Offenes Meer

Dieses Thema im Forum "Das East Blue Meer" wurde erstellt von Cashoo del Muerta, 5. Juli 2008.

  1. Der Wind auf dem offenen Meer war großartig, Cashoo hatte noch nie etwas ähnliches erlebt und egal wo sie hinsah alles war Blau, als würde der Himmel gar nicht mehr aufhören. Dies war also der Ozean, sie verstand was Piraten so an ihm fanden, es war wirklich toll, am liebsten würde sie den Rest ihres Lebens so verbringen... was sie wohl auch würde. Sie sah zu ihrer Crew, nun ja, zu Crono. Vielleicht war alles etwas übereilt gewesen, sie hatte keine Ahnung von dem Schiff, aber es gefiel ihr und solange die beiden irgendwie überlebten war es in Ordnung...

    Mittlerweile hatte Cashoo, Crono am Steuer ersetzt, welches sich auf einem kleinen Aufbau am Heck des Schiffes befand, aber sie hatte keine wirkliche Idee wohin es gehen sollte. Daher verbrachte sie ihre Zeit damit das kleine Schiff zu betrachten. Vermutlich war es eine Karavelle oder so etwas, sie hatte keine Ahnung, aber die Größe war gut für die kleine Crew.
    Von außen hatte sie, gesehen dass es weiß, rot gestrichen war, auf dem Deck ging diese Farbwahl weiter: Geländer und Mast waren weiß, mit dünnen roten Streifen. Alle Türen die man sehen konnte waren rot und das Steuer an dem sie stand, vollkommen weiß, nur der Boden war unlackiert geblieben. Cashoo wurde von all dem weiß fast schwindelig. Es führte zu einem starken Kontrast mit ihrer dunklen Erscheinung, dass sie es nicht mehr lange ansehen konnte. Das Meer war aber sowieso viel schöner, da wollte sie gar nichts anderes sehen. Nicht das Schiff und auch so bald kein Land. Ob sie es überhaupt irgendwie wieder zu einer Insel schaffen würde? Im Notfall kam sie auch ohne Essen oder Wasser aus, ein weiterer Vorteil ihres Körpers. Da fiel ihr ein sie hatte ja immer noch ein Loch im Bauch, die Füllung kam zwar nicht raus, aber so konnte das nicht bleiben. Ihr Nähzeug war, aber auch im Sarg gewesen und den hatte sie in Orange zurück gelassen. Vielleicht war aber welches an Bord hinter einer der roten Türen?
    Sie fixierte das Steuer, mit einem Tau und schländerte langsam die Treppe zum Deck herab...
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 5. Juli 2008
  2. Zum Glück war niemand mehr am Bord des Schiffes. Der Halbdrache hatte auch nicht wirklich Lust ein paar unschuldige aus dem Schiff zu jagen, denn für ihn gab es im Moment auch nur eine Sache die ihn interessierte und schon fast Wahnsinnig machte. Seinen Hunger zu stillen. Zielsicher folgte Edward seiner Nase und landete auch ohne irgendwelche Probleme in der Vorratskammer. Seine Nase füllte sich mit allen möglichen Aromen. Unglaubliche Mengen an unterschiedlichsten Käse, Salami und getrockneten Schinken Sorten lagen hier in dieser Vorratskammer. Nun war jeder anstand vergessen. Alles was greifbar war verspeiste der Halbdrache, bis sein Hunger gestillt war. Eins musste der rote Halbdrache zugeben, es war köstlich schon das war ein Grund um einzugestehen, dass die Wahl dieses Schiff zu klauen eine gute Entscheidung war.
    Edward wusste jetzt schon nicht mehr wie lange er in der Vorratskammer war. Das einzige was er wusste ist das sich das Schiff in Bewegung gesetzt hatte. Was nur 2 Sachen bedeuten konnte. Entweder ist die Marine zum Schutz des Schiffes, damit losgesegelt oder sein Kapitän und seine Mannschaftsmitglieder haben es geschafft das Schiff zu klauen. Wobei die 2. Möglichkeit Sinnvoller war.
    Erst mal verwandelte sich Edward wieder zurück in einen Menschen und zog sich neue Kleidung an, die er aus seiner großen Umhängetasche holte. Danach machte er sich daran eine kleine Platte mit allen möglichen Würsten und Schinkenarten und zwei großen Flasche Rum zum Deck zu gehen. Es musste ja gefeiert werden, dass sie ihr Ziel erreicht hatten und wenn er schon nicht bei dem klar machen des Schiffes geholfen hatte, konnte er wenigstens etwas zu Essen und zu Trinken den anderen bringen. Sie müssten ja genauso hungrig sein, wie er es noch vor kurzem gewesen war. Mit einem glücklichen Gesicht machte sich der goldblonde Mann daran auf das Deck zu kommen. Mit dem Ellenbogen machte er die Tür auf, da er ja beide seine Hände voll hatte, und stand dann auch schon auf dem Hauptdeck. Nur komischer weise war niemand zu sehen. Als Edward Schritte hörte drehte er sich um und sah direkt auf die Treppe und was er dort sah konnte er nicht glauben. Da lief die Frau, die er vorher schon so bewundert hatte und durch ihren Tot mit unglaublicher Wut einen Marinesoldaten getötet hatte. Er staunte nicht schlecht und war ein wenig verwirrt. Egal was er überlegte nichts machte Sinn. Deswegen stand er einfach nur da mit einer Platte aufschnitt und 2 Flaschen Rum in der anderen Hand, während die Frau, die eine ziemlich komische Hautfarbe hatte, immer näher kam.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 6. Juli 2008
  3. Cashoos Pupillen hoben sich kurz, als die unbekannte Person aus der Tür vor ihr kam. Beide schienen etwas überrascht, aber Cashoos Blick sank schnell auf den Rum den der unbekannte neben einer Platte mit Essen in der Hand hielt. Das kam ihr gerade recht, zwar wollte sie sich gerade um das Loch im Bauch kümmern, aber indirekt füllte Rum und Fleisch ja auch wieder den Bauch. Ohne zu zögern Riss sie ihm eine Flasche Rum aus der Hand und die Platte gleich mit, dabei interessierte es ihr nicht was der Mann dachte. Mit beidem machte sie einfach ein paar Schritte zum Mast und setzte sich davor um zuerst den Rum auf zu machen und einen großen Schluck zu nehmen und dann mit der nächsten Bewegung einen großen Biss von einer Wurst zu nehmen. Der nächste Schluck folgte und sie hatte den Besucher noch keinen weiteren Blick gewidmet. „Lecker“, war auch das einzige das sie mit halb vollem Mund raus bekam. Aus dem Augenwinkel betrachtete sie noch einmal den Blondschopf der in der Tür stand mit noch einer Flasche Rum.
    Erneut nahm sie einen tiefen Schluck und ihr Blick wanderte wieder zu der Platte und schaufelte das nächste Stück hinein. Ohne Rücksicht folgte schnell der ganze Rest und die halbe Flasche Rum. Dann lehnte sie sich zurück gegen den Mast und sah entspannt seufzend zu dem Mann. „Also wer bist du und wo ist eigentlich mein Koch?“
     
  4. Crono

    Crono Guest

    Crono legte gerade seinen Rucksack und die Beiden Säcke mit der Nahrung ab, die er zuvor in Orange gekauft hatte. Nachdem er die Segel gesetzt hatte, brachte er diese an einen Schattigeren Ort und wollte erst später alles dahin räumen wo es gehörte. Mit einem leisen gähnen drehte dieser sich nun um und wollte das Schiff erkunden, als er Cashoo mit einem ihn noch Unbekannten Mann vor sah. „Junge… Junge“, stammelte er und griff nun auch wieder nach seiner Flasche rum die er neben seinen Rucksack verstaut hatte.

    Er war immer noch leicht angetrunken, doch auch das machte ihm nicht viel aus. Mit zögerlichen Schritten ging er nun zu Cashoo und dem Neuankömmling und stieß ein „Hier“, von sich, als Cashoo nach ihm fragte. Mit einem Fragenden Blick nun schaute er den Blonden Mann an. Er wusste nichts davon das Cashoo schon einen neuen Mann gefunden hatte, oder… hatte er überhaupt gar nichts hier verloren. Mit einem leisen Gähnen stellte er sich nun neben Cashoo und beäugte weiterhin den Mann. „Wer is´n das?“, fragte Crono schließlich und schaute sich um. Noch mehr Überraschungen gab es hier hoffentlich nicht. „Vielleicht hätten wir vor dem Segel setzen schauen sollen ob wer unbekanntes am Bord ist?“
     
  5. Immer noch verwirrt von der momentanen Situation sah Edward der Unbekannten dabei zu, wie diese ungeniert eine halbe Flasche Rum leerte und die ganze Platte Aufschnitt verschlang. Nachdem sie dann fertig war fragte sie nach ihrem Koch und wer der goldblond haarige Mann wäre. Doch bevor Edward eine Antwort geben konnte, war auch schon die gefragte Person aufgetaucht und fragte auch seinerseits nach dem weißgekleideten Mann. Bevor jedoch dieser eine Antwort gab sah er sich noch einmal um. Ohne dass er es gemerkt hatte, war er schon als blinder Passagier mit auf das offene Meer gesegelt. Keine Insel war zu sehen. Selbst wenn die Insel Orange in Sichtweite gewesen wäre, hätte ihm das nichts mehr gebracht, denn fliegen konnte er zurzeit eh nicht.

    Mit einem leichten Stöhnen wand er sich jetzt an die Fragenden. Denn viel denken hätte jetzt auch nichts mehr gebracht. Mit einem Typischen freundlichen Gesicht fing er mit seiner Begrüßung an: „ Ehm … ja ich bin Edward Álcarez García und bin ein wenig verwirrt. Eigentlich habe ich mit jemand anderen gerechnet, aber vielleicht soll es ja nicht sein. Ich suche nach Abenteuern und den perfekten Kämpfer, dem ich als Waffenmeister die perfekte Waffe herstellen kann. Darf ich fragen mit wem ich das vergnügen habe?“ Mit einer leichten Verbeugung wartete darauf der goldblonde Mann auf eine Antwort.
     
  6. Cashoo drehte sich kurz zu Crono, als dieser neben ihr erschien. „Ja das hätten wir wohl wirklich, machen sollen“, stimmte sie innerlich zu, aber was geschehen war war geschehen und der Mann der da auf ihrem Schiff war machte zumindest keinen gefährlichen Eindruck.
    Etwas schwerfällig richte Cashoo sich auf und stieg dabei einfach über die Platte und richtete zum ersten mal ihren blick direkt auf den jungen Mann vor ihr, der genau so groß war wie sie selbst, merkte sie. Kein schlechtes Zeichen! „Cashoo Sola“, erwiderte sie und stellte sich zwischen die beiden Männer. „Cashoo del Muerta, sagen einige, ihr könnt euch aussuchen wie ihr mich nennt.“
    Cashoo war es eigentlich recht das ein zweiter Mann erschienen war, zwei Schwächlinge die sie irgendwie die Arbeit auf dem Schiff machen lassen konnte, sie würden ihr schon nicht wiedersprechen!
    Nun war aber Zeit ihren Bauch zu reparieren. „Crono richte dich mal ein, Neuer geh mal ans Steuer und steure uns zu irgend einer Insel. Wenn du irgend einen Mist machst bist du schneller, tot als dir lieb ist“, befahl sie und schob den Mann im weißen Hemd beiseite um im Schiff dahinter zu verschwinden.
    Im inneren sah das Schiff auch sehr gepflegt aus, aber es war nicht gerade sehr geräumig, außer einigen Schränken und Kisten und einer Luke die nach unten führte. Ohne lange zu zögern riss sie einige Schränke und Kisten auf und verteilte rücksichtslos alles, das sie nicht brauchte und nicht unbedingt zerbrechlich war, im Raum bis sie endlich Nadel und Faden fand. Es war klar das ein feiner Herr immer so etwas auf See brauchte falls seine Kleider mal auch nur einen kleinen Riss bekamen.
    Zufrieden setzte sich Cashoo und tastete ihren Rücken ab ob der Stich sie bis dahin durchstoßen hatte, dem war glücklicher Weise nicht so, nur das Loch an der Vorderseite war zu schließen. Zufrieden lächelte sie und begann direkt dort, auf dem Boden sitzend, vorsichtig die Nadel durch ihre etwas ledrige Haut zu ziehen und das Loch zu schließen.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13. Juli 2008
  7. Einige Tage waren auf See vergangen und Cashoo hatte die meiste Zeit damit verbracht recht alleine in ihrer Kajüte zu liegen und zu trinken oder zu essen. Dem neuen war sie so gut wie möglich aus dem Weg gegangen und war nur sehr selten auf dem Deck zu sehen gewesen. So wirklich interessierte es sie auch nicht und von dem blinden Passagier hielt sie nicht mehr, als man nun mal von einem Handlanger halten konnte. Solange alles irgendwie funktionierte war ihr das recht.
    Nachts aber sah man sie oft selbst am Steuer stehen, mit ein-zwei Flaschen Rum, während er schliefen. Dabei grübelte sie oft was sie überhaupt vor hatte. Sie wollte Geld, mehr als jeder andere und natürlich war das One Piece eine gute Idee um an Geld zukommen, aber wie sollte sie das anstellen? Sie hatte kaum eine Idee vom Leben auf See, alles was sie immer gemacht hatte war nur auf Orange rumgeistern und mehr oder weniger das Dorf verteidigen gegen andere Piraten, dabei hatte sie aber nicht wirklich etwas über das Leben als Pirat gelernt. Auch nicht wie man Kapitän war...

    Schon bald kam die erste neue Insel in Sicht und Cashoo entschied sich dort anzulegen, um vermutlich den Blonden dort von ihrem Schiff zu schmeißen.


    -> Veehall - Hafen
     
  8. Veehall - Hafen =>

    Mittlerweile war der restliche Tag vergangen seid dem Edward Cashoo in ihr Bett gebracht hatte und vom Hafen ablegte. Sie war noch immer in einem tiefen Schlaf. Die Nacht fing langsam an die letzten sich währenden roten Sonnenstrahlen am Horizont zu vertreiben. Den ganzen Tag über war auch immer mehr die Sorge von dem blonden Mann gewachsen, zwar war ihm klar das Sie nicht so schnell runter zu kriegen war, da er ihre Wunden verarztet, besser gesagt zugenäht hatte. Jetzt wusste er eindeutig, dass die Blonde große Frau nicht mehr menschlich war. Doch genau nachgesehen hatte er nicht, das wäre zu unhöflich in seinen Augen, aber fragen würde er sie trotzdem, wenn Sie ihre Augen öffnen würden.
    Zum Glück war das Meer ruhig gewesen, selbst für einen Drachenmenschen ist es schwer ein Schiff, auch wenn es kein großes war, alleine zu lenken und unter Kontrolle zu halten. Außerdem hatte er ja überhaupt keine Ahnung vom navigieren oder Schiffen im Allgemeinen, was die Situation nicht viel besser machte. Wo sie waren wusste er nicht, ob sie vielleicht sogar nur einen großen Kreis segelten und am Ende wieder in Verhall landen würden konnte er auch nicht einschätzen, doch waren seine Sorgen auch eher bei der nicht so normalen Frau in ihrem Zimmer.
    Ruhig und entspannt lehnte sich Edward an das Lenkrad und beobachtete den leichten Wellengang um das Schiff herum. Der Himmel war wunderbar klar und eine gute starke Brise wehte. Hier und da waren ein paar Fische, die aus dem Wasser sprangen nur um dann sofort zurück in ihrer Heimat zu kehren. Während er den Fischen dabei zu sah fing auf einmal sein Magen an zu knurren, erst jetzt viel ihm auf das er den ganzen Tag noch nichts Richtiges zu sich genommen hatte. Die kleine Scheibe Brot von heute Morgen war auch nicht das wahre gewesen. „Es wird mal Zeit was zu essen. Da kann ich ja auch gerade Mal nachsehen wie es Cash so geht.“ Schnell das Rad fixiert, machte sich Edward langsam in Richtung Küche um seinen Hunger zu stillen.
     
  9. [FONT=&quot]Windmühlendorf-Hafen [/FONT]à[FONT=&quot][/FONT]

    Die warmen Sonnenstrahlen schienen auf den jungen Arzt, als er aufwachte „Wo bin ich den, das ist nicht der Hafen, hier ist kein Land und wie komme ich hier her?“, fragt er sich leicht verwirrt, während er auf dem Schiff rum lief. Er sah relativ schnell, dass die Seile die den Kutter am Steck befestigten gerissen waren. „Erst mal tief durchatmen ich bin jetzt auf meiner Reise und kann nichts dagegen machen. Ich hab zwar keine Ahnung vom Segeln, keinen Kompass, und mein Proviant reicht nur eine Woche, außerdem ist die Chance jemand auf dem Meer zu treffen sehr gering, ach ja ich kann auch nicht mehr schwimmen, aber …, aber…, aber…. Verdammt es gibt kein ABER, gerade hat meine Reise angefangen und schon ist sie wieder rum verdammt, Mist“, dachte er mit dem dazu gehörigen Bewegungen.
    Dann fing er an zu niemanden zu reden: „Ok, da kann ich nichts machen.“, und setzte sich hin holte ein anderes medizinisches Buch, öffnete dieses und fing an zu lesen.
    Die Sonnenstrahlen verschwanden langsam und der Himmel glühte rot, als Javier mit einem Apfel in der Hand den Sonnenuntergang beobachtete „Hat auch Vorteile auf dem Meer, ohne nur einwenig Ahnung, herum zu segeln, hoffe ich zu mindest.“, waren seine Gedanken als sein Kopf nach unten sackte. Als er seinen Kopf wieder hob, drehte er sich gleichzeitig um, um zu sehen wo er hinsegelte, da sah er ein größeres Schiff direkt auf ihn zu kommen.
    Es war nicht mehr weit entfernt und die Nacht war eingebrochen, ihm war also klar das es eng werden kann also lief er schnell zum Steuerrat um weg zu lenken aber als er das macht merkte er das er nicht viel machen kann also rief er laut: „ Hey, passt auf ihr lenkt direkt auf mich zu!“, aber keine Reaktion also Zündete er schnell die Schiffslampe an, aber immer noch keine Reaktion. „Da hilft nur eins.“, fiel ihm ein und er hob seine linke Hand. Nun machte seine Hand einen lauten Knall, als sie explodierte. Es war aber schon zu spät also hängte sich der Arzt mit ganzer Kraft in das Steuer und es schien zu funktionieren das Schiff kam ganz knapp vorbei. Doch in der hälfte des größeren Schiffes war der Zog zu stark und sein kleines Schiff stieß er gegen das andere Schiff, es machte ein keinen Rums, sodass Javier leicht ins wackeln kam.
    Sofort sah er nach, zum Glück war kein Kratzer an dem anderen Schiff, aber an seinem Schiff war der Lack abgebröckelt „Das muss ein gutes Schiff sein wenn es nicht mal einen Kratzer abbekommen hat.“ Nun holte er schnell die Segel ein um größeren Schaden vorzubeugen und rief darauf: „Hallo, ist da jemand?“, nun wartete er auf jemanden der ihm vielleicht sogar sicher zur nächsten Insel bringen könnte.
     
  10. Gerade wollte Edward durch die Tür in Richtung Küche gehen, da hörte er einen lauten Knall. Erschrocken drehte er sich um und versuchte den Ursprung des Lautes zu ermitteln. Als er dann endlich ein Licht erkannte, was direkt auf das Schiff fuhr rannte so schnell ihm seine Beine Tragen konnten zurück zum Steuer, um die Fixierung zu lösen und dem fremden Schiff auszuweichen. Doch leider war es schon zu nah heran gekommen und jedes lenken war fast nutzlos. Trotzdem musste er es versuchen und lenkte mit ganzer kraft dem anderen Schiff gegen. Es schien geholfen zu haben doch ungefähr in der Mitte des Schiffes stieß das kleiner Schiff gegen ihres. Ein Rums war zu hören: „Wahrscheinlich war der Zog zu groß, hoffentlich ist den Anderen und deren Schiff nichts passiert.“ Schnell wieder das Steuerrad fixiert und ein Seil geschnappt, rannte Edward zur Seite wo die Schiffe aneinander gestoßen waren.
    Draußen an der Stelle angekommen lehnte er sich erst mal über die Rehling und betrachtete die Schiffe. Zum Glück war nichts Schlimmes passiert nur das kleine Schiff hatte ein paar Kratzer abbekommen. „Ist alles Ok da unten. Ich werfe ein Seil runter mit dem sie ihr schiff fest machen können und eine Strickleiter zum Hochklettern.“ Gesagt getan. Schnell warf der blonde Mann das eine Ende des Seil runter und ließ die Strickleiter, die zufälligerweise direkt an der stelle festgemacht war , bevor er sich zum hinteren Teil des Schiffes machte um das andere Ende zu befestigen. „Dar war alles so schön ruhig und schon passiert etwas, wenn man sich zu sicher ist. Bin mal gespannt was für Gäste wohl jetzt aufgetaucht sind.“
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 8. Sep. 2008
  11. Es dauerte nicht lange bis sich eine Gestalt über die Reling lehnte und runter rief: „Ist alles Ok da unten. Ich werfe ein Seil runter mit dem sie ihr schiff fest machen können und eine Strickleiter zum Hochklettern.“, schnell knotete er das Seil am Buck seines Schiffes fest, schnappte sich seine Tasche und sein Proviant und kletterte die Strickleiter hoch.
    Oben angekommen sah er sich kurz um und folgte dann dem Seil, bis er zu der Gestalt kam.Es war ein großer Mann mit langem blondem Haar zu einem Zopf geflochten, sonst war er normal angezogen.
    Der junge Arzt musste nach oben sehen um dem Gegenmann in die Augen zu sehen und sprach ihn dann an: „Entschuldigung dafür das ich euch gerammt habe, aber ich bin eher unfreiwillig ohne Ahnung auf dem offenen Meer, ich wurde so zu sagen von der Natur gezwungen. Mein Name ist Javier Alfaro Cost, Javier reicht völlig. Meine Tätigkeit ist die Medizin und das ist auch der Grund meiner Reise ich will mehr über Krankheiten und ihre Heilmöglichkeiten erfahren. Bevor ich es vergesse könntest du mir die Küche zeigen damit mein Proviant sicher ist. Ich möchte dir und der Rest der Crew nicht im Weg stehen, aber ich wäre sehr Dankbar wenn ihr mich zur nächsten Insel bringen könntet, denn ich bin so zu sagen nicht der beste Schwimmer.“, nachdem er Erklärungen und Bitten runtergerasselt hatte wartete er auf eine Antwort und hoffte das das gröbste geklärt sei.
     
  12. Gerade hatte Edward den Knoten richtig festgezogen, da hörte er auch schon schritte hinter sich. Sie mussten von einem der neuen Passagiere kommen. Gespannt drehte er sich um und betrachtete sein gegenüber. Der fremde war kleiner als er hatte grünes Haar und ziemlich einfache Kleidung an. Als er sich gerade überlegte was für eine Art der fremde hatte wurde er auch schon aus seinen Gedanken gerissen, denn erst stellte sich der Fremde als Javier vor und erzählte seine momentane Situation, nachdem er noch mal um Entschuldigung bat.
    Als sein gegenüber dann zu ende geredet hatte ergriff Edward mit einem freundlichen Lächeln seinerseits das Wort. „Du brauchst dich nicht zu Entschuldigen irgendwie war es auch ein wenig meine Schuld. Ich habe nicht gut genug aufgepasst. Mein Name ist Edward und ich finde kein Problem darin dich ein wenig mitzunehmen. Ich kann jede Hilfe gebrauchen dieses Schiff zu lenken. Alleine ist es ein wenig schwer. So doch erst bring ich dich erst mal zur Küche und Vorratskammer. Da kann man sich noch ein wenig unterhalten. Folge mir einfach.“ Mit zielsicheren Schritten ging der Blonde große Mann an Javier vorbei und in Richtung Küche. Wobei er auch hoffte, dass man ihm folgte. Nachdem er durch ein paar Türen gegangen war erreichte er schließlich die Küche worauf er dann auch schon laut rief: „ Das ist die Küche und dort hinter der Tür neben dem Kühlschrank ist die Vorratskammer. Wenn du alles eingeräumt hast sollten wir wieder zum Steuerrad gehen wir wollen ja nicht das noch so ein Unfall passiert wie mit dir.“ Eine leichte Freude war in der Stimme zu erkennen.
    „Wenn ich mir ein besseres Bild über ihn gemacht habe und Cash immer noch nicht wach ist kann ich ihn vielleicht sogar da um Hilfe fragen. Er hat bestimmt mehr Ahnung als angehender Arzt als ich was wir vielleicht machen könnten. Wobei er wahrscheinlich nicht viel sagen kann bei Cash“, schmunzelte der blonde Mann während er darauf wartete das Javier mit dem einräumen beginnt und er sich wieder hinter das Steuerrad stellen konnte.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 9. Sep. 2008
  13. Das ruhige dunkelblauen Wasser und der sternenklare Nachthimmel ließen es zu, dass man fast den fallenden Stein von Javiers Herz hören konnte, als er die erleichterten Worte Edwards hörte.
    „Gut, da hab ich noch mal Glück gehabt.“, dachte er zufrieden während er dem großen Blonden in die Küche folgte. Dort angekommen füllte er den Kühlschrank und die Vorrats Kammer etwas auf, schloss sanft die Kühlschrank Tür mit dem rechten Fuß und ging dann zur Tür, die aus der Küche führte.
    „Das wars schon du kannst mir ja etwas über dich und dem zielort erzählen, ausserdem wo die Crew ist,denn ich glaube kaum, dass du alleine auf so einem Schiff bist?“
    Während er wartet, nahm er das Medizinbuch heraus, welches er vorhin fertig gelesen hatte und lächelte kurz. Schnell legte er es wieder zurück und nahm sein Tabak und ein Paper heraus, fertigte schnell ein Zigarette an, nahm sie in den Mund, zündet sie mit seinem Feuerzeug, welches er bereits heraus geholt hatte, an und wartete auf seinen Gastgeber.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10. Sep. 2008
  14. Immer noch in Gedanken bemerkte Edward gar nicht wie Javier seinen Proviant sicher verstaute und schon anfing auf weiteres zu warten. Doch als es ihm auffiel sagte er nur einen Satz: “Folge mir.“ Und wieder ging der Weg durch ein paar Türen bis beide in dem Zimmer mit dem Steuerrad ankamen. Mit zielsicheren Griffen löste der Blonde Mann die Fixierung und stellte sich wieder mit einem Blick über das Meer ans Steuer.
    Bevor er dann anfing die kleinen Fragen die ihm vorher noch von dem Neuankömmling gestellt wurden zu beantwortete, sah er noch kurz in den schon mittlerweile dunkelblauen Himmel, der nur von dem Mond und ein paar Sternen gezeichnet war. Ein paar dünne Wölkchen umspielten den Mond, was aussah wie ein gemütliches Kissen. Das tiefe Blau des Meeres spiegelte alles, leicht verzerrt von einem leichten Wellengang, wieder. „Was die Crew angeht bin ich momentan der einzige Mann der hier arbeitet. Was aber nicht bedeutet, dass ich der einzige auf dem Schiff bin. Es gibt noch ein Schiffsmitglied, doch leider ist sie seid heute Morgen, als wir von Piraten auf einer Insel angegriffen wurden, immer noch bewusstlos. Über das Ziel kann ich dir nicht viel sagen. Ich weiß selbst nicht wohin wir segeln. Ich bin kein Navigator und habe keine Ahnung davon. Doch erzähl doch mal was du für ein ziel hast? Vielleicht haben wir ja Glück und kommen genau dort an.“ Mit einem freundlichen Grinsen, drehte er sich kurz zu Javier um und wartete darauf auf eine antwort.
     
  15. „Folge mir.“, schallte es in das Ohr des jungen Arztes, worauf er dem groß Gewachsenen durch ein paar Räume folgte. Dort angekommen hörte er Edward zu und wiederholte in Gedanken die Informationen „Kein Ziel, noch jemand Bewusstlos, was mein Ziel ist.“, darauf drückte er erst mal seine Zigarette aus und warf sie dann in den in der nähe stehende Mülleimer.
    Er lehnte sich gegenüber des Blonden gegen die Wand, aber so das Edward noch aufs offene Meer sehen konnte und fing an eine Antwort zu formulieren: „ Mein Ziel? Mein Ziel, eigentlich ist es so das ich ungewollt auf dem offenen Meer bin, ich komme nämlich aus dem Windmühlendorf und wollte in meinem Schiff warten bis dort am Hafen ein anderes Schiff auftaucht, das mich mitnehmen kann.“, dann lächelt er seinen Gegenüber an und führte fort: „Ich bin so zu sagen kein guter Schwimmer und wollte mich eigentlich einer Truppe anschließen, und mein großes Ziel ist es Menschen zu helfen und mir neue Medizinische Kenntnisse zu verschaffen, aber wo wir dabei sind du sagtest hier gäbe es jemanden der Bewusstlos sei, von Piraten, ich kann schlechte Menschen nicht ausstehen, auf jedenfalls würde ich gerne nach ihr schauen und sehen was ich machen kann. Wenn es dir nichts ausmacht. Auf dem Weg dort hin können wir ja weitere Fragen klären.“
    Mit seinem Buch in der Hand blieb Javier ganz ruhig an der Wand gelehnt, doch innerlich freute er sich auf seinen ersten Patient, den er ohne seinen Vater behandeln könnte. Nun wollte er nur noch seine möglichen Patient sehen.
     
  16. Gerade hatte er noch aufs Meer gesehen, da drang Edward Javiers Vorschlag an die Ohren. „Es wäre keine schlechte Idee, wenn jemand nach Cash schaut, der etwas Ahnung von Medizin hat. Obwohl es könnte auch riskant sein. Ich glaube nicht das ich dann von ihm verbergen kann das sie kein normaler Mensch ist. Das Risiko muss ich eingehen. Außerdem kann ich dann auch endlich mal nach ihr sehen.“ Nachdem er sich Entschlossen hatte fixierte Edward wieder schnell das Steuer und machte sich auf dem Weg in Cashoos Zimmer. „Komm mit ich bring dich zu ihr“, sagte er noch als er durch die erste Tür ging. Wie die beiden male zuvor ging der Blonde wieder durch ein paar Türen, dazwischen noch eine Treppe hinunter und stand dann auch schon vor der Eingangstür zu Schlafzimmer. Doch bevor er durch die Tür ging wand er sich noch mal an Javier: „Ich muss dich warnen, falls sie wach ist kann es ziemlich anstrengend für dich sein. Gegenüber Fremden ist sie Ziemlich skeptisch.“ „Selbst gegen Leute die sie schon kennt ist sie skeptisch“, ging es noch mit einem Seufzer durch seinen Kopf.
    Er öffnete langsam die Tür. Alles war noch da, wo es vorher war. Selbst Cashoo hat sich kein bisschen im Bett bewegt. Es sah schon fast so aus als würde eine Leiche im bett liegen. Was ja auch irgendwie so war. „Hier ist deine Patientin ich hoffe du kannst ihr helfen“, waren eine letzten Worte bevor Edward gespannt darauf wartete was der Neuankömmli9ng jetzt machen würde.
     
  17. Es dauerte nicht lange bis Edward das Steuerrat fixierte und den jungen Arzt durch ein paar Räume führte, bis er vor einer Tür stehen blieb. Die Vorfreude die er verspürte konnte nicht durch den Hinweis seines Gegenübers geschmälert werden, da er seiner Meinung nach schon oft anstrengende Patienten mitbehandeln durfte. Dann war es so weit die Tür wurde langsam geöffnet, äußerlich konnte man ihm nicht anmerken, dass sein Herz vor Freude raste. Doch dann schlug für einen kurzen Moment ein leicht überraschtes Gesicht über Javier sein Kopf, was aber schnell wieder in sein übliches entspanntes fast gelangweiltes Gesicht überging. „Verdammt, das ist eine Leiche und zwar nicht erst seit einem Tag, überall diese Nähte und diese Hautfarbe, bin ich hier bei einem Psychopaten gelandet? Aber es riecht hier nicht mal ein bisschen nach Verwesung. Gut beruhig dich, lass dir nichts anmerken, Psychopaten können leicht aggressiv werden.“, Dachte er panisch während sein Körper aus Neugier gelassen zum Bett ging.
    Am Bett angekommen fühlte er erst mal nach dem Puls, zeitgleich musterte er den Körper nach Wunden, verwundert kam ihm nur eine Idee in den Sinn, es musste eine Teufelsfrucht sein, denn wie sollte sonst eine Leiche einen Puls haben. Es war für den Grünhaarigen das erste mal, dass er jemand anderes getroffen hatte der ebenfalls Teufelkräfte haben müsste.
    Nach ungefähren 5 Minuten richtete er sich an Edward „Also diese ehm … Frau, scheint keine ernsthaften Verletzungen davon getragen zu haben, auch wenn es mich Wundert das diese Verletzungen keinen großen Schaden Verursachtet haben, aber trotzdem muss ich diese Nähte am Bauch neu machen, damit sie auch halten. Wie mein Vater mir immer gesagt hat sicher ist sicher.“
    Während er auf eine Antwort wartete strich er über die größte Naht am Bauch.
     
  18. Cashoo zuckte zusammen, als sie die Berührung an ihrem Bauch spürte und schnellte auf wobei sie beinah den Kopf des Arztes traf.
    „Wo bin ich?“, keuchte sie halb verschlafen und packte die Hand des Mannes die noch an ihrem Bauch lag. „Und wer bist du?!“
    Ihr Blick verdunkelte sie und ihr Auge schien den Raum abzusuchen, dann stand sie ohne etwas zu sagen auf und packte Edward an seinem Hemd. „Wo ist meine Sense?!“, fauchte sie und stieß ihn leicht zur Seite. Dann taumelte sie auf das Deck hinaus. Ihr langes Haar tanzte im Wind und sie tastete nach den Wunden des Tages. „Wir sind auf See?“
    Es störte sie etwas wieder auf dem Schiff zu sein, denn sie war sich ja gar nicht sicher ob sie wirklich Pirat werden wollte. Leicht unsicher senkte sie ihr Haupt und sah aus dem Augenwinkel zurück in den Raum zu Edward. „Haben die Piraten die Insel verlassen?“, fragte sie unsicher und besorgt, sie schien noch sehr verwirrt, was sie etwas Menschlich erschienen ließ. Dann lehnte sie sich erschöpft gegen den Mast. Erst langsam wurde sie ganz wach und klar im Kopf und ließ sich zu Boden sinken. Sie hatte Durst und war nicht ganz zufrieden mit der Naht in ihrem Bauch. „Bring mir was zu trinken und das Nähzeug... uhm.... Edward!“
     
  19. Ein kurzer Schock zuckte durch seinen Körper, als er sah wie rapide Cashoo aufwachte und erst mal Javier kurz inspizierte. Sie schien etwas verwirrt. Sie schoss fast gleichzeitig mit mehreren Fragen um sich. Doch eine Sache viel ihm sofort auf. Er wurde zum ersten Mal mit Namen von dieser mysteriösen Frau angesprochen. Danach beantwortete er erst mal die gestellten Fragen: „Du bist auf dem Schiff. Das ist ein Arzt den ich zufällig auf der fahrt getroffen habe, sein Name ist Javier. Deine Sense ist im Konferenzraum. Ja, wir sind auf See, so wie du es mir gesagt hast kurz bevor du jetzt schon für den ganzen Tag Ohnmächtig geworden bist. Die Piraten haben kurz vor uns die Insel verlassen und was zu Trinken wie Nähzeug kommt sofort Cashoo.“ Nachdem er dann alle Fragen beantwortet hatte machte er sich auf dem Weg zum Bett, wo gerade noch die blonde Frau gelegen hatte. Er war glücklich, dass es ihr wieder gut ging.
    Wäre sie nicht so schnell aufgestanden und aufs Deck gestürmt, hätte sie nicht die Flasche Rum direkt neben dem Bett übersehen. Das Nähkästchen war immer noch da wo er es zuletzt hingelegt hat. Auf dem Nachttischen neben dem Bett. Mit Kästchen im Arm und Flasche in der Hand machte er sich wieder auf dem Weg zu Cash. Im hohen Bogen warf er ihr die Flasche zu während er immer noch auf sie zu ging. „Hier ist dein Getränk und Nähkästchen folgt dann auch gleich. Ich geh dann mal wieder ans Steuer, wenn du mich suchst du weist wo du mich findest. Javier wenn du mitkommen möchtest, nur zu.“ Schnell legte er noch das Kästchen bei Cashoo ab bevor er sich auch schon wieder auf dem Weg zum Steuerrad machte.
    Es dauerte nicht lang und schon stand er wieder vorm Ruder löste die Fixierung und wartete einfach ab was als nächstes passieren würde. Vielleicht hat der tag noch etwas Spannendes zu bieten bis er vorüber geht.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17. Sep. 2008
  20. Kurz nach dem der Grünhaarige die Naht berührt hatte, schnellte die große Frau auf schnappte sich seine Hand und stellte fragen, als wäre sie unter einem Schock. Nachdem sie aufstand verlangte sie eine Sense von dem blonden Mann und taumelte dann auf das Schiffsdeck. Während dies geschah sah Javier nur gelassen zu, aber gleichzeitig raste noch sein Herz schließlich sah er zum ersten Mal wie eine vermutliche Leiche ihm fast eine Kopfnuss verpasst.
    Nachdem Edward der Frau nach ging stand der Arzt noch ein kurzen Moment in dem Zimmer „Interessant, aber trotzdem Schade das ich jetzt doch keine Patient habe.“
    Als der große Mann wieder in das Zimmer kam und eine Flasche wie ein Kästchen holte folgte er ihm nach draußen. Auf dem Deck wehte ein leichter Wind und der Mond schien klar auf diese Frau, seine Faszination hinterte ihn daran auf Edwards Aussage zu reagieren, selbst wenn er sie mitbekommen hätte wäre es ihm egal gewesen denn er sah es als Pflicht nach der Gesundheit dieser Frau zu schauen. Als der Blonde nun Richtung Steuer verschwand ging er zu der Frau und stellt sich erstmal vor: „Erstmal entschuldige ich mich das ich sie erschreckt habe könnte, aber ich möchte mich vorstellen. Mein Name Ist Javier Alfaro Costa und ich bin Arzt, ihr Crewmitglied Edward hat mich so zu sagen gerettet, aber es ist nicht so wichtig, denn ich würde sie gerne kurz untersuchen ob auch wirklich alles in Ordnung ist. Vor allem ihre Naht scheint mir nicht gut zu sein und ich möchte nicht das sie sich entzündet.“, nun sah er das Nähzeug das in dem Kästchen war, was ihm nicht gefallen hatte. Schnell steckte er seine Hand kurz in seine Umhängetasche und holte etwas Verpacktes heraus „ Hier nehmen sie lieber diese Nadel und Fäden, sie sind alle desinfiziert.“, mit dem Verdacht das die Frau sich selbst nähen möchte, wollte er wenigstens eine Infektion verhindern und hielt ihr die noch verpackten Sachen hin.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 18. Sep. 2008