Stil: Straßenkampf

Dieses Thema im Forum "Abgelehnte Techniken" wurde erstellt von Boris, 27. Feb. 2009.

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  1. Boris

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    Straßenkampf

    Kampfart:Alle

    Waffenart: Alle
    Kampftechnik:Alle
    Schusswaffe:Alle

    Beschreibung:Eigentlich ist Straßenkampf gar kein Stil. Wo beim Stil sich Stück für Stück Bewegungsabläufe und Kampftechniken erarbeitet werden, ist der Straßenkampf etwas viel Spontaneres.
    Straßenkampf beinhaltet keinerlei Regeln und der Hauptansatz ist: Erledige die Gegner, bevor sie dich erledigen. Deswegen kann er mit sämtlichen Waffen und auch waffenlos ausgeführt werden.
    Diejenigen, die sich auf den Straßenkampf fokussieren, können diesen „Stil“ wählen, um die steigende Erfahrung im Kampf ohne Regeln darzustellen.
    Wichtig dabei sind Konzentration, der Überblick über das Schlachtfeld, das Nutzen der Umgebung, das Erkennen und Ausnutzen von Schwächen, und einige Abwehrreflexe und Taktiken, die die Erfahrung aus rauen Kämpfen lehrt.
    Das was am Ende dabei an Kampftechniken herauskommt, hängt dann immer von den Stärken und Schwächen des Kämpfers ab.

    Stufen:

    Stufe 1:
    Der Kämpfer ist dazu in der Lage, sich völlig auf einen Gegner zu konzentrieren und ihn nicht so leicht aus den Augen zu lassen. Er ist sich außerdem bewusst, dass Gegner, die offensichtlich in ihrer Bewegung eingeschränkt sind (z.B. weil sie am Boden liegen, erschöpft, verletzt, gefesselt oder anderweitig verstrickt sind) eine viel leichtere Beute darstellen, als diejenigen, die geschickt durchs Kampffeld tänzeln. Das ist aber schon fast die Grenze an den, was ihm die Erfahrung lehrt, die er bisher in Kämpfen mit allen Mitteln gelernt hat.

    Stufe 2:
    Inzwischen hat er gelernt, seine Aufmerksamkeit effektiv auf zwei Gegner zu richten. Er ist sich im Klaren, dass man mehrere Gegner am besten unter Kontrolle bringt, indem man sich immer kurz nur einem zuwendet, ihm einige harte Treffer verabreicht und sich dann wieder entfernt. Er hat ebenfalls gelernt, dass es eine dumme Idee ist, zwischen den Gegnern zu stehen, da sie einen sonst einkesseln können.
    Nun kann man offensichtliche Lücken in der Verteidigung des Gegners erkennen, z.B. wenn dieser angreift und, sofern man schnell genug ist, diese auch ausnutzen. Er lernt Wände als nützliche Verbündete und auch als Todesfallen zu sehen und beginnt gezielt das Gelände zu seinem Vorteil zu benutzen.
    Die ersten Schwachpunkte des menschlichen Körpers hat er auch kennen gelernt: Schläfen, Augen, Nase, Ohren, Kiefer, Hals, Unterleib.

    Stufe 3:
    Ungefähr fünf andere Kampfteilnehmer kann der Kämpfer im Blick behalten, seien sie freundlich oder feindlich gesinnt. Er ist grob in der Lage, gefährliche und ungefährliche Gegner zu unterscheiden und schwache Gegner zu seinem eigenen Vorteil zu nutzen, entweder als Deckung oder er schubst sie einfach in die anderen hinein, wobei sich erfahrene Kämpfer von solchen Tricks nicht so leicht beeindrucken lassen.
    Er kann gut abschätzen, wo man sich am effektivsten platziert und man hat schon einige Manöver parat, um den Gegner in eine unvorteilhafte Position zu bringen.
    Gegenstände, die scheinbar nutzlos auf dem Kampffeld herumliegen (wie Stühle, Tische, Wandbehänge, etc.) erscheinen plötzlich als wirksame Waffen, um den Gegner möglichst zu stören, zu behindern oder zu schaden.
    Er fängt an, Instinktiv auf Angriffe zu reagieren, auch wenn die Reaktion nicht unbedingt das ist, was man gerade braucht.
    Wenn der Gegner unbedingt einen Schlagen möchte, sollte er sich vorsehen, denn der Straßenkämpfer weiß nun, dass Muskeln wie der Bizeps dem Gegner zwar Kraft geben, aber gleichzeitig auch fatale Schwachpunkte sind.

    Stufe 4:
    Inzwischen wird der Überblick über Feinde und Kampfteilnehmer eher durch die eigene Sicht, als durch die Anzahl begrenzt.
    Inzwischen ist man sich klar, dass es nichts gibt, was man nicht zu seinem Vorteil nutzen kann. Kämpft man auf einem Ruderboot, benutzt man das Ruder, um den Gegner vom Boot zu fegen, steht der Gegner auf einem Teppich, reißt man einfach ihm diesen unter den Füßen hinweg. Fackeln und Lampen werden zu schmerzhaften Waffen und unebener Boden wird genau das sein, wo man den Gegner scheuchen wird.
    Kaum gibt sich der Gegner eine Blöße, wird er dafür bestraft. Man erkennt starke und schwache Gegner sofort und kann dementsprechend handeln. Der Kampf gegen mehrere Gegner ist zwar noch anstrengend, aber sofern man das schwächste Glied zu seinem Vorteil nutzt, kann man sogar mehrere starke Gegner beschäftigen oder vielleicht sogar besiegen.
    Die Reflexe werden präziser und man läuft nicht mehr so leicht in Gefahr, dem Angriff entgegen zu kommen, anstatt ihn vernünftig abzuwehren oder auszuweichen.
    Hacken, Kniekehlen und –seiten und die Füße sind neue, lukrative Ziele, um den Gegner so vorzuschwächen, dass man ihn mit wenigen starken Angriffen bezwingen kann.

    Stufe 5:
    Sofern man weiß, wo sich ein Gegner befindet, kann man auf ihn reagieren. Selbst bei undurchschaubaren Massen kann man ohne Probleme sämtlichen Gefahren und Verbündete voneinander unterscheiden und Nutzen.
    Wenn der Gegner sich freiwillig keine Blöße gibt, dann erschafft man sie sich einfach, damit man sie nutzen kann. Die eigenen Bewegungen und Angriffe werden den Gegner mühelos angepasst und nur noch wahre Kampfmeister vermögen es, den Straßenkämpfer im Kampf durch ihre Kampftechniken zu übertreffen.
    Das Gelände wird der beste Freund und selbst scheinbar absurde Ideen werden zur unangenehmen Überraschung für die Gegner, wie z.B. das Schwingen am Kronleuchter, das Fahren auf einem Teewagen und andere Manöver, die man nur aus Geschichten kennt.
    Selbst ausgefallene Manöver und raffinierte Finten scheitern häufig an den Reflexen des Kämpfers, seine Erfahrung und Spontanität versetzen ihn nun in der Lage, den meisten Angriffen bestmöglich zu antworten.
    Von Druckpunkten abgesehen, kennt man so ziemlich jede empfindliche Stelle im Körper und man hat Techniken parat, um diese gezielt anzugreifen.
     
  2. Viktor Bloodeye

    Viktor Bloodeye Pirat

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    Was du da beschreibst, ist nicht mehr, als wachsende Kampferfahrung, das lernt jeder Kämpfer mit der Zeit von selber, dafür muss man keinen Stil erlernen.
     
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