Triane / Rose Harvest

Dieses Thema im Forum "Royal Flush Piraten" wurde erstellt von Triane, 9. Aug. 2015.

  1. Triane

    Triane Pirat

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    Arzt
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    Kampfstil:
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    Charakterdatenblatt


    Persönliche Daten


    Name: Harvest
    Vorname: Rose
    Spitzname: Triane, Tria, Trish, Trisha,
    Geburtstag: 16. Januar; gefeiert wird ihr Geburtstag jedoch an Yins Festtag, dem ersten Samstag im Jahr nach einem Vollmond

    Alter: 17 Jahre
    Größe: 1,60 m
    Gewicht: 60 kg

    Augenfarbe: Gelbbraun
    Haarfarbe: Schneeweiß bis Platinblond

    Blutgruppe: AB+

    Aussehen: Durch ihren vielen Aufenthalt in der Sonne konnte Triane sich eine gesunde Bräune zulegen. Ihre Haut ist ansonsten vom harten Training gezeichnet, sie ist rau und man findet häufig kleinere Narben. Trisha wirkt eher dratig als muskulös. Würde man sie ohne Kleidung sehen, könnte man meinen, dass das viele Training ihr die grazile Weiblichkeit genommen hat. Tatsächlich wirkt sie nicht gerade zerbrechlich, aber dennoch auf gewisse Weise geschmeidig. Üppige Rundungen sucht man bei Triane vergeblich, sie wirkt in diesem Bereich immer noch recht jung. Dafür besitzt sie aber lange geschmeidige Beine, die ziemlich kräftig zutreten können. Ihre Haare waren schon immer schneeweiß und kurz geschnitten, ein paar Strähnen umrahmen zum Teil ihr Gesicht. Im Nacken und an den Ohren ist ihr Haar kurz geschoren. In ihrem Gesicht findet man größtenteils weiche Gesichtszüge, auch wenn ihr Blick von Natur aus immer etwas streng wirkt. Tria lässt ihre Fingernägel immer etwas länger wachsen und hält sie penibel sauber. Da sie kein Make-Up trägt, wirkt sie im Vergleich zu vielen anderen Frauen etwas blass im Gesicht, ihre Lippen haben ein leichtes Rosa und das einzige Rot auf ihren Wangen kommt von der Durchblutung.Trianes große Augen sind gelbbraun und wirken meistens eher streng. Sie sind leicht mandelförmig und über ihnen zeichnen sich in einer dünnen Linie ihr weißen Augenbrauen ab.Zudem hat sie noch eine kleine spitz zulaufenden Nase, die in einem perfekten rechten Winkel zum Rest des Gesichts absteht. Trianes Gesicht ist eher rund als länglich.
    Triane trägt meistens die Kleidung aus dem Kloster auf Ren. Diese Mönchskleidung besteht aus geschickt gebundenen, farbintensiven, stabilen Baumwolltüchern. Oben trägt sie ein langes gelbes Tuch, welches mit Lederbänden verstärkt wurde, so dass sie es als schulterfreies Oberteil tragen kann. Das gelbe Tuch verläuft dann tiefer nach unten, ähnlich gebunden wie ein Rock, der die Schenkel freilässt. Um die Hüfte hat sie dann noch ein rotes Tuch gebunden. Das rote Tuch umfasst auch ihren Bauch und ist hinten mit einem Knoten befestigt, ein Stück weit hängt das Tuch vom Knoten aus nach unten, etwa bis auf Kniehöhe. Um die Hände und Füße bindet Tria sich selbst Bandagen. Manchmal ist sie jedoch auch barfuß unterwegs oder verwendet ein paar einfache Sandalen. An den Armen trägt sie zu den Bandagen noch eine Armpanzerung aus Leder, Holz und Eisen, diese schützen nicht nur den Unterarm sondern auch ihren Handrücken.
    Manchmal, wenn sie sich einfach wohl fühlen will, trägt sie eine einfache braune, weit geschnittene, westliche Mönchskutte aus Leinen. Würde sie die Kutte nicht mit einem einfachen Seil am Bauch zusammen halten, so könnte man bei Tria bis zum Nabel durchsehen.Mit über gezogener Kapuze ist es fast unmöglich zu sagen wer oder was sich unter der Kutte verbirgt. Unter dieser Kleidung trägt Trisha immer ein weißes Brustband und einen weißen Lendenschurz. Als Kopfbedeckung benutzt sie manchmal einen weiten Sonnenhut aus Stroh oder Bambus. Um ihren Hals trägt sie das einzige Erinnerungsstück an ihre unbekannte Vergangenheit, ein Anhänger, der aus dem Zahn eines Seekönigs gefertigt wurde. Sie besitzt auch ein grünes Cheongsam, aus feinster Seide, das mit einem großen goldenen Drachen bestickt wurde und passende goldene Verzierungen trägt. Ein sehr teures Kleid, welches von ihrer Besitzerin noch nie getragen wurde, da es, aufgrund seiner Herkunft, ein sehr emotionales Gewicht hat, welches das junge Mädchen noch nicht verkraften kann.


    Besondere Merkmale: Triane hat viele kleine, kaum sichtbaren Narben. Auf ihrem rechten Unterarm findet man eine große leicht zu erkennende kreuzförmige Narbe, welche meistens von einer Panzerung verdeckt wird. Sie trägt keinen Schmuck, außer der zurecht geschnitzten Spitze eines Seekönigzahns, der an einer einfachen Schnur hängt. Ihre Haare sind schneeweiß, wodurch sie unter den meisten Menschen schon auffällt, zudem sind sie aber noch kurzgeschnitten, knabenhaft rebellisch, was bei den meisten Frauen und Mädchen in ihrem Alter nicht so häufig auftritt. Ihre stechend gelbbraunen Augen, wirken meistens ein wenig streng, das liegt einmal daran das sie aufgrund der hellen Iris ein wenig lichtempfindlich und deswegen immer leicht geschlossen sind. Zum anderen bewirkt die Ausrichtung ihres Gesichts, der Stirn und der Augen, das ihr Blick von Natur aus eben etwas streng wirkt. Passend zu ihrem waffenlosen Kampfstil verwendet Tria leichte Panzerungen an den Unterarmen, die sie nur selten abnimmt. Um den rechten Oberarm hat sie sich ein rotes Band mit langer Schleife gebunden. Das Band war ein Geschenk ihres Jugendfreundes Taiki, hat aber ansonsten keine wichtige Bedeutung, außer dass Triane es hübsch findet. Sie verwendet, neben der Farbe Weiß, gerne kräftige Farben in ihrer Kleidung, zum Beispiel Gelb und Rot. Die Farbe Pink lehnt sie sehr entschlossen ab, seid ihrer Jugendzeit hat sich eine starke Ablehnung dagegen entwickelt.
    Wenn sie grinst kann man sehen, dass ihre Eckzähne länger als beim Durchschnitt sind, das fällt besonders auf, wenn sie hungrig ein Stück Fleisch ansieht und gibt ihr dabei einen etwas raubtierhaften, fast gefährlichen, Ausdruck. Zu passenden Gelegenheiten hat sie eine Gebetskette in ihrer Hand, welche sie für die Meditation und ihre Gebete gebraucht und danach noch eine weile um ihr Handgelenk trägt.
    Ein weiteres besonderes Merkmal wäre wohl auch der große weiße Wolf den man meistens an ihrer Seite sieht. Aus ihrem Mund hängt immer mal wieder irgendwas Essbares, ein Hühnerknochen, eine Selleriestange, Ein Lutscherstiel, Lakritze oder ähnliches, oder zumindest ein Zahnstocher, ansonsten achtet sie aber sehr auf Sauberkeit.
    Wer nahe genug an Triane herankommt, der bemerkt einen leichten Duft von Blumen und Kräutern, der dank ihrer Arbeit fast dauerhaft an ihr hängt und besonders an ihren Händen. Triane besitzt eine nahezu perfekte Körperhaltung, immer aufrecht und gerade, beim laufen könnte sie ohne Probleme ein Buch auf ihrem Kopf balancieren. Sie versucht immer ihr Ziel im Auge zu behalten, darum behält sie auch beim Rennen den Kopf hoch. Sie lässt nur ungern ihre Arme einfach hängen, lieber verschränkt sie sie hinter ihrem Rücken oder unter der Brust oder sogar über dem Kopf. Dadurch wirkt sie auf andere manchmal etwas "steif" aber sobald sie ihren Mund aufmacht, legt sich das wieder. Triane zieht häufig Worte lang und versucht möglichst oft Redewendungen und kluge Sprüche anzuweden, das gelingt ihr jedoch meistens nicht wirklich, da sie die Redewendungen irgendwie durcheinander bringt und nicht das nötige Taktgefühl besitzt, um kluge Sprüche und alte Weiseheiten an den richtigen Stellen zu nutzen. Wenn sie sich freut oder anders aufgeregt ist, springt sie zudem auch manchmal hin und her, eben richtig "hibbelig".




    Herkunft und Familie

    Verwandte:

    Mutter: Clair Harvest, geborene Ruge (verstorben mit 20 Jahren)
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    Clair war die Tochter des großen Kampfsportlers Hasel Ruge und Erbin seiner Kampfschule. Ihr Leben lang handelte sie immer entschlossen und wollte nur ihrem Herz folgen. Nach einem Unfall, bei dem ihre beste Freundin durch ihre eigene Faust starb, floh die meisterhafte Kämpferin vor ihrer Vergangenheit und gründete ein neues Leben im East Blue. Clair kannte ihre erste leibliche Tochter nur ein Jahr lang, hat sie dennoch innig geliebt und wäre für sie durch die Hölle gegangen. Clair war durch ihre Erziehung nur eine sehr harte und raue Erziehung gewöhnt, diese Erziehung war ihr eine Mahnung, so dass sie zu einer warmherzigen liebevollen Mutter wurde. Sie konnte ihrer Adobtivtochter, der kleinen Merru, nie eine Bitte abschlagen und hätte Triane damals schon reden können, wäre es bei ihr auch so gewesen. Der Mord, den sie im Affekt begangen hatte, war so prägend für Clair, dass alle kämpferischen Wesenszüge in sich verschloss und erst wieder hervorkamen, als sie ihre Familie beschützen musste. Damit konnte sie ihre Familie retten, starb aber im Kampf gegen die Piraten der BlackMonsterPiraten.


    Vater: Kapitän Sieg Harvest (42, lebendig)
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    Sieg Harvest war immer etwas zu weichherzig für die Marine. Als Leutnant verschonte er den Kapitän der zerschlagenden Black-Monster-Piratenbande, Rose Darling und mehr, er sorgte dafür, dass sie in die Marine aufgenommen wurde und heiratete sie später. Seine erste Ehefrau starb jedoch, als die Überreste der Black-Monsters sich sammelten und aus Rache das Marineschiff angriffen, auf dem sowohl Sieg und Rose stationiert waren. Er und seine Tochter Merru trauerten länger als ein Jahr, bis Sieg eine junge Frau auf dem offenem Meer in einem kleinen Segelboot fand, die ohne seine Hilfe verdurstet wäre. Er nahm die anscheinend heimatlose Frau bei sich auf und ihre sonnige Art brachte wieder Freude ins Haus Harvest. Auch wenn er von Clair nicht viel mehr als ihren Namen wusste, heiratete er sie. Clair war auch damit einverstanden ihre erste gemeinsame Tochter nach seiner verstorbenen Ehefrau zu benennen.
    Siegs Künste mit dem Zweihandschwert und seine Erfahrung auf See, brachten ihn bis zum Status des Kapitäns. Dennoch konnte er seine Familie nicht vor dem erneuten Angriff der Black-Monster-Piraten retten, als sie alle zusammen auf See unterwegs waren. Sieg war plötzlich wieder allein mit Merru, der erneute Verlust seiner Ehefrau und seiner jüngsten Tochter, veränderte etwas in ihm. Er wurde kaltherzig und gnadenlos. Sein erstes Bestreben ist es nun die Black-Monster-Piraten zu jagen und zu töten. Über seinen Rachewunsch hinaus hat er alles anderes vergessen, sogar seine Tochter Merru geriet langsam immer weiter ins Abseits.
    Sieg liebte seine Tochter Rose sehr, genauso wie seine erste Tochter. An ihre Geburt knöpfte er die Überzeugung, dass alles im Leben gut wird und es eine höhere Gerechtigkeit gibt, eine wohlwollende Gerechtigkeit. Ihr angeblicher Tod vernichtete dies und hinterließ im Herzen ihres Vaters nicht nur Trauer, sondern echten Hass.


    Halbschwester: Merru Harvest (20, lebendig)
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    Merru Harvest verlor ihre leibliche Mutter im Alter von zwei Jahren und hat deswegen kaum Erinnerungen an sie. Sie erinnert sich jedoch sehr gut an die Trauer ihres Vaters und wie fröhlich und glücklich er war, als die warmherzige fröhliche Clair in ihr Leben trat. Merru wollte immer so werden wie sie, sie wollte auch diese Fähigkeit, Trauer in Glück verwandeln zu können. So wie ihre Stiefmutter Clair sah Merru alles mit einem Lächeln und versuchte allem irgendwas Positives abzugewinnen. Ohne es zu bemerken, wurde ihre Persönlichkeit dadurch ein Spiegelbild der Persönlichkeit von Clair Harvest. Merru hatte nicht viel Zeit den Tod ihrer Stiefmutter zu verarbeiten, denn ihr Vater war durch den Verlust von Clair viel stärker getroffen. Merru legte alles daran, ihn wieder aufzumunten, doch sie erkannte irgendwann, dass es ihr nicht möglich war ihren Vater aus dem Strudel von Hass und Trauer zu befreien. Darum zog sie später los um irgendwo auf der Welt einen Weg zu finden, ihren Vater wieder etwas Fröhlichkeit und Hoffnung zu bringen. Weil die Seefahrt und die Piraterie, ihr gleich zwei Mütter nahmen, hatte Merru nie viel dafür übrig Piratin zu werden oder zur Marine zu gehen. Sie wurde Tänzerin um ihren Lebensunterhalt zu verdienen und um sich selbst zu verteidigen lernte sie den Umgang mit einem langstieligen Schlachthammer. Merru war die letzte Person, die Rose Harvest vor ihrem neuen Leben in Ren sah. Sie sah wie die Explosion das Rettungsboot packte und aufs offene Meer schleuderte, kurz bevor sie selber das Bewusstsein verlor. Niemand glaubte dem Mädchen die Geschichte von dem Ruderboot, das so eine starke Explosion unbeschadet überstanden haben soll. Darum ist Merru die einzige Person, die daran glaubt, dass ihre Halbschwester noch irgendwo am Leben sein kann und nach ihr sucht.


    Großvater: Hasel Ruge (60, lebendig)
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    Der Meister der Ruge-Kampfschule. Er war schon vom Kindesalter an von den Kampfkünsten begeistert. Während einer langen Reise, durch alle Blues und Teile der Grand Line, lernte er damals die zehn, seiner Meinung nach, besten waffenlosen Kampftechniken und kombinierte sie zu dem Ruge-Kampfstil, der aus seiner Sicht unschlagbar ist. Er eröffnete in Loguetown eine Kampfschule, die zu ihrer Zeit viel Ansehen und Einkünfte genoss. Hasel war nach außen schon immer das, was man als “komischen Kauz“ bezeichnen würde. Immer einen dummen Witz auf den Lippen, meistens fröhlich und hinter kurzen Röcken her. Doch sobald es um den Kampf oder den Kampfsport geht, wird er unglaublich diszipliniert und ernst. Da Hasels Frau jung an einer Krankheit verstarb, hatte er nur eine Tochter, Clair Ruge. Er versuchte sie mit allen Mitteln zu einer großen und berühmten Kampfsportlerin zu machen, um sein Erbe, die Ruge-Kampfschule, weiter tragen zu können. Darum schenkte er ihr auch einen Anhänger, den er aus dem Zahn eines Seekönigs geschnitzt hatte, dessen angebohrenen Eigentümer er zuvor eigenhändig erledigt hatte.
    Hasel erkannte zu spät, dass sein Weg der Faust, nicht der Weg seiner Tochter war. Er übte soviel Druck auf sie aus, dass sie daran zerbrach. Nach einem Unfall beim Training, bei dem sie ihre Trainingspartnerin tötete, lief Clair davon. Das letzte, was Hasel von seiner Tochter sah, war ihr tränengetränktes Gesicht, welches von Verzweiflung zerrissen war. Als dies jedoch damals geschah, bekam der erboste Kampfmeister das gar nicht mit, er sah nur die Schülerin, die sich nicht beherrschen konnte und versagt hatte, anstelle seiner verängstigten Tochter. Erst als Clair nach drei Tagen nicht nach Hause zurückkehrte, begann Hasel zu verstehen. Seine Liebe gehörte in erster Linie seiner Tochter, nicht der Kampfkunst, aber er war zu sehr vom Ruhm des Kampfes geblendet. Er schloss seine Kampfschule und machte sich auf die Suche nach seiner Tochter. Sein Traum, seine Kampfschule an seine Tochter zu übergeben, wurde schnell zu dem Traum sie einfach wieder zu sehen, in die Arme nehmen zu können und sich zu entschuldigen. Hasel erfuhr nie vom Tode seiner Tochter oder der Existenz seiner Enkelin, er befindet sich immer noch auf der Suche nach Clair, irgendwo auf den unendlichen Meeren.


    Ziehvater: „Mönch Nakamura“ (75, lebendig)

    Nakamura hat das kleine Mädchen Triane damals am Strand in einem angeschwemmten Beiboot gefunden. Er gab ihr ihren Namen und nahm sie mit ins Kloster, wo er sie zusammen mit den anderen Waisenkindern nach bestem Gewissen erzog. Nakamura war schon immer ein strenger Mann, er forderte Disziplin von seiner Tochter und späteren Schülerin, er zeigte ihr jedoch auch immer wieder, dass er sie liebte. Er war nicht nur ihr Ziehvater, sondern auch ihr Meister im Kampfsport, ihr Lehrer in der Medizin und spiritueller Führer. Er trainierte sie im waffenlosen Kampf und versuchte ihr den Weg zur Erleuchtung zu zeigen. Es fiel Nakamura schwer Triane gehen zu lassen, schließlich war sie seine Tochter. Weil er sie damals selbst gefunden hatte und mit ihrer Erziehung soviel Zeit verbracht hatte, entwickelte sich zu ihr eine viel stärkere Bindung, als zu den anderen Kindern im Kloster. Natürlich durften auch die anderen Kinder im Kloster zu ihm "Vater" sagen und wenn er über sie sprach, bezeichnete er sie auch immer als "seine Kinder", aber Tria war die einzige, die er wirklich "Tochter" nannte.
    Er wusste das ihr Abschied notwendig war. Er konnte die Unruhe in ihr spüren, ihre Neugierde auf diese Welt, die sie nicht kannte. Sie im Kloster zu behalten, wäre so gewesen als hätte er einen Vogel im Käfig gehalten. Tria liebt ihren Ziehvater von ganzem Herzen, gleicher Maßen respektiertsie ihn als Lehrer und Meister, auch wenn sie nie alle seine Lehren verstanden hat. Trisha erfuhr mit zehn, wie Nakamura sie fand, seit dem hatte sie den Wunsch ihre biologischen Eltern zu treffen und sie zu fragen was passiert ist. Trotzdem wird sie Nakamura immer „Vater“ nennen und das mit Stolz.



    Bekannte:

    Begleiterin, Izumi (lebendig, 9 Jahre)

    Die weiß/graue Fähe begleitet Tria, seit dem sie von dem damals acht jährigen Mädchen im Wald gefunden wurde. Der weibliche Wolf war damals sehr krank und hätte aus versehen beinahe Triane getötet, als sie ihr Medizin gab. Auch wenn Izumi nur ein Tier ist, weiß sie was Treue und Liebe ist. Sie begleitet Trisha überall hin, trägt ihre Sachen, steht ihr im Kampf zur Seite und lässt sie sogar auf sich reiten. Für Triane war Izumi immer ihre beste Freundin, dabei behandelt sie sie meistens tatsächlich eher wie einen Menschen, als wie ein Tier. Sie verlässt sich jederzeit auf die Fähe und ist mit ihr über eine innige Freundschaft verbunden.
    Tria ist sehr froh darüber das die Fähe zur Gattung der Eisenwölfe gehört, weil dies Izumi ein längeres Leben vergönnt, als den meisten anderen Wölfen. Ein Leben ohne Izumi könnte Triane sich nicht mehr vorstellen und die Gewissheit darüber, dass sich ihre Wege irgendwann trennen müssen, verdrängt sie lieber. Vielleicht gehört das zu den Dingen, die sich klären, wenn sie ihre Erleuchtung findet.


    Jugendfreund, Taiki Brottl (lebendig, 17 Jahre)

    Taiki und Triane kennen sich von klein auf, auch wenn der kleine dickliche Junge nicht im Kloster aufwuchs.
    Die Beiden trafen sich das erste Mal, als Triane das Dorf Lotus besuchte. Taiki wurde damals von ein paar größeren älteren Jungs geärgert und getreten. Izumi sollte zurück bleiben, die Jungs wurden von Tria verprügelt, auch wenn Triane einige blaue Flecken und blutenden Wunden davon trug, hatte sie ihre Gegner so oft gebissen und kräftig gegen das Schienbein und ins Gemächt getreten, dass sie lieber flohen. Das Mädchen aus dem Kloster war ihnen zu unheimlich. Taiki und Tria verstanden sich sehr gut, unter anderem weil Taikis Vater ein Restaurant in der Stadt gehörte und Triane einfach schon immer gerne aß. Zudem mochte sie den Jungen aufgrund seines guten Herzens und seinen Witzen, die außer Tria niemand auf der Insel lustig fand. Taiki mochte das Mädchen weil sie immer stark, entschlossen und mutig war, etwas was er sich schon immer zu sein wünschte. Zudem fand sie als Einzige seine Witze komisch. Im späteren Verlauf ihrer Freundschaft wurde dem Jungen immer mehr bewusst, dass Triane ein Mädchen war, eines, dass in seinen Augen mehr als einfach nur hübsch war. Die beiden haben zusammen viele Abenteuer erlebt. Egal ob es um die Erforschung einiger Höhlen ging oder sie ein Boot bauten und fünf Meter von der Küste entfernt wieder sanken. Taiki war Trianes einziger gleichaltriger Freund und abgesehen von Izumi hat sie mit niemanden mehr Freizeit verbracht.
    Als Triane in die große Welt auszog, bot Taiki ihr an, dass sie ja auch da bleibe könnte, bei ihm. Im Restaurant hätten sie immer sehr leckeres Essen gehabt und auch sonst würde es ihr an nichts mangeln. Zu diesem Anlass kaufte er ihr auch ein sehr teures Kleid und einen goldenen Ring. Triane drückte damals ihren Jugendfreund nur und versicherte ihm, dass sie sich bestimmt wiedersehen und niemand sagen kann, was in der Zukunft passiert. Taiki war darüber sehr traurig, er wartet noch immer darauf das Triane wieder auftaucht und kocht jeden Tag einen großen Topf Nudeln für sie. Auch wenn er den eigentlichen Zweck des Goldrings nicht aussprach, bestand er darauf, das Triane ihn behalten soll.
    Triane denkt immer mit gemischten Gefühlen an Taiki. Es macht sie glücklich an den gemeinsamen Spaß in der Kindheit zu denken. Aber weil Taikis Gefühle für sie irgendwann in eine andere Richtung gingen, als ihre für ihn, wird sie auch immer ein wenig traurig. Vielleicht nutzt sie ihre Reise auch als Flucht vor den Gefühlen, die zwischen den beiden herrschen. Vielleicht gehört das auch zu den Problemen, die sie lösen kann, wenn sie ihre Erleuchtung gefunden hat.


    Rivale, Ark (lebendig, 16 Jahre)

    Ark ist ein Schüler des Terraklosters. Der Blondschopf kämpfte damals mit dem Speer gegen Triane in einem der Turnierkämpfe zwischen ihren beiden Klöstern. Triane hatte damals, als sie vierzehn war, die besten Hoffnungen das Turnier zu gewinnen, sie hatte hart trainiert und war in ausgesprochen guter Form. Ark war mit seinem Speer allerdings einfach besser. Triane zog sich in diesem Kampf die großen Narben an ihrem Arm zu. Sie wollte zwar trotzdem weiterkämpfen, doch die Schiedsrichter unterbrachen den Kampf damals um weitere Verletzungen oder sogar den Tod zu vermeiden. Das war für sie besonders schmerzhaft, als sie von einem bewaffneten Jungen besiegt wurde, der jünger war als sie. Triane brennt seit damals auf eine Revange gegen den Blondschopf aus dem Terrakloster. Ark selber erinnert sich zwar an Triane, aber wohl nicht mehr, als er sich auch an andere Gegner aus der Vergangenheit erinnert.
    Heute ist er wohl zu sehr mit einer intensiven Suche beschäftigt, als das er an eine Rivalität denken könnte, die solang zurück liegt. Er reist unter der Flagge des Piraten Beauregard "Beubo" Null über die Grand Line.


    Geburtsort: Siegs Haus
    Geburtsinsel: Sterneninseln
    Geburtsozean: North Blue


    Charaktereigenschaften

    Interessen: Durch ihr hartes Training im Kloster hat sich für Triane schnell eine Vorliebe für das Training ergeben. Wenn ihre Muskeln von den Übungen brennen und ihre Knochen vor Schmerzen aufschreien und von ihrem Haupt Schweiß perlt, erinnert sie sich immer an das Training mit ihrem Ziehvater Nakamura und die schöne Zeit mit ihm. Ihr größtes Hobby nach dem Training ist dass Essen. Sie isst gerne und viel und es ist vielen ein Rätsel, wie sie dennoch ihre Figur halten kann. Sie isst zwar fast alles, aber am allerliebsten hat sie Süßigkeiten, Torten, Zuckerstangen und so weiter. Diese Vorliebe stammt vermutlich daher, dass ihr Ziehvater sie immer mit Süßigkeiten belohnt hat, wenn sie eine neue Technik lernte oder eine andere schwierige Aufgabe erfüllte. Vielleicht mag sie auch so gerne Süßes, weil es im Restaurant ihres Jugendfreundes Taiki die leckersten Kuchen und Fruchtsalate gab.
    Ihr Ziehvater brachte Triane bei, dass zur Beherrschung der Kampfkunst auch Ruhe gehörte, darum versuchte er ihr die Kunst der Kaligraphie, Shobi, und vieles mehr beizubringen, was sie auch außerhalb der üblichen Meditation ausführen konnte. Tria ist jedoch so schnell und leicht von neuen Dingen zu begeistern, dass nichts wirklich bei ihr hängen bleiben wollte. Irgendwann lernte sie aber Okarina spielen. Sie ist zwar nicht so gut wie eine professionelle Musikerin, aber viele Menschen würden ihr Spiel wohl als "schön" bezeichnen und das Spielen beruhigt sie tatsächlich. Sie mag ihre einfache Holzokarina, weil sie ihr damals von Taiki geschenkt wurde. Der Junge hatte sie selbst geschnitzt und war sehr stolz darauf. Triane reitet auch gern auf Izumi, ihrer treuen Begleiterin. Als sie noch kleiner war, war das auch gar kein Problem, doch mittlerweile kann die Fähe Tria nicht mehr ganz so leicht tragen und ein schneller Sprint quer über die Insel ist nicht mehr einfach so möglich. Dennoch lässt die Fähe Triane über längere Strecken gerne auf sich traben.
    Mönch Nakamura hat Tria auch die Heilkunst gelehrt. Beim Heilen mochte sie immer das Blumensammeln für die Salben und Tinkturen. Diese Tätigkeit war eine ihrer wenigen „mädchenhaften“ Angewohnheiten. Sie mochte die vielen bunten Farben (außer Pink!) und Gerüche der Blumen. Zudem konnten die von ihr und den Mönchen hergestellten Heilmittel vielen Leuten das Leben retten. Aus diesen Erfolgserlebnissen heraus entwickelte Triane eine Vorliebe für Blumen und fürs Heilen, woraus auch später ihre Berufung als Heilerin/Ärztin entstand.
    Ihre aller liebste Lieblingsfarbe ist Weiß, darum mag sie auch fast alles, was ebenfalls weiß ist. Warum sie Weiß mag, weiß sie selber nicht. Vielleicht liegt es an ihrem eigenem weißen Haar. Vielleicht liegt es auch daran, dass wenn in Ren Schnee fiel, viele Menschen aus dem Dorf Lotus ins Kloster kamen und den Mönchen und Schülern so viel Arbeit abnahmen, dass diese mehr Freizeit hatten. Bei Menschen mag sie vor allem Mut und Ehrlichkeit, weil ihr Ziehvater diese Tugenden an ihr besonders schätzte. Unter den Göttern waren ihre liebsten Vorbilder Fu-Jin und Gaia, die beiden gefielen ihr immer am meisten. Fu-Jin mochte sie, weil er der Schutzgott der Kämpfer ist und über sie als Kämpferin eine Hand hält. Gaia, die Schutzgöttin aller Mütter und Kinder, mochte sie, weil sie sich immer vorgestellt hat, wie Gaia als große Mutter über sie und die anderen Kinder im Kloster wacht und eine andere Mutter hatte Triane nie.
    Tria liebt auch Herausforderungen, wann immer Worte fallen wie „das schaffst du nie!“ oder „sowas kann keiner!“ bekommt Triane spitze Ohren und stellt sich dem sogenannten Unmöglichen. Wenn sie eine Herausforderung meistert, weiß sie gleich, dass sie wieder etwas stärker geworden ist und ihr Ziehvater stolz auf sie wäre.

    Abneigungen: Trianes Leben war schon immer vom Training und dem Erlernen der Kampfkunst geprägt. Während sie ein Naturtalent im waffenlosen Kampf zu sein schien, wurde sie schnell ausgebremst, als sie das erste Mal einen Kampfstab in die Hände bekam. Sie konnte einfach nie lernen damit umzugehen, genauso wenig mit einem Schwert oder einem Schild. Ihr Meister sagte ihr immer wieder, dass es nicht schlimm sei, wenn man nicht alle Aspekte jeder Kampfkunst meistert, aber dennoch machte das Tria fertig. Zudem gewann sie damals im Kampfturnier nicht, weil ein Junge sie mit einem Speer besiegte. Auf diese Art und Weise hat sich bei ihr eine Abneigung gegen Waffen entwickelt. Sie hat nichts gegen Leute, die mit Waffen umgehen können, aber sie bezeichnet sie gerne als Feiglinge und würde am liebsten jeden Speer und jeden Kampfstab, den sie in die Finger kriegt, in der Mitte zerbrechen. Eine Ausnahme bilden hier nur das Schild ihrer Freundin Izumi.
    Da Trianes beste Freundin eine Fähe ist hat sie einen großen Teil ihres Lebens zusammen mit Tieren verbracht und ist der Überzeugung dass sie genauso wertvoll sind wie jeder Mensch. Der Tod eines Tieres ist für sie eine ernste Sache. In Übereinstimmung mit den Göttern ist es jedoch in Ordnung, solange es dem Zweck des Überlebens dient, also wegen dem Fleisch oder dem Fell der Tiere. Triane mag es auf der anderen Seite ganz und gar nicht wenn man die Tiere nur aus sportlichen Gründen tötet, oder um sie als Trophäe zu behalten. Sie mag auch keine Zoos und Gefängnisse, weil man die Individuen dort ihrer Freiheit beraubt. Als Mönch ist sie im Glauben daran aufgewachsen, das materielle Dinge sie nur unnütz an diese Welt binden und bei weitem nicht allzu wichtig sind. Trisha wird deswegen nie verstehen wie man wegen etwas so unwichtigem wie Gold ein Leben beenden kann. Gier ist eine Sache die sie absolut verachtet und niemals verstehen wird. Triane ist im Glauben aufgewachsen, dass die Welt wohl behütet in den Händen der Götter liegt und Tod und Leben, Armut und Reichtum und Glück und Unglück gerecht verteilt werden. Zu sehen, wie die Menschen das Gleichgewicht der Götter absichtlich durcheinander bringen und Ungerechtigkeit schaffen, macht sie wütend. Meistens wird die Situation noch schlimmer, wenn sie merkt, dass sie nichts dagegen tun kann und ihrer eigenen Ohnmacht gewahr wird. In solchen Momenten würde sie sich am liebsten zusammenrollen und weinen.
    Triane hasst Menschen die lügen, vor allem wenn sie selbst angelogen wird, schon weil sie sehr gutgläubig ist und praktisch jedem Lügner auf den Leim geht. Aus den Gebeten zu Fu-Jin hat Triane gelernt das es nicht aufregenderes als den Kampf zwischen zwei gleichstarken Gegnern gibt, darum hasst sie es gegen Schwächere kämpfen zu müssen und noch viel mehr hasst sie es, wenn andere sich die Schwächeren als Gegner suchen. Solch ein Verhalten verstößt gegen die Lehren von Fu-Jin. Das Bekämpfen und die Tötung eines Kindes oder einer werdenden Mutter verstoßen zudem auch noch gegen die Lehren von Gaia, was Tria erst recht zur Weißglut bringt.
    Von ihrer ersten Erinnerung an war Tria schon immer ein aufbrausendes Wesen, welches am besten immer beschäftigt oder wenigstens in Bewegung gehalten werden sollte bis es umfällt und schläft. Warten, in jeder Form, ist unvorstellbar für diesen Mönch und um so länger die Wartezeit ist, um so zorniger macht es sie.
    Triane wurde früher oft von den Mädchen des Dorfes Lotus geärgert, weil sie keine Kleidchen trug, immerzu dreckig war, meistens Schürfwunden aufwies und weiterer Sachen, die einfach nicht „mädchenhaft“ waren. Das mädchenhafteste für diese Mädchen war es Pink zu tragen, pinke Kleidchen, Schuhe, Schmuck usw. dadurch entwickelte Tria eine starke Abneigung gegen diese Farbe.

    Mag:
    - Essen, vor allem Süßigkeiten
    - hartes Training und den damit verbundenen waffenlosen Kampf
    - Okarina spielen/ Taikis einfache Holzokarina
    - Reiten, vor allem auf Izumi
    - Blumen
    - Arbeit als Heilerin, vor allem mit Tinkturen und Salben
    - Die Farbe Weiß und Schnee
    - Herausforderungen
    - Mut und Ehrlichkeit
    - Die Lehren der Götter Fu-Jin und Gaia
    - dumme/alte Wortspiele und Witze

    Hasst:
    - Waffen
    - Jagen und Erlegen aus Spaß / Trophäenjäger
    - Zoos und Gefängnisse
    - Gier
    - Unrecht
    - Ihre eigene Macht- bzw. Hilflosigkeit
    - Lügen und Lügner
    - Kampf gegen Schwächere
    - Tötung von Unschuldigen/Wehrlosen
    - Warten / Geduldsprüfungen
    - Die Farbe Pink


    Persönlichkeit: Wenn sie sich mit jemand unterhält achtet sie auf konstanten Augenkontakt, bei Freunden geht sie sogar sehr dicht an den Gesprächspartner heran und um so länger das Gespräch läuft, umso näher tritt sie. So ist er ihr schon häufiger passiert, dass sie plötzlich Nase an Nase mit jemanden zusammenstieß, weil das Gespräch sehr interessant und lang war. Auch wenn sie jemanden einfach aus Höflichkeit auf der Straße oder im Geschäft grüßt, achtet sie auf Augenkontakt. Grüßt sie jemanden mit Respekt verbeugt sie sich und alte Bekannte, Freunde oder Familienmitglieder aus dem Kloster, werden herzhaft beim Wiedersehen umarmt. Wenn sie einmal anfängt sich mit einer Person zu unterhalten, plappert sie meisten drauf los und hört gar nicht mehr auf zu reden. Dabei macht es ihr dann auch gar nichts aus wenn sie selber das Thema zwei oder drei Mal ändert und der andere gar nicht zum antworten kommt. Triane hat die Angewohnheit auch über die dümmsten Witze zu lachen und wenn sie selber versucht einen Witz zu reißen, entlockt er meistens nicht mal ein Kichern. Beim Lachen zieht sie ihren Mund weit auf und hat die Augen geschlossen. Ihr Lächeln und Grinsen ist genauso breit und sie lächelt und grinst häufig. Ihr ist auch so gut wie nichts peinlich, wenn sie erst einmal zu etwas motiviert ist, macht sie bei so gut wie allem mit. So passiert es manchmal, dass sie schon nach kurzen Gesprächen bereits Informationen über sich selbst mitteilt, die man schon als intim bezeichnen kann. Anders läuft es, wenn das Gespräch in eine eher romantsiche Richtung gedrängt wird. Auch wenn sie Medizinerin ist und alles über die menschliche Reproduktion weiß, was man in Medizinbüchern lesen kann, versteht sie keine Anspielungen auf dieses Thema. In solchen Gesprächen weiß sie nicht viel zu sagen, oder nur unpassendes und wenn man ihr mit romantischen (oder ähnlichen) Absichten so nahe rückt, dass sie selber es begreift, reagiert sie zuerst ausweichend und flüchtend, wenn man dann nicht von ihr ablässt, bekommt man es schnell mit ihrer Faust zu tun, oder ihrer Fähe.
    Wenn etwas passiert, dass sie nicht versteht, so schiebt sie es den Göttern und deren Geistern zu. Auch wenn sie später herausgefunden hat wie es funktioniert, bezieht sie immer noch die Geister und Götter mit ein. Darauf beharrt sie mit solcher Entschlossenheit, dass die meisten Menschen ihr einfach ihren Glauben lassen, weil es keinen Sinn macht sie vom Gegenteil überzeugen zu wollen. So leicht wie sie sich von neuen Sachen begeistern lässt, so leicht können diese sie aber auch wieder langweilen und sie geht zum nächsten über.
    Triane ist sehr leichtgläubig, man kann sie ohne Übertreibung direkt als naiv und gutgläubig bezeichnen. Darum tappt sie zielsicher in jedes Fettnäpfchen, dass für sie bereit gestellt wird. Sie verdankt es wohl nur ihrer misstrauischen Begleiterin Izumi, dass sie nicht schon vor langer Zeit ihre Reise beenden musste. Der Lehre der Mönche, dass Geld keinen wirklichen Wert hat, folgt sie geradezu eisern. So kann sie auch gar nicht mit ihren Finanzmitteln umgehen. Für einen leckeren Kuchen würde sie zum Beispiel ihren letzten Berry geben und ihr Geldbeutelchen ist eigentlich immer leer. Triane ist zwar leicht zu kränken und gerät schnell in Rage, schlägt aber nie blind in ihrer Wut zu. Wer sie gegen ihren Willen zum Kampf reizen will, muss schon einiges Aufbringen. Freunden gegenüber ist sie immer Aufgeschlossen und loyal. Auch wenn sie nichts dagegen hat ein paar belehrende freundschaftliche Kopfnüsse zu verteilen, würde sie nie ohne weiteres echte Gewalt gegen sie anwenden. Ähnlich ist es auch, wenn sie Zuneigung gegenüber ihren Reisegefährten ausdrücken will, so ist es für Tria ganz Normal ihren Freunden einen herzhaften "Buff" gegen die Schulter oder ähnliches zu geben. Man kann sich bei ihr generell darauf verlassen, das sie für eine freundschaftliche Rauferei immer zu haben ist. Sie bevorzugt auch immer die „BroFist“ vor dem „HighFive“.
    Triane wuchs im Kloster auf Ren auf, unter vielen anderen Kindern. Sie war es von daher von klein auf gewöhnt, mit anderen Kindern, egal welchem Geschlechts, ihr Schlafzimmer und Badezimmer zu teilen. Deswegen hatten sie nie Hemmungen ihren Körper anderen zu zeigen, auch im späteren Alter war dies nicht der Fall, auch wenn die Mönche sie immer wieder darauf hinwiesen. In dieser Beziehung kennt Triane keine Scham, jeder muss sich ja schließlich mal umziehen oder sich waschen, warum sollte man deswegen gleich den Raum wechseln? Sich selbst sieht Tria als ewige Schülerin und Dienerin, deswegen fällt es ihr nicht schwer, sich Autoritäten unterzuordnen, insofern diese von ihr Akzeptiert werden.
    Wenn sie im Kampf ist, wirkt Tria direkt aufgeregt, vor allem wenn es sich um ebenbürtige Gegner handelt. Man merkt, dass sie Spaß am kämpfen hat, meistens ziert ihr Gesicht dabei ein siegessicheres Lächeln. Vor wichtigen Kämpfen oder wenn es um wirklich ernstzunehmende Gegner geht, hat Triane ein kleines Ritual. Sie geht auf ein Knie herunter und spricht ein Gebet zu Fu-Jin, um seine Gunst zu erlangen.
    Vorschnelles Handeln liegt in Trias Natur, sie denkt nur ungern mehrere Schritte voraus und nimmt mit Vorliebe den direkten Weg um an ihr Ziel zu kommen. Triane hat viel Zeit ihres Lebens damit verbracht die Heilkunst zu lernen, auch wenn sie es nicht mag jemanden aufschneiden zu müssen. Sie kann es nicht sehen wenn Lebewesen wegen Krankheit oder anderer Gebrechen leiden. Sie benutzt ihre Künste solange bis sie an der Grenze ihres Könnens angekommen ist oder das Problem gelöst wurde. Wenn Tria traurig ist will sie allein gelassen werden, nur Izumi darf dann bei ihr sein. Sie ist dann still und ruhig. Dieser Zustand hält solange an, bis sie die Trauer überwunden hat, was ganz unterschiedlich lang dauern kann. Triane will am liebsten alles ergründen und alles erfahren. Auch wenn für sie alles durch die Götter begründet wird, hat sie ein großes Interesse herauszufinden, wie das Werk der Götter funktioniert. Das Verstehen des göttlichen Tuns ist für sie ein Schritt auf dem Weg zur Erleuchtung. Dieses Verhalten, zusammen mit ihrer angeborenen offenen Art führte schnell dazu dass sie wirklich alles wissen will und ihr Nase überall hinein steckt. Darin begründet sich auch ihre Angewohnheit sich leicht von allem ablenken zu lassen. In ihrem Enthusiasmus alles verstehe zu wollen vergisst sie ganz, dass sie dafür auch Zeit braucht und sich nicht jedes Geheimnis in einigen Minuten lösen lässt. So springt sie häufig von einer Nachforschung zur anderen und später vielleicht auch wieder zurück.
    Ihr offenes Wesen hat sie von klein an. Im Kloster gab es zwar Disziplin, aber nur wenige Benimmregeln für Kinder. Es hat keinen der Mönche gestört wenn sich das kleine Mädchen auf den Tisch setzte – außer vielleicht beim Essen -, plapperte wie ein Wasserfall oder sich ständig an irgendjemanden festhielt, beziehungsweise Nase an Nase mit ihm kommunizierte. Triane wuchs unter den gutmütigen Mönchen Ren‘s auf, in einer behüteten Welt, in der jeder überall Hilfe finden konnte. Und sie selber brauchte häufig Hilfe, in der Schule, beim Training, in der Arbeit und so weiter. Hilfe zu bekommen ist deswegen für sie ganz natürlich, außer im Kampf. Anderen helfen zu können ist eine große Ehre für Trisha, denn dann fühlt sie sich wirklich als Mönch des Klosters der sieben Gottheiten.
    Zu Trianes größten Hobbys gehört das Essen und das nicht nur weil sie ein Leckermäulchen ist oder häufig Hunger hat. Sie verbindet auch viele guter Erinnerungen damit und in ihrer Erziehung wurden häufig kleine Leckereien als positives Verstärkungsmittel eingesetzt. Beim Essen, vor allem wenn es gutes Essen ist, ist sie sehr glücklich. Wer ihr das gute Essen ohne triftigen Grund wegnehmen will, der zieht sich ihren Zorn zu und darf mit kräftigen Fausthieben rechnen. Ihren wahren Zorn, der der Tod und Verzweiflung hervorbringt, zieht jedoch nur der auf sich, der es wagt ihre Freunde oder Familie zu bedrohen oder sogar Schaden zuzufügen oder sich an den Unschuldigen vergreift. Freunde und Familie sind ihr sehr wichtig, denn in ihrer Jugend waren diese immer für sie da. Es gehörte zu ihrer Erziehung die, die ihr am Herzen liegen, zu beschützen.
    Obwohl Triane nicht viel Wert auf materiellen Besitz legt, wird sie schnell eifersüchtig. Es ist ihr nicht bewusst, aber sie hat große Angst vor Verlusten und davor einfach übersehen zu werden, weswegen sie diese Eifersucht schnell entwickelt. Das bezieht Dinge ein wie das größte Stück Fleisch oder bei einer sehr spaßigen Sache als letzte an der Reihe zu sein. Diese Ängste stammen wohl daher, dass sie unter vielen anderen Kindern im Kloster aufgewachsen ist und schon damals immer die Gefahr bestand zwischen den vielen Kindern einfach übersehen zu werden, denn auch wenn ihr Ziehvater immer besonders auf sie achtete, konnte er sie nicht bevorzugt behandeln, das wäre den anderen Waisenkindern über unfair gewesen. Diese Eifersucht äußerst sich meistens als giftiger Blick oder beherzten Knuff in die Seite, echte Abneigung entwickelt sich daraus nur selten. Mönch Nakamura, Trianes Ziehvater, erzog sie schon immer zur Selbständigkeit und trieb sie dazu an immer ihr bestes zu geben und keiner Herausforderung auszuweichen. Sie entwickelte deswegen schnell die Angewohnheit auch als Erwachsene keine Herausforderung mehr auszulassen und sich dazu anstacheln zu lassen immer mehr von sich zu verlangen, bis zum umkippen. Das zählt nicht nur für das Training oder den Kampf, es überträgt sich auch auf ganz normale kleine Alltagsdinge, zum Beispiel ein Spuckwettbewerb, ein Wettessen, selbst die infantilsten Mutproben und so weiter. Man kann sie auch mit dem Wort „hibbelig“ beschreiben, geradezu energiegeladen, vielleicht sogar hyperaktiv. Wenn sie nicht meditiert oder schläft, kann sie nicht still halten, das überträgt sich auch direkt auf ihre Geduld, sie kann absolut nicht warten und bevorzugt immer schnelle Lösungen, ansonsten bekommt sie schon mal Kopfschmerzen und/oder zittrige Beine und Hände.

    Lebensziel: Tria hat sich in den Kopf gesetzt auf jeden Fall Erleuchtung zu finden. Es ist das angestrebte Ziel aller Mönche der sieben Gottheiten, welches aber nur die wenigstens erreichen. Trias Problem ist nur, dass sie nie wirklich verstanden hat was Erleuchtung ist und die Methoden, welche die anderen Mönche ihr zeigten, für sie einfach nicht möglich waren. Weil Tria aber davon überzeugt ist, dass sie Erleuchtung finden wird, hat sie geschlussfolgert, dass es irgendwo einen Ort geben muss, an dem man die Götter einfach direkt darum bitten kann. Nach all den Geschichten die sie gehört hat muss dieser Ort irgendwo auf der Grandline zu finden sein. Durch die Erleuchtung wird Tria nicht nur zu einer unschlagbaren Kämpferin, sie kann auch jedem beweisen, dass sie ein echter Mönch ist und ihr Ziehvater zu recht stolz auf sie sein kann.
    Sie hofft allerdings auch irgendwo da draußen ihre biologischen Eltern wieder zu finden und der Frage ihrer Existenz und ihres Schicksals auf den Grund zu gehen.


    Stärken und Schwächen

    Stärken: Trianes Stärke-, Geschick- und Verteidigungsverhältnis ist gut ausbalanciert. Sie ist gut darin Angriffe abzuleiten und hält es auch aus ein paar Mal getroffen zu werden. Ihre Schläge sind zwar nicht übermäßig stark, doch ist sie gut darin sie richtig zu platzieren. Zudem ist sie überdurchschnittlich gelenkig und dehnbar.
    Triane hat ein sehr gutes Gedächtnis, nicht gerade fotographisch, aber dennoch über dem Durchschnitt. Das zeigt sich vor allem bei den Rezepten für die Medikamente, welche sie selber als Heilerin herstellt. Sie besitzt zwar einige Bücher, in denen sie die Zusammensetzung nachlesen kann, beherrscht die meisten aber aus dem Kopf. Das gute Gedächtnis hilft ihr auch beim Rechnen, so ist es für sie leicht, die Mengen für die Heilmittel zusammen zu rechnen.
    Trianes Mut scheint manchmal schon an Dummheit zu grenzen, sie hat keine Angst vor der Dunkelheit, dem Kampf oder dem Tod. Sie fürchtet eigentlich nur die Einsamkeit und Machtlosigkeit, allem anderen kann sie sich aufrecht stellen. Ihr unglaublich sturer Kopf bewirkt häufig, dass sie ihren Willen durchsetzen kann, auch gegen schwierige Hindernisse oder Argumente. Triane ist sich steht‘s sicher in dem was sie tut, Irrtümer werden einfach gekonnt übersehen oder ignoriert. Was zuerst wie ein Nachteil klingt, hat auch einen großen Vorteil, dank ihrer Selbstsicherheit kann sie schnell reagieren. Getreu dem Motto „lieber kämpfend untergehen als einfach nur unterzugehen“ oder "wer nicht mehr versucht zu kämpfen, kann nur verlieren" hat sie immer einen Plan, auch wenn er nur darin besteht sich durchzuschlagen.
    Dank ihrer Überzeugung, dass die Götter alles lenken und es einen großen wohlwollenden Plan gibt, kann Tria so schnell nichts unterkriegen. Auch Niederlagen und Verluste werden gut weggesteckt mit dem Blick darauf, dass es sich ausgleichen wird.
    Tria ist zuverlässig, eher sie einen Freund oder Verbündeten im Stich lässt, würde sie sich einen Arm ausreißen. Sie knüpft Freundschaften mit dicken Tauen und auf ihr Wort ist verlass. Triane wuchs auf der Insel Ren auf, im Kloster der sieben Gottheiten, wo man sehr viel mit Heilpflanzen arbeitet. Dank ihrer Ausbildung an diesem Ort hat sie ein sehr gutes Verständnis für Naturheilkunde und Heilkräuter. Das hilft ihr sehr oft dabei Patienten ohne Operation zu heilen, was viel verträglicher und somit besser für den Patienten ist. Durch ihr langes freundschaftliches Verhältnis zu der Fähe Izumi, hat Triane ein Verständnis für die Sprache der Wölfe und Hunde entwickelt. Es fällt ihr nicht schwer, die einfachen Gestiken, Mimik und Laute zu deuten und wenn sie sich mit Izumi unterhält, könnte man denken, dass sie mit einem Menschen spricht.
    Trisha ist eine ehrgeizige Ärztin und kennt sich vor allem mit der Naturheilkunde gut aus, Kräuter und stimulierende Massagen sind ihr Fachgebiet.

    Schwächen: Triane verfügt über eine gute Ausdauer, aber im Sprinten ist sie nicht wirklich zu gebrauchen, jeder ausgebildete Marinesoldat würde sie im Hundermeterlauf besiegen können. Auch wenn Tria ziemlich geschickt ist, so ist sie, im Vergleich dazu, nicht sehr schnell und unterliegt wohl den meisten Gegnern im Wettlauf. Aus ihrer Ungeduld erhebt sich eine weitere Schwäche, Der Kampf verlangt es oft auf den Gegner zu warten und zuzuschlagen sobald er eine Schwachstelle zeigt. Triane ist jedoch zu aufbrausend. Geduldige Gegner, welche darauf spezialisiert sind zu kontern, sind ihr dadurch stark im Vorteil.
    Tria hat keine Geduld und handelt deswegen oft unüberlegt und überhastet ohne nachzudenken, was sie nicht selten in Schwierigkeiten bringt. Sie wird schnell eifersüchtig und ist leicht reizbar, das macht sie unvorsichtig.
    Der Umgang mit Geld lag ihr noch nie, sie weiß nicht wie man spart und hat die Fähigkeit auch größte Geldmengen in kürzester Zeit wieder loszuwerden, ohne einen gleichwertigen Gegenwert dafür zu enthalten.
    Als Ärztin steht es ihr häufig im Weg, das sie nicht gerne operiert. Der Umgang mit einem Skalpell oder einer Klammer erinnert sie unterbewusst vielleicht zu sehr an den Gebrauch von Waffen und sie blockiert psychisch. Sie geht soweit das sie Wunderversorgung durchführen kann, also desinfizieren, reinigen, sauber halten, abdecken, verschließen und ähnliches, aber sie ist nicht dazu in der Lage etwas aufzuschneiden. Ihre Hände beginnen zu zittern und Schweiß läuft ihr über die Stirn, sie würde dann wohl mehr Schaden verursachen, als wiederherstellen.
    Da sie immer offen auf die Leute zugeht und auch ohne weiteres in ihre Distanzzonen eindringt fällt sie schnell bei offiziellen Anlässen aus dem Rahmen und fällt vielen Menschen unangenehm auf. Triane lässt sich schnell von neuen Sachen begeistern. Daraus ergibt sich, dass sie nur wenige Dinge in ihrem Leben auch wirklich zu ende bringt. Angefangene Bilder, Mahlzeiten die einfach auf dem Herd stehen gelassen worden und ähnliches geschehen häufig. Sie ist teilweise unzuverlässig, weil sie die Angewohnheit hat, sich schnell von ihrem frisch gewähltem Ziel abbringen zu lassen.
    Ihre größte Schwäche jedoch, ist wohl ihre Gutgläubigkeit. Triane ist geradezu als naiv zu bezeichnen, sie glaubt so gut wie alles was man ihr erzählt und traut jedem Fremden den sie trifft. Ihr Glaube an das Gute im Menschen und in die ganze Menschheit, lässt sie in jede Fallen treten, die man ihr stellt. Dies liegt zum größten Teil daran, dass sie so wohlbehütet unter Mönchen aufwuchs, wo es nie nötig war jemanden zu misstrauen, oder zu lügen. Triane ist es wegen ihrer Erziehung gar nicht gewohnt zu lügen und kann es auch gar nicht, zumindest ist sie sehr schlecht.

    Stärken:
    • Ausbalanciertes gutes Stärke-, Geschick- und Verteidigungsverhältnis
    • Sehr gelenkig und dehnbar
    • Gutes Gedächtnis
    • Furchtlos
    • Schnelle Reaktionszeit
    • Verkraftet Niederlagen und Verluste schnell
    • Gut in alternativen Heilungsmethoden
    • Kann Gestik und Mimik einiger Tiere deuten
    Schwächen:
    • Relativ langsam
    • Ungeduldig/aufbrausend
    • Kann nicht mit Geld umgehen
    • Kann als Ärztin nicht mit Operationsbesteck umgehen
    • Fällt bei sozialen Anlässen leicht negativ auf
    • Bringt häufig Dinge nicht zu Ende
    • Lässt sich leicht von neuen Sachen ablenken
    • Sehr naiv/gutgläubig
    • Sehr schlecht im Lügen
    Klassen


    Kampfklasse: Schläger
    Jobklasse: Arzt



    Biographie


    Prolog:
    Teil 1: Bestimmung

    Die Geschichte von Rose Harvest begann vor ihrer Geburt auf der Insel Loguetown im East Blue.
    Clair Ruge war das einzige Kind des Kampfmeisters Hasel Ruge. Hasels großer Traum war es, dass seine Tochter einmal seine Kampfschule übernehmen würde. Dafür trainierte er sie hart und es schien zu funktionieren. Clair war seine beste Schülerin und konnte jeden Gegner, den er ihr gab, besiegen. Hasel konnte nicht sehen, wie sehr Clair darunter litt, sie verkraftete nicht, wie er sie jeden Tag weiter antrieb. Auch wenn ihr Körper jeden Tag stärker wurde und ihre Faust vielleicht die stärkste war, die Loguetown bis dahin gesehen hatte, war ihr Geist kurz davor zu zerbrechen. Clair mochte das Kämpfen nicht, sie verstand den Wahn ihres Vaters nie und diesen unglaublich starken Wunsch nach Ruhm. Sie war wie ein Halm im Wind, sie wurde gebogen und gedreht, wie der Wind sie haben wollte, ohne etwas dagegen tun zu können, doch irgendwann brach der Halm. Clair tötete beim Training ihre beste Freundin und Trainingspartnerin. Ihre Faust zertrümmerte damals die Brust ihrer Gegnerin und spießte ihr Herz auf die eigenen Rippen. Clair war auf einmal von Verzweiflung umspült und wusste nicht was sie tun sollte. Ihr Vater schrie sie nur an, er war von seiner Tochter enttäuscht, darüber, dass sie sich nicht kontrollieren konnte. Clair wusste sich nicht anders zu helfen. Sie lief von zuhause davon, sie wollte alles hinter sich lassen und nie wieder kämpfen.

    Teil 2: Glück

    Clair fand sich nach zwei Monaten dem Tode nahe auf einem kleinen Segelboot im North Blue wieder. Ihre Vorräte waren schon lange verbraucht und sie hatte mit dem Leben abgeschlossen. Dennoch wurde sie gerettet, von einem jungen Marineleutnant, der zum Fischen rausgefahren war. Der Name des Leutnants war Sieg Harvest, der vor etwas mehr als einem Jahr seine Ehefrau verloren hatte und seine Tochter allein großziehen musste. Er nahm die verwirrte junge Frau in seinem Haus auf den Sterneninseln auf. Sie schien von ihrer Vergangenheit nicht mehr zu wissen als ihren Namen, alles was sie bei sich trug war ihre Kleidung und ein Anhänger, der aus einem großen Zahn geschnitzt wurde. Clair entdeckte bei Sieg ihre eigene Persönlichkeit, sie konnte endlich fröhlich sein, sie lächelte viel häufiger und war glücklich. Clair half Sieg bei der Hausarbeit, während er auf See war und kümmerte sich um seine Tochter, Merru. Ein halbes Jahr später heirateten Sieg und Clair und etwas später brachte Clair ihre gemeinsame Tochter Rose zur Welt. Die vier konnten ein Jahr lang glücklich leben. Clair liebte ihre beiden Töchter gleichermaßen, auch wenn Merru nicht ihrem Leib entsprang. Sie liebte auch ihren Ehemann, sie konnte ihre Vergangenheit endlich hinter sich lassen, auch wenn sie sich häufiger fragte, wie es ihrem Vater wohl gehen würde. Sie hatte immer noch zu viel Angst, jemanden von ihm oder ihrer Vergangenheit zu erzählen. Den Anhänger ihres Vaters, vermachte sie ihrer Tochter Rose, da sie davon ausging, dass sie ihren Vater so enttäuscht hatte, dass sie es nicht mehr verdiente ihn zu tragen, aber sie ihr letztes Erinnerungsstück an ihre Vergangenheit nicht einfach wegschmeißen konnte. Unterbewusst, legte sie wohl einfach ihre Hoffnung in die nächste Generation, so wie es ihr Vater damals getan hatte. Sieg verdiente bei der Marine genug, dass es seiner Familie gut gehen konnte. Als er zum Kapitän befördert wurde wollte er seiner Familie endlich ein großes Haus kaufen, aber zuvor wollte er ihnen auf einer kleinen reise das Schiff zeigen, dass er nun kommandierte.


    Teil 3: Rose

    Sieg, Clair, Merru und Rose wollten nur eine kurze Fahrt machen, nur für ein paar Stunden Raus in einem Gewässer, wo eigentlich nichts los sein sollte. Das Schiff, die Chronos, sollte seine Jungfernfahrt friedlich begehen. Doch eine Piratenbande, die noch eine offene Rechnung mit Sieg hatte, lauerte ihnen auf. Die Black-Monster-Piraten wurden bereits zweimal von Sieg zerschlagen. Beim ersten Mal verschonte er jedoch die Crew und setzte sich für ihre Kapitänin ein, die später seine erste Frau wurde. Beim zweiten Mal hatten die Reste der Crew sich nach ihren Ausbrüchen wieder gesammelt und griffen mit Verstärkung an, ihr alter Kapitän starb damals, dafür starben jedoch fast alle Piraten. Diese Piraten waren gierig nach Rache, sie bauten sich außergewöhnlich schnell wieder auf, suchten nach dem Schiff von Sieg und griffen es aus dem Hinterhalt an, gut platzierte Kanonenkugeln beschädigten es auf Anhieb so schwer, dass es nicht mehr zu retten war. Und obwohl die Chronos im Begriff war zu sinken, enterten die Black-Monster das Schiff, sie wollten Sieg tot sehen.
    Sieg hatte als aller erstes seine Frau und seine Töchter ins Rettungsboot gesetzt, egal was geschah, sie mussten in Sicherheit sein. Sieg und die Soldaten an Bord kämpften gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Piraten. Clair wollte gerade das Rettungsboot herunter lassen, als sie die Kampfschreie hörte. Sie wusste, dass ihr Mann sehr gut mit dem Schwert kämpfen konnte, aber sie wusste auch, dass sie eigentlich immer besser im Kampf war als er und er seinem Gegner hier unterlegen war. Clair konnte sehen wie die Piraten die Marine langsam aber sicher besiegte, sie konnte nicht anders als ihren Mann beschützen zu wollen. Vielleicht war all das unfreiwillige Training ihres Vaters nur für diesen Moment gewesen? jetzt konnte sie damit ihre Familie beschützen. Als ihre Faust die ersten Piraten zurückschlug, war Clair klar, dass sie irgendwann zu ihrem Vater zurückkehren musste, um ihm zu verzeihen und zu danken. Nicht nur Sieg war darüber verwundert wie seine Frau mit Füßen und Fäusten die überlegenden Black-Monster in die Flucht schlug, auch Merru sah es. Sie hatte ihre kleine Schwester gut in dem Ruderboot versteckt und war zurück aufs Schiff gekehrt, um nach ihren Eltern zu sehen. Die Meisterin im Ruge-Kampfstil schlug die Piraten zurück, zum ersten Mal fühlte es sich für sie richtig an, zu kämpfen. Als die Piraten sich zurückzogen landeten ihre Kanonen einen letzten Treffer. Die Pulverkammer des Marineschiffes explodierte so stark, dass das halbe Schiff weggerissen wurde. Die Explosionswelle ergriff Clair und brach ihr vor den Augen ihrer Stieftochter und ihres Mannes das Genick am Schiffsmast. Sieg wurde von Bord geschleudert, seine ausgezeichneten Künste im Schwimmen retteten ihn jedoch das leben. Merru drehte sich weg, als sie sah wie Clair gegen den Schiffsmast geschleudert wurde und kurz bevor ein Trümmerstück sie selber am Kopf traf, sah sie noch wie das Rettungsboot, in dem ihre Schwester lag, von der Explosionswelle gepackt wurde und davon flog, ohne selber wirklichen Schaden zu nehmen. Als sie zwei Tage später wieder erwachte, glaubte Merru keiner, dass ihre Schwester noch leben könnte. Rose flog damals mit dem Ruderboot durch die Luft. Als hätte eine höhere Macht sie beschützt berührte kein Flamme das kleine Boot, es landete wieder im Wasser und geriet in eine Strömung, die das Kind einen Tag später an den Strand von Ren brachte. An diesem Strand endete die Geschichte von Rose Harvest.



    Akt I: Treibgut

    Trianes Geschichte begann auf der Insel Ren, auf der Mönch Nakamura, nach einer von merkwürdigen Träumen geplagten Nacht, einen Spaziergang am Strand machte.
    Dieser Morgen, war der Morgen von Yin‘s Festtag und der Mönch wollte gar nicht lange unterwegs sein, weil er sonst noch die Beschenkung der Kinder im Kloster verpassen würde. Seine Träume drehten sich nur um den Strand, eine bestimmte Stelle am Strand, die für die sieben Gottheiten in seinem Traum wohl wichtig war. Er fand am Strand ein angetriebenes Ruderboot, vermutlich ein Beiboot von einem größeren Schiff. In diesem Beiboot lag ein in Tüchern eingehülltes Baby, schreiend, hungernd und frierend, aber am leben und sonst gesund. Ein kleines Mädchen mit weißem Haar, das anscheinend hier ausgesetzt wurde und nichts anderes bei sich trug als einen Anhänger, der aus einem großen Zahn gefertigt worden war. Nakamura nahm dieses Mädchen an sich, im Kloster gab es ein warmes Bett und genügend zu Essen für sie. Nakamura erkundigte sich auch beim Hafenmeister von Lotus und beim Bürgermeister, doch kein Kind wurde als vermisst gemeldet und es war auch kein Schiff im Hafen, welches ein Beiboot vermisste. Nakamura gab dem Findelkind einen Namen und nahm sie als seine Tochter in das Kloster der sieben Gottheiten auf. Vielleicht war sie ein von den Göttern ausgewähltes Kind, vielleicht nur ein Findelkind, das Glück hatte, das war dem Mönch egal, er erzog sie einfach wie seine eigene Tochter. Er spürte, dass sie etwas besonderes war.


    Akt II: Wölfe

    Tria wuchs im Kloster unter Mönchen auf. Trotz ihrer engen Bindung zum geistigen Vater, genoss sie keine Vorteile, den anderen Schülern gegenüber. Sie zeigte früh Interesse in der Heilkunst der Mönche und begann schon mit 5 Jahren dort zu arbeiten, auch wenn sie meistens nur half, draußen auf den Blumenwiesen die richtigen Pflanzen zu finden und zu pflücken. Als sie 8 war, konnte sie bereits mit einem Mörser ein infektionslinderndes Pulver herstellen, wenn die Mönche ihr vorher die richtigen Pflanzen bereitstellten. Es war in dieser Zeit als Tria wieder hinaus ging um ein paar seltene Pflanzen zu suchen.
    Mönch Nakamura begleitete sie, so wie er es meistens tat. An diesem Tag fand sie zwar keine besonderen Blumen, aber dennoch etwas ganz Besonderes. Im hohen Gras lag ein Welpe, eine junge Fähe. Das Tier wurde von seinem Rudel allein gelassen, auch wenn es äußerlich zuerst sehr gesund wirkte. Nakamura bemerkte aber schnell, dass dieses Jungtier eine schwere Krankheit in sich trug. Eine Krankheit, die sich ähnlich wie die Tollwut verhielt, aber durch die gestärkten Abwehrkräfte der Eisenwölfe langsamer voranging und in geschwächter Form auftrat. Tria war lang genug bei den Heilern des Klosters um die Krankheit zu erkennen und sie wusste, dass die Mönche sie vielleicht heilen konnten. Nakamura tat ihr den Gefallen und nahm die Fähe mit. Bevor dass Gegenmittel jedoch fertig war, erwachte die junge Fähe wieder und biss im Fieberwahn um sich. Die Mönche konnten sie unbeschadet in einen Zwinger stecken. Noch war zwar Zeit für das Gegenmittel, doch es musste Oral verabreicht werden und ein Biss des Tieres übertrug die Krankheit auf den Menschen, bei Menschen war die Chancen auf Heilung wesentlich geringer. Die Mönchen fanden sich bereits damit ab, dass die Fähe sterben würde, dies war der Lauf der Natur und keiner der anwesenden, wollte sein Leben dafür riskieren.Triane konnte das nicht zulassen, sie wollte die Fähe nicht sterben lassen, schließlich hatte sie sie gefunden. Dieser Wolf war wie das weißhaarige Mädchen, sie wurde auch von ihren Eltern verlassen und war allein, doch während Tria Glück hatte und vom Kloster aufgenommen und gerettet wurde, sollte dieses Tier wohl einfach sterben.
    Das achtjährige Mädchen schlich sich in der folgenden Nacht mit der Medizin zum Käfig der Fähe und stieg hinein. Als sie ihr das Mittel geben wollte biss der Wolf zu und rammte seine Zähne in den Arm des Mädchens. Wäre die Fähe nicht so geschwächt und jung gewesen, hätte Tria dabei vielleicht diesen Arm verloren. Doch sie widerstand dem Schmerz, natürlich schrie sie mit Tränen in den Augen auf, was die Mönche aufweckte und zu ihr eilen lies. Als sie ankamen, lag das Mädchen bereits bewusstlos am Boden, der Arm mit den frischen Bisswunden war stark angeschwollen. Vorher hatte es Tria aber noch geschafft dem Tier die Medizin tief in den Rachen zu stopfen.
    Triane lag daraufhin wochenlang mit sehr hohem Fieber im Bett, die meiste Zeit war sie bewusstlos. Dem Welpen ging es bald schon wieder besser, sie erholte sich dank der Medizin sehr schnell. Sie hatte Glück, dass diese Krankheit einen Eisenwolf weit wesentlich weniger schädigte, als einen Menschen. Triane jedoch war ein Mensch und sie musste unter dieser Krankheit stark leiden. Die Fähe wich ihr, nachdem sie wieder zu dem Mädchen gelassen wurde, nicht mehr von der Seite. Immer wenn sich Trianes Zustand verschlechterte heulte der Welpe auf und ein Mönch kam schnell genug um sich um das Mädchen zu kümmern. Zuvor wollten die Mönche den Welpen einfach aussetzen. Der Wolf war jedoch sehr geduldig, sie saß beharrlich vor der Klostertür, egal ob es in Strömen Regnete oder es unerträglich heiß war, sie saß vor der Tür, bis Mönch Nakamura sie wieder hinein lies. Der geistige Vater des Klosters wusste, dass Triane ihr Leben für das Tier riskiert hatte, ihm war klar, dass Triane es so gewollt hätte. Zudem spürte er schon damals das die beiden durch ein starkes Band verbunden waren, vielleicht war es ja Bestimmung. Da die Fähe zum Genesen des Mädchen entscheidend beitrug, in dem sie bei ihr lag und Alarm schlug wenn etwas nicht stimmte, erklärte Nakamura später, dass dieser Wolf in Wahrheit eine Untergebene von Varine, Schutzgöttin der Heiler, sein musste. Deswegen wurde die Fähe nach dem großen Flussgeist der legendären Quelle des ewigen Lebens benannt, Izumi.
    Triane erholte sich dank der guten Medizin und Behandlung der Mönche. Izumi blieb danach an der Seite des Mädchens. Sie schien wirklich ein festes Band mit dem Mädchen geknüpft zu haben, das beiden sehr wichtig war. Izumis verhallten erstaunte die Mönche, immerhin war sie ein Tier und konnte unmöglich von so etwas wie Schuld oder Dankbarkeit wissen. Der geistiger Vater, Nakamura, erklärte später dazu „Izumi ist intelligenter als man es ihr zutrauen möchte, vergesst nicht, das hinter jedem mehr steckt, als der Augenschein erahnen lässt.“


    Akt III: Freundschaft

    Mit Izumi an ihrer Seite hatte Triane eine sehr gute Freundin gewonnen. Manchmal schien es ihr so, als würde die Fähe alles verstehen was sie ihr sagt und mit ihren Gesten und Geräuschen direkt antworten. Unter den Menschen hatte sie jedoch noch keine solche Freundschaft schließen können. Das machte ihr aber nie etwas aus, sie war sehr glücklich mit Izumi. Da die Fähe als Eisenwolf schneller wuchs als Tria, konnte das Mädchen später, als sie elf war, auf dem Rücken des Tieres reiten und machte die ganze Insel unsicher. Sie ritt nach einiger Zeit auch ins Dorf Lotus. Leute vom Dorf hatte sie schon häufig getroffen, sie kamen zum Handeln ins Kloster, wegen Heilung oder um den Rat der Mönche einzuholen, Trisha war jedoch zuvor noch nie selbst in Lotus gewesen. Auch wenn Lotus nur ein Dorf war, beeindruckte es sie damals stark. So viele verschiedene Menschen waren überall und so viele verschiedene Waren, die sie gar nicht kannte, wurden auf dem Markt angeboten. Zuerst war sie ganz begeistert, aber dann fand sie in einer Gasse etwas, was ihr gar nicht gefiel. Ein paar ältere Jungen hatten einen kleineren, dicklichen eingekesselt, der etwa in Trias Alter sein musste.Die anderen waren alle ein gutes Stück älter, was für Tria aber kein Grund war, sich nicht einzumischen. Sie warf den ersten Stein und stellte sich den Feiglingen, welche den dicklichen Jungen in die Ecke getrieben hatten. Triane trug nach dieser Konfrontation einige blutende Wunden und blaue Flecken davon, aber sie war siegreich. Taiki, der kleine dicke Junge, lud Tria aus Dank zum Essen im Restaurant seines Vaters ein. Sie fand das Essen toll und so kam es später immer häufiger vor, dass sie dort hin ging um zu speisen.
    Taiki und Tria trafen sich dann immer häufiger. Der Junge war von ihrem Mut und ihrer Entschlossenheit beeindruckt und hoffte selber mal davon angesteckt zu werden. Vielleicht ließ Taiki sich deswegen von Triane auf jede Erkundungstour mitnehmen und zu jedem Spiel überreden. Die beiden verbrachten viel Freizeit miteinander, sie wuchsen gemeinsam auf. Als sie älter wurden fiel Taiki immer mehr auf, das Tria nicht nur mutig und stark war, sondern auch weiblich. Auf Dauer konnte er sich eine einfache Freundschaft zwischen den Beiden nicht vorstellen, er verschwieg es aber immer, bis zu dem Tag, als Triane die Insel Ren verließ.


    Akt IV: Kampf

    Als Triane 14 wurde, war auch die Zeit für ein Turnier zwischen dem Kloster auf Ren und dem Terrakloster der Insel1 gekommen. Da Tria nun das richtige Alter erreicht hatte, wollte sie daran teilnehmen. Sie trainierte lange dafür und konnte jeden Gegner ihrer Altersklasse im Kloster beim Training besiegen. Sie war sich sicher, dass sie die beste Schülerin der beiden Kloster war und das Turnier gewinnen würde. Die Schüler des Terraklosters waren aber ganz andere Gegner, als sie gewohnt war. Im Kloster der sieben Gottheiten kämpfte man waffenlos und Triane kannte die Techniken ihrer Gegner dort, doch im Turnier traf sie das erste Mal auf unbekannte Gegner. In den ersten Runden konnte sie ihre Gegner durch ihre Hartnäckigkeit und rohe Kraft besiegen, doch im vierten Kampf traf sie auf einen Jungen mit dem Namen Ark. Er war jünger als sie und machte keinen wirklich gefährlichen Eindruck, trotz seines Speers.
    Es ist schwer zu sagen ob Tria durch ihre Vorkämpfe schon zu geschwächt war oder ob sie ihren Gegner einfach nur unterschätzt hatte und zu spät realisierte, dass Ark alles andere als ungefährlich war.
    Sie verlor den Kampf auf Beschluss der Schiedsrichter. Triane konnte zwei Speerstöße nicht richtig parieren und zog sich schwere Verletzungen am Unterarm zu, welche noch heute anhand einer kreuzförmigen Narbe zu sehen sind.
    Tria schwor an diesem Tag irgendwann wieder gegen Ark zu kämpfen und zu gewinnen. Zudem lernte sie, dass auch wenn sie im Kloster die beste Kämpferin wäre, es auf der Welt noch viel mehr Kämpfer gibt, welche ihr weit überlegen sein können. Sie wollte wissen, wieviele starke Typen es da draußen noch gab, von den Leuten am Hafen hörte sie zu dieser Zeit das erste mal den Namen "Gold Roger".



    Akt V: Abschied

    Tria arbeitete und lernte jeden Tag hart im Kloster. Die Gebete und Lehren der Mönche kannte sie irgendwann auswendig und ihre Künste im Kampf und der Heilkunst waren wirklich gut, dennoch konnte Triane nicht spüren, dass ihre Erleuchtung näher kommen würde. Sie überlegte lange was sie tun sollte, sie fühlte sich als würde sie stehen bleiben und sich nicht mehr weiter entwickeln. Immer wieder musste sie auch an ihre Eltern denken, Mönch Nakamura hatte ihr vor einigen Jahren gesagt, wie er sie fand und seit dem fragte sie sich, was aus ihren Eltern geworden war. So oder so wies alles daraufhin, dass es da draußen viel gab, was sie entdecken konnte und irgendwo warteten bestimmt ihre Erleuchtung und vielleicht auch ihre Eltern.
    Einige Wochen nach ihrem siebzehnten Geburtstag fand sich Tria wie so oft auf dem Dach des Klosters wieder, wo sie häufig abends lag und sich den Mond und die Sterne ansah. Izumi war meistens dabei und auch Taiki war schon öfter dort mit ihr, so auch an diesem Abend. Sie hatte schon zuvor lange darüber nachgedacht, an diesem Abend wollte sie es nun offiziell machen und ihr alter Freund Taiki, sollte es als erster erfahren. Sie erzählte ihm davon, dass sie die Welt bereisen wollte um Erleuchtung zu finden. Das Mädchen klang überzeugt davon, dass sie als besserer Mensch zurückkehren würde, erleuchtet und gewappnet für alles, was kommen mag. Taiki wollte das nicht glaube, er wollte sie überreden zu bleiben, weil er sie auf so eine Reise niemals begleiten könnte. Er bot ihr an, dass sie ja bei ihm bleiben könne, er sei in der Lage sich um alles zu kümmern, ein Dach über dem Kopf, genug zu Essen und alles weitere. Er machte ihr auch ein Geschenk, ein wirklich sehr teures Kleid, welches er schon vor einigen Tagen für sie gekauft hatte und nur den richtigen Moment abwarten wollte um es ihr zu geben. Er überreichte ihr auch einen goldenen Ring, war jedoch zu nervös um dessen eigentlichen Zweck auszusprechen. Triane lehnte ab, sie drückte ihren alten Jugendfreund nur und versprach ihm, dass sie sich wiedersehen würden.

    Am nächsten Tag machte sie sich zum Hafen auf. Sie hatte ihr Gepäck in einem Seesack bei sich und Izumi an ihrer Seite. Sie hatte keinen Plan wo es hingehen sollte. Aber sehr viele Leute sprachen in letzter Zeit über diesen Gold Roger, ein Mann der es geschafft hatte, um die ganze Welt zu reisen, die einen vergötterten ihn und mindestens genauso viele hassten ihn. Ein Mensch, der soviel erlebt hatte, hatte bestimmt auch Erleuchtung gefunden. Vielleicht sollte sie ihre Reise ja am selben Ort starten wie er. So machte sie sich auf den Weg zum East Blue, die erste Etappe ihrer Reise, sollte die Stadt des Anfangs und des Endes sein, Loguetown.




    Charakterbild

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    Schreibprobe

    Die Waldluft war noch frisch so früh am Morgen. Für diese Jahreszeit war es noch ungewöhnlich kalt, man konnte die Luft beim Einatmen richtig spüren, bis tief die Lungen. Es war ein belebendes Gefühl, genauso wie das leichte Frösteln auf der Haut und das kühle Gras unter den nackten Fußsohlen. Der Schatten der Blätter ließ auf dem schmalen Pfad im Wald ein interessantes Muster aus Schattenflecken und Lichtpunkten erscheinen. Zwischen den vielen Bäumen neben dem Wegesrand sah man immer mal wieder ein Eichhörnchen oder eine Maus vorbei flitzen. In einiger Entfernung waren die Geräusche eines kleinen Bachs zu hören, ein angenehmes leises Rauschen. Es raschelte auch manchmal, wenn ein Reh oder ein Wildschwein über den Waldboden liefen. Die ersten Vogelgesänge ertönte an diesem Morgen als drei Gestalten den Weg entlang gingen. Die auffälligste war wohl der weiße Wolf, Izumi. Triane ritt auf ihrem Rücken, sie saß im Schneidersitz auf dem mit Eisen beschlagenem Schild der Fähe. Der Sonnenhut, den sie trug, versteckte ihr Gesicht. Neben den beiden lief ein Mann her, er war recht klein, trug aber einen umso größeren Rucksack. „Es war eine schlechte Idee um diese Zeit diesen Weg zu gehen! Die anderen sagten auch es wäre viel sicherer bei Nacht zu schleichen.“ Triane schob mit einem Finger ihren Hut hoch und sah zu dem Mann herüber, dabei konnte man nun gut sehen, das ein Hühnerknochen in ihrem Mund steckte, er wippte auf und ab als sie etwas undeutlich sprach „Das dauert viel zu lange… auf diese Art und Weise können wir das Ziel viel schneller erreichen… habt keine Angst, Meister Charles, denn Humpigi, Geist der verschlungenen Waldwege, ist auf unserer Seite.“ „ich weiß nicht… ob das wirklich ein Grund zur Entwarnung ist.“ Ein Pfeil zischte plötzlich aus dem Blätterdach und landete direkt vor Charles im Boden woraufhin Charles erschrocken auf den Rücken fiel. Das Gewicht seines absurd großen Rucksacks sorgte dafür, dass er nicht mehr aufstehen konnte und wie eine Schildkröte auf dem Rückenpanzer da lag, er strampelte mit seinen Armen und Beinen und rief immer wieder erschrocken um Hilfe. Kurz darauf ließen sich drei Männer aus den Bäumen fallen und umstellten Triane und Izumi. Einer hielt seine Speerspitze direkt unter das Kinn des Menschenkindes. „Steig von dem Tier und denk nicht mal daran dein Schwert zu ziehen“ sagte der bärtige Mann mit grimmiger Stimme zu ihr "und keine Tricks!" Triane sah zu dem Schwert, welches auf Izumis Hüfte gebunden war, „oh! Ich verstehe, sie denken, das da sei mein Schwert.“ Dann packte sie den Schaft des Speeres direkt unter der Spitze, so schnell das der bärtige Bandit nicht reagieren konnte. Sie rollte sich rückwärts von Izumis Rücken und riss dabei die Waffe aus den Händen ihres Meisters. Die Fähe sprang gleichzeitig herum und schnappte sich mit ihren Zähnen den Griff des Schwertes, um es aus der Scheide zu ziehen. Die Banditen hatten noch nie einen so großen Wolf gesehen und sicherlich auch noch nie einen mit einem Schwert. Und dieser Wolf mit einem Schwert, knurrte sie auch noch in Kampfposition an. Triane war auf ihren Füßen gelandet, sie sah sich den schlecht verarbeiteten Speer an und brach ihn dann einfach übers Knie, „ihr solltet jetzt lieber abhauen.“ Der bärtige Bandit hatte das Gleichgewicht verloren, stand jetzt aber wieder und zog ein Schwert von seiner Hüfte, „schnappt euch das Miststück und passt auf ihren Köter auf!“ befahl er herrisch. Er schlug mit seinem Schwert mit schwungvollen starken Hieben auf Triane ein, doch diese konnte gelassen ausweichen, ohne sich von der Stelle bewegen zu müssen. Als ein besonders mächtiger Hieb daneben ging, ging Tria einen Schritt zur Seite und zog mit ihrem Fuß den Fuß ihres Gegners weg. Der bärtige Bandit geriet dadurch ins Wanken, Tria packte von hinten seinen Kopf und mit einer schwungvollen Bewegung rammte sie sein Gesicht in den Waldweg. Sie spuckte den Hühnerknochen aus ihrem Mund und sprach: „und sowas schon kurz nach dem Frühstück… meeeega ätzend.“ Izumi hatte gleich zu Anfang den Banditen mit dem Bogen so heftig mit ihrem Schild gerammt, dass dieser zu Boden ging. Der Schwertangriff des anderen Banditen prallte an ihrem Schild ab und sie drehte sich herum, so dass ihr eigenes Schwert einen Kreis um sie schlug. Der Bandit musste dadurch zurückweichen und fand sich Rücken an Rücken mit Tria wieder. Tria drehte sich auf einem Fuß um und rammte dabei zielgenau ihren Ellenbogen in seinen Bauch. Mit einem Röcheln ging auch der letzte Bandit zu Boden. „Glaubst du immer noch, dass uns hier irgend ein Geist beschützt?“ fragte Charles als Tria ihm wieder aufhalf „natürlich… ansonsten wären es ja wohl mehr gewesen.“ Sie griff daraufhin in ihre Tasche, zog einen Keks hervor und steckte ihn sich halb in den Mund.
     
  2. Triane

    Triane Pirat

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    Arzt
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    Kampfstil:
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    Zweitstil::
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    Technikdatenblatt

    Attribute:

    Stärke: 4
    Schnelligkeit: 3
    Kampfgeschick: 4
    Fernkampfgeschick: 1
    Widerstand: 4
    Willenskraft: 3

    Attributssteigerung:

    Schläger:

    Stärke: 1
    Schnelligkeit: 2
    Kampfgeschick: 1
    Fernkampfgeschick: 3
    Widerstand: 1
    Willenskraft: 2

    Kampf-Klasse:

    Schläger


    StufeBonus
    1 Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Kampfstils.
    Ausrüstung:

    Waffen: keine

    Gegenstände:
    2 einfach Haarbürsten
    Ersthilfekasten mit Standartzubehör
    Kräuterbeutelchen mit verschiedenen Kräutern
    Ein Beutelchen mit einem goldenen Ring darin
    Sonnenhut aus Bambus
    Sonnenhut aus Stroh
    Selbst geschnitzte Okarina
    Gebetsperlen aus Holz
    Gebetsbuch der 7 Gottheiten

    Seesack mit Kleidung:
    - Mönchskleidung des Klosters der sieben Gottheiten
    - einfache westliche Kutte mit Kapuze
    - teures chinesisches Kleid mit Schlitz ( Cheongsam )
    - Brustbänder und Lendenschurze
    - eisenbeschlagene hölzerne Armpanzerung

    Große Arzttasche mit grundlegender Ausrüstung für Ärzte:
    - Stethoskop
    - Klöppel und Schüssel zum Mörsern
    - Medizinbuch, „Anatomie für fortgeschrittene“
    - Medizinbuch, „Krankheiten und Symptome für fortgeschrittene“
    - verschiedene Spritzen
    - Reagenzgläser
    - 5 Skalpelle
    - Bandagen
    - hoch prozentiger Alkohol zum Desinfizieren
    - Spritzkanülen mit starken Abnutzungsspuren



    Geld: keines


    Job:
    Arzt


    JobstufeBeschreibung
    1 Endlich ist deine Ausbildung vorbei und du kannst auf die Welt losgelassen werden, ohne dass man dich als Gefahr für die Menschheit ansieht. Dir fehlt noch die Routine, um alle Krankheiten mit Leichtigkeit zu bewältigen, aber vielen Seeleuten reicht auch eine Person, die in der Lage ist, einen vernünftig einen Verband anzulegen und du bist weit über diesem Niveau.

    Jobtechniken


    Alchemie

    Jobstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 50
    Voraussetzung: Arzt

    Beschreibung: Hiermit lernt man die Grundkenntnisse der Alchemie, man ist in der Lage, fremde Flüssigkeiten zu analysieren um ihre Bestandteile herauszufinden, so fern sie aus mehreren Komponenten zusammengemixt werden. Je nach Komplexität wird verschiedene Ausrüstung gebraucht um eine genaue Analyse durchzuführen.

    Effekt: Der Arzt kann nach einer Untersuchung der Substanz ein Gegenmittel herstellen und somit Gegenmittel und Kontermaßnahmen entwickeln. Dazu ist der Arzt in der Lage Tinkturen und Tränke zu brauen, welche seine Jobtechniken etwas weiter spezialisieren anstatt als bloßes Medium zu dienen, so wie ein Schmerzmittel, was den Schmerz, aber nicht das Gefühl nimmt oder aber ein Narkotika, was in geschwächter Form als Pulver verabreicht werden kann.


    Narkotika

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Arzt, Schmerzmittel

    Beschreibung: Eine Operation kann zur Tortur werden, sowohl für den Patienten, aber auch für den behandelten Arzt, vor allem, wenn dieser einen sehr unruhigen Patienten hat. Also benötigt er zuverlässige Methoden, um diesen für die Dauer der Operation ruhig zu stellen. Diese Technik beinhaltet sowohl das Herstellen von einfachen Narkosemitteln, wie auch das Wissen um die Dosierung bei verschiedenen Patienten. Ein 2m Hüne wird sicherlich nicht von derselben Dosis umfallen, wie ein kleines zehnjähriges Mädchen. Und damit der Patient nicht mitten in der Operation aufwacht, will die richtige Dosierung gefunden werden.
    Die Art des Narkotikas spielt eine untergeordnete Rolle, jedoch richtet sich danach die Applizierung und der Transport: Es ist leichter eine Spritze mit sich zu führen als eine Gasflasche.

    Effekt: Der Arzt kann die Narkotika natürlich auch für Kämpfe verwenden, auch wenn es ziemlich schwer werden mag, seinen Gegner die nötige Dosis zu verabreichen.


    Schmerzmittel

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Arzt

    Beschreibung: Mit ein wenig Wissen über den menschlichen Körper ist der Arzt in der Lage, bestimmte Nervenbahnen und Sinne so weit zu benebeln, dass sie in ihrer Funktionsweise beeinträchtigt werden, ohne die Kampffähigkeit der Verbündeten zu stark einzuschränken. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob dabei Nadeln, Pillen oder Balsame verwendet wurden.
    Nebenwirkung ist häufig, dass der Patient jedoch jedes Gefühl im Körper verliert.

    Effekt: Wer vom Effekt eines Schmerzmittel betroffen wird, kann trotz starker Verletzungen weiterkämpfen, ohne vom Schmerz übermannt zu werden. Es heilt jedoch keine Wunden und was kaputt ist bleibt kaputt, solange keine größere Behandlung folgt.


    Unfallmedizin

    Jobstufe: 1
    Erfahrungspunktosten: 100
    Voraussetzungen: Arzt

    Beschreibung: Der Arzt ist in der Lage, schwerere Verwundungen vor Ort zu behandeln. Er kann beispielsweise Splitter aus dem Körper entfernen, die Wunden vernünftig nähen, komplizierte Knochenbrüche richten und andere Schritte unternehmen, die weiter als Erste Hilfe reichen, selbst wenn er nicht die nötige Ausrüstung besitzt. Es ist mehr als nur irgendwelche Sofortmaßnahmen, vielmehr soll es den Patienten helfen, nach kurzer Rast sich wieder bewegen zu können.
    Je nach Schwere der Verletzung müssen eventuell Schmerzmittel oder andere Maßnahmen verabreicht werden.

    Effekt: Diese Technik macht Verbündete wieder kampffähig, selbst wenn ihre Körper es normalerweise nicht wirklich wollen. Nach der Behandlung und einer kurzen Rast, ist der Patient selbst nach schweren Verletzungen wieder in der Lage, bedingt zu agieren. Jedoch sollte er, wenn etwas ihm an seiner Gesundheit liegt, sich nicht sofort in den nächsten Kampf stürzen, auch wenn er es könnte.


    Veterinärmedizin

    Jobstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 50
    Voraussetzung: Arzt

    Beschreibung: Tiere müssen anders als Menschen behandelt werden, das weißt der Arzt nur so gut, weswegen er zusätzlich immer zu all seinem Wissen um die Behandlung von Menschen auch die Behandlung von Tieren immer lernt.

    Effekt: Der Arzt kann bedenkenlos alle seine Fähigkeiten auch auf Tiere anwenden und Medikamente herstellen, die Tiere stärken, heilen oder im Ernstfall auch schwächen.



    Kampf-/Schießstil:


    Sieben Wege der Faust

    Kampfart: Waffenloser Kampfstil der auf schnelle kräftige Bewegungen setzt und den Kampf schnell beenden soll
    Kampftechnik: Thai Chi, Kung Fu
    Klassen: Schläger, Kämpfer
    Verfügbarkeit: Bedingt; Muss im Kloster der sieben Gottheiten auf der Insel Ren trainiert haben

    Beschreibung:
    Sieben Wege der Faust wurde im Kloster der sieben Gottheiten auf Ren entwickelt und hat seine Wurzeln im Terrastil des Terraklosters der Insel 1. Der Begründer dieser Technik studierte Jahrzehnte lang die Kampfkünste und trug den Namen Masato. Der Kampfstil wird ausschließlich auf Ren im Kloster der sieben Gottheiten gelehrt, zusammen mit der Philosophie dass man nur zur Verteidigung kämpfen sollte. Der Name der Technik leitet sich von den vier Göttern der Elemente, den zwei Göttern der menschlichen Gesinnung und dem Gott des Kampfes ab. Diese sieben erkennt man auch in den Techniken des Stils wieder.
    Meister dieses Stils fließen um ihren Feind wie das Wasser und sind schnell wie der Wind, ihre Schläge und Tritte sind vernichtend wie Feuer und an ihnen zerschellt jeder Feind wie die Brandung am Fels. Ein echter Jünger der Götter bewegt sich wie ein Geist, er kommt seinen Gegnern wie eine ganze Armee vor, scheint gleichzeitig überall zu sein und über unendlicher Reichweite mit einem Faustschlag zu verfügen.
    Die Angriffe dieses Stils sind hart und schnell, jeder Treffer soll direkt durch den Gegner gehen. Die Attacken des Gegners werden umgeleitet oder man weicht ihnen aus, um sie zu kontern. Die sieben Wege der Faust zielen auf die allgemeinen und individuellen Schwachpunkte des Gegners. Die Grundlage für die meisten Kampftechniken ist ein fester Stand, auch wenn die Techniken der Varine eher Leichtfüßigkeit voraus setzen. Den Hauptanteil der Kraft für die Angriffe holt der Kämpfer aus den Beinen.
    Auch die Atemtechnik ist wichtig. Vor einem Angriff oder während des Ausweichens atmet der Kämpfer ein und wenn er zuschlägt atmet er aus. Ein ausgebildeter Meister kann seine ganze Kraft und sein ganzes Gewicht in einen Schlag stecken um ihm zusätzliche Zerstörungskraft zu verleihen. In der nächsten Sekunde steht er wieder ausgeglichen da um auf seinen Gegner reagieren zu können. Dieser Vorgang wird in Vollendung als „Fokussion“ bezeichnet.
    Jede Bewegung zielt darauf ab den Gegner schnell zu besiegen, längere Kämpfe können sich erst erfahrene Meister dieses Stils leisten. Die sieben Wege der Faust sind darauf ausgerichtet gegen mehrere Gegner auf einmal zu kämpfen. Im Kampf gegen einen einzelnen Feind ist man anfangs gut gewappnet, doch wenn der Kampf zu lange dauert geht dem Kämpfer die Ausdauer aus. Der größte Nachteil dieser Technik liegt in seiner Reichweite. Im Kampf gegen bewaffnete Gegner, welche zum Beispiel mit Speeren oder sogar Pistolen gerüstet sind, muss der Anwender der 7 Wege der Faust sehr aggressiv vorgehen. Der waffenlose Kämpfer befindet sich so lange im Vorteil, wie sein Gegner sich in der Reichweite seiner Faust befindet. Solch eine aggressive direkte Vorgehensweise erlauben bei diesem Kampfstil am Anfang nur die Techniken von Ignus. Die Techniken von Ignus, dem Feuer, sind nur zum Angriff gedacht, der Gegner soll so schnell und so stark angegriffen werden, dass er im Idealfall nicht zurückschlagen kann. Varine, das Wasser, bewegt sich geschmeidig und flüssig, ihre Techniken fließen um den Gegner und nutzen seine eigene Kraft gegen ihn.
    Aeris, die Luft, kämpft am besten gar nicht, sie weicht dem Feind nur aus, ihre Techniken beinhalten vor allem Sprünge und Rollen. Weil die Kampftechniken von Aeris viel Ausdauer verbrauchen, benutzt der Kämpfer sie nur selten. Gaia steht für die Erde, der Kämpfer bewegt sich hierbei nur so viel er muss und lässt seinen Feind grundsätzlich erst an sich heran kommen bevor er zuschlägt. Gaias Kampftechniken zielen darauf ab die Schwachstellen des Gegners zu finden, zu öffnen und zuzuschlagen. Die Techniken von Yin, Yang und Fu-Jin können nur von erfahrenen Kämpfern oder sogar Meistern angewendet werden, sie bringen übermenschliche Kräfte auf und sollten mit Vorsicht angewendet werden. Yins Techniken beeinflussen die Energie innerhalb des Kämpfers und auch innerhalb des Gegners. Wer die Energie seines Gegners nutzt, verwendet mehr Energie als sein eigener Körper aufbringen kann, eine Falsche Bewegung kann dabei für beide betroffenen sehr schädlich sein. Die Techniken von Yang steigern die eigenen Leistungen über die Grenzen des Körpers. Der Anwender kann sehr viel Schaden verursachen, verletzt sich aber auch selber mit jeder Bewegung. Fu-Jins Techniken beschäftigen sich damit, die Energie des Kämpfers außerhalb seines Körpers zu nutzen, um so gewalltige Energieattacken auszuführen. Der Energieverbrauch steigert sich dabei so sehr, dass der Kämpfer daran sterben kann. Wer die Techniken von Fu-Jin gemeistert hat, kann seine Energie benutzen um die Aspekte der sieben Gottheiten in sich wachrufen zu können. Durch das intensive Studium der Gottheiten weiß der Kämpfer sich in die Gottheiten zu vertiefen und kann seine eigene Lebensenergie verwenden, um seinen Körper an den der Götter anzupassen und ihre Techniken perfekt zu nutzen. Zudem können die Eigenarten und Charaktereigenschaften der sieben Götter Schwächen des Anwenders ausgleichen. Bei den Beschwörungen ist zu bedenken dass Energie immer Energie bleibt, der Anwender kann ihr durch die Beschwörung von Ignus die Form und Eigenschaften des Feuers geben, dennoch ist es kein Feuer. Dabei geht der Kämpfer das Risiko ein seine eigene Persönlichkeit zu verlieren oder sich in einer unrealen Welt zu verlieren oder sogar die Kontrolle über die Kräfte zu verlieren und sie gegen sich und seine Mitstreiter zu richten, wenn er seiner eigenen Gestalt zulange fern bleibt.

    Stufe 1: Schüler
    Der Kämpfer hat die Grundfiguren und grundlegenden Bewegungen erlernt und ist ein wahrer Schüler. Noch ist er nicht dazu in der Lage sein Gewicht effektiv zu nutzen und seine Kraft auf einen Punkt zu konzentrieren. Die allgemeinen Schwachpunkte des menschlichen Körpers - Nieren, Schläfen, Unterkiefer, Solarplexus usw. - sind dem Kämpfer bekannt, aber es fällt ihm noch schwer sie im Eifer des Gefechts zu treffen. Die individuellen Schwachpunkte seines Feindes kann der Schüler im Eifer des Gefechts noch nicht ausmachen. Die Standhaftigkeit auf dieser Stufe reicht aus um nicht durch jeden Schlag aus dem Gleichgewicht zu geraten und zu Boden zu gehen, schwere Schlägen sollte man jedoch meiden. Das Ausweichen und Kontern ist durchaus möglich, funktioniert aber nur bei langsamen Gegnern wirklich gut. Ein kurzer Kampf ist schon drin ohne den Atem zu verlieren. Aufgrund der niedrigen Ausdauer auf dieser Stufe eignen sich vor allem Techniken von Gaia und Varine.


    --- Techniken des Stils ---

    Aeris Stoß

    Typ:
    Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Sieben Wege der Faust, Stärke 3, Kampfgeschick 3

    Beschreibung: Aeris Stoß gehört zu den Kampftechniken der Göttin Aeris und ist ein effektiver Konter gegen direkte Angriffe mit der Faust, um seine Verteidigung zu öffnen und mit einem Gegenangriff mit der Faust zu landen.
    Die Attacke funktioniert in fünf Schritten. Der erste ist den Angriff des Gegners abzuwarten, mit der rechten Hand auf den Feind gerichtet und die Linke zur Faust geballt an der Seite (für Linkshänder gilt das umgekehrt). Der Angriff mit der Faust wird mit der rechten Hand pariert, in dem sie die Faust von oben mit dem Handballen herunter drückt. Mit einer Drehung des rechten Arms wird der ganze Arm des Gegners zur Seite gefegt. Zur selben Zeit erfolgt der Gegenangriff mit der linken Hand, die Verteidigung des Gegners sollte durch den zur Seite gefegten Arm weit offen stehen.


    Gaias Schritt

    Typ:
    Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Sieben Wege der Faust, Stärke 3, Kampfgeschick 3

    Beschreibung: Gaias Schritt gehört zu den Kampftechniken der Göttin Gaia. Gaias Schritt wird als Konter gegen hohe Tritte eingesetzt. Der Anwender nimmt dabei eine festen Stand mit leicht gespreizten Beinen an, er erwartet den Angriff mit auf Brusthöhe gehobene Armen. Er benutzt beide Arme um den Tritt abzuwehren und nach oben wegzuschieben. Zum selben Zeitpunkt verlagert der Anwender sein Gewicht, um mit einem Fuß zum Gegner zu rutschen. Sein Ziel ist dabei der Fuß des Gegners, der noch am Boden ist. Der Anwender hebt dabei seinen Fuß leicht und trifft im Idealfall den Knöchel. Der Tritt sollte den Gegner aus der Balance und zu Fall bringen, oder sogar seinen Fuß verletzt.


    Gaias Spur

    Typ:
    Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Sieben Wege der Faust, Stärke 3, Kampfgeschick 3

    Beschreibung: Gaias Spur gehört zu den Kampftechniken der Göttin Gaia, sie ist vergleichsweise leicht auszuführen, aber wegen der kurzen Reichweite schwer zu treffen, dafür kann sie schweren Schaden anrichten. Der Anwender hebt dabei seinen Fuß bis über den Kopf. Der andere Fuß bleibt dabei fest an dem Punkt, an dem er steht. Wenn er dann wieder nach unten tritt winkelt er die Knie leicht an und rammt den Fuß gerade vor sich in den Boden. Bei richtiger Ausübung hinterlässt er dabei einen sehr deutlichen Fußabdruck im Boden und trifft jeden Körperteil seines Gegners hart, der sich dort zu diesem Augenblick befindet.


    Zweitstil:


    Tier-Mensch

    Kampfart: Kampf
    Waffenart: /
    Klassen: Alle
    Verfügbarkeit:Zweitstil (braucht aber wohl oder übel ein Tier) (Privat/Bedingt/Öffentlich/Zweitstil)

    Beschreibung: Der Tier-Mensch Stil beschreibt einzig und allein die Auspregung der Beziehung zwischen Mensch und Tier. Je besser der Besitzer das Tier kennt, desto besser kann er seine Gestik und Mimik verstehen und darauf eingehen. Somit kann auch ein besserer gemeinsamer Kampf durchgeführt werden. Das Tier ist nun nicht mehr nur Begleiter und bester Freund des Menschen, sondern auch aktiv an den Kampf beteiligt.

    Stufe 1: 500 EXP
    Man beginnt allmälich die Gestiken des Tieres zu verstehen und kann besser auf es eingehen. Man kann mit ihm leichte Angriffe und Manöver durchführen, aber nur wenn man sie lang genug trainiert hat, ansonsten versteht das Tier noch nicht. Noch muss man ihm sagen was er tun muss, auch wenn er nicht immer so gut versteht wie man möchte. Die Kraft des Tieres ist zwar auch von der Größe abhängig, wird jedoch mit viel Training beeinflusst. Auf dieser Stufe hat das Tier die durchschnittliche Stärke für seine Rasse. Die Waffen des Meisters sind für das Tier ein Rätsel und machen ihm teilweise sogar Angst.




    --- Techniken des Stils ---

    -/-

    --- Stillose Techniken ---

    Axe-Kick

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Kampfgeschick 4, Schnelligkeit 3

    Beschreibung: Der Axe-Kick ist ein Tritt, der von oben ausgeführt wird. Das Bein wird ein einer halbkreisförmigen Bewegung nach oben geschwunden und über den Kopf des Gegners hinweg gestreckt. Im Anschluss rast das Bein wie eine Axt in Richtung des Kopfes des Gegners herunter. Das Hauptziel ist hierbei den Gegner am Kopf zu treffen, zu desorientieren oder sogar KO zu schlagen.


    Dropkick

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 100
    Voraussetzung: Stärke 2; Kampfgeschick 3; Schnelligkeit 3

    Beschreibung: Wer schon einmal bei einer aus dem Ruder laufenden Schlägerei dabei war, der weiß vielleicht, welche Folgen ein solcher Kick auf den Gegner, aber auch auf den Anwender haben kann. Man läuft zur Ausführung mit möglichst hoher Geschwindigkeit auf den Gegner zu, springt dann etwa anderthalb Meter vor diesem ab und bringt seinen Körper während des Fluges in eine horizontale Lage, wobei man seine Beine an sich heranzieht. Kurz bevor man den Feind mit seinem Körper trifft, werden die Füße so schnell wie nur irgend möglich wieder ausgestreckt, was natürlich dazu führt, dass diese den gegnerischen Brustkorb treffen, und dessen Besitzer weggeschleudert wird, wobei jener natürlich physischen Schaden nimmt, je nachdem, wie hoch der Widerstandswert, das Gewicht und die Standfestigkeit des Gegners ist. Logischerweise werden kleine Leute deutlich mehr in Mitleidenschaft gezogen als Hünen.


    Roundhouse-Kick

    Typ: Kampf
    Klassenstufe: 1
    Benötigte Erfahrungspunkte: 50
    Voraussetzung: Kampfgeschick 2

    Beschreibung: : Bei dem Roundhouse-Kick handelt es sich um einen Tritt, der von der Seite ausgeführt wird. Man versucht dabei den Gegner mit dem eigenen Fußspann zu treffen. Die Punkte, die hier als Ziele dabei bevorzugt werden, sind der Kopf, die Seite und die Kniekehle des Gegners.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29. Jan. 2018
  3. Triane

    Triane Pirat

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    Begleiterblatt


    Begleiter


    Name: Izumi
    Tierart: Canis Lupus
    Rasse: Eisenwölfe
    Größe: Kopf bis Schweif: 2,2m Schulterhöhe: 1,2m
    Gewicht: 75 kg
    Alter: 9 Jahre



    Aussehen: Izumi ist eine Fähe der Eisenwölfe von Ren. Ihr Fell ist schneeweiß mit einem ganz leichten Silberstich. Ihre Augenfarbe ist ein tiefes Gelb und um die Augen herum ist ihr Fell schwarz. Ihr Fell hat darüber hinaus einen seidigen Glanz und wirkt steht's gut gepflegt, da Triane sie regelmäßig wäscht und striegelt. Aus ihren Pfoten wachsen schwarze spitze Krallen und die Zähne in ihrem Maul sind noch schärfer, zudem weiß mit einem leichten Gelbton. Die Fähe trägt keine Kleidung, aber ein leichtes Ledergeschirr, dass auf ihrem Rücken einen Holzschild hält. Ansonsten unterscheidet sie sich kaum von den anderen Eisenwölfen die es gibt, man sieht bei ihr keine Wunden und keine Unregelmäßigkeiten im Wachstum, abgesehen davon, dass sie noch immer etwas kleiner als die meisten ihrer Artgenossen ist.
    Izumi ist noch nicht ausgewachsen, das erkennt man leicht an den Pfoten, die noch etwas groß für den Rest des Körpers wirken, einige Leute würden sagen, das sie noch etwas "Tapsig" aussehen.

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    Beschreibung: Izumi war von Geburt an eher schwach und klein im Vergleich zu den anderen Eisenwölfen auf Ren. Sie war anfällig für Krankheiten und immer das kleinste und schwächste Tier im Rudel. Als sie auch noch an der tödlichen Eisentollwut erkrankte, ließ das Rudel den kleinen Welpen zurück, bevor sie noch andere Mitglieder infizieren konnte. Das war der Lauf der Natur, sie würde hier im Gras liegen bleiben und sterben, dann wäre sie zumindest keine Belastung mehr für ihre Familie, also alles so, wie es sein soll. Aber dennoch tat sich etwas in dem Tier, die damals noch namenlose Fähe war traurig zurückgelassen zu sein und hatte Angst, ihr Instinkt und die Natur schienen nicht zu diesem kleinen Punkt tief in ihr vorzudringen. Als die Krankheit voran schritt und ihr langsam die Sinne raubte, da sah der Welpe plötzlich dieses Menschenkind. Das Fell auf ihrem Kopf war genauso weiß wie ihr eigenes und ihre Augen waren ihr auch so vertraut. Ihr Instinkt hätte sie eigentlich vor den Menschen warnen sollen, aber dieses Menschenkind hier war anders, Izumi hatte keine Angst vor ihr. Das Menschenkind holte den Anführer ihres Rudels und sie brachten das kranke Tier in ihren riesigen Steinbau. Die Menschen schienen über die Krankheit der Fähe Bescheid zu wissen, doch auch die Zweibeiner konnten ihr nicht helfen. Die Kiste, in der Izumi dann saß, war nicht so schön wie die Wiese, auf der sie vorher lag. Doch hier war sie wenigstens nicht allein, das Menschenkind mit dem weißen Fell, kam immer wieder zu ihr, die Fähe konnte die merkwürdigen Laute aus dem kleinen Maul nicht verstehen, aber sie beruhigten sie trotzdem, und auch die liebevollen Berührungen durch das Gitter fühlten sich gut an. Aber die Tollwut schritt weiter, die Sinne wurden trübe und alles veränderte sich um den kleinen Welpen. Sie bekam Angst und der Instinkt übernahm wieder die Kontrolle, von überall schien Gefahr zu kommen, die Fähe bellte und biss um sich, sie war wieder allein und musste kämpfen, auch wenn sie kaum noch Kraft hatte. Dann war da plötzlich dieser Mensch, der ihr das Maul aufriss und etwas hinein steckte, der Mensch wurde gebissen, die kleine Fähe würde sich nicht einfach so von innen ersticken lassen. Sie grub ihre Zähne so fest sie noch konnte in das feindliche Fleisch. Als der kleine Wolf wieder zu Sinnen kam, da war der Käfig offen und die größeren Menschen zogen das kleine Menschenkind mit dem weißen Fell aus ihrem Käfig. Die gelben Augen des Mädchens waren geschlossen und sie hatte eine kräftige Wunde am Arm, sie blutete und der Welpe konnte es riechen, in dem kleinen Körper hatte sich die Krankheit bereits breitgemacht, die auch dem Welpen zum Verhängnis werden sollte. Aber Izumis Körper war schon wieder viel leichter, sie fühlte sich besser, als wäre die Krankheit nun doch besiegt. Es dämmerte dem Tier schnell, dass dieses Menschenkind nun irgendwie ihre Krankheit genommen hatte. Ihr eigenes Rudel hatte sie nicht nur allein gelassen, sie wollten sie sterben lassen, hatten gar kein Interesse darin sie zu retten, weil sie schon immer klein und schwach war. Dieses kleine Menschenkind hier, kannte die Fähe kaum, aber wollte sie so sehr retten, dass sie ihr eigenes Leben riskierte. Die Menschen schlossen den kleinen Wolf wieder aus ihrem großen Bau aus und wollten sie auch nicht mehr rein lassen. Es wäre naturgemäß gewesen, dass der Wolf sich nun umgedreht hätte und wieder versucht hätte, sein altes Rudel wiederzufinden oder versuchte, allein zu überleben, aber da war wieder dieses Etwas, tief in ihr, dass dies nicht zuließ. Die Fähe wollte wieder zu dem Menschenkind mit dem weißen Fell, aber die Menschen ließen sie nicht hinein. Aber sie konnte den Geruch des Menschenkindes noch immer in dem Steinbau wahrnehmen, also tat sie das einzige, was sie noch konnte, sie wartete. Es regnete, es stürmte, aber die Fähe wartete. Egal ob ihr eisig kalt war, egal ob die Hitze sie ausdorrte, egal ob sie Durst oder Hunger hatte, alles war besser, als wieder allein zu sein. Nach drei Tagen war da wieder der Chef des Menschenrudels, er ließ sie wieder rein, gab ihr zu essen und zu trinken und - was viel wichtiger war – brachte sie wieder zu dem Menschenkind. Das Mädchen rührte sich nicht und Izumi erkannte, dass der Biss in ihrem Arm, tatsächlich von dem kleinen Wolf stammte. Hatte sie sie angegriffen und wollte das Menschenkind ihr trotzdem helfen? Dann musste Izumi ihr jetzt auch helfen. Sie blieb bei dem Menschenkind, sie konnte riechen und fühlen, wenn es ihr schlecht ging, wenn sie zu sehr in den trügerischen Schlaf fiel, dann wollte sie sie mit Bellen wecken und dann kamen die anderen Menschen ihres Rudels, die ihr halfen. In den folgenden Tagen, konnte Izumi ein paar Dinge über die Menschen lernen. Sie konnten sich anscheinend nicht gegenseitig so gut erkennen, darum gaben sie sich gegenseitig Laute, jedes Mitglied ihres Rudels hatte einen eigenen Laut, der Laut des Menschenkindes mit den weißen Haaren, war anscheinend Triane, das sagten die Menschen andauernd zu ihr. Der Chef des Rudels gab auch der Fähe einen Laut, Izumi. Das waren komische Laute, Izumi konnte sie hören und auch irgendwie verstehen, aber sie konnte sie selber nicht bilden. Die Laute der Menschen klangen ganz anders, als die der Wölfe, oder Eichhörnchen oder Katze oder aller anderen Lebewesen, die Izumi bisher getroffen hatte. Dennoch machte sie es froh ihren eigenen Menschenlaut zu haben, das bedeutete doch, dass sie nun zu ihrem Rudel gehörte. Von dem Moment an, als Triane mit den weißen Haaren wieder die Augen öffnete, war Izumi klar, dass sie wieder eine Familie hatte und diesmal, wollte sie sie auf jeden Fall behalten.
    Die Fähe war seit dem Triane gegenüber völlig Loyal. Für das Menschenkind ist sie mutig und stark, sie kämpft für sie und ist immer für sie da um ihr Kraft und Schutz zu geben. Wer so kleine Zähne und Krallen wie ein Mensch hat, der braucht einfach den Schutz von einem Wolf. Für Izumi, ist Triane wie eine Schwester, sie ist an ihrer Seite und bleibt dort, so lange sie nur kann. Um bei ihr bleiben zu können, musste sie viel über die Menschen lernen. Vor allem aber hat sie gelernt, dass die meisten Menschen einem Tier nicht trauen, unter Menschen muss Izumi vorsichtig sein und auf das hören, was Triane ihr sagt. Darum würde Izumi keinen Menschen angreifen, wenn sie keinen Befehl von Triane dazu erhalten hat. Sie muss ihre Instinkte immer gut unter Kontrolle halten, kleine Kinder dürfen zum Beispiel an ihr herumspielen, also an ihrem Fell zupfen und an ihren Ohren, auf ihr reiten und sogar am Schweif ziehen. Izumi greift nur auf Trianes Befehl hin an, oder wenn Triane in Gefahr ist. Ansonsten ist Izumi eher ruhig, lässt sich gerne die Sonne aufs Fell scheinen und schläft. Sie spielt gerne mit Triane, knuddelt mit ihr und ist einfach gerne mit ihr unterwegs. Izumi jagt aber auch gerne, manchmal nur im Spiel, dann lässt sie das kleine Eichhörnchen laufen, aber manchmal auch um ihren Hungern zu stillen.
    Izumi hat gelernt, dass Triane sich mit den Menschen anscheinend noch schlechter auskennt, als die Fähe es tut. Die Menschen haben ihr Fell nur auf dem Kopf, der Rest ist ganz schutzlos – abgesehen von ein paar kleinen anderen Stellen -, darum verstecken sie sich unter dem Fell von anderen Tieren und darauf legen sie viel Wert, zumindest die meisten. Triane sieht das nicht so eng und anscheinend wollen gerade die männlichen Menschen das ausnutzen, aber Izumi lässt das nicht zu, im Notfall muss eben das Fell von Izumi herhalten, um Trianes Körper zu bedecken und die meisten Männer lassen sich mit etwas Knurren und Bellen schnell verschrecken. Anscheinend mögen viele Menschen auch nicht, wenn man ihnen zu nahe tritt, in der Familie scheint das okay zu sein, aber Menschen die sich zum ersten mal treffen sehen das ganz anders, Triane aber nicht. Auch da muss Izumi manchmal eingreifen und ihre Menschenschwester etwas bei Seite stupsen. Izumi will immer an Trias Seite sein, um sie vor Schaden zu schützen.
    Sie hat um einiges mehr Menschenkenntnis als Tria und erkennt es wesentlich besser als Triane wenn Menschen böse Absichten haben, diesen gegenüber verhält sie sich immer aggressiv, knurrt und bellt. Izumi verbrachte die meiste Zeit ihres Lebens unter Menschen und sie hatte immer Angst, wieder verbannt werden zu können und nicht mehr für Tria da zu sein. Darum besah die Fähe sich die Menschen ganz genau, auch was ihre Gepflogenheiten betrifft. Deswegen hat Izumi auch ein wesentlich stärker ausgeprägtes Schamgefühl als Triane und muss immer wieder darauf achten, dass ihre Herrin sich nicht in der Öffentlichkeit die Blöße gibt, in dem sie zum Beispiel auf die Herrentoilette geht oder ähnliches. Um sich selbst und die an ihrer Seite zu schützen, muss Izumi ein großer böser Wolf sein, konzentriert und gefährlich, so soll und will sie auch nach außen wirken, wie ein wildes Tier eben. Wenn sie aber mit Triane in vertrauter sicherer Umgebung ist, ist sie eher wie ein verschmuster Schoßhund, der sich gerne kraulen lässt, gerne knuddelt und hin und her rennt um seinem Menschen irgendwelche Stöcke oder Bälle zu bringen, die er vorher noch weggeworfen hat.



    Fähigkeiten: Izumi hat das typische Eisenwolfsfell, hart genug um Keulenhiebe wegzustecken und so warm, dass sie auch den kältesten Winden des North Blue trotzen kann. Ihre natürliche Verteidigung wird noch einmal durch den Schild auf ihrem Rücken verstärkt. Der Schild hilft ihr auch dabei die Körperstöße zu verstärken, mit denen Eisenwölfe sonst nur andere Eisenwölfe angreifen, da der Schild ihre Wirbelsäule vor gefährlichen Konterattacken schützt. Den Schild hat sie von ihrer Menschenschwester bekommen, weil diese sich sorgen deswegen gemacht hat, dass Eisenwolfsfell keinem Schwerthieb widerstehen kann. Eisenwölfe können, für Wölfe, sehr lange leben und haben ein erstaunliches Immunsystem, dies gilt auch für Izumi. Es geht sogar so weit dass die meisten einfachen Gifte höchstens Magenschmerzen verursachen und sich ihr Körper so gut auch gegen die häufigsten tödlichen Gifte wehren kann, dass ein guter Tierarzt sie noch retten kann. Wie für Wölfe üblich kann sie überaus gut riechen und hören, sieht aber eher normal und nur in zwei Farben, dafür können sie sich wegen des guten auditiven und olfaktorischen Sinn auch ohne Licht sehr gut orientieren. Da Izumi Triane sehr häufig bei ihrer Suche nach Heilkräutern begleitet hat, hat sie ein sehr gutes Gespür für diese Art von Kräutern entwickelt, genauso für Pilze und giftige Kräuter. Mit ihren breiten Pfoten kann sie die benötigten Pflanzen schnell und bemerkenswert sauber ausgraben, ohne sie zu beschädigen. Izumi hat ein gutes Verständnis für die menschliche Sprache, auch wenn viele Worte für sie keinen Sinn ergeben, so ist sie sehr gut darin Gestik, Mimik, Tonfall, Lautstärke und Körpergerüche zu deuten. Sie kennt Triane zudem so gut, dass man meinen könnte, dass die beiden jedes Wort des anderen verstehen. Wölfe haben mehr Kraft und Ausdauer und Geschwindigkeit als die meisten Menschen. Als Triane noch klein war, konnte sie auf der Fähe über die ganze Insel Ren im Wolfsgalopp reiten. Heute ist Triane dafür zu schwer, doch Izumi ist noch immer stark genug um sie bei ruhigem Traben tragen zu können oder für kurze Sprints.