Ella Dixie

Dieses Thema im Forum "Charakterupdate" wurde erstellt von Lara dee Witt, 31. Aug. 2018.

  1. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Steckbrief:
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    Kampfstil:
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    Charakterdatenblatt

    Persönliche Daten

    Name: Dixie
    Vorname: Ella
    Spitzname: Roxie, Madame Eva

    Geburtstag: 16 Januar
    Alter: 24 Jahre
    Größe: 1,64 m
    Gewicht: 51 kg

    Augenfarbe: grau
    Haarfarbe: rosa, braun, weiss

    Blutgruppe: A+

    Aussehen:
    Wer die kleine Frau zum ersten Mal erblickt, dem entgeht eindeutig nicht ihr exzentrisches Erscheinungsbild. Mit gerade 164 cm ist sie zwar nicht die Größte, aber man kann sich ja mit Absätzen nachhelfen.
    Ella besitzt einen sehr femininen Körperbau, der eine sportliche Figur aufweist. Große Muskelmassen sucht man bei ihr daher vergeblich. Man kann aber trotzdem erkennen, dass ihre Beine und Arme etwas mehr definiert sind.
    Wie bereits erwähnt, darf man die junge Frau gut und gerne als exzentrisch bezeichnen, ganz besonders, wenn es um Ellas Haare geht! Diese sind superbunt, daher denken viele Leute an Eiscremesorten, wenn sie ein Auge auf die Haarpracht werfen. Die rechte Seite ihres Schopfes erstrahlt in einem hellem rosa, was noch mit weißen Highlights hervorgehoben wird. Das bunte Haarfärbemittel stellt sie selber her und ist ihr ganzer Stolz. Die linke Seite hingegen erstrahlt in ihrem natürlichen Braunton. Egal wo und wann man sie antrifft ihre Haare sind immer sehr gepflegt. Gerne experimentiert sie mit verschieden Frisuren, obwohl sie ihre bis auf den Rücken reichende Haare meist offen trägt. Dennoch ist sie Zöpfen, Dutts, Hochsteckfrisuren oder andere styling Möglichkeiten nicht abgeneigt. Gerne lässt sie sich auf den verschiedenen Inseln von den örtlichen Frisuren inspirieren. Sofort erkennt man das bei der jungen Frau Körperpflege einen hohen Stellenwert einnimmt. Ihre Augenbrauen sind gezupft und in Form gebracht. Make-Up ist für sie kein Fremdwort. Mit Freuden benutzt sie Make-Up, wenn sich die Möglichkeit ergibt. Dabei bevorzugt sie leichtes Make-Up um ihre Augen etwas zu betonen. Natürlich empfindet sie auch Spaß dabei, wenn es mal ein etwas aufwendigeres Make-Up sein soll. Etwas ausgefallenes wie zum Beispiel an Tag der Toten, wo man sich sein Gesicht in Form eines Skelett schminkt. Ella ist kein Freund von zu viel Make-Up, man muss sich nicht immer herausbrezeln. Manchmal braucht auch die haut ihre Regenerationszeit. Früher oder später gibt es immer wieder Situationen wo man sich schick machen kann. Ihre Hände sind immer gut gepflegt, wie auch ihre Nägel. Ihre Fingernägel sind kurz geschnitten und mit einem passenden Nagellack ausgestattet, der zu ihren farbenfrohen Haaren passt.
    Auch bei ihrer Kleidung überlässt sie nicht viel dem Zufall. Meist kleidet sie sich in einer Mischung aus elegant und praktisch. Dabei achtete sie sehr streng darauf, das alle Kleidungsstücke farblich zusammen passen. Auch in ihrer Kleidung spiegelt sich ihre Haarfarbe wieder. So trägt sie gerne einen weißen Halbblazer mit einem langen Rückenstück und einer rosanen Innenfutter. Blazer und andere Oberteile scheint sie gerne zu tragen, besonders wenn sie ihr einen eleganten Anstrich geben. Blusen und Hemden aus feinem Stoff trägt sie, wenn das Wetter warm genug ist. Im Sommer wenn die Temperaturen steigen, wählt sie ein passendes Kleid um die Hitze zu ertragen. Bevorzugt trägt sie Kleidung mit Dekolleté um ihren Busen zu betonen. Ihre Hosen sind meist praktikabel und aus stabilen Stoff, damit diese sie nicht groß in ihrer Bewegungsfreiheit einschränken. Ihr Schuhwerk besteht aus stabilen Schuhen und Stiefeln. Wenn das Wetter mal umschlägt oder sie eine Winterinsel an schippern, passt sie ihre Kleidung dem Klima an. So tauscht sie gerne ihre Blusen und Hemden mit Pullover aus, der sie vor der Kälte schützt. Doch da sie modisch auch an anderen Kulturen interessiert ist, lässt sie sich gerne von den Stilen verschiedener Insel inspirieren. Wie schon erwähnt achtete sie bei ihrer Farbenwahl immer drauf, das diese zu ihrer Gesamterscheinung passen. Dabei legt sie Wert auf meist helle und freundliche Farben. Schwarz zum Beispiel sieht man kaum an ihr. Beim Schmuck trägt sie gerne Ketten oder auch mal einen Ohrring. Ringe und Armreife gehören auch zu ihrer Wahl, wenn sie nicht in der Küche arbeiten muss. Nur in der Küche scheint sie mehr drauf bedacht praktikable Kleidung zu tragen. So trägt sie meistens ein Kopftuch, Schürze und einfache Kleidung die auch dreckig werden kann. Für sie macht es keinen Sinn teure Kleidung in der Küche zu tragen, wenn diese durch ihre Arbeit recht schnell schmutzig werden kann.

    Besondere Merkmale: Wenn man sie genau betrachtet dann sind eindeutig ihre Haare, ein besonderes Merkmal an ihr. Die Mischung aus Rosa, Weiß und Braun erinnert viele an die Neopolitan Eissorte und unterstreicht ihr niedliche Aussehen. Immer pflegt sie ihre Haare, damit auch ja jeder ihre superbunte Haarpracht bewundern kann. In Situationen in denen sie eher Unauffällig sein muss, ändert sie natürlich ihr Kleidung und Haarfarbe. Meist zieht sie die Farbe Schwarz vor und wählt dunkle Farben, die sich komplett von ihren normalen Aussehen unterscheiden. Modisch nimmt sie dann meist schlichte Kleidung, die weniger in das Auge stechen.


    Herkunft und Familie

    Verwandte:
    Leo Dixie | Vater | 48 Jahre alt | lebendig :

    Leo ist Ellas Vater und noch immer Schausteller. Heute nennt Ella Leo nur noch "Ihren Erzeuger.". In ihren Augen hat er das Wort Vater nicht mehr verdient. Leo stammt selber aus einer Schaustellerfamilie. Aus diesem Grund hat er auch selber den Beruf des Schaustellers ergriffen. Seine Frau und Ellas Mutter, hat er über die Schausteller kennengelernt. Leo war schon immer ein nach Geld gierender Mann. Meist manipuliert er Menschen um an ihr Geld zu kommen. Moral spielt für ihn keine große Rolle im Leben, solange er am Ende einen Gewinn davonträgt ist alles in Ordnung für ihn. Diese Moralvorstellung dominiert sein Leben, die er auch versuchte seiner Tochter beizubringen. Als er das Talent seiner Tochter erkannte, sah er in ihr eine Möglichkeit schnell reich zu werden. Dabei waren die Gefühle seiner Tochter nebensächlich, wofür Ella ihn noch heute hasst. Über die Jahre wurde das Verhältnis von Tochter und Vater angespannt, um es freundlich auszudrücken.


    Nina Dixie | Mutter | 46 Jahre alt | lebendig:

    Ellas Mutter hatte es noch nie geschafft sich gegen Leo durchzusetzen. Was dazu führte das sie nie groß Partei für Ella ergriffen hatte. Meist hatte sie passive Rolle in der Familie und tat nur wenig um den Streit zwischen Vater und Tochter zu schlichten. Was dazu führte das Ella sie einfach ignorierte, da sie nie Partei für sie ergriffen hatte. Noch heute nimmt sie ihr Übel das sie nie den Mut hatte, etwas gegen Leo zu unternehmen.

    Bekannte:
    Peggy alias Peg Calloway | Freundin | 27 Jahre alt | lebendig:

    Peggy war die große Liebe von Ella. Liebevoll nannte Ella sie auch Peg. Peggy stammt aus einer wohlhabenden Familie aus Junk und hatte Ella in ihrer Zeit auf Junk kennengelernt. Peg war die Person die Ella dazu veranlasste ihre bisheriges Leben zu überdenken. Generell war sie eine Person die sehr viel positiven Einfluss auf ihr Leben ausgeübt hatte. Bis sich Peggy von ihr getrennt hatte, um auf der Grandline ihrem Familiengeschäft nachzugehen. Noch immer hofft Ella drauf sie noch einmal auf der Grandline zu sehen, um mit ihr zu reden und zu zeigen das sie sich geändert hat.


    Glenn Miller | Freund | 26 Jahre alt | lebendig:

    Mit Glenn zusammen hat sie Junk verlassen. Glenn ist ein geschickter Tüftler und Philosoph. Zusammen mit ihm hat sie über ihr Leben und Zukunft philosophiert. Durch seine positive Einstellung zum Leben, hat sie viel darüber gelernt was im Leben wichtig ist. Da aber Glenn selber zur Grandline aufbrechen wollte, haben sich ihre Wege getrennt. Da Ella sich noch nicht bereit fühlte, um die Grandline unsicher zu machen. Glenn war auch derjenige der ihr das Kämpfen beigebracht hatte. Im Gegenzug dafür das sie ihm half von Junk runter zukommen.

    Geburtsort: Auf dem Schaustellerschiff
    Geburtsinsel: Junk
    Geburtsozean: West Blue

    Charaktereigenschaften

    Interessen:
    Wer zum ersten mal die junge Frau sieht, der bleibt erstmals an ihren superbunten Haaren hängen. So manch einem kam schon der Gedanke, das sie eine Friseuse ist. In dieser Annahme liegen die Leute meistens gar nicht so falsch. Das Haareschneiden und die Kosmetik sind Themen mit denen sie sich liebend gerne auseinandersetzt. Schon als Kind hatte sie bei den Schaustellern hinter der Bühne ausgeholfen, die Haare zu schneiden. Auch beim schminken der Künstler durfte sie damals aushelfen. Was einst nur eine kleine Beschäftigungstherapie war, wurde von einem Hobby zu einer ihrer Berufungen. Über die Jahre hat sie sich zu einer geschickten Kosmetikerin entwickelt. Die gerne an ihren Fähigkeiten arbeitet. Ihre Leidenschaft geht soweit das sie sogar auf neuen Inseln ihre Fähigkeiten den Menschen für einen geringen Preis oder auch bei Sympathie umsonst anbietet. Meist kann man sie mit einem kleinen Stand sehen, wo sie den Menschen das Haareschneiden oder ein generelles Styling anbietet. Mit Kamm und Schere kann sie sehr gut umgehen. Dabei geht sie gerne auf die Wünsche der Menschen ein. In ihren Augen hat jeder Mensch das Recht darauf gut auszusehen.
    Ein wohl sehr wichtiges Thema in diesem Bezug ist die Chemie. Durch Peggy hatte sie die Chemie kennengelernt und seit dem lässt sie diese Wissenschaft nicht mehr los. Mann sollte sich jetzt nicht vorstellen, das sie in einem Labor steht und nach einem Kampfstoff oder Heilmittel forscht. Nein ihr Forschungsgebiet ist die Lebensmittelchemie und die Kosmetikchemie. Das meiste ihres Wissen hat sie von Peggy gelernt, aber natürlich fehlt ihr noch die Erfahrung auf diesem Gebiet. Aus diesem Grund nutzt sie die Zeit um zu forschen und ihr Wissen zu vertiefen. Nur wer sich mit diesem Thema beschäftigt, kann auch sein Wissen festigen. So kann man sie häufig dabei erleben, wie sie verschiedenste Pflanzen, Mineralien, Steine und andere Dinge sammelt. Diese untersucht sie dann nach ihren Eigenschaften und Inhaltsstoffen. Zum Beispiel sammelt die Blüten mit intensiven Farben, um aus ihnen den Farbstoffe zu gewinnen. Mit Freuden unterhält sie sich mit örtlichen Bewohner, die schon Jahre mit den Flora und Fauna einer Insel vertraut sind. Die Einwohner wissen meistens mehr über die Verwendung der örtlichen Pflanzen. Das gesammelte Wissen, versucht sie dann für sich zu nutzen. So stellt sie selber verschiedene Cremes, Make-Up oder Gerichte her. Meist in einem Selbstversuch testet sie ihre neue Erfindungen. Was schon manchmal zu komischen Situationen geführt hatte. So hatte sie einmal nach einem fehlgeschlagenen Experiment für Tage eine grüne Hand gehabt. Kein Mittel half um die Farbe wieder abzuwaschen. So kann man sich sicher sein, das sie mit ihren kleinen Experimente für gelegentliche Lacher sorgen wird.

    Ein wohl für die Crew wichtigste Leidenschaft ist das Kochen. Schon immer hatte es ihr Spaß gemacht zu kochen. Ob nun simple Hausmannskost oder ein Gourmet Gericht, sie ist für alles zu haben. Für Ella ist es sehr wichtig ein Verständnis für die Zutaten zu bekommen. So sammelt sie Kräuter, Früchte, Gemüse und besonders Pilze selber, um sie in ihrer Küche zu verwenden. Jede neue Zutat die sie findet, wird von ihr analysiert. Akribisch notiert sie sich alle Eigenschaften in ihr Notizbuch, um diese dann später in ihren Rezepten zu verwenden. Auch versucht sie viele der Tiere selber zu jagen, um sie dann zu schlachten. So sammelt sie mehr Informationen über das Fleisch und die Lebensweise des Tieres. So sollte man ein Tier was in der Savanne lebt, anders zubereiten als ein Tier aus der Tundra. Die Ernährung des Tieres, hat auch seine Auswirkung auf den Geschmack des Fleisches. Dabei experimentiert sie gerne mit unbekannten Zutaten und ihrem Wissen aus der Chemie, um neue Gerichte zu erschaffen. Ihre Selbstversuche gehen manchmal bei der Erfindung neuer Rezepte in ungeahnte Richtungen. Insekten werde in vielen Kulturen gegessen, um ihre kulinarischen Neugier zu stillen würde sie selber auch Insekten essen. Ihre Experimente sind nicht immer von Erfolg gekrönt, es gab auch schon Gerichte die man als biologische Waffe einstufen würde. Doch kocht sie ja nicht nur für sich alleine, sondern auch für ihre Crew und Freunde. Ella versucht immer als erstes herauszufinden, welche Gerichte eine Person mag, damit sie dies in ihren Kochplan integrieren kann. Besonders wenn die Crew eine Belohnung verdient hat oder eine schlechte Stimmung herrscht, kocht sie gerne besondere Delikatessen. Ein gutes Gericht konnte schon immer, die Menschen glücklich stimmen. Liebend gerne bereitet sie zum Beispiel auch Teig mit Füllung vor, um diese dann mit Anderen zusammen zu falten. Schmeckt es doch viel besser, wenn man selber beim Zubereiten geholfen hat. Auch liebt sie die Formen die dabei entstehen. Ihr ist völlig egal wie diese aussehen, Hauptsache sie kann etwas von ihrer Begeisterung für das Kochen mit den Anderen teilen.
    Schon immer hatte sie eine sehr gute Menschenkenntnis die mit ihrer Beobachtungsgabe, wohl einer ihrer größten Stärken darstellt. Noch immer trainiert sie ihren Geist, um sich auf diesem Gebiet weiter zu entwickeln. So ist es nicht verwunderlich, das sie gerne Menschen beobachtet, um ihr Verhalten zu studieren. Nur durch Übung und Beobachtung kann sie sich weiter entwickeln. Dazu gehören auch Gedächtnistraining, Techniken um die Beobachtungsgabe zu schulen. So ist es nicht verwunderlich das sie die Gesellschaft von Menschen sucht.
    Ella spielte schon immer gerne ihre Spielchen mit den Menschen. In ihren jungen Jahren, besonders beeinflusst durch ihre Eltern, hatte sie Menschen manipuliert um an ihr Ziel zu kommen. Heute versucht sie von dieser Einstellung wegzukommen, aber trotzdem kann sie nicht so einfach die Gewohnheiten aus der Vergangenheit ablegen. Mit der Zeit lernte sie Moralisch dazu, deshalb versucht sie Leute die ihr Nahe stehen, nicht zu manipulieren. Noch immer spielt sie Spielchen mit Anderen, wenn sie überzeugt ist, das es die Person in ihren Augen verdient hat. Hinter jedem guten Verbrechen steckt auch ein ausgeklügelter Plan, den sich irgend jemand ausgedacht hat um nicht aufzufliegen. Dabei manipulieren die Verbrecher ihre Opfer, um von ihren wahren Intentionen abzulenken. Wenn sie so etwas mitbekommt ist sie Feuer und Flamme, um mehr über die List zu erfahren. Bei solchen Gelegenheiten fühlt sie sich herausgefordert, den Plan zu durchkreuzen. Ein bisschen fühlt sie sich dabei wie eine Detektivin die einem Fall nachgeht, nur am Ende wird der Übertäter meistens nicht der Polizei ausgeliefert.
    Wenn man schon bei dem Thema Menschen sind, dann hat sie eindeutig ein Faible für Außenseiter der Gesellschaft. Gibt es doch so viele Menschen die versuchen sich der Gesellschaft anzupassen. Sie verbiegen sich, um von Anderen akzeptiert zu werden. In solcher Hinsicht sind Außenseiter viel interessanter. Ob sie nun schüchtern, hässlich oder exzentrisch sind, das ist egal. Meist haben diese Leute eine andere Vorstellung von dem Leben oder eine interessante Ansicht auf die Welt. Für sie lohnt es sich diesen Menschen ein Gehör zu schenken, um mehr über ihre Weltsicht zu erfahren.
    Zu guter Letzt sollte man erwähnen, das sie ein paar einfache Tricks von ihrer Zeit als Schaustellerin behalten hat. Noch heute kann man ihr dabei zusehen, wie sie Bälle jongliert, um sich etwas abzulenken. Eine Münze kann sie noch hinter dem Ohr hervorzaubern, aber auch andere simple Tricks. Den Spaß an solchen Tricks hat sie bis heute nicht verloren, weshalb sie diese noch immer übt. Außerdem kann man so ganz gut die Hand-Augen-Koordination üben.

    Abneigungen:
    Da sie selber sehr viel Wert auf die Körperpflege legt, ist es nicht verwunderlich das sie auch bei Anderen drauf achtet. Besondere Aufmerksamkeit legt sie natürlich dabei auf die Haare und die Gesichtspflege. Keiner muss sich für sie herausputzen, als gingen sie zusammen auf einen Opernball, aber ein gewisses Maß an Körperpflege scheint sie glücklich zu machen. Es kostet ja nicht viel Zeit sich zu waschen, die Haare zu kämmen und die Hände zu pflegen. Nägelkauen gehört für sie daher zu einer der größten Todsünde, die man begehen kann. Gerne ist sie dabei behilflich wenn sich jemand damit schwer tut, denn am Ende hilft es ja Beiden.
    In ihrem Leben war sie noch nie eine große Trinkerin. Um ehrlich zu sein mochte sie Alkohol noch nie sonderlich. Beim kochen ist das ein anderes Thema. So hat sie immer einen starken Rum in der Küche, den sie fürs Backen verwendet. Doch würde sie diesen Rum nie trinken. Zum einen mag sie den starken Geschmack von Alkohol nicht. Sogar bei den meisten Cocktails kann sie ihn herausschmecken, was meist einen Husten zur Folge hat. Auch hasst sie den Rausch von Alkohol. Für sie gibt es nichts schlimmeres als die Kontrolle zu verlieren. Leider gehört sie auch zu den Personen, die schnell aggressiv durch den Einfluss von Alkohol wird. Aus diesem Gründen lässt sie die Finger von allen Spirituosen, außer wenn man diese für ein Kochrezept braucht.
    Über die Jahre hat sich auch ihre Einstellung zum Geld gewandelt. Bedingt durch ihre Eltern, war Geld ein wichtiger Teil in ihrem frühen Leben. Wie konnte man am schnellsten viel Geld verdienen. Je mehr Geld ihre Familie verdiente desto besser. Besonders ihrem Vater war es wichtig viel Geld zu verdienen, dabei spielte die Moral eine eher geringe Rolle. Aus diesem Grund hat sie eine eher schwierige Beziehung mit Geld. Wenn es nach ihr gehen würde, dann würde sie einfach alles Geld der Welt vernichten. Geld ist für sie nicht sonderlich wichtig im Leben, solange man noch seine Grundbedürfnisse versorgen kann. Wer immer danach strebt reicher zu werden, der vergisst schnell die schönen Dinge im Leben. Wer aber ohne Geldsorgen lebt, der kann sich voll und ganz auf die schönen Aspekte im Leben konzentrieren. Das meiste Geld was sie verdient, investiert sie in Dinge die sie braucht. Der Rest wandert einfach in eine Kiste um Staub zu fangen.
    Schon immer war sie ein Freigeist, besonders seitdem sie nicht mehr unter der Herrschaft ihrer Eltern steht. Unter ihren Eltern gab es immer nur Regeln die sie befolgen musste, ob sie nun wollte oder nicht. Freiheit hat für sie einen großen Stellenwert. Deshalb ist es nicht sonderlich verwunderlich, das sie einen Groll gegen Regeln hat. Regeln gehören natürlich zu einem guten Zusammenleben dazu. In einer Crew hat meistens jeder ein Mitspracherecht, um die Regel selber mitzugestalten. Dies ist aber nicht wirklich der Fall mit der Regierung oder in manchen Königreich. Gesetze sollten für alle Menschen gleich sein, keiner sollte über oder unter dem Gesetz stehen. Genau diese Scheinheiligkeit hasst sie. Aus diesem Grund sieht sie es nicht ein Regeln zu befolgen, die jemand ihr aufzwingt. Das schlimmste Beispiel dafür sind in ihren Augen die Weltaristokraten. In ihrem bisherigen Leben hatte sie noch nie mit diesem Typ Mensch Kontakt gehabt, doch die Geschichten über diese Oberschicht machen sie nur wütend. Nur weil sie einen Titel erben, heißt es noch lange nicht das sie auch würdig sind zu regieren.
    Da sie gerne ihre Zeit mit Menschen verbringt, ist es nicht verwunderlich das sie kein Fan von Ausgrenzung und Diskriminierung ist. Ella mag zwar auch nicht jeden Menschen auf der Welt, aber jemanden wegen seinen Angehörigkeit zu einer Gruppe abschätzig zu behandeln, kann sie überhaupt nicht leiden. Jeder Mensch ist gleich, egal wie er aussieht oder woher er stammt. Es ist doch viel interessanter zu erfahren, was diesen Menschen ausmacht, als ihn aus einer Gruppe auszuschließen. Auf Junk wurden Menschen die nicht zu den normalen Bürgern gehörten, von der Gesellschaft ausgeschlossen. Als sie zum ersten mal die Slums von Junk gesehen hatte, wurde ihr Bewusst wie gravierend dieses Problem auf der Insel war. Es erschreckte sie wie manche Menschen behandelt wurden, nur weil sie keinen angesehen Stellung in der Bevölkerung hatten.
    Ein Thema worauf sie fast nie eingehen wird, ist ihre eigene Vergangenheit. Ihr fällt es schwer über ihre Zeit mit ihrer Familie zu sprechen und ihre Anfänge in Junk. Leider drehte sich früher ihr Leben viel darum Geld zu verdienen. Egal wer darunter leiden musste Hauptsache sie bekam ihr Geld. Zum Anderen hasst sie ihre Familie, was es ihr sehr schwer macht, sich mit der ganzen Sache auseinander zu setzen. Wenn jemand versucht etwas über sie zu erfahren, dann verschließt sie sich meistens gleich der Person. Themenwechseln oder Ablenkungen von Thema sind dann eine normal Taktik, um nicht darüber zu sprechen.
    Das die Weltmeere gefährlich sind, das ist ihr klar. So oder so wird man als Piratin kämpfen müssen, da gibt es keinen Weg dran vorbei. Leider gibt es Viele die Kämpfen beziehungsweise Gewalt als Mittel zum Zweck sehen. Sie nutzen ihre Stärke um schwächere zu unterdrücken. Leider leiden darunter meistens Schwache, die sich nicht wehren können. Manchmal muss man natürlich zu solchen Mitteln greifen, aber wenn dies zum Haupthandlungsgrund wird ist man nicht mehr als ein einfacher Schläger. Aus diesem Grund macht es ihr besonders viel Spaß diese Art von Menschen zu besiegen, um ihrem Ego einen großen Knacks zu verpassen.

    Mag:
    -Haare schneiden und styling
    -Make-Up
    -Chemie
    -Kochen
    -ihre geistigen Fähigkeiten trainieren
    -geistige Herausforderungen
    -Außenseiter
    -ihre alten Schautellertricks

    Hasst:
    -ungepflegtes Auftreten
    -Alkohol
    -wenn Geld das Leben bestimmt
    -aufgezwungene Regeln
    -Ausgrenzung und Diskriminierung
    -ihre eigene Vergangenheit
    -Gewalt als Mittel zum Zweck

    Persönlichkeit:
    Ella gehört zu den Personen die man nicht so schnell vergisst, wenn man ihr zum ersten Mal begegnet. Meist kann man sie mit ihrem kleinen improvisierten Friseurladen antreffen. Mit stolz zeigt sie ihre bunten Haare, die eine Art Werbung für ihre Fähigkeiten als Stylistin darstellen. Wer sich ihr nähert der bekommt sofort ein freundliches Lächeln geschenkt, das vom Herzen zu kommen scheint. Generell scheint sie eine Person zu sein, die immer ein Lächeln auf dem Gesicht hat. Nur selten kann man sie mit einer missmutigen Laune erleben. Wenn sie dann mit einem ein Gespräch beginnt, so kann man sich nur schwer ihrer eloquenten Art entziehen. Zu jedem Thema, sei es noch so trivial, scheint sie eine passende Antwort zu haben. Wenn dem nicht der Fall ist, dann hört sie gerne der Person zu, um mehr über dieses Thema zu erfahren. Hat es auch noch mit einer ihrer Interessen zu tun, kann sie sich Stunden darüber unterhalten. Für den Moment aber, hat man fast das Gefühl, etwas besonderes zu sein. Sie respektiert ihren Gesprächspartner, hört diesem aufmerksam zu und scheint Interesse an der Person zu haben. Ohne dabei bewertend zu sein. Man kann Ella also als eine charismatische Persönlichkeit bezeichnen. Wie schon erwähnt kann man dies beobachten, wenn man von ihr die Haare geschnitten bekommt. Sie scheint ein Gespür dafür zu haben, wenn die Person ein Problem hat. Ganz nach dem Motto: "Der Friseur ist der Psychiater des Bürgertums." Manche gehen sogar soweit, das sie ihr hellseherische Fähigkeiten nachsagen. In vielen Situationen scheint sie mehr über die Person zu wissen, als es ihr eigentlich Möglich sein sollte. Hast du Liebeskummer, findet sie sofort die passenden Worte. Vorlieben einer Person oder auch Eigenschaften, die nicht auf ersten Blick ersichtlich sind, scheint sie erahnen zu können. Wenn man sie danach fragt, sagt sie meistens sie kann es in den Haaren einer Person lesen. Manchmal behauptete sie sogar durch das berühren vom Haar, hellsehen zu können. Häufig macht sie eine kleine Show für die Leute, um sie dann mit ein paar Fakten über die Person zu überraschen. Ella ist eindeutig eine geborene Unterhalterin. Die es versteht ihr selber einen etwas mysteriösen Anstrich zu verpassen.

    Wenn man in das Innere von ihr blicken könnte, dann würde man einen großen Zwiespalt sehen der in ihr tobt. Neben all den guten Eigenschaften die sie besitzt, schlummern in ihr auch Abgründe. Diese versucht sie nicht an die Oberfläche kommen zu lassen. Seit sie Kind war wurde sie von ihren Eltern, so erzogen das die meisten Menschen nur dafür da sind, um sich an diesen zu bereichern. Man muss ihnen nur eine große Show bieten, damit sie nicht merken das sie manipuliert werden. Deshalb ist es nicht verwunderlich, das sie auch heute noch auf diese Taktiken zurückgreift. Besonders wenn sie eine Person nicht leiden kann, kommen diese negativen Eigenschaften Zutage. Dann verfällt sie in ihre altes Verhaltensmuster zurück, um an ihr Ziel zu kommen. Dabei geht es ihr nicht darum der Person Geld abzuluchsen, sondern viel mehr um den mentalen Machtkampf. Sie mag das Gefühl, wenn sie jemanden geschickt überlistet hat. Dies zeigt ihr das sie am Ende die klügere war. Dreistigkeit wäre da natürlich auch noch zu nennen. Sie hat die Angewohnheit allgemeingültige Regeln zu ignorieren. Nur wenn ihr eine Person wichtig ist, verhält sie sich respektvoll. Ihre ganze Kindheit über musste sie die Regeln ihrer Eltern befolgen, wenn sie dies nicht tat wurde sie hart bestraft. Da sie jetzt ihr eigene Herrin ist, interessiert es sie nicht sonderlich was Andere für Regeln aufstellen. Entweder alle halten sich an die gleichen Regeln oder man lässt es gleich sein. Deswegen hat sie keinen Respekt vor Menschen die zwar die Regeln aufstellen, um sie dann einfach zu ignorieren. Ganz nach dem Motto: "Öffentlich Wasser predigen und heimlich Wein trinken." Es gibt soviel Scheinheiligkeit auf der Welt, besonders ausgehend von der Weltregierung. Gerne liebäugelt sie mit den Ideen der Anarchie, aber nicht die verdrehte Ansicht der Öffentlichkeit. In ihren Augen ist eine perfekte Welt die, wo jeder Mensch sich Frei von Geld und Herrschaft so entwickeln kann wie er will. Keine Gesetze die einem vorschreiben, das man jemanden dienen soll. Ganz nach dem Motto: "Keine Macht für Niemanden." Aus diesem Grund widern sie Regierungen an, die ihre Bevölkerung unterdrücken, um sich selber zu bereichern.
    Auf der anderen Seite, hat sie genau aus diesen negativen Eigenschaften schon viel Schaden bei Anderen angerichtet. Auch Ella war Opfer ihrer eigenen Handlungen, was bei ihr auch ein Umdenken eingeleitet hatte. Im Grunde ist ihr klar das man so sich keine Freunde im Leben macht. Ella hatte nie große Liebe von ihren Eltern erfahren, aber in ihrem Inneren sehnt sie sich nach einer richtigen Familie. In ihrem Leben gab es nur wenige Person die ihr Geborgenheit entgegen gebracht haben, aber durch ihr eigens Handeln hatte sie diese Momente zerstört. Deshalb sucht sie Menschen die sie so akzeptieren wie sie ist. Jemand mit den sie durch Dick und Dünn gehen kann. Denn wenn sie einmal solche Menschen gefunden hat, dann kann man sich sicher sein das Ella diese nie verraten wird. Für ihre Crew würde sie fast alles tun und auch versuchen sich für diese zu Ändern. Denn für Freude nimmt sie dies gerne in Kauf. Zwar ignoriert sie gewissenhaft Regeln, aber wenn es um ihre Crew geht macht sie da gerne eine Ausnahme. Manchmal wird sie zwar diese etwas biegen, aber am Ende will sie nicht das wichtigste in ihrem Leben verlieren. Letztendlich will sie nur glücklich ihr Leben genießen und das mit Menschen die sie vertraut und wertschätzt. In ihren Augen sollte man das Leben genießen, denn es gibt soviel auf der Welt zu entdecken, das es Schade wäre dies nicht zu tun. Häufig versucht sie diese Philosophie, auch anderen Personen zu vermitteln. Mach was dir gefällt und worin du gut bist. Genieße das Leben in vollen Zügen, wenn man die Möglichkeit dazu hast. Für Ella muss es nicht wirklich etwas besonderes sein, auch die kleinen Dinge im Leben machen sie glücklich. Besonders mit Anderen zusammen kann man am besten das Leben in vollen Zügen genießen.

    Lebensziel: Eigentlich will Ella nur eine Crew finden die sie akzeptiert und mit der sie durch Dick und Dünn gehen kann. Sonst ist sie eigentlich recht zufrieden und möchte nur ihr Leben genießen. Wenn sie dies einmal erreicht hat kann sie sich auf neue Projekte konzentrieren, wie neue Frisuren erschaffen oder ein Kochbuch veröffentlichen.


    Stärken und Schwächen


    Stärken:
    Eine wohl sehr wichtige Stärke für Ella ist, das sie ein gutes Händchen für Haare und Make-Up hat. Ihre jahrelange Übung hat sich für sie ausgezahlt, denn sie kann sehr gut mit Kamm und Schere umgehen. Mit großer Leidenschaft setzte sie sich mit dem Aussehen einer Person auseinander. Sie findet immer die passende Frisur zu einer Person, dabei nimmt sie sich die Zeit um auf diese einzugehen. Schon immer hatte sie ein gutes Modebewusstsein, was sie dann auch versucht Anderen zu vermitteln. Jeder soll am Ende des Tag glücklich sein über sein Aussehen. Ella ist mit Leib und Seele Köchin, was man am Ende auch an ihren Gerichten erkennen kann. Immer wieder probiert sie neue Gerichte aus und schafft es aus wenigen Zutaten ein vorzügliches Gericht zu zaubern. Für sie ist es bedeutend zu verstehen woher die Zutaten kommen und wie man sie weiter verwenden kann. In diesem Bezug kommt die Chemie ins Spiel. Durch Peggy hatte sie die Chemie kennengelernt, zwar ist sie noch keine Meisterin, aber sie hat ein gutes Chemie Verständnis. So kann sie mit der richtigen Ausrüstung zum Beispiel Pflanzen nach ihren Bestandteilen untersuchen, um sie für ihre Gerichte oder Kosmetika zu verwenden.
    Wohl aber ihre zwei größten Stärken sind ihre Menschenkenntnisse und Beobachtungsgabe. Ihr Vater hatte ihr schon seitdem sie Kind war verschiedene Techniken beigebracht, um die Beiden Fähigkeiten zu verbessern. Auch nachdem sie sich von ihrer Familie getrennt hatte, schulte sie sich weiter in dieser Richtung. Denn nur durch Übung hat sie es auf dieses Level gebracht. Sie hat einen Blick für die kleinen Details, die viele Menschen übersehen würden. Haare die an dem Pulloverkleben. Kratzer an den Händen oder der Inhalt einer Tasche zu deuten. Besonders die Kombination mit ihrer Menschenkenntnis bringt sie in vielen Situationen weiter. Menschen die lügen zum Beispiel haben bestimmte Gesichtsmimiken die man erkennen kann. Über die Jahre hinweg hat sie ein Gespür dafür bekommen, wie man die verschiedenen Mimik deuten kann. Doch sollte man hier erwähnen das dies von Mensch zu Mensch unterschiedlich ist. Manche Menschen sind geübt darin ihre Mimik zu kontrollieren, denn dann wird es auch viel schwerer für Ella ihre Mimik zu deuten. An Ella ist wohl eine Schauspielerin verloren gegangen. Es macht ihr Spaß sich zu verstellen, um eine andere Person dazustellen. Nicht nur das eigentliche Schauspielen macht ihr Freude, sondern auch das Ausdenken einer Person. Dabei hat sie meistens einen Fabel für etwas exotische Personen, wie einst in ihrer Jugend Madame Eva. Auch wenn sie selber nicht mehr gerne an diese Zeit zurück denkt.

    Schwächen:
    Für eine Piratin etwas ungewöhnlich, verträgt sie keinen Alkohol. Schon sehr geringe Mengen reichen aus, um sie betrunken zu machen. In einem beschwipsten Zustand ist sie noch recht gutgelaunt, aber wenn sie schon ein bisschen zu viel Alkohol getrunken hat, hat dies gravierende Auswirkung auf sie. Im betrunkenen Zustand wird sie schnell aggressiv, was meist zu unnötigen Streit führt. Auch kommt es vor das sie dann, an Ort und Stelle einschläft. Aus diesen offensichtlichen Gründen rührt sie nie irgendwelche Spirituosen an. Neben dem betrunken sein, gibt es nicht schlimmeres als den Kater am nächsten Morgen. Wohl auch eine große Schwäche von ihr, ist das sie sich nur schwer anderen Personen öffnen kann. Lieber schweigt sie über ihre eigenen Probleme, als darüber zu sprechen. Gerne hilft sie Anderen bei ihren Problemen, aber wenn es darum geht Hilfe von Anderen anzunehmen hat sie so ihre Schwierigkeiten. Die meiste Zeit ihres Lebens hatte sie versucht ihre Probleme alleine zu lösen, denn große Hilfe von Anderen hatte sie nur selten zur Verfügung. Deshalb behält sie meistens ihre Probleme für sich, um keine Schwäche zu zeigen. Wenn ein Problem über ihr Kopf wachsen würde, hätte sie Schwierigkeiten um Hilfe zu fragen. Besonders da sie selber weiß das man Probleme ausnutzen kann, hat sie Angst davor sich zu öffnen. Ihre Familie gehört auch zu diesem Problemen. Wenn man sie reizen will, dann spricht man dieses Thema auf jedenfalls an. In solchen Fällen hat sie nur noch wenig von ihrer charismatischen Art. Ihre Stimmung kippt dann sofort zum Negativen. Ihre Körperhaltung wird abweisend und die sonst so gesprächige Art wird von missmutigen Schweigen ersetzt.
    Generell scheint sie es nicht ganz so ernst zu meinen mit der Wahrheit. Ella ist nicht immer ehrlich zu ihren Mitmenschen, manchmal zieht sie es vor eine Notlüge zu verwenden als die Wahrheit zu sagen. Mit großer Mühe versucht sie diese Eigenschaft in den Griff zu bekommen, wenn es darum geht eine Freundschaft aufzubauen. Deshalb kann man sich nie ganz sicher sein, ob sie nun etwas erfunden hat oder es wirklich der Wahrheit entspricht. Im Piratenleben kommt es immer wieder zu Kämpfen, aber etwas was sie nicht ausstehen kann ist, wenn man Unschuldige mit in den Kampf verwickelt. Kinder, Frauen, Männer und Alte das ist ganz egal, wenn sich jemand nicht wehren kann, dann wird sie natürlich versuchen diese Person erst mal in Sicherheit zu bringen. Wenn sie den Feind ablenken kann, um so einer Person die Flucht zu ermöglichen umso besser. Ihr Erscheinungsbild ist natürlich auch ein Punkt den man nicht vergessen sollte. Wenn sie nicht eine Perücke trägt oder ihre Haare gefärbt hat, dann sticht sie eindeutig aus der Menge heraus. Offensichtlich scheint sie dies aber nicht zu stören. Mit Stolz stellt sie ihre Haare zur Schau. Als Köchin liebt sie ihre Küche und pflegt ihre Utensilien mit großer Sorgfalt. Für sie ist eine saubere Küche das A und O. Deshalb ist sie kein großer Fan davon, wenn man Unordnung in ihre Küche bringt. Damit kann man sie auch recht schnell reizen.

    Klassen

    Kampfklasse: Kämpfer
    Jobklasse: Köchin


    Biographie

    Die Kindheit von Ella war eine recht aufregende Zeit, für das noch junge Mädchen. Ihre Eltern zogen mit den anderen Schaustellern von Insel zu Insel, um immer wieder ein neues Publikum zu finden. Viele Freunde hatte das junge Mädchen nicht wirklich in dieser Zeit, da sie nie lange genug an einem Ort blieben, um neue Bekanntschaften zu machen. Doch es gab als Kind so viel zu entdecken, das sie sich daran nicht groß störte. Ob nun das pflegen der Tiere oder einfach den Künstlern beim Proben zuschauen, erfüllte sie mit großen Spaß. Natürlich musste sie auch früh lernen mit anzupacken, denn es gab immer etwas zu tun auf den Schiffen. Ob nun das Ausmisten der Ställe oder das waschen und flicken der Kleidung, es wurde immer eine helfende Hand gebraucht. Schon in dieser Zeit zeigte sich ihre Interesse am kochen. So half sie gerne in der Küche aus, um die Mahlzeiten für die Schausteller mit zuzubereiten. Immer mal wieder durfte sie sogar kleinere Aufgaben übernehmen, das sie mit großen Stolz und Freude erfüllte. So wurde ihr der Auftrag erteilt, immer das Brot für die Mahlzeiten zu backen. Da sie sich nur an das Rezept halten musste, hatte sie die Handgriffe schnell gelernt. Besonders platzte sie vor Stolz, wenn sie von den Anderen gelobt wurde. Dies beflügelte sie nur noch mehr in der Küche auszuhelfen.
    Als sie dann endlich alt genug war, um selber bei den Shows auszuhelfen. Nahm sie ihr Vater zur Seite, um ihr sein Handwerk beizubringen. Leo bestreitet die meiste Zeit seines Lebens, als Zauberer und Hellseher. So lehrte er auch seiner Tochter, dieses Handwerk. Leo war schon immer ein strenger Mann gewesen, deshalb gestaltete sich sein Unterricht nicht immer als angenehm. Anfangs nahm sie die Rolle der Entertainerin ein, um das Publikum aufzuwärmen. Die Zeit auf der Bühne nutzte sie, um Informationen über die Anwesenden zu sammeln. Diese konnte dann ihr Vater bei seiner Show für sich nutzen. Ihre Mutter kümmerte sich dabei meistens um das Organisatorische und half an der Kasse aus. Ella machte es sehr viel Spaß mit den verschiedenen Menschen im Publikum zu arbeiten. Sie genoss die Aufmerksamkeit die sie vom den Zuschauern bekam. Die mit Neugier erfüllten Augen, wenn sie einen Zaubertrick vorführte oder mit einer kleinen Geschichte die Leute zum lachen brachte, erfüllten sie mit Freude. Mit der Zeit entwickelte sie immer ein besseres Gefühl, um Informationen zu sammeln und das Publikum zu unterhalten. Denn ein zufriedenes und lachendes Publikum, war ein gutes Zeichen das sie ihr Handwerk beherrschte. Jede neue Insel stellte für sie eine neue Herausforderung da, mit einem neuen Publikum. Auch Leo entgingen die Fähigkeiten, seiner Tochter nicht. Es war für ihn schwer sich einzugestehen, das Ella die besseren Fähigkeiten hatte. Für Leo zählte, aber am Ende des Tages wie viel Berrys er verdiente. Wenn er durch Ella mehr Geld verdienen konnte, hatte er kein Problem damit, sie zur Attraktion zu machen. So tauschten sie am Anfangs übergangsweise die Rollen. Leo unternahm den Part des Entertainer, während sie die Hellseherin auf der Bühne war. Seine Zeit als Hauptdarsteller war vorbei, als er das Potential von Ella auf der Bühne erkannte. Deshalb drängte er auch seine Tochter dazu seine Rolle zu übernehmen. Da jeder guter Künstler einen Bühnennamen brauchte, wurde aus Ella, Madame Eva. Eine neue Hellseherin war geboren worden.
    Um die Rolle besser verkörpern zu können, hatte sie auch Äußerlich verändert. Ihre Haare hatte sie schwarz gefärbt. Auch trug sie exotische Kleider, um sich einen mysteriösen Anstrich zu geben. Madame Eva wurde zu einer kleinen Attraktion der Schautruppe, denn viele wollten ihre hellseherischen Fähigkeiten erleben. Leo erfreute sich am meisten, über den Erfolg von seiner Tochter. War sie doch eine stetige Geldquelle für die Familie geworden. Immer wieder erarbeitete er neue Ideen und Vorstellungen, die dann Ella umsetzen musste ob sie wollte oder nicht. Es war eine anstrengende Zeit für Ella, denn die meiste Zeit musste sie an ihren Techniken arbeiten. Ihre neuen Fähigkeiten musste sie dann gleich, in der nächsten Show anwenden. Fast ihre gesamte Freizeit verbrachte sie damit sich zu verbessern und nur noch selten hatte sie Zeit für sich selber. Was zu immer größeren Spannung zwischen Vater und Tochter führte. Auf der Bühne waren sie das perfekte Duo, aber hinter dem Vorgang gab es ständig Streit. Ella wollte nicht mehr unter den Fittichen ihres Vaters stehen und seine Ideen verwirklichen, die er nie selber zustande gebracht hatte. Auch das Leben als Schaustellerin, war für sie über die Jahre zu einer Qual geworden. Immer waren sie unterwegs. Kaum hatte man die Zelte auf einer Insel aufgeschlagen, baute man diese schon nach ein paar Tagen wieder ab. Ständig zog man weiter um ein neues Publikum zu finden. Alte Schausteller verließen die Truppe und Neue kamen hinzu. Wenn sie endlich mal Freunde gefunden hatte, zogen diese meist mit ihren Familie weiter bevor sich die Freundschaft vertiefen konnte. Neben dem Kochen, wurde ihr auch das Haare schneiden und schminken der Artisten übertragen. Zwar schminkten sich die meisten Künstler vor der Vorstellung selber, aber nicht jeder hatte eine geschickte Hand dafür. Ein jedes Kostüm verlangte ein andere Frisur, mit der passenden Schminke. Hier konnte sie ihre Kreativität frei ausleben, was ihr eine gewisse Ruhe in dem stressigen Alltag brachte.

    Leo war ein findiger Mensch, der wusste wie man das große Geld machte. Seancen waren perfekt für ein Medium wie Madame Eva. Das Medium spielte wie immer Ella, während ihr Vater dafür sorgte das die Geister sich bemerkbar machten. Alles waren ausgeklügelte Tricks, damit die Menschen dachten sie würde wirklich die Toten beschwören. Mit Seancen konnten sie wirklich viel Geld verdienen, aber nicht immer fühlte sich Ella in ihrer Rolle wohl. Sie versuchte meistens den Leute zu helfen, mit ihrer Trauer zurecht zu kommen. Sie hatte keine Probleme die Leute hinter das Licht zu führen, doch mit Seancen hatte sie ihre Bedenken. Sie mochte es nicht die Trauer der Leute auszunutzen, um an ihr Geld zu kommen. Mit großer Mühe versuchte sie ihren Vater davon abzubringen, immer wieder neue Opfer zu suchen. Egal was sie versuchte, sie schaffte es nicht ihre Eltern umzustimmen. Wenn sie sich weigerte kam es meistens zu einem heftigen Streit, der meist darin endete das sie von ihrem Vater betraft wurde. Hier kam ihr zum ersten mal der Gedanke an eine Flucht, denn sie wollte so ihr Leben nicht weiter führen. Sie begann Leo zu hassen, weil er sie nur unter Druck setzte. Für sie war es kein richtiges Leben, denn sie fühlte sich nur als ein Werkzeug ihres Vaters. Ihm schien nur daran gelegen mehr Geld zu verdienen, als auf die Wünsche seiner Tochter einzugehen.
    Als die Truppe eines Tages in Junk ihre Zelte aufschlugen, sah Ella ihre Chance gekommen. Hier auf dieser Insel konnte ihr die Flucht von ihren Eltern gelingen. Noch einmal schlüpfte sie in die Rolle von Madame Eva, es war ein komisches Gefühl für sie. Es waren nun schon so viele Jahre, das sie als Eva auftrat, das diese Persona doch ein gewissen Teil von ihr geworden war. Mit großer Leidenschaft spielte sie noch einmal ihre Rolle. Es war ihre Art sich von ihrem Alter Ego zu verabschieden. Das Publikum war begeistert und ein jeder Sprach über die Aufführung. Sie selber war sehr zufrieden mit ihrer letzten Show. Auch wenn sie die vielen Jahre über, unter ihren Eltern gelitten hatte. So war ihr Alter Ego, doch eine Befreiung von ihrem Alltag gewesen. Leo und Nina waren überglücklich, denn die Vorführung hatte eine wirklich große Gage eingespielt. Glücklich zogen die Beiden in das Nachleben von Junk, um den Abend zu feiern. Ella hingegen gab vor das sie sehr erschöpft von der Aufführung war und wünschte den Beiden einen schönen Abend. Es war nicht unüblich das sie nach einer Vorstellung sich ausruhe. Deshalb dachten sich ihre Eltern nicht viel dabei, das sie zurück blieb. Kaum waren sie verschwunden, begann sie ihre Sachen zusammen zupacken. Später am Abend kamen ihre Eltern zurück, sie hatten eines der vielen Jazz Konzerte besucht und waren von dem vielen tanzen und Rum erschöpft. Schon nach einer Stunde schliefen die Beiden wie ein Stein und Ella verschwand in die Nacht.

    Zunächst hielt sie sich in dem Getümmel von Junk versteckt, denn sie wollte nicht gleich wieder von ihrem Vater entdeckt werden. Auch als das Schaustellerschiff schon Tage abgelegt hatte, blieb sie in ihrem Versteck. Bis sie sich sicher fühlte. Erst als die Luft rein war, konnte sie anfangen ihr neues Leben zu leben. Junk war ein Ort der Extreme. Jeden Tag gab es Feste und große Feierlichkeiten, wo sich jeder Reiche versuchte zu überbieten. Ella mochte die Jazzbands mit ihrer lauten Musik und die ausgelassenen Stimmung. Es war einfach ein wundervolles Gefühl auf ihren eigenen Beinen zu stehen. Keiner war da der sie zu etwas zwang, was sie nicht wollte. Es war nicht schwer in den großen Festen neue Opfer zu finden, um ihnen etwas Geld abzuknöpfen. Wenn Alkohol in Massen floss, war es einfach jemanden zu manipulieren. Meist suchte sie sich schon einen angetrunkenen Mann mit dem sie flirtete. Immer gab sie sich als eine andere Person aus. Dabei achtete sie stets darauf, das ihr Persona etwas besonderes hatte. Mal war sie Autorin die Inspiration für ihr neues Buch suchte. Ein anderes mal gab sie sich als Künstlerin aus, die eine Blockade hatte und versuchte wieder zu sich selber zu finden. Hauptsache sie konnte die Interesse der Leute wecken, um sie so mit ihren Worten um den Finger zu wickeln. Sie selber raubte den Leuten nicht das Geld, denn die Herausforderung war es das am Ende sie ihr freiwillig Geld oder Geschenke gaben. Sie führte ein einfaches Leben als Betrügerin, was am Anfang auch gut funktionierte. Mit der Zeit langweilte, aber langweilte sie dieses Leben. Zum einen erinnerte sie ihr Handeln am Ende zu stark an ihrem Vater. Niemals wollte sie in ihrem Leben so werden wie er, also musste eine neuer Plan her. Auf Junk musste man den Leuten sehr viel bieten, damit man aus der Masse herausstach. Wer Alltäglich auf dieser Insel war, der konnte auch gleich aufgeben. Die nächsten Wochen war sie total mit der Verwirklichung ihrer Idee beschäftigt. Als erste legte sie sich mal wieder ein neuen Aussehen zu. Ihre Haare färbte sie blond. Ihre Garderobe tauschte sie mit der neusten Mode aus, um die Aufmerksamkeit der Menschen auf sich zu wecken. Auf dem gewaltigen Müllberg hatte sie einen alten rollenden Imbisswagen entdeckt, den sie nach ihren Wünschen bei einen der Tüftler umbauen ließ. Am Ende hatte sie sich einen rollenden Friseurwagen bauen lassen. Den sie mit hellen Farben anmalte, um in dann mit allerlei anderen Verzierungen schmückte. Sie und ihr Wagen waren wirklich ein Augenfänger, als sie mit ihrem mobilen Frisiersalon durch die Straßen von Junk zog. Sie nannte den Laden "Roxies kleiner Haarpalast". Roxie so fand sie, war ein passender Name für ihr neues Leben. Wie jeder Laden brauchte auch sie ihre Zeit, um sich einen Namen zu machen. Überall wo die Leute eine neue Frisur gebrauchen konnten, war sie zur Stelle. Ob nun am Hafen oder in einem der vielen anderen Viertel von Junk. Ihr kleiner mobiler Friseursalon war da. Jeden Kunden behandelte sie gleich freundlich und zuvorkommend. Ein guter Service war da A und O. Kaffee, Tee oder auch Rum wurden den Leuten gereicht. Wer wollte bekam eine Kopfmassage und die Haare frisch gewaschen. Doch das wichtigste war natürlich das Haareschneiden selber, das mit einem angenehmen Gespräch verbunden wurde. Es war erstaunlich wie viel Leute mehr von sich und ihrer Umgebung verrieten, wenn sie die Haare gemacht bekamen. Ella verstand sich gut in Smalltalk. Wie man den Menschen Informationen entlocken konnte, ohne großen Verdacht zu wecken. Auch griff sie gerne auf ein paar ihrer Fähigkeiten aus ihrer Schautellerzeit zurück. Einige ihrer Hellsehertricks konnten manchmal Wunder bewirken, um das Eis zu brechen. Hatte jemand Liebeskummer, so ging sie sofort darauf ein. Ella wusste was die Kunden hören wollten, um ihre Stimmung zu heben. Wenn jemand mit ihr Flirtete, dann tat sie es der Person gleich. Am Ende zählte das der Kunde glücklich war. Denn es war viel einfacher jemand Informationen zu entlocken, wenn er glücklich war. Zwar waren nicht wirklich alle Informationen nützlich für sie, aber wer wusste schon ob man sie nicht mal gebrauchen konnte. Das Haareschneiden und die Gesichtspflege selber waren Balsam für ihre Seele. Bei den Schaustellern hatte sie beim frisieren und schminken ausgeholfen, weil es an Personen mangelte. Hier aber konnte sie kreativ sein. Für die Dekadenten der Insel hatte sie natürlich auch ein Sonderprogramm, um ihre Wünsche zufrieden zustellen. Meist pries sie ihnen besondere Tinkturen und Öle an, die ihre Haare geschmeidiger machten. Statt normalen Wasser, nahm sie Rosenwasser, um ihre Haare zu spülen. Das meiste davon war natürlich nicht wirklich Exklusive von irgend welchen Inseln importiert, aber der Glaube versetzte Berge. Meist konnte sie die Menschen überzeugen ihre Mittel zu kaufen. Was für sie einen guten Nebenverdnst darstellte, um über die Runden zu kommen.

    Die ersten Monate warnen die schwersten Monate für sie. Trotzdem war sie seit langen wieder glücklich. Die Kunden waren zufrieden mit ihr und so langsam schien die Mund zu Mund Werbung Früchte zu tragen. Denn sie verdiente nun genug Geld, das sogar am Ende des Tages noch einiges für sie übrig blieb. Auch hatte sie ein paar der Reichen an Land gezogen, die sie zum Haare schneiden besuchten. Meistens aber wurde sie zu ihnen nach Hause eingeladen, weit ab von dem normalen Pöbel. Hier kam sie zum ersten mal mit dem gewaltigen Prunk der Oberschicht in Berührung. Noch nie hatte sie soviel Luxus in einer Villa erlebt. Ob nun Möbel aus edlem Holz oder Waren aus der Grandline, den Leuten hier fehlte an nichts. Besonders wenn sie Hausbesuche machte, legte sie eine gewaltige Show an den Tag. Sie hatte sich ein paar teure Phiolen gekauft, um ihre Tinkturen einen luxuriösen Eindruck zu verleihen. Ausführlich hörte sie den Problemen der Leute zu und gab Radschläge um diese zu lösen. Am Ende des Tages bekam sie meistens eine großzügige Bezahlung, dafür das sie den Psychiater spielte.
    Mit der Zeit hatte sie ein Gespür dafür entwickelt, was die Menschen auf Junk wollten. Ihre Fähigkeiten von ihrer Schautellerzeit waren hier von großen Nutzen. So erzählten sie den Leuten meistens, das sie durch das berühren der Haare, mehr über eine Person erfahren konnte. So verblüffte sie meistens die Kunden damit, das sie während des Haare schneiden, auf einmal eine "Eingebung" hatte. Die meistens Infos hatte sie durch andere Kunden gesammelt. Gute Bobachtung der Umgebung und ihre Menschenkenntnisse, gaben ihre die nötigen restlichen Informationen die sie brauchte. Dardurch konnte sie sich meistens ein gutes Bild über die Person machen, um dies dann in ihrem Hellsehrtrick zu benutzen. Je spektakulärer ihre Show war, umso größer viel ihre Bezahlung am Ende aus.

    Ihr Leben änderte sich grundlegend als sie zu der Familie Calloway eingeladen wurde. Die Calloways besaßen eines der größeren Handelshäuser auf Junk und genossen einen guten Ruf. Wie immer zog sie ihr Programm durch um die Familie zu unterhalten. Als sie dann wieder ihre Sachen packen wollte, kam eine der Hausmädchen auf sie zu. Eigentlich wollte sie gehen, aber das Hausmädchen bat sie noch etwas zu bleiben. Jemanden aus der Familie der konnte noch einen guten Haarschnitt gebrauchen. Sie warnte sie gleich vor das dieses Familienmitglied, etwas spezielle war. Doch war sie zuversichtlich das sie mit ihr zurecht kommen würde. Sie wurde in einen etwas abgelegen Teil der Villa geführt. Weit ab von den normalen Räumen des Hauses, als wollte man das Familienmitglied verstecken.
    Das Zimmer in das sie gebracht wurde, erfüllte sie mit großen Staunen. Der Raum war riesig und die Wände zierten gewaltige Bücherregale, aber das erstaunliche waren die Massen an Chemieausrüstungen. Überall im Raum waren Glaskolben, Messbecher, Laborgeräte und alles Andere was man in einem Labor erwarten würde. Schränke waren mit verschiedenen Chemikalien gefüllt, noch nie hatte sie so etwas gesehen. Zwischen all den ganzem Glas, saß eine junge Frau. Sie musste ein paar Jahre älter sein als sie, doch ihr Aussehen erklärte, warum die Familie sie versteckte. Peggy Calloway hatte als Kind unter einer schweren Krankheit gelitten, denn obwohl die Krankheit geheilt worden war, hatte sie ihre Spuren an ihr hinterlassen. In ihrem Gesicht konnte man Narben erkennen, die wahrscheinlich durch Entzündungen verursacht worden waren. Die Narben gaben ihrem noch jungen Gesicht eine düstere Erscheinung. Trotzdem lächelte sie ihr entgegen, als sie das Zimmer betrat. Eigentlich hätte sie damit gerechnet, das Peggy eine pessimistische Art an den Tag legen würde. Das Lächeln auf Peggy Gesicht schien, aber von Herzen zu kommen. Ella war sofort von ihr fasziniert, noch nie hatte sie solch eine Person getroffen. Für einen Moment sogar war sie aus dem Konzept gebracht, was sonst nur selten vorkam. Peggy schien neugierig, denn sie wollte auch die Person treffen, von der ihr alle im Haus erzählt hatten. Gerne führte Ella für sie noch einmal eine kleine Show auf, um dann ihre Haare zu schneiden. Die junge Calloway hatte eine eloquente Art zu sprechen, was einem anregte ihr zuzuhören. Immer schien sie die passenden Worte zu finden, wenn sie etwas erzählte. Gespannt hörte sie Peggys Erzählungen zu. Wohl schon länger hatte keiner der jungen Calloway länger zugehört.
    Nach dem Abend kam sie immer wieder zu der Familie Calloway, um Peggy zu besuchen. Ella fühlte sich von ihrer Art angezogen. Besonders mochte sie ihre Lebensfreude. Auch wenn sie fast der ganzen Zeit in ihrem goldenen Käfig gefangen war, hatte sie trotzdem eine große Lebensfreude. Ihr bisherige Jugend hatte sie in dem Anwesen ihrer Familie verbracht, um mit Lernen und Lesen sich von ihrem Alltag abzulenken. Bis sie auf ein Buch von ihren Großvater über Chemie gestoßen war. Das Buch hatte ihr die Augen zu ihrer neuen Leidenschaft geöffnet hatte. Seit dieser Zeit unterstützten ihre Familie sie darin, indem sie ihr immer wieder die neusten Gerätschaften im Bereich der Chemie kauften. Mit jedem Experiment das sie von ihrem Großvaters Notizen entnehmen konnte, wurde ihre Leidenschaft nur mehr geweckt. Deshalb freute sie sich über Ellas Interesse, die gerne ihren Ausführungen zuhörte. Für Ella war Peggy die erste Person, die ihr wirklich etwas bedeutete. All die Menschen die ihr bis jetzt in ihrem Leben begegnet waren, waren ihr gleichgültig. Peggy war eine Ausnahme für sie. Jede Stunde mit ihr war wunderschön. Für sie war es egal wie entstellt ihr Aussehen war, es zählte für sie was den Menschen ausmachte und nicht die Fassade. Mit ihr hatte sie das Gefühl, das jemand sie zum ertenmal so liebte wie sie war. Wenn sie Peggy traf war sie nicht Roxie, sondern Ella. Bei ihr hatte sie nicht das Gefühl sich verstellen zu müssen, um gemocht zu werden.

    Vorher hatte Ella sich noch nie mit der Chemie beschäftigt, aber mit jedem Tag verstand sie mehr. Liebevoll nahm sich Peggy die Zeit um ihr die Chemie zu erklären. Während Ella ihr Lerntechniken beibrachte die sie sich über die Jahre aneignet hatte. Gerne bezog sie Ellas Leidenschaften zum Kochen und Kosmetik ein. Sie zeigte ihr wie man aus Pflanzen verschiedene Stoffe gewinnen konnte, um diese weiter zu verarbeiten. Ihre eigenen hergestellten Produkte, verwendete sie mit Stolz in ihrem kleinen Laden. Den Tag über ging sie noch immer mit ihrem kleinen Laden durch die Straßen von Junk. Wenn es die Zeit zuließ besuchte sie am Abend Peggy. In dem Hause Calloway war Ella oder Beziehungsweise Roxie, ein gern gesehener Gast. Besonders Peggys Mutter freute sich zu sehen, das ihre Tochter endlich jemand gefunden hatte der sie akzeptierte. Deshalb freute sie sich immer sehr wenn ihre Tochter Besuch bekam. Man konnte sehen wie Beide voneinander profitierten. Ihr entstelltes Gesicht hatte Peggy immer daran gehindert, sich unter die Menschen zu wagen. Dank Ella fasste wieder neuen Mut sich ihrer Angst zu stellen. Zusammen gingen sie durch die Straßen von Junk. Immer war Ella an ihrer Seite um sie zu unterstützen. Charakterlich wuchs auch Ella durch Peggys positiven Einfluss. Meist hatte sie in den Menschen nur eine Möglichkeit gesehen, um sie zu betrügen und zu manipulieren. Nie hatte sie über die Konsequenzen ihres Handeln nachgedacht, denn am Ende zählten die Berrys die sie erbeuten konnte. Durch die Zeit mit Peg begann sie langsam über ihr bisheriges Leben nachzudenken, denn für sie wollte sie sich gerne ändern. Immer wieder gab es bei dem Thema Manipulation zwischen den Beiden Konflikte. Konnte sie Ella denn überhaupt trauen? Ihr Leben lang hatte sie Leute betrogen, manipuliert oder ausgenutzt um an ihr Ziel zu kommen. Warum sollte sie sich bei ihr geändert haben? Am Ende aber konnte Ella sie überzeugen, das dies nicht stimmte. Peggy war nicht dumm, denn sie hatte einige der Geschichten über "Roxie" gehört. Auch wenn sie die meiste Zeit in ihrem Zimmer verbrachte, hatte sie ihre Kontakte zu Außenwelt. Daher konnte sie sich ein gutes Bild von Ella machen. Schon häufiger war ihr aufgefallen, das sie nicht immer ehrlich zu ihr war. Besonders wenn sie versuchte mehr über ihre Vergangenheit zu erfahren. Immer wieder hatte sie versucht etwas über sie zu erfahren, aber in solchen Momenten schien Ella sich komplett vor ihr zu verschließen. Doch im Grunde hatte Ella einen guten Kern, den man nur stärken musste. Für Peggy wollte Ella auch ihr Leben ändern. Um ihr zu zeigen das sie sich ändern wollte, suchte sie mit ihrer Hilfe eine Stelle als Köchin. Einen ehrlichen Beruf für eine ehrliche Person. Peg hoffe dadurch Ella zu zeigen, das man auch mit ehrlicher Arbeit, viel im Leben erreichen konnte.
    Mit dem neuen Selbstvertrauen von Peg, fasste sie auch mehr Mut in ihrem Alltag. Noch vor Jahren hatten sie sich nie getraut das Haus zu verlassen, was nun nicht mehr der Fall war. Gerne genossen die Beiden die vielen Feste auf der Insel. Alles ging gut bis eines Tages wieder ein Jahrmarkt auf Junk Station machte. Peg hatte noch nie in ihrem Leben einen Jahrmarkt betreten, deshalb wollte sie auf jedenfalls dort hin. Wer wusste schon wann er wieder nach Junk kommen würde, also wollte sie Chance nutzen. Ella aber hatte Angst auf den Jahrmarkt zu gehen, wahrscheinlich würde auch ihre Familie dort sein. Mit allen Mittel versuchte sie Peggy davon abzuraten, nicht dort hin zu gehen. Am Ende gab sie dann doch nach, um ihr den Wunsch zu erfüllen. Ihre schlechte Vorahnung sollte sie nicht trügen. Zusammen gingen sie auf den Jahrmarkt, was sich für sie anfühlte wie ein Alptraum. Dann sah sie Leo. Schon lange hatte er auf den Moment gewartet, um Ella zur Rede zu stellen. Von Wut getrieben kam er auf die Beiden zu, um dann Ella hinter ein Zelt zu ziehen. Ihr Vater war so in Rage, das er sofort ein Streit vom Zaun brach. Leo machte ihr Vorwürfe und schien seinen ganzen Frust an ihr auszulassen. Warum war sie abgehauen? Zusammen hätten sie noch so viel Möglichkeiten gehabt. All diese Leuten waren nur dazu da ausgeraubt zu werden. Zusammen wären sie ein perfektes Team, um die Leute zu manipulieren. Beide redeten sich immer mehr in Rage, mit jedem Wort von ihm wurde sie zorniger. Seine Worte trafen bei ihr einen wunden Nerv. Dann wendete er sich zu Peggy, um ihr zu eröffnen welche schlechte Person Ella war. Noch bevor er weiteren Schaden anrichten konnte, stürzte sie sich auf ihn. Immer wieder schlugen sie aufeinander ein, bis die Anwesenden sie auseinander zogen. Wutentbrannt drohte sie ihm, das er sie nie wieder suchen sollte. Beim nächsten Mal würde es nicht nur zu einer Schlägerei kommen. Nachdem sie ihm gedroht hatte, packte sie Peggy und ergriff die Flucht.

    Noch Stundenlang war sie am kochen vor Wut, nur die beruhigenden Worte von Peg halfen ihr sich wieder zu normalisieren. Mit einem traurigen Lächeln verabschiedete sich Peggy von ihr, um sie dann ihren eigenen Gedanken zu überlassen. An diesem Abend fand sie kaum Schlaf, denn die Begegnung mit ihrem Vater machte ihr schwer zu schaffen. Früh am Morgen machte sie sich auch den Weg zu den Calloways. Sie wollte sich für ihr Verhalten entschuldigen. Doch als sie Peggy sah, wusste sie sofort das etwas nicht stimmte. Ihre Augen waren rot und zeugten davon das sie die Nacht über geweint hatte. Ihr ganze Körpersprache deutete darauf hin, das sie ihr etwas wichtiges mitzuteilen hatte. Ella konnte es sich schon denken, aber wollte es in der Situation nicht wahrhaben. Doch die Worte von Peg brachen den Bann, als sie ihr erklärte das sie ab sofort getrennte Wege gehen sollten. Wie es die Pflicht einer jeden Calloway war, würde sie eine Ausbildung als Händlerin beginnen. Schon in den nächsten Tagen brach sie mit einem Handelsschiff auf zur Grandline. Dort würde sie mehr über das Familienunternehmen lernen. Der Streit zwischen Ella und ihrem Vater hatte ihr die Augen geöffnet, über ihre Beziehung. Was wusste sie schon über sie? Sie konnte keinem Menschen trauen, der sein Leben lang nur andere Menschen manipuliert und betrogen hatte. Dem am Ende des Tages das Geld mehr wert war, als den Menschen den sie betrogen hatte. Sie brauchte einfach Abstand von ihr, um da kam ihre Ausbildung wie gerufen. Egal was Ella versuchte, sie konnte sie nicht umstimmen. Ella dämmerte es, das alles vorbei war. Trauer überwältigte sie, als sie sich noch einmal zum Abschied umarmten. Nach einem letzten verzweifelten Muss, rannte sie von Trauer erfüllt davon.
    Die Trennung war schwer zu akzeptieren für sie, soviel hatten sie zusammen erlebt. Tage lang verbrachte sie nur in ihrem Zimmer, um wieder Herrin über ihre Gefühle zu werden. Nur langsam kam sie wieder zu Kräften, aber es blieb eine Antriebslosigkeit zurück. Schnell wurde ihr klar das sie Junk verlassen musste. Um endlich weg von der Insel und all die Erinnerungen zu kommen. Kurzerhand packte sie ihre Sachen zusammen, um dann im Hafen nach einer Mitfahrtmöglichkeit zu suchen. Es dauerte ein paar Tage bis sie eine Möglichkeit fand, die Insel zu verlassen. In einer der Bars von Junk hatte sie einen noch jungen Kapitän gefunden. Sein Name war Glenn Miller und er gehörte zu der Unterschicht von Junk. Sein ganzes Leben hatte er schon auf Junk verbracht. Sein größter Traum war es einmal selber Kapitän zu werden. Dafür musste er erstmal von dieser Insel runter. Obwohl Ella es nicht in Worte fassen konnte, hatte dieser Mann etwas Besonderes an sich. Seine Entschlossenheit seinem Schicksal zu entkommen beeindruckte sie. Er hatte kein Geld zu Verfügung, doch der gewaltige Müllberg lieferte für ihn genug Material um sein Traum zu erfüllen. Nur brauchte er einen Partner, der ihn bei seinem Unterfangen unterstützte. Glenns Euphorie war grenzenlos, als Ella einwilligte ihm zu helfen. Natürlich hatte sie eine Bedingung, er sollte sie mitnehmen, wenn er die Insel verlassen sollte. Da er selber Mittellos war, bot er ihr an sie im Kämpfen zu unterrichten. Eigentlich hatte sie das Geld um sich eine Überfahrt zu leisten, doch Glenns ehrgeizige Projekt hatte in ihr Begeisterung ausgelöst. Genau so etwas brauchte sie, um sich von ihren Gefühlen abzulenken. Sie schätzte seine unbegrenzte Energie, die er in sein Projekt steckte. Auch als sie das "Schiff" zum ersten mal sah, änderte sich nichts an ihrem Entschluss. Das Schiff selber war ein aus verschiedenen Wrackteilen zusammen gezimmertes Boot. Durch die unterschiedlichen Bauteile, wirkte es fast schon chaotisch. Für Glenn war es ein Traumschiff. Vor Vollendung stand das Schiff noch nicht, denn es fehlten noch einiges. Das Geld was sie angespart hatte, investierte in das Boot. Zusammen mit ihm bauten sie an dem Schiff. Viel mehr baute Glenn an dem Boot, während sie aushalf wo sie konnte. Meist blieben sie die Nacht über auf dem Schiff, um es vor anderen zu schützen. Nicht das am Ende noch jemand wichtige Teile einfach abmontierte. Seit sie auf Junk lebte, war sie noch nie so nah an dem Müllberg gewesen, wie jetzt. Für Ella war die Welt die sich hier eröffnete erschreckend. All die Verschwendungssucht zeigte sich hier ganz deutlich. Alles was den Reichen nicht mehr gut genug war, wurde auf den Müll geschmissen. Viele der Menschen in den Slums lebten in ärmlichen Verhältnissen, die für jeden Menschen unwürdig waren. Glenn stammte selber aus den Slums. Sein ganzes Leben hatte er versucht aus der Armut zu entkommen. Jeden Abend wenn sie erschöpft nach der Arbeit auf dem Deck lagen und den Nachthimmel betrachtete, erzählte er ihr von seinem Leben in den Slums. Keiner hatte nur eine Möglichkeit in der Gesellschaft von Junk aufzusteigen, wenn er zur Untersicht gehörte. Wer in den Slums geboren wurde, starb auch in den Slums. Für viele waren sie auch nur Menschen zweiter Klasse. Immer wieder gab es Verbrecherbanden von Außerhalb die durch die Slums zogen. Man munkelte das diese Menschen entführen oder schlimmeres mit ihnen machten. Die Marine hatte noch nie etwas für die Menschen in den Slums getan. Es gab sogar Gerüchte das sich manche an den Entführungen beteiligte. Keinen kümmerte es wenn jemand aus den Slums verschwand. Glenn führte sie auch ein paarmal durch die Slums, um ihr seine Welt zu zeigen. Obwohl hier eine große Armut herrschte überraschte sie, der Zusammenhalt der Menschen. Wenn jemand Probleme hatte, so wurde dieser Person ausgeholfen. Auf Ella wirkte es fast so, als wären sie eine gewaltige Familie. Jeder kümmerte sich um Jeden.

    All die negativen Eindrücke veranlassten sie über ihr bisheriges Leben nachzudenken. All das streben nach Geld und Ansehen, war es das wirklich Wert? Glenn war in totaler Armut aufgewachsen, doch trotzdem besaß er eine große Lebensfreude. Die Trennung von Peg, das Treffen mit ihrem Vater und nun die Erkenntnis in den Slums stürzten sie in eine Glaubenskrise. Was war nun richtig? Wie sollte sie weiter ihr Leben führen? Manchmal saß sie die ganze Nacht über mit Glenn auf dem Deck, um über das Leben zu diskutieren. Bis sie dann übermüdet nach langem philosophieren einschliefen. Er war es auch der sie mit der Vorstellung der Anarchie vertraut machte. Beide waren sich natürlich bewusst, das dies eine Wunschvorstellung war. Ihnen machte es Spaß sich Gedanken darüber zu machen, wie wohl eine Welt aussehen würde ohne Herrschaft der Mächtigen. Irgendwo in der Neuen Welt würde er sich eine Insel suchen und dort sein Reich aufbauen. Wo jeder seine Freiheit genießen konnte. Ella mochte die Vorstellung von seiner Idee. Zwar war sie im Moment nicht wirklich umsetzbar, aber allein schon das philosophieren darüber war ein willkommener Hoffnungsschimmer. Der Kampfsportunterricht tat Ella gut. Täglich trainierten sie am Morgen und Abend, um die Anstrengungen des Tages zu vergessen.
    Es dauerte zwar noch seine Zeit, aber dann hatten sie es endlich geschafft das kleine Schiff zu vollenden. Feierlich tauften sie es auf dem Namen "Lady Jitterbug". Was eine Anspielung auf Stadtteil war, wo Glenn aufgewachsen war. Zu Feier des Tages hatte Ella Farbe besorgt und dem Boot einen schönen Anstrich verliehen. Als sie dann von Junk loslegten, fühlte sich Ella seit langen wieder glücklich. Glenn bot ihr an zusammen in Richtung der Grandline aufzubrechen. Dankend lehnte sie sein Angebot ab. Sie mochte ihn keine Frage, besonders würde sie ihre philosophischen Debatten vermissen. Doch im Moment fühlte sie sich noch nicht bereit, um auf die Grandline zu fahren. Des weiteren glaubte sie nicht daran, das die Lady Jitterbug überhaupt soweit kommen würde. Auch Glenn musste sich eingestehen, das die Lady Jitterbug es nicht wirklich weiter schaffen würde. Immer wieder waren sie damit beschäftigt Wasser aus dem Schiff zu schöpfen. Bei der nächsten Insel legen sie an und überließen das Boot dem Meer. Dann verabschiedeten sich Glenn von ihr, er wollte gleich weiterziehen. Ella hingegen hatte noch keinen Plan. Sie wollte erst mal einfach nur das Leben genießen und wer weis was noch auf sie zukommen würde. Doch am Ende versprachen sie sich, auf der Grandline wiedersehen würden.



    Charakterbild

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    Schreibprobe


    |Glenn spricht| |Ella spricht|
    Nur noch das Heck blickte aus dem Wasser hervor, als langsam die Lady Jitterbug zu sinken begann. Für Minuten hatte sich nicht viel getan. Munter war das lecke Schiff auf das Meer hinaus geschippert, aber jetzt hatte das kleine Schiff den Kampf gegen das Meer verloren. Immer schneller sank das Schiff in Richtung des Meeresgrund. Bis nur noch ein paar vereinzelte Luftblasen daran erinnerten, das dort einst ein Boot gewesen war. "Ich werde die kleine Lady Jitterbug vermissen." Sagte Glenn mit trauriger Stimme, als das Schiff versunken war. "Weinst du etwa?" Frage sie ihn, denn er hatte einen glasigen Blick in seinen Augen. "Darf ich etwa nicht? Die Lady hat uns bis hier her gebracht. Da darf ich ihr doch meinen Respekt zollen." Ella schenkte ihm ein freundliches Lächeln und blickte selber noch einmal auf die Stelle wo vorher das kleine Boot gewesen war. Das mochte sie an Glenn, denn nach all dem Herzblut das er in das kleine Boot gesteckt hatte, war es vollkommen verständlich das er traurig war. "Natürlich darfst du das. Lass dich doch nicht von mir ärgern. Aber jetzt muss ich dir erst mal die Haare schneiden. So kannst du doch nicht die Garndline unsicher machen." Langsam stand sie von ihrer Position auf und zog ihre Friseurtasche zurecht. "Nicht? Ich dachte meine Haare sind so perfekt für die Grandline." "Naja in gewisser Weise hast du Recht, wenn ich mir so manche Steckbriefe ansehe. Solange es Piraten gibt wird mein Beruf nicht aussterben." "Oh, du meist Trickbetrug hat was mit Piraten zu tun?" "Pff, jetzt werde mir hier nicht frech, sonst schneide ich dir ausversehen ein Ohr ab." Glenn musste herzhaft über seinen eigenen Witz lachen und ließ Ella erst mal gewähren. Vorsichtig begann sie seine Haare zu kemmen, um erst mal etwas Ordnung auf seinen Kopf zu schaffen. "Okay, hat der Herr irgend welche Wünsche? Wie sollen deine Haare aussehen?" Sofort kramte er in seiner Tasche und fischte ein Blattpapier hervor, das er ihr reicht. "So will ich aussehen!" Langsam entfaltete sie das Blattpapier und zu Vorschein kam der Steckbrief von Boris. Ein Alptraum eines jedes Frisörs. Ella schätzte zwar das dieser Mann zu seinem bescheidenen Haarwuchs stand und sich eine hübsche Glatze rasierte, aber für sie war das keine Frisur die Spaß machte zu schneiden. Mit einem leichten Klaps auf den Hinterkopf bedanke sie sich für den Witz. "Nein, tobe dich einfach an meinen Haaren aus. Da vertraue ich dir schon." "Okay, das mache ich gerne." Glenn hatte schönes volles Haar, damit konnte sie auf jedenfalls arbeiten. Dann schwieg er für den Moment, während in Ellas Kopf so langsam eine neue Frisur für ihn Gestalt annahm. Es war nicht scher zu erkennen, das ihm etwas beschäftigte. Als sein Blick wieder traurig zu der Stelle wanderte wo vorher noch die Lady Jitterbug gewesen war. "Was beschäftigt dich Glenn?" Fragte sie während sie ein Büschel Haare in ihre Finger nahm, um sie abzuschneiden. "Willst du nicht doch mit mir auf die Grandline kommen?" Kurz hielt sie inne in ihrer Tätigkeit, um ihn zu mustern. "Nein, es tut mir Leid, aber ich bin noch nicht bereit, um auf die Grandline zu fahren. Du bist da schon viel weiter als ich. Du bist ein guter Kämpfer und hast auch die Zeit auf Junk überstanden, aber ich muss erst mal meinen Weg finden. Dann irgendwann gehe ich auch auf die Grandline. " "Okay, aber verspreche mir das wir uns dort wiedersehen. Ich werde auch meine Haare bis dahin nicht schneiden." "Komm bloß nicht auf den dummen Gedanken. Ich will dich nicht mit einer Zottelmähne wiedertreffen, aber natürlich treffen wir uns dort wieder, wenn wir Beide eine Crew haben. Dann können wir von unseren Abenteuern erzählen."
     
    Zuletzt bearbeitet: 12. Okt. 2018 um 18:46 Uhr
  2. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Stärke:
    Schnelligkeit:
    Kampfgeschick:
    Fernkampfgeschick:
    Widerstand:
    Willenskraft:


    Kampf-Klasse:

    [Klasse]


    StufeBonus
    1 Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Kampfstils.

    Ausrüstung:

    Waffen: Wenn es keine besonderen sind, mit Härte und Schärfeangabe! Wenn es sich um besondere handelt, bitte verlinken, wenn diese von der Technikabteilung komplett angenommen wurden!

    Gegenstände:

    Geld:


    Job:

    Jobklasse

    JobstufeBeschreibung
    1 Man erlernt mit dieser Stufe die erste Stufe seines Jobs.

    Jobtechniken


    Teufelsfrucht:


    [Teufelsfrucht]

    --- Techniken der Teufelsfrucht ---


    Kampf-/Schießstil:

    [Stil]


    --- Techniken des Stils ---
     
  3. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Fragen über den Charakter und den Spieler


    Warum hast du gerade diesen Charakter erstellt und was gefällt dir an ihm?

    In One Piece tummeln sich immer sehr viel schillernde Persönlichkeiten und ich wollte mit Ella versuchen in diese Richtung etwas zu gehen. Außerdem wollte ich einfach mal einen etwas anderen Charakter erschaffen, den ich sonst nie so gespielt habe. Daher kam auf die Idee mit dem Haare schneiden und der Hellseherei. Ich wollte mich nach Lara einfach mal an einem etwas mehr charismatischen Charakter versuchen, die einfach ihre Leidenschaft auslebt.


    Was soll dein Charakter auf dem Höhepunkt seiner Karriere werden?

    Eigentlich will sie nur eine Crew finden die sie akzeptiert und ihren Spaß am Leben haben. Natürlich sollte sie eine gute Köchin werden und am Ende sogar ein zwei Frisuren erfunden haben, aber da habe ich noch nicht so viel geplant und wollte auch sehen wie es sich weiter mit der Crew entwickelt, denn viele Ideen kommen dann beim posten selber.


    Welche Crew ist in Aussicht?

    Moon Piraten


    Was war der Anreiz, diese Crew zu wählen?


    Eine nur Frauen und Newkama Crew ist sicherlich sehr interessant und bietet viele Möglichkeit später im Spiel und wird für Aufsehen sorgen. Außerdem ist es immer schön vom Anfang an, bei einer Crew mitzumachen und zu sehen wie sie sich die Crew entwickelt.


    Wie stellst du dir das Sein in dieser Crew vor?

    Ich denke die Crew wird schon ein sehr bunt gemischter Haufen sein. Langweilig wird es auf jedenfalls nicht werden. Sicherlich wird es mehr chaotisch werden, wenn es darum geht einen Plan auszuführen. Doch bestimmt wird man am Ende doch zum Ziel kommen, aber mit sehr sehr vielen Umwegen. Ich kann mir vorstellen, das es immer wieder zu lustigen Situationen kommen wird, wenn die Crew mehr Mitglieder hat oder wie gesagt ein Plan scheitern, den man sich vorher schön ausgedacht hat. Ich glaube solche Situationen kennt man selber gut von anderen RPGs und das macht ja dann auch den Reiz aus, sich mit den Anderen eine neue Plan auszudenken.


    Umschreibe kurz die Eindrücke von dir über die bereits vorhandenen Crewmember, sowohl über deren Charaktere als auch über die Personen selbst und beweise damit, dass du dich ausführlich mit den Steckbriefe und den Spielern beschäftigt hast!

    Zur Zeit gibt es ja nur die Kapitänin Missy. Eine ehemalige Marine Offizierin, die an die Sklavenhändler verkauft wurde und sich nach Jahren wider ihre Freiheit erarbeitet hat. Ihre Temperamentvolle Art wird sicherlich so manchen Plan über den Haufen werfen oder für andere Probleme sorgen. Doch ihr Sinn für Gerechtigkeit wird, das bestimmt wieder ausbügeln. Sie selber will natürlich Piratenkönigin werden und hat der Weltregierung den Kampf angesagt. Wie viele mag sie keinen Brokkoli und viel lieber Kuchen.
    Die Spielerin hinter Missy hat mich freundlich in die Crew aufgenommen und ich bin mir sicher das wir zusammen gute Abenteuer erleben. Ich finde auch schön das sie versuchen wird die Ideen und Wünsche mit in die Abenteuer einzubinden, falls man welche hat.


    Wodurch bist du auf das Forum aufmerksam geworden?

    Uff, das ist ja schon lange her, aber damals bin ich über das Charakter Search Board hier gelandet. Vlad hatte dort eine Gesucht gepostet für die Bloody Devils und so bin ich dann hier her gekommen.
     
  4. Jammimakei

    Jammimakei Bewerbungen Mitarbeiter

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    Hallo Ella Dixie,

    viel zu Lange ist es her, dass ich dir versprochen habe, dich an die Hand zu nehmen & mich um dein Charakterupdate zu kümmern.
    Heute möchte ich dir daher endlich zur Seite stehen.
    Ich habe mir deine ganze Bewerbung durchgelesen & wie es zu erwarten war, bin ich persönlich der Meinung, dass inhaltlich soweit alles in Ordnung ist. Prima~
    Das ist schon mal ein guter Anfang. Doch freue dich nicht zu früh: ein anderer Bewerter könnte das vielleicht nicht so sehen... also Augen und Ohren offen halten.
    Na gut.
    Leider gibt es auch etwas zu bemängeln an deiner "Bewerbung". Und zwar dein Satzbau. Wortwiederholungen und Bandwurmsätze machen es einem schwer, Freude an deinen eigentlich recht detailreichen Beschreibungen zu finden.
    Ich began damit, dir ein wenig unter die Arme zu greifen... doch das Durcheinander zieht sich wie ein roter Faden durch deinen gesammten Text & ich möchte mir nicht anmaßen, deine Bewerbung völlig um zu schreiben. Ich erkenne, dass du wirklich Lust zu haben scheinst, diesen Charakter zu spielen. Doch dein Enthusiasmus & deine Vorfreude scheinen dir da ein wenig im Weg gestanden zu haben?
    Bitte vergleiche noch einmal in aller Ruhe deine Inhalte & geschriebenen Sätze auf Zusammenhang & Rechtschreibung. Du wirst sehen, dann klappt es auch schon bald mit dem ersten Angenommen~
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Okt. 2018
  5. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Hi Jammimakei

    Danke für deine Rückmeldung und kein Problem, jetzt weiß ich ja was ich bearbeiten muss. Ich werde mich natürlich gleich an die genannten Punkte setzten und mir Satzbau und Wortwiederholungen zu Gemüte führen, um den Text auf Vordermann zu bringen. Ist ja nicht Sinn der Sache das du alles umschreibst, also dann werde ich mich mal an die Korrektur machen und melde mich wieder wenn ich, dann mit dem Text durch bin. Das wird warscheinlich ein paar Tage dauern, will ja nichts überstürzen. Warscheinlich war da die Vorfreude schon etwas Schuld daran, das man einige Dinge übersehen hat^^
     
    Zuletzt bearbeitet: 8. Okt. 2018
  6. Jammimakei

    Jammimakei Bewerbungen Mitarbeiter

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    Großartig, ich freue mich darauf~
     
  7. Lara dee Witt

    Lara dee Witt Pirat

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    Hi

    So nun habe ich mich an dein Feedback gesetzt und mir den Text vorgenommen. Habe versucht die Sätze zu kürzen und umständliche Formulierungen herauszunehmen. Hoffe so ist der Text nun besser zu lesen und nicht mehr ganz so verwirrend wie zuvor. Da hatten sich wirklich sehr lange Satzschlagen eingeschlichen. Unnötige Satzteile habe ich rausgestrichen, damit der Text nicht unnötig lang wird.

    Also bin bereit für dein zweites Feedback :)