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  1. #1
    Piratenkapitän Avatar von Vladimir
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    Standard 1. Kapitel: Clowns, Freaks und andere Gestalten


    Mit einem Blick voller selbstgefälliger Zufriedenheit betrachtete Vladimir Nukpana sein Spiegelbild, während er sein langes schwarzes Haar zu einem straffen Zopf zusammenband. Ein leichtes siegessicheres Lächeln schmückte seine Lippen, während er an den Verlauf des gestrigen Tages zurückdachte. So war der gestrige Tag doch ein voller Erfolg gewesen, nicht nur dass sein Opfer ein kleines vermögen mit sich trug, Vlad hatte das Glück gehabt sein neues Vermögen sofort gewinnbringend investieren zu können. Ein letztes Mal rückte der Mann seine Weste zurecht, bevor er sich seinem Spiegelbild abwandte und sich nach unten begab. Seine Schicht im goldenen Apfel begann heut erst um Elf, sodass der Indianer auf seinen Weg nach unten ein gut gefülltes Gasthaus vor sich fand. Mit einem leichten Lächeln begrüßte er die anderen Bediensteten des Gasthauses, wobei es sich in dieser Stunde um 2 gut aussehende Damen handelte, einer bezaubernden fast lieblich wirkenden Blondine und einer feurigen Schwarzhaarigen, ein ungleiches paar welches in Kombination fast immer für ein gut gefülltes Gasthaus sorgte und somit die Einnahmen des goldenen Apfel besonders lukrativ machten. Leider zogen die beiden nicht nur gut gesinnte beziehungsweise gut betuchte Edelmänner in den Laden, es sie zogen auch den Abschaum in form von irgendwelchen Matrosen und sonstigen Gesocks an, die einfach keine Ahnung hatten, wie man mit Frauen sprach. Mit einen Abwertenden Blick betrachtete er auch eine kleine Gruppe von Matrosen, die gerade dabei war sich auch die letzte Gehirnzelle mit irgendeinem billigen Rum aus dem Kopf zu schwemmen. „Ignorantes Pack, wie kann man nur dieses Spülmittel von Alkohol trinken, dabei gibt es hier doch so einen vorzüglichen Hauseigenen Rum.“ dachte sich der zukünftige Pirat während er an den Tischen vorbei zur Küche schlenderte. Sicherlich waren diese minderbemittelten Arbeitsbienen zu arm gewesen um sich wirklich guten Rum zu leisten, weshalb sie dieses urinähnliche mit Alkohol angereicherte Gesöff trinken mussten….
    Nun ja, doch so war das Leben, jeder bekam das was er verdiente und genauso wie es Leute geben musste deren Ziele sie nach ganz oben bringen würde, musste es auch den einfachen Pöbel geben, der am Grund der Gesellschaft kauerte. Natürlich brauchte man solches Ungeziefer, welche einzige Existenzgrundlage es war von Leuten wie Vlad benutzt zu werden….. sie waren einfache Bauern in einem Spiel dass sie wahrscheinlich niemals begreifen würden.

    Genauso schnell wie er von einem Ende des Gasthauses in die Küche verschwunden war, war er auch wieder aus der Küche heraus. Die Blüte einer blutroten Rose steckte an seiner Weste und gab seinem sonst so schwarzen Outfit einen kleinen farblichen Kontrast. „EY PÜPPI JETSCHT BRING UNSCH NOCHMAL NE KANNE VOM DEM GESÖFF HIER.“ Begann einer der Matrosen und winkte mit dem leeren Krug in der Hand. Mit angewidertem Blick betrachtete die blonde Kellnerin die immer betrunkener werdende Gruppe und richtete sich dann Hilfe suchend an ihre Kollegen. „lass mich das übernehmen.“ Sprach dieser mit einem amüsanten Ton und bewegte sich mit langsamen Schritten auf den Tisch zu. „Meine Herren…. ich glaube sie haben genug für heut getrunken.“ Sprach Vladimir mit einem freundlichen Lächeln. „WASCH WILLSCHT DU DENN JETSCHT VON MIR? ISCH WILL DIE KLEINE SÜSCHE BLONDE ODER VON MIR AUSCH AUCH DIE GEILE SCHWARSCHHAARIGE ABER NICHT IRGENDSCHO EIN TYP, DER HIER EINEN AUF CHEF MACHT…….ALSCHO GEH MIR NICHT AUF DIE KLÖTSCHER UND VERSCHWINDE.“ Sprach der Matrose und warf seinen leeren Krug hinter sich. Seine nicht weniger betrunkenen Kollegen schienen von Idee die Krüge nach hinten zu werfen ganz angetan zu sein und warfen ebenfalls ihre leeren Krüge quer durch den Raum. „Nun gut meine Herren, ich muss sie leider bitten unser Etablissement zu verlassen.“ Sprach Vladko mit einem fast zuckersüßen Lächeln und wartete auf die Reaktion der Matrosen, wobei er den Seemännern schon ansehen konnte, dass das Wort Etablissement nicht in ihrem Vokabular zu finden war.
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  2. #2
    Pirat Avatar von Charles William Kidd
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    Im Grunde war Lvneel ein netter Ort. Auf seine Art und Weise fast idyllisch. Die langgestreckten Wälder hatten schon etwas. Williams Mund verzog sich zu einem spöttischen Lächeln. „Jetzt denk ich schon wie Charles“ sinnierte er kopfschüttelnd und nippte, wie um den Gedanken zu verjagen, an seinem Becher.
    Was viel wichtiger war, das niemand zu viele Fragen stellte in Lvneel. Ein Umstand der sowohl dem Schwertkämpfer, als auch seinem Begleiter nur recht kam. Aber das Ganze hatte seinen Preis, im wörtlichen Sinne. Die zwei Tage die sie sich nun in der Stadt befanden, waren alles andere als sonderlich günstig gewesen. Das Gasthaus in dem sie abgestiegen waren, der „Goldene Apfel“, stellte dort eine Ausnahme dar, oder war zumindest einigermaßen erschwinglich. Außerdem war die weibliche Bedienung gut. William versteckte sein süffisantes Grinsen hinter einem weiteren Schluck und verfolgte den Weg der hübschen, jungen Blondine durch den Raum. Sie war auch diejenige gewesen welche ihnen den Rum gebracht hatte. Sowohl sein Begleiter Lorenzo, als auch William hatten sie mit ausgesuchter Höflichkeit umgarnt und mit Komplimenten geradezu überschüttet. Offenbar gewohnt das Gäste sie so umwarben und sicherlich in der Hoffnung auf ein hohes Trinkgeld hatte die junge Frau ein paar Minuten mit den beiden geflirtet und war dann mit einem Lächeln entschwunden um die anderen Gäste zu bedienen. Sehr zum Bedauern der beiden angehenden Piraten.

    William prostete Lorenzo zu und lies den Blick durch den Raum gleiten. Auf Drängen des Narbigen hin hatten sie sich in eine der hinteren Ecken des Raumes zurück gezogen, soweit abseits vom Rest der Kundschaft wie nur möglich. „Und was hältst du von dem Rum?“ fragte er Lorenzo schließlich „Ich find ihn nicht schlecht, aber ich bin ja bei weitem kein so Experte wie du.“ William lachte amüsiert, nahm einen weiteren Schluck und ließ die dunkle Flüssigkeit im Inneren des Bechers kreisen, wobei er ihn mit den Fingerspitzen am oberen Rand hielt. Er blickte wieder in Richtung Lorenzo, doch dessen Antwort ging in dem lauten Lallen und dem Geschepper eines geworfenen Kruges unter. Nur Sekunden später nahm William eine Bewegung aus den Augenwinkeln wahr und bog instinktiv den Kopf zur Seite. Ein weiter geworfener Krug traf die Wand in seinem Rücken und ein Nieselregen aus streng riechender Flüssigkeit ging auf den Schwarzhaarigen nieder. Für einen Moment war er völlig perplex und blinzelte mit nach vorn ausgestreckten Armen verwirrt. Doch dann fing sich William wieder und knurrte wütend: „Das kann doch nicht deren Ernst sein oder?! Und dann auch noch solch eine Plöre.“ Angewidert wischte er über seine Schulter und wand sich an Lorenzo „Gib mir zwei Minuten. Das kann nicht lange dauern. Kannst aber auch mitkommen wie du willst. Ich knöpf mir die Bande jetzt jedenfalls mal vor.“ Mit diesen Worten erhob er sich und machte sich auf die Suche nach dem Urheber der unfreiwilligen Dusche.
    Obwohl das Lokal gut gefüllt war, war es nicht wirklich schwer diesen zu finden, oder zumindest die Gruppe zu der er gehörte. Die Matrosen waren inzwischen aufgesprungen und beschimpften einen exotisch aussehenden Mann in dunkler Weste. Offenbar ein Mitglied des Personals. Aus dem Gebrülle und Gezeter vernahm William die Worte „Rauswerfen“ und „Niemals“ und erschloss sich den Rest. Ohne zu zögern trat er hinzu und sprach halb zu den Matrosen und halb zu dem Indianer mit ruhiger, fester Stimme: „Bevor die Herren gehen können schulden sie mir ein paar Berry für die Reinigung meines Gi. Es sei denn das geht auf’s Haus.“ Schloss er und fixierte Vladimir mit stechenden roten Augen.
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  3. #3
    Pirat Avatar von Lorenzo Gangitano
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    Lorenzo war es der darauf bestand, dass die beiden sich auf Lvneel einen Gasthaus suchen die in der Mittelschicht war, wo sie sich unterbringen konnten. Er wollte nicht dass sich die Sache, wie vor ein paar Tagen wiederholte und sicherlich würde er sich nicht wieder in einer heruntergekommene Spelunke setzten. Er sah sich im Gasthaus genau um und es schien so das, dass Geschäft wirklich florieren würde und er hatte wirklich ein Auge auf die schwarz Haarige geworfen. Obwohl er anfänglich genervt von Charles war, konnte er mittlerweile sehr gut mit ihm, aber er wusste nicht mit wem genau er gut konnte, Charles oder William, aber es war ja die gleiche Hülle, also riss sich Lorenzo zusammen, den Rotäugigen nicht abzuschrecken, was bei Charles sicher leicht war, doch bei William umso schwerer. Die jungen Männer hatten jede Menge Gemeinsamkeiten, es ging über ihr Schwert hinaus, während der Reise wurde es wohl beiden klar und jetzt wo sie beide mit der Kellnerin flirteten entdeckte er noch eine Gemeinsamkeit. Aber da war etwas was sie wirklich unterscheidet, Charles trank seinen Rum im Glas, Lorenzo mit der Flasche. »Hm, solange er seinen Zweck erfüllt und es Rum ist, ist es mir wirklich egal wie er schmeckt.«

    Gerade als er seinen Rum voll und ganz genissen konnte, hörte er ein schellen und splittern ganz in seiner nähe und als er seinen Kopf etwas anhob und nachzusehen entdeckte er nur einen William, der etwas durchnässt war. Es war eine kleine Gruppe von Matrosen die den ganzen lärm machten, weswegen Lorenzo Wort untergingen, aber es war ihm wirklich egal. Er brauchte erstmal etwas ruhe und würde sich wirklich nicht in die Angelegenheiten des Personals einmischen. Doch als er sich William ansah, konnte er sich den weiteren Verlauf des Tages wohl Vorstellen. Obwohl Lorenzo und William sich nicht lange kannten, konnte er jetzt sehr gut unterscheiden wer von den beiden Anwesend war und wer nicht und so wie es aussah, war William nicht wirklich begeistert über Sache mit seinem Gi. Prompt stand er auf und bewegte sich auf die Gruppe pöbelnder Matrosen zu und erst jetzt fiel Lorenzo auch auf, mit wem die Gruppe dort redete es war ein Mann mit einer schwarzen Weste, an dem er eine Rosenblüte angebrachte hatte, amüsiert über William lehnte er sich zurück und drehte seinen Stuhl so um, dass er direktem Blick Kontakt mit der Gruppe bauen konnte und da hinter ihm die Wand war, wo es keine weiteren Stühle oder Tische gab’s, konnte er ohne Sorgen gerade aus Blicken.

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  4. #4
    Piratenkapitän Avatar von Vladimir
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    „WASCH SOLL DENN DASCH JETSCHT?“ Sprach der betrunkene Matrose in einem ziemlich gereizten Ton, als er den Fremdling bemerkte. „ICH HABE GESCHAGT ICH WILL DIE BLONE ODER DIE SCHWARSCHHAARIGE KELLNERIN HABEN UND NICHT IRGENDSCHO EINE HÄSCHLISCHE TRANSCHE, DIE WILL DASCH ICH IHR GI ANFASCHE.“ Wie nicht anders zu erwarten wusste keiner der anwesenden Matrosen was ein Gi war und hielten die gesagten Worte des Rotäugigen wir eine billige anmache. Weshalb alle, bis auf der vermeintlich angeflirtete Matrose, anfingen lauthals zu lachen. Wie man sich wohl denken konnte, missfiel es dem Matrosen die Spottfigur seiner Kameraden zu sein. „LANGSCHAM REICHT ESCH MIR! AM BESCHTEN NIMMSCHT DU JETSCHT DIE TUNTE MIT UND LÄSCHT UNSCH IN RUHE ODER ICH WERDE SCHIEMLICH UNGEMÜTLICH!!!“ Die Art wie der Matrose seine Worte aussprach zeigten, dass er das gesagt ernst meinte, doch lies sich Vlad davon nicht einschüchtern. „Kukukuku, ich danke ihnen für diese amüsante Situation.“ Etwas verwirrt blickten die Matrosen zu dem Kellner mit der roten Rose. Doch bevor irgendjemand auch nur die Chance hatte auf diese Worten zu reagieren, raste auch schon die Hand des Kellners auf die auf dem Tisch liegende Hand des so gesprächigen Matrosen und nagelte diese mit einem Wurfmesser an den Tisch fest. Fast im selben Moment zog Vladimir ein zweites Wurfmesser durch das Gesicht des Matrosen. Ein lautes schmerzverzerrtes Schreien entwich den Matrosen während er seine vom Wurfmesser durchbohrte Hand hielt.

    Mit einem leichten lächeln betrachtete Vlad die Wunde im Gesicht des Matrosen, die nur wenige Zentimeter unter seinem rechten Auge verlief. „ Mhhh Schade…. Und dabei hab ich eigentlich auf sein Auge gezielt.“ Sprach Vladko in einem belustigten Ton zu sich selbst. So war die ganze Situation genauso verlaufen wie er es sich erhofft hatte, heute war sein letzter Tag gewesen und was würde sich wohl besser in den Kopf der Anwesenden brennen als den letzten Tag mit einem kleinen Spektakel zu beenden. Wie nicht anders zu erwarten war, sprangen die anderen Matrosen auf um den Kellner und den rotäugigen Fremden für diesen Angriff fertig zu machen. Das es zwischen den Rotäugigen und dem Kellner keine Verbindung gab war den Matrosen in diesem Moment egal, in ihren Augen steckten die beiden unter einer Decke, sodass auch beide den vollen Zorn der betrunkenen Seemänner erfahren würden. Fast instinktiv schritt der Kellner einen Schritt zurück um so einen überraschenden Angriff vorzubeugen. „Nun denn meine Herren lassen sie uns beginnen.“ Sprach der Bärtige und begann rhythmisch zu klatschen. Das vermeintliche Publikum nahm die ungewollte Kampfeinlage mit verschiedener Stimmung auf, viele der Anwesenden verließen schon fast panisch das Gasthaus, doch einige wenige von ihnen blieben voller Begeisterung sitzen und wollten sich an des Leid der anderen ergötzen. Ihnen war es egal welche von beiden Parteien gewinnen würde… Hauptsache die andere Seite würde leiden. Aus der Sicht des
    Zukünftigen Piratenkapitäns würden diese Leute mehr als nur einen einfachen Kampf geboten bekommen… es würde ein Erlebnis werden von denen sich noch ihren Enkelkindern erzählen konnten, schließlich erlebten sie gleich den zukünftigen Piratenkönig in Aktion…
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  5. #5
    Pirat Avatar von Charles William Kidd
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    Transe? Hatte man ihn, William Kidd, gerade als Transe bezeichnet? Wut stieg in ihm empor und er ballte die Fäuste. Doch Vladimirs Reaktion kam der Williams zuvor und das mit einer Geschwindigkeit, dass es selbst den jungen Kidd überraschte. Instinktiv machte er einen Satz zur Seite als er die Bewegung des schwarz Gekleideten neben sich wahrnahm. Dessen Attacke war schnell und skrupellos, mit Sicherheit verbarg sich hinter dem Mann mehr als ein einfacher Kellner, weitaus mehr. Dieser Kerl kämpfte nicht zum ersten Mal, das war klar an seiner Körpersprache zu erkennen und auch wenn seine Bewegungen irgendwie denen eines Tänzers glichen strahlte er eine unleugbare Gefahr aus. Viel Zeit blieb William jedoch nicht sich darüber und auch über das Klatschen des anderen zu wundern, denn nur Augenblicke später stürzte einer der Matrose auf ihn zu. Mit unmissverständlichen Absichten. Die Hand des Rotäugigen fuhr zu seinem Schwert und ging ins Leere. Überrascht blickte er an sich herab und es wurde ihm klar, dass er seine Waffe bei Lorenzo gelassen haben musste. Vermutlich hatte er sie abgelegt um bequemer sitzen zu können.

    Mit einem Fluch auf den Lippen wich William vor seinem Angreifer zurück. Seine Augen suchten die Umgebung ab und wurden fündig! Ein böses Lächeln breitete sich über sein Gesicht aus. Wer brauchte schon ein Schwert? Diese Kerle waren es eh nicht wert das man ihnen die Ehre erwies das Katana gegen sie zu ziehen.
    In einer langsamen Bewegung hob er eine Speisegabel, welche auf dem Tisch zu seiner Rechten, neben einem der Teller, lag, auf und lies sie vor seinem Gesichtsfeld kreisen. „Ich wollte schon immer mal jemanden mit einer Gabel fertig machen.“ Mit einem wütenden Brüllen stürzte sich der Matrose auf William zu und versuchte ihn mit einer wuchtigen Gerade niederzustrecken. Doch dieser machte in der letzen Sekunde einen schnellen Ausfallschritt zur Seite und rammte die Gabel in die Schulter seines Angreifers. Mit einem schmerzvollen Jaulen für der Mann herum und schlug wieder zu. Doch Willam war längst abgetaucht und visierte nun das rechte Bein seines Gegners an. Blitzschnell zuckte das einstige Esswerkzeug vor und durchbohrte den Oberschenkel des Matrosen. Diesmal ließ William seine Waffe stecken und richtete sich feixend auf. Der Verletzte brüllte vor Schmerz als er sich die Gabel aus dem Fleisch zog. „Du beschissene Tunt…“ weiter kam er nicht. Mit einer fast beiläufigen Bewegung zog der Rotäugige seinem Gegenüber die Beine unter dem Körper weg und packte einen der nebenstehenden Stühle. Zweimal krachte er auf den Rücken des am Boden liegenden Matrosen bis er zerbrach. Mit einem Knurren warf William die Bruchstücke achtlos beiseite. „Keiner nennt mich ungestraft eine Tunte!“ Seine roten Augen sprühten vor Zorn und Mordlust, doch er hatte sich unter Kontrolle. Ein erneutes Lächeln breitete sich auf seinem Gesicht aus, als wer wiederum an den Tisch trat, von dem er die Gabel hatte und diesmal nach einem Löffel griff. „Gut. Wer ist der Nächste?“
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  6. #6
    Pirat Avatar von Lorenzo Gangitano
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    Alle Mitarbeiter des Gasthauses waren schick gekleidet und sprangen den Kunden in die Augen, sie vermittelten einen friedlichen Eindruck, bis auf den Mann mit den schwarzen Haaren. Er strahlte nicht nur eine gefährliche Aura aus, sondern verhielt sich auch so. Er spickte seinen, gegenüber mit Dolchen und Bewegte sich äußerst Elegant, gerade wie zu ein Tänzer. Lorenzo und Kidd waren an solche Momente gewöhnt und sicherlich tat es der schwarz Haarige auch nicht zum ersten Mal, doch ein Kukukuku war sicherlich selten.

    Die Gruppe von Matrosen versperrte Lorenzo die Sicht, als sie sich um die beiden Männer scharten. Von einem Moment zum anderen leerte sich das Gasthaus und nur einige schaulustige waren noch geblieben um sich das Spektakel anzusehen. »Gut. Wer ist der nächste?« waren die letzen Worte die er von William vernahm, also ging es ihm gut, weswegen Lorenzo sich keine Sorgen machen musste. Er blickte einmal zur linken, dann zur rechten Seiten, um sich ein Bild von der Situation machen zu können und es schien ganz danach, dass als ob die Gruppe Matrosen, nur aus denen bestand, die Kidd und den Vlad umzingelt hatte. Doch interessierte Lorenzo gerade etwas anderes, die beiden Frauen, die ebenfalls im Gasthaus arbeiteten, hatten sich gegen die Wand gedrückt, etwas weiter links von ihm und hielten beide, die Servicetablette schützend vor ihren Brüsten. Die Angst war ihnen ins Gesicht geschrieben und keiner von beiden Bemerkte das Lorenzo zu ihnen gekommen war. »Die Damen haben doch nicht wirklich Angst oder? Ich schlage euch was vor, ihr zwei geht in die Küche und holt den besten Rum raus den ihr habt. Packt euch drei Gläser, zwei Flaschen und setzt euch zu mir an den Tisch. Solange hole ich meinen Freund und wir trinken zusammen einen.« Keiner der beiden wusste was sie drauf antworten sollten, weswegen sie beinahe ahnungslos das Narbengesicht anblickten. Dieser drehte sich dann wieder zu der Gruppe um und machte langsamen und sicheren Schritten in deren Richtung. Er wollte Kidd etwas unter die Arme greifen damit sie nicht den ganzen Tag hier fest sitzen, dass würde wohl heißen das sie ausziehen müssten, nachdem sie wohl die Bar auseinander nehmen würden. Aber das war ihm gerade egal. Er hatte schon die hälfte des Weges hinter sich gelassen, als seine Körperlichen Änderungen bemerkbar wurden. Seine Oberarme schwollen auf und starker Haarwuchs bedeckte seinen Oberkörper. Unter der Anschwelung, seiner Brust, wurde ihm sein Kimono eng und drückte sich auseinander, so dass man seine X Narbe auf der Brust besser sehen konnte. Lorenzo legte in seiner Hybridform noch mal zwei Köpfe zu so, dass er jetzt die Größte Person im Raum war. Durch seine jetzige Größe, gelang es ihm nicht mehr, leise voran zukommen, da er die Stühle in seiner nähe gewaltsam aus dem Weg schaffte.

    Abgesehen davon , dass der Matrose zuviel getrunken hatte, genau wie seine Freunde, war er es, der als zweites seine Flasche gen William und ihm geworfen hatte, war er der erst der den Affen hinter sich hörte und sich umdrehte »Was zum Teuf…« weiter kam er nicht, den der Affenjunge hatte ihm mit seinen Pranken ähnlichen Händen am Gesicht gepackt und zerrte ihn einige cm in die Höhe. »Warum so ungeduldig mit der Bedienung? Jeder bekommt das war er verdient. Da kannst du dir sicher sein.« Der Matrose, konnte zwischen den Finger von Lorenzo seinem Gegner ins Gesicht sehen und erblickte vor sich einen Mann, der keinen Mund, sondern mehr einen Maul hatte und extrem Stark behaart war, er zappelte mit den Füßen und schlug mit den Händen um sich, in der Hoffnung sich befreien zu können, doch bevor das passierte, rammte ihn Lorenzo mit den Hinterkopf, auf die freie Tischplatte auf seine rechten. Zu Lorenzos erstaunen ging die Tischplatte beim Zusammenschlag mit dem Hinterkopf des Typen nicht zu Bruch, weswegen er den Mann abermals hoch zerrte und wieder auf die Tischplatte schlug und beim fünften mal, gab die Platte nach und der Mann bracht mit dem Kopf durch ihn durch und Lorenzo ging mit dem Mann in die Knie um ihn noch mal am Boden fest zu drücken. Aber Lorenzo konnte spüren, wie der Mann schon beim dritten Mal aufgegeben hatte zu Kämpfen. Sieges sicher richtete er sich noch mal auf und Blickte zu Kidd und dem Kellner, jedoch unterließ er es, weiter ein zugreifen und wollte mal sehen was die anderen noch so boten. Bei William wusste er es ja, aber der andere war es der ihn neugierig machte.

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  7. #7
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    Mit 2 schnellen Sprüngen nach hinten landete der schwarzhaarige Kellner zuerst auf einen Stuhl und dann auf den Tisch hinter ihn. So war diese Position doch perfekt um sich einen gewissen Vorteil gegenüber seinen Gegner zu schaffen und zum anderen konnte er so den Fremden beim kämpfen zusehen. Vladimir war ein Mann, der das zuschauen bei einem interessanten Kampf mindestens genauso genoss wie selbst bei einem Gegner hand anzulegen. Einen guten Kampf konnte man mit einem guten Theaterstück oder einer Symphony vergleichen. Es ist eine missverstandene Kunst, eine Art Tanz zwischen 2 Parteien, der so viele Emotionen präsentierte. Angst, Hass, Verzweiflung, Zorn, Spott diese und so viele andere Emotionen wurden in solch einer Situation so Rein und voller Ehrlichkeit freigesetzt und dann wenn der Kampf seinen Höhepunkt fand und man seinen gegenüber tötete wurden all diese Gefühle explosionsmäßig in einem kaum spürbaren Moment auf einmal freigesetzt. Der letzte Moment eines Menschen ist etwas kostbares… eine alte Sage von seinem Stamm besagt, dass im Moment des Todes die Seele über die Augen den Körper verlässt und ein erfahrener Medizinmann kann einen Teil der Seele fangen um so sein eigenes Leben ein stück zu verlängern. Der Medizinmann Otaktay soll durch diese seltene Technik viele hunderte von Jahre alt geworden sein.

    In schnellen Takt stampften die Füße des Indianers auf den hölzernen Tisch und passten sich perfekt dem rhythmischen Klatschen seiner Hände an. Die betrunkenen Matrosen irritierte dieses Verhalten, weshalb sie den zukünftigen Kapitän die Chance gaben das Spektakel zu beobachten. Der Mann mit den roten Augen präsentierte sich als ein hervorragender und vor allem kreativer Kämpfer. Mit Freuden beobachtete Vlad wie der Mann einen Gegner mit einer Gabel besiegte und wie es schien wollte er den nächsten mit der Hilfe eines Löffels besiegen. Ein amüsiertes Lachen entwich Vlad, während er einen der sich nähernden Matrosen ins Gesicht trat. Wie es schien wollten die Matrosen den Kampf gegen Vlad wieder aufnehmen, wobei der sonst so gesprächige Matrose immer noch auf seinen Stuhl saß und seine durchbohrte Hand hielt. Wieder zog der Kellner 2 Wurfmesser und bereitete seinen nächsten Angriff vor. Mit einem Satz nach vorne sprang er auf einen der Matrosen und rammte ihn die beiden Wurmesser in dem Bereich zwischen Schlüsselbein und Hals. Mit einem scherzvollen Schrei viel Vladkos Opfer nach hinten und landete mit Vlad auf der Brust auf den Boden. Mit einem schon fast hämischen Grinsen stieß sich der Kellner von der Brust seines Opfers ab und verzog sich wieder auf einen der Tische. Zu seiner Überraschung kam ein riesiger Gorillamensch auf die Gruppe zu und mischte sich in den Kampf an. Zum Glück des Indianers war der Gorilla auf ihrer Seite. „Kukuku, wie amüsant sich dieses kleine Spiel doch entwickelt. Nicht nur das Spieler Nr. 2 selbst mit einer Gabel ein gefährlicher Gegner ist… Nein wir haben auch noch einen Teufelsmenschen als 3. Spieler… willkommen Tohopka.“ Sprach Vlad während er die ganze Situation in der Hocke, auf einen der Tische beobachtete.
    Wie es schien hatte sich der Schmerz des vorher so gesprächigen Matrosen in süßen und köstlichen Hass verwandelt… so hatte er sich doch entschieden auch endlich in den Kampf einzugreifen und kam mit wütender Miene auf Vladimir zu. „Jetscht mache ich dich fertig.“ Noch bevor der Matrose seinen Angriff starten konnte, warf Vlad ein paar Wurfmesser auf den Betrunkenen zu. Jedoch sollten diese den Matrosen nicht schwer verletzen und waren viel mehr eine Ablenkung, sodass Vlad im nächsten Moment auch schon vor dem Matrosen stand. Mit einem schnellen Ruck stach er seinen Dolch in den Bauch des Matrosen und drehte diesen immer wieder hin und her um seinen Opfer so noch mehr schmerzen zuzufügen. „Zeig sie mir… Zeig mir die Angst die ein Mensch kurz vor seinem Tod verspürt.“ Ein breites Grinsen, dass seine spitzgefeilten Eckzähne präsentierte schmückte sein Lächeln, während er die Klinge langsam nach oben zog.
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  8. #8
    Pirat Avatar von Charles William Kidd
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    Sowohl Vladimirs, als auch Lorenzos Aktionen nahm William nur am Rande wahr. Es war wie immer wenn er kämpfte, sein Fokus lag einzig und allein auf seinem Gegner. Alles andere trat in den Hintergrund und wurde nur wichtig wenn es den eigenen Parameter betraf. Parameter, der Raum um einen Schwertkämpfer, etwa anderthalb Schwertlängen im Radius, indem ein Gegner nah genug war um einen schnellen Schlag platzieren zu können. Es war eine der höchsten Künste im klassischen Schwertkampf seinen Parameter wirklich unter Kontrolle zu haben und auch Williams eigene Technik beinhaltete es. Doch es war ein langer Weg zur Perfektion. Im Augenblick benötigte William viel Konzentration und Aufmerksamkeit um den Überblick zu behalten, doch ein Meister machte dies Intuitiv, er spürte förmlich wenn ein Gegner seinen Parameter betrat. Und das musste das Ziel sein. Doch noch war es nicht soweit und zum Glück auch nicht nötig, denn bisher stand nur ein Matrose in der unmittelbaren Nähe des Rotäugigen.
    Der Mann hatte seinen Vorsturm gebremst als, er erlebt hatte wie es seinen Kameraden ergangen war, die sich mit diesen drei Wahnsinnigen angelegt hatten. Jetzt zögerte er hin und her gerissen zwischen Angst und Wut. „Dabei hast du schon verloren“ dachte William mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen. „Ich kann es in deinen Augen sehen. Du hast dich längst aufgegeben. Es zugelassen das Angst dich beherrscht.“
    Er strafte sich und lies den Löffel in seiner Hand kreisen. Langsam schob er ein Bein vor und ging leicht in die Knie, seine Augen fokussierten den Matrosen. Fast regungslos verharrte der junge Kidd für einen Augenblick. Den Löffel hinter sich zum Schlag erhoben, wie ein Schwert mit beiden Händen umfasst, die Muskeln zum zerreißen gespannt. Er schloss für einen Moment die Augen, wie zur Konzentration. Als er sie langsam öffnete und seinen Gegner direkt anblickte, begann er mit ruhiger, fester Stimme zu sprechen, monoton und fast wie in Trance: „Mumyo Jinpu Ryo Satsujin Ken“. Tödlicher Stil des Schwerts des heiligen, dunklen Windes.
    Dann schnellte William los. Wie ein Pfeil von der Sehne schoss er auf seinen Gegner zu. Einen Meter, einen halben Meter… Wie ein Blitz fuhr der Löffel herab. Der Matrose kniff die Augen zusammen und riss die Arme empor um sein Gesicht zu schützen. Doch es war zu spät.

    Plog.

    Der Löffel tippte locker an die Stirn des Mannes. Verwundert senkte er die Arme und öffnete die Augen. Wo war der Irre mit den roten Augen hin? Eben war er doch direkt vor ihm gewes…
    Mit einem Krachen traf den Matrosen ein Stuhl von der Seite genau am Kopf und zerbarst. Die Nase brach und er ging zu Boden und bevor er hinab glitt in die willkommene Umarmung der Bewusstlosigkeit hörte er eine kalte Stimme sagen: „Aufmerksamkeit ist das A und O. Du wurdest gerade von einem Löffel besiegt. Gratulation.“

    William blickte sich um. Offenbar war kein weiterer Gegner in der Nähe und so lehnte er sich an einen Tisch und betrachtete das Schauspiel. Lorenzo war in Hybridform unterwegs und nutzte seine unbändige Kraft, der interessante, schwarzhaarige Kellner, erdolchte gerade mit sichtlichem Vergnügen den Matrosen, der das Ganze begonnen hatte. Die wenigen Schaulustigen die geblieben waren drängten sich nun mit weit aufgerissenen Augen an die Außenwände des Lokals. Bald würde der Kampf vorbei sein, das war offensichtlich. Also begann der junge Mann mit einer kleinen Bestandsaufnahme: Mehre Bewusstlose, fast alle verletzt. Zwei Stühle und ein Tisch demoliert. Boden und Tischdecken mit Blut verschmutzt. Keine schlechte Ausbeute für die kurze Zeit. „Nur werden wir wohl wo anders essen müssen…“ murmelte der Schwertkämpfer amüsiert. Er griff nach einer Hähnchenkeule, welche auf einem Teller zu seiner Linken lag und biss hinein. „Eigentlich schade.“ Schmatzte er zwischen zwei Bissen. „Das Essen scheint hier gar nicht so schlecht zu sein.“
    Geändert von Charles William Kidd (29.07.2010 um 11:41 Uhr)
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  9. #9
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    Es ging drunter und drüber und wirklich keiner von den dreien hatte, viel Zeit sich den Kampf der anderen anzusehen, geschweige den sich überhaupt umzusehen. Aus den Augenwinkeln konnte Lorenzo erkennen, wie Kidd und der, ihm unbekannte Mann, die Matrosen einen nachdem anderen ausschalteten, sie fielen wie die Eintagsfliegen. Der Matrose, der das Pech hatte gegen einen halb Mensch, halb Affe antreten zu dürfen, gab noch einiges an summen von sich und verstummte dann ganz, erst dann wand sich Lorenzo auch von ihm ab und konnte gerade noch sehen, wie einer der Stühle an dem Kopf von einem der Matrosen zerschellte. Und die Anmerkung von William, dass er von einem Löffel besiegt wurde, machte diese Schlägerei noch amüsanter als sie schon war. Doch wirklich interessant waren die Worte von dem Unbekannten »Wenn nennst du hier Tohopka…was überhaupt ist ein Tohopka? Die miese Laune konnte wohl jeder aus dem Ton heraus hören mit dem Lorenzo sprach.

    Der letzte noch aufrecht stehende Mann war auch, der jenige, der überhaupt an all diesen Schuld war und stand dem Mann gegenüber der gewisser Maßen, alles herauf beschworen hatte. Jeder in dem Raum konnte sich wohl denken wie es ausgehen würde, der Matrose hatte einfach zu viel getankt, als der er einem so flinken Gegner Widerstehen konnte. Womöglich würde er mit einem Dolch im Herzen enden, so wie seine Kollegen, deswegen machte der junge Arzt auch keinen Anstand in den Kampf einzugreifen, obwohl er schon den verspürte drang den einen oder anderen Mann zusammen zuschlagen. Ganz anders als erwartet, wurde dem Mann, von Vlad persönlich, ein zweiter Bauchnabel geöffent, dass war dann der letzte Matrose der fiel. Vor allem würde er gerne den Mann der ihn als Tohopak bezeichnete prügeln, wahrscheinlich müsste er, ihn wohl hart ran nehmen, denn für Lorenzo macht er den Anschein, dieser Mann würde sich wohl niemandem beugen, genau wie er selbst. »Nur werden wir wohl wo anders essen müssen…« Lorenzo konnte dem was er sah nicht glauben, da saß William doch wirklich an einem Tisch und nagte an der Hänchenkeule und das obwohl er Schuld dran war das sie ausziehen würden. »Ja, dass müssen wir wohl und alles nur wegen dir. Das du immer so einen aufstand wegen deinem Oberteil machen musst. Geh und hol unsere Sachen, wenigstens das machst du richtig, will ich mal hoffen. Genervt von all dem ließt sich der Hybridaffe auf den Boden sinken, in den allseits beliebten Schneidersitz und verwandelte sich dann langsam wieder in den Menschen. Die Optik von Lorenzo nahm wieder seinen Ursprung an, unbehaart auf den Armen und Brust, einen menschlichen Mund und all die anderen Merkmale, die sich durch seine Teufelsfrucht änderten, aber das Gefühl immer noch ein Affe zu sein, damit hatte er noch seine Schwierigkeiten. Er legte seine Hände, mit deren Rücken, auf den Boden und starte mit leeren Blicken gen Vlad und dem auf dem Boden liegenden Körper.

    Die einigen verbliebenen Gäste tuschelten untereinander und zogen erstaunte Gesichter. Das Gasthaus, genauer genommen das Restaurant das dem Gasthaus angehört wurde demoliert. Obwohl es nur einige Stühle und ein Tisch waren, vom Geschirr und den Flaschen abgesehen, sah es mehr nach einem Kanoneneinschlag aus und nicht nach einer simplen Schlägerei unter Seemännern.
    Geändert von Lorenzo Gangitano (02.08.2010 um 16:20 Uhr)

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    Ein letztes Mal blickte er in das vor Angst verzogene Gesicht des Matrosen und zog langsam das Messer aus dem Körper seines Gegenübers, sodass die nun tote Gestallt in Ruhe zusammensacken konnte. Natürlich lies es sich der gelernte Taschendieb nicht nehmen während des Mordesaktes den Geldbeutel vom Gürtel des Matrosen zu entfernen um so sein eigenes Kapital ein wenig aufzustocken. Der Sack war nicht prall gefüllt, doch würde sich darin genug Geld befinden um sein nächstes Vorhaben ohne persönliche Verluste finanzieren zu können. Genüsslich leckte der zukünftige Piratenkapitän, das immer noch warme Blut von der Klinge seines Dolches und steckte ihn dann zurück in seinen Halfter. Das Blut des Mannes war genauso wie Vlad es erwartet hatte, es war wohl nur dank des Blutalkohols erträglich gewesen und besaß kaum Eigengeschmack. „Minderwertiges Blut von einem minderwertigen Menschen, wie hätte es anders sein können.“ Dachte sich Vladko und sammelte einige seiner Wurfmesser wieder auf. „Ich möchte ihnen Danken.“ Begann der Indianer und näherte sich den Affenmann. „ Sie haben dieses kleine Spektakel ein wenig interessanter gemacht.“ Mit einem ruhigen langsamen Gang, schlenderte er an den besiegten Gegnern vorbei, während er den Affen mit einem schon fast feixenden Gesichtsausdruck betrachtete.

    „Tohopka, bedeutet wildes Biest, eine Bezeichnung, die aufgrund ihrer animalischen Fähigkeiten gar nicht so unpassend sind und keinesfalls Beleidigend aufgefasst werden sollte. Ich habe zwar schon von den Teufelsmenschen gehört, doch ist mir persönlich noch nie einer begegnet…… Doch wie es scheint Stimmen die Gerüchte, die man über sie und ihre besonderen Fähigkeiten erzählt.“ Während seiner Zeit als Grigori von Karma hatte Vlad sich einige Informationen über Teufelsfrüchte besorgt, kam jedoch leider nie in den Genuss einen Teufelsmenschen in Natura begutachten zu dürfen, geschweige denn eine Teufelsfrucht. „Doch auch vor euch muss ich meinen Hut ziehen Schwertkämpfer. Ein Mann, der so geschickt mit Gabel und Löffel umgehen kann, ist sicherlich ein Meister im Umgang mit seiner Waffe.“ Ein Leicht amüsiertes Lächeln entwich Vlad, während er sich auf einen der freien Stühle, neben den besiegten Matrosen setzte. Für einen Moment betrachtete er die Beiden stillschweigend, schien ihn die Chance für eine Reaktion einräumen zu wollen, tat dies aber nur um sie zu beobachten. So hatten die beiden es wirklich geschafft, sein Interesse zu wecken. „Ich möchte mich gern für ihre Hilfsbereitschaft bedanken und würde sie beide gern auf ein Essen einladen. Ich kenne ein kleines Restaurant in dem das Essen wahrlich ausgezeichnet ist.“ Sprach Vladimir mit einem Lächeln und blickte die Beiden wartend an.
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