Das kleine Dorf

Dieses Thema im Forum "RPG Forum" wurde erstellt von Edward del Cielo, 15. Sep. 2008.

  1. [FONT=&quot]=> Edward vs. Jiro[/FONT]


    Im Dorf endlich angekommen war schon eine halbe Stunde vergangen. Die ersten Bewohner begannen ihre Arbeit. Vögel zwitscherten, Hähne krähten und Hunde spielten mit Kindern auf den Wegen. Alles war friedlich. Jetzt musste nur noch ein Arzt gefunden werden. Edward war zu erschöpft um jetzt auch noch zeit beim suchen zu verplempern. Er ging einfach kurzer hand zu einer Frau in der nähe und fragte nach einem Arzt. Im ersten Moment war die alt wirkende Frau etwas erschrocken. Sie fragte, ob sie helfen könne. Nachdem aber der blonde Mann versichert hatte, dass alles schlimmer aussieht als es ist, bekam er auch schon den Weg erklärt.
    Nach wenigen Metern erreichte er auch schon das Haus und klopfte vorsichtig an der Tür. Ein alter schon etwas gebeugter Mann öffnete die Tür, sah sofort um was es ging und ohne ein Wort wurde Edward auch schon ins Haus gerissen. Nur leise Murmellaute waren vom Mann zu hören, während er wie in Trance die Wunde desinfizierte und verband. Nur ein Satz war von ihm zu hören bevor er wieder zur Tür schritt: „Jetzt müssen sie sich nur noch etwas ausruhen und dann müsste die Wunde eigentlich wieder schnell verheilt sein.“ Der blonde Mann lies alles verwundert über sich ergehen und wartete darauf was er wohl jetzt an der Tür machen wolle. „Ein komischer alter Kauz. Verdammt! Ich habe Jiro total vergessen hoffentlich steht er noch vor der Tür.“ Kaum war der Gedanke zu Ende gedacht, riss der Arzt wieder die Tür auf und zehrte den nächste Patienten ins Haus.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 15. Sep. 2008
  2. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Edward legte einen strammen Schritt vor und Jiro hatte Schwierigkeiten ihm zu folgen, da er immer noch erschöpft war und seine blauen Flecken inzwischen doch schon arg schmerzten. Im Dorf hatte er dann Edward einmal kurz aus den Augen verloren. Nach ein wenig herum fragen im Dorf wusste er dann aber sofort, dass Edward beim hiesigen Arzt war. Kaum stand er vor der Tür des Hauses und wollte klopfen, als die Tür auf ging und Jiro in das Haus gezerrt wurde.



    Beim herein huschen konnte er Edward kurz erblicken und musste dann in einem weiteren Raum auf einem Hocker Platz nehmen. „Hemd auf!“ Jiro nahm sein Hemd ab und der „Arzt“ begann auf seine Flecken zu drücken. Ein lauter Schrei den bestimmt das ganze Dorf gehört hatte ertönte aus Jiros Mund. „Der verarztet mich bestimmt nie wieder. Wenigstens dürfte meine Crew jetzt wissen wo ich bin und dann könnte ... Scheiße. Eben im Hafen war gar kein Schiff mehr. Die haben ... Saftsäcke!“ „Nichts gebrochen. Ein paar Muskel angerissen und leichte Prellungen. Ich reib eine Salbe drauf und mach einen Verband drum, dann ein wenig ruhe und ich seh sie nicht so schnell wieder.“ Er ging an einen Schrank mit lauter Fläschchen, holte ein rotes heraus und rieb es auf die verletzten Stellen. Das Zeug brannte wie Hölle und ein weiterer Schrei erschütterte das Dorf. Ein paar Minuten später sah er aus wie eine halbe Mumie und durfte das Haus des Arztes wieder verlassen.


    Draußen sahen schon alle auf die Haustür und schienen darauf zu warten, dass der Trotel der sich von dem alten verarzten lassen hat heraustrat. Kaum hatte er das Haus verlassen erschallte tosendes Gelächter. Jiro richtete sich an Edward, der anscheinend vor dem Haus wartete. „Bloß weg von dem haus, sonst krieg ich noch nen Haus auf Ärtzte. ... Entschuldigt meine harsche Art, aber das war zu viel des guten, Edwardsan. Ich würde mich am liebsten zum Schneider begeben und dann einen Gasthof aufsuchen. Wohin wollt ihr?
     
  3. Amüsiert über das Gesicht von Jiro, als dieser ins haus gezogen und in ein Zimmer geschleppt wurde. Begann er erst mal sein T-Shirt aus seiner Umhängetasche zu holen und sich gemütlich anzuziehen, davor nahm er natürlich noch die Katze von seinen Schultern. Als plötzlich ein Schrei von dem neuen Patienten zu hören war. Aufgeschreckt von dem Schrei überlegt sich der Blonde warum es wohl dazu kam, selbst die schwarze Katze war aufgesprungen und auf einem Tisch gelandet. Durch den Kampf, der noch nicht so lange her war, dachte er eigentlich das Jiro Schmerzen ertragen würde. Immer noch in Gedanken Schritt Edward aus der Eingangstür, dabei bemerkte er schon gar nicht mehr das die katze schon wieder auf seiner Schulter lag , und sah schon wie sich eine kleine Menge an Dorfbewohner um das Haus gebildet hatte. Jetzt war er jedenfalls total verwundert. Kaum war die Tür hinter ihm zu ertönte der nächste Schrei. Es klang schon fast als würde jemand langsam zu Tote gequält. Er hatte es wohl doch übertrieben in ihrem Training. Doch konnte er sich kein Grinsen verkneifen.
    Kaum stand nun der verarztete Jiro vor ihm konnte er nur mit großer Mühe ein lautes Lachen verkneifen, sein Gegenüber war fast am ganzen Körper eingewickelt. Als dann die halbe Mumie seine nächsten Zielorte erläuterte und ihn nach seinen fragte fing er schon an in seiner Umhängetasche zu kramen. Es dauerte nicht lang da hatte er auch schon das Gefunden was er suchte. Mit einem Hohen Bogen warf er etwas in ein braunes Papier gebacktes in die Richtung von Jiro. „Hier für dich. Es ist ein Hemd was ich vor kurzem in Eile gekauft habe, was mir aber leider zu klein ist. Dir wird es bestimmt passen. Das ist das mindeste was ich dir geben kann, nachdem ich dein Hemd zerrissen habe. Wenn es nach mir ginge könnten wir gleich zu einem Gasthaus gehen, etwas Essen und uns Ausruhen. Vielleicht könnten wir uns da auch besser kennen lernen.“ Nachdem Edward fertig gesprochen fragte er sofort einen Passanten nach dem nächsten guten Gasthaus und wartete danach auf eine Reaktion von Jiro.
     
  4. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Jiro fing überrascht das kleine braune Paket auf, welches Edward ihm entgegenwarf. Er fand es eine großzügige Geste ihm das im Kampf zerfetzte Hemd als Wiedergutmachung zu überlassen, aber konnte es unter diesen Umständen nicht annehmen. Auf die kurze Frage, ob er nun einen gasthof aufsuchen möchte folgte ein kleines nicken. Kaum hatte sich Edward bei einer älteren Dame – in diesem Dotrf scheinen wohl alle etwas betagter zu sein – nach dem Weg erkundigt krammte er in einem kleinen Lederbeutel herum und hielt Edward in verbeugender Haltung 2500 Berry hin. „Verzeiht mir Edwardsan. Hättet ihr mir das Hemd einfach so aus reiner Freundlichkeit schenken wollen, welches ich euch durchaus zutrauen würde, hätte ich es nicht ablehnen können, aber so beschämt ihr mich. Eine Wiedergutmachung ist vollkommen unangemessen. Ich habe mit Verlusten im Trainingskampf gerechnet. Schuldgefühle sind eine schlechte Grundlage für eine Gemeinschaft von Wanderern.“ Er beobachtet Edwards Gesichtsausdruck als er das Wort „Gemeinschaft“ erwähnte. „Ihr habt mich recht verstanden. Ich werde euch sofern ihr erlaubt gerne begleiten, da meine Kameraden, welche ich dereinst Freunde genannt habe, schmählich im Stich gelassen haben. Und nun beschämt mich nicht noch mehr und nehmt meine Bezahlung für dies Hemd an, da selbst wenn ihr es mir jetzt schenken wollen würdet, es trotzdem immer eine Schuldbegleichung darstellen würde.
     
  5. Ein freundliches Lächeln umspielt die Lippen von Edward, als er Jiro zuhörte. Er war wirklich höfflich. Mit seiner Hand drückte er sachte den Lederbeutel wieder zurück zu seinem Besitzer. „Vielleicht habe ich mich falsch ausgedrückt, aber wenn du das Geschenk nicht einfach so annehmen kannst würde ich dir Vorschlagen, das du mich im Gasthaus zum Essen einladen würdest. Das reicht dann völlig als Bezahlung aus. Außerdem würde ich mich freuen über einen Begleiter.“ Ein leises maunzen war von seiner Schulter. „Natürlich freue ich mich auch dich als Begleiter zu haben“, sagte er freundlich zur Katze, die nur dankend wieder anfing zu schnurren. „Aber fürs erste müssen wir mal das Gasthaus finden und uns ein wenig ausruhen. Da werden wir bestimmt genug zeit haben und besser kennen zu lernen. Ach und noch was du kannst mich ruhig Ed nennen.“ Wieder mit seinem freundlichen Lächeln machte er sich auf den weg zum Gasthaus.
    Es dauerte nicht lange da waren beide auch schon am Gasthaus angekommen. Nachdem er durch die Tür getreten war sah Edward wieder ein Bekanntes Gesicht. Es war die nette Dame, die noch kurz vorher ihm den Weg zum Arzt erklärt hatte. Immer noch das Lächeln im Gesicht wandte er sich jetzt an die Frau: „Guten Morgen. Man sieht sich ja immer zweimal. Ich wollte mich Bedanken für die gute Wegbeschreibung und nach einer Übernachtung für Zwei sowie nach ein Frühstuck für zwei fragen.“ Nachdem die Dame genauso freundlich und Glücklich über zwei Gäste den Schlüssel ausgegeben hatte und beide zu einem Tisch geführt hatte machte sie sich auch schon auf in die Küche. Edward machte es sich gemütlich und wartete auch bis Jiro sich hingesetzt hatte. „Ich hoffe eine Nacht reicht für dich auch zum ausruhen. Ich hoffe das ist jetzt nicht unhöfflich, aber dein Kriegshammer sticht mir schon die ganze Zeit ins Auge. Darf ich fragen woher du ihn hast. Ich bin Waffenmeister in den Anfängen und interessiere mich für jede Art von Waffe. Vielleicht darf ich ihn mir naher mal näher ansehen. Das könnte mir auf den weg ein sehr guter Waffenmeister zu werden helfen.“ Auf eine Reaktion wartend sah der Blonde die ganze zeit wie gebannt auf den gut verarbeiteten Hammer.
     
  6. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Ein wenig geknickt und in seinem Stolz verletzt steckte Jiro das Geld wieder ein. „Eine Einladung zum Essen also. Hoffentlich stolpern wir nicht von einer Gefälligkeit in die Nächste. Damit wären meine Kosten für das Hemd dann abbezahlt, Edwardsan.“ Gemütlich schlenderte er ihm hinterher und wartete wo ihn Edward hinführen würde.
    Vorm Gasthaus „Jolly Roger“ stoppte der kleine Spaziergang und Jiro und Edward traten ein. Es war eine nettes und ansehnliches kleines Lokal mit einer kleinen Treppe in die oberen Stockwerke, wo wohl die Schlafquartiere liegen dürften. In diesem Gasthaus schienen alle zu verkehren, die zu besuch in dem kleinen Dörfchen waren. Ein paar raubeinige gesellen, die ihr ... Müsli verzehrten und ein paar Leute die ihren Rausch von letzter Nacht mit ein paar frischen Met wieder aufleben ließen. Edward marschierte direkt auf den Thresen zu und schien, bei einer ihm bekannten Dame, etwas zu bestellen. Edward bekam einen Schlüssel in die hand gedrückt. „Hatte er nicht nach einer Übernachtung für zwei gefragt? O je. Hoffentlich hat das Quartier kein Doppelbett.“ Mit dem was die Frau als Frühstück servierte war Jiro aber sehr zufrieden. Es gab ein Frischkorn-Müsli mit Obst. Ideal zum Kraftreserven auffüllen. Edward setzte sich an einen kleinen Tisch, der ungefähr Platz für vier man bot und wartete dort auf Jiro. Daraufhin nahm Jiro ebenfalls Platz. „Ich hoffe eine Nacht reicht für dich auch zum ausruhen. Ich hoffe das ist jetzt nicht unhöfflich, aber dein Kriegshammer sticht mir schon die ganze Zeit ins Auge. Darf ich fragen woher du ihn hast. Ich bin Waffenmeister in den Anfängen und interessiere mich für jede Art von Waffe. Vielleicht darf ich ihn mir naher mal näher ansehen. Das könnte mir auf den weg ein sehr guter Waffenmeister zu werden helfen.“ Jiro war sichtlich überrascht. „Dann beherrschen wir beide die selbe Proffession, Edwardsan. Dieser Kriegshammer ist auch gleichzeitig mein Arbeitswerkzeug. Ich bekam ihn von meinem Sensei Lupus Torai nach dem Abschluss meiner Ausbildung geschenkt und wie ihr gemerkt habt hat er mich ebenfalls im Kampf mit eben jenem Unterwiesen. Natürlich dürft ihr ihn euch ansehen, Edwardsan, solange ihr ihn fleglich und mit dem gebührendem Respekt behandelt.“ Kaum hatte Jiro zu Ende gesprochen stand auch schon das Müsli auf dem Tisch nebst einem Glas frisch gepressten Orangensaftes. „Ihr habt tatsächlich ein gutes gasthaus gefunden, Edwardsan. Darf man fragen was ihr hier treibt?“ Während er noch mit Edward sprach schob er der dame 4000 Berry hin. „Der Rest ist Trinkgeld gute Frau.
     
  7. Interessiert hörte Edward das er einen Waffenmeister vor sich sitzen hatte. Das hätte er nicht gedacht, doch jetzt o er es erfahren hatte, sah er einige parallelen in seiner Kampfart. Als er noch zuhörte kam das Frühstück und er hörte ein leises maunzen von seiner Schulter. Natürlich sie hatten ja noch einen Begleiter. „Entschuldigen sie, könnten wir vielleicht noch ein Schälchen Wasser und vielleicht einen Fisch bekommen.“ Die Dame nickte nur als sie dann auch schon das Geld von Jiro bekommen hatte. Als sie dann wieder Verschwunden war hörte er auf einmal eine Frage. „Hmm… was ich hier mache. Eigentlich nichts Besonderes. Ich habe mich auf eine Reise gemacht um Kämpfer zu suchen die es würdig sind eine Waffe zu tragen. Wenn ich diese gefunden habe möchte ich ihnen, die perfekte Waffe für ihre Bedürfnisse herstellen. Denn in meinen Augen hat nicht jeder eine Waffe verdient, nur diese die sie auch nicht nur wie ein ersetzbarer Gegenstand betrachten. Selbst Waffen haben eine Seele. Jeder der das beachtet wird mit einer guten Waffenkontrolle belohnt. Außerdem möchte ich natürlich meine Kenntnisse und Fähigkeiten als Waffenmeister verbessern.“

    Kaum hatte er aufgehört über sich zu reden war auch schon wieder die nette Dame am Tisch und bracht das Schälchen Wasser sowie einen großen Fisch. Jiro hat anscheinend sehr viel Trinkgeld gegeben. Sofort sprang die schwarze Katze von seinen Schultern und machte sich daran ihr frühstück zu genießen. „Langsam sollten wir dir auch mal einen Namen geben. Wie wäre es mit ehm… Chico. Gefällt dir der Name?“ Die Katze sah auf und antwortete nur mit einem freudigen Miao. „Dann ist es beschlossen Chico“ Ein warmes Lächeln breitet sich in seinem Gesicht aus als er sich wieder an Jiro wandte. „So ich glaube ich habe genug von mir erzählt, weswegen bist du auf Reisen gegangen?“ immer noch Lächelns wartete Edward auf eine Antwort.
     
  8. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Jiro lauschte aufmerksam den Ausführungen von Edward. Die Frage am Ende hatte er kommen sehen. „Meine Gründe für ein Leben als Freibeuter sind ähnlich den deinen. Ich will ein bekannter Waffenfabrikant werden, damit mich die ganze Welt kennt. Ich hab es versprochen. Ich muss dafür nur den richtigen leuten, die richtigen Waffen fabrizieren. Eigentlich war ich auf der Suche nach Don Reed, aber der hat mich sitzen lassen, also muss ich auf eigene Faust los. Ich würde sogar eine ganze Armee mit Waffen versorgen, wenn es nötig ist, obwohl ich mehr auf Qualitätsarbeit als auf Massenproduktion stehe, aber wenn es mich voran bringt ist das auch OK. Mehr gibt es dazu nicht zu sagen, Edwardsan.“ Jedes weiter Wort wäre zu persönlich geworden. Er verbeugte sich kurz vor Edward. „Entschuldigt wenn ich jetzt mein Müsli esse, Edwardsan, aber mein Magen bringt mich sonst um und außerdem braucht mein Körper die Nahrung. So ein Hammer schwingt sich schließlich nicht von allein.“ Mit Genuss aß er sein Müsli. Nachdem sein Müsli aufgegessen war und auch Edward mit Essen fertig war wandte er sich wieder an Edward. „Wann wollt ihr meinen Hammer analysieren, Edwardsan?
     
  9. Nachdem Jiro seine Ziele preis gegeben hatte ging Edward nur eine Sache durch den Kopf. „Ich hätte nie gedacht das ich jemanden finden würde der fast dieselben Ziele hat wie ich.“ Der Bitte Frühstücken zu dürfen folgte nur ein lautes knurren, was von Edwards Magen ausging. Er hatte Hunger, wirklichen Hunger. Sofort begann er dann auch sofort sein Frühstück zu genießen. Es war einfach, aber trotzdem köstlich und machte satt. Beste Vorraussetzungen für ein Frühstück. Nachdem das letzte bisschen aufgegessen war, spürte Edward ein schon fast gewohntes Gewicht auf seinen Schultern. Chico war auch mit seinem Frühstück fertig geworden und legte sich gemütlich um den Hals von Edward, um diese Mahlzeit mit einem Nickerchen zu beenden. Gerade wollte der Mann seine Hand zur Katze führen, da kam auch schon die nächste Frage von Jiro, die der Blonde Mann auch sofort mit einem Funkeln in seinen Augen beantwortete: „Natürlich so schnell wie möglich. Ich würde dir Vorschlagen wir gehen auf unser Zimmer und dort kann ich in Ruhe deinen Kriegshammer begutachten.“
    Sofort stand er vom Stuhl auf und begab sich ins erste Stockwerk. „Nummer vier. Nummer vier. Nummer vier. Ach da ist sie ja.“ Schnell war der Schlüssel im Schloss versunken was ein leichtes Klack Geräusch verursachte als die Tür aufgeschlossen wurde. Das Zimmer war wirklich schön. Es war geräumig. Hatte einen großen Schrank, zwei Betten die gegenüber an der Wand standen und ein großes Fenster mit Vorhängen, was das ganze Zimmer erhellte. Außerdem war noch ein großer massiver Tisch mit drei Stühlen mittig im Raum platziert. Es war relativ einfach gehalten, aber das gefiel Edward gerade so an dem Zimmer. Mit zielsicheren Schritten ging er in Richtung des Tisches und machte es sich auf einem der Stühle bequem. Seine Umhängetasche war schnell geöffnete und alles mögliche an Werkzeug und Utensilien warn in kürzester Zeit auf dem Tisch ordentlich aneinander Gereiht. Jetzt fehlte nur noch die Waffe.
     
  10. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Ein kurzes Kopf nicken und Jiro signalisierte Edward, dass er mit seinem Vorschlag Einverstanden war. Gemächlichen Schrittes folgte er ihm in den ersten Stock.
    Kaum hatte er das Zimmer betreten war er sehr erleichtert, dass es zwei Betten gab. Er ließ sich kurz auf ein bett fallen und stellte fest, dass es doch sehr bequem war. „Im Moment gibt es aber interessanteres zu tun.“ Er stand wieder auf und gesellte sich zu Edward und bewunderte seine Gerätschaften. „Aha. So arbeitet mein Kollege also.“ Langsam zog er seinen Hammer aus der Halterung und legte ihn vor Edward auf den Tisch. „Solltet ihr meinen Hammer beschädigen werdet ihr das bereuen, da er mir sehr viel bedeutet wie ihr festgestellt haben dürftet.“ Sein Ton klang streng und bestimmt und seine Mine war sehr ernst, doch im nächsten Augenblick begann er wieder zu lächeln. „Aber ich denke ihr werdet schon gut darauf aufpassen.“ Jiro ging wieder zurück zu seiner Schlafstätte. Solange er seinen Hammer in Edwards Händen wusste konnte er eh nicht schlafen, also entschloss er sich ein Gespräch zu führen sofern dies möglich ist. „Eines habe ich mich jedoch gefragt, Edwardsan. Ihr seid ein Waffenmeister und benutzt eure eigenen Waffen nicht. Das ist für einen Waffenfabrikanten doch ein wenig seltsam. Wie kam es dazu?
     
  11. Schon von Vorfreude angespannt wartete Edward darauf, dass er endlich den Hammer in den Händen hält. Nachdem noch mal Jiro eine Warnung äußerte gab er ihn auch endlich her. Sofort nahm sich Ed ein kleines Büchlein zu hand und einen Stift und begann damit die ersten Eindrücke aufzuschreiben. Jetzt war er schon fast nicht mehr anwesend mit seinen Gedanken, doch bevor er sich total in seiner Arbeit verlor drang noch eine Frage an seine Ohren.
    Es war ein gute Frage und die Antwort war nicht einfach zu erklären: „Also wie erkläre ich das am besten? Ich habe bei meinem Vater alles gelernt was ich bis jetzt kann. Ich habe ihn oft dabei zugesehen und schon früh etwas bemerkt. Er arbeitete nicht nur am äußeren einer Waffe, das war der Unterschied zu den ganzen anderen Waffenmeistern die ich kannte und auch der Grund warum mein Vater der beste von ihnen war. Ich habe lange gerätselt bevor ich meine erste Waffe selbst gebaut hatte. Seine Waffen strahlten etwas aus, was man nicht mit Worten beschreiben konnte. Sie hatten etwas was normale Waffen nicht hatten. Eine Seele. Mit jedem Arbeitsschritt erschuf er immer mehr von der Seele er webte sie langsam hinein. Bis am ende etwas Volles und ganzen Vorhanden war. Ich selbst bin leider noch davon entfernt es so perfekt zu schaffen wie mein Vater, trotzdem versteh ich langsam warum es so war und versuche diese Art von Arbeit immer mehr bei mir zu perfektionieren. Für mich ist jede Waffe, die ich erschaffe, wie ein Kind von mir und man kann seine eigenen Kinder nicht in den Kampf stürzen, aber kann man sie auch nicht davon abhalten ihren eigenen Weg zu gehen. Außerdem habe ich ja meine Natürlichen Waffen immer bei mir, wie du heute Nacht gesehen hattest.“ Die ganze Erzählung über sprach Edward mit einer ruhigen fast schon nostalgischen Art, als würde er von schönen Momenten in der Vergangenheit reden und beendete seine Erklärung mit einem herzlichen Lächeln im Gesicht.
    Danach machet er sich an die arbeit. Er nahm Maß und schätze Gewicht. Überprüfte ob die Waffe ausbalanciert war, obwohl er schon wusste, dass es so sein musste. Überprüfte Oberfläche, Verarbeitung, Abnutzung. Sie war unglaublich gut verarbeitet. Nachdem er alles aufgeschrieben hatte, griff er wieder in seine Tasche und holte eine kleine Tube heraus mit einem feinen Tuch. Schnell war etwas aus der Tube gequetscht und mit dem Tuch gleichmäßig auf der Waffe verteilt. Es war nichts besonderes, nur eine Mischung aus unterschiedlichen Fetten, die das Metall wie neu aussehen ließ. Er betrachtete noch mal den Kriegshammer aus allen Richtungen und legte nur mit einem Kopfnicken diesen wieder auf den Tisch. Schnell waren alle seine Utensilien wieder in der Tasche verschwunden und Edward ging mit dem Hammer in der Hand zu Jiro, um ihn diesen wieder zu überreichen. Nur um dann sich selbst auf seinem Bett bequem zu machen, wo Chico auch schon wartete, er hatte gar nicht bemerkt das die Katze seine schultern verlassen hatte. Es war gemütlicher als er dachte. Eins, zwei Minuten überlegt Edward noch mal kurz bevor er seine Stimme erhob: „Eine sehr gute Waffe hast du da Jiro. Behandle sie wie einen Freund und du wirst nur gute Erinnerungen an sie haben. Sie kann dir ein langer und treuer Freund sein.“ Ein wenig die Augen schließend um sie zu entspannen, wartete er auf eine Reaktion. Erst jetzt wurde ihm klar wie müde er eigentlich war.
     
  12. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Jiro war sehr froh als er die Waffe von seinem Zimmergenossen, Reisenachbarn und ... ja er würde ihn inzwischen fast schon als Freund bezeichnen. Irgendwie wusste er genau, dass er ihm vertrauen kann, welches sich durch den pfleglichen Umgang mit seinem Hammer bewies. „Danke dass du meinen Hammer so gut behandelt hast. An ihm hängt mir einfach sehr viel. Er ist ... könnte man sagen mein Leben. Ich habe ihn von meinem Sensei bekommen. Er wurde zu einem Teil meiner ...“ Ihn stockte kurz der Atem und seine Stimme wurde weinerlicher, da er an seine Mutter denken musste. „ ... Familie. Es war sein Abschiedsgeschenk an mich. In diesem Hammer steckt mein Herz. Wenn jemand meinen Hammer tötet hat er mich getötet und eine rasende Bestie dortgelassen wo ich einst war. Das dürftest du schon mitbekommen haben.“ Warum hatte er Edward so viel erzählt. Er wusste es nicht, aber ihm war als hätte ihm jemand einen Haufen Gewichte vom Körper abgenommen. „Wohin geht es eigentlich als nächstes? Hast du ein Ziel? Den mein Ziel ist weg gesegelt.
     
  13. Gespannt hörte er zu, bei den Worten, die den Mund von Jiro verließen. Edward war in dem Moment klar, dass er einem freund gefunden hatte. Jiro vertraute ihm, sonst würde er so was nicht aussprechen. Doch am meisten faszinierte ihn wie der andere Waffenmeister über seine Waffe sprach. Sie war ein Teil seiner Familie und er redete vom Tod seiner Waffe. Solche Leute suchte er auf seiner Reise. Ihnen wegen wollte er seine Waffenmeisterkusnt Perfektionieren, gute Waffen bauen und sie in guten Händen wissen. Die erste Person gefunden und seine Hilfe ist nicht nötig. Die Perfekte Waffe hielt er in seiner Hand. Das Band zu seinem Hammer ist hundertmal besser als jede noch so perfekt ausgearbeitete und gefertigte Waffe. In diesem Moment freute sich der blonde Mann, das ihn sein Schicksal genau hierher gebracht hatte. „ Ich wurde mit einem guten Freund belohnt. Nein, zwei guten Freunden“, schoss es durch seinen Kopf, als er den zusammengerollten Fellball am Bettende gesehen hatte. Es war ein guter tag gewesen heute, doch wurde er von Minute zu Minute müder. Dann vernahm er die Frage, die ihn Jiro stellte. Er brauchte nichtr lange um zu überlegen. „Ich würde mal vorschlagen, dass wir uns jetzt erst mal aufs Ohr hauen und dann morgen suchen wir dann nach einer Abfahrtsmöglichkeit. Es wird bestimmt schon irgendwo ein Händlerschiff geben, was noch ein paar helfende Hände gebrauchen kann“ sagte er schon fast in einem leichten Flüsterton. Auf eine Antwort wartete er nicht mehr, besser gesagt konnte er nicht mehr warten, denn kaum hatte das letzte Wort seinen Mund verlassen, fiel er auch schon in einen tiefen Schlaf.

    Edward wurde von einem Warmen Gefühl auf seiner Brust geweckt, was eine leichte Vibration von sich ausstrahlte. Er öffnete langsam die Augen, um zu erkennen, dass Chico sich auf seinem Brustbein gemütlich gemacht hatte. Im selben Moment wachte die schwarze Katze auf und begrüßte den Tag mit einem weiten gähnen bevor sie mit einem Maunzer den Wachen Mann größte. „Guten Morgen Chico“, antwortete er auf die Begrüßung bevor er Katze sachte über den Kopf streichelt, was das brummen noch mal verstärkte. „Wie es aussieht habe ich den ganzen letzen Tag durchgeschlafen. Aber das war auch dringend nötig.“
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 31. Okt. 2008
  14. Jiro Muan

    Jiro Muan Guest

    Jiro war ziemlich schnell nach ihrem letzten Gespräch eingeschlafen. Es war für ihn ein etwas unruhiger Schlaf, aber letztendlich wachte er kurz vor Sonnenuntergang. Edward schien noch am schlafen zu sein und somit gesellte er sich zu der illusteren Gesellschaft unten im gasthaus. Somit konnte er in Erfahrung bringen, dass morgen ein Schiff in den Hafen einläuft, welches hier für die nächste Fahrt Proviant und ein paar Hilfskräfte auf das Schiff mit nimmt. Er aß mit ihnen den anderen Leuten noch etwas und bestellte dann beim Wirt eine große Bauernplatte und eine Schüssel Milch.
    Nachdem der Wirt seine Bestellung ausgehändigt hatte ging Jiro mit der Bestellung in das Zimmer hoch und stellte es auf den Tisch, an welchem Edward seinen Hammer untersucht hatte. Er schien immer noch zu schlafen. Jedoch wachte er fünf Minuten später auf und somit war das Essen noch schön heiß. „Guten Abend, Edwardsan. Ich habe mir herausgenommen euch etwas zu Essen zu bestellen. Ihr dürftet bestimmt Hunger haben.“ Er ließ Edward und Chico erstmal essen und teilte ihnen während des Essens mit was er in Erfahrung gebracht hatte. „Morgen gegen Mittag läuft hier ein Schiff in den Hafen ein. Es wird einige Lebensmittel und Wein aufladen und sucht dann noch fleißige junge Kerle mit etwas Kampferfahrung, die ihre Fracht während der nächsten Fahrt bewachen. Ich würde Vorschlagen wir bieten uns als Helfer an, denn mein Geldbeutel ist auch ziemlich leer und ein bisschen extra Berry täten ganz gut. Aber esst erstmal auf ihr beiden.
     
  15. Seine geraden aufgewachten Sinne wurden von etwas abgelenkt. Ein leckeres Frühstück. Als wäre Edwards Magen auch gerade erst wach geworden, lies dieser dann sofort ein lautes knurren von sich hören. Dazu noch die nette Begrüßung von Jiro und der blonde Mann war sich sicher, dass dies ein guter Tag werden würde. Er wartete kurz bis sich Chico zum Tisch begeben hatte um seine Milch zu genießen. „Abend? Dann habe ich ja noch länger geschlafen als ich dachte.“ „Guten Abend Jiro und danke für die nette Geste. Ich habe wirklich einen riesen Hunger.“ Als sich Edward an den Tisch gesetzt hatte hörte er, während er das Frühstuck oder doch viel eher Abendessen genas, zu was Jiro so in Erfahrung gebracht hatte. Auf jeden Fall hörten sich die Informationen interessant an.
    Es dauerte nicht lange und da waren der Mann und die Katze auch schon fertig mit ihrem Essen. Er lehnte sich in dem Stuhl etwas zurück. Chico nahm dies als Möglichkeit sich auf dem Schoß des Waffenmeisters bequem zu machen. „Also das hört sich alles ganz OK an. Natürlich kann ich nur sagen, dass ich bevor ich mich darauf einlasse erst mal das Schiff sehen muss. Das Meer und ich vertragen sich ja nicht so gut“, ein leichtes Grinsen huschte durch sein Gesicht, „Aber wenn es ein Handelsschiff ist müsste es ja eigentlich stabil genug sein. Jetzt kommt aber meine Frage. Was machen wir bis dahin? Hast du dir schon was überlegt? Ich bin ja dafür es sich hier in der Gaststätte bequem zu machen. Wie wissen ja nicht was uns alles auf dem Schiff erwartet und wann wir wieder dir Möglichkeit haben sich einfach mal Auszuruhen.“ Chico schien die Idee auch zu gefallen, da er kurz nachdem Edward fertig geredet hatte die Idee noch mal mit einem „Miau“ unterstütze. „Außerdem können wir uns ja vielleicht noch etwas besser kennen lernen. Wie es aussieht werden wir noch etwas länger zusammen reisen und um ehrlich zu sein freue ich mich auch schon darauf.“
    Der Abend verlief ganz ruhig. Nur einige Gespräche bis Jiro irgendwann dem Schlaf nachgab. Edward hatte genug geschlafen und die Nacht damit verbracht die Sterne mit dem schwarzen Kater zu beobachten bis langsam die Sonne aufging. Nach einem Frühstück machten sich beide dann auch schon auf zum Hafen, um dort ihre neue Aufgabe entgegen zu treten.