+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2
Ergebnis 11 bis 14 von 14
  1. #11
    Piratenschüler Avatar von Tetsukage Kaja
    Registriert seit
    17.06.2010
    Alter
    20 Jahre
    Größe
    1,68m
    Beiträge
    52

    Standard

    Spät in der Nacht kehrte die junge Frau erst wieder in ihr trautes Gemach zurück. Der Wirt hatte sich mittlerweile auch schon daran gewöhnt, dass Kage den Balkon als Tür verwendete, wahrenddessen die eigentliche Tür seit Einzug so gut wie immer versperrt wurde, und sperrte somit den eigentlichen Eingang zum Wirtshaus, nachdem die letzten Gäste nach Hause gingen, zu. Und nun? Den dicken Vorhang zuziehend waren ihre Gedanken bereits dabei das morsche Brett im Boden wiederzufinden, wo die Rothaarige vorhatte ihr Hab und Gut zu verstecken. Sie hatte es per Zufall vor einer Woche entdeckt, als ihr eine Münze runtergefallen und durch ein unscheinbares Loch unter das Brett gefallen ist, hatte es jedoch bis vor einige Stunden es schon wieder vergessen, doch nun schien es ihr als ideales Versteck. Keine zwei Minuten später war das Geld an einer sicheren Stelle verschlossen. Nachdem sie sich allerdings auf das Bett gelegt hat und sich die neuen Informationen durch den Kopf gleiten ließ, kam das Mädchen jedoch zum Entschluss das neue Vermögen in vier gleiche Teile zu packen. Wenn ich sie hier lasse, weiß ich nicht, ob ich sie wieder bekommen kann.. Es ist immerhin des Kanzlers Sohnemann und ich werde danach diese Insel wohl oder übel verlassen müssen. Sie holte auch noch ihre restlichen Beri heraus. Die Prinzessin soll eine einzigartige Person sein, so was die Leute über sie reden.. was den Sohnemann anbelangt, erinnert er mich an einen alles haben wollenden Nase-hoch. Unverständlich wie eine Person soviel Egoismus wie ein Adeliger besitzen kann, davon abgesehen, dass er adelig war, konnte sich Kaja nur schwer vorstellen. Aber anscheinend muss es auch solche Leute geben..
    Vorbereitet auf den nächsten Tag legte sich die junge Frau ins Bett und dachte noch ein wenig nach, was den morgigen Tagesablauf anbelangt, während sie die Decke anstarrte. Einige Leute haben erwähnt, dass die Hochzeit sich am späten Nachmittag stattfinden sollte, andere meinten, dass der Sohnemann schon am Vormittag in das Haus der Prinzessin ziehen wollte. Er würde den Weg durch den Wald nehmen, da jener am kürzesten wäre, allerdings sollte er nicht alleine reisen. Wer allerdings mitziehen würde, war wiederum nicht so sicher. Dieser Nemo wird mit hundert prozentiger Sicherheit mit dabei sein... Was auch jeder sagte war, dass der Sohnemann in der Kutsche sich fortbewegen würde, also würde jemand die Pferde auch führen müssen.. Was die Mission erschweren würde, wenn noch mehr Leute mitkommen würden als nötig.
    Wenn es allgemein darum geht ob Kaja eine Langschläferin oder eine Frühaufsteherin ist, könnte man sich lange streiten. Die Antwort ist allerdings recht simpel. In dem unscheinbaren Mädchen scheint eine Art Uhr eingebaut zu sein. Steht eine Mission bevor, reichen der jungen Frau einige knappe Stunden Schlaf und sie ist wieder top fit. Es gibt aber auch Tage an denen eine Bombe neben ihr einschlagen könnte und sich die Rothaarige nicht einmal eine Sekunde lang ans aufwachen denken würde. Auch diese Nacht dauerte für Tetsukage nur sehr kurz. Kaum aufgewacht, sammelte sie ihre Sachen zusammen und packte alles in ihren geräumigen Rucksack, der dem eines Matrosen ähnelte. Ein täglich frisch erststellest Lunchpaket, welches zusätzliche Vitaminen und Kraft liefert, ist natürlich mit dabei. Aber auch die wenigen anderen Kleidungsstücke haben in dem Rucksack Platz. Alles für den Notfall vorbereitet, verließ sie das Wirtshaus und brachte ihre Sachen in der Nähe des Hafens unter. Als ehemalige Piratin hatte das Mädchen sehr schnell ihre Liebe zum Meer erkannt, so machte es ihr nicht sonderlich viel aus ihr Hab und Gut in einer kleinen Ausbuchtung im Fels unter zu bringen, wo sie vor der Flut auch geschützt war, sich selbst dabei fast bis zur Brust zu durchnässen und dennoch danach ihr trockenes Kleid, welches sie zuvor in der Sicherheit der Nacht ausgezogen hatte, zu tragen, als ob diese Aktion das Gewöhnlichste auf der Welt wäre.
    Nun war die Rothaarige dazu bereit die bereits bezahlte Mission anzunehmen. Ein Säckchen mit 50.000 Beri schnallte sich die Köchin an ihren Gürtel. Ich schätze mal, dass jenes ausreichen müsste., dachte sich die junge Frau und machte sich auf dem Weg zum besagten Wirtshaus, in welchem sie ihren Partner wiederfinden müsste. Der Mond erhellte noch immer die leergefegten Straßen dieser Stadt. Es war auch nicht weiter verwunderlich, da die Sonne mit Sicherheit erst in einer guten Stunde am Horizont erscheinen würde. Geschickt schlich Kaja in eine schmale Gasse, wo sie mit einem kurzen Blick einige Unebenheiten in Wänden der Hauser erkannte. Kommt mir gelegen, ich glaube, dass ich schneller an mein Ziel gelange, wenn ich via Fluglinie gehe.. Noch während sie den Satz in Gedanken beendete, kletterte Kage flink auf das erst beste Dach hinauf und erstrahlte förmlich, als die kühle nächtliche Briese ihr den salzigen Meeresgeruch in die Nase wehte. "Auf geht's", feuerte sich das Mädchen selbst flüsternd an und eilte mit sicheren Schritten und Sprüngen am gewünschten Hausdach. Es dauerte eine Weile, bis Tetsukage sich von dem Dach hinunter auf den nächsten Balkon kam und von dort aus sich möglichst unbemerkt hineinzuschleichen. Doch entschied sie sich im letzten Moment doch anders. Warum sollte ich mich wie eine Diebin hineinschleichen? Schnell sprang sie hinunter und landete nur wenige Schritte von der Eingangstür entfernt auf dem Boden. Nachdem sie sich wieder aufgerichtet hatte, machte sie sich beim Wirt bemerkbar, der nur sehr mürrisch ihr die Tür öffnete. Mit einem unschuldigen und äußerst freundlichem Lächeln bat sie diesen, dass er doch bitte ihrem Partner, also Shiro Belphegor, ausrichten soll, dass sie auf ihn warte. Anfangs dachte sie, dass der alte Herr ihr einfach die Tür vor der Nase wieder zugemacht hatte und sich wieder zurück in sein Schlafgemach bewegen würde, doch als sie das knarren einer Treppe hörte, welches zuvor nicht zu vernehmen war, musste sie zufrieden Grinsen.
    Während die junge Frau auf den Schwarzhaarigen wartete, entfernte sie sich einige Meter von dem Lokal und betrachtete den späten oder eher frühen Nachthimmel.
    Kaja redet ~ Kaja denkt

  2. #12
    Piratenschüler Avatar von Shiro Belphegor
    Registriert seit
    17.02.2010
    Beiträge
    54

    Standard

    Es war etwa drei oder vier Uhr morgens schätzte Shiro als er durch lautes Klopfen an der Tür erwachte, mit halb geschlossenen Augen und einer inneren Uhr die Rebelliert weil sie der Meinung war das es noch sehr viel zu früh sei um aufzustehen, schleppte er sich ungefähr in Richtung Klopfen. Als er die masSive, schwere Tür einen Spalt breit öffnete und in den Flur hinausspähte entdeckte er, für seinen momentanen Zustand, den Wirt sehr schnell. Kurze Zeit später öffnete Shiro den Mund und sprach in einem ungewollt scharfen Ton: "Ich hoffe der Grund mich mitten in der Nacht zu wecken ist wichtig." Der Wirt liess sich Zeit mit der Antwort, oder zumindest dem Jungen Belphegore kam so vor: "Unten wartet eine gewisse Frau Tetsukage auf sie." Durch den genannten Namen wurde Shiro sofort hellwach: "Ich komme in ein paar Minuten", rief er aus seinem Zimmer heraus. Blitzschnell zog er sich um, streifte sich seine Handschuhe über, schnappte sich seine Tonfas, welche sogleich in seinem Hemd verschwanden und zum Schluss noch seinen Sturmring. Als er sogleich den Flur hinauf rannte um die verlorene Zeit aufzuholen wäre er beinahe die Treppe runter gestürzt. Die nächsten paar Aufsetzer auf der Treppe waren alles andere als sanft. Mehr oder weniger Heil unten angekommen fasste er sich und mit den Gedanken: "Was macht diese Frau um diese Zeit hier?", verliess er das Gasthaus und trat hinaus in die Kühle Nachtluft. Kage entdeckte er ein paar Meter weiter weg in einer Seitengasse. Aus Gewohnheit senkte er die Atmung und verbarg seine Präsenz danach schlich er sich lautlos und unbemerkt von hinten an seine Partnerin an. Nach einem Freundliche "Guten Abend, was kann ich für Sie tun?" kam eine Erklärung der Situation und einen Informationsaustausch worauf man einen Plan erstellte.

    Shiro redet / Shiro denkt / Npc redet

  3. #13
    Piratenschüler Avatar von Tetsukage Kaja
    Registriert seit
    17.06.2010
    Alter
    20 Jahre
    Größe
    1,68m
    Beiträge
    52

    Standard

    Die Nacht war etwas kühl, aber dennoch angenehm, wenn man sich nicht direkt in die stärkeren Briesen des Windes stellte. Die dunklen Wolken wurden zum Teil von dem hellen Mondschein am Rande erhellt, was ein wunderbares Bild in den Augen der jungen Frau machte. Sie wandte gerade ihren Blick von dem Nachthimmel ab und richtete jenen auf das sich wellende Meer. Wo bleibt denn er?, ärgerte sich die Rothaarige etwas über die Unpünktlichkeit ihres Partners, obwohl gar kein genauer Zeitpunkt festgelegt wurde. “Guten Abend, was kann ich für Sie tun?“ Wie durch einen Blitz getroffen, drehte sich Kaja um und nutzte in dem Schwung ihr Katana, welches sie so gut wie nie aus der Scheide holte, an die Brust des Fremden. Erst als der Junge an die Mauer des Hauses gedrückt worden war, erkannte sie seine Gesichtszüge. Mit einem resignierendem Seufzen nahm sie ihr Schwert zurück und entschuldigte sich kurz mit den Worten: “Entschuldigt die Unannehmlichkeit.“ Mit einem strengem Blick aber einem freundlichem Lächeln betrachtet das Mädchen Shiro um sich zu vergewissern, dass ihm nichts schwerwiegendes zugestoßen ist. Nachdem sie sich dessen sicher war, tauschten sich die beiden mit den erforschten Informationen aus. Kaja erzählte dem Jungen, was sie über die Prinzessin und den Sohnemann herausfinden konnte. Des weiteren erwähnte sie wann die Hochzeit stattfinden sollte und vergewisserte sich, dass auch ihre Informationsquelle, was die Reise der Herrschaften anbelangt, stimmte. Der Fakt, dass der wohlhabende Herr sich in einer Kutsche fortbewegen sollte, war ein guter Punkt für die zwei Hochzeitssaboteure. Pferde waren wie dreijährige Kinder. Sie konnten stur wie die Pest sein, aber auch ganz leicht manipulierbar sein. In diesem Moment dachte die Rothaarige an ihren saftigen Apfel nach, welchen sie in einem kleinen Säckchen mit dabei hatte. Hingegen ließ sich Tetsukage von dem Jungen erklären wie die Situation am Hause des Kanzlers aussieht. Das Fazit blieb gleich. “Wie es aussieht bleibt nur der Wald übrig.“, sprach die Frau viel mehr zu sich selbst als zu ihrem Partner.
    Eine frische Brise durchwehte die roten Haare des Mädchens. Ihr Blick wandte sich von dem Jungen ab, der für sie weiterhin interessant erschien. Warum? Ganz einfach aus dem Grund, dass sie einfach nicht vorausahnen konnte, wo er sich befindet. Mit Sicherheit war er nicht perfekt in dieser Kunst geschult, aber sie selbst war es ja auch nicht. Daher würde es sie nicht sonderlich wundern, wenn er Augen machen würde, wenn sie ihm demonstrieren würde, wie leicht es ihr fällt über den Dächern der Stadt zu eilen. Doch Ajane würde niemals mit ihren Stärken angeben, daher nahm sich die Zwanzigjährige stark zusammen, und versuchte ihrem Vorbild ähnlicher zu werden. “Sie meinten eine gute Stelle im Walde gefunden zu haben?“, nahm Kaja das Gespräch wieder auf und deutete ihrem Begleiter doch bitte vorzugehen. Sie selbst blieb etwas zurück und machte es sich kurzerhand, nachdem Shiro aus der Seitengasse um die Ecke gebogen war, wieder auf den Dächern der Stadt gemütlich. Die Nacht ist einfach zu schön um sie in der dreckigen Umgebung der Straßen zu genießen. Von einem Dach zum anderen Springend und immer darauf achtend nicht entdeckt zu werden, folgte Tetsukage nun dem Jungen in einem gewissen Abstand. Stille umhüllte nun die Stadt. Die Sonne würde in wenigen Stunden aufgehen, da der Himmel sich bereits am Horizont erhellte. Doch bevor sich der glühende Feuerball den kühlen Nachthimmel durchbohren würde, hätten die Zwei mit Sicherheit schon längst in den Schatten des Waldes ihre Zuflucht gefunden.
    Kaja redet ~ Kaja denkt

  4. #14
    Piratenschüler Avatar von Shiro Belphegor
    Registriert seit
    17.02.2010
    Beiträge
    54

    Standard

    Auf die Begegnung mit Kages Katana hätte Shiro gerne verzichtet, mit einem leichten Schmerz in der Brust lief er durch die Gassen. Den gleiche Weg den er Stunden zuvor schon genommen hatte, es war immer noch alles ruhig. Dass er seine Partnerin nicht ausmachen konnte störte ihn kaum, da er sich sicher war das sie ihm folgte, auf welchem weg war ihm egal. Es dauerte nicht lange bis die beiden den Wald erreichten.
    "Dadurch das die Strasse so gerade ist währe ein Frontalangriff nur mit Verkleidung möglich", innerlich Verfluchte sich der junge Mann gerade dafür das er diesen Vorschlag gebracht hatte, denn er hatte absolut keine Lust sich zu verkleiden. "Eine weitere wäre wenn du dich in den Bäumen Versteckst und während ich versuche die Kutsche anzuhalten und diesen Nemo rauszulocken dir dieses Söhnchen schnappst und verschwindest. Die dritte währe versteckst dich wie bei der zweiten Taktik und ich locke diesen Nemo weg und trenne sie so." Da Shiro alle drei Ideen gut fand überliess er Kage die Auswahl.
    Nach der Entscheidung suchten sie sich einen geeiegneten Ort in der Mitte der Strecke da sie fals der erste Versuch misslingen sollte später möglicherweise auch ein zweiter Versuch möglich war. Unterdessen stand die Sonne schon über dem Horizont und Shiro vermutete das sich das Söhnchen gerade nichts Ahnend aus seinem Bett erheben würde und sich auf eine Hochzeit mit der Prinzessin freuen würde. Mit diesen Gedanken machte er es sich bequem und genoss die Ruhe im Wald. Von weitem her tauchte eine Schwarze Kutsche aus dem Nichts auf und fuhr mit gleichbleibender Geschwindigkeit auf die beiden zu.

    Shiro redet / Shiro denkt / Npc redet

+ Antworten
Seite 2 von 2 ErsteErste 1 2

Lesezeichen

Berechtigungen

  • Neue Themen erstellen: Nein
  • Themen beantworten: Nein
  • Anhänge hochladen: Nein
  • Beiträge bearbeiten: Nein