Leopolds Zoo Gruppe 10: Das große Turnierfinale

Dieses Thema im Forum "Event Archiv" wurde erstellt von Event, 11. Apr. 2017.

  1. Ebony Claves

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    Während die Wahrsagerin wie eine Irre über den zerschundenen Platz rannte , konnte sie den Mönch schon aus der Ferne erkennen, wie er sich mit einem grinsen im Gesicht versuchte gegen die offensichtlich stärkere Zhége zu behaupten.
    Staub und Splitter wurden mit Zhége´s nächstem Angriff aufgewirbelt und Ebony konnte trotz ihrer verbesserten Augen, nur noch Schemen erkennen die da aufeinander krachten. Ohne Anzuhalten rannte sie weiter und legte ihre Hand an die Hosentasche in der noch das Hufeisen war.
    Lass mich jetzt nicht hängen! -
    Glück !
    Ihr Körper knackte ein paar mal unmerklich und wenig später war ihr Körper wieder mit weißen Federn bedeckt und die Harpyr rannte auf den Schutthaufen eines Gerüstes zu, um es als Sprungschanze zu benutzen. Im hohen Bogen flog die Wahrsagerin, mit ausgefahrenen Krallen in den Staubnebel des getümmels. Zhége´s ganze Aufmerksamkeit lag offenbar auf Ark, denn sie machte nur große Augen als die Wahrsagerin vor ihr ohne Vorwarnung auftauchte und die Krallen in ihren Körper rammte. Mit ein paar Flügelschlägen behielt Ebony das Gleichgewicht als sie Zhége dabei von den Füßen riss und auf ihr stehen blieb. Kurz verdrehte die Harpyr den Kopf bevor sie sich mit dem Schnabel in das Gesicht der Stabschefin hacken wollte.
    Doch...
    Was zum?!.. Wieso grinst die ?!


    Ja, Zhége war zwar überrascht wegen dem Angriff, der wie aus dem Nichts kam, aber offenbar waren die Schmerzen nicht mal der rede Wert.
    Mit den gelben Augen sah die Eulenfrau nochmal auf ihre Klauen, die halb in den Schultern der Stabschefin vergaben waren.
    Das kann sie doch nicht einfach so wegstecken?!
    Grade als der goldhaarige Mönch bei den beiden ankam und zum Schlag ausholen wollte, packte Zhége das Federvieh und warf sie gegen Ark. Beide rollten ein gutes Stück, bis sie sich wieder aufirchteten. Die gepiercte Lady sah zu dem Mönch, der offenbar immer noch recht gut gelaunt schien.
    Wenn ich wie vorhin Sie , Staub aufwirbel, haben wir zumindest ein bisschen Tarnung. - Ich kann nicht glauben das sie der Angriff kalt gelassen hat!
    Mit ausgebreiteten Flügeln, begann die Harpyr auch schon den Staub erneut aufzuwirbeln, wie ihre Gegnerin zuvor. Anschließend rannte sie wieder auf ihre Gegnerin zu. Knapp vor der Stabscheffin beugte sie ihren Körper runter und winkelte ihren Flügel an.
    Wing Punsh !
    Doch auch das schien nicht effektiv zu sein.
    Dog Style! Wird Zeit für n Abflug !
    Ein Lautes bellen ertönte..der Staub flog sofort durch den enormen Druck davon.. und dank der größeren Angriffsfläche durch ihre Flügel, wurde auch Ebs davon geweht. Ohne die Chance zu sehen wohin sie fliegen würde..oder wo sie hinein donnern würde, zog sie die Beine an und legte die Flügel schützend um sich. Die Wahrsagerin hatte schon so viel einstecken müssen, da wäre ein frontaler chrash fatal. ...Doch ihr Flug endete nicht in einer Wand oder derartigem..sondern apprupt in etwas eher weichem... etwa Fell?
     
  2. Ark

    Ark Pirat

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    Die Bellattacke hatte Ark ein weiteres Mal von den Füßen geworfen, seine Ohren dröhnten und er musste mehrfach ausspucken, da er Staub in Mund und Nase hatte. Das war nicht gut, der Geschmack würde ihm eine Weile nachhängen.
    Außer...
    Wenn er schon kämpfen musste, dann zumindest mit einem netten Geschmack in den Mund. Er holte ein weiteres Mal ein Glücksplätzchen hervor und warf es sich in den Rachen, kaute es gründlich durch, bis die Süße so richtig schön sich verteilen konnte und schluckte es zusammen mit dem Reststaub runter.
    Oh? Ark blinzelte mehrfach, um wirklich zu begreifen was gerade merkwürdig geworden war. Er konnte es nicht zuordnen, aber das Gefühl wollte nicht abebben, andererseits würde es nun auch nicht wirklich einen Unterschied machen, richtig?
    Er rannte auf Zhége zu, sprang mit beiden Beinen ab: „Blitzstich!“ Sie wich aus, aber sie war langsam, sie bewegte die Lippen, Ark sah gespannt zu, während er seine Beine wieder auf den Boden brachte, einmal den Speer hob und wie eine Sprungfeder zurückschnellte: „Skorpionstachel!“ Er überschlug sich einmal, um mit dem Fuß auf Zhéges Gesicht aufzustampfen, welche nun seinen Fußabdruck als Make-up trug, doch Ark fand, dass er echt viel Zeit hatte, weswegen auch nichts dagegensprach gleich von hier aus den zweiten Fuß unter ihr Kinn zu legen: „Robbenflosse!“
    Zhége war in ihrem Dog-Style auch noch recht zäh, aber irgendwie wirkte sie etwas belämmert, da sie jetzt erst Anstalten machte, sich gegen diese Attackenfolge zu wehren, aber Ark sah noch während er seinen Rückwärtssalto vollführte, wie sie gerade aufbellen wollte, weswegen er ihr kurzerhand den Ellenbogen zwischen die Kiefer drückte.
    Die Muskeln von Zhége rückten neu, sie hatte einen neuen Stil angenommen, sie sprang plötzlich viel schneller als Ark zur Seite, schlug zwei Haken und versuchte ihn in den Rücken zu treten, doch Ark drehte den Körper leicht ein, fing den Fuß mit der Armbeuge und nutzte Zhéges Kraft, um sie gegen das nächstbeste Hindernis zu werfen, in diesem Fall eine Kletterwand.
    Mann, war die fix! Ark hob den Speer, machte einen weiten Schritt nach vorne und: „Sturmstoß!“, erwischte Zhége mit seiner maximalen Distanz, sie konnte noch weghüpfen, aber das war gerade ihr Oberschenkel, der Mönch hob sie in die Luft, indem er den Speer mit beiden Händen packte und hochriss.
    „Du... du kannst mich sehen!?“ Ihre Augen waren geweitet, ihr Gesicht in Unglaube. Kein Wunder, denn ihre Supergeschwindigkeit, eines ihrer absoluten Asse, war gerade entschärft worden.
    Was vernichtender war, war Arks Antwort: „*Glucks* Ha, haha! Hihihi!“
    Für Außenstehende war es ein beeindruckender Anblick: Der goldhaarige Junge begann mit gelallten Attackennamen und einem plötzlichen Tempoanstieg Zhége nicht nur zuzusetzen, ihren Angriffen auszuweichen und vollkommen in Beschlag zu nehmen, nein, er konnte selbst ihren Rabbit-Style nun kontern, kaum war sie weg, fischte Ark sie aus der Unsichtbarkeit heraus und vollführte einen Gegenangriff.
    Das einzige Manko dabei war, dass der Mönch vollkommen high war und dabei die ganze Zeit wie ein betrunkener lachte.
    Glücksplätzchen, esse einen und du bist glücklich. Esse zwei, dann bist du megaglücklich. Esse drei und du verfällst in einen Rausch, der deine innere Uhr beschleunigt und somit sehr stark an Reaktionszeit und Planung spart, während der Körper über die Grenzen getrieben werden.
    Doch kann das auf Dauer nicht gesund sein...
     
  3. Triane

    Triane Pirat

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    Das hier war vielleicht die letzte Runde, das war Triane klar als sie sah wie Ziege und Ark gegeneinander kämpften. Ark war sogar noch besser als damals als die beiden gegeneinander kämpften und er sie besiegt hatte, er reagierte erstaunlich schnell und bewegte sich mit geisterhafter Geschwindigkeit aber dennoch schien Ziege immer noch überlegen. /Irgendwann muss ihr doch die Luft ausgehen, sie verbraucht soviel Chi... vielleicht merkt sie es ja gar nicht? In ihrer Schweineform heilt sie super schnell und scheint keine Schmerzen zu fühlen, vielleicht spürt sie auch keine Erschöpfung? Das sollte ich austesten.../

    Zhége verstand nicht wie das möglich war, für gewöhnlich war niemand schneller als ihr Rabbit-Style und dieser schwankende Junge hier sah es und hielt sogar noch dagegen!? War das überhaupt möglich? Aber tatsächlich landete sie einfach keinen Treffer mehr, das war so frustrierend! Wieso wollten diese Kids einfach nicht sterben!?
    „Ox-Style!“ Ihre Muskeln verschoben sich in ihre Beine „Thunder Hoof!“ Sie trat auf den Boden und die erde erbebte, das Beben hob Ark von den Füßen und Zhege griff ihn sich „Pig Style!“ sie spürte die Schläge von Ark in ihre Gesicht nicht mal und schlug ihn hart gegen die Wand. Sie holte mit der Faust aus und wollte zuschlagen, doch Ark blockte den Angriff mit dem Speer, er brauchte beide Hände und der Schafft knarrte unter dem immensen Druck.

    „Hey, es reicht ihr beiden!?“ Rief Triane von dem Trümmerhügel den sie gerade hinauf geklettert war „Lass ihn runter!“
    „Wieso sollte ich!?“ Ziege wollte schon anfangen zu lachen.
    „Weil ich dich herausfordere!“ Triane sprang von dem Hügel herunter und rutschte ein wenig über den Schutt. „Ich bin Triane vom Kloster der sieben Gottheiten.“ Sie trat fest und entschlossen auf „Ich habe mein Leben lang die sieben Wege der Faust ergründet und fordere dich und und die dreizehn Tierkreiszeichen zum Zweikampf!“ Triane trat hinter sich auf den Boden und dann vor sich,führte ihre Fäuste zusammen, beschrieb damit einen Kreis in der Luft und richtete dann die rechte Faust ausgestreckt auf Ziege und hielt die linke nahe an ihrem Körper auf Höhe ihrer Nieren.

    „Ha! Ihr verfluchten Kinder macht mir schon die ganze Zeit Probleme, warum sollte ich diesen Wurm ihr verschonen und deine Herausforderung annehmen?“
    „Du musst die Kampfkunst doch Jahre lang trainiert haben, dein Körper und Geist wurden in deinem Schweif und hartem Training geschmiedet, hast du dabei keinen Tropfen Ehre abbekommen? Außerdem nenne ich dich feige Ziege wenn du nicht annimmst.“
    „Willst du mich verarschen!?“
    „Mäh, mäh, mäh, ich mach hier jetzt ne Biege, denn ich bin die feige Ziege, mäh, mäh, mäh!“
    Zhege knurrte und ließ Ark fallen „bleib hier, das geht schnell.“ sie ließ ihre Knöchel knacken und stellte sich Triane gegenüber „Monkey-Style!“ und ging in die exakt selbe Kampfhaltung „Dann zeig mal was du kannst.“

    Triane atmete tief durch /na gut, letzte Runde Tria.../ Sie sprang auf ihren Feind zu und machte einen einen geraden Schlag mit der Faust aber das einzige was sie traf, war Zieges Faust und das tat unheimlich weh! Ziege hatte den selben Angriff in der genau selben Zeit gemacht. Trianes Faust schmerzte und sie fragte sich ob ihre Hand womöglich gebrochen war? Es fühlte sich irgendwie so an /Zeit zum verarzten ist später!/ Tria ging gleich wieder in den Angriff mit einem eingedrehten Sprungtritt, doch auch dieser Angriff schlug fehl als sie in Zieges Tritt trat und das war so als würde sie gegen eine Stahlwand treten. /Agh! Fuck!!/ Triane trat vorsichtiger auf.

    „Hast den Mund wohl etwas zu voll genommen, was?“ Ziege grinste schief, so gefiel ihr das Spiel gleich wieder besser.
    „Ich bin noch nicht fertig!“ Triane schlug ihr Fäuste zusammen und Ziege tat das selbe. „Nanu?“ sie hob ihre linke Hand und Ziege hob auch die linke, dann hob sie die rechte und drehte Ziege eine Nase und wieder kam genau das selbe von Ziege. „Kann es sein... dass du mich nach äffst?“
    „Das ist der Monkey Style, ich kann alle Bewegungen die du kannst, aber meine sind schneller und stärker! Greif mich an und du wirst daran zerbrechen.“
    „Ach ja? Das werden wir ja sehen!“ Triane fing an Hampelmänner zu machen und Ziege machte auch Hampelmänner.
    „Hey!? Was soll das denn!? Das ist doch kein Kämpfen!“
    „Ja und? Du hast gesagt du machst mir alles nach!“ Triane stellte sich auf ein Bein, das andere war angewinkelt, einen Arm hielt sie vor ihre Brust und den andere hob sie gerade in die Luft und Ziege ging in die selbe lächerliche Pose, zudem streckte Tria ihre Zunge raus und versuchte damit ihre Nase zu berühren, Ziege gelang das sogar.

    Ziege riss der Geduldsfaden „Pig-Style!“ Sie stürmte auf Tria zu und Tria musste schnell reagieren und irgendwie war sie sogar schnell genug. Sie sprang mit ihrem einem Bein ab, drehte sich in der Luft herum und trat mit dem anderen Fuß zu, direkt in Zieges Gesicht, aber sie hielt Ziege damit nicht auf sondern wurde gnadenlos in den Boden gerammt und spuckte Blut. Ziege spürte das Knacken im Körper ihrer Gegnerin, das bedeutete im Normalfall Tot. „Ha! Das wars! Nanu?“ Ziege spürte etwas warmes über ihr Kinn laufen, war das eine Art inseckt? Sie rieb es mit der Hand weg und sah sich die Hand an „Blut!?“ Zieges Blut. Trianes harter Kick hatte trotz des Volltreffers nicht mehr gebracht als Zieges Lippe zum Bluten zu bringen. Aber das war doch unmöglich! „Im Pig Style sollten meine Wunden doch heilen? Wieso blute ich?“

    Triane spürte es diesmal deutlich, das atmen tat weh und wenn sie ihre linke Hand bewegte stieß ein scharfer Schmerz durch ihren ganzen Arm /okay, gebrochene Rippen, gebrochene Schulter und ich bin mir ziemlich sicher da sickert Blut in meine Lunge, der Schlag hat gesessen./ Und trozdem konnte Tria nicht aufhören zu lachen, auch wenn es unheimlich weh tat.
    „Was zur Hölle? Du lebst noch!?“ Ziege trat etwas zurück „Wie machst du das?“
    „Hahahaha! Ich – Hihihihi - ich mache gar nichts!“ Meinte Triane lachend, sie konnte nicht mal aufstehen vor Schmerzen „Dir geht nur langsam die Puste aus Ziege! Mwahahaha! Ich.. ich muss ehrlich zugeben du hast mich besiegt, hahahaha! Aber... aber du merkst nicht mahahahahahal.. .das... dass du aus dem letzten Loch pfeifst!“

    Zheges Augen weiteten sich, hatte dieses Rotzgör Recht? Sie spürte keine Erschöpfung, aber sie musste auch noch nie so lange kämpfen und hatte noch nie so viel Chie benutzt um die Tierkreiszeichen zu wechseln. „Dafür reicht es noch!“ Sie holte aus und wollte Tria den Gnadenstoß geben, doch dann musste sie zurück weichen, aus dem Nichts kam ein Falke und hatte ihr ins Gesicht gekratzt. Dank den Kräften des Schweinezeichens verheilten die Kratzer schnell und Ziege konnte aufsehen. Da waren Leute! Das waren doch die Loser des Wettstreits? Waren die nicht geflohen.
    Friedrich der Falke landete wieder majestätisch auf dem Handschuh seines Falkners, bei dem noch etwa zwanzig andere Menschen mit ihren Tieren standen. Der Falkner stand ganz vorne, sein Körper zitterte vor Angst, Tränen flossen. Was war in ihn und die anderen gefahren sich hier ein zu mischen!? Waren es Trianes Worte? Wollte sich lieber versuchen um ihr Leben zu kämpfen als einfach auf den Tod zu warten? Oder wollten sie es sich nicht auf sich sitzen lassen als unnütze und erbärmlich bezeichnet zu werden? Oder hatten sie einfach Mitleid mit Tria und Izumi? Wie auch immer, jetzt waren sie hier und wollten kämpfen!
     
  4. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Die Federkugel traute ihrem Körpergefühl nicht. Vielleicht war sie schon Tot. Ihr Schädel klebte bestimmt wie Mouse an einer Steinmauer, oder ihr Körper lag meistbietend verteilt in der Gegend rum. Die Wahrsagerin traute sich zunächst nicht, sich zu bewegen. Irgendetwas hatte ihren Flug apprupt aufgehalten und sie umschlossen. Irgendetwas weiches, leicht beharrtes. Kurze Zeit später siegte aber die Neugier auf die potenzielle 'andere Seite' und Ebony zog behutsam einen Flügel zurück und sah etwas dunkelgraues direkt vor ihrer Nase. Etwas verdutzt verdrehte sie den Kopf als sich dieses 'etwas' als Hand rausstellte und zurück gezogen wurde. Als die Hapyr den Kopf völlig verdreht hatte, sah sie in das Gesicht der Gorilla Mutter.
    Wow...
    Mit einem verschmitzen grinsen drehte sie ihren Körper nach und saß nun ordentlich, auf der verbliebenden Hand der Mutter.
    Gut gefangen !
    Mit einem quitschen meldete sich das Baby zu Wort, welches auf dem Rücken der Affen mama saß. Nach und nach kamen immer mehr Tiere zum Vorschein, die sich hinter Ebony und ihrem Catcher scharrten.
    Offenbar ist ihnen ein Rückrad gewachsen...oder irgendwas anderes ist ja auch egal. Wenn die Tiere mitmachen können wir den Dämon einkesseln und dieser Mönch kann..
    Gerade als die Wahrsagerin einen, in ihren Augen vernümpftigen Plan, zurrecht gelegt hatte sah sie im Augenwinkel einen völlig betrunken wirkenden Blondschopf der sich mit Zhége Prügelte.
    Okay.. ehm... das macht die Sache etwas komplizierter.
    Und da gab Ark der Stabscheffin eine saftige Schelle trotz ihres Rabbit Style.
    Oder auch nicht !



    Mit einem Satz hüpfte die Teufelsfrau aus der Hand des Tieres und sah sich einmal in der Runde um, bevor sich ihr Gefieder aufstellte. Ihre gelben Augen musterte jedes einzelne Tier. Kurz darauf erhob sie sich mit animalischen gekrächze in die Luft und eröffnete den Angriff auf Zhége.
    Ich kann nicht mit ihnen sprechen, also muss ich ihnen den Plan zeigen.
    Dicht gefolgt von 2 Straußen und ein paar Hunden flog Ebs knapp über dem Boden. Der Rest der Tierischen Gruppe war langsamer, hatte aber ins Gebrüll mit eingestimmt und folgte der Vorhut. Bevor der animalische Trupp bei Triane ankam um ihr zu helfen, flog ein Falke vorbei und landete auf dem Arm seines Besitzers. Kurz darauf flog auch schon Ebony an Triane vorbei und begann erneut Zhége zu attackieren.
    Snake Style !
    Augenblicklich wurde die Stabscheffin viel beweglicher und schlängelte sich um Ebonys Angriff herum. Aber ihr Angriff war diesmal anders. Ebony ging nicht frontal auf sie los, sondern ihre Klauen landeten bewusst knapp neben der Stabscheffin. Das Tat die junge Claves noch ein paar weitere Male. Immer wenn sie die Richtung wechselte , schnitt Ebony ihr damit den Weg ab. Zog sich dann aber sofort wieder zurück um nicht von einem Gegenangriff getroffen zu werden. An Triane hatte sie schließlich gesehen, das dieses Monstrum in dem Style giftig war. Die Strauße taten es ihr gleich und schoben ihre Gegnerin so Stück für Stück weiter. Der Plan sah vor, ihr keine Fluchtmöglichkeit mehr zu geben und diesen Dämon dann ein für alle Mal zu besiegen.
     
  5. Ark

    Ark Pirat

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    Zhége war in die Enge getrieben, da sie am Ende eine perfekte Kampfkunstmeisterin war: Sie war ein Präzisionswerkzeug, jeder ihrer Techniken und Angriffe waren kontrolliert und akkurat. Die ganzen Tiere, die sich nun gegen sie verschwörten, waren keine Kampfkünstler, zumindest nicht im herkömmlichen Sinne. Wettbewerber, ja, aber mehr Sportler.
    Das bedeutete, dass die selbst kaum wussten, was sie genau tun, weswegen Zhége weder an ihrer Körpersprache noch an ihren Gesichtern vernünftig die ganzen Angriffe vorhersehen konnte, was wiederum dazu führte, dass sie viel mehr Aufmerksamkeit auf sie richten musste.
    Wären es alles schwache Tiere gewesen, dann hätte sie die mit Pig-Style ertragen können, wären es alles langsame Tiere gewesen, dann würde sie mit Rabbit-Style durch sie hindurchfegen wie ein Wirbelsturm, wenn es alles fragile Tiere gewesen, hätte sie mit Flächenangriffen aus dem Dog- oder Dragon-Style es alles beenden können, aber diese Mischung bedeutete, was auch immer sie machen würde, würde nur einen Teil der Angreifer abwehren, während der Rest eine Lücke ausnützen würde.
    Kämpfe gegen Massen waren einfach widerlich.
    Doch noch hatte sie einen Style, einen Style der außerhalb der Tierkreiszeichen lag. Denn der Legende nach, waren zwölf Tiere zum Fest eingeladen gewesen, doch die Ratte hatte einem Tier berichtet, dass das Fest nach hinten verschoben wurde. Da besagtes Tier nicht beim Fest erschien, wurde der freie Platz dem Schwein gegeben.
    Und genau dieses Tier war kein Teil der zwölf Tierkreiszeichen, aber dennoch gehörte es zu ihnen. Ähnlich, aber doch so viel anders als alle anderen. Und genau so war der Stil dieses Tiers im Zodiac-Style.

    Ark schwankte zurück auf die Beine, er kicherte, da er trotz der Schmerzen einfach so verdammt gute Laune hatte. Wie es aussah, kamen auch andere zur Feier, ein Haufen Tiere hatten sich zu ihnen gesellt und für den Mönchen war das echt ein lustiges Bild, weswegen er nun ebenfalls daran teilnehmen wollte.
    Aber... „Cat-Style...“ Plötzlich schien eine Welle durch alle umherstehenden und umherliegenden zu fahren, die Tiere die zuvor noch Zhége bedrängt hatten wurden kollektiv zurückgeschmissen und fielen zu Boden.
    Ark wurde selbst von der Welle erfasst, sie kam von Zhége aus, welche ihn mit einem Blick alleine kampfunfähig renderte, wenn nicht sogar den gesamten Kampfschauplatz.
    Doch mit einer Gestalt wie der, der sie gerade angenommen hatte, war das auch alles andere als ein Wunder. Jeder hätte da seinen Kampfgeist verloren...
    Wie immer hat Zhége auch bei diesem Stil ihren Körper der Kampfweise angepasst. In diesem Fall war sie in eine kleinere Gestalt geschlüpft, abgesehen von dem Kopf, welcher zu dem kleinen Körper einfach riesig wirkte, doch nicht so groß wie die gewaltigen Kulleraugen, welche mit Trauer, Qual und Hoffnung auf alle schauten.
    Sie sah aus wie eine zerbrechliche Puppe und hatte die Niedlichkeit von 50.000 Kätzchen plus einem gewissen gestiefelten Kater aus einer Filmserie mit einem grünen Oger in sich. Sie war nichts weiter als ein wehrloses kleines Wesen, welches vom Leben sehr übel zugerichtet wurde und fragte mit einem Blick, ob jemand sie aufheben würde und sie zu sich nach Hause nehmen würde.
    „...zu viel... Niedlichkeit!“ Jeder mit einem guten Herzen war machtlos gegen diese Augen, wahrscheinlich würde es selbst den kleinsten Funken Licht im dunkelsten Herzen hervorrufen.
    Alle, die gegen sie gerade noch gekämpft hatten, wurden von Gedanken wie „Oh, wie super-duper-mega-süß!“, „Wer mit einer Seele kann diesem knuddeligen Ding einen Schaden zufügen!?“ und „Was... was habe ich nur getan, als ich ihr wehtat!?“ geplagt.
    Ja, Zhége war nun ein wahres Monster. So knuffig, dass man nicht mal rau sein könnte, wenn man es denn möchte, so verführerisch, dass man sie kidnappen und in sein Zimmer sperren mag, aber gleichzeitig so zerbrechlich und hilflos, dass man sich nicht einmal traute sie zu berühren.
    Es war die ultimative Abwehr!
     
  6. Triane

    Triane Pirat

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    Trianes Welt bestand für eine Weile lang nur aus weißem Rauschen, das war irgendwie ganz schön. Keine Schmerzen, kein Lärm, kein grelles Licht, einfach nur ein einfaches Rauschen, schön. /Ich glaube das ist Meditation wie es Mönch Nakamura es mir immer beschreibt... kein Wunder, dass er soviel meditiert./ Aber das Rauschen wich langsam wieder der Realität. Kampfgeräusche und Gebrüll und hämmerten durch Trianes Ohren, grelles Licht kam vom Himmel und Schmerzte in Trias Augen und das Atmen ließ ihre Brust voll Schmerzen brennen. Triane bewegte sich, obwohl sie sich gar nicht rührte, sie wurde gezogen, einer der Wettkämpfer zog sie über den Boden und lehnte sie an ein Trümmerstück. „Du solltest dich ab jetzt hier raus halten.“ Dann lief er zurück, wenn alle Menschen und Tiere zusammen kämpften, dann konnten sie den übermächtigen Gegner besiegen.
    Triane konnte ihren linken Arm kaum bewegen und brauchte etwas Zeit um nur mit der rechten Hand an ihre Tasche zu kommen und sich ein Bündel Echokraut in den Mund zu stecken. Sie kaute darauf schmeckte den vertrauten Saft und spürte wie die Schmerzen etwas nachließen „Huuunger....“ sie stöhnte ihren ersten Gedanken heraus. Aber sie wurde abgelenkt als sie etwas ungewöhnliches vom Schlachtfeld hörte. Rufe die eigentlich nicht dort hingehörten.

    „Aaaaagh! Meine Augen!“
    „Verdammt! Es ist zu NIEDLICH!!!“
    „Oh nein! Ich bin allergisch gegen Niedlichkeit! Uaarghl-“
    „Was habe ich nur getan!?“
    „Hey Mann, was sagt das Niedlichkeitsbarometer?“
    „Über 9000!!!“
    „Kann.... nicht.... Weiterkämpfen!!“


    Triane konnte nicht sehen was los war, in ihrem Kopf drehte sich alles nur um das eine „Eeeeeessen...“ sie klang schon wie ein Zombie. Und dann war da etwas was noch merkwürdiger war, Ark. Der Blondschopf machte einfach nur Flickflacks und lachte dabei wie ein irrer. Er machte einen Ratschlag und fiel auf den Popo und lachte nur weiter, dann rollte er durch die Gegend wie die erste kichernde Tonne der Welt.
    Er kam vor Triane zum stehen und sah grinsend zu ihr auf, er streckte die Hand aus und berührte mit dem Zeigefinger ihre Nasenspitze „Booop!“
    Trianes Augenbraue zuckte „Was zur...!?“
    „Hab deine Nase.“ Ark lachte wieder laut und hell.
    „Das... das kann ich sehen...“ /Hat er zu viele Karü-Knollen gegessen?/ „Aber solltest du nicht... Kämpfen oder so ähnlich?“
    „Hat doch gar keinen Sinn.“ Meinte er mit einem grinsen und nahm Trianes Nase zwischen zwei Finger „In Angesicht von so was niedlichem kann man eigentlich nur noch Keckse essen und“ /Keckse?/ „...jemanden die Nase klauen! Ha! DU bist zulangsam!“ Ark wollte mit Trianes „Nase“ weglaufen, stolperte aber lachend und rollte weg, wobei er einen kleinen Beutel verlor.
    Triane sah den kleinen Beutel und konnte nur eines Denken „Keckse!!“ sie schaffte es herüber zu dem Beutel zu kriechen und ihn auf zu heben. Langsam, richtete sie sich wieder auf „Endlich was anderes gegen den Hunger als Echokraut...“ Triane merkte gar nicht, wie Ark in der Zwischenzeit einem niedlichen GorillaBaby aus einem ganz anderen Beutel ein paar Keckse gab. Bevor Triane nun aber in ihren Beutel greifen konnte hörte sie wieder Laute, die doch auf ein Kampffeld gehörten, Schmerzensschreie.
    Als Triane sich durch die Tiere und Menschen gewühlt hatte sah sie zwei Männer die sich Gegenseitig verprügelten /Was ist denn hier los?/ Sie sah zur Seite und bemerkte erst jetzt den zuckersüßen Schrecken. Irgendwo weit hinten in ihrem Kopf hörte sie die Erinnerung an die Worte ihres Meisters, dass der geheime und mittlerweile verbotene Cat-Style der Tierkreiszeichen eine nahezu unüberwindliche Verteidigung war. Die beste Möglichkeit ihn zu überwinden war zuzuschlagen bevor er wirkt, oder mit geschlossenen Augen zu kämpfen, aber es war zu spät. Triane hatte den niedlichen kleinen Körper und die großen Augen bereits gesehen /Unmöglich! Nein! Sie ist der Feind... ich... muss... sie... bek- umarmen! Was bin ich denn für ein Monster geworden???/

    Zhege genoss die Macht, welche diese Form ihr gab, ein einfaches Augenklimpern und ein Kichern reichten und keiner ihrer Feinde hatte mehr die Kraft auch nur die Hand gegen sie zu heben. „Onki?“ Sie sah zu einem der Männer, der einen großen Vorschlaghammer hielt „Haust du bitte den da?“ sie zeigte auf den Mann neben ihn und kurz darauf prügelten die beiden sich. Dann fiel ihr Blick auf Triane. Dieses Miststück hatte tatsächlich wieder auf die Beine gefunden, sie sah zwar so aus würde sie jeden Moment umkippen und sterben, aber es war beachtlich dass sie überhaupt noch laufen konnte.
    Triane fiel vor Ziege auf die Knie, auch wenn es schmerzte „Ich... was ich getan habe... ist unverzeihlich.“ Meinte sie mit Tränen in den Augen.
    „Ist schon gut Tantchen... du musst nur ein wenig Schlafen... sehr, sehr lange schlafen.“ Zhege sah sich um, wer könnte diesen Blondschopf für sie über den Jordan schicken? Einer ihrer Freunde? Wo war der Blondschopf hin, oder diese Vogelfrau? Und wo war eigentlich Maritu?
    „Jaaaa... aber bitte, ich muss dir das hier geben...“ sie hielt ihren den Beutel mit den vermeidlichen Kecksen hin „Meine letzten Kekse... ich will lieber verhungern als dass du noch Hunger leiden musst.“

    Tatsächlich bemerkte Zhege dass sie Hunger hatte, kein Wunder, sie hatte so viel gekämpft und soviel Chi verbraucht und sie mochte ja eigentlich Kekse, sie nahm den Beutel „Danke Tantchen“ sie wollte Tria noch zusehen lassen wie sie ihre letzten Vorräte verschlingt, bevor sie ihr Ende besiegelt "Und danach sagst du mir, wo ich meine Freunde die Hubs finde, ja? Ich vermisse die nämlich ganz doll!" Sie hatte keine Sorge, dass dies eine Falle sein konnte, denn immerhin war sie durch den Cat-Style perfekt geschützt, selbst das größte Monster könnte ihr jetzt keinen Schaden zufügen. Dennoch behielt sie Triane im Auge als sie in den Beutel griff, eine Hand voll von dem Inhalt nahm und ihn sich in den Mund stopfte.

    Zhege bekam nicht mit wie hinter Triane einer der Wettkämpfer aus dem Southblue auf den Beutel sah und noch sagte „Hey, sind das nicht Feuerflocken? Die liebe ich!“
     
  7. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Vor wenigen Momenten, wollte Ebony dieser Zhége einfach nur eine setzen. Die Wahrsagerin tat normalerweise alles um einer körperlichen Konfrontation aus dem Weg zu gehen, bei der sie nicht mit irgendeinem Trick oder einer Schummelei direkt gewinnen konnte. Aber nun war sie im Stadium der großen drei:

    Müde - Hungrig - Angepisst.

    Zusätzlich zu allem übel war sie ernsthaft an der Hüfte verletzt, das gab der Grundstimmung so weit den Gnadenstoß, dass Sie, die eher anmutige mystische Lady, nun einfach Frontal diesem Miststück die Visage demolieren wollte !
    Jedenfalls bis~ Cat Style !
    Die Tiere strömten nicht mehr auf die Frau zu, sondern beschauten sie nur noch mit großen Augen. Triane war außer Gefecht durch diese übernatürliche Niedlichkeit und auch Ebony blieb nicht unberührt. Sie war so neben der Spur als sie das sah, das sie kurz darauf auch schon abstürtzte und ein Stück über den Sandboden rutschte.
    Urgh... was...ist das ?!
    Meow..?
    Ein Stechen durchfuhr die Brust der Harpyr als sie dieses süße Katzenköpfchen sah, mit diesen großen Augen. Ihr Geist war willig, das Fleisch war schwach. So versuchte die Wahrsagerin wieder aufzustehen doch diese geballte Niedlichkeit machte es fast unmöglich.
    Danke Tantchen, und danach zeigst du mir wo meine Freunde die Hubbs sind ja?
    Das wäre ja noch schöner ! Komm schon beweg dich endlich Ebony !!
    Mit zittrigem Körper hatte die gepiercte Lady es tatsächlich geschafft wieder aufzustehen, da ihre Augen aber wie hypnotisiert auf die unzumutbare Niedlichkeit gerichtet waren, sah sie auch wie Zhége sich diese besagten Feuerflocken in den Rachen warf. Erst grinste sie auch noch. Kurz darauf aber begannen ihre Augen noch größer zu werden und sie gurgelte irgendwelche Wörter.
    Wouhaaa Scharf !!!!
    Ob die nächste Verwandlung geplant war, darüber konnte man streiten, doch den exorzistischen Bewegungen nach zu Urteilen eher nicht.
    Dragon Style
    Garnicht gut.....überhaupt nicht gut.
    Instinktiv trat die Teufelsfrau die Flucht nach oben an, und das war offenbar auch die einzig richtige Reaktion gewesen, denn Zhége begann Feuer zu speihen. Nicht Feuerbälle wie zuvor, sie spieh ein richtiges Flammenmehr aus ! Mittlerweile waren auch die umstehenden Tiere und Menschen von dem Zuckerzauber befreit und nahmen ebenfalls die Beine in die Hand. Die Feuerflocken hatten die Kraft dieses Styles verstärkt, vielleicht auch ein bisschen das Gehirn vernebelt ?
    Die Chefin flog nämlich kreuz und quer über den Turnierplatz und spieh unkontrolliert ihr Feuer aus.
     
  8. Ark

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    Ark fühlte sich richtig schön wohl, während er mit dem Kopf in Watte getaucht durch den Platz schritt. Seine Füße beschwingt, sein Atem rasselte in seinen Ohren, alles erschien wie in Zeitlupe. Deswegen war es auch nicht allzu schwer in den ganzen Feuerbällen und Flammensäulen die kleinen Abschnitte zu finden, wo er sich durchbewegen konnte.
    Holerö, hat die Frau Feuer. Dieser Kampfring ist gerade geschmolzen! Klasse! Die Hitze und Menge an Flammen war echt beeindruckend und nun war Zhége viel stärker als jemals zuvor, was echt toll war. Ark wusste nicht, warum es toll war, aber es war echt ein Schauspiel, wie die Flammen hier und da die Farben des Regenbogens nachahmten.
    Wie man es schaffte, gegen so einen Gegner zu bestehen? Ach, ganz einfach, man nahm sich einen der Trümmer von der Kampfsäule, trat ihn einmal ein wenig in die Luft und kickte den voller Kraft gegen sie. Ja, die Flammen würden den Stein ansengen, würden ihn vom Kurs abbringen, aber dafür hatte man ja mehrere, sodass man sich langsam darauf einstellen konnte.
    Also feuerte Ark einen Steinbrocken nach den anderen auf Zhége, versuchte sein Ziel etwas zu tarieren. Nur nahm sie es nicht sehr positiv aus: „Dragon-Style: Wyrm's Rising!“ Nun hüllte sich Zhége in eine Aura von Flammen ein, die die Form eines schlangenartigen Drachens hatten.
    Ist das gut? Ja, das ist gut. Sie raste Richtung Boden, eine sengende Hitzewelle schlug allen entgegen und jene Tiere und Menschen innerhalb von zehn Metern begann der Schweiß auf der Haut zu kochen. Würde man auf fünf Meter rankommen, so mag spontane Selbstentzündung ein akutes Problem werden.
    „Keine Sorge, ich hab eine Idee, wir müssen nur-“ Au. Etwas zwickte, es waren Arks Oberschenkel, genauer genommen die Innenseite. Dann der nächste Schmerz, die Muskeln über den Schulterblättern, sie schrien auf, als wären sie übelst misshandelt worden.
    In schneller Folge begannen sich verschiedenste Muskelpartien des Mönchen zu melden und sein Kopf wurde schummrig und Übelkeit stieg auf. Zumindest für den Moment den er brauchte, dass es ihm schwarz vor den Augen wurde.
     
  9. Triane

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    Triane hatte wirklich keine Ahnung mehr was los war. Plötzlich war der Bann der Niedlichkeit gebrochen und sie konnte wieder klar Gedanken fassen, aber dafür stand schon wieder alles in Flammen! Ark lag am Boden Und Ziege? Ziege war in Flammen gehüllt die um sie herum zerschmelzend und kochen wirkend. Diese Kampfsportmeisterin hatte es geschafft durch hartes Training übernatürliche Kräfte in ihrem Körper zu wecken, aber ohne genügend Chie und durch die Feuerflocken schien sie langsam aber sicher die Kontrolle zu verlieren. Triane verstand absolut nicht wie sie überhaupt solange durchhalten konnte, aber eines war ihr jetzt klar, das ganze musste Enden, jetzt und hier. „Ich hab genug von dieser verdammten Ziege in dieser verdammten Stadt!“ Triane knurrte und schnappte sich ein Tuch um sich daraus eine Schlinge für ihren kaputten Arm zu binden und dann noch ein größeres. Sie blickte sich um fand schnell was sie für ihren Plan brauchte, die Metallwand, welche von Ziege mit dem Ratten-Stiel zerlegt wurde. Ziege kämpfte gegen eingie Tiere und Menschen, die aber wegen ihrem Flammenkranz nicht viel machen konnten /zumindest besorgen sie uns Zeit und ich weiß auch schon wie ich das nutze./

    „Was stehst du hier rum!?“ Das war die Stimme von Ebony die gerade aus ihrer Eulenform kam nachdem sie neben Triane gelandet war „Wir haben sie doch schon fast besiegt, wenn wir alle zusammen angreifen“
    „verbrennen wir wie die vergessenen Brötchen im Ofen.“
    „Wie bitte!?“
    „Ach... nichts... ich... hab nur verdammten Hunger, aber darum geht es jetzt nicht! Ebony! Ich hab einen Plan wie wir sie jetzt besiegen können. Aber ich kann das nicht allein, ich brauch deine Hilfe. Meine Mutter Gaia, Göttin der Erde, hat mir einen Plan zukommen lassen und ich bin davon überzeugt dass sie mir einen Seher wie dich geschickt hat um mir zu helfen. Ich flehe dich an.“
    „Ehm.... okay...?“
    „Das ganze wird nicht leicht...“ Triane gab Ebony das große Tuch „weißt du noch die Wand, als Ziege ihre Rattentechnik eingesetzt hat...?“

    Ungefähr fünfzehn Minuten später war da niemand mehr, der sich mit Ziege anlegen wollte. Die Leute waren entschlossen gegen sie zu kämpfen, aber ihre Flammen verhinderten, dass man sie angreifen konnte. Die Kampfsportlerin selber schnaufte und keuchte zornig während ihre Füße Fußabdrücke in den Boden unter sie brannten. Eigentlich brauchte Ziege nur noch zu jedem einzeln zu gehen und ihn mit ihrer bloßen Berührung töten, aber erneut wurde sie gestört und erneut war es Triane.
    „Mäh! Mäh! Mäh! Ich bin so satt ich mag kein Blatt!“ Rief der Mönch von der Insel Ren.
    Ziege drehte sich zu ihr um, sie stand nur ungefähr hundert Meter weit weg und es gab keinen Fluchtweg, denn sie war von hohen Trümmern umgeben „ooouh... ich werde das sooooo genießen.“ Ziege lief auf Triane zu und ihre Flammen wurden sogar noch heißer, um sie herum fingen die steinernen Trümmer Feuer und schmolzen.
    „Das ist jetzt deine letzte Chance.“ Rief Triane ihr zu, während bereits der Schweiß über ihre Stirn lief „Gib auf und verschwinde, ansonsten wirst du sterben, auf eine sehr grausame Art und Weise. Als Arzt fühle ich mich verpflichtet dich davor zu warnen.“
    „Die Zeit für Spaß und Spiele ist vorbei! Und du bist richtig mies im Bluffen! Du schwitzt ja!“
    „Ja, weil es hier wegen dir so warm ist du doofe zu Ziege!“
    Trianes Kleidung begann zu qualmen als Ziege bei ihr Stand „Du hattest nie eine Chance.“ Sie hob ihre Hand zum Schlag.
    „Da hast du sogar Recht.“ Triane lächelte schwach „aber das selbe zählt auch für dich.“ Sie holte tief Luft und rief „JETZT EBONY!!!“

    Ziege sah zu spät nach oben, sie musste sich zu sehr auf ihre Flammen konzentrieren um die Vogelfrau zu bemerken sie über ihr flog oder den Sack, den sie in der Luft trug. Ebony musste sich ziemlich anstrengen um das Tuch zu halten, dass sie so präpariert hatte, wie Triane es gesagt hatte. Als sie es endlich fallen lassen konnte flog sie gleich ein Stück höher und der Sack traf Zhege. Die Kampfmeisterin war zwar erschrocken, hatte aber nicht wirklich Angst, denn ihre Flammen konnten alles verbrennen. Sie wusste allerdings nicht, dass Ebony in den letzten Minuten nicht nur den Sack getragen hatte, sondern ihn auch füllte, mit dem Metall dass Zhege aus der Wand gefressen hatte. Die Metallklumpen schmolzen fast augenblicklich und die überraschte Kampfsportlerin wurde von flüssigen Metall überzogen. Die Flammen erloschen als sie ihren Schmerzensschrei ausstieß, aber es war zu spät. Das aufgeheizte Metall verbrannte ihren Körper und lief über ihren Kopf und ihr Gesicht, bedeckte ihren Mund und Nase. Ihre Schreie wurden erstickt als sie unfähig zu Boden sank. Ihr Körper verformte sich immer wieder, sie versuchte verschiedene Tierformen um sich von dem Metall zu befreien, doch ihr Chie war so ziemlich aufgebraucht und die Schmerzen, Blindheit und Atemlosigkeit schwächten sie zu sehr. Sie musste ersticken und gleichzeitig verbrennen, jemand hätte ihr helfen können um sie zu retten, aber war hier noch irgend jemand der auch nur das geringste Interesse hatte ihr zu helfen? Triane konnte nur ein paar Schritte zurück gehen bis sie mit dem Rücken an der Wand stand und sich auf ihren Po fallen lassen.

    „Scheiße...“
     
  10. Ebony Claves

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    Nachdem die Wahrsagerin den Sack mit dem Metall hatte fallen lassen, verschwendete sie keine Zeit mehr mit Zhége, Triane oder sonst wem sondern machte sich direkt auf die suche nach ihren beiden Mündeln.
    Die Zwecksgemeinschaft ist aufgelöst, jetzt sieht wieder jeder zu, wie er allein klar kommt.
    Die schreie von der Chefin gaben ihr genug Sicherheit zu wissen das sie nichts mehr zu befürchten hatte. Ein paar Flügelschläge später sah Ebony auch schon einen kleinen Haarschopf aus dem Stroh heraus ragen und setzte zur Landung an.
    Paul, Elmyra ?
    Nach einem letzten knacken ihrer Füße stand sie wieder als junge Frau vor dem Strohhaufen der halb zerfallenen Scheune und sah in die angespannten, wenn auch erleichterten Gesichter von ihren Schützlingen.
    Ist es vorbei?
    Das mit Zhége ja, aber ich muss euch immer noch zum Hafen bringen, also los.

    Mit deutlich sanfteren Gesichtszügen als zu Kampfbeginn nickte sie den beiden zu.
    Wir verschwinden durch das Loch dort in der Mauer, dann sind wir schon fast da.

    Mit Elmyra auf dem Rücken und Paul auf den Fersen umging das Trio die Geröllhaufen der Scheune, quetschte sich ungesehen durch das aus dem Kampf entstandene Loch und verschwand.
     
    Zuletzt bearbeitet: 3. Juli 2017
  11. Event

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    Das noch brühende Metall begann sich zu wölben, als wäre es Pappe. Zhége begann mit Leichtigkeit den noch glühenden Mantel zu verbiegen. Chi ist etwas für Pussies, sie glaubte nicht an eine übernatürliche Kraft, hat sie nie erwähnt, nie daran gedacht, Zhége war einfach so stark: Durch ihren trainierten Körper und sehr viel Ausdauer, die bei den meisten Kampfkunstmeistern Zuhauf vorhanden sind.
    Glühendes Metall? Kein Problem, beim Dragon-Style sind die Temperaturen der Flammen deutlich höher und sie musste sie direkt auf den Körper aushalten, mehr als 2000°C sind dort auszuhalten und sie konnte diese Temperatur innerhalb, außerhalb und durch den Körper hindurch nicht nur erzeugen, sondern auch für längere Zeiten widerstehen.
    Ein Mantel aus Metall? Sie war Meisterin des Seimei Kikans, sie hat den ganzen Kampf über den Körper umgeformt, hat hart trainiert um jede erdenkliche Form anzunehmen, um je nach Kampfstil sich zu optimieren. Dazu hätte sie auch noch ihre Klauen im Tiger-Style, die pure Kraft im kleinsten Finger im Ox-Style, alles Mittel mit denen so ein Metallgefängnis einfach nur lächerlich aussieht.
    Blindheit? Sie hat mehr Menschen mit geschlossenen Augen getötet, als die meisten in ihrem Leben je kennengelernt haben. Die Schreie zuvor waren Freudenschreie, da sie mal endlich hier etwas Spaß haben konnten. Und weil sie gerade eine neue Waffe gefunden hat.
    In Sachen Nehmerqualitäten zog Zhéhe mit ihren Kontrahenten gleich, wenn sie eine in dieser Hinsicht schwache Form wählte. Doch in fast allen Fällen war sie überlegen, manchmal haushoch, und das was die Gegner austeilen konnten war erbärmlich, wenn sie eine geeignete Form wählte.
    Wenn jemand von morgens bis jetzt auf volle Kraft die ganze Zeit kämpfen konnte, mehrere Angriffe weit höheren Niveaus überlebte und schnell abschüttelte und sogar so lange durch ihr Gift ohne scheinbare Konsequenzen durchstehen konnte, warum sollte Zhége, die voller Kraft in den Kampf ging, viel weniger relativ abbekommen hat und auf ehrliche Kraft und Training setzte, anstatt auf irgendwelche ominöse Chi-Phantasien sich zu stützen, da weniger als noch gut im Rennen sein?
    Die erste Zehntelsekunde ist vorbei, seitdem sich das Metall anfing minimal zu verbiegen.
    Zhége sah das blonde Mädchen, es wurde von ihrem Gift getroffen, welches ein langsam wirkendes Nervengift war, und bald seine Wirkung entfalten würde. Jeden Moment, solange sie nicht ein versteckter Blauwal war. Zhége spuckte das flüssige Metall auf das Mädchen, zielte auf dessen noch am Boden liegenden Beinen, während der Spalt kaum groß genug war, um durchspucken zu können.
    Die zweite Zehntelsekunde war vergangen.
    Zhége schmolz das Metall um sich, doch während es dahinschmolz, riss sie es inzwei und schlug beide Hälften auf die Blonde ein, die beiden Metallfetzen schlossen sich um diese herum. Zhége war schneller als normalerweise, da sie nicht den Dragon-Style vollkommen angenommen hat, sondern eine unoptimierte Form annahm, die aber Kraft, Schnelligkeit und Feuerspucken in sich vereinte.
    Deswegen war die Blonde auch nicht in der Lage, rechtzeitig zu reagieren, denn Zhége konnte sich so zumindest schnell genug bewegen, um der Blonden fünf Schläge zu verpassen, bevor sie den ersten überhaupt spürte. Zhége wusste inzwischen genau, wie schnell diese Gegnerin war.
    Der Plan der Blonden war nicht schlecht, aber leider die falsche Antwort. Nun würde sie sich selbst gegen die eigene Falle wehren müssen. „Ein Schlag ins Gesicht hätte mehr gebracht.“ Damit trat sie den nun fest werdenden Metallblock und kickte ihn mitsamt der Insassin in die Luft, genug Kraft um das Metall an der Brust einzudellen, wenig genug um keine Löcher durch die Verbiegung zu erschaffen. „Oder du hättest mich danach sofort so weit nach oben treten sollen.“ Möge die Schwerkraft ihr Werk vollbringen.
    Den Moment, wo sie die Töle der Blonden sehen würde, würde sie der den Kopf abbeißen und aus dessen Hals das Blut trinken. Wahrscheinlich nicht, aber köpfen und an die Wand hängen wäre wohl etwas, was King durchaus ihr gönnen würde.
    Nun ist es an der Zeit, sich den Hubbs zuzuwenden. Zhége atmete einmal ein und begann kurz ihre Muskeln zu dehnen, danach fühlte sie sich fit genug für zwei weitere Runden auf voller Kraft. Sie kannte ihren Körper, hat ihn weiter ausgelotet als man es glauben mag, und konnte jede einzelne Zelle zu einem gewissen Grade steuern.
    Das was ihr wirklich Angst machte, war eine Überarbeitung des Körpers. In ihrem strikten Plan, der auf Ernährung, Muskeltraining und Pausen basierte, wäre eine Überarbeitung eine ziemlich hemmende Sache.
    Das ist Zhége. Sie ist einfach so gut. Auf Animapetrix gab es nur drei Wesen, vor denen sie so etwas wie Respekt hatte. Nun, vielleicht vier inzwischen. Der junge Goldhaarige hatte ihren Rabbit-Style für eine Weile besiegt, dem zollte sie durchaus den Respekt dafür, aber er war noch ein Früchtchen und unerfahren.
    Ansonsten gab es King, der hohe Ambitionen hat und ihren stärksten Formen standhalten konnte, weswegen sie beschlossen hatte, ihm zu helfen. Dann den Mann mit der Papiertüte, der nach nicht viel aussah (abgesehen von einem Idioten), nicht nach viel Klang und definitiv kein Kampfkünstler war, doch wo ihr Instinkt ihr sagte, dass er gefährlich war. Und dann noch den Strategen von Zoo, der kleine Hamster, der abgesehen von seiner Niedlichkeit, durch seinen scharfen Verstand Zhéges Herz höher schlagen ließ. Seine Weitsicht Zhége zu schicken um Hubbs zu holen war weltbewegend, da wahrscheinlich jeder andere Stabsoffizier sonst schon am Boden läge. Doch Zhége konnte flexibel auf alle Probleme reagieren.
    Nun, genau genommen gab es noch vier andere, denn Zhége war ein riesiges Fangirl der Petrixer Stadtmusikanten und hat es King nie verziehen, dass er Hahn hat gehen lassen, damit der deutlich talentiertere Auerochse dessen Platz einnehmen konnte.
    Aber anstatt von Respekt zu reden, wäre es besser, von Hingabe oder Bewunderung zu reden.
    Nun, jetzt war es Zeit die Hubbs zu holen. Wie sollte sie es genau machen? Schneller als das Auge im Rabbit-Style? Von der Luft im Rooster-Style? „Horse-Style.“ Sie nahm einmal Anlauf und krachte durch die erste Wand. Kraft und Schnelligkeit war genau das, was sie gerade sehr gut gebrauchen konnte.
     
  12. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Von dem, was sich noch auf dem Turnierplatz abspielte bekamen weder Ebony noch ihre beiden Schützlinge etwas mit. Ihr Ziel lag schon nah vor ihnen und innerlich begann die Wahrsagerin aufzuatmen. Wenn Elmyra und Paul auf einem der Schiffe entkommen konnten, würde der ganze Wahnsinn ein Ende haben. Doch die trügerische Ruhe währte nicht einmal mehr bis zur nächsten Biegung. Ein dumpfes klacken näherte sich schnell von hinten, es klang ähnlich wie bei einem Pferd.
    Das kann doch nicht wahr sein !?
    Die gepiercte Lady legte einen Gang zu und rannte wie eine Irre die Gasse hinunter, ungeachtet wer ihr entgegen kam. Doch es half nichts.
    Ihr seid zu langsam !
    Dröhnte es mit einer selbstgefälligen Stimme von hinten und die Stimme gehörte ohne Zweifel zu Zhége. Fuwak ! Wir waren so nah dran..SO nah!!
    Rabbit Style.
    Unsichtbar für das menschliche Auge, preschte die Stabscheffin an ihrer Beute vorbei und blieb vor ihr stehen um den dreien den Weg abzuschneiden.
    Habt ihr wirklich gedacht das DAS jemanden wie mich aufhält?!
    Dabei wechselte sie wieder in ihre normale feminine Form und man sah schon an ihrem relativ ruhigem Atem, ganz im Gegensatz zu Ebs, das Zhége das Spiel noch munter den halben Tag treiben könnte. Elmyra kletterte vom Rücken der jungen Claves und stellte sich hinter ihren Mann, der bereit war seine Frau zu beschützen. Auch er hatte damals das Trainingsprogramm gestartet um der CP beizutreten. Anders als seine Frau jedoch, hatte er das Programm nie beendet und dementsprechend war der gestandene Ehemann nie in die Riege der Organisation aufgestiegen.
    Kleines, du pustest doch schon aus dem letzten Loch, gib mir die beiden da und dann ist das ganze vorbei. Du gehörst nicht zu meinem Befehl, also hast du noch ne Chance hier lebend weg zu kommen ! Ich zähl bis 10 , dann komm ich mir Elmyra und Paul holen!
    Was mach ich jetzt?!
    1...2
    Ich kann mich doch jetzt nicht mehr aus der Aphäre ziehen was die beiden betrifft.
    4..5
    Instinktiv griff sie nach dem letzten Salzstreuer in ihrer Tasche, den sie noch aus dem Museum hatte mitgehen lassen. Mit diesem Zog sie eine Linie vor sich und die beiden Hubbs.
    Auch wenn ich ihr damit nicht das Böse austreiben konnte, kann ich sie zumindest so von uns fern halten.
    Das Schicksal ist mir hold, Zhége ! Mit diesem Schutz, wirst du niemals an die beiden ran kommen !
    8..9
    Ein letzter Blick zu den beiden. Elmyra stand die Angst und die Anspannung wahrlich ins Gesicht geschrieben, Paul jedoch starrte wie gebannt auf Zhége, fast schon fanatisch und sein Körper begann etwas zu zucken. Warum das aber so war, darüber konnte die Geisterjägerin sich jetzt keine Gedanken machen.
    Die Zukunft was? ..Dragonstyle Hast du auch DAS gesehen?! 10 !


    Aus ihrem Mund kamen leichte Rauchschwaden und sie wollte sich grade in die Luft erheben, als:
    BORIS SCHROT !
    Wie aus dem Nichts kam offenbar aus einem anderen Winkel der Stadt ein riesges Stück einer Hausfassade angeflogen und krachte direkt neben ihnen in die umliegenden Dächer. Es zersplitterte und ein paar grobe Splitter flogen in die Gasse hinein...und auf Zhége?! Wie erstarrt blieb die Chefin stehen und hielt nur ihre Hand an ihren Bauch um ihn sich dann vor Augen zu führen. Sie blutete. Ein weiterer griff zur Wunde und sie spürte ein Loch. Der Splitter war genau durch sie durch gegangen. Ebony war ebenso baff wie Zhége, doch wie durch ein Wunder blieben die Wahrsagerin und die Hubbs unversehrt. Vielleicht lag es auch an dem Salz, doch das würde man wohl nie erfahren. Diese kurze Zeitspanne die Zhége brauchte um zu verarbeiten, das sie wirklich mal verletzt war, galt es zu nutzen.- Und das hieß Bluffen mit allen Ressourcen die noch zur Verfügung standen! Ohne weiter Nachzudenken, knackte der Körper der gepiercten Lady ein paar mal und es stand wie zuvor auch auf dem Turnierplatz eine Harpyr auf dem Plan. Mit aufgeplusterten Federn, schabenden Klauen auf dem Boden und ausgebreiteten Flügeln, begann Ebs der Cheffin den Kampf anzusagen. Das sie wohl kaum mehr als eine ernsthafte Attacke mehr zustande bringen würde, musste ja keiner Wissen. Hauptsache Zhége trat den Rückzug an ! Doch es kam anders als Gedacht. Anstatt anzugreifen, oder irgendetwas in der Art, begab sie sich in den Cat Style.
    Meow?
    Awwwww. Nein ich muss ihr jetzt eine verpassen dann ist es vorbei!! Aber..sie ist so süß. Ich kann doch kein Kätzchen wegtreten.. aber ich muss...
    Mit zittrigen Vogelbeinen knickte die Harpyr langsam aber sicher ein. Egal wie Stark ihr Wille war... gegen diese Niedlichkeit kam sie nicht an. Direkt hinter ihrem Rücken hörte Ebs ebenfalls Geräusche. Das eine klang als wäre jemand zusammen gesackt, was bei dieser overcute Form ihrer Gegnerin schon vorauszusehen war. Das zweite klang aber wie Schritte. Feste, bestimmte Schritte ! Es war Paul, der offenbar unberührt von diesem zauberhaften Kulleraugen blieb. Sein Körper war zum bersten angespannt und sein Oberkörper ebenso wie seine Arme, wirkten viel massiger als die junge Claves in Erinnerung hatte. Pauls blick sah nicht Zhége an, viel mehr sah er durch sie hindurch als er mit erhobener Faust einen letzten Schritt tat und nun vor ihr stand.
    LASS DEINE HÄNDE VON MEINER FRAU !
    Zhége war so perplex, weil ihre absolute Verteidigung bei Paul nicht wirkte, das sie noch einmal alles in ihre bezaubernden großen Augen legte um ihn doch noch kleinzukriegen. Ebony derweil, geflasht von diesen glitzenden Augen, lag auf dem Boden und war nun vollkommen bewegungsunfähig und wurde wieder zu einem Menschen. Ehemann Hubbs jedoch begann zu schreien und setzte alles in diesen Schlag, der Zhége mitten im Gesicht traf und in die nächste Häuserwand beförderte. Anschließend schrumpfte Pauls Oberkörper wieder auf seine normale Größe und er ging völlig außer Atmen zu boden. Die Wahrsagerin begann sich langsam wieder aufzurappeln als sie von diesem Bann der Niedlichkeit befreit wurde.
    Wow.... Hubbs...was war das?!
    Er jedoch schüttelte nur den Kopf und verwies mit einem Handwinken an seine Frau. Die war auch wieder oben auf und eilte zu ihrem Mann um ihm aufzuhelfen.
    Paul kann seine Kraft für eine kurze Zeit auf seinen Oberkörper fokussieren, sodass er eine ungeheure Stärke entwickelt, aber danach ist er immer völlig fertig. Das ist auch der Grund wieso er nicht bei der CP aufgenommen wurde..er hat keine Kondition.
    Sie seuftzte und gab ihm einen Kuss. Ebony grinste und nickte anerkennend.
    So, so. Ein Power Päckchen bist du also. ...Ich wusste doch das er wichtig ist für die Insel.
    Mit einem erschöpften Paul, und einer Elmyra die ihn stüzte lief nun die Truppe , hoffentlich das letzte mal Richtung Hafen.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Juli 2017
  13. Event

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    Seien wir ehrlich? Wer hat ernsthaft erwartet, dass es vorbei sei? Wer denkt wirklich, dass jemand wie Zhége, deren Willenskraft so gigantisch ist, sich von einen Schlag vollkommen hat umlegen lassen. Ja, der Schlag tat verdammt weh, ja, dass der Cat-Style nicht gewirkt hat, war ungeplant, genauso wie den Schlag, den sie da bekommen hat, da es der einzige Style ist, der ihren Körper akut wirklich schwach macht.
    Doch ihre Willenskraft ist stark, ihr Kampfgeist ungebrochen und sie begann in den Pig-Style zu wechseln, da sie gerade durchbohrt worden ist und dann einen Schlag bekommen hat, der sie fast das Bewusstsein verlieren ließ.
    Sie taumelte auf und ihre Wunden begannen zu verheilen, doch wie zuvor: Wieder war es deutlich langsamer. Ihr Organismus verbrannte gerade Fett und Nährstoffe wie nichts Gutes, es würde einen Moment dauern... Sie wollte einen Moment sich nehmen, das nächste Fettpolster willentlich aufzulösen, aber das würde ihr Körper selbst machen müssen, da sie sich mental nicht von den Hubbs abwenden wollte.
    Zhége blinzelte mehrmals. Sie hatte gar nicht bemerkt, dass die Hubbs schon weg waren, hatte sie tatsächlich für ein paar Sekunden oder gar Minuten das Bewusstsein verloren? Sie wusste es nicht, aber sie wollte ihnen keine Zeit geben, wegzulaufen.
    Was sie aber irritierte, war der eine Zufallstreffer, denn was genau konnte so etwas mit einer Mauer anrichten, es war ein Stück höchster Kampfkunst. Zhége glaubte nicht an Karma, aber sie hatte ein echt ungutes Gefühl dabei und ihre Haare im Nacken sträubten sich auf, als wäre sie gerade am Rande eines epischen Konflikts zwischen mindestens zwei Großmächten, die aufeinanderknallten.
    „Rooster-Style.“ Sie begann mit den Armen zu flattern, auch wenn aus ihrem Oberkörper einige Bluttropfen herausliefen dabei. Als sie über der Stadt war, begann sie wieder sich abzusenken. „Ich bleibe lieber unten.“ Ihre Stimme klang tiefer und voluminöser als zuvor, sie spürte den Wunsch ihren Kehlkopf zu weiten und Haaren an Körperteilen wachsen zu lassen, die sie gar nicht besitzt. Und sich eine Papiertüte auf den Kopf zu setzen.
    Sie hatte etwas gesehen, was sie nie vergessen würde. Doch war dies nicht die richtige Stelle, um es zu erzählen, nein, dafür musste man in einem anderen Teil des Events genau aufpassen. Doch so nahe an diesem Konflikt zu sein war gefährlich.
    Was tun? Aufheilen und warten? Sofort den Hubbs nachjagen? Oder dem Finale des Aufeinandertreffens zwischen Männlichkeit und Papiertüte beiwohnen? Warte, sie könnte alles verbinden!
    Ein letztes Mal sprang sie hoch, auch auf die Gefahr hin, wieder Opfer von Kolleteralschaden zu sein: „Dragon-Style: Firestar.“ Sie verbrannte im wahrsten Sinne des Wortes einen Großteil ihrer Energie in eine einzige Feuerkugel, die auf lange Distanz großen Schaden anrichten konnte. Sie hatte die Hubbs gesehen, sie hatte bestimmt wo sie gleich sein werden, Gebäude gab es keine stehenden mehr in der Gegend, keine Deckung, kein Entkommen, so der Plan. Und zum Ausweichen, müssten die erst einmal die Feuerkugel entdecken, was bei all den Staub in der Luft und den ganzen Lärm kaum möglich ist.
    Diesmal erschöpft, landete Zhége auf einen gerade noch stehenden Kletterpfosten, um sich den Kampf anzuschauen. Sie nahm aus der Tasche einen Proteindrink und einen Energieriegel heraus, da sie gerade ein anspruchsvolles Training hinter sich hatte und schnell darauf aufbauen wollte. Höchstens eine halbe Stunde nach den Übungen war der Schlüssel dafür.
    Sie würde was übrig ist später aufsammeln, Hauptsache die plaudern nicht, richtig? Währenddessen würde sie die Show genießen und ein wenig nachsinnen. So gesehen ist Ziege doch ein feiner Name, sie ahmte doch sowieso alle Tiere nach und mochte sie alle.
    Oh, es geht weiter!
     
  14. Triane

    Triane Pirat

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    Der Tag forderte seinen Preis und Trianes Körper war schon seid geraumes Zeit nicht mehr willig ihn zu bezahlen. Sie hätte eine ganze Wiese voll mit Echokraut kauen können und wäre doch nicht in der Lage gewesen den Schmerz soweit bekämpfen zu können um sich noch einen verdammten Zentimeter zu bewegen. Jeder Atemzug war harte Arbeit und schickte flammende Schmerzen durch ihren Brustkorb und ihren Rücken hinunter, so viel dass die Überlegung realistisch erschien, dass es besser wäre vielleicht einfach gar nicht zu Atmen. Wie konnte sie sich überhaupt so weit schleppen? Ohne Izumi und Ebbony wäre das nicht möglich gewesen und die beiden hatten mindestens genau so viel gelitten wie sie. Hatte sie zu viel von Ebbony verlangt? Und Izumi? Hätte sie nicht lieber fliehen sollen? Das hier war kein Turnier, es war nicht mal ein Kampf in den Gassen von Ren gegen irgendwelche Punks, das hier war Krieg, aber hatte Tria das einfach nicht gesehen? Hatte sie den Gegner unterschätzt? Hatte sie sich selber überschätzt? Mönch Nakamura hatte ihr beigebracht für ihre Überzeugungen einzustehen, im Notfalls auch mit Gewallt. Aber hatte er ihr nicht auch beigebracht Mit Bedacht vor zu gehen? Weisheit und Bescheidenheit waren noch nie Trianes Hauptattribute, sie hatte bis hier ein relativ leichtes leben gelebt und kam gut damit zurecht sich ohne weiteres Nachdenken in die Fluten zu werfen, mit dem Kopf voran durch die Wand. Triane ging in ihrem Kopf eines der Gebete durch, um die sieben Gottheiten um Hilfe an zu rufen und irgendwie schien es ihr an genau diesem Tag viel mehr Sinn zu machen als sonst, warum sollte man von den Göttern mehr als Kraft erbitten? /Gibt mir Kraft um die Dinge zu tun, die ich tun kann... gebt mir Gelassenheit um die Dinge zu akzeptieren, die ich nicht kann... und gebt mir die Weisheit um beides voneinander unterscheiden zu können/
    Vielleicht war ja genau das geschehen, sie hatte die Götter um Kraft gebeten und sie hatten ihr Kraft gegeben, wie sonst konnte sie solange durchhalten? Triane musste nun auch die schmerzlichste Weise realisieren, das Kraft alleine nicht ausreichte, selbst wenn sie hundert mal stärker gewesen wäre, hätte es ihr doch nicht mehr gebracht. Während sie alle ihre restliche Kraft brauchte um sich irgendwie an ihre vitalen Funktionen zu klammern, hatte sie vielleicht endlich begriffen, was das Gebet wirklich bedeutete. /Aber zumindest waren wir siegreich... irgendwie.../ sie wollte sich schon ein schwaches schmerzerfülltes Lächeln abringen, als Ziege plötzlich wiederkam.
    Ziege war so schnell, dass Triane selbst wenn sie nicht so geschwächt gewesen wäre, nichts tun konnte. Es war noch viel schlimmer, die Zeit schien wie ihn Zeitlupe zu vergehen, sie konnte alles fühlen und sehen, sie sah das Verhängnis auf sich zu kommen, klar wie ihre eigene Nase im Spiegel, aber konnte nichts tun. Das stählerne Gefängnis in dass Ziege sie sperrte brannte auf Trias Körper, zu heiß um erträglich zu sein, aber bereits zu kalt um die Schmerzrezeptoren zu verbrennen bevor sie ihre Signale aussenden konnten. Trias Gedanken bestanden nur noch aus diesem glühenden Schmerz. Jetzt war es soweit, dass sie nicht mal mehr atmen konnte, sie spürte noch am Rand ihrer Wahrnehmung wie sie hochgeschleudert wurde und jede einzelne Zehntelsekunde war wie eine Stunde in brennenden Hölle aus Schmerz und Verzweiflung. Der Schmerz verdrängte alles, die Sorge um ihre Freunde, die Angst um die Kontrolle ihres Körpers und selbst das Panische Gefühl dass man bekam, wenn man nicht mehr atmen konnte.
    Tria stieg immer höher und höher und am höchstens Punkt hörte der Schmerz einfach auf und Triane spürte etwas anderes.

    Mohnblumen.

    Mohnblumen waren in der Medizin unheimlich praktisch und schon immer ihre Lieblingsblumen, nicht nur wegen der Medizin, auch weil sie wunderschön waren. Ihre Farbe, ihr Duft, das Gefühl wenn die Blüten vom Wind gelenkt über ihre Haut strichen, während Tria auf der Wiese lag und mit geschlossenen Augen die Sonne genoss, alles war wunderschön. Als Triane auf der von Mohnblumen bewachsenen Wiese lag schien alles viel besser zu sein als noch vor einer Sekunde, als sie durch die Luft flog. Der blaue Himmel über ihr war ohne Wolken und die Sonne schien auf sie warm, während der Wind ihr kühle Küsse über den ganzen Körper schickte. Sie richtete sich auf als sie glaubte ihren Namen im Wind zu hören und sah jemanden bei sich. Ihr Blick war verschwommen und klare Bilder nicht möglich, aber das schien eine Frau zu sein, mit einem großen Runden Bauch und irgendwas sehr schwerem auf ihrem Rücken /Schildkrötenpanzer.../
    Das Gesicht war so verschwommen und verzerrt, Triane konnte es nicht erkennen, aber sie wusste wer dort war. Sie hatte es schon einmal gesehen und nur ihr ganzes Leben lang vergessen, dieses Gesicht mit dem unidentifizierten Lächeln, es hatte sie angelächelt und zugewunken als sie damals losgeschickt wurde.
    „Oh! Du bist aber früh wieder da.“ Eine Stimme sanft und süß wie Honig.
    „Ja ich... ich bin hingefallen.“ Triane fühlte sich wieder wie ein kleines Mädchen, Tränen rannen ihr über die Wangen, aber eine Hand warm wie die Sonne und weich wie Seide wischte sie liebevoll bei Seite, zusammen mit all dem Schmerz in ihrer Erinerrung.
    „Ist schon gut, weine nicht. Du bist etwas früh, aber das Essen ist bald fertig.“
    „Oh schön! Was gibt es denn?“
    „Alles deine Lieblingsspeisen.“
    „und wer wird da sein?“
    „Alle Leute die du liebst.“
    Triane nahm die Hand und sah den Ort voll Licht an dem es sie bringen sollte. Sie konnte Gesichter sehen und Stimme hören, die sie noch nie wahrgenommen hatte, aber sie ihr so vertraut waren, so als würde man die erste Seite eines völlig neuen Buches Lesen und sich bereits ausmalen, was einen als nächstes passiert, eine völlig neue Geschichte wartet auf den nächsten tausend Seite und voller Vorfreude malt man sich die tollsten Sachen aus. Triane war bereit dazu, aber dann blieb sie stehen. Sie hörte ein Bellen, weit weit weg, unendlich weit weg wie es schien, aber sie kannte es. Woher kannte sie es? Warum war es ihr so wichtig? Kannte sie den Ursprung? Da war doch etwas, irgendwo weit weg, wo sie gerade noch herkam. Sie blickte zurück und lies die Hand los.
    „Wenn, wenn doch noch etwas Zeit ist, kann ich noch einmal Raus... zum spielen?“
    Tria hörte ein schmunzeln, ein sanftes amüsiertes Lachen, fröhlich, amüsiert von der Natur eines Menschen. „Na gut, aber gib auf dich acht und komm nicht zu spät.“
    Triane lief los, so schnell sie konnte, obwohl ihre Beine immer schwerer wurden „Natürlich nicht! Ich hab dir doch so viel zu erzählen!“


    Maritu war nicht nur schon immer mit unglaublicher Stärke gesegnet, an dem Tag als er von der Teufelskraft aß, wurde diese Stärke größer als er es selbst fassen konnte. Das blonde Bündel, das eigentlich nur Ärger bringen konnte war weg und er hatte sie gehen lassen, keiner würde ihm Vorwürfe machen, wenn man all die Wunden an seinem Körper sah. Dank seiner übernatürlichen Kräfte konnte er schon bald wieder aufstehen und sich umsehen. Zhege war bestimmt schon fertig, also sollte er sich lieber zum nächsten Zooquartier begeben und sich behandeln lassen. Während er lief brummte er vor sich hin „Robbentod oder Pseudomord, mir ganz egal, Hauptsache ich sehe sie nie wieder, dieses Rotzgör oder ihren Hund.“
    Wuff, Wuff
    „oh nein... nein, nein, nein...“ Maritu sah hinter sich und erblickte genau diesen Hund. Das Tier sah verletzt aus, sehr verletzt. Alle tierischen Instinkte sollten es dazu bringen vor der Gefahr weg zu laufen oder zumindest liegen zu bleiben, aber es folgte der Fährte seiner Herrin, die ihn nun natürlich zu Maritu geführt hatte.
    Izumi sah zu dem großgewachsenen Mann auf und nicht mal als er seine Bärenform annahm rannte sie fort, sondern sah ihn weiter fragend an „Sie ist da lang!“ rief er zornig und zeigte in die Richtung „und jetzt hau ab!“ aber der Wolf blieb stehen, kam sogar näher.
    Wuff, Wuff, kleff, wimmer, Wuff
    „Was willst du Lessie? Ist Timmy in den Brunnen gefallen?“ Er lachte über diese Scherzahften Worte, als ob ein Wolf wirklich reden konnte...
    Wuff! Wuff!
    Maritu blickte in die Blickrichtung der Fähe und sah wie etwas in die Luft geschleudert wurde und er sah einen verdächtigen platinblonden Schopf Haare und darüber hinaus sah er Zhege, die sich schnell von dort entfernte. Maritu handelte instinktiv, das tat er häufiger seit dem er von der Teufelskraft gegessen hatte, aber diesmal schien es das erste Mal zu sein, dass die Instinkte des Menschen die Handlung übernahmen. Er wusste nicht warum er tat was er tat, vielleicht weil es doch noch einen Funken Ehre in ihm gab, der wollte dass er seine Schulden bezahlte, vielleicht weil es in ihm einen Groll gegen Zhege gab und er sie einfach ärgern wollte? Vielleicht hatte er auch einfach Mitleid, Mitleid mit dem für ihn kleinen Hündchen und Mitleid mit dem Mädchen dass gerade durch die Luft flog. Er konnte es nicht genau sagen warum, aber er rannte los, seine Bärenkräfte bündelten sich als er die Tatzen zusammen schlug und die mit mach entweichende Luft das Stück Metall traf um den Sturz zu verlangsamen. Er konnte sie kurz darauf noch in der Luft fangen und verhindern, dass ihr Körper zerschmettert über den Platz verteilt werden würde.
    „Scheiße... was tu ich? Sollte sie gleich hier liegen lassen... ist sowieso tot...“ Er sah zu dem Wolf, Izumi sah ihn mit den größten tränen gefüllten PuppyEyes an, das hätte sogar dem Cat-Style von Zhege Konkurenz machen können „Was? Nein! Weißt du was du da von mir verlangst?“
    Wimmer
    „Nein! Böses Hundchen! Aus.“
    Wimmer, Wimmer, Heul
    „AAAARGH! Okay! Aber das wars! Klar!? Scheiße!“


    Zeit: eine Woche Später
    Ort: Das offene Meer, auf dem Schiff "peeling Snake".


    Triane schrag in dem kleinen Bett auf mit ausgestreckter Hand und rief laut „Mama!“
    Tria war allein in einem Raum den man genauso gut als Zelle hätte bezeichnen können, was fehlte waren nur die Gitterstäbe. Ihr Körper war noch immer schwer und Bewegen tat weh, aber sie hatte wieder Kraft. Ihr körper war in frische Bandagen gewickelt und sie nahm den Geruch von wohl bekannten Medikamenten in der Luft war und durch das offene Fenster kam der Geruch von Meerwasser.
    Kaum hatte sie sich wieder orientiert sprang die Tür auf und Izumi kam hineingesprintet, sprang zu ihr aufs Bett und schlabberte gleich los um zu zeigen, wie froh sie war ihre Schwester wieder zu haben, es war so wie damals, als sie Schwestern wurden.
    Kurz nach Izumi kam ein Mann mit wildabstehenden schwarzen Haaren hinein, einem Monokel und drei Tage Bart „komm wieder her du Flohteppich! Wie oft soll ich noch sagen, keine Tiere im Patientenzimmer!“ rief er aus während sein Stethoskop hinter ihm flatterte wie ein Cape und sein Arztkittel, mit Blut befleckt wie eine Metzger-schürze, ihm locker um die Schulter hing. Als er Triane vor einer Stunde das letzte mal sah um ihre Bandagen, Katheter und Tropf zu wechseln, war sie noch völlig regungslos, darum war er nun überascht und schrag etwas zurück „Warte was!? Du bist wach?“
    „Ehm... ganz anscheinend? Wo.... wo bin ich? Bist du Lielub, Geist der blutigen Flüsse und Schutzpatron junger Ärzte und Totenwächter?“
    „Was!? Nein! Ich bin der berühmte Doktor Preusdomord! Viel besser und berühmte als mein Bruder Robbentod! Warum besser? Weil ich ein verdammter richtiger Arzt bin!“
    „Roggenbrot? Der... Der Name kommt mir bekannt vor... Docktor Preudomopp! Wo bin ich und wie bin ich hierher gekommen?“
    „Mord! Pseudomord!“ Der Doktor knurrte leicht „also... dein Freund Maritu hat dich zu mir gebracht und ich, Jawohl ICH! Der Berühmte und begabte einzigartige Doktor Pseudomord! - Viel besser als mein ekliger möchte gern Bruder! - hab dich zurück ins Leben geholt!“
    „Was? Ins Leben zurück?“ Triane hatte schon gehört, dass es Ärzte gab, die sogar dem Tod eines Ausweichen konnte, aber sie hatte noch nie einen persönlich getroffen. Doktor Pseudomord hatte sich diese Fähigkeiten auf der Grand Line angeeignet aber schaffte es dennoch nie aus dem Schatten seines Bruder heraus zu kommen.
    „Ja natürlich... du warst ungefähr drei Minuten lang tot. Nur ein Doktor von meinem Kaliber konnte dich zurück holen! Wusstest du eigentlich dass mein Bruder früher Popelfresser genannt wurde, weil er immer Popel gegessen hat? Kein guter Charakterzug für einen Arzt, wenn du mich fragst.“
    „Wow... ehm... danke Doktor Psychohord.“ Triane umarmte ihre Schwester so fest sie konnte und die Fähe ließ sich knuddeln wie der liebste Haushund.
    „Pseudmord...“ er seufzte „Alle finden meinen Bruder soooooo toll... wusstest du das er früher dem Mädchen aufs Klo hinterher gespannt hat? Und die leute machen sich nicht mal die Mühe meinen Namen zu merken. Also du bist hier auf meinem Schiff. die Brandnarben werden dir wohl bleiben, aber ansonsten geht es dir bald wieder besser. Ich setz dich und deine vierbeinige Fressmaschine auf ein Rettungsboot, das Casinoschiff Silberschwan kommt hier bald vorbei, die picken dich auf und wenn du clever bist, erzählst du nie niemals irgend jemanden was passiert ist. Maritu war hoffentlich clever genug sich in einen anderen Ozean zu verziehen und ich werde das selbe machen. Und noch was, hätte er mich nicht in der Hand mit dieser Geschichte damals auf Casinotown hätte ich dich direkt abgeliefert... pfff... von wegen was in Casinotown passiert, bleibt in Casinotown, wieso respektiert niemand mehr das heilige Band?“
    „Aber Doktor Leinenford“
    „Pseu-“
    „Was ist denn passiert? Was ist mit Animapetrix? Zoo? Dem Bürgermeister? Die olle Ziege... und meine Freunde!?“
    „Gnagh... Mein Bruder musste die Matheprüfung zwei mal machen und wird von den Leuten quasi angebetet und ich muss hier dumme Fragen beantworten... wusstest du dass mein Bruder fiese Käsefüße hat?“ Doktor Pseudomord seufzte „Also, wegen Animapetrix, soweit ich weiß ist folgendes passiert...“
     
  15. Triane

    Triane Pirat

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    „Dragon-Style: Firestar.“

    Eine erschreckende Technik des Dragon-Style, vermutlich sogar eine der stärksten, die soviel Kallorien verbrennen kann, das ungeübte Anwender kurz nach der Anwendung quasi verhungern. Aber Zhege war gut, mehr als gut, es gab nur wenige Kampfkunstmeister die mit ihr Gleichziehen konnten, ein Energieriegel und Drink würden ausreichen um den Verlust wieder zu gewinnen. Die Feuerkugel verbrannte im Flug immer mehr Sauerstoff um sich herum und wuchs, gleichzeitig speiste sie komprimierten Luft im Inneren. Es war eine immer größer werdende Bombe die bei Kontakt explodiert und je länger es bis zum Kontakt dauerte, so größer würde die Explosion werden. Die Feuerkugel war langsamer als andere Techniken, aber sie würde so hell und majestätisch explodieren wie eine Sonne, wie ein Stern, Firestar.
    Wegen all dem Staub und Lärm würden Ebony und die Hubbs leider nichts von diesem Spektakel mitbekommen, das selbe zählte jedoch auch für jemand anderen.

    Einer der gefürchtetsten Männer der Insel, ach Quatsch, des ganzen Blue, lief brennend durch die Straßen. Der Anführer von Zoo, King, auch bekannt als Bürgermeister Leopold, brannte lichterloh. Das wunderschöne Fell seiner Löwenform war in klebrigen, stinkenden Kautschuk und Öl getränkt und brannte schöner als jeder Weihnachtsbaum es könnte. Das war natürlich besonderes Löwenfell das nicht so einfach niederbrannte und seinen Träger auch guten Schutz vor Feuer bot, dennoch würde es noch gefährlich werden. Der Bürgermeister sah nichts, hörte nichts, roch nichts und war einfach orientierungslos. Sein Handel war von den tierischen Instinkten fast völlig übernommen, da er kurz zuvor noch in größter Wut war und das kleine Fünkchen menschlicher Verstand versuchte ihn irgendwie nach dem Gedächtnis gesteuert zum Hafen und damit zum Meer zu bringen.

    Zufall kann eine mächtige Waffe sein, so mächtig dass viele Leute sich sagen „Das Schicksal ist eine launische Geliebte“ oder etwas rüder ausgedrückt „Life is a bitch!“
    Wäre King auch nur ein wenig langsam oder schneller gewesen oder hätte eine der anderen 28 Straßen zum Hafen genommen, wäre in dieser Sekunde alles gut gelaufen und sein Plan wäre aufgegangen. Der Sieg wäre sein gewesen!
    Und Leopold hatte mit einigen Gerechnet, selbst damit dass seine einfachen Untergebenen zu Inkompetent wären um diese Aufgabe zu erfüllen, weswegen er seine Besten auf den Plan gerufen hatte! Und sogar er selbst war in den Kampf gezogen! Aber: „Life is a bitch!“
    Der brennende Löwe rannte genau in den Firestar und brachte die Kugel auf diese Art und Weise ungefähr fünf Sekunden zu früh zur Explosion! Das hätten weder er noch Zhege sehen können, da er in Flammen stand und sie abgelenkt woanders hinsah.

    Die folgende Explosion war gewaltig und riss einen hübschen neuen Krater in die Stadt, der die Aktion „wir verschönern unser Animapetrix“ um weitere zehn Jahre zurück werfen sollte.

    Der aufsteigende pilzförmige Feuerball verbrannte so schnell und so effektiv den Sauerstoff dass kurz darauf ein Vakuum entstand, welches alle weiteren Flammen in der näheren Umgebung gleich wieder löschte. So wurde Leopold wieder gelöscht und die Explosionswucht hatte ihn sogar auf schmerzhafte Art und Weise wieder zu Sinnen gebracht. Einige Brandwunden zierten nun seinen Körper, besonders da wo der verrückte Schwertkämpfer ihm ein Stück Mähne heraus geschnitten hatte, aber er lebte noch immer und es ging ihm vergleichsweise gut. Als „normaler“ Mensch wäre er jetzt bestimmt tot, mehr als tot, er wäre ein Haufen Asche, ein Haufen toter Asche, die besonders aschemäßig und tot war.
    Eine von Kings Getreuen, eine der Personen in die er wirklich Vertrauen gesteckt hatte, landete sogleich an seiner Seite, die beiden sahen sich ein paar Minuten nur schweigend an, das war eine sehr unangenehme Stille zwischen ihnen.

    „Zhege?“ Noch war King viel zu verwirrt um Zhege mit der Explosion die ihn getroffen hatte in Verbindung zu bringen.
    Zhege hatte es nicht direkt gesehen, aber als sie ihren Chef im Zentrum des Kraters sah, konnte sie sich in etwa vorstellen was geschehen war. King würde ihr dafür weh tun, sehr weh tun, vielleicht nicht mal töten, aber er würde ihr schaden zufügen, nur um ihr eine Lektion bei zu bringen. Allein schon deswegen musste sie ihn schnell davon abbringen „Die Hubbs sind hier ganz in der Nähe!“
    „Hubbs?“ King schüttelte den Kopf und den Rest seiner Mähne und brüllte laut um sich selber wieder zurück zu rufen „Die Hubbs!? Wo sind sie!?“

    Die Explosion des Fire-Star war gewaltig, obwohl das Zentrum noch gut 150 Meter Entfernt war erreichten glühende Hitze und umwerfende Explosionswelle die Dreiertruppe. Ebony und ihre beiden Begleiter wurden ordentlich durchgeschüttelt und schleuderten direkt in einen Müllhaufen, den die nicht all zu fleißige Müllabfuhr lieber am nächsten Tag abholen wollte – Die Aktion „Wir verschönern unser Animapetrix“ lief nicht all zu gut... -
    Elmyra Kroch aus dem Haufen und pflückte mit einem sehr gekränkten „meeeeeh...“ eine Bananenschale und einen Apfelgriebsch aus ihren Haaren. Paul warf mit einem erschrockenen Schrei das Ding von sich, dass er gerade von seiner Nase gezogen hatte und was dort absolut nicht hingehörte. Die Schritte um sie herum und die gerufenen Befehle waren eindeutig, die Explosion hatte sie in die Nähe einer Gardistentruppe geschleudert.
    „Es... es ist aus...dabei waren wir so nahe...“ Pauls Stimme klang so als würde er gleich heulen. Nun hatte er sich so angestrengt und alles gegeben und dennoch konnte er nicht seine eigene Frau beschützen. Aber Ebony war ja auch noch da. Sie hatte schnell einen der Gardistenuniformen zur Hand, diese wurden vor einiger Zeit zu Massen ausgegeben. Paul wollte sich einreden, das Ebony diese hier nicht einer Leiche abgenommen hatte, sondern einfach eine gefunden hatte. Ebony hatte schon einen Plan als sie sich den Umhang umwarf. „Ich führe die umliegenden Wachen in eine andere Richtung und ihr geht weiter zum Hafen.“
    „Das wird nicht funktionieren, die durchschauen das doch in wenigen Sekunden, die werden dich erwischen!“
    „Hey! Mundhalten!“ Ebony wirkte mehr als nur genervt als sie sich die Kapuze ins Gesicht zog „Ihr beide macht jetzt sofort das ihr verschwindet!“
    „Aber“
    „Paul?“ Elmyras kleine Hand nahm die Hand ihres Ehemannes, der unter seinem eigenen Gewicht kaum noch stehen konnte nachdem er seine ungeübten Kampffähigkeiten einmal benutzt hatte „Du weißt das sie Recht hat.“ Dann sah sie zu Ebony „Und Ebony“ was sollte man in so einem Moment sagen? Elmyra war erfahren und sicher, dass sie ihre Beschützerin in den Tot schicken würde, auch wenn es für das größere Wohl war, hatte es immer noch einen bitteren Beigeschmack, den selbst jahrelange Ausbildung durch Cipher Pohl nicht auslöschen konnte. Also sagte Elmyra, das einzige was sie sagen konnte „Danke."
    Als sich die Schritte der nächsten Wachtruppe näherten lief Ebony ihnen in Verkleidung entgegen.

    „Hier ist alles in Ordnung.“ Ebony verstellte ihre Stimme so gut sie konnte „Nur Müll, sonst nichts.“
    „Okay“ antwortete der Truppenführer der zehn Mann starken Truppe „hey, ehm, also, Es wurden einige Leute gesichtet die sich nur als einer von uns verkleiden also nur zur Sicherheit, nehme doch bitte mal die Kapuze ab.“
    Scheiße! Das wars, Ebony konnte unmöglich die Wachen noch länger hinhalten und es war auch unmöglich dass die Hubbs schon weit genug gekommen waren.
    Der Löwenschrei sorgte dafür das alle Gardisten sich umdrehten, erst jetzt bemerkten die Stadtwachen den neuen Krater und wer da in der Mitte stand „Oh Mist... der Chef! Tut beschäftigt Leute!“
    „Die Hubbs!? Wo sind sie!?“ Brüllte der Löwenmensch.
    Ebony tauchte unter den anderen Gardisten unter und rief mit einer neuen verstellten Stimme „Da sind sie!“ und zeigte eine ganz andere Richtung. Für ein paar Sekunden hatte sie wirkliche Zweifel, dass das funktionierte, aber dann ertönte Kings Stimme.
    „Dann nichts wie hinterher!“ Und alle liefen los.

    Zum Glück lief Zhege ganz vorne bei King, ansonsten hätte sie Ebony erkennen können. So konnte die Wahrsagerin sich an der richtigen Stelle zurück fallen lassen und in einer Seitengasse verschwinden. Sie atmete noch einmal durch, erschöpft, erleichtert und auch ein wenig zufrieden, mehr konnte sie doch wirklich nicht mehr für Elmyra tun, oder? Die Gardeuniform fiel leer zu Boden und eine unauffällige Schneeeule flog gen Himmel.

    Nach ungefähr einer halben Minuten ohne neue Spuren blieb King stehen „Halt!“ voller Zorn schlug er neben sich gegen eine Wand und ein weiteres Haus krachte zusammen, fiel das in diesem Teil der Stadt überhaupt noch auf? „Irgend jemand verarscht mich hier!?“ Er sah zu den Gardisten „Wer hat die Hubbs gesehen?“ die Gardisten blickten sich untereinander an.
    „Warst du das?“
    „Nein, ich dachte du?“
    „Wer war das?“

    King brüllte nun nur noch zorniger auf, zu spät war ihm das Ablenkungsmanöver aufgefallen und die Hubbs könnten schon längst ganz woanders sein. Nicht mal der Anblick der super niedlichen Schneeeule die majestätisch über die Häuser flog – und die Zhege total verpasste – konnte ihn beruhigen.
    Aber es sollte noch schlimmer kommen.
    Wie sollte es da noch schlimmer kommen?
    .
    ..
    ...

    „BORIS Schrot!!!“

    Zhege und King sahen überrascht auf und sahen nur noch wie ein großer Haufen Trümmern wie eine Meteorregen auf sie niederging.
     
  16. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Alles hatte sie auf eine Karte gesetzt, als sie die Robe des toten Wachmanns übergeworfen hatte. Zum Kämpfen war sie viel zu erschöpft und zudem hatte sie kaum noch Kraft zum fliegen übrig. Dieses Täuschungsmanöver musste einfach klappen- und das tat es !
    Ungesehen flog sie in ihrer animalischen Form davon. Hinauf in den Himmel und weg von dem Löwen und den anderen Zoo Anhängern. Die Wahrsagerin spürte in sich jede einzelne Faser, die sich weigerte sie in der Luft zu halten. Jeder Flügelschlag war gefühlt einer Zuviel.
    Ihre Sicht wurde zunehmend schwammig und die Teufelsfrau spürte immer mehr wie ihr geschundener Körper den Dienst verweigerte. Als Ebony aber dann letzt endlich Wellen hörte und ein paar Schiffe sah, fiel eine riesige Last von ihren Schultern. Grade als sich diese Erleichterung ausbreitete, verlor sie an Flughöhe. Ihr Sinkflug glich eher einem Absturz und Ebony landete unsanft auf dem Kopfsteinpflaster. Anschließend gab ihr Gefieder den Körper einer jungen Frau preis und sie spürte die leichte nässe des Bodens auf ihrer Haut. Die Feuchtigkeit auf dem Steinboden war eine wahre Wohltat nach der enormen Hitze die von Zhéges Attacke ausging.
    Ich habs ..wirklich, hinbekommen.......Jetzt hoffe ich nur, das Balthasar es auch zum Hafen schafft.
    Ein lächeln zierte ihre Lippen bei ihren letzten Gedanken, bevor sie vor Erschöpfung einschlief.
     
    Zuletzt bearbeitet: 11. Juli 2017
  17. Event

    Event Event-Account

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    „Mit Gebrüll!“ Leopold und Zhége schrien mit ihren tierisch verstärkten Stimmen gegen die fliegenden Trümmer, die durch die Vibrationen aufbrachen und nur noch als Staub herunterkamen. Doch viel schlimmer als diese Attacke war der Anblick, als ein Mann mit einer Papiertüte gegen einen glatzköpfigen, tätowierten Hünen anrannte, Schlag traf auf Schlag, eine kleine Druckwelle kam von der schieren Wucht und wirbelte noch mehr Staub auf, eine mit einem Kopftuch bekleidete Frau kam und haute den Halbriesen ein Stück Wand gegen den Hinterkopf, die aber wenig Wirkung zeigte, dann verwandelte der Große seinen Arm in eine Spitzhacke, mit der er... „Weißt du was? Das ist es mir nicht wert.“
    Wer konnte es Leopold verübeln. Er mag hier sich wirklich etwas aufgebaut haben, aber es wurde in so vielen Weisen niedergerissen, dass es keinen Sinn mehr hatte: Sein Geheimnis ist aufgeflogen, seine Leute dezimiert, seine Stadt wurde gerade Opfer eines Kampfes, der einfach nur... unglaublich war. Es gab kein besseres Wort dafür.
    „Quiek?“ Der Stratege von Zoo machte sich bemerkbar, er legte den Kopf leicht schief. „Quiek.“
    „Ja, es ist vorbei. Ich weiß nicht, wie ich es ihm verklickern soll, aber bald ist die Marine da... also würde ich vorschlagen, dass wir-“ Ohne überhaupt abzuwarten, schritt der Stratege mitten aufs Kampffeld. „Wo willst du hin?“
    „Quiek.“ Mit einem letzten Kommentar zu Leopold, wandte sich der Stratege von Lepold und Zhége ab und dem Kampf zu: „Quiek!“
    „Häh!?“ Der Hüne hielt ein, während er gerade den Mann mit der Papiertüte am Kragen gepackt hatte, um ihn gegen die Frau zu rammen. „Schon vorbei?“
    „Quiek.“
    „Aber BORIS hat es noch nicht gezeigt, den BORIS S-“
    „Quiek!“
    „Aber-“
    „Quiek.“
    „...schon gut. Also, John, Yukiko, BORIS hatte Spaß! Morgen gleiche Zeit?“
    „Quiek, quiek.“
    „Ah... dann bis bald! Wenn BORIS und ihr euch wiedertrefft, dann trinken BORIS und ihr einen! Und danach geht das Spiel weiter!“ Damit setzte er den Papiertütenmann ab und hielt die Hand dem Hamster hin, damit dieser raufklettern konnte. Der Stratege setzte sich am Ende auf den kahlen Kopf und Mann und Tier (oder Tier von einem Mann und ein Mann von einem Tier?) machten sich auf.
    Leopold hatte Unglaubliches gesehen. „Komm Zhége, gehen wir von der Insel.“ Und das war auch ganz gut so, denn bald würden Milizen hier sein, eventuell sogar das nächste Marineschiff, welches angeschneckt werden konnte.
    „Ich will einen Hamster.“, verlangte sie noch einmal, während sie anfing mit den Armen zu flattern, um ein wenig zu fliegen.
    „Vielleicht.“ Damit griff Leopold als Mensch das Bein der Frau und beide verließen die Insel, nur um im nächsten Event vielleicht eine Rolle zugewiesen zu bekommen. „Hoffentlich treffe ich diesen Brody wieder...“
     
  18. Brody

    Brody Piratenkapitän

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    Nach einer unbestimmten Zeit wachte Balthasar auf. Er wusste nicht wie lange er zusammen gesunken an der Mauer geschlafen hatte, doch jetzt machten ihn Stimmen wach. „Da sind noch welche, anscheinend Verletzte.“ Ob dieser Worte öffnete er seine Augen, seine Lider kamen ihm vor als ob sie mehrere Tonnen wiegen würden und das Licht der Abendsonne schien im noch sehr hell. Die Kautschukwerkstatt qualmte immer noch und die Gasse sah aus als hätte eine Bombe eingeschlagen. Was ja auch so gewesen war, wie ihm einfiel. In die Gasse kamen mehrere Menschen, sie hatten weiße Kleidung an, auf der ein rotes Kreuz zu sehen war. Er hatte Glück gehabt, ein paar Sanitäter hatten ihn vor Triane gefunden. Ein älterer Mann mit mit grauem Schnauzbart kam auf ihn zu. „ Na wo fehlt es denn?“ Als der Mann so nah vor ihm stand erkannte er neben dem roten Kreuz, auch das berühmte Möwenzeichen der Marine. Das war nicht gut, aber er befand erst einmal das Spiel mitzuspielen. „Wenn ich so in meinen Körper reinhorche, würde ich sagen Prellungen, blaue Flecke, eine ausgekugelte Schulter und angeknackste Rippen. Aber sonst geht es mir blendend.“ Er versuchte zu lachen, dies wurde jedoch von Schmerzen im Torso begleitet, was ihm die Gewissheit gab, dass Rippen mitgenommen waren. Der Arzt machte sich an die Arbeit, verabreichte ihm eine Spritze gegen die Schmerzen und renkte dann die Schulter ein. Nachdem er dies gemacht hatte fixierte er mit einem Verband dem Arm der verletzten Schulter, damit diese geschont wurde. Anschließen bekam Balthasar noch einen Stützverband um den Torso um seine Rippen zu entlasten. „So das war's, bald werden ein paar Soldaten vorbeikommen sie abholen“ Alle Alarmglocken schrillten bei ihm, er wollte nicht von den Soldaten abgeholt werden. Er musste von hier weg. „Doktor, den Silberhaarigen hat es richtig erwischt, ich denke der braucht eure Hilfe jetzt.“ „Ja nun dann werde ich mir ihn mal ansehen.“ Als der Doktor sich in Richtung von Akatja bewegte kramte der junge Brody nach einem Stein. Der Arzt wollte gerade einem seiner Helfer den Auftrag geben, einen Blick auf den Piratenkapitän zu werfen, als ein Scheppern aus der Kautschukwerkstatt kam. Alle Blicke richteten sich in Richtung der Lärmquelle. Alle Blicke bis auf der Blick von Balthasar, er wusste wer das Geräusch verursacht hatte und nutze dies zur Ablenkung. Der Schnauzbärtige gab seinem Helfer, die Anweisung nach einer Person in der Werkhalle zu suchen. Dies nutzte Balthasar aus und er verschwand in einer Gasse. Seine Bewegungsfreiheit war zwar durch die beiden Verbände eingeschränkt, jedoch wollte er nicht in den Fängen der Marine landen.


    Er wollte weg von dieser Insel schließlich war sein Auftrag erledigt und es wimmelte in der Stadt vor Marinesoldaten. Kurz dachte er an Victor und Akatja die er in der Gasse allein mit den Marineärzten gelassen hatte, aber in manchen Situationen musste man sich einfach am Nächsten sein. Eine gefüllte Ewigkeit stolperte durch die Gassen in Richtung Hafen, ständig auf der Hut vor patroulierenden Soldaten und immer in schmalen Gassen unterwegs. Es war erstaunlich wie sich die Stadt in wenigen Stunden verändert hatte. Morgens war sie noch strahlendes Juwel gewesen, jetzt war es ein rauchender Trümmerhaufen. Kurz bevor er zum Hafenplatz kam stolperte er fast über eine Person, die im Schatten einer schmalen Gasse lag. Es war verwunderlich das die Soldaten diese noch nicht gefunden hatten. Schließlich ankerten mehrere Marineschiffe im Hafen. Es war an der Zeit das Weghindernis genauer zu betrachten. Als erstes fielen im die bloßen Füße auf, da sie nicht behaart waren ging er von weiblichen Füßen aus. Der Blick wanderte über die schwarze Stoffhose hinauf zur Hüfte, die eine schöne weibliche Rundung hatte und zum tätowierten Bauch. Diese Tattoos hatte er heute schon einmal gesehen und er konnte sein Glück kaum fassen. Er hatte tatsächlich die Eulenfrau Ebony gefunden, er konnte sein Versprechen einhalten was er ihr heute mittag gegeben hatte. Sein Blick wanderte weiter zu ihrem Top mit dem schönen Dekolletee, seine Augen verweilten länger darauf als sich dies für ein Gentlemen geziemte. Als er seinen Blick lösen konnte und über den Hals hinauf ihr dann in das schöne Gesicht blickt, sah sie ihn spöttisch an. „Na, denn Anblick genossen?“ „Wie könnte ich , bei einer so hübschen Lady den Anblick nicht genießen.“ Er grinste schelmisch, sie weiterhin spöttisch. Aber sie verstanden sich. Mit seinem gesunden Arm half er ihr auf die Beine. „Jetzt wird der Tag doch noch schön, was wollen wir jetzt machen.?“
     
    Zuletzt bearbeitet: 1. Aug. 2017
    Akataja gefällt das.
  19. Yukiko

    Yukiko Piratenkapitän

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    Boris war einfach ein übler Kampfgegner, je länger der Kampf ging umso stabiler schien er zu werden und um so kräftiger wurden auch seine Schläge. Die Gruppe aus drei Personen hatte sich jetzt bestimmt schon einmal gegenseitig halb durch die Stadt geprügelt.
    So etwas passierte also wenn man drei Tanks aufeinander los gehen ließ. Die halbe Stadt lag in Schutt und Asche, Häuser standen nicht mehr an ihren ursprünglichen Orten und waren zum Großteil auch nicht mehr so aneinander gefügt, als dass irgendjemand darin hätte wohnen können.
    Mauern wurde als Schlagwerkzeug benutzt, jedoch war das einzige das dabei Schaden nahm das Mauerwerk.
    Der Kampf endete wie er begann, mit einem plötzlich auftauchenden Tier mit dem keiner gerechnet hatte.
    Jedes normal denkende Wesen wich den drei Haudrauf aus, sobald sich Ihr Kampf in dessen Richtung bewegte. Ein kleiner Hamster! jedoch bahnte sich den Weg vor mitten in das Kampfgeschehen hinein und Quiekte einmal.
    Augenblicklich stoppten die drei in Ihrer Bewegung, Enrico und Yukiko weil der Hamster doch ein wenig Verwirrung stiftete und Boris weil er sich mit dem Hamster begann zu unterhalten?!?!?!?!
    Enrico wurde abgesetzt und Boris verabschiedete sich, dass sie beim nächsten Mal einen Trinken würden und dann das Spiel fortführen sollten.
    Wie in Trance nickte die Shinin und Blickte ein paar Sekunden dem Glatzkopf mit Hamstertoupèe hinterher.
    "Davor sollte ich gegebenenfalls wirklich noch ein bisschen mehr trainieren….. oder ne sehr sehr große Kanone dabei haben….." dachte sich die Frau im inneren legte den Kopf schief und fixierte die Papiertüte welche ihr Partner noch auf dem Kopf hatte.
    "Lass uns ne Kneipe suchen in der das Bier noch heile ist und abhauen!"
    Das Bier hatten sich die zwei mehr als nur verdient und da das Schicksal Biertrinkern in solch unangenehmen Situationen doch meist recht hold ist, zudem Leute die unbedingt Bier trinken wollen in der Regel auch Bier zum trinken finden, endete auch diese Geschichte in einer ausgestorbenen Bar.
    Der Inhaber war schon zu Beginn der Kämpfe geflohen, man musste sich also selbst bedienen, jedoch störte das nicht weiter. Die Raufkumpanen kippten sich zwei Bier zusammen hinter die Binde und begossen damit das erfolgreiche überleben des Hünen bevor es langsam begann dass draußen Marine auftauchte.
    "Ich hau mal besser ab, ich glaube hier wird es mir zu ungemütlich." Sie klopfte Enrico auf die Schulter "sollten wir mal wiederholen!"
    Die Shinin klemmte sich noch ein Fass Bier unter den Arm als Weg Zehrung und machte sich dann auf den Weg in Richtung Meer und Hafen.
    Nach der hälfte des Weges sah die Shinin an einer Arztstation oder zumindest so etwas ähnliches am Rande Akataja auf einer Pritsche liegen, den hatte es wohl ordentlich erwischt. Die Zimmerfrau ging auf Ihren Navigator zu und tippte diesem mit dem Schuh in die Rippen. "Aufwachen Dicker, wir müssen weg!"
    Doch der Silberhaarige reagierte nicht darauf. Immer musste man alles selber machen.
    Warum die Aktion von keinem gesehen wurde oder von keinem aufgehalten wurde war zwar etwas schleierhaft, aber vermutlich weil die Shinin den Silberhaarigen so selbstverständlich hoch hob und sich über die Schulter warf, als ob dies abgesprochen wäre.
    Mit Akataja über der einen Schulter und dem Reservebierfass auf der anderen Schulter ging der Weg weiter bis zu den beinahe gänzlich zerstörten Werften.
    Dort angekommen wurde der Balast in ein Ruderboot geworfen, das Bierfass platziert und langsam wurde die Insel hinter Ihnen immer kleiner und kleiner.



    Nach einiger Zeit blinzelte der Schwertkämpfer und setzte sich stöhnend auf.
    "gut dass du Wach bist, du musst mich zur nächsten Insel navigieren." rings um das Boot herum war nichts als Wasser zu sehen, die Shinin war einfach drauf los gerudert, das Hauptziel war von der Insel weg zu kommen und schließlich hatte sie ja einen Navigator dabei, was sollte schon schief gehen.
    Akataja hielt sich den Kopf "gib mir ne Karte und sag mir wo wir sind" murmelte er.
    "woher soll ich ne Karte haben und wissen wo wir sind…. du bist der Navigator!"
    die Blicke der beiden Kreuzten sich "wie soll ich uns ohne Standort und Karte navigieren!?"
    "warum hast du keine Karte dabei?"
    "weil ich….. egal…. das bekommen wir hin …. wir haben ja Proviant dabei!"
    "ja da steht Bier" grinste die Frau.
    "kein Wasser? nichts zu Essen?"
    "da steht Bier!"
    "warum haben wir nichts außer Bier dabei?!"
    "Bin ich der Koch oder was? ich bin der Zimmermann! und ein funktionsfähiges Schiffchen haben wir ja wohl!"
    Die Silberlocke schlug sich mit der flachen Hand gegen die Stirn, das könnte eine laaaaaaaaaaaaange fahrt werden.
     
    Akataja gefällt das.
  20. Ebony Claves

    Ebony Claves Pirat

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    Überall begannen sich die Ärzte und Soldaten der Marine zu verteilen, um die Lage auf der Insel in den Griff zu bekommen. Fußgetrampel über Befehlsrufe hallten durch die Gassen. Auch durch die, in der Ebony lag. Mittlerweile war die Wahrsagerin wieder bei Bewusstsein, konnte sich aber noch nicht aufraffen um aus der Gasse zu verschwinden. Als dann aber jemand fast über sie stolperte und sie im Augenwinkel etwas nach oben schaute, erkannte sie den Piratenkäpten vom Museum. Ein lächeln huschte über Ebonys Gesicht als sie Balthasar erkannte. Auch wenn er wohl noch schlimmer verprügelt wurde als sie selbst, war die Teufelfrau erleichtert das er dennoch seinen Weg zu ihr gefunden hatte. Offenbar war er aber noch etwas neben der Spur, denn er bemerkte garnicht, das sie sehen konnte, wie er sie so eindringlich begutachtete.- Und konnte sich daher auch den Kommentar nicht verkneifen.
    Na, den Anblick genossen?
    Wie könnte ich , bei einer so hübschen Lady den Anblick nicht genießen.
    Ihr amüsiertes grinsen verging auch nicht, als er der angeschlagenen Dame auf die Füße half.
    Jetzt wird der Tag doch noch schön, was wollen wir jetzt machen.?
    Ihr Kopf wandte sich zum Ende der Gasse, welches zum Hafenplatz führte. Anschließend legte die Wahrsagerin einen Finger an ihr Kinn, um so zu tun als würde sie wirklich deswegen überlegen müssen.
    Ich wäre ja für einen romantischen Spaziergang am Hafen mit anschließendem Segelturn, Käptn.




    Mit einer Hand an der Mütze nickte Balthasar mit dem unveränderten schelmischen grinsen im Gesicht.
    Das hört sich doch gut an, dann haben wir genug Zeit für unsere Tattoo-Geschichten.
    Mit Balthasar als stütze liefen sie die Gasse entlang und bis dato kam auch Gott sei dank kein Soldat oder Sanitäter durch die Gasse gerannt, um palaver zu machen. Auf dem Hafenplatz allerdings sah es anders aus, denn dort schien die Marine ein Lazarett aufgebaut zu haben und eine Gruppe von Soldaten kam gerade mit neuen Verletzten zum Sammelpunkt. Brodys Mimik war plötzlich genau so genervt wie angespannt, das konnte er gerade echt nicht brauchen. Die Eulenfrau sah zu ihm als sie spürte, wie seine Armmuskeln sich zusätzlich anspannten.
    Die Soldaten würden dich erkennen,oder ?
    Er nickte
    Die kommen von der Fabrik.
    Ohne weiter Zeit zu verschwenden stellte sich die junge Claves vor Balthasar. Sie umschlang ihn mit ihren Armen und legte eine Hand an seinen Hinterkopf um ihn behutsam nach unten zu drücken. Je weniger die Typen von seinem Gesicht sahen umso besser. Mit ihrem eigenen Körper versuchte die Wahrsagerin so viel wie möglich von Brody zu verstecken.
    Ich bin so froh das du es lebend da raus geschafft hast ! .. ich hatte so eine Angst ...ich dachte du wärst da drin gestorben !
    Der junge Käpten war nicht dumm und begriff sofort was Ebony beabsichtigte und spielte mit.
    Das Spiel trieben die beiden, bis der Trupp sich wieder in den Stadtkern aufmachte und die Sanitäter wieder in ihre Arbeit vertieft waren. Als die Luft wieder rein wahr, nahm sie ihre blassen Arme von seinem muskulösen Körper und die beiden setzten ihren Weg zu einem Schiff fort, das etwas Abseits vor Anker lag. Mit Erleichterung stellte Balthasar fest, das weder der Tumult des Tages, noch irgendwelche Soldaten, ihr Ticket von der Insel zerlegt hatten.
    Na der Tag wird ja wirklich immer besser.
    Na dann warte mal auf den Rest ~
    Dabei zwinkerte sie ihm neckisch zu und ging an Bord.
    Der Tag ist noch lange nicht vorbei.
    Das lies sich der junge Käpten nicht zweimal sagen, löste die Seile und verließ mit einem grinsen auf den Lippen, und der Teufelsfrau an Bord Animapetrix.
     
    Zuletzt bearbeitet: 2. Aug. 2017
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