nicht mehr in der Lage ihm zu helfen, während der Rest der Crew woanders auf dem Deck mit kämpfen beschäftigt war. Der 13-jährige schlug sich zwar tapfer, doch alleine hätte er so eine Situation nicht überstanden. Zum Glück für ihn bedeutete er Wey jedoch mittlerweile sehr viel, sodass sie es niemals zulassen konnte, dass man ihn umbrachte. Aus diesem Grund schoss sie aus einiger Entfernung auf die Angreifer ihres Besitzers, wodurch sie sie entweder lange genug ablenkte, um Henry eine Chance zum Angriff zu geben, oder sie gleich stark genug verletzte, wenn nicht gar tötete, sodass sie nicht weiter in der Lage war ihren Besitzer zu attackieren. Durch ihre Unterstützung überlebte Henry diesen Kampf und konnte nach dem Sieg der Bande seines Vaters mitfeiern. In einem Gespräch nur wenige Tage darauf wollte Henry wissen, wieso sie erst dann eingegriffen hatte, obwohl sie sich bis dahin immer aus den Kämpfen raus gehalten hatte. Nachdem sie ihm erklärt hatte, dass sie dies getan hatte um ihn zu schützen, kam er auf die Idee dies dahingehend auszunutzen, dass Wey auf seinen Auftrag hin verschiedene Personen, die ihm ein Dorn im Auge waren und somit, wie er ihr sagte, eine Gefahr für ihn darstellen, vor der er unbedingt geschützt werden muss, tötet.
    In den darauffolgenden Jahren zog die Schwarzhaarige immer mal wieder, zusammen mit zwei oder drei Männern von Henry's Vater als Begleitung, aus, um Auftragsmorde für Henry auszuführen. Sie hielt sich dabei immer größtenteils verdeckt, damit niemand sie mit den Tushkers Piraten in Verbindung bringen konnte, sodass es für sie ein leichtes war sich als Auftragskillerin auszugeben und die Leute einfach nur nicht wussten, wie man mit ihr in Kontakt trat, da sie sonst auch für sie Morde ausführen würde, da deutlich war, dass sie keinerlei Probleme mit dem töten hatte. Auf einem dieser Aufträge lernte sie noch dazu den Stil der Curving Bullets kennen, welchen sie von da an praktizierte, da er der erste Stil war, der ihr wirklich zusagte.
    Nach dem Abschluss einer Mission kehrte sie immer auf direktem Wege zurück zum Schiff auf dem Henry auf sie wartete. Die Zeit bis zu ihrem nächsten Auftrag verbrachte sie ausschließlich mit Henry, es sei denn er hatte gerade einmal anderen weiblichen Besuch außer ihr. Denn als die beiden älter waren und eindeutig keine Kinder mehr, begannen sie auch das Bett zu teilen und dies sicherlich nicht um nebeneinander ins Land der Träume ab zu schweifen. Die Tatsache, dass Henry diesen Platz oft genug mit einer anderen Frau als ihr besetzte störte sie dabei herzlich wenig, da sie wusste, dass er diese bald wieder aus seinem Bett schmeißen würde, während sie immer wieder ihren Weg zurück dorthin fand.
    Das alles änderte sich erst, als sich tief in ihr ein sehnlicher Wunsch regte, der sogar die Liebe zu Henry überwucherte und sich in ihrem Kopf breit machte. Nicht sehr lange vor ihrem 20. Geburtstag merkte Wey, dass ihr etwas fehlte, etwas ganz Entscheidendes. Die junge Frau wollte frei sein. Das töten für ihren Besitzer war zwar schön und gut und sie konnte bei ihren Aufträgen frei umherreisen, doch wirklich dorthin, wo sie hin wollte und das tun, was sie wollte – das war ihn nicht vergönnt. Denn egal wo sie hin ging, sie wurde immer wieder mit einer Tatsache konfrontiert: Durch ihre Flügel war sie eine Außenseiterin und ihr einziges Anrecht zu leben war, dass sie jemand anderem als Sklavin diente. Sie wollte beweisen, dass sie keine bloße Sklavin war, sondern in der Lage auch ohne einen Führer durch die Welt zu schreiten. Wey wollte anderen zeigen, dass sie stark war, sicherlich sogar stärker als alle anderen, die ja Menschen waren und somit viel wertvoller als sie.
    So kam es, dass sie sich eines Nachts, nachdem Henry schon eingeschlafen war, mit einigen Sachen aus seinem Schlafzimmer schlich. Zu ihrem Unglück bemerkte der Ältere jedoch ihr fehlen und konfrontierte sie, kurz bevor sie es schaffen konnte unbemerkt vom Schiff zu flüchten. Bei jeder anderen Person, die sich auf diesem Schiff befand, hätte es kein Problem gegeben, sie hätte denjenigen einfach erschossen. In diesem Falle wurde sie jedoch mit zwei starken Gefühlen konfrontiert. Auf der einen Seite ihre Liebe zu Henry, auf der anderen ihr Wunsch nach Freiheit. Letztendlich siegte letzteres und ein einzelner Schuss aus ihrer Pistole ließ die Stille der Nacht zerbersten, ehe sie Henry traf.
    Ohne sich noch einmal umzudrehen und nachzuschauen, ob sie ihn nur verletzt oder gar getötet hatte, entfloh die Schwarzhaarige in die Dunkelheit der Nacht. Ihr gelang es zu entkommen, ohne das die Piratenbande es schaffte sie wieder zu finden. Zur Flucht vom Schiff nutzte sie das Beiboot des Schiffes, welches sie auch immer gebraucht hatte, wenn sie unerkannt eine Insel betreten sollte, um einen Auftrag zu erfüllen. Seitdem reiste Wey alleine durch den West Blue und ging der Arbeit nach, die ihr am Besten lag: das Töten. Sie verdiente ihr Geld damit, dass sie gesuchte Verbrecher erledigte und bei der Marine ablieferte. Wirklich zufrieden war sie damit jedoch nicht, da dies größtenteils nur kleine Fische waren, also nicht wirklich der Rede wert. Wenn sie ihre Stärke beweisen und noch dazu viel Geld kassieren wollte, so musste sie sich mit größeren Fischen anlegen. Sehr viel größeren Fischen und diese würde sie auf der Grandline finden können. Um dorthin gelangen zu können, das war ihr schmerzlich bewusst, würde sie jedoch auf die Hilfe von anderen angewiesen sein, mit denen sie zusammen reisen musste. Irgendwo war sie allerdings doch froh über diesen Umstand, da sie so nicht mehr einsam sein würde, denn ein wenig fehlte ihr das geschäftige Treiben auf einem voll bemannten Schiff schon und vor allem Leute, mit denen sie einen trinken gehen konnte, ohne das diese sich an ihren Flügeln störten.
    Nun lag ihr Hauptaugenmerk darin Mitglieder für eine Crew, ein Schiff und genug Geld um alle zu versorgen zusammen zu kriegen, damit es so schnell wie möglich auf die Grandline ging, um den großen Jungs einen kräftigen Tritt in den Hintern zu verpassen. Es war eine Herausforderung, auf die sie sich schon freute...

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    Schreibprobe

    Es war laut und überfüllt in der Bar, dunkel und es roch nach kaltem Schweiß vieler Menschenleiber. Unzählige Gestalten waren hier versammelt, hoben ein Bier nach dem anderen und wurden zunehmend immer betrunkener, je weiter der Abend voranschritt. Auch die Schwarzhaarige, welche in einer der dunkelsten Ecken des schäbigen Etablissement saß, bildete hierbei keine große Ausnahme. Verborgen vor und vergessen von den anderen Personen im Raum im Schatten sitzend genoss sie den Geschmack des Alkohols auf ihrer Zunge. Natürlich hätte sie nichts dagegen inmitten all dieser Menschen zu sitzen, für eine kurze Zeit die Kälte aus ihren Augen zu verbannen und Spaß zu haben, doch sie wusste, dass dies aufgrund ihrer Flügel und der daraus resultierenden Angst der Flügellosen unmöglich für sie war, selbst in diesem betrunkenen Zustand, in welchem sich alle befanden. Sie war nun schon in genug Bars gewesen, um sich dieses unerfreulichen Zustandes bewusst zu sein, denn im Gegensatz zum Personal, welches oft genug über diesen auffälligen Umstand hinweg sahen, schließlich war sie eine Kundin und brachte somit Geld in die Kasse, waren die anderen Besucher meistens nicht in der Lage solch Toleranz zu zeigen und sie zu akzeptieren. So war sie es mittlerweile gewohnt, dass sie alleine in einer dunklen Ecke saß um ein wenig Alkohol zu genießen und dennoch erstaunte es die Schwarzhaarige nicht, als sich ein junger Mann ihrem Tisch näherte, nicht etwa in dem Glauben er sei frei, sondern im vollen Bewusstsein ihrer Anwesenheit. Wey lehnte sich ein Stück vor, gerade soweit, dass man ihr Gesicht erkennen konnte, jedoch nicht die zwei schwarzen Flügel auf ihrem Rücken und lächelte so charmant sie es nur konnte. „Mister Kiliarn, nehme ich an?“, fragte sie den Mann, welcher auf der anderen Seite des Tisches stehen geblieben war. Thomas Kiliarn – ein gutaussehender aufstrebender Pirat, jedoch leider Gottes ziemlich naiv, sodass er sich dazu bereit erklärt hatte sich alleine mit ihr zu treffen und den Rest seiner Mannschaft irgendwo allein zurück zu lassen. „Der bin ich. Dann sind Sie sicherlich die geheimnisvolle Dame, welche mich hierher eingeladen hat.“ Seine Worte waren in einem freundlichen Tonfall gehalten und seine Wortwahl lies darauf schließen, dass er noch einige der Höflichkeitsfloskeln kannte, welche viele andere Piraten schon längst abgelegt hätten. Wey erhob sich von ihrem Sitzplatz, blieb aber dennoch weitestgehend im Schatten verborgen. „Die bin ich. Sehr erfreut, Sie kennen zu lernen.“ Auch auf dem Gesicht des Piraten erschien ein Lächeln. „Die Freude ist ganz auf meiner Seite, Miss...?“ Der Mann stockte. Natürlich wusste er nicht, wie sie hieß, schließlich hatte sie keinen Namen auf dem Brief angegeben, den sie ihm hatte zukommen lassen. „Wie unhöflich von mir!“, erwiderte die Schwarzhaarige, wobei sie einen weiteren Schritt nach vorne trat, wodurch sie nun fast an dem vor ihr stehenden Tisch anstieß und Kiliarn, wie auch alle anderen Anwesenden, in der Lage waren die zwei schwarzen Flügel hinter ihrem Rücken hervorschauen zu sehen. Mit einem Mal verschwand das Lächeln aus ihren Augen, auch wenn es auf ihrem Gesicht nach wie vor vorhanden war, die grauen Augen der Frau nahmen einen kalten, unbarmherzigen Zug und gleichzeitig zog sie ihre Pistole, mit welcher sie ihrem Gegenüber daraufhin ins Gesicht zielte. „Ich bin die Jägerin Wenazza. Und du, kleiner Pirat, bist meine Beute.“ Entsetzen machte sich auf dem Gesicht Kiliarns breit und seine Augen weiteten sich vor Angst, angesichts des tödlichen Metalls in ihrer Hand. Sie ließ ihm keine Zeit für auch nur die klitzekleinste weitere Reaktion. RUMMS. Der leblose Körper des Piraten sackte zu Boden und erschrockene Stille breitete sich in der Bar aus, während die junge Frau ihre Waffe zurück an ihren angestammten Platz beförderte, den letzten Rest Bier aus ihrem Krug in einem Schluck trank und dann den bewusstlosen Mann am Kragen packte. Das Kopfgeld dieses Kerls war zwar nicht groß, kein Wunder, ein größerer Fisch hätte sich sicherlich nicht so einfach umhauen lassen, doch es reichte um über die Runden zu kommen. Ganz zu schweigen im Übrigen von dem Bündel Berry, welche er bei sich getragen hatte und das nun auf dem Tresen der Bar landete, als Bezahlung für den Alkohol, welchen sie beim warten getrunken hatte. Ohne weiter auf ihre vor Schock erstarrte Umgebung zu achten verließ Wey danach das Gebäude, den Ohnmächtigen hinter sich her schleifend und schlug die Richtung der nächsten Marinebasis an. Vielleicht war sie ja in der Lage in der nächsten Bar einige Zeit mit dem Teufelsgesöff zu verbringen, ohne das sie irgendjemanden in Angst und Schrecken versetzte. Daran glauben, dass sie es jemals schaffte in einer ausgelassenen Runde mitzufeiern und ein Teil davon zu sein, tat sie allerdings nicht, warum auch? Es war nie so gewesen und würde nie so sein, dafür war der Unterschied einfach zu groß zwischen ihr und den anderen, wobei es sich bei diesem Unterschied namentlich um die Flügel und ja, vielleicht auch ihrer vorwiegend kalten Art, handelte. Während sie einsam, nur mit einem Bewusstlosen als Gesellschaft, die Straße hinunter lief, begann Wey die Melodie eines Liedes zu summen, welches der Mann gesungen hatte, der bislang ihr einziger Freund gewesen war und von dem sie sich letztendlich doch abgewendet hatte, seit sie Kinder waren. Sie bereute ihre Entscheidung nicht und doch... fehlte er ihr...
     

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  2. Undine Rusalka

    Undine Rusalka Member

    Beiträge:
    313
    Steckbrief:
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    Kampfstil:
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    Technikdatenblatt

    Attribute:

    Stärke: 3
    Schnelligkeit: 3
    Kampfgeschick: 1
    Fernkampfgeschick: 5
    Widerstand: 2
    Willenskraft: 5

    Attributssteigerung:

    Schütze:

    Stärke: 2
    Schnelligkeit: 1
    Kampfgeschick: 3
    Fernkampfgeschick: 1
    Widerstand: 2
    Willenskraft: 1


    Kampf-Klasse:

    Schütze


    StufeBonus
    1Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Kampfstils.

    Ausrüstung:

    Waffen: einfache Pistole(Vorderlader, Härte 4)

    Gegenstände:
    - einfacher Seesack mit Kleidungsstücken und einem simplen Schachbrett
    - einem Log-/Tagebuch
    - Aufbewahrungsmöglichkeit für Geld in Form einer Geldbörse

    Geld: 2.000 Berry


    Job:

    /


    Kampf-/Schießstil:

    Curving Bullets

    Kampfart: Schütze
    Schusswaffe: jegliche Art von Schusswaffen (Gewehr, Pistole etc.)
    Klassen: Scharfschütze, Gauner
    Verfügbarkeit: Öffentlich

    Beschreibung:
    Dieser Stil wurde entwickelt um mit einer Schusswaffe, wie einem Gewehr, um Hindernisse herum zu schießen. Der Stil ist nicht weit verbreitet, da es immer wieder Probleme damit gibt, dass sich die Kugel im Lauf verkantet und der Druck der Treibladung den Lauf der Waffe zerstört. Oftmals führt dies dazu, dass der Schütze von den Splittern tödlich verletzt wird.
    In vielen Büchern über die Möglichkeiten eines Schützen mit Schusswaffen wird dieser Stil erwähnt, jedoch wird immer davon abgeraten sich den Stil an zueignen, da unerfahrene Schützen oftmals sterben, wenn sie es versuchen.
    Damit die Kugel die gewünschte Flugbahn nimmt, muss der Schütze ihr einen Drall verleihen. Die Richtung und die Geschwindigkeit des Dralles sind maßgeblich für die Flugbahn, so weicht eine mit einem starken Drall versehene Kugel mehr von der normalen Flugbahn ab ,als eine mit einem weniger starken Drall. Erzeugt wird der Drall in dem der Schütze die Waffen im richtigen Moment und mit der richtigen Geschwindigkeit bewegt, so dass die Kugel über die passende Länge an der Innenseite des Laufes rollt und diese Rollbewegung auch noch beim Verlassen des Laufes behält. Die so entstehende Flugbahn hat eine Ellipsen ähnliche Form und kann theoretisch mit einer Funktion des zweiten Grades mathematisch dargestellt werden. Die Bewegung kann mit einer ausholenden Bewegung des Armes, dies ist die gängigste Methode, oder auch mit einer Bewegung des gesamten Körpers ausgeführt werden. Daraus ergibt sich, dass der Schütze ein sehr gutes Timing und auch entsprechend schnell sein muss, da diese beiden Faktoren den Flug der Kugel maßgeblich beeinflussen. Meister des Stils schaffen es, dass die Kugel mehrere Meter von ihrer eigentlichen Flugbahn abweicht.


    Stufe 1:
    Schnelligkeit: 2
    Fernkampfgeschick: 3
    Der Schütze schafft es den richtigen Zeitpunkt für die Bewegung nun grob zu treffen, auch die Geschwindigkeit der Bewegung ist gerade ebenso korrekt gewählt. Jedoch kommt es noch vor, dass der Schütze weder das Eine noch das Andere korrekt trifft und die Kugel unbeeinflusst den Lauf verlässt oder sich im Lauf verkantet. Auch ist die Abweichung die entsteht noch so gering, dass es kaum auffällt, dass die Kugel nicht der normalen Flugbahn gefolgt ist. Daher ist es noch nicht wirklich möglich die Kugel an Hindernissen vorbei zuleiten. Außerdem wäre die Genauigkeit viel zu gering, als dass man sicher ein Ziel treffen könnte, ebenso ist man auf dieser Stufe noch an die Waffe gebunden, mit der man den Stil lernt.

    --- Techniken des Stils---

    Minor Divergence

    Typ: Schießen
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Curving Bullets-Stil; Schnelligkeit 2, Fernkampfgeschick 3

    Beschreibung: Dies ist die erste Technik des Curving Bullets Stil die man lernt und sie ist nicht einmal besonders. Im Grunde ist diese Technik nur dafür geeignet den Umgang mit dem Stil zu erlernen und zu üben, doch wenn man sie nicht lernt, so kann man später kaum eine Technik des Curving Bullets Stil lernen.
    Die Ausführung der Technik an sich ist nicht schwer zu erlernen, zumindest nicht das, was man tun, allerdings gelingt dies nur selten.
    Der Anwender der Technik zieht sein Gewehr zu einer Seite und gibt der Kugel so einen Drall, welcher jedoch noch zu gering ist, als dass er wirklich auffällt. Allerdings kann eben dieser Drall und die daraus resultierende Abweichung dafür sorgen, dass die Kugel nicht genau dort einschlägt, wo der Gegner es erwartet. Natürlich richtet dies nicht mehr Schaden an als normal, wenn die Kugel aber auf etwas hartes trifft und dort zersplittert, ist der so entstehende Schaden natürlich größer. Die genaue Abweichung ist noch mehr dem Zufall und dem Glück des Schützen zu zuschreiben als seinem Können.
     
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