Jack Raiken
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Charakterdatenblatt
Persönliche Daten
Name: Raiken
Vorname: Jack
Spitzname: -
Geburtstag: 13. August
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,90m
Gewicht:94kg
Augenfarbe: Dunkelbraun
Haarfarbe: Dunkelblau
Aussehen: Jack gehört zur Rasse der Fischmenschen und um genau zu sein ist er ein Tigerhai-Fischmensch. Tatsächlich hat er wohl bis auf die Hai-Gene nicht viel von seinem Vater vererbt bekommen, da das Erscheinungsbild von ihm, im Gegensatz zu seinem Vater, eher klein und schmal ist. Seine Hautfarbe ist ein helles Blau, was nur durch die kräftigen lila Streifen am Rücken und Armen durchbrochen wird. Anders als bei den meisten Tigerhai-Fischmenschen seines Alters sind sie bei Jack noch recht deutlich. Ein Riese unter den Fischmenschen ist er wahrlich nicht und auch seine Statur ist eher schmal als breit. Dies ist extrem untypisch für Hai-Rassen. Dennoch würde er in einer Menschenmasse hervorragen, da er für ihre Verhältnisse doch groß ist. Dennoch ist er körperlich total fit, was er dem langen Training mit seinem alten Herrn zu verdanken hat. Sieht man von den Fischzügen mal ab, sind die Arme trotz schmaler Statur recht muskulös, genauso wie die Beine. Die scharfen Haihauer fehlen bei ihm nicht, obwohl auch diese recht klein sind. Dennoch ragen sie wie Dolche aus seinem Mund hervor und sind scharf wie Rasierklingen. Sein Rücken wird von den langen dunkelblauen Haaren halb verdeckt. Sie reichen ihm bis zur Rückenhälfte uns sind eher zottelig und struppig, da der Haimensch keinen großen Wert auf Haarpflege legt. Nur die Rückenflosse ragt wie ein Turm aus ihnen heraus. Seine Hände sind mit den typischen Schwimmhäuten versehen, um sich im Wasser besser bewegen zu können. Um im Wasser atmen zu können, haben die Fischmenschen oft Kiemen und Jack ist da keine Ausnahme. Diese Kiemen sind wie bei echten Haien drei schnittförmige Öffnungen an jeder Seite und erstrecken sich vom Hals bis zu den Schultern. Auf der linken Schulter ist ein Tattoo was ihn an seine Freunde von früher erinnern soll. Es ist eine Baumwurzel die die Initialen von seine damaligen Freunden hält. An seiner Haltung gibt es nichts zu meckern, denn diese ist gerade, was dafür sorgt, dass seine Silhouette von Weitem leicht mit einem normalen Menschen verwechselt werden kann. Die Lippen sind normal dick und haben nichts Besonderes an sich, was auch wieder nicht allzu gängig ist, auf der Fischmenschen-Insel. Seine Gesichtsform ist schmal, was auf den länglichen Unterkiefer zurückzuführen ist. Seine Augen sind klein und eher oval als rund. Die Nase ist recht klein und spitz doch sie fällt gar nicht im Gesicht des Fischmenschen auf. Die Ohren haben eine spitze Form, sind ansonsten aber auch recht normal. Insgesamt hat er also vieles was einen Fischmenschen ausmacht, aber auch einige Besonderheiten, die eher untypisch sind für das Wasservolk.
Blutgruppe: 0-
Besondere Merkmale: Da er ein Tigerhai-Fischmensch ist, ist sein Erscheinungsbild schon recht ungewöhnlich und alles andere als normal. Die typischen Merkmale der Fischmenschen wie Rückenflosse, Haizähne, Schwimmhäute, Kiemen und Hautfarbe lassen ihn in einer Menschenmasse hervorstechen. Doch tatsächlich gibt es einiges, was ihm auch unter seinesgleichen einen Wiedererkennungswert gibt und ihn einzigartig macht. So hat er am linken Unterarm Narben, die aussehen, wie wenn er mal von einem wilden Tier angefallen worden wäre. Doch sind die Bissspuren an der Arminnenseite, was vermuten lässt, dass es seine eigenen Zähne waren, die sich in sein Fleisch gebohrt haben. Desweiteren hat er am Rücken eine recht ausgefallene Tätowierung. Es stehen die verschnörkelten Buchstaben A, G, J und U auf seiner Schulter, die durch eine Wurzel miteinander verbunden sind. Ein weiteres markantes Merkmal sind die auffälligen, lila Streifen auf seinen Armen und der Rückenflosse.
Kleidung: Die meisten Fischmenschen tragen Bademode, da ihre Kleidung schnell trocknen muss, wenn sie aus dem Wasser kommen. Doch da Jack nie andere Fischmenschen außer seinen Eltern sah und diese diesen Kleidungsstil auch schnell ablegten, hatte er auch keine Verbindung zu dieser Art von Mode. Viel eher trug er die Tracht der Menschen im und um das Dorf herum. Als er älter wurde, faszinierte ihn die Farbe Schwarz so sehr, dass er bald darauf nur noch Schwarz trug. So trägt er auch heute noch einen schwarzen Mantel, den er vor einer Ewigkeit gekauft hatte. Es ist ein Kleidungsstück, das ihm bis zu den Knien reicht und keine Ärmel hat. Dass er so alt ist, sieht man dem Mantel an seinem Ende an, denn dort ist er zerfetzt und löchrig. Der Mantel ist meist geöffnet und da er kein Shirt darunter trägt, sieht man seinen nackten Oberkörper. Dazu trägt er meist eine hellere Hose damit die Farbe schwarz nicht so dominiert. Beide Teile sind zu einem Teil aus Baumwolle zum anderen aus Polyester. Auch sein Schuhwerk ist vom menschlichen Handwerk geprägt und gefertigt worden. Die Stiefel sind schwarz, aus Leder und haben einen leichten Absatz. Sie reichen fast bis zu den Knien. An den Händen hat er Handschuhe, die an den Knöcheln mit Stahl verstärkt sind, damit er nicht auch so vernarbte Hände bekommt wie sein Vater. Die Handschuhe sind fingerlos und eine Sonderanfertigung, damit er sie über die Schwimmhäute ziehen kann. Dies wurde so gelöst, in dem man einfach zwischen den Fingern den Platz für die Schwimmhäute dazu nähte. Es ist unnötig zu erwähnen, dass sie schwarz sind. Ab und an trägt er auch einen schwarzen Schal zu seiner Kluft, wenn das Wetter besonders kalt ist. Er ist das einzige Teil, was komplett aus Baumwolle besteht. Dies ist sein Lieblingsoutfit, was er meistens trägt und auch besonders pflegt. Doch sieht man ihn bei festlichen Anlässen immer mal wieder in einen schwarzen Anzug. Dieser ist mit einem Streifenhemd, Anzughose und Krawatte vollständig. Als Accessoires trägt er dazu einen Hut und eine Sonnenbrille.
Herkunft und Familie
Verwandte: Jack kannte von seiner Familie nur zwei Personen, nämlich seinen Vater und seine Mutter. Er hatte sich schon dafür interessiert, wer da noch war, doch blieben diese Fragen oft ohne Antworten. Als Kind hatte er den besseren Bezug zu seiner Mutter, da sie die meiste Zeit mit ihm verbrachte. Nach ihrem Tod wechselte sich das Bild selbstverständlich.
Vater: Megalodon Raiken.
Status: Starb im Alter von 47 Jahren
Der Vater von Jack war ein Riese, der fast 2,80 Meter hoch war. Er hatte ein recht düsteres Erscheinungsbild mit seinem dunklen Haar und dunkelblauer Haut. Er gehörte der Unterart Urzeithai-Fischmensch an. An sich war er ein recht geselliger Typ und auch eher freundlich, doch diese Charakterzüge konnte er erst später zeigen. Da den meisten der Name Megalodon zu lang war, nannten sie ihn einfach Don. Seine markanten Merkmale waren neben der Statur ein silberner runder Ohrring und die vernarbten Fingerknöchel. Geboren wurde er im Fischmenschen Distrikt und dort wuchs er auch auf. Da seine Eltern schon früh starben, das war nicht besonderes im Fischmenschen Distrikt, wuchs er alleine auf. Im Teenager alter bemerkte er, dass er eine unstillbare Lust auf Blut hatte. Unbedingt wollte er kämpfen und seinen Gegner vernichten. Damals bekämpfte er seine Artgenossen um alles, was es dort wertvolles gab. Dann wurde er einmal Zeuge eines Kampfes zwischen Neptun Garde und Menschen Piraten. Dieses Erlebnis prägte ihn so sehr, dass er sich wenige Tage danach für die Armee bewarb. Es dauerte nicht lange und er trug auch die Uniform der Armee und war ein vollwertiges Mitglied. Nach nur ein paar Kämpfen wurde er in den Offiziersstatus erhoben und dort blieb er auch Jahre lang, bis er Hauptmann wurde. In dieser Zeit entwickelte er den Kampfstil „Shark Amboss“, den auch Jack heute benutzt. Auch traf er in dieser Zeit Irina, Jacks Mutter in der Meerjungfrauenbucht. In der Armee trug er wegen seines brutalen Kampfstils auch den Spitznamen “Bestie des Roten Wassers“. Erst als er Irina kennenlernte, konnte er aufhören nach Totschlag zu lechzen. Sie gab ihm Halt und die Aussicht auf ein ruhiges Leben. Auf den Sterneninseln konnte er dann auch seinen wahren Charakter ausleben. So kam es, dass er dort der sanfte Riese genannt wurde, da er gar so hilfsbereit und freundlich war. Ebenfalls war er nach kurzer Zeit ein gern gesehener Kneipenbesucher. In den Wirtshäusern redete er aber nie über seine Vergangenheit, da er diese hinter sich gelassen hatte. Nur wenn er betrunken war und das war eine echte Seltenheit, fing er an zu plaudern. Dann nahmen oft die Bewohner Reißaus. Aber nicht aus Furcht, sondern weil sie nicht zum x-ten Mal die gleiche Story hören wollten. Er starb an einer Krankheit die auf der Fischmenschen Insel hätte geheilt werden können.
Mutter : Irina Raiken
Status: Starb im Alter von 34 Jahren
Jacks Mutter war eine Meerjungfrau die in der Meerjungfrauenbucht geboren wurde. Sie war eine Forellen-Meerjungfrau von zierlicher Gestalt. Ihre Flosse war rot und ihr Haar blond. Vom Wesen war sie eher eine Stille, sagte nie ein Wort zu viel. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich als Näherin und Strickerin in einer kleinen Schneiderei. Fast 20 Jahre vergingen bis etwas Nennenswertes in ihrem Leben geschah. Menschenhändler waren in die Bucht eingedrungen, um einen großen Fang zu machen. Sie selbst war nicht bedroht da sie rechtzeitig untergetaucht war, aber ein paar ihrer Freundinnen hatten nicht so viel Glück. Doch da war ein riesiger Fischmensch, der die Menschenpiraten im Alleingang vernichtete. So trafen sich Don und Irina zum ersten Mal und waren so unterschiedlich, dass man sie “das ungleiche Paar“ nannte. Bald darauf zogen sie zusammen und Irina wurde schwanger von Don. In einer Nacht, in der sie beinahe entführt worden wäre, sah sie eine Seite ihres Geliebten, die sie so tief schockte, dass sie nie wieder die Gleiche war. Im North Blue angekommen war es Irina, die den Kontakt zu den Menschen suchte. Als sich ihr Schwanz dann teilte und sie ohne Probleme auf dem Festland gehen konnte, hatte sie immer mehr Gefallen daran gefunden, sich als Mensch zu tarnen. Auch dort half sie mit ihren Nähkünsten Geld ins Haus zu bekommen. Sie starb in der Nacht, in der Jack entführt wurde, weil man sie für eine normale Frau hielt. Hätten die Piraten Irina als Meerjungfrau erkannt, würde sie heute noch leben.
Bekannte: Von all den Leuten, die er kennt, sind drei besonders wichtig und liegen ihm nach wie vor am Herzen. Diese drei sind Ultia Farygold, Ami Amstrong und Gender Rich. Neben diesen wichtigen Menschen gibt es sehr wohl andere, die er mag, doch hatte er nie ein engeres Verhältnis zu ihnen. Jacks Rolle in der Gruppe war die des kleinen Draufgängers. Er machte oft die von Ami ausgeheckten Dummheiten, um zu beweisen, dass er der Mutigste ist.
Ultia Farygold:
Status: Heiratete Gender und verließ mit 20 Jahren die Insel.
Ein liebliches Mädchen mit schneeweißen Haaren. Sie ist das, was man als das typische Landmädchen bezeichnen würde. Eher zurückhaltend, still und irgendwie hilfsbedürftig. Meist war sie in Kleidern unterwegs, die sie, wenn die Bande unterwegs war, immer wieder zerriss. Als sie älter wurde, wurde sie sehr weiblich, doch an ihrem Charakter änderte sich nicht viel. Sie heiratete Gender als Erwachsene, in den sie schon seit Jahren verliebt war. Schon früher hatte sie oft an ihm geklebt und sich hinter ihm versteckt, wenn es mal ernst wurde. Mit Jack hatte sie ein freundliches Verhältnis. Sie hätte nie mit ihm gesprochen, wenn Gender es nicht täte. Sie verließ mit Gender die Insel um aus ihrem tristen Leben zu fliehen. Wobei dieser Wunsch eher von Gender kam.
Ami Amstrong:
Status: Ist im Alter von 20 Jahren der Marine irgendwo im North Blue beigetreten.
Ami war wohl im falschen Körper, denn eigentlich hätte sie ein Junge werden sollen. Die Rothaarige zog sich auch eher an wie einer und damit war sie im krassen Kontrast zu Ultia. Auch zierten immer Pflaster und Verbände ihren Körper, die sie bekam, wenn sie sich wieder mit Jungs geprügelt hatte oder eine Mutprobe veranstaltete. Sie war also das, was man als Wildfang bezeichnete und hatte auch im Dorf diesen Spitznamen. Bei allen gefährlichen Dummheiten war sie die treibende Kraft dahinter. Später wurde sie dann ruhiger, aber ihr Temperament ging trotzdem immer wieder mit ihr durch. Sie war die einzige der drei, die es mit Jack in Sachen Kampf aufnehmen konnte. Dies änderte sich jedoch in dem Moment, in dem Jack mit dem Training anfing und an Kraft gewann. Sie und Jack waren wie Feuer und Wasser, immer am streiten und jeder musste dem anderen beweisen wer toller ist. Sie verließ ihre Heimat um zur Marine zu gehen. Da ihr die Marine auf den Sternen Inseln zu weich war, suchte sie woanders nach einer Basis, die ihrem Bild besser entsprach.
Gender Rich:
Status: Heiratete mit 19 Jahren Ultia und verließ die Insel.
Ein dickerer Junge mit kurzen braunen Haaren. Anders als sein Name vermuten lässt, gehört seine Familie eher zur Unterschicht. Deswegen hatte er immer den Wunsch, mehr aus sich und seinem Leben zu machen. Außerdem war er sowas wie Ultias Beschützer, in allen Abenteuern die den Vieren einfielen. Selbst wenn sie bei irgendwas erwischt wurden, nahm er eher die Schuld auf sich, als Ultia ans Messer zu liefern. Er war es der sich mit Jack als erstes anfreundete. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Als er älter wurde, nahm er dramatisch ab und heiratete sogar Ultia, die schon lange in ihn verliebt war. Seine Gefühle für sie entdeckte er recht spät und auch die Gefühle die Ultia für ihn hatte bemerkte er nicht sofort. Mit ihr verwirklichte er seinen Traum und verließ die Insel, um nach dem Glück zu suchen.
Geburtsort: Calm Belt
Geburtsinsel: Keine Insel
Geburtsozean: Calm Belt
Persönlichkeit
Interessen: Es gibt vieles, was der Haimensch interessant findet. So steht er dem Neuen immer mit offenen Armen gegenüber. Er lässt sich zum Beispiel von Technik jeder Art begeistern und berühren. Das gilt für Waffen, wie auch für normale Haushaltgeräte. Je ausgefallener und zukunftsorientierterer, umso besser. Alles was er nicht kennt und von dem es nur Gerüchte gibt, möchte er einmal gesehen oder erforscht haben. Wobei er nicht selber an Technik rumbastelte, sie zu sehen reicht ihm völlig. So hörte er gerne Geschichten von One Piece oder dem sagenumwogenden All Blue zu. Da ist es nur natürlich, dass die Grand Line eine besondere Faszination auf ihn auswirkt. Als Kind gab es kaum Abende, wo er seine Eltern nicht nach jenem Meer ausfragte. Dabei ist der größte Interessenbereich seine ursprüngliche Heimat, die Fischmenscheninsel. Infos die er von der Fischmenscheninsel bekommt saugt er auf, wie ein Schwamm. Leider sind im North Blue nur spärliche Informationen über das Geschehen, über das Meer hinter dem Rivers Mountain vorhanden. Und das macht jede Info und mag sie noch so klein sein zu einem Riesenfund für ihn. Nicht zuletzt findet er das Meer in all seinen Formen und Farben selbst bewundernswert. Dieses riesige Wasser, das fast die ganze Welt bedeckt und so viele Fische und andere Lebewesen beheimatet. Nur dort kann so eine fantastische Rasse wie seine entstehen und leben. Außerdem ist er ein begeisterter Kämpfer und jeder der sich Kämpfer nennt, bekommt auch von Jack ein wenig Aufmerksamkeit. Natürlich nur solange wie er glaubt, die Person sei ihm gewachsen. Der Faustkampf ist für ihn die Königsdisziplin die er so liebt. Da er ein Hai-Fischmensch ist liebt er Fleisch ganz besonders und das fast auf jede erdenkliche Art. Ob gebraten, gegrillt oder paniert, Hauptsache Fleisch. Die Art des Fleisches ist auch nicht von allzu großer Wichtigkeit. Es darf nur nicht von Menschenrassen und Haien sein, sonst isst er alles.
Desinteressen: Als erstes muss man sagen, dass er alle Arten von Menschen öde und langweilig findet. Irgendwie sehen sie alle gleich aus. Es gibt keine besonderen Formen oder Farben. Jeder hat zwei Beine, zwei Arme und einen Kopf. Noch dazu haben sie nichts Übernatürliches oder gar Faszinierendes an sich. Sie sind schwach und nicht in der Lage unter Wasser zu atmen oder dem Druck der Tiefe standzuhalten. Und keiner kann jemals körperlich, was ein anderer seiner Rasse kann. Anders als seine Spezies, wo es welche gibt, die Elektrizität oder Tinte abgeben können oder Steine zerbeissen. Und genauso uninteressant findet er die Menschenfrauen mit ihren Reizen. Aus irgendeinem Grund könnte die schönste Frau der Welt vor ihm stehen und es kümmert ihn überhaupt nicht. Von seinem Vater hörte er Geschichten von den Teufelsfrüchten, die es geben soll. Ihre Kräfte sind nicht ohne, aber der Preis ist zu hoch. Er könnte nie auf das schwimmen verzichten und so würde er nie eine essen, selbst, wenn sie ihm unter die Nase gehalten wird. Ein weiterer Punkt ist der Besitz. Nicht dass Geld uninteressant wäre, doch zu viel Besitztümer würden nur behindern und belasten. Außerdem kauft man eh immer Sachen ein, die man nicht braucht und sich nur für den Moment einbildet. Jack will nur so viel Geld, wie er auch wirklich braucht und auch mitnehmen kann. Desweiteren findet er es langweilig, immer an einem Ort zu bleiben und zu leben. Nachdem er auf sich allein gestellt ist, hat er sich vorgenommen, ein wenig mehr von der Welt zu sehen. Da er von seinen Eltern immer Schauergeschichten über Menschenhändler gehört hatte, hat sich über die Jahre ein regelrechter Hass gegen sie entwickelt. Das Letzte was zu erwähnen wäre, ist seine Meinung zu Traditionen. Sowas findet er veraltet und man muss loslassen können. Bräuche wie sie bei der Hochzeit seiner Freunde zu Hauf auftraten, findet er sowas von unnütze. Sie schränken einen nur ein und verhindern, dass etwas Besseres seinen Platz einnimmt. Doch es gibt hier auch die besondere Ausnahme. Sein Kampfstil muss immer traditionell bleiben. Einen Kampf mit Pistolen oder Gewehren findet er plump und feige, da es nicht von Kampfgeist zeugt. Schwerter oder andere Nahkampfwaffen sind schon besser, aber nichts geht doch über den Kampf mit den Fäusten.
Mag: Sein Volk, die Fischmenschen und die Meermenschen, den Kampf mit den bloßen Fäusten je brutaler desto besser, Geschichten von Legenden und Sagen, Reisen und die Welt sehen, Technologie, Fleisch.
Hasst: Die menschliche Einfachheit, unnötige Geldausgeberei, zu lange an einem Ort verweilen, unnötige Traditionen, Arroganz bei der nichts dahinter steckt, Fernkämpfer und Menschenhändler.
Auftreten: Das Auftreten des Fischmenschen ist immer selbstsicher und freundlich. Sein Gang ist aufrecht und ein wenig von Stolz erfüllt. Doch ein richtig stolzieren ist es nicht, da er nicht zu überheblich wirken möchte. Er ist wer er ist und so verhält er sich immer. Sich zu verstellen, um etwas zu erreichen, liegt ihm nicht und sowas würde er nie tun. Dabei ist er immer von Anfang an gerade raus. Auch hat er gelernt was es bedeutet Respekt zu haben. Wer also ihn respektiert, kann das gleiche erwarten. Allgemein ist er immer recht fröhlich und zeigt die blanken Zähne, in einem Lächeln verpackt, auch gerne her. An sich macht er auch gerne schon zu Beginn einer Begegnung ein paar Späße um das Eis zu brechen, sei es bei Verkäufern oder potenziellen Freunden. Oder aber, wenn er die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, lässt er einen flotten Spruch von den Lippen. Er ist es aber ebenso gewohnt, erst mal angestarrt zu werden mit offenem Mund. Auch dann macht er Scherze und gibt schlagkräftige Argumente von sich. Daran erkennt man, dass er sehr wohl ein soziales miteinander braucht und, da er nicht vereinsamen will. Seine Lust zu morden verbirgt er meist recht gut, ohne dass die Menschen was davon mitbekommen. Nur ab und zu gibt es Menschen, die seine Gelüste spüren und erschaudern wenn er an ihnen vorbei geht. Doch kann er auch anders. Wenn er dann einen Raum betritt spüren alle seine Mordlust und eine böse Aura geht von ihm aus. Besonders einfache und schwache Menschen bekommen dann eine Gänsehaut und einige verlassen dann sogar das Gebiet in dem sich der Hai-Mensch aufhält. Es ist noch zu erwähnen, dass er es nicht besonders mag sein Gesicht zu verbergen. Er zeigt offen und immer wer er ist und von wo er herkommt. Sich zu verkleiden um nicht aufzufallen ist im zuwider. Aber auch hier zählt, ist es der leichteste Weg so wird es gemacht.
Verhalten: Ein eindeutiges Verhalten hat der Hai-Mensch eigentlich nicht. Tatsächlich reagiert er auf das, was ihm wiederfährt und gerade geschieht. Zu Anfangs ist er, egal zu wem auch immer, nett und zuvorkommend. Gegebenenfalls spaßig und leicht frech, wie es nun mal seine Art ist. Ist dort nun jemand, der es gut mit ihm meint, dann wird er einen guten Gesprächspartner haben. Einem lustigen Gespräch über die Neuigkeiten und Legenden steht auch nichts im Weg, wenn alles ruhig ist. So schließt er auch schnell neue Freundschaften und findet Bekanntschaften, die ihm eventuell hilfreich sein können. Doch dies ist eher ein Zufallsprodukt, als geplante Schachzüge. Soweit kann man schon sagen, dass man so eine oder ähnliche Reaktion erwarten kann. Doch sollte ihm jemand blöd kommen, arrogant sein oder sogar rassistisch, dann kann entweder ein Sturm losbrechen oder er sagt etwas und zieht sich zurück. Im besten Fall kontert er nur mit einem bösen Spruch oder einem bösen Scherz. Im schlimmsten Fall beißt er dir sofort den Kopf ab. Doch achtet er dann sehr wohl darauf, dass er nicht gleich von jedem gesehen wird, denn das ist schlecht für sein Image und er muss eventuell den Ort schneller verlassen, als er es eigentlich wollte. Man muss aber dazu sagen, dass es ihm nichts ausmacht, gesucht zu werden. Daher ist auch der Zeitpunkt entscheidend, ob er grob wird oder nicht. Da Jack immer den einfachsten Weg wählt ist also der Zeitpunkt extrem wichtig. So wie er Zeit braucht oder nicht wird er Morden oder nur seinen Gegenüber verwunden. Sollte man ihn angreifen, wird er sich auf jeden Fall verteidigen und man muss dann bedenken, dass er immer kämpft um zu Siegen. Und wenn er kämpft sorgt sein brutaler Kampfstill oft für schlimme Verletzungen. Das ist sogar etwas was er oft gerne mit Absicht herbeiführt damit sich seine Opfer ein Leben lang an ihn erinnern. Es gibt aber auch Tage, an denen er generell mies drauf ist. Dann ist er zwar immer noch freundlich aber abweisend. Noch ein Punkt ist zu beachten, wenn man ihm gegenüber tritt. Man sollte kein Menschenhändler sein und falls man es doch ist lieber schweigen. Jack reagiert sehr aggressiv auf solche Menschen und wird entgegen aller Bedenken und Vorsicht versuchen diese Menschen zu töten, zu schänden und zu vernichten.
Wesen: Jacks Wesen ist durch seine Triebe gesteuert. Wenn er plötzlich Lust bekommt, zu kämpfen, dann tut er das. Auch würde er nie einem Kampf aus dem Weg gehen, sei es gegen einen oder mehrere. Doch normalerweise ist er eigentlich recht berechenbar. Er tut, wozu er gerade Lust hat oder macht das, was sich so ergibt. Komplizierte Sachen versucht er zu meiden. Und nicht nur dass, auch manche Gepflogenheiten der Menschen sind ihm oft unverständlich. Es fängt bei einfachen Sachen an wie z.B. das zusammenstoßen von Bierkrügen. Er verzichtet darauf da er dann schneller trinken kann. Er liebt einfache Dinge und macht sich auch gerne die Dinge einfach. Sollte zum Beispiel kein Schiff da sein, das ihn von A nach B bringt, schwimmt er einfach. Auch kam es in der Vergangenheit oft vor das wenn er keine Tür in ein Haus gefunden hat, dass er sich selbst eine gemacht hat. Solange es vorwärts geht und nicht rückwärts, ist es ihm gleich wie etwas erledigt wird. Dies beinhaltet auch das Begehen von Straftaten. Sollte er mal kein Geld haben, kann es sein, dass er dem Nächstbesten den Kopf abbeißt und ihn um seine Geldbörse erleichtert. Und sollte er nichts zu essen haben geht er entweder jagen oder er geht in die nächste Kneipe und frisst sich voll. Dann haut er ab ohne zu zahlen. Ob der Wirt das überlebt hängt von seiner Laune und der Situation ab ob er noch an diesem Ort bleiben will. Und solange er seinen Zielen näher kommt, hat er auch kein Problem damit Unschuldige abzuschlachten. Dabei kann ihn fast nichts aufhalten. Denn diese Ziele verfolgt er ohne Umwege und ohne Reue für seine Taten. So macht er weder vor Frauen noch vor Kindern halt. Nur eine Person vor der er wirklich Respekt hat könnte ihn zügeln. Man kann also getrost sagen, dass er eiskalt ist und über Leichen geht. Dazu kommt noch das er seine Opfer gerne leiden und bluten sieht. Einem besiegten Gegner Arme und Beine auszureißen, um ihm dann beim Sterben zuzusehen ist auch noch relativ normal in Jacks Welt. So gibt es auch nichts, was er nicht tun würde. Wenn er vor zwei Wegen stehen würde, würde er den schnelleren und einfacheren wählen. Selbst wenn es bedeutet, eine ganze Insel auszulöschen und hunderte Menschen zu töten. Ein weiterer Trieb ist aber auch das gesellige Beisammen sein. Er braucht ab und wann menschliche Bindungen, mit denen er sich austauschen kann und eventuell einen Heben. So kann er gerade in Feierlaune sein und von dem mordenden Monster ist keine Spur mehr.
Lebensziel: So hat es sich Jack zum Ziel gemacht, ein berühmter Mann zu werden, den die ganze Welt kennt. Dies ist sein vorrangiges Ziel und wie er es erreicht, ist ihm egal. Ein weiteres Ziel ist der Besuch der Fischmenschen-Insel. Er möchte endlich die verschiedenen Formen und Arten der Untersee-Bewohner mit eigenen Augen sehen.
Stärken und Schwächen
Stärken: Seine größte Stärke ist wohl seine generelle Überlegenheit zu den Menschen. Da er zehnmal stärker, als ein normaler Mensch ist, ist er diesem überlegen und hat deutlich mehr Möglichkeiten. Sollte er mal auf der Flucht sein, so kann er sich einfach einen Weg durch Wände bahnen oder die tragenden Pfeiler eines Hauses zum Einsturz bringen, um seinen Häschern zu entkommen. Ein weiterer unglaublicher Vorteil ist die Fähigkeit im Wasser zu atmen. Egal wie man es einsetzt, somit hat er immer einen Vorteil in einer Welt, die fast nur aus Wasser besteht. Im Wasser kann er sich besser und schneller bewegen, was dazu führt, dass er nicht zwingend ein Schiff braucht, wie die Menschen. Diese Fähigkeit hatte ihm in der Vergangenheit immer Geld und Ärger erspart. Von den Fähigkeiten seines Volkes abgesehen, ist er ein Meister der Improvisation. Auf rasche Veränderungen, die keine guten Ergebnisse bringen, findet Jack immer einen Weg die Situation zu wenden und sogar zu seinem Vorteil zu drehen. Ständig zeigt der Tigerhai was für eine Fülle an Ideen- und Einfallsreichtum er im Kampf und im Leben hat. Aus vielen Optionen, die ihm zur Auswahl stehen, kann er meist eine gute wählen und sich aus Affäre ziehen oder seinen Gegner zertrümmern. Durch das Training mit seinem Vater und sein eigenes Training kann er ohne Probleme in der freien Natur überleben. Gegen Wind und Wetter ist er abgehärtet und so ist es nicht tragisch, wenn er mal draußen übernachten muss. Auch weiß er, wie man Feuer macht oder sich an den Sternen orientiert. Das er für seine Opfer nichts empfindet, würden die meisten als abnormal betiteln. Er selbst denkt aber das dies sehr wohl eine Stärke ist. So kann er immer 100% geben und muss sich nie zurückhalten, da er es eh nicht bereuen wird. Seine freundliche Art hat ihm auch schon so manche Türen geöffnet, wobei das nicht so beabsichtigt oder gar geplant war. Dadurch kam er aber schon oft an gratis Verpflegung und Unterkunft. Ein Punkt ist ein heikler, da man ihn als Stärke und als Schwäche ansehen kann, seine Geradlinigkeit. Wenn es das leichtere war, ging er Ärger aus dem Weg oder aber stahl sich das Geld um eine warme Mahlzeit zu bekommen. Diese Einfachheit und Geradlinigkeit sorgte dafür, dass er nie komplizierte Wege ging oder sich Pläne zurechtlegte.
Schwächen: Der Fischmensch hat wahrlich einige Schwächen und einige sind gefährlicher als andere. Eine der größten ist seine Selbstüberschätzung. Er glaubt nicht, dass es Menschen gibt, die ihm körperlich gewachsen sind. Gegen seinen Vater konnte keiner gewinnen und so denkt er auch, er kann nicht verlieren. Er übersieht dabei, dass Don lange und hart trainiert hat und auch Hauptmann der Neptun Armee war. Und er denkt er wäre das einzige Monster weit und breit, das dazu fähig ist, Menschen wie Vieh abzuschlachten. Dieser Irrglaube sorgt auch dafür, dass er, wenn er einem scheinbar freundlichen Menschen begegnet, ihm auch bald vertraut. Er denkt nicht daran, dass jener neue Freund ihn verraten könnte und ihn durch List und Tücke zu Fall bringt. Das bringt uns zu einer weiteren Schwäche, die ebenfalls zu der Liste zählt. Tricks und Finten sind, in der Welt der Menschen, eine gängige Art zu leben und zu kämpfen. Und in beiden Fällen ist Jack wohl prädestiniert darauf, in solche Fallen zu tappen. Komplizierte Sachen liegen dem Fischmenschen nicht. Er liebt es eher einfach und geradeaus. Das macht ihn zu keinem guten Strategen und Anführer. Und da er nicht so gut im Voraus planen kann, ist bei ihm auch mit sowas nie zu rechnen. Er hat es sich auch schon bei so machen Menschen verscherzt weil er die einfachsten bräche ignoriert und sogar ins lächerliche zieht. Da er sie auch nicht lernen will wird er immer wieder auf eine Wand bei den Menschen stoßen denn, denen sind ihre Gepflogenheiten wichtig. Ein weiterer Punkt sind die Fernkämpfer, die ihn wohl immer auf Trab halten werden. Er kennt zwar Techniken, um eine gewisse Ferne zu überwinden, aber gegen geborene Scharfschützen kann er nur in Deckung gehen. Da der Fischmensch nur recht kaltes Klima kennt, ist für ihn zu große Hitze erst mal lähmend. Es dauert eine gewisse Zeit bis er sich an sie gewöhnt hat. Was als Letztes noch zu sagen wäre, ist sein Drang immer den einfachsten Weg zu wählen. Jemand, der das durchschaut hat, kann Jack binnen kürzester Zeit berechnen. Und diese Berechenbarkeit ist sowohl im Kampf als auch im täglichen Leben ein Schwachpunkt.
Klassen
Kampfklasse: Schläger
Jobklasse: Keinen
Biographie
Prolog: Das Spiel mit dem Feuer
Würde man die Fischmenschen fragen wann die schlimmste Zeit in ihrem Leben war, dann würden sie vermutlich sagen, dass es anfing mit Gol D. Rogers Tod. Doch war es auch davor kein Zuckerschlecken, denn immer wieder kamen Menschen runter, nahmen sich Sklaven und verschwanden wieder an die Oberfläche. So lebten die Fischmenschen und Meerjungfrauen in der Angst, der nächste zu sein. Besonders beliebt waren junge Meerjungfrauen und Fischmenschenkinder. Und so lebte auch das frische Paar Raiken in Angst. Irina war bekannt für ihre Schönheit und Anmut. Megalodon, Hauptmann der Neptun Armee, fürchtete jeden Tag, dass ihm die Nachricht zugebracht wird, sie sei nun weg. Und es gab noch einen Grund mehr sich Sorgen zu machen, Irina trug ein Kind in sich. Für die Sklavenhändler war sie wohl der Jackpot, genauso wie sie für Don einer war. Oft kämpfte er, um die Menschen aus der Blase zu vertreiben, in der sich das Volk der fischartigen Lebewesen gesammelt hatte. Und mit jedem Gedanken an seine Frau und sein Ungeborenes wurde er brutaler. Doch wie lange würde das noch so weitergehen können? Bisher hatten die beiden immer Glück gehabt, doch wie lange dies noch hielt, war ungewiss. Und so kam die Nacht, in der sich der Wind für die beiden drehte und sich alles Veränderte. Es waren Menschen, die das Schloss knackten und das Haus Raiken betraten. Ihre Absichten waren niederträchtig und sie waren getrieben von Geldgier. Irina schlief seelenruhig in ihrem Bett und träumte von ihrem Kind. Die Gauner hatten, so glaubten sie, einen guten Job gemacht. Heute war der Hai-Mann nicht da, denn er war für die Nachtwache verantwortlich. Doch sie sollten kein leichtes Spiel haben, denn diese Nacht wachte der König selbst über seine Truppen. Und Megalodon das Riesenvieh war bei seiner Frau. Er bemerkte die beiden in dem Moment, als sie sein Haus betraten. Die Menschen bemerkten das Untier nicht, denn sie wählten die Nacht als perfekten Zeitpunkt. So hätte sie keiner gesehen, wenn sie ihre Beute mitgenommen hätten und geflohen wären. Nun wurde ihnen die Dunkelheit zum Verhängnis, denn sie sahen nicht, was sich in ihr verborgen hatte. Der Erste rannte gegen den Urzeithai-Fischmensch und ehe er merkte, dass ein Unglück geschehen war, Schlug sein toter Körper auf den Boden. Der Hai war außer sich vor Wut und so schlug er mit voller Kraft zu. Dem Zweiten war wohl bewusst geworden, was für einen Dämonen sie geweckt hatten, doch es war zu spät. Megalodon ließ ihn nicht mehr gehen und versperrte denn Weg nach draußen. Doch die Erlösung eines schnellen Todes gewährte er ihm nicht. Das Monster lies den Menschen leiden. Mit einem Durst nach seinem Blut quälte Don den nun so bemitleidenswerten Menschen bis er endlich starb. Als die Neptun Armee endlich eintraf, fanden sie etwas vor, das eher einer Metzgerei, als einem Familienhaus glich. Einige jubelten über das Massaker und andere erbrachen sich deswegen. Das Haus zierte nun ein Rot und Fleischfetzen. Nicht mal die leblosen Körper hatte der Hauptmann ganz gelassen in seiner Raserei. Was ihm erst viel später klar wurde, war, dass seine geliebte Frau alles sah. Und so wollte er nie von ihr gesehen werden. Und sie wollte ihn so nie sehen. Nach dieser Nacht war ihnen beiden eins klar, hier konnten sie nicht bleiben. Denn der Hai wollte kein Monster mehr sein. Doch wo sollten sie hin. So verlies die Bestie des roten Wassers die Armee, um mit seiner Frau fortzugehen. Und beide verließen die Fischmenschen Insel, denn hier hielt sie nichts mehr da sie dort am meisten gejagt wurden. Und sie waren nicht ziellos unterwegs, denn der Große wusste, dass sie fast überall auf der Grandline gejagt und gehasst wurden. Also mussten sie runter von der Grandline und in einem der vier Blues ihr Glück versuchen. Mit Sicherheit würden sie dort auch auf Menschen stoßen die ihnen nicht freundlich gesinnt waren, aber dieses Risiko nahmen sie in Kauf. Dort war der Rassismus auf die Fischwesen am schwächsten und ihre Art recht unbekannt. Die Reise war voller Gefahren und für die hochschwangere Irina eine Tortur. Denn sie benutzten kein Schiff oder eine Fähre, da sie keine Aufmerksamkeit wollten, sondern schwammen den ganzen Weg selbst. So war es allerdings nicht klar, bei welchen der Blues sie ankommen würden. Keiner der beiden hatte die Fähigkeit, sie so zu lenken, dass sie an genau dem gewünschten Ort ankamen. Dass sie aber auf dem richtigen Weg waren, wussten sie, als sie das Calm Belt erreichten. Doch sie waren langsamer als gedacht und es trat ein, was beide fürchteten, Irinas Wehen. Und das ausgerechnet im Calm Belt, in dem es von Monstern und Seekönigen nur so wimmelte. In einer Unterwasserhöhle waren dann Stunden später Schreie eines Neugeborenen zu hören. Obwohl die Seekönige hier ringsum waren, nahm sich die Familie Zeit für ihren Sohn. Don, der Riese war nun in diesem Augenblick ein anderer, als er es noch vor einer Stunde war. Denn er hielt seinen schreienden Sohn in Händen, der ab jetzt sein Leben sein würde. Obwohl er ihn recht winzig fand, wusste er, dass dies sein Jackpot war. Und so erhielt der kleine Fratz seinen Namen, Jack.
Kapitel 1: Das ist es was wir Leben nennen
Nach ein paar Tagen in der Höhle brachen die Drei wieder auf. Irina hatte Klein-Jack im Arm, während der frischgebackene Vater die Spitze übernahm. Schon nach ein paar Tagen erreichten sie das Ende der stillen Zone und sahen ein weites und ruhiges Meer vor sich. Und so sollte auch die Insel sein, die sie wählen würden, oder zu mindestens das Dorf in dem sie leben wollten. Oft schwammen sie an lauten und überfüllten Inseln vorbei, die Irina mehr Angst machten als ihr Hoffnung gaben. So zog es das Dreiergespann Richtung Norden und sie sahen zum ersten Mal Schnee und Eis. Und ein weiteres Wunder wurde ihnen zuteil. Ein Leuchten, das die Nacht erhellte und sogar bis zum Meeresgrund reichte, lies die Familie auftauchen. Dort erhob sie sich, die weiße Stadt. Leuchtend wie der Mond und doch so friedlich. Doch so sehr sie der Anblick auch fesselte, so wussten sie, dass dies wohl nicht die Insel ihrer Träume war. Eine so bebaute Insel wollten sie meiden und sie wären auch fast wieder untergetaucht, hätte Irina nicht die anderen Inseln bemerkt. Sie erkannte dass es eine Inselgruppe war und an einem Ufer der größten der drei Inseln war ein friedliches kleines Dorf. Menschen waren dort, fingen Fische und bearbeiteten die leuchtenden Bäume. Die Kontaktaufnahme übernahm die Meerjungfrau, auch wenn sie ein wenig Angst hatte. Der riesige Hai war dafür wohl ungeeignet und sie wollten ja nicht, dass er die Menschen verschreckte. So tauchte die liebliche Fischfrau direkt neben einem Fischer auf. Dieser konnte seinen Augen nicht trauen und machte ein geschocktes Gesicht. Doch von Angst war nichts zu sehen. Tatsächlich war er ein Quassler, der mit Irina fast eine Stunde redete und sich über den Besuch aus der Grandline riesig freute. Sie erklärte ihm ihre Situation und nebenbei tauchten immer mehr Schaulustige auf. Und es wurden noch mehr, als sich auch Don mit dem kleinen Jack auf dem Arm zeigte. Die Nachricht ging durchs ganze Dorf und selbst die, die schliefen kamen später zum Ufer. Ein älterer Herr bot ihnen an, heute Nacht bei ihm zu bleiben und sich von den Strapazen ihre langen Reise zu erholen. So kam es, dass die Drei zum ersten Mal in einer menschlichen Behausung schliefen. Obwohl Megalodon immer ein offenes Auge hatte, nur zur Sicherheit. Doch es blieb ruhig, denn diese Menschen kannten keinen Rassismus gegenüber den Völkern der Meere. Eher waren sie begeistert so etwas Seltenes bei sich zu haben. Der Morgen wurde mit einem Festessen zu Ehren der neuen Bewohner von Lichtspiel, dem Dorf in der ersten Bucht von Gealach gestartet. Der Riese konnte seinen Augen nicht trauen, denn diese Menschen waren so anders, als die, die er bisher sah. Freundlich, liebevoll und ohne Hass oder Angst auf sie. Nebenbei ging das Bankett bis zum Abend und tief in die Nacht hinein. Und so wurde beschlossen, dass die Familie derweilen beim Dorfältestem unterkommen konnte. Und auch der Aufenthaltsort der Drei war nun kein Rätsel mehr, denn sie befanden sich im North Blue. So fing Don als Fischer an zu arbeiten und Irina kümmerte sich um Jack, der von all dem noch nichts mitbekam.
Kapitel 2: Ironie
Es sind einige Jahre vergangen, seit das Dreiergespann die Sterneninseln erreichten. Und es hat sich auch einiges getan in diesen sieben Jahren. Die Familie hatte ein Haus, das halb im Wasser stand und halb auf dem Land. Don baute es selbst aus Stein und Holz der Insel. Er war inzwischen fester Bestandteil der Fischerszene und Holzfällercamps. Auch in allen Wirtshäusern wurde er gern gesehen. In der Bevölkerung hat er den Spitznamen „der sanfte Riese“ bekommen, da er so hilfsbereit und freundlich war. Irina war inzwischen über 30 und konnte sich nun Dank geteilter Flosse mühelos auf dem Festland bewegen. Wenn sie lange Kleidung trug, erkennte man nicht mal mehr, dass sie von jenem Volk war. Sie verkaufte selbstgestickte Tücher, Taschen und anderem Krims-Krams auf der ganzen Insel und sogar auf Baile. Denn auch dort war die Frau und der Rest der Familie mittlerweile gern gesehen. Und Jack ist ein kleiner Haifisch geworden, der wie alle Kinder in seinem Alter nur Blödsinn im Kopf hatte. Wenn man ihn jetzt so sah, währen anderen ihrer Art wohl die Augen aus dem Kopf gefallen. Denn er spielte oft mit den Nachbarskindern, die natürlich menschlicher Natur waren. Diese Kinder waren Ami, Genda und Ultia. Jack ergänzte die drei hervorragend und das Quartett hatte schon so manchen Ärger gemacht. Und so leben die Drei und sonnten sich in ihrem Glück. Doch sollte sie ihre Vergangenheit doch einholen, denn eine Piratencrew hatte ein Auge auf die Familie geworfen. Auch wenn sie hier im North Blue nicht als Sklaven taugten, konnte man sie dennoch gut als Attraktion zur Schau stellen. Und diesmal war die Planung besser, als von den Entführern von vor fast acht Jahren. Denn der Große saß heute im Wirtshaus Silbermond und trank mit den Arbeitern der Spätschicht einen über den Durst. Irina war noch wach und bereitete alles für den nächsten Tag vor. Als die Tür aufflog und eine Hand voll Männer das Haus stürmten, entglitt ihr nur ein kurzer Schrei. Denn der Erste schnitt ihr die Kehle durch, um den Lärm zu unterbinden. Hätte sie keine lange Hose angehabt, hätten die Männer gesehen, dass sie kein gewöhnlicher Mensch war. Und hätten sie es gewusst, hätten sie sie am Leben gelassen. So nahmen sie aber nur den kleinen Jack mit, der nicht wusste wie ihm geschah. Der Schrei, der nun toten Irina, hatte aber dennoch was bewirkt. Durch ihn angelockt kam ein Nachbar vorbei, um zu sehen, was los war. Was er vorfand ließ ihn erst einmal erschaudern, ehe er Alarm schlug. Als Don davon hörte, brach er gleich auf und rannte zu seinem Haus. Was er dort sah, konnte er nicht glauben. Seine Frau, seine geliebte Frau lag vor ihm, blutend, tot. Er konnte es nicht fassen, dass er es nicht verhindern konnte. Der Schock saß so tief, dass er erstarrte und reglos da stand. Kein Schrei der Verzweiflung, kein Weinen um seinen Verlust. Nur noch ein leerer Blick, der auf die Leiche Irinas gerichtet war. Unter dessen war Jack schon auf dem Piratenschiff unter Deck an einen Holzbalken gekettet. Er weinte bitterlich, da er mitansehen musste, wie seine Mutter vor seinen Augen getötet wurde. Und er weinte um sich, da er Angst hatte und nicht wusste was mit ihm geschah. Die Piraten hatten es eilig, denn in der Nähe war die Marine und sie wussten, dass ihr Eindringen nicht unentdeckt geblieben war. So lichteten sie den Anker und verließen zügig die Bucht. Doch kurz bevor sie es schafften, erschien ein anderes Schiff, welches um einiges größer war, als das irige. Es schienen ebenfalls Piraten zu sein, doch was sie vorhatten war nicht bekannt. Und das Donnern der Kanonen beider Schiffe lies die Nacht aus ihrer Stille erwachen. Holz und Fleisch flog durch die Luft und Jack, der immer noch angekettet war, biss sich vor lauter Angst in den Arm. Dann durchdrang ein kräftiger Schlag das Schiff der Entführer. Denn Don hatte sich aus seinem Schock gelöst und wurde wieder das Monster, das er vor vielen Jahren war. Tosend und schreiend zischte er durch das Wasser und durchschlug den Rumpf. Eine Bestie wütete nun in dem Schiff, getrieben von Wut und Angst. Als er seinen Sohn fand, hatte sich dieser in seinen Arm festgebissen. Don durchbiss die Ketten und befreite Jack, der noch immer nicht seinen eigenen Arm losließ. Danach sprangen sie beide von Bord ins Wasser und schwammen zum rettenden Ufer. Durch den Schaden, den der Hai verursachte und durch die Kanonenkugeln der anderen Piraten, bekam das Schiff Schieflage. Nun endlich tauchte die Marine auf und das Schiff, das den Entführern den Weg versperrte, verschwand. Die andere Crew konnte das nicht mehr und wer nicht im Gefecht starb wurde von der Marine einkassiert. Trotz der recht laschen Gesetze wurden sie zum Tode verurteilt, doch dies war nur ein schwacher Trost für die Zurückgebliebenen.
Kapitel 3 : Der Drang zu Töten.
Die Beerdigung von Irina war nur wenige Tage nach der Tragödie und die gesamte Insel war erschienen. Die Reden waren traurig und voller Schmerz. Doch es musste für die beiden Haie weitergehen. Und Megalodon traf eine Entscheidung, die ihm nicht leicht fiel. Er gab seinem Sohn Unterricht im Nahkampf. Seine selbst entwickelte Kampftechnik wollte er eigentlich nie weitergeben, aber so konnte sich Jack irgendwann mal selber verteidigen. Das Training war hart, doch Don kannte keine Gnade und so ließ er Jack unmenschliche Dinge machen, wie zu schwere Lasten heben oder Strecken ablaufen, die unmöglich in der erforderlichen Zeit geschafft werden konnten. Sogar in der Nacht holte der Vater seinen Sohn aus dem Schlaf, um ihn weiter zu stählen. Genauso war es nicht ungewöhnlich, dass sie tagelang in der Wildnis waren. Don trieb Jack zu immer mehr und immer mehr an. Jack hasste das Training und die Übungen, doch da er nur noch seinen Vater als Familie hatte machte er sie mit, da er nicht alleine sein wollte. Was sich aber schon nach einem Jahr deutlich zeigte, war der Trainingserfolg. Der kleine Tigerhai-Fischmensch wurde immer stärker und schneller. Was aber unter den ständigen Übungen litt, war die zwischenmenschliche Beziehung des Kleinen. Er hatte nun kaum Zeit für seine Freunde, die sich fragten was mit Jack los sei. Denn wenn er mal frei hatte, verzog er sich alleine in die Wälder. Was er dort tat wusste niemand. Nur er und die Tiere, die er fing. Unter Qualen ließ er sie sterben und bluten. Wer dies zu sehen bekam, der erkannte, dass in Jack was gestorben war, als seine Mutter blutend vor ihm lag. So biss er gerne Ratten die Köpfe ab oder riss Vögeln die Flügel aus. Während der Tat war er vorsichtig und achtete darauf, dass ihn niemand sah. Doch um die toten Körper scherte er sich nicht und ließ sie im Wald offen liegen. Und irgendwann fand ein Wanderer die toten Körper der Tiere. Schon alleine wegen der hohen Anzahl wurde er misstrauisch und gab der hiesigen Polizei Bescheid. Es dauerte dennoch Monate, bis sie herausfanden, dass Jack der Tiermörder war. Es kam raus als man ihm heimlich folgte, da seine Ausflüge in den Wald beobachtet wurden. Dieses Verhalten machte nun einigen Inselbewohnern Angst und auch die Polizei war geschockt, dass es sich um ein Kind handelte. Sie ließen den Tigerhai-Jungen gehen, unter der Bedingung, dass sein Vater besser auf ihn aufpassen müsse und sowas im Keim erstickt werden müsse. Doch das war Dons geringste Sorge, denn er erkannte die Symptome, da er einmal der gleiche war. Jack hatte seine Blutlust und Mordgier geerbt. Und hier konnte Jack sie auch niemals ausleben, denn anders, als er kann er nicht der hiesigen Armee beitreten und töten. Megalodon erkannte, dass es der Junge sehr schwer haben würde, wenn seine Zeit gekommen war. Um sich besser um ihn kümmern zu können und wieder mehr Familienvater zu sein als Trainer, lockerte er die Übungen und Jack konnte wieder mehr Zeit mit seinen Freunden verbringen.
Kapitel 4 : Ironie die Zweite
Es vergingen wieder Jahre und der kleine Jack wuchs zu einem stattlichen Hai heran. Inzwischen war er neunzehn Jahre alt und half seinem alt gewordenen Vater, wo er konnte. Auch zu seinen Freunden hatte er mittlerweile wieder ein gutes Verhältnis. Sie hatten sich sogar ein Gemeinschaftstattoo machen lassen, was sie für immer verbinden sollte. Doch war in den vergangen Wochen etwas passiert, was Jack nicht verstand. Denn Ultia und Gender hatten nur noch Augen für sich. Ami meinte, dass dies Liebe sei, doch das gefiel dem jungen Hai nicht. Er kannte sowas nicht und ohne passende Partner war das auch wohl nicht möglich. Und zu allem Übel beschlossen die beiden, zu heiraten und von hier fortzugehen. Und noch ein Ereignis sollte die vier auseinandertreiben. Den Ami wollte zur Marine. Sie wollte das Böse dieser Welt bekämpfen und da nun der große Piratenboom ausgebrochen war, suchte die Marine händeringend nach Leuten. Am letzten Abend, den die vier zusammen waren, tranken und feierten sie in der Kneipe. Es wurde gelacht und getanzt, getrunken und gegessen, bis in die Morgenstunden. Dann brach Ami auf nach Baile, von wo das Schiff zur Marinebasis ging, zu der sie wollte. Ein paar Wochen später heirateten Ultia und Gender. Die Feier war besonders prächtig, denn sie galten als das Traumpaar der Insel. Natürlich waren Jack und sein Vater auch eingeladen. Der junge Hai durfte sogar der Trauzeuge sein, obwohl er den Sinn dahinter nicht ganz verstand. In dieser Rolle fühlte er sich nicht wohl, doch er tat es der Freundschaft zuliebe. Auch auf dieser Feier wurde wieder viel getanzt und gelacht. Ami wurde vermisst, doch jeder wusste, dass sie in Gedanken da war. Als schließlich die Nacht dem Tage weichen musste, brach auch das glückliche Paar auf, um in der weiten Welt ihr Glück zu suchen. Da Jack somit jede Verbindung genommen war, bis auf seinen Vater, stürzte er sich in Arbeit und Training. So verstrichen einige Wochen und Tage bis ihm auffiel, das der Riese nicht mehr so konnte wie früher. Die Anzahl der Baumstämme, die er trug verringerte sich von Tag zu Tag. Plötzliche Schweißausbrüche und Kurzatmigkeit waren auch Zeichen, die der Tigerhai zu deuten wusste. Er erkannte, dass sein alter Herr krank war. Am Anfang hatte Don noch versucht, es zu verbergen, doch schon nach zwei Wochen war es jedem aufgefallen. Doch trieb er sich selbst zum weitermachen an, wissend, dass wenn er diese Welt verlassen würde, die alte Blutgier von Jack erweckt werden würde. So gestand er sich auch selber nicht zu, dass was nicht stimmte, bis zu dem Tage, an dem er morgens fiebrig und schweißgebadet aufwachte. Jack holte den Arzt und dieser untersuchte ihn, doch konnte er nichts finden was den Infekt ausgelöst haben könnte. Am Abend dann begann Blut aus Megalodons Kiemen zu laufen und die Häute zwischen seinen Fingern fingen an zu reissen. Wieder kam der Doc und wieder konnte er nichts machen, da er so etwas noch nie gesehen hatte. Aber Don war diese Krankheit wohl bekannt. Auf der Fischmenscheninsel ist sie unter Fischverfall bekannt. Diese Krankheit greift die Fischzellen an und zerstörte sie. Auf Ihrer Heimatinsel ist diese Krankheit heilbar, aber hier war Don zum Sterben verurteilt. In den nächsten Tagen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und alles was man tun konnte war sein Leiden mit Tabletten und anderer Arznei zu lindern. Als dann die Haut sich auch noch ablöste und der Gigant schreckliche Schmerzen leiden musste, war das letzte Stadion erreicht. Am nächsten Morgen war es vorbei und Jack war Waise. Megalodon wurde direkt neben seiner Frau beerdigt und damit war für Jack aller Halt fort. Immer öfter lechzte er nach Mord und Totschlag. Nachts wachte er schweißgebadet auf und wollte töten. So konnte er nicht weitermachen, denn hier in seinem Heimatdorf wollte er nicht töten. Also blieb ihm nur eine Wahl, er musste weg. Aber wo sollte er schon hingehen? Er überlegte eine Weile zur Marine zu gehen, doch diesen Gedanken verwarf er ebenso schnell wie er gekommen war. An dem Tag, an dem er dann doch beschloss zu gehen, verkaufte er all seine Sachen und das Haus, nur das Nötigste nahm er mit. Seine erste Station war Baile. Von dort aus schlich er sich auf ein Schiff das in See stach. Nur wusste er nicht wohin es ging.
Charakterbild

Schreibprobe
Epilog: Der Begin von Allem
Endlich sah er eine Insel als er Durch einen der Risse im Schief lugte. Es waren Tage vergangen seit sich Jack auf dieses Schiff geschlichen hat und es gingen ihm langsam die Lebensmittel aus. Seit er auf dem Schiff war hatte er sich in den hintersten Teil unter Deck verkrochen. Da das Schiff so groß war und er bei der Fracht saß kam nur ab und zu ein Matrose vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Der Haimensch musste jedes Mal mit sich ringen dem Kerl nicht den Kopf abzubeißen. Doch er wusste wenn der Mann nicht dahin geht wo er herkam, müsste er verfrüht von Bord. Also versteckte er sich und lies den Seemann gehen. Doch viel schlimmer als der Drang zu töten war die unendliche Langweile hier drin. Hätte er auch nur eine Ahnung gehabt wo sich die nächste Insel befand wäre er von Bord gegangen und geschwommen. Doch da er über keine derartigen Fähigkeiten verfügte musste er warten, denn das was der schnellste weg. Doch nun war eine Belebte und volle Insel in Sicht und Jack packte sein Hab und Gut zusammen. Endlich komme ich von diesem Drecks Kutter runter. Während er dies dachte war er schon auf dem Weg nach oben und ihm war egal wer ihn sah. Doch der Fischmensch hatte Glück den es war schon dunkel draußen und die Gänge wahren Leer. Er schaffte es sogar bis an die Oberfläche ohne auch nur einem Menschen über den Weg zu laufen. Doch sein Glück endete als er die frische Luft roch. Kaum das er aus dem Gang raus kam stand er einem Mann gegenüber der auch noch eine Lampe in der Hand hielt. Ach du heiliger Fischmensch. Der Mensch konnte sein ganzes Gesicht sehen und hatte wohl auch erkannt, dass Jack nicht zum Personal gehörte. „Halt wer sind sie“ brüllte der Seemann und versuchte dem Haimenschen den Weg zu versperren. Doch dieser war schneller und rannte den Menschen einfach um. Mit ein paar schritten war er am Ende das Schiffes und dem Wasser so nah. Doch Jack konnte nicht wiederstehen und musste sich umdrehen. Der Mensch hielt sich den Kopf und versuchte wiederaufzustehen. Als er den Fischmenschen erblickte fing er wieder an zu Brüllen “Stehenbleiben du kommt hier eh nicht runter“. Jack entglitt ein böses grinsen. “Wenn du dich da mal nicht irrst“ sagte er und mit einem Platsch war er im Wasser. „Mann über Bord“ drang es noch zu Jacks Ohren doch dies interessierte ihn nicht. Auch dass nun Lichter das Wasser absuchten ließ ihn Kalt und er tauchte einfach ab. Nach nur wenigen Minuten war der Hai-Fischmensch an der Insel angekommen und stieg eine Leiter hoch, die wohl zu einem Dock gehörte. Ein Bärtiger alter Mann pisste neben ihm gerade ins Wasser aber blickte voller Verwirrtheit Jack an. Na toll und ich bin gerade darin Geschwommen. „Alter Mann wo bin ich hier gelandet?“ fragte Jack in einem recht höflichen Ton. „Ahm das ist Casino Town“ antwortete der alte Zausel. „Danke“. Mehr kam nicht mehr aus Jack raus und er schritt in die hell erleuchteten Straßen.
Persönliche Daten
Name: Raiken
Vorname: Jack
Spitzname: -
Geburtstag: 13. August
Alter: 19 Jahre
Größe: 1,90m
Gewicht:94kg
Augenfarbe: Dunkelbraun
Haarfarbe: Dunkelblau
Aussehen: Jack gehört zur Rasse der Fischmenschen und um genau zu sein ist er ein Tigerhai-Fischmensch. Tatsächlich hat er wohl bis auf die Hai-Gene nicht viel von seinem Vater vererbt bekommen, da das Erscheinungsbild von ihm, im Gegensatz zu seinem Vater, eher klein und schmal ist. Seine Hautfarbe ist ein helles Blau, was nur durch die kräftigen lila Streifen am Rücken und Armen durchbrochen wird. Anders als bei den meisten Tigerhai-Fischmenschen seines Alters sind sie bei Jack noch recht deutlich. Ein Riese unter den Fischmenschen ist er wahrlich nicht und auch seine Statur ist eher schmal als breit. Dies ist extrem untypisch für Hai-Rassen. Dennoch würde er in einer Menschenmasse hervorragen, da er für ihre Verhältnisse doch groß ist. Dennoch ist er körperlich total fit, was er dem langen Training mit seinem alten Herrn zu verdanken hat. Sieht man von den Fischzügen mal ab, sind die Arme trotz schmaler Statur recht muskulös, genauso wie die Beine. Die scharfen Haihauer fehlen bei ihm nicht, obwohl auch diese recht klein sind. Dennoch ragen sie wie Dolche aus seinem Mund hervor und sind scharf wie Rasierklingen. Sein Rücken wird von den langen dunkelblauen Haaren halb verdeckt. Sie reichen ihm bis zur Rückenhälfte uns sind eher zottelig und struppig, da der Haimensch keinen großen Wert auf Haarpflege legt. Nur die Rückenflosse ragt wie ein Turm aus ihnen heraus. Seine Hände sind mit den typischen Schwimmhäuten versehen, um sich im Wasser besser bewegen zu können. Um im Wasser atmen zu können, haben die Fischmenschen oft Kiemen und Jack ist da keine Ausnahme. Diese Kiemen sind wie bei echten Haien drei schnittförmige Öffnungen an jeder Seite und erstrecken sich vom Hals bis zu den Schultern. Auf der linken Schulter ist ein Tattoo was ihn an seine Freunde von früher erinnern soll. Es ist eine Baumwurzel die die Initialen von seine damaligen Freunden hält. An seiner Haltung gibt es nichts zu meckern, denn diese ist gerade, was dafür sorgt, dass seine Silhouette von Weitem leicht mit einem normalen Menschen verwechselt werden kann. Die Lippen sind normal dick und haben nichts Besonderes an sich, was auch wieder nicht allzu gängig ist, auf der Fischmenschen-Insel. Seine Gesichtsform ist schmal, was auf den länglichen Unterkiefer zurückzuführen ist. Seine Augen sind klein und eher oval als rund. Die Nase ist recht klein und spitz doch sie fällt gar nicht im Gesicht des Fischmenschen auf. Die Ohren haben eine spitze Form, sind ansonsten aber auch recht normal. Insgesamt hat er also vieles was einen Fischmenschen ausmacht, aber auch einige Besonderheiten, die eher untypisch sind für das Wasservolk.
Blutgruppe: 0-
Besondere Merkmale: Da er ein Tigerhai-Fischmensch ist, ist sein Erscheinungsbild schon recht ungewöhnlich und alles andere als normal. Die typischen Merkmale der Fischmenschen wie Rückenflosse, Haizähne, Schwimmhäute, Kiemen und Hautfarbe lassen ihn in einer Menschenmasse hervorstechen. Doch tatsächlich gibt es einiges, was ihm auch unter seinesgleichen einen Wiedererkennungswert gibt und ihn einzigartig macht. So hat er am linken Unterarm Narben, die aussehen, wie wenn er mal von einem wilden Tier angefallen worden wäre. Doch sind die Bissspuren an der Arminnenseite, was vermuten lässt, dass es seine eigenen Zähne waren, die sich in sein Fleisch gebohrt haben. Desweiteren hat er am Rücken eine recht ausgefallene Tätowierung. Es stehen die verschnörkelten Buchstaben A, G, J und U auf seiner Schulter, die durch eine Wurzel miteinander verbunden sind. Ein weiteres markantes Merkmal sind die auffälligen, lila Streifen auf seinen Armen und der Rückenflosse.
Kleidung: Die meisten Fischmenschen tragen Bademode, da ihre Kleidung schnell trocknen muss, wenn sie aus dem Wasser kommen. Doch da Jack nie andere Fischmenschen außer seinen Eltern sah und diese diesen Kleidungsstil auch schnell ablegten, hatte er auch keine Verbindung zu dieser Art von Mode. Viel eher trug er die Tracht der Menschen im und um das Dorf herum. Als er älter wurde, faszinierte ihn die Farbe Schwarz so sehr, dass er bald darauf nur noch Schwarz trug. So trägt er auch heute noch einen schwarzen Mantel, den er vor einer Ewigkeit gekauft hatte. Es ist ein Kleidungsstück, das ihm bis zu den Knien reicht und keine Ärmel hat. Dass er so alt ist, sieht man dem Mantel an seinem Ende an, denn dort ist er zerfetzt und löchrig. Der Mantel ist meist geöffnet und da er kein Shirt darunter trägt, sieht man seinen nackten Oberkörper. Dazu trägt er meist eine hellere Hose damit die Farbe schwarz nicht so dominiert. Beide Teile sind zu einem Teil aus Baumwolle zum anderen aus Polyester. Auch sein Schuhwerk ist vom menschlichen Handwerk geprägt und gefertigt worden. Die Stiefel sind schwarz, aus Leder und haben einen leichten Absatz. Sie reichen fast bis zu den Knien. An den Händen hat er Handschuhe, die an den Knöcheln mit Stahl verstärkt sind, damit er nicht auch so vernarbte Hände bekommt wie sein Vater. Die Handschuhe sind fingerlos und eine Sonderanfertigung, damit er sie über die Schwimmhäute ziehen kann. Dies wurde so gelöst, in dem man einfach zwischen den Fingern den Platz für die Schwimmhäute dazu nähte. Es ist unnötig zu erwähnen, dass sie schwarz sind. Ab und an trägt er auch einen schwarzen Schal zu seiner Kluft, wenn das Wetter besonders kalt ist. Er ist das einzige Teil, was komplett aus Baumwolle besteht. Dies ist sein Lieblingsoutfit, was er meistens trägt und auch besonders pflegt. Doch sieht man ihn bei festlichen Anlässen immer mal wieder in einen schwarzen Anzug. Dieser ist mit einem Streifenhemd, Anzughose und Krawatte vollständig. Als Accessoires trägt er dazu einen Hut und eine Sonnenbrille.
Herkunft und Familie
Verwandte: Jack kannte von seiner Familie nur zwei Personen, nämlich seinen Vater und seine Mutter. Er hatte sich schon dafür interessiert, wer da noch war, doch blieben diese Fragen oft ohne Antworten. Als Kind hatte er den besseren Bezug zu seiner Mutter, da sie die meiste Zeit mit ihm verbrachte. Nach ihrem Tod wechselte sich das Bild selbstverständlich.
Vater: Megalodon Raiken.
Status: Starb im Alter von 47 Jahren
Der Vater von Jack war ein Riese, der fast 2,80 Meter hoch war. Er hatte ein recht düsteres Erscheinungsbild mit seinem dunklen Haar und dunkelblauer Haut. Er gehörte der Unterart Urzeithai-Fischmensch an. An sich war er ein recht geselliger Typ und auch eher freundlich, doch diese Charakterzüge konnte er erst später zeigen. Da den meisten der Name Megalodon zu lang war, nannten sie ihn einfach Don. Seine markanten Merkmale waren neben der Statur ein silberner runder Ohrring und die vernarbten Fingerknöchel. Geboren wurde er im Fischmenschen Distrikt und dort wuchs er auch auf. Da seine Eltern schon früh starben, das war nicht besonderes im Fischmenschen Distrikt, wuchs er alleine auf. Im Teenager alter bemerkte er, dass er eine unstillbare Lust auf Blut hatte. Unbedingt wollte er kämpfen und seinen Gegner vernichten. Damals bekämpfte er seine Artgenossen um alles, was es dort wertvolles gab. Dann wurde er einmal Zeuge eines Kampfes zwischen Neptun Garde und Menschen Piraten. Dieses Erlebnis prägte ihn so sehr, dass er sich wenige Tage danach für die Armee bewarb. Es dauerte nicht lange und er trug auch die Uniform der Armee und war ein vollwertiges Mitglied. Nach nur ein paar Kämpfen wurde er in den Offiziersstatus erhoben und dort blieb er auch Jahre lang, bis er Hauptmann wurde. In dieser Zeit entwickelte er den Kampfstil „Shark Amboss“, den auch Jack heute benutzt. Auch traf er in dieser Zeit Irina, Jacks Mutter in der Meerjungfrauenbucht. In der Armee trug er wegen seines brutalen Kampfstils auch den Spitznamen “Bestie des Roten Wassers“. Erst als er Irina kennenlernte, konnte er aufhören nach Totschlag zu lechzen. Sie gab ihm Halt und die Aussicht auf ein ruhiges Leben. Auf den Sterneninseln konnte er dann auch seinen wahren Charakter ausleben. So kam es, dass er dort der sanfte Riese genannt wurde, da er gar so hilfsbereit und freundlich war. Ebenfalls war er nach kurzer Zeit ein gern gesehener Kneipenbesucher. In den Wirtshäusern redete er aber nie über seine Vergangenheit, da er diese hinter sich gelassen hatte. Nur wenn er betrunken war und das war eine echte Seltenheit, fing er an zu plaudern. Dann nahmen oft die Bewohner Reißaus. Aber nicht aus Furcht, sondern weil sie nicht zum x-ten Mal die gleiche Story hören wollten. Er starb an einer Krankheit die auf der Fischmenschen Insel hätte geheilt werden können.
Mutter : Irina Raiken
Status: Starb im Alter von 34 Jahren
Jacks Mutter war eine Meerjungfrau die in der Meerjungfrauenbucht geboren wurde. Sie war eine Forellen-Meerjungfrau von zierlicher Gestalt. Ihre Flosse war rot und ihr Haar blond. Vom Wesen war sie eher eine Stille, sagte nie ein Wort zu viel. Ihren Lebensunterhalt verdiente sie sich als Näherin und Strickerin in einer kleinen Schneiderei. Fast 20 Jahre vergingen bis etwas Nennenswertes in ihrem Leben geschah. Menschenhändler waren in die Bucht eingedrungen, um einen großen Fang zu machen. Sie selbst war nicht bedroht da sie rechtzeitig untergetaucht war, aber ein paar ihrer Freundinnen hatten nicht so viel Glück. Doch da war ein riesiger Fischmensch, der die Menschenpiraten im Alleingang vernichtete. So trafen sich Don und Irina zum ersten Mal und waren so unterschiedlich, dass man sie “das ungleiche Paar“ nannte. Bald darauf zogen sie zusammen und Irina wurde schwanger von Don. In einer Nacht, in der sie beinahe entführt worden wäre, sah sie eine Seite ihres Geliebten, die sie so tief schockte, dass sie nie wieder die Gleiche war. Im North Blue angekommen war es Irina, die den Kontakt zu den Menschen suchte. Als sich ihr Schwanz dann teilte und sie ohne Probleme auf dem Festland gehen konnte, hatte sie immer mehr Gefallen daran gefunden, sich als Mensch zu tarnen. Auch dort half sie mit ihren Nähkünsten Geld ins Haus zu bekommen. Sie starb in der Nacht, in der Jack entführt wurde, weil man sie für eine normale Frau hielt. Hätten die Piraten Irina als Meerjungfrau erkannt, würde sie heute noch leben.
Bekannte: Von all den Leuten, die er kennt, sind drei besonders wichtig und liegen ihm nach wie vor am Herzen. Diese drei sind Ultia Farygold, Ami Amstrong und Gender Rich. Neben diesen wichtigen Menschen gibt es sehr wohl andere, die er mag, doch hatte er nie ein engeres Verhältnis zu ihnen. Jacks Rolle in der Gruppe war die des kleinen Draufgängers. Er machte oft die von Ami ausgeheckten Dummheiten, um zu beweisen, dass er der Mutigste ist.
Ultia Farygold:
Status: Heiratete Gender und verließ mit 20 Jahren die Insel.
Ein liebliches Mädchen mit schneeweißen Haaren. Sie ist das, was man als das typische Landmädchen bezeichnen würde. Eher zurückhaltend, still und irgendwie hilfsbedürftig. Meist war sie in Kleidern unterwegs, die sie, wenn die Bande unterwegs war, immer wieder zerriss. Als sie älter wurde, wurde sie sehr weiblich, doch an ihrem Charakter änderte sich nicht viel. Sie heiratete Gender als Erwachsene, in den sie schon seit Jahren verliebt war. Schon früher hatte sie oft an ihm geklebt und sich hinter ihm versteckt, wenn es mal ernst wurde. Mit Jack hatte sie ein freundliches Verhältnis. Sie hätte nie mit ihm gesprochen, wenn Gender es nicht täte. Sie verließ mit Gender die Insel um aus ihrem tristen Leben zu fliehen. Wobei dieser Wunsch eher von Gender kam.
Ami Amstrong:
Status: Ist im Alter von 20 Jahren der Marine irgendwo im North Blue beigetreten.
Ami war wohl im falschen Körper, denn eigentlich hätte sie ein Junge werden sollen. Die Rothaarige zog sich auch eher an wie einer und damit war sie im krassen Kontrast zu Ultia. Auch zierten immer Pflaster und Verbände ihren Körper, die sie bekam, wenn sie sich wieder mit Jungs geprügelt hatte oder eine Mutprobe veranstaltete. Sie war also das, was man als Wildfang bezeichnete und hatte auch im Dorf diesen Spitznamen. Bei allen gefährlichen Dummheiten war sie die treibende Kraft dahinter. Später wurde sie dann ruhiger, aber ihr Temperament ging trotzdem immer wieder mit ihr durch. Sie war die einzige der drei, die es mit Jack in Sachen Kampf aufnehmen konnte. Dies änderte sich jedoch in dem Moment, in dem Jack mit dem Training anfing und an Kraft gewann. Sie und Jack waren wie Feuer und Wasser, immer am streiten und jeder musste dem anderen beweisen wer toller ist. Sie verließ ihre Heimat um zur Marine zu gehen. Da ihr die Marine auf den Sternen Inseln zu weich war, suchte sie woanders nach einer Basis, die ihrem Bild besser entsprach.
Gender Rich:
Status: Heiratete mit 19 Jahren Ultia und verließ die Insel.
Ein dickerer Junge mit kurzen braunen Haaren. Anders als sein Name vermuten lässt, gehört seine Familie eher zur Unterschicht. Deswegen hatte er immer den Wunsch, mehr aus sich und seinem Leben zu machen. Außerdem war er sowas wie Ultias Beschützer, in allen Abenteuern die den Vieren einfielen. Selbst wenn sie bei irgendwas erwischt wurden, nahm er eher die Schuld auf sich, als Ultia ans Messer zu liefern. Er war es der sich mit Jack als erstes anfreundete. Die beiden waren ein Herz und eine Seele. Als er älter wurde, nahm er dramatisch ab und heiratete sogar Ultia, die schon lange in ihn verliebt war. Seine Gefühle für sie entdeckte er recht spät und auch die Gefühle die Ultia für ihn hatte bemerkte er nicht sofort. Mit ihr verwirklichte er seinen Traum und verließ die Insel, um nach dem Glück zu suchen.
Geburtsort: Calm Belt
Geburtsinsel: Keine Insel
Geburtsozean: Calm Belt
Persönlichkeit
Interessen: Es gibt vieles, was der Haimensch interessant findet. So steht er dem Neuen immer mit offenen Armen gegenüber. Er lässt sich zum Beispiel von Technik jeder Art begeistern und berühren. Das gilt für Waffen, wie auch für normale Haushaltgeräte. Je ausgefallener und zukunftsorientierterer, umso besser. Alles was er nicht kennt und von dem es nur Gerüchte gibt, möchte er einmal gesehen oder erforscht haben. Wobei er nicht selber an Technik rumbastelte, sie zu sehen reicht ihm völlig. So hörte er gerne Geschichten von One Piece oder dem sagenumwogenden All Blue zu. Da ist es nur natürlich, dass die Grand Line eine besondere Faszination auf ihn auswirkt. Als Kind gab es kaum Abende, wo er seine Eltern nicht nach jenem Meer ausfragte. Dabei ist der größte Interessenbereich seine ursprüngliche Heimat, die Fischmenscheninsel. Infos die er von der Fischmenscheninsel bekommt saugt er auf, wie ein Schwamm. Leider sind im North Blue nur spärliche Informationen über das Geschehen, über das Meer hinter dem Rivers Mountain vorhanden. Und das macht jede Info und mag sie noch so klein sein zu einem Riesenfund für ihn. Nicht zuletzt findet er das Meer in all seinen Formen und Farben selbst bewundernswert. Dieses riesige Wasser, das fast die ganze Welt bedeckt und so viele Fische und andere Lebewesen beheimatet. Nur dort kann so eine fantastische Rasse wie seine entstehen und leben. Außerdem ist er ein begeisterter Kämpfer und jeder der sich Kämpfer nennt, bekommt auch von Jack ein wenig Aufmerksamkeit. Natürlich nur solange wie er glaubt, die Person sei ihm gewachsen. Der Faustkampf ist für ihn die Königsdisziplin die er so liebt. Da er ein Hai-Fischmensch ist liebt er Fleisch ganz besonders und das fast auf jede erdenkliche Art. Ob gebraten, gegrillt oder paniert, Hauptsache Fleisch. Die Art des Fleisches ist auch nicht von allzu großer Wichtigkeit. Es darf nur nicht von Menschenrassen und Haien sein, sonst isst er alles.
Desinteressen: Als erstes muss man sagen, dass er alle Arten von Menschen öde und langweilig findet. Irgendwie sehen sie alle gleich aus. Es gibt keine besonderen Formen oder Farben. Jeder hat zwei Beine, zwei Arme und einen Kopf. Noch dazu haben sie nichts Übernatürliches oder gar Faszinierendes an sich. Sie sind schwach und nicht in der Lage unter Wasser zu atmen oder dem Druck der Tiefe standzuhalten. Und keiner kann jemals körperlich, was ein anderer seiner Rasse kann. Anders als seine Spezies, wo es welche gibt, die Elektrizität oder Tinte abgeben können oder Steine zerbeissen. Und genauso uninteressant findet er die Menschenfrauen mit ihren Reizen. Aus irgendeinem Grund könnte die schönste Frau der Welt vor ihm stehen und es kümmert ihn überhaupt nicht. Von seinem Vater hörte er Geschichten von den Teufelsfrüchten, die es geben soll. Ihre Kräfte sind nicht ohne, aber der Preis ist zu hoch. Er könnte nie auf das schwimmen verzichten und so würde er nie eine essen, selbst, wenn sie ihm unter die Nase gehalten wird. Ein weiterer Punkt ist der Besitz. Nicht dass Geld uninteressant wäre, doch zu viel Besitztümer würden nur behindern und belasten. Außerdem kauft man eh immer Sachen ein, die man nicht braucht und sich nur für den Moment einbildet. Jack will nur so viel Geld, wie er auch wirklich braucht und auch mitnehmen kann. Desweiteren findet er es langweilig, immer an einem Ort zu bleiben und zu leben. Nachdem er auf sich allein gestellt ist, hat er sich vorgenommen, ein wenig mehr von der Welt zu sehen. Da er von seinen Eltern immer Schauergeschichten über Menschenhändler gehört hatte, hat sich über die Jahre ein regelrechter Hass gegen sie entwickelt. Das Letzte was zu erwähnen wäre, ist seine Meinung zu Traditionen. Sowas findet er veraltet und man muss loslassen können. Bräuche wie sie bei der Hochzeit seiner Freunde zu Hauf auftraten, findet er sowas von unnütze. Sie schränken einen nur ein und verhindern, dass etwas Besseres seinen Platz einnimmt. Doch es gibt hier auch die besondere Ausnahme. Sein Kampfstil muss immer traditionell bleiben. Einen Kampf mit Pistolen oder Gewehren findet er plump und feige, da es nicht von Kampfgeist zeugt. Schwerter oder andere Nahkampfwaffen sind schon besser, aber nichts geht doch über den Kampf mit den Fäusten.
Mag: Sein Volk, die Fischmenschen und die Meermenschen, den Kampf mit den bloßen Fäusten je brutaler desto besser, Geschichten von Legenden und Sagen, Reisen und die Welt sehen, Technologie, Fleisch.
Hasst: Die menschliche Einfachheit, unnötige Geldausgeberei, zu lange an einem Ort verweilen, unnötige Traditionen, Arroganz bei der nichts dahinter steckt, Fernkämpfer und Menschenhändler.
Auftreten: Das Auftreten des Fischmenschen ist immer selbstsicher und freundlich. Sein Gang ist aufrecht und ein wenig von Stolz erfüllt. Doch ein richtig stolzieren ist es nicht, da er nicht zu überheblich wirken möchte. Er ist wer er ist und so verhält er sich immer. Sich zu verstellen, um etwas zu erreichen, liegt ihm nicht und sowas würde er nie tun. Dabei ist er immer von Anfang an gerade raus. Auch hat er gelernt was es bedeutet Respekt zu haben. Wer also ihn respektiert, kann das gleiche erwarten. Allgemein ist er immer recht fröhlich und zeigt die blanken Zähne, in einem Lächeln verpackt, auch gerne her. An sich macht er auch gerne schon zu Beginn einer Begegnung ein paar Späße um das Eis zu brechen, sei es bei Verkäufern oder potenziellen Freunden. Oder aber, wenn er die Aufmerksamkeit auf sich gezogen hat, lässt er einen flotten Spruch von den Lippen. Er ist es aber ebenso gewohnt, erst mal angestarrt zu werden mit offenem Mund. Auch dann macht er Scherze und gibt schlagkräftige Argumente von sich. Daran erkennt man, dass er sehr wohl ein soziales miteinander braucht und, da er nicht vereinsamen will. Seine Lust zu morden verbirgt er meist recht gut, ohne dass die Menschen was davon mitbekommen. Nur ab und zu gibt es Menschen, die seine Gelüste spüren und erschaudern wenn er an ihnen vorbei geht. Doch kann er auch anders. Wenn er dann einen Raum betritt spüren alle seine Mordlust und eine böse Aura geht von ihm aus. Besonders einfache und schwache Menschen bekommen dann eine Gänsehaut und einige verlassen dann sogar das Gebiet in dem sich der Hai-Mensch aufhält. Es ist noch zu erwähnen, dass er es nicht besonders mag sein Gesicht zu verbergen. Er zeigt offen und immer wer er ist und von wo er herkommt. Sich zu verkleiden um nicht aufzufallen ist im zuwider. Aber auch hier zählt, ist es der leichteste Weg so wird es gemacht.
Verhalten: Ein eindeutiges Verhalten hat der Hai-Mensch eigentlich nicht. Tatsächlich reagiert er auf das, was ihm wiederfährt und gerade geschieht. Zu Anfangs ist er, egal zu wem auch immer, nett und zuvorkommend. Gegebenenfalls spaßig und leicht frech, wie es nun mal seine Art ist. Ist dort nun jemand, der es gut mit ihm meint, dann wird er einen guten Gesprächspartner haben. Einem lustigen Gespräch über die Neuigkeiten und Legenden steht auch nichts im Weg, wenn alles ruhig ist. So schließt er auch schnell neue Freundschaften und findet Bekanntschaften, die ihm eventuell hilfreich sein können. Doch dies ist eher ein Zufallsprodukt, als geplante Schachzüge. Soweit kann man schon sagen, dass man so eine oder ähnliche Reaktion erwarten kann. Doch sollte ihm jemand blöd kommen, arrogant sein oder sogar rassistisch, dann kann entweder ein Sturm losbrechen oder er sagt etwas und zieht sich zurück. Im besten Fall kontert er nur mit einem bösen Spruch oder einem bösen Scherz. Im schlimmsten Fall beißt er dir sofort den Kopf ab. Doch achtet er dann sehr wohl darauf, dass er nicht gleich von jedem gesehen wird, denn das ist schlecht für sein Image und er muss eventuell den Ort schneller verlassen, als er es eigentlich wollte. Man muss aber dazu sagen, dass es ihm nichts ausmacht, gesucht zu werden. Daher ist auch der Zeitpunkt entscheidend, ob er grob wird oder nicht. Da Jack immer den einfachsten Weg wählt ist also der Zeitpunkt extrem wichtig. So wie er Zeit braucht oder nicht wird er Morden oder nur seinen Gegenüber verwunden. Sollte man ihn angreifen, wird er sich auf jeden Fall verteidigen und man muss dann bedenken, dass er immer kämpft um zu Siegen. Und wenn er kämpft sorgt sein brutaler Kampfstill oft für schlimme Verletzungen. Das ist sogar etwas was er oft gerne mit Absicht herbeiführt damit sich seine Opfer ein Leben lang an ihn erinnern. Es gibt aber auch Tage, an denen er generell mies drauf ist. Dann ist er zwar immer noch freundlich aber abweisend. Noch ein Punkt ist zu beachten, wenn man ihm gegenüber tritt. Man sollte kein Menschenhändler sein und falls man es doch ist lieber schweigen. Jack reagiert sehr aggressiv auf solche Menschen und wird entgegen aller Bedenken und Vorsicht versuchen diese Menschen zu töten, zu schänden und zu vernichten.
Wesen: Jacks Wesen ist durch seine Triebe gesteuert. Wenn er plötzlich Lust bekommt, zu kämpfen, dann tut er das. Auch würde er nie einem Kampf aus dem Weg gehen, sei es gegen einen oder mehrere. Doch normalerweise ist er eigentlich recht berechenbar. Er tut, wozu er gerade Lust hat oder macht das, was sich so ergibt. Komplizierte Sachen versucht er zu meiden. Und nicht nur dass, auch manche Gepflogenheiten der Menschen sind ihm oft unverständlich. Es fängt bei einfachen Sachen an wie z.B. das zusammenstoßen von Bierkrügen. Er verzichtet darauf da er dann schneller trinken kann. Er liebt einfache Dinge und macht sich auch gerne die Dinge einfach. Sollte zum Beispiel kein Schiff da sein, das ihn von A nach B bringt, schwimmt er einfach. Auch kam es in der Vergangenheit oft vor das wenn er keine Tür in ein Haus gefunden hat, dass er sich selbst eine gemacht hat. Solange es vorwärts geht und nicht rückwärts, ist es ihm gleich wie etwas erledigt wird. Dies beinhaltet auch das Begehen von Straftaten. Sollte er mal kein Geld haben, kann es sein, dass er dem Nächstbesten den Kopf abbeißt und ihn um seine Geldbörse erleichtert. Und sollte er nichts zu essen haben geht er entweder jagen oder er geht in die nächste Kneipe und frisst sich voll. Dann haut er ab ohne zu zahlen. Ob der Wirt das überlebt hängt von seiner Laune und der Situation ab ob er noch an diesem Ort bleiben will. Und solange er seinen Zielen näher kommt, hat er auch kein Problem damit Unschuldige abzuschlachten. Dabei kann ihn fast nichts aufhalten. Denn diese Ziele verfolgt er ohne Umwege und ohne Reue für seine Taten. So macht er weder vor Frauen noch vor Kindern halt. Nur eine Person vor der er wirklich Respekt hat könnte ihn zügeln. Man kann also getrost sagen, dass er eiskalt ist und über Leichen geht. Dazu kommt noch das er seine Opfer gerne leiden und bluten sieht. Einem besiegten Gegner Arme und Beine auszureißen, um ihm dann beim Sterben zuzusehen ist auch noch relativ normal in Jacks Welt. So gibt es auch nichts, was er nicht tun würde. Wenn er vor zwei Wegen stehen würde, würde er den schnelleren und einfacheren wählen. Selbst wenn es bedeutet, eine ganze Insel auszulöschen und hunderte Menschen zu töten. Ein weiterer Trieb ist aber auch das gesellige Beisammen sein. Er braucht ab und wann menschliche Bindungen, mit denen er sich austauschen kann und eventuell einen Heben. So kann er gerade in Feierlaune sein und von dem mordenden Monster ist keine Spur mehr.
Lebensziel: So hat es sich Jack zum Ziel gemacht, ein berühmter Mann zu werden, den die ganze Welt kennt. Dies ist sein vorrangiges Ziel und wie er es erreicht, ist ihm egal. Ein weiteres Ziel ist der Besuch der Fischmenschen-Insel. Er möchte endlich die verschiedenen Formen und Arten der Untersee-Bewohner mit eigenen Augen sehen.
Stärken und Schwächen
Stärken: Seine größte Stärke ist wohl seine generelle Überlegenheit zu den Menschen. Da er zehnmal stärker, als ein normaler Mensch ist, ist er diesem überlegen und hat deutlich mehr Möglichkeiten. Sollte er mal auf der Flucht sein, so kann er sich einfach einen Weg durch Wände bahnen oder die tragenden Pfeiler eines Hauses zum Einsturz bringen, um seinen Häschern zu entkommen. Ein weiterer unglaublicher Vorteil ist die Fähigkeit im Wasser zu atmen. Egal wie man es einsetzt, somit hat er immer einen Vorteil in einer Welt, die fast nur aus Wasser besteht. Im Wasser kann er sich besser und schneller bewegen, was dazu führt, dass er nicht zwingend ein Schiff braucht, wie die Menschen. Diese Fähigkeit hatte ihm in der Vergangenheit immer Geld und Ärger erspart. Von den Fähigkeiten seines Volkes abgesehen, ist er ein Meister der Improvisation. Auf rasche Veränderungen, die keine guten Ergebnisse bringen, findet Jack immer einen Weg die Situation zu wenden und sogar zu seinem Vorteil zu drehen. Ständig zeigt der Tigerhai was für eine Fülle an Ideen- und Einfallsreichtum er im Kampf und im Leben hat. Aus vielen Optionen, die ihm zur Auswahl stehen, kann er meist eine gute wählen und sich aus Affäre ziehen oder seinen Gegner zertrümmern. Durch das Training mit seinem Vater und sein eigenes Training kann er ohne Probleme in der freien Natur überleben. Gegen Wind und Wetter ist er abgehärtet und so ist es nicht tragisch, wenn er mal draußen übernachten muss. Auch weiß er, wie man Feuer macht oder sich an den Sternen orientiert. Das er für seine Opfer nichts empfindet, würden die meisten als abnormal betiteln. Er selbst denkt aber das dies sehr wohl eine Stärke ist. So kann er immer 100% geben und muss sich nie zurückhalten, da er es eh nicht bereuen wird. Seine freundliche Art hat ihm auch schon so manche Türen geöffnet, wobei das nicht so beabsichtigt oder gar geplant war. Dadurch kam er aber schon oft an gratis Verpflegung und Unterkunft. Ein Punkt ist ein heikler, da man ihn als Stärke und als Schwäche ansehen kann, seine Geradlinigkeit. Wenn es das leichtere war, ging er Ärger aus dem Weg oder aber stahl sich das Geld um eine warme Mahlzeit zu bekommen. Diese Einfachheit und Geradlinigkeit sorgte dafür, dass er nie komplizierte Wege ging oder sich Pläne zurechtlegte.
Schwächen: Der Fischmensch hat wahrlich einige Schwächen und einige sind gefährlicher als andere. Eine der größten ist seine Selbstüberschätzung. Er glaubt nicht, dass es Menschen gibt, die ihm körperlich gewachsen sind. Gegen seinen Vater konnte keiner gewinnen und so denkt er auch, er kann nicht verlieren. Er übersieht dabei, dass Don lange und hart trainiert hat und auch Hauptmann der Neptun Armee war. Und er denkt er wäre das einzige Monster weit und breit, das dazu fähig ist, Menschen wie Vieh abzuschlachten. Dieser Irrglaube sorgt auch dafür, dass er, wenn er einem scheinbar freundlichen Menschen begegnet, ihm auch bald vertraut. Er denkt nicht daran, dass jener neue Freund ihn verraten könnte und ihn durch List und Tücke zu Fall bringt. Das bringt uns zu einer weiteren Schwäche, die ebenfalls zu der Liste zählt. Tricks und Finten sind, in der Welt der Menschen, eine gängige Art zu leben und zu kämpfen. Und in beiden Fällen ist Jack wohl prädestiniert darauf, in solche Fallen zu tappen. Komplizierte Sachen liegen dem Fischmenschen nicht. Er liebt es eher einfach und geradeaus. Das macht ihn zu keinem guten Strategen und Anführer. Und da er nicht so gut im Voraus planen kann, ist bei ihm auch mit sowas nie zu rechnen. Er hat es sich auch schon bei so machen Menschen verscherzt weil er die einfachsten bräche ignoriert und sogar ins lächerliche zieht. Da er sie auch nicht lernen will wird er immer wieder auf eine Wand bei den Menschen stoßen denn, denen sind ihre Gepflogenheiten wichtig. Ein weiterer Punkt sind die Fernkämpfer, die ihn wohl immer auf Trab halten werden. Er kennt zwar Techniken, um eine gewisse Ferne zu überwinden, aber gegen geborene Scharfschützen kann er nur in Deckung gehen. Da der Fischmensch nur recht kaltes Klima kennt, ist für ihn zu große Hitze erst mal lähmend. Es dauert eine gewisse Zeit bis er sich an sie gewöhnt hat. Was als Letztes noch zu sagen wäre, ist sein Drang immer den einfachsten Weg zu wählen. Jemand, der das durchschaut hat, kann Jack binnen kürzester Zeit berechnen. Und diese Berechenbarkeit ist sowohl im Kampf als auch im täglichen Leben ein Schwachpunkt.
Klassen
Kampfklasse: Schläger
Jobklasse: Keinen
Biographie
Prolog: Das Spiel mit dem Feuer
Würde man die Fischmenschen fragen wann die schlimmste Zeit in ihrem Leben war, dann würden sie vermutlich sagen, dass es anfing mit Gol D. Rogers Tod. Doch war es auch davor kein Zuckerschlecken, denn immer wieder kamen Menschen runter, nahmen sich Sklaven und verschwanden wieder an die Oberfläche. So lebten die Fischmenschen und Meerjungfrauen in der Angst, der nächste zu sein. Besonders beliebt waren junge Meerjungfrauen und Fischmenschenkinder. Und so lebte auch das frische Paar Raiken in Angst. Irina war bekannt für ihre Schönheit und Anmut. Megalodon, Hauptmann der Neptun Armee, fürchtete jeden Tag, dass ihm die Nachricht zugebracht wird, sie sei nun weg. Und es gab noch einen Grund mehr sich Sorgen zu machen, Irina trug ein Kind in sich. Für die Sklavenhändler war sie wohl der Jackpot, genauso wie sie für Don einer war. Oft kämpfte er, um die Menschen aus der Blase zu vertreiben, in der sich das Volk der fischartigen Lebewesen gesammelt hatte. Und mit jedem Gedanken an seine Frau und sein Ungeborenes wurde er brutaler. Doch wie lange würde das noch so weitergehen können? Bisher hatten die beiden immer Glück gehabt, doch wie lange dies noch hielt, war ungewiss. Und so kam die Nacht, in der sich der Wind für die beiden drehte und sich alles Veränderte. Es waren Menschen, die das Schloss knackten und das Haus Raiken betraten. Ihre Absichten waren niederträchtig und sie waren getrieben von Geldgier. Irina schlief seelenruhig in ihrem Bett und träumte von ihrem Kind. Die Gauner hatten, so glaubten sie, einen guten Job gemacht. Heute war der Hai-Mann nicht da, denn er war für die Nachtwache verantwortlich. Doch sie sollten kein leichtes Spiel haben, denn diese Nacht wachte der König selbst über seine Truppen. Und Megalodon das Riesenvieh war bei seiner Frau. Er bemerkte die beiden in dem Moment, als sie sein Haus betraten. Die Menschen bemerkten das Untier nicht, denn sie wählten die Nacht als perfekten Zeitpunkt. So hätte sie keiner gesehen, wenn sie ihre Beute mitgenommen hätten und geflohen wären. Nun wurde ihnen die Dunkelheit zum Verhängnis, denn sie sahen nicht, was sich in ihr verborgen hatte. Der Erste rannte gegen den Urzeithai-Fischmensch und ehe er merkte, dass ein Unglück geschehen war, Schlug sein toter Körper auf den Boden. Der Hai war außer sich vor Wut und so schlug er mit voller Kraft zu. Dem Zweiten war wohl bewusst geworden, was für einen Dämonen sie geweckt hatten, doch es war zu spät. Megalodon ließ ihn nicht mehr gehen und versperrte denn Weg nach draußen. Doch die Erlösung eines schnellen Todes gewährte er ihm nicht. Das Monster lies den Menschen leiden. Mit einem Durst nach seinem Blut quälte Don den nun so bemitleidenswerten Menschen bis er endlich starb. Als die Neptun Armee endlich eintraf, fanden sie etwas vor, das eher einer Metzgerei, als einem Familienhaus glich. Einige jubelten über das Massaker und andere erbrachen sich deswegen. Das Haus zierte nun ein Rot und Fleischfetzen. Nicht mal die leblosen Körper hatte der Hauptmann ganz gelassen in seiner Raserei. Was ihm erst viel später klar wurde, war, dass seine geliebte Frau alles sah. Und so wollte er nie von ihr gesehen werden. Und sie wollte ihn so nie sehen. Nach dieser Nacht war ihnen beiden eins klar, hier konnten sie nicht bleiben. Denn der Hai wollte kein Monster mehr sein. Doch wo sollten sie hin. So verlies die Bestie des roten Wassers die Armee, um mit seiner Frau fortzugehen. Und beide verließen die Fischmenschen Insel, denn hier hielt sie nichts mehr da sie dort am meisten gejagt wurden. Und sie waren nicht ziellos unterwegs, denn der Große wusste, dass sie fast überall auf der Grandline gejagt und gehasst wurden. Also mussten sie runter von der Grandline und in einem der vier Blues ihr Glück versuchen. Mit Sicherheit würden sie dort auch auf Menschen stoßen die ihnen nicht freundlich gesinnt waren, aber dieses Risiko nahmen sie in Kauf. Dort war der Rassismus auf die Fischwesen am schwächsten und ihre Art recht unbekannt. Die Reise war voller Gefahren und für die hochschwangere Irina eine Tortur. Denn sie benutzten kein Schiff oder eine Fähre, da sie keine Aufmerksamkeit wollten, sondern schwammen den ganzen Weg selbst. So war es allerdings nicht klar, bei welchen der Blues sie ankommen würden. Keiner der beiden hatte die Fähigkeit, sie so zu lenken, dass sie an genau dem gewünschten Ort ankamen. Dass sie aber auf dem richtigen Weg waren, wussten sie, als sie das Calm Belt erreichten. Doch sie waren langsamer als gedacht und es trat ein, was beide fürchteten, Irinas Wehen. Und das ausgerechnet im Calm Belt, in dem es von Monstern und Seekönigen nur so wimmelte. In einer Unterwasserhöhle waren dann Stunden später Schreie eines Neugeborenen zu hören. Obwohl die Seekönige hier ringsum waren, nahm sich die Familie Zeit für ihren Sohn. Don, der Riese war nun in diesem Augenblick ein anderer, als er es noch vor einer Stunde war. Denn er hielt seinen schreienden Sohn in Händen, der ab jetzt sein Leben sein würde. Obwohl er ihn recht winzig fand, wusste er, dass dies sein Jackpot war. Und so erhielt der kleine Fratz seinen Namen, Jack.
Kapitel 1: Das ist es was wir Leben nennen
Nach ein paar Tagen in der Höhle brachen die Drei wieder auf. Irina hatte Klein-Jack im Arm, während der frischgebackene Vater die Spitze übernahm. Schon nach ein paar Tagen erreichten sie das Ende der stillen Zone und sahen ein weites und ruhiges Meer vor sich. Und so sollte auch die Insel sein, die sie wählen würden, oder zu mindestens das Dorf in dem sie leben wollten. Oft schwammen sie an lauten und überfüllten Inseln vorbei, die Irina mehr Angst machten als ihr Hoffnung gaben. So zog es das Dreiergespann Richtung Norden und sie sahen zum ersten Mal Schnee und Eis. Und ein weiteres Wunder wurde ihnen zuteil. Ein Leuchten, das die Nacht erhellte und sogar bis zum Meeresgrund reichte, lies die Familie auftauchen. Dort erhob sie sich, die weiße Stadt. Leuchtend wie der Mond und doch so friedlich. Doch so sehr sie der Anblick auch fesselte, so wussten sie, dass dies wohl nicht die Insel ihrer Träume war. Eine so bebaute Insel wollten sie meiden und sie wären auch fast wieder untergetaucht, hätte Irina nicht die anderen Inseln bemerkt. Sie erkannte dass es eine Inselgruppe war und an einem Ufer der größten der drei Inseln war ein friedliches kleines Dorf. Menschen waren dort, fingen Fische und bearbeiteten die leuchtenden Bäume. Die Kontaktaufnahme übernahm die Meerjungfrau, auch wenn sie ein wenig Angst hatte. Der riesige Hai war dafür wohl ungeeignet und sie wollten ja nicht, dass er die Menschen verschreckte. So tauchte die liebliche Fischfrau direkt neben einem Fischer auf. Dieser konnte seinen Augen nicht trauen und machte ein geschocktes Gesicht. Doch von Angst war nichts zu sehen. Tatsächlich war er ein Quassler, der mit Irina fast eine Stunde redete und sich über den Besuch aus der Grandline riesig freute. Sie erklärte ihm ihre Situation und nebenbei tauchten immer mehr Schaulustige auf. Und es wurden noch mehr, als sich auch Don mit dem kleinen Jack auf dem Arm zeigte. Die Nachricht ging durchs ganze Dorf und selbst die, die schliefen kamen später zum Ufer. Ein älterer Herr bot ihnen an, heute Nacht bei ihm zu bleiben und sich von den Strapazen ihre langen Reise zu erholen. So kam es, dass die Drei zum ersten Mal in einer menschlichen Behausung schliefen. Obwohl Megalodon immer ein offenes Auge hatte, nur zur Sicherheit. Doch es blieb ruhig, denn diese Menschen kannten keinen Rassismus gegenüber den Völkern der Meere. Eher waren sie begeistert so etwas Seltenes bei sich zu haben. Der Morgen wurde mit einem Festessen zu Ehren der neuen Bewohner von Lichtspiel, dem Dorf in der ersten Bucht von Gealach gestartet. Der Riese konnte seinen Augen nicht trauen, denn diese Menschen waren so anders, als die, die er bisher sah. Freundlich, liebevoll und ohne Hass oder Angst auf sie. Nebenbei ging das Bankett bis zum Abend und tief in die Nacht hinein. Und so wurde beschlossen, dass die Familie derweilen beim Dorfältestem unterkommen konnte. Und auch der Aufenthaltsort der Drei war nun kein Rätsel mehr, denn sie befanden sich im North Blue. So fing Don als Fischer an zu arbeiten und Irina kümmerte sich um Jack, der von all dem noch nichts mitbekam.
Kapitel 2: Ironie
Es sind einige Jahre vergangen, seit das Dreiergespann die Sterneninseln erreichten. Und es hat sich auch einiges getan in diesen sieben Jahren. Die Familie hatte ein Haus, das halb im Wasser stand und halb auf dem Land. Don baute es selbst aus Stein und Holz der Insel. Er war inzwischen fester Bestandteil der Fischerszene und Holzfällercamps. Auch in allen Wirtshäusern wurde er gern gesehen. In der Bevölkerung hat er den Spitznamen „der sanfte Riese“ bekommen, da er so hilfsbereit und freundlich war. Irina war inzwischen über 30 und konnte sich nun Dank geteilter Flosse mühelos auf dem Festland bewegen. Wenn sie lange Kleidung trug, erkennte man nicht mal mehr, dass sie von jenem Volk war. Sie verkaufte selbstgestickte Tücher, Taschen und anderem Krims-Krams auf der ganzen Insel und sogar auf Baile. Denn auch dort war die Frau und der Rest der Familie mittlerweile gern gesehen. Und Jack ist ein kleiner Haifisch geworden, der wie alle Kinder in seinem Alter nur Blödsinn im Kopf hatte. Wenn man ihn jetzt so sah, währen anderen ihrer Art wohl die Augen aus dem Kopf gefallen. Denn er spielte oft mit den Nachbarskindern, die natürlich menschlicher Natur waren. Diese Kinder waren Ami, Genda und Ultia. Jack ergänzte die drei hervorragend und das Quartett hatte schon so manchen Ärger gemacht. Und so leben die Drei und sonnten sich in ihrem Glück. Doch sollte sie ihre Vergangenheit doch einholen, denn eine Piratencrew hatte ein Auge auf die Familie geworfen. Auch wenn sie hier im North Blue nicht als Sklaven taugten, konnte man sie dennoch gut als Attraktion zur Schau stellen. Und diesmal war die Planung besser, als von den Entführern von vor fast acht Jahren. Denn der Große saß heute im Wirtshaus Silbermond und trank mit den Arbeitern der Spätschicht einen über den Durst. Irina war noch wach und bereitete alles für den nächsten Tag vor. Als die Tür aufflog und eine Hand voll Männer das Haus stürmten, entglitt ihr nur ein kurzer Schrei. Denn der Erste schnitt ihr die Kehle durch, um den Lärm zu unterbinden. Hätte sie keine lange Hose angehabt, hätten die Männer gesehen, dass sie kein gewöhnlicher Mensch war. Und hätten sie es gewusst, hätten sie sie am Leben gelassen. So nahmen sie aber nur den kleinen Jack mit, der nicht wusste wie ihm geschah. Der Schrei, der nun toten Irina, hatte aber dennoch was bewirkt. Durch ihn angelockt kam ein Nachbar vorbei, um zu sehen, was los war. Was er vorfand ließ ihn erst einmal erschaudern, ehe er Alarm schlug. Als Don davon hörte, brach er gleich auf und rannte zu seinem Haus. Was er dort sah, konnte er nicht glauben. Seine Frau, seine geliebte Frau lag vor ihm, blutend, tot. Er konnte es nicht fassen, dass er es nicht verhindern konnte. Der Schock saß so tief, dass er erstarrte und reglos da stand. Kein Schrei der Verzweiflung, kein Weinen um seinen Verlust. Nur noch ein leerer Blick, der auf die Leiche Irinas gerichtet war. Unter dessen war Jack schon auf dem Piratenschiff unter Deck an einen Holzbalken gekettet. Er weinte bitterlich, da er mitansehen musste, wie seine Mutter vor seinen Augen getötet wurde. Und er weinte um sich, da er Angst hatte und nicht wusste was mit ihm geschah. Die Piraten hatten es eilig, denn in der Nähe war die Marine und sie wussten, dass ihr Eindringen nicht unentdeckt geblieben war. So lichteten sie den Anker und verließen zügig die Bucht. Doch kurz bevor sie es schafften, erschien ein anderes Schiff, welches um einiges größer war, als das irige. Es schienen ebenfalls Piraten zu sein, doch was sie vorhatten war nicht bekannt. Und das Donnern der Kanonen beider Schiffe lies die Nacht aus ihrer Stille erwachen. Holz und Fleisch flog durch die Luft und Jack, der immer noch angekettet war, biss sich vor lauter Angst in den Arm. Dann durchdrang ein kräftiger Schlag das Schiff der Entführer. Denn Don hatte sich aus seinem Schock gelöst und wurde wieder das Monster, das er vor vielen Jahren war. Tosend und schreiend zischte er durch das Wasser und durchschlug den Rumpf. Eine Bestie wütete nun in dem Schiff, getrieben von Wut und Angst. Als er seinen Sohn fand, hatte sich dieser in seinen Arm festgebissen. Don durchbiss die Ketten und befreite Jack, der noch immer nicht seinen eigenen Arm losließ. Danach sprangen sie beide von Bord ins Wasser und schwammen zum rettenden Ufer. Durch den Schaden, den der Hai verursachte und durch die Kanonenkugeln der anderen Piraten, bekam das Schiff Schieflage. Nun endlich tauchte die Marine auf und das Schiff, das den Entführern den Weg versperrte, verschwand. Die andere Crew konnte das nicht mehr und wer nicht im Gefecht starb wurde von der Marine einkassiert. Trotz der recht laschen Gesetze wurden sie zum Tode verurteilt, doch dies war nur ein schwacher Trost für die Zurückgebliebenen.
Kapitel 3 : Der Drang zu Töten.
Die Beerdigung von Irina war nur wenige Tage nach der Tragödie und die gesamte Insel war erschienen. Die Reden waren traurig und voller Schmerz. Doch es musste für die beiden Haie weitergehen. Und Megalodon traf eine Entscheidung, die ihm nicht leicht fiel. Er gab seinem Sohn Unterricht im Nahkampf. Seine selbst entwickelte Kampftechnik wollte er eigentlich nie weitergeben, aber so konnte sich Jack irgendwann mal selber verteidigen. Das Training war hart, doch Don kannte keine Gnade und so ließ er Jack unmenschliche Dinge machen, wie zu schwere Lasten heben oder Strecken ablaufen, die unmöglich in der erforderlichen Zeit geschafft werden konnten. Sogar in der Nacht holte der Vater seinen Sohn aus dem Schlaf, um ihn weiter zu stählen. Genauso war es nicht ungewöhnlich, dass sie tagelang in der Wildnis waren. Don trieb Jack zu immer mehr und immer mehr an. Jack hasste das Training und die Übungen, doch da er nur noch seinen Vater als Familie hatte machte er sie mit, da er nicht alleine sein wollte. Was sich aber schon nach einem Jahr deutlich zeigte, war der Trainingserfolg. Der kleine Tigerhai-Fischmensch wurde immer stärker und schneller. Was aber unter den ständigen Übungen litt, war die zwischenmenschliche Beziehung des Kleinen. Er hatte nun kaum Zeit für seine Freunde, die sich fragten was mit Jack los sei. Denn wenn er mal frei hatte, verzog er sich alleine in die Wälder. Was er dort tat wusste niemand. Nur er und die Tiere, die er fing. Unter Qualen ließ er sie sterben und bluten. Wer dies zu sehen bekam, der erkannte, dass in Jack was gestorben war, als seine Mutter blutend vor ihm lag. So biss er gerne Ratten die Köpfe ab oder riss Vögeln die Flügel aus. Während der Tat war er vorsichtig und achtete darauf, dass ihn niemand sah. Doch um die toten Körper scherte er sich nicht und ließ sie im Wald offen liegen. Und irgendwann fand ein Wanderer die toten Körper der Tiere. Schon alleine wegen der hohen Anzahl wurde er misstrauisch und gab der hiesigen Polizei Bescheid. Es dauerte dennoch Monate, bis sie herausfanden, dass Jack der Tiermörder war. Es kam raus als man ihm heimlich folgte, da seine Ausflüge in den Wald beobachtet wurden. Dieses Verhalten machte nun einigen Inselbewohnern Angst und auch die Polizei war geschockt, dass es sich um ein Kind handelte. Sie ließen den Tigerhai-Jungen gehen, unter der Bedingung, dass sein Vater besser auf ihn aufpassen müsse und sowas im Keim erstickt werden müsse. Doch das war Dons geringste Sorge, denn er erkannte die Symptome, da er einmal der gleiche war. Jack hatte seine Blutlust und Mordgier geerbt. Und hier konnte Jack sie auch niemals ausleben, denn anders, als er kann er nicht der hiesigen Armee beitreten und töten. Megalodon erkannte, dass es der Junge sehr schwer haben würde, wenn seine Zeit gekommen war. Um sich besser um ihn kümmern zu können und wieder mehr Familienvater zu sein als Trainer, lockerte er die Übungen und Jack konnte wieder mehr Zeit mit seinen Freunden verbringen.
Kapitel 4 : Ironie die Zweite
Es vergingen wieder Jahre und der kleine Jack wuchs zu einem stattlichen Hai heran. Inzwischen war er neunzehn Jahre alt und half seinem alt gewordenen Vater, wo er konnte. Auch zu seinen Freunden hatte er mittlerweile wieder ein gutes Verhältnis. Sie hatten sich sogar ein Gemeinschaftstattoo machen lassen, was sie für immer verbinden sollte. Doch war in den vergangen Wochen etwas passiert, was Jack nicht verstand. Denn Ultia und Gender hatten nur noch Augen für sich. Ami meinte, dass dies Liebe sei, doch das gefiel dem jungen Hai nicht. Er kannte sowas nicht und ohne passende Partner war das auch wohl nicht möglich. Und zu allem Übel beschlossen die beiden, zu heiraten und von hier fortzugehen. Und noch ein Ereignis sollte die vier auseinandertreiben. Den Ami wollte zur Marine. Sie wollte das Böse dieser Welt bekämpfen und da nun der große Piratenboom ausgebrochen war, suchte die Marine händeringend nach Leuten. Am letzten Abend, den die vier zusammen waren, tranken und feierten sie in der Kneipe. Es wurde gelacht und getanzt, getrunken und gegessen, bis in die Morgenstunden. Dann brach Ami auf nach Baile, von wo das Schiff zur Marinebasis ging, zu der sie wollte. Ein paar Wochen später heirateten Ultia und Gender. Die Feier war besonders prächtig, denn sie galten als das Traumpaar der Insel. Natürlich waren Jack und sein Vater auch eingeladen. Der junge Hai durfte sogar der Trauzeuge sein, obwohl er den Sinn dahinter nicht ganz verstand. In dieser Rolle fühlte er sich nicht wohl, doch er tat es der Freundschaft zuliebe. Auch auf dieser Feier wurde wieder viel getanzt und gelacht. Ami wurde vermisst, doch jeder wusste, dass sie in Gedanken da war. Als schließlich die Nacht dem Tage weichen musste, brach auch das glückliche Paar auf, um in der weiten Welt ihr Glück zu suchen. Da Jack somit jede Verbindung genommen war, bis auf seinen Vater, stürzte er sich in Arbeit und Training. So verstrichen einige Wochen und Tage bis ihm auffiel, das der Riese nicht mehr so konnte wie früher. Die Anzahl der Baumstämme, die er trug verringerte sich von Tag zu Tag. Plötzliche Schweißausbrüche und Kurzatmigkeit waren auch Zeichen, die der Tigerhai zu deuten wusste. Er erkannte, dass sein alter Herr krank war. Am Anfang hatte Don noch versucht, es zu verbergen, doch schon nach zwei Wochen war es jedem aufgefallen. Doch trieb er sich selbst zum weitermachen an, wissend, dass wenn er diese Welt verlassen würde, die alte Blutgier von Jack erweckt werden würde. So gestand er sich auch selber nicht zu, dass was nicht stimmte, bis zu dem Tage, an dem er morgens fiebrig und schweißgebadet aufwachte. Jack holte den Arzt und dieser untersuchte ihn, doch konnte er nichts finden was den Infekt ausgelöst haben könnte. Am Abend dann begann Blut aus Megalodons Kiemen zu laufen und die Häute zwischen seinen Fingern fingen an zu reissen. Wieder kam der Doc und wieder konnte er nichts machen, da er so etwas noch nie gesehen hatte. Aber Don war diese Krankheit wohl bekannt. Auf der Fischmenscheninsel ist sie unter Fischverfall bekannt. Diese Krankheit greift die Fischzellen an und zerstörte sie. Auf Ihrer Heimatinsel ist diese Krankheit heilbar, aber hier war Don zum Sterben verurteilt. In den nächsten Tagen verschlechterte sich sein Zustand dramatisch und alles was man tun konnte war sein Leiden mit Tabletten und anderer Arznei zu lindern. Als dann die Haut sich auch noch ablöste und der Gigant schreckliche Schmerzen leiden musste, war das letzte Stadion erreicht. Am nächsten Morgen war es vorbei und Jack war Waise. Megalodon wurde direkt neben seiner Frau beerdigt und damit war für Jack aller Halt fort. Immer öfter lechzte er nach Mord und Totschlag. Nachts wachte er schweißgebadet auf und wollte töten. So konnte er nicht weitermachen, denn hier in seinem Heimatdorf wollte er nicht töten. Also blieb ihm nur eine Wahl, er musste weg. Aber wo sollte er schon hingehen? Er überlegte eine Weile zur Marine zu gehen, doch diesen Gedanken verwarf er ebenso schnell wie er gekommen war. An dem Tag, an dem er dann doch beschloss zu gehen, verkaufte er all seine Sachen und das Haus, nur das Nötigste nahm er mit. Seine erste Station war Baile. Von dort aus schlich er sich auf ein Schiff das in See stach. Nur wusste er nicht wohin es ging.
Charakterbild

Schreibprobe
Epilog: Der Begin von Allem
Endlich sah er eine Insel als er Durch einen der Risse im Schief lugte. Es waren Tage vergangen seit sich Jack auf dieses Schiff geschlichen hat und es gingen ihm langsam die Lebensmittel aus. Seit er auf dem Schiff war hatte er sich in den hintersten Teil unter Deck verkrochen. Da das Schiff so groß war und er bei der Fracht saß kam nur ab und zu ein Matrose vorbei um nach dem Rechten zu sehen. Der Haimensch musste jedes Mal mit sich ringen dem Kerl nicht den Kopf abzubeißen. Doch er wusste wenn der Mann nicht dahin geht wo er herkam, müsste er verfrüht von Bord. Also versteckte er sich und lies den Seemann gehen. Doch viel schlimmer als der Drang zu töten war die unendliche Langweile hier drin. Hätte er auch nur eine Ahnung gehabt wo sich die nächste Insel befand wäre er von Bord gegangen und geschwommen. Doch da er über keine derartigen Fähigkeiten verfügte musste er warten, denn das was der schnellste weg. Doch nun war eine Belebte und volle Insel in Sicht und Jack packte sein Hab und Gut zusammen. Endlich komme ich von diesem Drecks Kutter runter. Während er dies dachte war er schon auf dem Weg nach oben und ihm war egal wer ihn sah. Doch der Fischmensch hatte Glück den es war schon dunkel draußen und die Gänge wahren Leer. Er schaffte es sogar bis an die Oberfläche ohne auch nur einem Menschen über den Weg zu laufen. Doch sein Glück endete als er die frische Luft roch. Kaum das er aus dem Gang raus kam stand er einem Mann gegenüber der auch noch eine Lampe in der Hand hielt. Ach du heiliger Fischmensch. Der Mensch konnte sein ganzes Gesicht sehen und hatte wohl auch erkannt, dass Jack nicht zum Personal gehörte. „Halt wer sind sie“ brüllte der Seemann und versuchte dem Haimenschen den Weg zu versperren. Doch dieser war schneller und rannte den Menschen einfach um. Mit ein paar schritten war er am Ende das Schiffes und dem Wasser so nah. Doch Jack konnte nicht wiederstehen und musste sich umdrehen. Der Mensch hielt sich den Kopf und versuchte wiederaufzustehen. Als er den Fischmenschen erblickte fing er wieder an zu Brüllen “Stehenbleiben du kommt hier eh nicht runter“. Jack entglitt ein böses grinsen. “Wenn du dich da mal nicht irrst“ sagte er und mit einem Platsch war er im Wasser. „Mann über Bord“ drang es noch zu Jacks Ohren doch dies interessierte ihn nicht. Auch dass nun Lichter das Wasser absuchten ließ ihn Kalt und er tauchte einfach ab. Nach nur wenigen Minuten war der Hai-Fischmensch an der Insel angekommen und stieg eine Leiter hoch, die wohl zu einem Dock gehörte. Ein Bärtiger alter Mann pisste neben ihm gerade ins Wasser aber blickte voller Verwirrtheit Jack an. Na toll und ich bin gerade darin Geschwommen. „Alter Mann wo bin ich hier gelandet?“ fragte Jack in einem recht höflichen Ton. „Ahm das ist Casino Town“ antwortete der alte Zausel. „Danke“. Mehr kam nicht mehr aus Jack raus und er schritt in die hell erleuchteten Straßen.
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